FC Bayern München AG - Der Thread zum Konzern

  • Am besten "gefallen" mir all diejenigen, die sich über die Aussagen zu Bernat aufmandln.
    Ja wenn man halt nicht kapiert / kapieren will, dass das rein die Erwiderung auf den unsäglichen Uli Köhler war. :look:

    Haha was für ein Unsinn. Was war daran bitte eine Erwiderung. Der Text den du unten zitiert hast, der war völlig normal.
    Das was Uli gesagt hat war der gleiche "Dreck" den er bei Özil, Douglas Costa und auch schon anderen von sich gelassen.
    Nachtreten ohne Sinn ist das sonst nichts.


    Ansonsten 100% @gamesgucker. Mir geht es genau so und wenn ich die Reaktionen hier sehe weiß ich auch schon dass ich damit nichts mehr zu tun haben möchte.
    Ich erspare euch jetzt weitere Details aber für mich wars das.

  • @fiutare
    Ähnliche gefühlswelt :)


    Und zum HSC geh ich auch hin und wieder :)


    Grüße zurück

    "...I hope that either all of us or none of us are judged by the actions we take in our weakest moments, but rather for the strength we show if, and when, we're ever given a second chance..." - Ted Lasso

  • Es es aber nicht so, dass man "den Verein" liebt?
    Spieler kommen und gehen, das "Söldnertum" greift um sich. Okay bei den Bayern aufgrund der Spielerqualität, der Erfolge und auch des Gehaltschecks nicht ganz so extrem wie z.B. in Hamburg.
    Daran haben wir Fans uns mehr oder weniger gewöhnt. In München funktioniert die Vereinsführung seit Jahrzehnten sehr gut. Die Kasse ist voll, der Vitrinenschrank auch. Anders als in Hamburg


    Aber vielleicht ist es an der Zeit für UH und KHR in den Ruhestand zu gehen.
    Wie hier schon geschrieben wurde sind andere Vereine auch im Fokus der Presse (Hamburg, Dortmund, Schalke)


    Anstatt im Galopp mit Bayernfahne in der Hand alleine in die Schlacht zu ziehen hätte man doch als Bundesliga zusammen das Vorgehen der Presse anprangern können.
    So ist es eben dieses #mia san mimimi und ich glaube nicht, dass die anderen Klubs sich jetzt hinter den FCB stellen werden.
    Dieses ganze Monstrum Profifussball hat sich in den letzten 20 Jahren zu etwas entwickelt das immer emotionsloser und "unmenschlicher" geworden ist. Wo nur noch das Geld und nicht der Spirit zählt.


    Ich kann meinen Verein nicht aus meinem Herzen reißen. Diese Liebe, die Leidenschaft ist fort. Aber einmal die Woche schaut man in den TV und wünscht dem alten Freund alles Gute.


    Und auf die Presse? Geschissen!

  • ;D:nuke:

    "...I hope that either all of us or none of us are judged by the actions we take in our weakest moments, but rather for the strength we show if, and when, we're ever given a second chance..." - Ted Lasso

  • https://www.n-tv.de/mediathek/…n-tv-article20679588.html
    Hast du dir das selbst mal angesehen? Nenn mir bitte die konkrete Stelle, die echt unterirdisch ist. Da wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht, und nachgeplappert, weil U.H. zwischen den geliebten Börsen-News etwas in den falschen Hals bekommen hat.

    Du setzt dich auf eine PK... empörst dich, wie unanständig es sei, Kinder in manipulierender Absicht zu interviewen, um einen Bundestrainer zu diskreditieren... und dann lässt sich relativ leicht feststellen, dass das so überhaupt nicht abgelaufen ist. U.H. streut also auch Gerüchte und äußert Vorwürfe, die sich in Luft auflösen.


    Ja, natürlich habe ich es mir angesehen. Aber ich finde bei dieser PK eben sehr sehr wichtig, dass man bei allem genau das wiedergibt, was gesagt wurde und auch in welchem Zusammenhang. Das gebietet einfach die Fairness. Das geht schon bei der Aussage zu Bernat völlig unter.


    Zu diesem von Dir angesprochenen Punkt. Es geht um das, wie es die Tage bei N-TV abgelaufen ist. Ich sitze jetzt noch einmal vor der Aussage von Hoeneß, um es auch richtig wiederzugeben.


