Die werden gestern ganz gewaltig was bewegt haben.
Ich befürchte nur, im Zweifel recht viel davon wird, das was in den letzten Jahren in München an positivem erreicht wurde, wieder zu nichte machen.
Protest against the fucking system formerly known as Hoffenheim vs. Bayern-Thread
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Distanzieren sich von den Bannern. Und der letzte Absatz ist genau das, was ich nahezu wörtlich gestern schon gesagt habe.
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Nach dem Spiegel das zweite Medium, dass differenziert mit dem Thema umgeht.
Tja, wie hieß es gestern hier noch von einigen? Was soll die Aktion jetzt bringen, Bumerang und so! Das werden wir noch sehen!
Ich sag Euch: Am Ende kann es sich kein Klub leisten auf die Kurven zu verzichten und bei den meisten ist die Ultra Szene die treibende Stimmungskraft (egal wie man zu ihnen steht).
In Frankfurt z.B. können sie einpacken, wollten sie die alle rauswerfen.
Wir werden sehen wie das noch ausgeht.
Das wird sich richtig hochschaukeln, denn das ist jetzt Armdrücken am Anschlag..DfB, Yellow Press, Kumpanen - Ultras & Sympathisanten. Ich bin positiv von den Beiträgen der FAZ und des Spiegel überrascht, hätte ich damit höchstens in einer späteren Phase der Auseinandersetzung gerechnet. -
Distanzieren sich von den Bannern. Und der letzte Absatz ist genau das, was ich nahezu wörtlich gestern schon gesagt habe.
Also sorry, ich sehe die Reaktion fast komplett auf der Linie die hier von z.B. Hartplatz vertreten wird
Die anschließenden Reaktionen ("hässliche Fratze des Fußballs", "Tag X" usw.), sind allerdings übertrieben und unglaubwürdig. Bei fast jedem Spiel in der Bundesliga und auch weit darunter gibt es Spruchbänder und Banner. Oft genug leider mit beleidigendem Inhalt.
Auch die persönliche Meinungsäußerung vieler Stadionbesucher zeichnet sich nicht selten durch Beleidigungen aus. Solche Beleidigungen werden im Fußballalltag als selbstverständlich hingenommen und sind bei fast jedem Fußballspiel präsent (z.B. wird Timo Werner nicht selten als *urensohn besungen, BVB-*urensöhne erklingt an fast jedem Spieltag).Gerade in den letzten Wochen hätte es genug rassistische und sexistische Vorfälle in deutschen Fußballstadien gegeben, bei denen man ein Exempel hätte statuieren können. Man denke etwa an die Beleidigungen von Torunarigha beim DFB-Pokal Schalke gegen Hertha oder von Kwadwo in Münster. In beiden Fällen gab es aber gerade keine Spielunterbrechungen, auf Schalke noch nicht einmal eine Stadiondurchsage. Wenn es aber um einen Mäzen geht, dessen Unternehmen rein zufällig auch noch ein wichtiger und finanzstarker Partner des DFB ist, soll nun eine Grenze überschritten sein.
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Die optischen Aktionen des Club Nr. 12 haben sich beim gestrigen Auswärtsspiel auf die Choreographie zum 120. Geburtstag beschränkt. Die gezeigten Spruchbänder stammen nicht vom Club Nr. 12. Der Club Nr. 12 distanziert sich von den gezeigten Beleidigungen.
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Die optischen Aktionen des Club Nr. 12 haben sich beim gestrigen Auswärtsspiel auf die Choreographie zum 120. Geburtstag beschränkt. Die gezeigten Spruchbänder stammen nicht vom Club Nr. 12. Der Club Nr. 12 distanziert sich von den gezeigten Beleidigungen.
Sie prangern aber die Heuchelei der Reaktionen gezielt an und ganz konkret die Aussage von KHR....Verdreht mal hier nicht bewusst den Sinn! -
Kann doch jeder selbst lesen und beurteilen.
