Andere Vereine - Meinungen / News / Diskussionen

  • @'Caledonia:
    ich versteh Dich grad nicht, eigentlich kritisierst Du die Ultras immer dafür, durchgehend den gleichen Dauer Support zu machen, kann man so sehen, ganz glücklich bin ich auch nicht immer, aber generell ist meine Einstellung zu Ultras 1860% positiv, war ich doch mal ein Teil von ihr.


    Und nun sollen in England die langsam enstehenden Ultra Gruppen an der seit Jahren schlechten Stimmung mit schuld sein, Leute die 90 Minuten alles geben und Singen und Trommeln und Fahnen schwenken :was: das widerspricht sich doch....


    Wo spreche ich denn von Schuld? Ich sage, dass es eine neue Generation ist, die ein völlig anderes Bild von Support hat. Und das es eben Zeit braucht. Ist, wie ebenfalls gesagt, völlig verständlich.


    Auf der Insel war die "alte Generation" langsam ausgelaufen. Aber der geräuschlose Übergang zur nächsten fand dieses Mal nicht statt, weil die neue eben viele Sichtweisen nicht mehr teilte. Politisch, Lebenseinstellung, Kleidung, Internetzeitalter, Fankultur usw. usf.. Es sind so viele Unterschiede da. War doch bei uns in Deutschland nicht groß anders.


    In Deutschland besteht aber mittlerweile jede Fanszene nur noch aus Ultra. Ist doch so, oder? Das ist auf der Insel aber noch nicht der Fall. Das dauert noch. Aber der Prozess in diese Richtung ist schon klar zu erkennen.


    Zudem bleibe ich auch dabei, dass die Fankultur und Stimmungskultur auf der Insel immer eine völlig andere war. Was man bei uns als schlechte Stimmung auf der Insel ansah und ansieht, sah und sieht man dort in Teilen anders.

    :rfc: Simply a Bear :rfc:

  • Wie viele Klubs aus den ersten beiden Ligen haben denn eine Ultra-Szene? Außerdem ist die englische Fankultur nicht erst seit zwei Jahren stark beschädigt... Wenn sich da tatsächlich noch Leute finden, die solche Preise zahlen können UND noch bereit sind selber aktiv zu unterstützen, dann sollte man für jeden einzelnen von denen dankbar sein!

    Det' Vestegnen mod København. Det' kampen, hvor vi lægger dem i graven.

    Blod på trøjen det er ikke nok...!

  • In Deutschland haben wir ebenfalls eine Zweiklassengesellschaft. Bayern und den Rest.

    Daran ist die Liga aber selbst schuld.
    Vor ein paar Jahren war Dortmund sportlich weiter als Bayern.
    Wenn man es dann nicht schafft oder nicht gewillt ist, die Mannschaft beisammenzuhalten oder vernünftig zu verstärken, kann Bayern nichts dafür.
    Daran ändern auch Investoren nichts. Siehe Ho$$.
    Nach dem Champions-League-Finale 2002 meinte ein Verantwortlicher von Leverkusen mal, es wäre eigentlich ein richtiges Zeichen gewesen, zu dem Zeitpunkt mal einen Leistungsträger von Bayern wegzukaufen und richtig anzugreifen.
    Wurde aber nicht gemacht.
    Ich habe das mal in einem Bild zusammengefasst.

  • Wer soll das in Leverkusen denn bitte gewesen sein? Im Winter stand damals doch beispielsweise schon fest, dass Michael Ballack für läppische 6 Mio nach München wechselt. Und nur wenig später wurde bekannt, dass die Fußball GmbH tief rote Zahlen schreibt. Das passt ja hinten und vorne nicht zusammen.


    Es war schon immer Bayerns Strategie, die Säulen der Konkurrenten wegzukaufen, um selbige zu schwächen (primär) und sich selbst zu stärken (sekundär). Das mag geschickt sein. Heute lässt sich sagen, dass sie sich damit selbst und der Liga ins eigene Fleisch geschnitten haben. Euch geht in der CL bei knappen Spielen, weil ihr die nicht mehr gewohnt seid, die Puste aus. Und die Bundesliga ist so interessant wie die schottische Liga, weshalb ein Teufelskreislauf entstanden ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Faszi ()

  • Wer soll das in Leverkusen denn bitte gewesen sein?

    https://youtu.be/eo1NyoCzbtU?t=449

    Es war schon immer Bayerns Strategie, die Säulen der Konkurrenten wegzukaufen, um selbige zu schwächen (primär) und sich selbst zu stärken (sekundär).