    Hoeneß sagt wörtlich, dass er die Art und Weise wie die drei N-tv'ler versucht haben Jogi Löw abzuschießen und nennt das mit den Kindern als Höhepunkt. Und ich pflichte ihm zu 100% bei. Ich habe während der Arbeit immer N-tv laufen. Ab und an schaut man hin, meist nicht. Es ist in der Tat so gewesen, dass diese drei Journalisten über Tage (und wir alle wissen, wie oft es dann auf einem Nachrichtensender wieder und wieder gezeigt wird) in der Länderspielpause von den Spielen berichtet haben. Und es ging ihnen immer nur um Löw. Ich habe natürlich nur mal Auszüge gesehen, aber der Vorwurf von Hoeneß stimmt einfach. Ich würde noch weiter gehen und es fast schon als eine Hetzjagd bezeichnen. Es ging wirklich nur darum Löw schlecht hinzustellen. Nur das bringt ja auch Quote.


    Das sieht also Hoeneß und kritisiert, dass sie am Ende dann auch noch Kinder mit reinziehen. Und da stimme ich ihm voll zu. Man muss es halt im Ganzen sehen. So wie Hoeneß es auch getan hat. Und das kann niemand bewerten, der es nicht gesehen hat. Ich habe es in Bruchstücken und könnte über diese drei N-tv-Stooges noch ganz andere Begriffe finden, als Hoeneß. Eine tagelange Jagd auf Löw, die bei den Kindern endete.


    Das mache ich aber besser intern und nicht auf einer Pressekonferenz. Auch der Zusammenhang ist höchst unglücklich mit Aussagen, dass Bernat uns fast die ganze CL gekostet hätte. Das kann einem vielleicht in den Emotionen nach dem Spiel rausrutschen, aber nicht 6 Monate nach dem Spiel. An diesem einen Spiel wird also die vermeintliche Unfähigkeit eines Juan Bernat hervorgehoben werden. Sorry, ich finde das ganz ganz schwach, wenn ich nicht einmal 5 Minuten zuvor mehr Respekt einfordere.


    Diese Kritik muss sich Hoeneß natürlich auch gefallen lassen, ja. Wobei ich es nach wie vor nicht schlimm finde. Denn auch das gestern war eine emotionale Situation für Hoeneß. Eine große sogar.


    Und das ist auch der große Unterschied zwischen Hoeneß und der getroffenen Presse und Medienmeute da draußen. Hoeneß kann Einsicht zeigen. Ein Journalist nicht.


    Hoeneß hat gestern deutlich gesagt, dass das Wort "geisteskrank" falsch war. Und wenn Du ihn heute fragen würdest, würde er ganz sicher auch die Wortwahl in Bezug auf Bernats Leistung in dem Spiel bedauern, auch wenn sie vollkommen richtig war und alle es damals genau so sahen. Der Zusammenhang mit Uli Köhler darf dabei auch einfach nicht vergessen werden. Den wollte er mit seinem völlig wirren Getue über Bernat runterholen. Hätte man geschickter machen können oder müssen, ja, aber im Kern verständlich.


    Mir sind emotionale Aussagen und von mir aus gerne auch mal hier und da als Aussetzer zu bezeichnen, von Hoeneß zigmal lieber, als diese fiesen Heckenschützen von Presse und Medien!

    Bin etwas enttäuscht ob der Art und Weise dieses Auftritts, denn im Kern hat Hoeneß vollkommen recht. Wenn ich aber groß angekündigt vor die versammelte Mannschaft trete, dann muss ich die Vorwürfe auch vernünftig mit Beispielen untermauern. Es gibt genügend. Habe das ja am Samstag oder Sonntag schon bzgl. der Nationalmannschaft gesagt: Sachliche Kritik ist etwas anderes als persönliche und beleidigende Angriffe ohne jede Substanz. Uli Hoeneß betont das mehrfach, glaube drei mal. Kritik wird niemand verbieten wollen. Es ist eigentlich faszinierend, dass auch jetzt in Bezug auf diese PK die Kernaussage vollkommen ignoriert und sich stattdessen an dem Halbsatz über Bernat aufgegeilt wird. Welchen Zusammenhang das hatte und dass es im Kern Uli Köhlers Ahnungslosigkeit demonstrieren sollte, interessiert keinen. Habe nach den ersten Schlagzeilen befürchtet, dass UH da minutenlang über Bernat abledert. Dabei begründet er lediglich seinen Verkauf.

