Hilferuf an DFL und DFB: Zweitligisten haben brisante Fragen
Da werden genau die richtigen Fragen gestellt! Und bei DFL/DFB dämmert es langsam, dass man sich völlig verrannt hat und mit der Causa Hopp ohne Not einen Geist aus der Flasche gelassen hat, der so schnell nicht mehr einzufangen ist. Insofern kann man die Proteste der letzten Wochen als großen Erfolg aller aktiven Fans im deutschen Profifußball verbuchen.
Die Ultras hatten auf Schalke Gott sei Dank nicht nachgelegt und gestern fand die dadurch positiv verlaufende Woche mit dem Start der "Rot gegen Rassismus" Kampagne, die hier leider auffallend überhaupt keinen Anklang findet, einen erfolgreichen Abschluss.
Ich bin nicht besonders oft auf der Website des FC Bayern und habe davon auch nichts in den Medien gelesen, insofern wusste ich schlicht nichts von dieser Kampagne. Allerdings ist mein Misstrauen in die handelnden Personen inzwischen so groß, dass ich selbst bei einer an sich fraglos guten Kampagne mich nicht des Eindrucks erwehren kann, dass hier zum einen zu spät und zum anderen wohl auch aus Aktionismus gehandelt wurde. Immerhin: Beim Rassismus-Thema hat man jetzt klare Kante gezeigt. Aber um Vertrauen und Glaubwürdigkeit bezüglich der eigenen Werte zurückzugewinnen, müsste man jetzt auch Konsequenz zeigen und die Zusammenarbeit mit Katar (Werbepartner und Trainingslager) beenden. DAS wäre mal ein deutliches Zeichen!