    Böswillige Spekulation.

    Heute lässt sich sagen, dass sie sich damit selbst und der Liga ins eigene Fleisch geschnitten haben.

    Dann müsste dieses Vorgehen ganz besonders seit dem gewonnen Königsklassenfinale zu sehen sein.
    Welche Mannschaften wurden denn da auf besonders böse Weise zerfleischkauft, die deswegen jetzt leider nicht mehr konkurrieren können und auch nie die Chance hatten, die Transfererlöse in neue Spieler umzusetzen?

    Euch geht in der CL bei knappen Spielen, weil ihr die nicht mehr gewohnt seid, die Puste aus.

    In den letzten Jahren waren taktische Fehler, unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, Pech im Abschluss und Verletzungsmiseren der Grund fürs Ausscheiden.

    Und die Bundesliga ist so interessant wie die schottische Liga, weshalb ein Teufelskreislauf entstanden ist.

    Bei solchen Vergleichen wird mein Kreislauf auch ganz teuflisch.

  • Dass die Schwächung der Konkurrenz bei den Transfers eine nicht unwichtige Rolle spielt(e), können Bayernfans gerne abstreiten.


    Alle anderen Vereine holen ihre Spieler natürlich nur aus der eigenen Jugend und würden niemals daran denken, anderen Vereinen einen starken Spieler abzunehmen.
    Das tut nur der FC Bayern.


    Sorry, aber wenn du das ernsthaft in Zweifel ziehst und so tust, als ob du gar nicht wüsstest, wen und was ich denn meine, dann lohnt sich auch keine ernsthafte Diskussion mit konträren Ansichten.


    Du kannst auch einfach so sagen, dass dir die Argumente ausgehen.


    Sind es die nicht immer?


    Nein, in vielen anderen Fällen scheiden Vereine aus, weil ihre Mannschaften klar schlechter als der Gegner sind.
    Zum Beispiel.

  • Zwischen irgendeinem Verein und der unmittelbaren Konkurrenz, die einem den Rang ablaufen könnte, gibt es natürlich keinen Unterschied. Aber gut, wir bzw. ich beende(n) das hier.

  • Zwischen irgendeinem Verein und der unmittelbaren Konkurrenz, die einem den Rang ablaufen könnte, gibt es natürlich keinen Unterschied. Aber gut, wir bzw. ich beende(n) das hier.

    Schau Dir einfach mal an, wo der BVB dieses Jahr in der Bundesliga eingekauft hat. Das war ausschließlich bei der Konkurrenz. Die sind alle näher am BVB, als der BVB an der Bayern.


    Freiburg findet die Verkäufe nach Dortmund sicher nur halb so schlimm, weil man ja vielleicht keine direkt Konkurrenz zum BVB ist. Toll. Da spielt man gleich viel lieber gegen den Abstieg.


    Das ist nichts als depperte Doppelmoral.

  • Das Thema ist doch schon länger durch und ganz gut beleuchtet worden :


    Bayern schwächt seine "Konkurrenten" und die mit der eingenommen Kohle dann eben wieder ihre Konkurrenten, so what, nix neues und normal :schulterzucken:


    fuck politics & fuck religion

  • Zwischen irgendeinem Verein und der unmittelbaren Konkurrenz, die einem den Rang ablaufen könnte, gibt es natürlich keinen Unterschied. Aber gut, wir bzw. ich beende(n) das hier.

    Die Unmittelbare Konkurrenz ist die Bundesliga oder sehe ich das falsch ? Nach deiner Logik hole ich einen Spieler aus einer anderen Mannschaft und mache diese Damit schlechter.


    Dortmund 2018: Diallo, Delaney, Wolf, Hitz
    Dortmund 2017: Phillip, Toprak, Dahoud, Toljan


    Schalke 2018: Rudy, Serdar, Uth, Sane


    Leverkusen 2018: Weiser, Hradecky
    Leverkusen 2017: Bender, Kohr


    :O waren die dann nicht von der direkten Konkurrenz ? und ist es nicht vielleicht auch so das auch der abgebende Verein die Möglichkeit hat sich anderweitig zu verstärken ?


    Mir ist schon klar was du meinst, Bayern kauft die spieler von Borussia Dortmund damit die nicht stärker werden als sie sind. Deshalb sind die meisten im CL Kader von Bayern München ehemalige Dortmunder (alle aus der Talentschmiede Klopp). Das ist doch Käse oder findest du nicht ? Jeder Verein sieht sich zu jeder Zeit um in seinen Möglichkeiten seinen Kader zu verbessern. vom Tabellen 1 bis zum Tabellen letzten werden Spieler von anderen Vereinen die in direkter Konkurrenz stehen gekauft und verkauft. Meine Güte das ist nun mal so.