    Bin da absolut bei Dir. Ich habe gestern Abend noch zufällig mit einem befreundeten Anwalt telefoniert und natürlich kam man an der PK nicht vorbei. Habe da auch gesagt, dass mir das Feuer an Beispielen gefehlt hat, wo es doch echt genügend gibt. Und er meinte, dass der Zeitpunkt falsch war. Da sind sicher neben den drei genannten Unterlassungserklärungen gegen den ASV noch weitere Briefe unterwegs, zu denen sie aber zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen können oder dürfen. Und deswegen sah das zum Teil unbeholfen aus, weil sie nicht wirklich mit Sachen rauskommen wollten oder eben konnten. Ich habe davon keine Ahnung, kann das als Erklärung aber gut nachvollziehen, denn so wirkte es auch.


    Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum ihr euch da lustig macht, genau die selben Gedanken kreisen auch durch meinen Kopf.

    Weil es kein Fan ist. Ganz einfach. Das ist ein Spiegel-Journalist, der die Gunst der Stunde für Aufmerksamkeit sucht. Mehr ist das nicht. Ich finde das zeigt einfach einmal mehr wie billig man heutzutage eben arbeitet.


    Wenn ein jahrelanger treuer Fan sich über eventuelle Veränderungen Gedanken macht, werde ich das nicht belächeln. Dann schaue ich mir das schon genau an und denke darüber nach. Das jedoch war typisch billiger Journalismus der heutigen Zeit.


    Und zum Schluss noch allgemein @all


    Das ganze Verhalten von Pressen und Medien seit gestern zeigt eigentlich auf, wie recht der FC Bayern gestern hatte.


    Die einzige Selbstkritik findet man nach wie vor nur bei Uli Hoeneß. Ich habe bisher noch nicht einen einzigen Journalisten gesehen, der sagt, dass man vielleicht einmal auch über die eigene Vorgehensweise nachdenken sollte. Die kennen, dank der heutzutage leider zum Teil völlig falsch verstandenen Pressefreiheit nur noch Rechte. Keine Pflichten. Und der Pressekodex hat leider kaum noch eine Bedeutung. Wenn er sie überhaupt je hatte.


    @SCVe-andy
    Doch noch eine persönliche Frage an Dich, da Du ja aus dem Beruf kommst. Findest Du es nicht auch ein wenig befremdlich für diesen Berufszweig, dass es nun lediglich von Hoeneß Selbstkritik gibt und bisher (ich habe jedenfalls nichts gesehen) keinerlei Selbstkritik, Eingeständnisse oder wie auch immer seitens Presse und Medien? Halten die sich wirklich für scheinbar so unfehlbar und im Recht?

    :rfc: Simply a Bear :rfc:

  • Es gab mal eine Zeit da habe ich mich auf dem Schulhof für Bayern geprügelt, gegen Blaue, gegen Dortmunder oder andere.
    Oder einen UH bis aufs Blut verteidigt. 25 Jahre später muss ich aber sagen, die anderen hatten meistens Recht.


    Wenn ich sowas wie diese PK sehe empfinde ich nur noch Abscheu und Ekel. Soviel Falschheit und Arroganz habe ich selten im Fußball erlebt.
    Ich persönlich liebe Menschen und kein Schriftstück. Spieler, Funktionäre, Fans, fast nichts davon ist mir noch sonderlich sympathisch.


    Ein paar wenige Ausnahmen gibt es noch, aber ich kann nicht mehr in den Spiegel schauen und sagen dass ich Fan dieses Vereins bin.
    Das geht auch schon länger so, selbst 2013 habe ich schon gemerkt dass mich der CL Titel nicht mehr so emotional berührt hat wie z.B. 2001.
    Seit dem gab es eine schleichende Entwicklung, die Spieler sind mir immer egaler geworden, die Ergebnisse genau so. Heute schaue ich oftmals schon nicht mal mehr eine Zusammenfassung. Und das sind nur die sportlichen Dinge.


    Jeder kann das tun was er möchte, ich respektiere dass es Menschen gibt die sagen jetzt erst recht. Oder die sagen UH hat Recht. Alles ok.
    Nur ich möchte das nicht mehr. Ich werde weiterhin den Verein verfolgen, aber ich belüge mich nicht weiter selbst in dem ich mir einrede dass ich den Verein noch liebe.

