Ahhhh
das hätte ich gerne gesehen. Muß aber leider da schon arbeiten. Naja Mediathek halt.
Protest against the fucking system formerly known as Hoffenheim vs. Bayern-Thread
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@schumi26
Ich kenne ihn nur als Mäzen von Windeck und eben jetzt Viktoria Köln. Ansonsten kenne ich ihn nicht und er ist mir - wie Herr Hopp auch - relativ egal. Es ging mir darum, dass man mit einem Fadenkreuz auch anders umgehen kann. Der Kontext ist insofern der gleiche wie bei Herrn Hopp.naja gut da gehört der eher in die Kategorie Spikker oder Löring.

Darum geht es Pinguin doch gar nicht, man

Es geht drum, dass der Gönner von Viktoria Köln souveräner mit dem Fadenkreuz-Plakat umgeht als der Hopp.
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Spannende Personenwahl....könnte glatt dazu führen, meine kostbare Zeit mal dafür zu nutzen.
Laut https://www.faszination-fankur…news_detail&news_id=21519nimmt auch noch Peter Görlich, Geschäftsführer der TSG Hoffenheim, teil. Moderiert wird die Sendung von Jessica Wellmer.
Ich glaube das Format ist auch nicht neu, da gab es mal sonntags was. Wenn ich mich nicht irre, gings sogar teilweise um Katar.
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Super Stellungnahme. Kann ich 1:1 so unterschreiben. -
Die kritischen Kommentare werden mehr und mehr:
Dass argumentativ außerdem noch teilweise die rassistisch motivierten Morde in Hanau herangezogen werden, ist nicht in Ordnung: „Wer die Toten von Hanau missbraucht, um Fankurven mundtot zu machen, der beweist mehr Anstandslosigkeit als jedes Fadenkreuz,“ schrieben BVB-Fans auf großen Bannern auf der Südtribüne.
Dem ist nichts hinzuzufügen, außer der Hoffnung, dass sich an die Vorfälle eine Phase anschließt, in der die Freiräume von Fans nicht kollektiv beschnitten werden. Kollektivstrafen sind unverhältnismäßig und, das haben die letzten Wochen gezeigt, führen dazu, dass sich Fans vereinsübergreifend solidarisieren wie schon bei den Anti-DFB Protestwochen der letzten Saison. Hier werden Fronten aufgebaut, die es möglichst schnell gilt wieder einzureißen. -
Die kritischen Kommentare werden mehr und mehr:
Nur sind sie auch gerechtfertigt?
Dass argumentativ außerdem noch teilweise die rassistisch motivierten Morde in Hanau herangezogen werden, ist nicht in Ordnung: „Wer die Toten von Hanau missbraucht, um Fankurven mundtot zu machen, der beweist mehr Anstandslosigkeit als jedes Fadenkreuz,“ schrieben BVB-Fans auf großen Bannern auf der Südtribüne.
Das wird ja allgemein von den Ultras genutzt. Nur was genau heißt das? Das haut man so raus, weil man weiß, dass allein der Begriff Rassismus erst einmal abschreckt und sich kaum jemand traut, dagegen etwas zu sagen. Aber bei mir ist ja eh alles zu spät, also mache ich es.