    Hopp könnte Neymar 500 Mio mehr Gehalt bieten deshalb wechselt der trotzdem nicht nach Hoffenheim. Die spielen auch CL. Es gibt neben Geld eben trotzdem bei den meisten Spielern auch noch andere Faktoren.

    "...I hope that either all of us or none of us are judged by the actions we take in our weakest moments, but rather for the strength we show if, and when, we're ever given a second chance..." - Ted Lasso

  • Zwischen irgendeinem Verein und der unmittelbaren Konkurrenz, die einem den Rang ablaufen könnte, gibt es natürlich keinen Unterschied. Aber gut, wir bzw. ich beende(n) das hier.

    Schau Dir einfach mal an, wo der BVB dieses Jahr in der Bundesliga eingekauft hat. Das war ausschließlich bei der Konkurrenz. Die sind alle näher am BVB, als der BVB an der Bayern.
    Freiburg findet die Verkäufe nach Dortmund sicher nur halb so schlimm, weil man ja vielleicht keine direkt Konkurrenz zum BVB ist. Toll. Da spielt man gleich viel lieber gegen den Abstieg.


    Das ist nichts als depperte Doppelmoral.

    Hat Dortmund bei Schalke, Hoffenheim, Leipzig, Leverkusen zuletzt dick eingekauft? Sehe ich nicht. Der Ausgangspunkt, weshalb ich mich überhaupt geäußert habe, war die Aussage, die Liga sei selbst Schuld an ihrer Lage und der FCB könne ja mal gar nichts dafür, weil die restlichen Teams nicht gewillt sind oder es sich nicht leisten können, ihre Mannschaften zusammenzuhalten. Das trotzt nur so vor Arroganz. Wie oft passiert es in Spanien oder England, dass ein Top-Team oben dem anderen Top-Team oben die Schlüsselspieler wegkauft? In den Ligen, wo das möglich ist und passiert (Italien, Frankreich, Deutschland), hast du Serienmeister und irgendwann pure Langeweile. Es ist doch in Ordnung. Es darf sich gleichzeitig aber niemand wundern, wenn die Attraktivität sinkt. Und das meinte ich mit ins eigene Fleisch schneiden. Du kannst nicht rumheulen, dass es irgendwie keinen richtigen Spaß macht, regelmäßig mehrere Spieltage vor Schluss schon Meister zu werden (Rummenigge, Robben), aber einen "echten" Konkurrenten auf lange Sicht aufgrund persönlicher Eitelkeiten nicht dulden zu können. Da muss dann hinsichtlich der Schlüsselspieler irgendwann dazwischen gefunkt werden.


    Ja, siehst du falsch. Die unmittelbare Konkurrenz ist diejenige, die nicht nur punktuell, sondern strukturell an dir vorbei ziehen könnte. Hoffenheim und Leverkusen sind mit ihren 30.000er Stadien (wirtschaftliche) Leichtgewichte im Vergleich zu Bayern, Dortmund, Schalke. Um es zu wiederholen: Wie oft kann Real Madrid bei Barcelona und Atletico die wichtigsten Spieler wegholen? Wie oft passiert es in England, dass Chelsea, ManUnited, ManCity, Liverpool sich untereinander die Säulen ihrer Teams entreißen können? Wenn du mit diesen Ligen hinsichtlich der Attraktivität und Spannung "mithalten" willst, ja dann musst du auch einen ähnlichen, nennen wir es mal "Nichtangriffspakt" haben. Mir geht es nicht darum, dem FC Bayern seine erreichte Monopol-Stellung zu neiden, sondern kritisch zu fragen, weshalb die Liga inzwischen so ist wie sie ist. Und bei der Transferpolitik des FCB sehe ich einfach einen strukturellen Faktor. Punkt.

  • @Faszi


    Zu deinem letzten Absatz mit dem Nichtangriffspakt. Das hat nichts damit zu tun, dass sich die englischen Clubs nicht gegenseitig schaden wollen, sondern dass es bei einem ähnlichen Niveau der Vereine keinen Grund zum wechseln gibt. Warum sollte zum Beispiel ein Harry Kane zu United oder Chelsea gehen, wenn niemand vor der Saison weiß, ob die überhaupt besser sind als Tottenham? Ich kann mir gut vorstellen, dass Liverpool (vor dem Alisson Transfer) bei Courtois angefragt hat, der nur noch Vertrag bis 2019 bei Chelsea hatte. Um sich wirklich verbessern zu können, gibt es halt meist nur den Wechsel nach Barcelona (Coutinho, Suarez, Fabregas) oder Madrid (Courtois, Bale, Ronaldo).