  • Man hat die Presse provoziert und jetzt belegt man seine Thesen anhand der Rektionen auf diese Provokation.
    Das ist nur ein Punkt warum diese PK völlig unnötig war.


    Es wurde gestern immer so getan als würde man die Spieler nicht für ihre alten Leistungen respektieren und das stimmt einfach nicht.
    Wenn ich sage dass ein Arjen Robben heute nicht mehr die Klasse hat um in der CL den Unterschied zu machen heißt dass nicht dass ich sage dass er schon immer schlecht war.
    Das gleiche gilt auch z.B. für einen Neuer.


    Dass man so wenig echte Kritik findet dass man plötzlich über Löw spricht sagt auch schon einiges.
    Er meinte doch gerade beim Thema Özil dem Bundestrainer sagen zu müssen was richtig und falsch ist.
    Das ist auch nicht besser als ein paar Kinder nach ihrer Meinung zu fragen.


    Die ganze PK war genau eines, die persönliche Abrechnung mit den Medien von UH weil er sich rächen möchte dass man ihn in der Steueraffäre hingehängt hat.
    Und gleichzeitig nutzt man noch die Möglichkeit um von der sportlichen Situation abzulenken. Eine Heldentat für den Verein und die Liga war es nicht.


    Und wie man Brazzo sofort über den Mund fährt wenn er mal was sagen möchte, ohne Worte.

  • Was hat denn die „Steueraffäre“ damit zu tun? ;D
    Die Genugtuung beim FC Bayern einfach wieder weiterzumachen wo er aufgehört hat, wird UH garantiert wichtiger sein als irgendeine leicht späte Rache am ASV. Wenngleich ich da jede Aktion begrüßen würde gegen dieses Schundblatt.
    Aber ja, es war klar, dass da jetzt dies und das reininterpretiert wird um das eigentliche Problem ignorieren zu können.

  • Aber mal ehrlich, man muss doch sagen können, dass ein Spieler in einem Spiel einen Scheissdreck gespielt hat.

    Natürlich muss man das sagen können.
    Aber es ist ein Unterschied ob ich sage "Spieler XY hat scheiße gespielt.".
    Oder ob ich sage "Spieler XY hat scheiße gespielt, der hat uns dadurch fast die komplette CL-Saison versaut und deswegen haben wir uns sofort dazu entschlossen den Spieler abzugeben!".


    Denn damit wären wir wieder bei dem von Ezekiel verlinkten Tweet.


    Ausgerechnet UH, der sich nun wirklich nicht selten respektlos über andere Vereine, Spieler, Funktionäre geäußert hat, fordert mehr Respekt.
    DAS ist das was mich an dieser PK gestört hat.


    Ansonsten stimme ich dem was da bei der PK gesagt wurde zu 95% zu.
    Das war wirklich überfällig der Presselandschaft mal ihre Grenzen aufzuzeigen.

  • Ich kann jeden verstehen der es einfach gut sein lassen will. Deshalb hat man nicht weniger Herzblut. Man sollte sich lieber mal fragen wie weit es gekommen ist das Leute aus den eigenen Reihen beginnen so zu denken!

    Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich waren es letztlich 3 Dinge, die meinen Rückzug endgültig besiegelt haben: Zum einen die Erkenntnis, dass die großen europ. Vereine durch die CL-Reform quasi ein finanzielles Perpetuum Mobile erschaffen haben, welches den eigentlich sportlichen Wettbewerb auf einen rein finanziellen reduziert, bei dem ausschließlich sie selbst an den Fleischtöpfen sitzen. Das zweite war/ist diese Spieler-Generation, die sich durch völlig absurde Gehälter und Medienhype als göttliche Bewohner des Olymp fühlt (mit der Krönung, dass ein mutmaßlicher/offensichtlicher Vergewaltiger in Serie Weltfußballer wird; die Vorwürfe sind seit 3 Jahren bekannt und es gab erst einmal praktisch überhaupt keine Reaktion darauf). Und der dritte Grund war der Aufstieg der Leipziger Dosen. Nicht mehr mein Fußball.
    Ich liebe Fußball. Aber ich verachte das Frankenstein'sche Monster, das sie (Vereine, Verbände, Sponsoren UND Medien) in den letzten Jahrzehnten erschaffen haben. Und ich habe gemerkt, wie es mir Jahr für Jahr schwerer fiel, meinen Selbstbetrug (und nichts anderes ist es!) aufrecht zu erhalten. Ich habe das Monster, das ich verachte, sogar noch gefüttert. Aber am Ende der Saison 2015/16 war ich konsequent. Eine Befreiung!