Wer benutzt da eigentlich den Rassismus? Hanau war auch oder vor allem, aber nicht ausschließlich Rassismus. Und es wird immer so getan, als sei die Aktion nach Hanau in den Stadien eine Aktion allein gegen den Rassismus gewesen und deswegen sei es falsch, jetzt darauf zu verweisen. Aber das stimmt einfach nicht. Es war eine Aktion gegen Rassismus, sowie Hass, Hetze und Ausgrenzung allgemein. Von daher mag es den Ultras nicht gefallen, dass man immer wieder auf die Aktion verweist und das so kurz danach Hass und Hetze gegen Hopp abgezogen wird, aber es bleibt dennoch in Ordnung. Nein, es ist sogar notwendig!
Unser Land wird niemals genug im Kampf gegen den Rassismus tun können. Aber er ist eben auch nicht alles. Es gibt auch sonst noch viel Hass, Hetze und Ausgrenzung.
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Es ist halt schon ein Unterschied, ob ein Mensch angefeindet wird, weil er etwas IST (schwarz, Muslim, Frau, homosexuell, obdachlos), oder weil er etwas TUT. So wie Hopp. So wie Hoeneß. So wie Rummenigge.
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Nur sind sie auch gerechtfertigt?
Nicht nur gerechtfertigt, sondern zwingend notwendig! Gerade angesichts der Propaganda-Maschinerie, die da auf Sky, Bild, Sport 1, ZDF und BR angeworfen wurde. Ausgerechnet der heuchlerische und bis ins Mark korrupte DFB, der seit ewigen Zeiten außer faden Lippenbekenntnissen nichts, aber auch gar nichts gegen Rassismus, Ansitsemitismus, Sexismus, Hetze und Beleidigung auf die Reihe bekommen hat, will sich nun als Hüter der Moral aufspielen und somit vom eigenen Totalversagen ablenken. Es gab mal Zeiten, da wäre ich vielleicht auch darauf hereingefallen, geblendet von der Glitzerwelt des großen Fußballs. Aber heute widert es mich nur noch an.
Insofern ist es gut, dass es noch Medien gibt, die ihrem journalistischen Auftrag gerecht werden und nicht auf den inszenierten Meinungszug aufspringen. Wird zwar nicht viel bringen, weil viele Leute alles, was über die Länge eines Tweets hinausgeht, nicht mehr verarbeiten können oder wollen und ohnehin heutzutage diejenigen erfolgreich sind, die vorgaukeln, man könnte komplexe Themen auf ein paar Schlagworte herunterbrechen und das als Lösung verkaufen. Aber man muss es halt wenigstens versuchen.
Stellt doch einfach mal nebeneinander, was die Ultras und was DFB/DFL in den letzten Jahren geleistet bzw. verbockt haben. Fragt euch mal, welche Verbindungen und Abhängigkeiten bestehen. Fragt euch, warum jemand etwas tut (oder nicht tut). Fragt euch, wer in welcher Form vom Fußball profitiert. Fragt euch, wer welche Aufgabe hat und ob er ihr nachkommt. Oder fragt euch einfach, wer das Spiel wohl mehr liebt.
Und dann sagt mir, was nun wirklich die vielzitierte "hässliche/widerliche Fratze" des Fußballs ist. Meine Antwort habe ich schon lange gefunden.
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Super Stellungnahme. Kann ich 1:1 so unterschreiben.
Tatsächlich?
Für mich ist dieses Statement nur noch schwach!
Voller Widersprüche, voller Egoismus. Man beginnt mit "es geht uns gar nicht um uns" und dann folgt ein ellenlanges wir-wir-wir-wir-wir. Ach wir armen Opfer. Und sagen lassen wir uns schon gleich gar nix.
Denke damit haben sie sich endgültig rausgekickt. -
Es ist halt schon ein Unterschied, ob ein Mensch angefeindet wird, weil er etwas IST (schwarz, Muslim, Frau, homosexuell, obdachlos), oder weil er etwas TUT. So wie Hopp. So wie Hoeneß. So wie Rummenigge.
Das geht zum einen Ohr rein, und zum anderen wieder raus. -
Wenn heute der Abbruch provoziert wird war es das mit Fankultur in Deutschland.
Muss jeder für sich entscheiden ob er das für richtig hält. -
Meine Fresse.....letztes Wochenende muss Großes passiert sein, was ich noch nicht mitbekommen habe.
Wieviel Schwerverletzte gab es? Steht das Stadion in Hoffenheim noch?Ach, zwei Plakate wurden hochgehalten, mit einer Beleidigung!?



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Schon mal was vom berühmten Tropfen gehört...?

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Schon mal was vom berühmten Tropfen gehört...?

....auf den heißen Stein, ja!
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edit
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Super Stellungnahme. Kann ich 1:1 so unterschreiben.
Unfassbar ja...
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Schon mal was vom berühmten Tropfen gehört...?

....auf den heißen Stein, ja!
okay...1:0 für dich 
Wären die Jungs von der Schickeria nur auch so clever wie du, dann wär ihr Statement sicher nicht so katastrophal plump ausgefallen.
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Schon mal was vom berühmten Tropfen gehört...?