    Wenn ein Team etwas hinter die anderen zurückfällt, kann es sehr wohl zum Entreißen von Säulen kommen. Als Liverpool am Ende der Benitez bzw. Rodgers Amtszeit hinter die anderen 4-5 zurück gefallen ist, sind Torres und Sterling zu Konkurrenten gegangen. Suarez wäre auch sicher bei Arsenal gelandet, wenn sie nicht ihre 40 Mio. + 1 Pfund Verarsche gemacht hätten.
    Die Manchester Vereine sind bei Walker und Alexis Sanchez auch mehr als hartnäckig ran gegangen.

  • zumal es trotzdem eine gewisse Rotation in den großen Clubs gibt. Das von Real selten einer zu Barca wechselt und umgedreht dürfte andere Gründe haben.


    Aber gut, ich habs mit Sachlichkeit probiert :schulterzucken: Man könnte jetzt noch dinge sagen wie "wenn Leverkusen Volland kauft schwächen sie den BVB weil die ihn auch wollten" aber das geht jetzt A zu tief und B willst du es ja sowieso nicht hören. Wenn du es so sehen willst meinet wegen. Ausser das du dich über unnütze dinge aufregst die du sowieso nicht ändern kannst führt es zu nichts.

    "...I hope that either all of us or none of us are judged by the actions we take in our weakest moments, but rather for the strength we show if, and when, we're ever given a second chance..." - Ted Lasso

  • Bei allem Verständnis für Faszis Position, die ich aus Sicht der Bayern-Konkurrenz sogar nachvollziehen kann: Hier wird immer so getan, als ob der FC Bayern willkürlich entscheiden kann, welcher Spieler zu ihm kommt. Aber: Es gehören eben immer 3 dazu. Der abgebende Verein, der neue Verein und - vor allem! - der Spieler! Und gerade die Spieler kommen mir bezüglich des ganzen Transfer-Themas immer viel zu gut weg. Als sei es ein Naturgesetz, dass man bei Anfrage zum FC Bayern gehen muss. Aber die machen das doch alle freiwillig, die meisten sogar mit allergrößter Freude. Und das hat dann etwas mit Attraktivität zu tun. Die beinhaltet sicher die finanzielle Komponente, aber ganz besonders auch das Standing eines Vereins. Und da hat es der FC Bayern eben in den letzten Jahrzehnten besser als alle andere verstanden, sich ein herausragendes (auch internationales) Standing - ja fast schon einen Mythos - aufzubauen. Wie Real und Barca in Spanien, wie United in England, wie Juve und Milan (ok, da ist der Lack ab) in Italien.


    In Deutschland hat das neben Bayern keiner geschafft, obwohl die Startvoraussetzungen für alle gleich waren (bei Bayern sogar schlechter, weil bei der Bundesliga-Gründung ein Münchner Turnverein den Vorzug erhielt und man in der 2. Liga antreten musste). Und bevor die Legende vom Olympiastadion wieder ausgegraben wird: Auch Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Schalke und Hannover hatten riesige Stadien, deren Kapazität die Nachfrage bei weitem überschritten hat. Der Turnverein hatte sogar das gleiche Stadion wie der FC Bayern...


    Was anderen, im Laufe der Jahre potenziellen Konkurrenten wie Dortmund, Schalke, Hamburg oder Köln im Vergleich zum FC Bayern fehlt, waren vor allem 2 Dinge: Kompetenz und Kontinuität. Stattdessen verfiel man gerne immer mal wieder irgendwelchen Sonnenkönigen oder dem Größenwahn. Krankheiten, gegen die der FC Bayern immer immun war (auch wenn manche unserer Protagonisten teilweise Besorgnis erregende Symptome zeigen).


    Und deshalb ist die Situation jetzt so, wie sie ist. Leider endgültig zementiert, auch und v.a. durch die neue CL-Reform, die den internationalen Big Playern die besten Plätze am Futtertrog quasi garantiert. Für die ist deshalb auch die CL der Maßstab, und nicht mehr die nationale Liga, weshalb es eher früher als später auf eine europäische Elite-Liga hinausläuft, welche die nationalen Ligen endgültig zur Zweitklassgkeit defgradieren wird. Dafür wird es dort dann aber wieder spannend.