    Was soll ich sagen? Das ist schon irgendwie wie eine Drogenentziehungskur. Rückfälle kommen vor, wenn um 15:30 Uhr der Finger auf die Fernbedienung zuckt. Befreiendes Gefühl, wenn man stattdessen im Wald wandert. Und die Erkenntnis: Heh, Fußball ist ja tatsächlich völlig nebensächlich.

    Ich fand es sogar relativ einfach. Ich gehe Samstags um 15:30 Uhr mit meinen Kids ins Schwimmbad, da ist herrlich viel Platz. Und die jungen Mütter finden es toll, wenn du da als einziger Papa unterwegs bist. :D
    Man hat plötzlich viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Entzugserscheinungen? Null!


    Da braucht es schon eine Ersatzdroge. Mein Fußball-Methadon heißt Handball. Ach ja, heute Abend spielt mein HSC Coburg gegen TUSEM Essen. Erster gegen Zweiter.

    Amateur- und Jugend-Fußball, Oida! Macht Spaß, wenn man sich mal ans niedrigere Niveau gewöhnt hat. Ok, ab und zu habe ich schon Sehnsucht nach dem Guardiola'schen Perfektions-Fußball. Aber dann hole ich mir schnell ein Bier für 1,80 € und eine Bratwurst für 2,00 €, schon geht's wieder.


    Ich kann meinen Verein nicht aus meinem Herzen reißen. Diese Liebe, die Leidenschaft ist fort

    Ich werde weiterhin den Verein verfolgen, aber ich belüge mich nicht weiter selbst in dem ich mir einrede dass ich den Verein noch liebe.

    Ich liebe den Verein FC Bayern München nach wie vor heiß und innig - und auch mit Leidenschaft. Nur für die AG habe ich absolut nichts mehr übrig. Den Verein gibt es seit 118 Jahren, der ist viiiiiieeeeel mehr als (bislang) 16 Jahre Profi-AG und wird auch das überstehen. Statt im Stadion meine Leidenschaft auszuleben, tue ich das heute im Kampf gegen den Tanz ums goldene Kalb. Passt auch besser zu jemandem, der als Vater Vorbild sein soll und ohnehin stark Richtung 50 geht. :afi:

    Never underestimate the power of self-denial.

  • Was hat denn die „Steueraffäre“ damit zu tun? ;D
    Die Genugtuung beim FC Bayern einfach wieder weiterzumachen wo er aufgehört hat, wird UH garantiert wichtiger sein als irgendeine leicht späte Rache am ASV. Wenngleich ich da jede Aktion begrüßen würde gegen dieses Schundblatt.
    Aber ja, es war klar, dass da jetzt dies und das reininterpretiert wird um das eigentliche Problem ignorieren zu können.

    Viel mehr als du glaubst. Wer kommt denn ständig damit um die Ecke? Ein UH. Bei der JHV vergeht kein Jahr ohne zu betonen wie sehr man ihm doch zugesetzt hat und dass er Hass empfunden hat etc. pp Letztens erst wieder mit diese Duschengeschichte. Da hat er ja selbst gesagt dass er den Prozess nur unterstützt um die Medien anzuprangern. Das sind Tatsachen und keine Ignoranz. Glaubst du diese lächerliche PK hat irgendwas bewirkt? Wo ist denn der Zuspruch der anderen Vereine? Oder von Spielern? War doch alles nur gut gemeint komisch dass niemand außer dem Vorstand sagt Danke Uli wir sehen zu dir.


    Und das eigentliche Problem ignoriert eher der Vorstand. Hat man gestern bei den Fragen gesehen. z.B. die AV Thematik, da konnte man nix dazu sagen außer auf nen Spieler draufzuhauen.