....auf den heißen Stein, ja!
okay...1:0 für dich
Wären die Jungs von der Schickeria nur auch so clever wie du, dann wär ihr Statement sicher nicht so katastrophal plump ausgefallen.Endlich mal Substanz hier. Hättest es bei dem einfachen Smiley belassen sollen.
Was hätte die Schickeria denn schreiben sollen, damit Leute wie du zufrieden wären? "wir lösen uns an Ort und Stelle auf, nach uns die Sintflut"?
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Danke an alle Beteiligten dass es heute zu keiner weiteren Eskalation gekommen ist.
Das war sehr wichtig und ein positives Signal für die anstehenden Gespräche.
Jetzt ist der Verein am Ball und täte gut daran milde walten zu lassen. -
Stellt doch einfach mal nebeneinander, was die Ultras und was DFB/DFL in den letzten Jahren geleistet bzw. verbockt haben. Fragt euch mal, welche Verbindungen und Abhängigkeiten bestehen. Fragt euch, warum jemand etwas tut (oder nicht tut). Fragt euch, wer in welcher Form vom Fußball profitiert. Fragt euch, wer welche Aufgabe hat und ob er ihr nachkommt. Oder fragt euch einfach, wer das Spiel wohl mehr liebt.
Und dann muss ich am Ende alles Schwarz-Weiß sehen? Nein, muss ich nicht und werde ich auch nicht.
Von Beginn habe ich alle drei Parteien kritisiert. DFB/DFL, Hopp/Hoffenheim und Ultras. Für mich gibt es nur Verlierer. Man könnte es sicher auch noch auf Presse und Medien ausweiten, aber um ehrlich zu sein, fand ich die nach dem ersten Aufschrei gar nicht so schlimm.
Der eigentliche Verlierer ist für mich der Fussball. Der einfache, leichte, ehrliche Fussball, mit dem ich und die meisten hier von uns, aufgewachsen bin. Und in diesen Fussball passen alle drei Parteien nicht. Für mich. Ganz subjektiv für mich.
Und es spielt da für mich auch keine Rolle, wer da nun was tut oder nicht tut. Denn da kann man völlig unterschiedliche Aufzählungen, je nachdem was man bei wem dann lieber weglässt, zu Papier bringen. Dreck, haben sie alle am Stecken in ihren jeweiligen Bereichen und trotzdem tun sie alle in ihrem Umfeld auch eine Menge Gutes. "Schwanzvergleiche" bringen da nichts. Unterm Strich verdienen sie alle Respekt und einen gewissen Umgang. Da müssen die Ultras hinkommen, sonst wird das nichts. Verstehe auch einfach deren Auftritte in den Statements nicht. Es ist doch nicht so, als hätten sie nicht auch Argumente für ihre Position vorzubringen. Warum also nicht die allein sprechen lassen? Warum selbst in Statements, also fernab von spontanen Emotionen, eine Sprache, wo man dann am Ende denkt "Ja, kann einiges verstehen, aber so nicht Kinder". Better luck next time. Würde es gerne verstehen.
Respekt und fairer Umgang. Nur so kann es weitergehen. Wer das nicht schafft, wird am Ende den Kürzeren ziehen.
Du stellst die Frage in den Raum, wer den Fussball wohl mehr liebt. Das ist so genau das, was einfach nicht aufgeht. Die Ultras bedienen sich dem ja auch gerne. Als der Lustig von Red Religion bei Sky 90 sprach, war das sein erster Satz. Dass sie den Fussball als einzige wirklich lieben. Da lief er Wasserziehr ins offene Messer. Dieses ständige sich Erheben. Und davon, sorry, triefen die Statements ständig nur so über. Fürchterlich.
Ebenso ist es aber natürlich auch Blödsinn, wenn Experten (muss man so Leute wie Basler zu solchen Themen holen? So einer gehört zu Pocher vs. Wendler) oder Journalisten behaupten, die Ultras würden den Fussball nicht lieben. Ja, es sieht in der Tat oft so aus, aber die Liebe zum Fussball und ihrem Verein würde ich ihnen niemals absprechen. Vielleicht mal in der Emotion bei einer dummen Aktion, aber nicht wirklich im Ganzen.