    Never underestimate the power of self-denial.

  • Unterschreibe ich alles, bis auf den letzten Absatz.


    Die europäische Elite-Liga kann mich mal kreuzweise.
    Die CL (Gruppenphase) sorgt schon lange nicht mehr für Nässe in meiner Unterhose und bei einer solchen Liga könnt ich selbige wahrscheinlich wochenlang ohne größere Auswirkungen anlassen.


    Und in der Buli wirds auch nicht spannender.
    Na ja, punktetechnisch von Platz 1-3/4 vielleicht, aber der Rest wäre ebenso stinklangweilig wie jetzt auch.

  • Natürlich wird jetzt festgelegt, was Konkurrenz ist, und was nicht. Das ist wirklich albern. Wie gesagt: Freiburg kann sich nichts davon kaufen, dank der Dortmunds jedes Jahr gegen den Abstieg zu spielen, nur weil man dort Konkurrenz so definiert, wie es einem gerade in dem Kram passt. Macht man ja bei der Kommerzialisierung genauso. Scheiss RBL, aber ne an der Börse notierte KgaA ist ein Verein, wie ihn sich die Gründerväter gewünscht haben.


    Man sollte sich wirklich nen neuen Claim überlegen: "BVB - Bei uns ist das doch etwas gaaanz Anderes"


    P.S. Keine Ahnung, ob Du Dortmundfan bist.

  • Na ja, Du bist ja schon länger dabei, dann wirst Du unsere vielfältigen Ideen sicher gelesen haben.


    1. Abschaffung der CL in der aktuellen Form, MAXIMAL 2 Vertreter pro Liga, wobei ich persönlich nichts gg. nur 1 Vertreter pro Nation plus Titelverteidiger habe. Aber ich will nicht gleich unverschämt werden.
    2. Rest kommt in den UEFA Cup.


    Dadurch wertet man den UEFA Cup auf und auch die "Hinterbänkler" kommen in einem gewissen Rahmen zu mehr Einnahmen, weil auch im UEFA Cup große Namen dabei sind.
    Diese Saison bspw. aus der Premier League Liverpool und Tottenham, aus Spanien Real und Valencia, Italien AS Rom und Inter, etc. etc. etc.


    3. Ich weiß, nicht umsetzbar, aber irgendeine Form von Deckeln von Ablösesummen und Gehältern wäre sicher auch hilfreich.


    Ihr habt dieses Thema auf den letzten Seiten ja durchgekaut, aber was nutzt 50+1 oder 500 Mio Ablöse für einen Uth, wenn anschließend 400 Mio für Werner aufgerufen werden, weil Leipzig weiß, das Ho$$e im Geld schwimmt?
    Die Spieler werden teurer, aber die Qualität bleibt gleich.
    Vllt nicht das beste Beispiel, aber ich denke Du verstehst was ich meine.


    4. Ein Kader darf maximal 30 Spieler betragen, und es dürfen maximal 4 Spieler ausgeliehen werden.
    Wenn ich bspw. sehe, daß Chelsea 19(!!!) , City 12 und Spieler ausgeliehen hat, dann muß diesem Wahnsinn ein Riegel vorgeschoben werden!
    Das hilft der Bundesliga natürlich erst mal nur indirekt, aber ich denke, daß bspw. der BvB Batshuashy und MG Oxford gerne gekauft hätten.
    Ging nicht, weil sie nach der Leihe zurückmußten, aber beide hätten den Clubs gutgetan.
    In Spitzenzeiten hatte Chelsea mal 32 Spieler verliehen, also einen gesamten Kader! :balla:


    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn viel mehr Eigengewächse den Sprung schaffen würden, aber wenn nicht aus der Not geboren, bekommen sie kaum ne Chance.
    Das bringt mich zu
    5. Ob spanische Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Oma die 1512 mal nach Südamerika ausgewandert ist, oder Schäferhundzucht in Tschechien, Begrenzung auf 5 ausländische Spieler, europaweit, egal wie ihre Lebensgeschichte aussieht!
    Dann würde auch das größte Portemonnaie wirkungslos bleiben, weil ich eben sehr viel gezielter einkaufen muß und für die anderen Teams auch noch was übrig bleibt.


    Leider ist nichts davon durchführbar bzw gewollt und nichts davon würde es dem SC Freiburg jemals ermöglichen um den Titel mitspielen zu können, aber ja, ich glaube, daß einige dieser Dinge das Auseinanderdriften der Vereine -auch auf internationaler Ebene- ein bischen stoppen würde.

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