  • Bin etwas enttäuscht ob der Art und Weise dieses Auftritts, denn im Kern hat Hoeneß vollkommen recht. Wenn ich aber groß angekündigt vor die versammelte Mannschaft trete, dann muss ich die Vorwürfe auch vernünftig mit Beispielen untermauern. Es gibt genügend. Habe das ja am Samstag oder Sonntag schon bzgl. der Nationalmannschaft gesagt: Sachliche Kritik ist etwas anderes als persönliche und beleidigende Angriffe ohne jede Substanz. Uli Hoeneß betont das mehrfach, glaube drei mal. Kritik wird niemand verbieten wollen. Es ist eigentlich faszinierend, dass auch jetzt in Bezug auf diese PK die Kernaussage vollkommen ignoriert und sich stattdessen an dem Halbsatz über Bernat aufgegeilt wird. Welchen Zusammenhang das hatte und dass es im Kern Uli Köhlers Ahnungslosigkeit demonstrieren sollte, interessiert keinen. Habe nach den ersten Schlagzeilen befürchtet, dass UH da minutenlang über Bernat abledert. Dabei begründet er lediglich seinen Verkauf.
    KHR ist rhetorisch sehr limitiert. In seiner Position etwas ungünstig und deshalb kommt das hölzern daher. Seinen Kommentar bzgl. des GG finde ich völlig unpassend und überzogen. Seine inhaltlich korrekte Grundaussage hätte in eine Minute gepasst.
    Entscheidend ist doch, dass persönliche Angriffe heutzutage fundierte sachliche Kritik abgelöst haben. Das ist es, was die beiden sagen.
    Übrigens hat Matthias Sammer bei Eurosport - wie immer - einen hervorragenden Kommentar zu der Thematik als solcher abgegeben. https://www.facebook.com/Euros…/videos/2214173312201561/
    Aussage der PK finde ich gut - Umsetzung irgendwie Mittel.

    Stimme deinem Beitrag zu. Ich glaube, dass die "Inszenierung" gestern schlicht (völlig) missglückt ist - aus mehreren, verschiedenen Gründen. Mit einer anderen Herangehensweise, das habe ich gestern schon geschrieben, hätten viele die zentralen Aussagen hinsichtlich der Medienkritik problemlos unterschreiben können. Eine ausführliche schriftliche Erklärung, veröffentlicht auf der eigenen Homepage und den offiziellen digitalen Medienkanälen, wäre ausreichend und und wahrscheinlich viel stimmiger gewesen, denn sie hätte von Nebenkriegsschauplätzen befreit worden können, die gestern auf der PK selbst aufgemacht wurden.


    Denn zentral ist:

    Anstatt im Galopp mit Bayernfahne in der Hand alleine in die Schlacht zu ziehen hätte man doch als Bundesliga zusammen das Vorgehen der Presse anprangern können.

    Ausgerechnet UH, der sich nun wirklich nicht selten respektlos über andere Vereine, Spieler, Funktionäre geäußert hat, fordert mehr Respekt. DAS ist das was mich an dieser PK gestört hat.


    Ansonsten stimme ich dem was da bei der PK gesagt wurde zu 95% zu.
    Das war wirklich überfällig der Presselandschaft mal ihre Grenzen aufzuzeigen.

    Es ist ungefähr so, als wenn Aki Watzke sich über populistische Aussagen auf Jahreshauptversammlungen beschwert, RB Leipzig sich über die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball aufregt, Oliver Bierhoff sinnfreie Werbeslogans bei Nationalmannschaften bemängelt, Bayer und Volkswagen sich kritisch zum Einfluss von Konzernen im Sport äußern, Martin Kind sich über fehlende Mitbestimmungsrechte von Fans bedrückt zeigt oder die Fanszene von St.Pauli dafür plädiert, auf politische Statements im Stadion zu verzichten.


    Eine richtige Aussage aus dem falschen Mund unterhöhlt die Botschaft. Sie macht sie unglaubwürdig. Mit mehreren Vereinen und integren Persönlichkeiten des Sports, wie beispielsweise einem Matthias Sammer, hätten die Überhitzung der Kritik und die faulen Taschenspielertricks von Beratern & Boulevardjournalismus angemerkt werden können.

  • @SCVe-andy
    Doch noch eine persönliche Frage an Dich, da Du ja aus dem Beruf kommst. Findest Du es nicht auch ein wenig befremdlich für diesen Berufszweig, dass es nun lediglich von Hoeneß Selbstkritik gibt und bisher (ich habe jedenfalls nichts gesehen) keinerlei Selbstkritik, Eingeständnisse oder wie auch immer seitens Presse und Medien? Halten die sich wirklich für scheinbar so unfehlbar und im Recht?

    Ich habe gestern durchaus auch in einigen Medien (sogar bei BILD.de) gelesen, dass die Kritik im Grundsatz an einigen Stellen nicht verkehrt ist (habe ich ja gestern auch schon geschrieben). Das ist dann ja auch sowas wie Selbstkritik.