Ich maße mir auch nicht an zu behaupten, dass die Ultras oder allgemein die Fans in der Süd, den Fussball mehr lieben, als die auf der Haupttribüne. Warum? Was weiß ich über die? Nichts. Es gibt für alles seine Zeit. Irgendwann wird ein heutiger Hardcore-Fan aus der Süd auch vom Pfleger auf seinen Haupttribünenplatz gebracht. Wir alle tragen unsere eigene Sanduhr im Rucksack mit uns rum. Ich denke es ist alles so leicht. Jeder Mensch, der zum Fussball geht, wird diesen Sport lieben. Sonst spart man sich das Geld, lange Anreisen, verbringt die Zeit lieber mit der Familie etc.. Eigentlich ist es so einfach. Es braucht keine Kategorien. Aber dieses Denken wird immer schlimmer. Auch eine Folge des modernen Fussballs. Für den sind nämlich nicht nur die Verbände, Hopp, Red Bull, Vereine, Spieler und die Medien verantwortlich. Nein, auch die Fankultur. Sprich in der heutigen Zeit Ultras. Das muss man nicht mögen. Alles nicht.
Die Ultras werden, wenn es besser werden soll, von ihrem hohen Roß runterkommen müssen. Wenn sie das nicht schaffen, wird das nichts.
Sie hatten den Verband doch. Der DFB rückte von den Kollektivstrafen ab. "Bis auf Weiteres" und setzte die BVB-Fans auf Bewährung. Was für ein Erfolg! Ganz ehrlich, was macht man dann normalerweise im Leben taktisch? Man nimmt das, geht damit sorgfältig um und bereitet den nächsten Schritt vor. Aber jetzt kommt etwas, was eben typisch für Ultras ist. Sie wollen den Stress, den Ärger. Sie wollen rebellisch sein. Oder wie die Bayern-Fans in Mainz verkündeten. Das unterstelle ich ihnen. Sie wollen es gar nicht anders. Sonst kann ich mir das ständige wieder Einreißen von Fortschritten echt nicht erklären. Denn die haben doch was in der Birne.
Natürlich kann man jetzt wieder sagen, dass die Kollektivstrafen immer noch scheisse sind. Ja, sind sie. Meine Rangers bekommen sie ständig von der UEFA um die Ohren. Aber was hätte der DFB denn machen sollen? Sie bewegen sich und der Partner scheisst drauf. Sie mussten daraufhin die Kollektivstrafe auf Bewährung vollziehen. Sonst hätten sie verloren. Warum zum Teufel kann man nicht mal ein wenig mitmachen und dann wäre es ganz sicher zum nächsten Schritt gekommen. Weil man es gar nicht will. Und diese Einstellung kann ich nicht teilen. Ein wenig Rebellentum als Fan, ok. Hatten wir auch. Aber in der heutigen Zeit ist es mir zu viel, steht man sich damit oft selbst im Weg und wird das eigentliche Ziel, die Unterstützung der Mannschaft, viel zu sehr vernachlässigt. Es verschiebt sich zu viel.
Ich sehe bei den Ultras immer nur Forderungen. Aber was bieten sie? Sie sind gegen die Kollektivstrafe. Bin ich dabei. Aber was werfen sie dafür in den Ring? Meiner Meinung nach nichts. Sie wollen, dass Fanutensilien ohne Kontrolle mit in den Block genommen werden dürfen, sie sind gegen härtere Einlasskontrollen, sie sind gegen das Filmen, sie wollen sich weiter vermummen dürfen, sie wollen keine Polizei oder Ordner im Block, kurzum, sie sind gegen alles, was es deutlich leichter ermöglichen würde, dass man Vergehen oder Straftaten gezielt aufklären kann. Und wenn dann mehr aus Verzweiflung heraus auf Kollektivstrafen zurückgegriffen wird, ist das natürlich auch wieder scheisse. Ja, ist es. Aber sie müssen auch selbst etwas dafür tun!!
Wie gesagt, aktuell gibt es für mich nur Verlierer. Vor allem den Fussball, das Stadionerlebnis an sich. Denn der Fussball verliert immer mehr an Leichtigkeit und Schönheit.
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