    Die Medien (die Verallgemeinerung ist auch ziemlicher Quatsch) halten sich bestimmt nicht für unfehlbar und immer im Recht. Da sitzen Journalisten und das sind Menschen, viele verschiedene Menschen. Manche finden sich supertoll und unfehlbar, andere überhaupt nicht.


    Ich möchte die Pressefreiheit gar nicht groß breittreten, weil es da zumindest für mich auch Grenzen gibt, aber man eignet sich als Journalist schon ein relativ dickes Fell an, wobei ich ja "nur" ein kleiner Lokalfuzzi bin.


    Mit der Presse ist es oft so wie z.B. mit Schiedsrichtern. Es gibt immer irgendeine Kritik, irgendwem passt ein Text nie, wenn es nicht gerade um eine Karnickelausstellung geht. Da muss man als Journalist drüber stehen und auch wenn man durchaus selbstkritisch sein muss, darf man meiner Meinung nach nicht kuschen, wenn Kritik von mächtigen Personen kommt. Das merke ich auch hier im beschaulichen Lokaljournalismus. Da gibt es auch Leute (meistens Politiker), die der Zeitung diktieren wollen, was sie zu schreiben hat. Da habe ich es mittlerweile geschafft, drüber zu stehen.


    Es gibt natürlich Boulevard- oder Yellow-Press-Medien, wo ich niemals arbeiten würde. Da werden schon krasse Mittel angewandt, mit denen ich nix zu tun haben möchte. Gerade diese ganzen Hausfrauen-Zeitschriften erfinden ja regelmäßig irgendwelche absurden Geschichten. ABER der Großteil der Journalisten ist seriös.


    Und weil hier im Thread ja auch von Emotionen geschrieben wurde, die man z.B. Hoeneß verzeihen soll. Auch Journalisten haben Emotionen und schreiben unter dem Einfluss der Emotionen. Wenn ich abends von einer Veranstaltung komme und einen Text schreibe, dann lass ich mich natürlich auch von Emotionen treiben. Vielleicht ist es manchmal so, dass man beim Blick in die Zeitung denkt: "Uff, der Kommentar war jetzt aber hart". Aber da muss man dann auch drüberstehen und durch, wenn der Kommentar im Grunde nicht falsch war.


    Um nochmal auf den Kern der Kritik von UH, KHR und HS zurückzukommen: Das Anliegen an sich mag nicht so falsch sein für einige Medien. Den Zeitpunkt finde ich aber merkwürdig gewählt, die Beispiele der Herren teilweise sogar absurd. "Altherrenfußball"?? Ja, mein Gott, ist das jetzt so dermaßen krass, dass man das anführen muss? Oder der Bericht auf N-TV. Da quatscht ein Reporter etwas mit Jungs - völlig belangloser Bericht. Dieses Filmchen soll dann als Beispiel für unangemessene Berichterstattung dienen? Sportliche Kritik an Manuel Neuer wird damit abgetan, dass er ja viermal Welttorhüter war? Was hat das mit der aktuellen Leistung zu tun und wo wurde Neuer denn "so richtig" angegangen? Und Vorwürfe ausgerechnet von Uli Hoeneß, der immer als Abteilung Attacke bekannt war und kein Blatt vor den Mund nimmt. Das ist unglaubwürdig. Und dann mit dem Grundgesetz anfangen...


    Ich bleibe auch einen Tag später dabei, dass ich die PK total peinlich fand, hat mit meinem Nebenjob allerdings nix zu tun.

    SCV und der FC

  • Eine richtige Aussage aus dem falschen Mund unterhöhlt die Botschaft. Sie macht sie unglaubwürdig. Mit mehreren Vereinen und integren Persönlichkeiten des Sports, wie beispielsweise einem Matthias Sammer, hätten die Überhitzung der Kritik und die faulen Taschenspielertricks von Beratern & Boulevardjournalismus angemerkt werden können.

    Ich finde den Mund überhaupt nicht falsch. Ganz im Gegenteil. Hoeneß ist ehrlich und direkt. Und vor allem durchaus auch selbstkritisch. Er schießt wahrlich nicht selten übers Ziel hinaus. Aber wenn man ihn dann am nächsten Tag darauf anspricht, räumt er es auch ein. Und das ist für mich der riesige Unterschied zu den Journalisten. Mal abgesehen davon, dass es nicht nur um emotionale Aussagen oder Berichte geht, sondern vor allem um bewusste Kampagnen und Falschinformationen.


    Es gab da gestern die große Chance für einen guten Austausch. Und zwar in dem Moment, als die Journalisten nach den Aussagen von Rummenigge und Hoeneß gleich auf Hoeneß losgingen und das mit dem "geisteskrank" brachten. Und was machte Hoeneß? Er räumte ein, dass der Begriff falsch war. Da bricht ihm kein Zacken aus der Krone. In dem Moment hätten doch auch mal Journalisten das eine oder andere in ihrer Art und Vorgehensweise einräumen können. Aber keine Chance. Selbstgerecht, mit fast schon Sabber vorm Mund, ging es nach der PK gleich an die Tasten. Werde ich niemals leiden können oder gar Respekt vor ihrer Arbeit haben.


    Und Matthias Sammer ist nicht mehr der Typ dafür. Das ist ja auch das große Problem. Viele ehemalige Fussballer, die ein gutes Standing hatten, sind mittlerweile selbst Experten oder nennen sich gar Journalisten. Die stehen längst auf der anderen Seite. Sammer hängt noch irgendwie dazwischen. Dem würde man wahrscheinlich noch anders zuhören, da gebe ich Dir recht, aber er würde es wahrscheinlich nicht mehr tun, auch wenn er innerlich so denken mag.


    Halte das auch generell für sehr schwierig, wenn ehemalige Spieler und Trainer ständig zwischen Aufgaben im Fussball und TV-Jobs pendeln. Aus finanzieller Sicht verständlich, aber es tut ihnen in der Glaubwürdigkeit nicht gut.


    Oder der Bericht auf N-TV. Da quatscht ein Reporter etwas mit Jungs - völlig belangloser Bericht. Dieses Filmchen soll dann als Beispiel für unangemessene Berichterstattung dienen?

    So etwas verstehe ich eben nicht. Ich habe oben nochmals vorhin aufgeführt, was Hoeneß gesagt hat und das es die Berichterstattung über Tage war, die dann am Ende die Befragung der Kinder hatte. Man muss das schon im Ganzen sehen und das bewerten, was Hoeneß gesagt hat.


    Und weil hier im Thread ja auch von Emotionen geschrieben wurde, die man z.B. Hoeneß verzeihen soll. Auch Journalisten haben Emotionen und schreiben unter dem Einfluss der Emotionen. Wenn ich abends von einer Veranstaltung komme und einen Text schreibe, dann lass ich mich natürlich auch von Emotionen treiben. Vielleicht ist es manchmal so, dass man beim Blick in die Zeitung denkt: "Uff, der Kommentar war jetzt aber hart". Aber da muss man dann auch drüberstehen und durch, wenn der Kommentar im Grunde nicht falsch war.

    Ich mache da schon einen großen Unterschied, ob ein Verantwortlicher, Trainer oder Spieler nach einem Spiel ein Interview gibt oder ein Journalist über Tage und Wochen eine Kampagne fährt.


    Und was mir einfach beim Journalismus nahezu generell fehlt und beim Boulevard wirklich komplett, das ist Selbstkritik. Die hat, bei all seinen Fehlern, ein Hoeneß. Das hat er gestern wieder gezeigt und würde er auch heute.


    Ein jeder Journalist, der nach dem gestrigen Tag jetzt auch mal ein wenig in Sachen Selbstreflexion und Selbstkritik zeigen würde, was meiner Meinung nach generell (also nicht nur auf Bayern bezogen) dringend nötig ist, würde bei mir deutlich im Kurs steigen. Aber ich sehe nichts. Hast Du da Links, weil Du davon sprachst?

    :rfc: Simply a Bear :rfc:

  • Links habe ich nicht. Auf kicker.de habe ich gelesen, dass man gegen falsche Berichte natürlich angehen darf und soll.


    Auf Bild.de, dass Fehler bei BILD, Sport-Bild und BamS nicht passieren dürfen.



    Aber wie dem auch sei: Man dreht sich hier sowieso im Kreis. Ich für meine Person habe auch jetzt alles gesagt, weder schwarz, noch weiß. Lass es 15.30 Uhr bzw. 13 Uhr ( |-) ) werden.

    SCV und der FC

  • Auf Bild.de, dass Fehler bei BILD, Sport-Bild und BamS nicht passieren dürfen.


    ;D:D:joint:

    "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)

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