Calle oder ich verdrehen da nicht mehr oder weniger als Du. Also was soll dieser Vorwurf? -
Hopp ist doch "nur" die Symbolfigur für die Kehrtwende des DFBs in Sachen Kollektivstrafen. Ich denke, dass das wohl auch hier klar ist. Diese persönlichen Beleidigungen sind zwar nicht gerade überragend und insbesondere das Fadenkreuz ist grenzwertig. Aber so kommt der Protest an und insbesondere heute wurde das auch in den Kurven begründet, dass es halt um die Rückkehr der Kollektivstrafe geht (Union, Meppen, Köln gestern glaube ich auch). Die Abschaffung der Kollektivstrafen wurde gefeiert als Zusammenschluss zwischen DFB und Fans - und dann wird es mit einem Handschlag wieder weggewischt.
Wir sind hier im Bayern-Board, aber ich denke, dass ich immer ganz okay und auch pro-Bayern schreibe. Daher heute mal Kritik: Ich fand das Verhalten des gesamten FC Bayern gestern unwahrscheinlich anbiedernd. Ein Händchen halten wollender Rummenigge. Bayern-Spieler, die mit den Hoffenheimer vor dem TSG-Publikum klatschen. Staatstragende Statements und ein Getue als wäre ein Anschlag passiert. Also ehrlich mal...
Da habe ich mir den Horst Heldt im Sportstudio gelobt. Man hat gemerkt, dass er gar nicht groß was sagen wollte nach einem 3:0-Sieg. Er setzt auf Kommunikation und hat das ganze mal auf ein niedrigeres Level gehoben.
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Kann doch jeder selbst lesen und beurteilen.
Calle oder ich verdrehen da nicht mehr oder weniger als Du. Also was soll dieser Vorwurf?
Weil sie mitnichten auf z.B. Deiner oder Cales oder Michls Argumentationen folgen! Sie distanzieren sich von den Plakaten, aber ganz genauso von den anschließenden Reaktionen von Verein und Medien. -
Wir sind hier im Bayern-Board, aber ich denke, dass ich immer ganz okay und auch pro-Bayern schreibe. Daher heute mal Kritik: Ich fand das Verhalten des gesamten FC Bayern gestern unwahrscheinlich anbiedernd. Ein Händchen halten wollender Rummenigge. Bayern-Spieler, die mit den Hoffenheimer vor dem TSG-Publikum klatschen. Staatstragende Statements und ein Getue als wäre ein Anschlag passiert. Also ehrlich mal...
Aber sowas von! -
Da habe ich mir den Horst Heldt im Sportstudio gelobt. Man hat gemerkt, dass er gar nicht groß was sagen wollte nach einem 3:0-Sieg. Er setzt auf Kommunikation und hat das ganze mal auf ein niedrigeres Level gehoben.
Der kennt das aber auch nur zu gut. Ist ja gerade erst 4 Wochen her, dass sich der FC bei Viktoria Köln entschuldigt hat, weil deren Mäzen Wernze im Block auf einem Fadenkreuz-Banner präsentiert wurde.
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Diese persönlichen Beleidigungen sind zwar nicht gerade überragend und insbesondere das Fadenkreuz ist grenzwertig.
Ich lese Deine Beiträge immer gerne, da macht es keinen Unterschied, ob Bayern-kritisch oder nicht.
Aber Fadenkreuz nur grenzwertig passt m.E. nicht zu Deiner sonstigen Sicht bei solchen Dingen. Wenn ich mir diese Einschätzung erlauben darf.
Dazu kommt, dass das Fadenkreuz ja nicht alleine steht. Da gehört doch genau so das Plakat mit sinngemäß nächstes Weihnachten nicht erleben dazu.
Zwei Punkte, in denen man direkt oder indirekt mit dem möglichen Tod einer Person "spielt".
Da kann ich mich dann nicht hinterher darauf raus reden, dass das nur als Symbol für ein anderes, tieferes Problem dienen soll.Du magst es als anbiedernd sehen. Ich sehe es als Schulterschluss gegen diesen Hass.
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Da habe ich mir den Horst Heldt im Sportstudio gelobt. Man hat gemerkt, dass er gar nicht groß was sagen wollte nach einem 3:0-Sieg. Er setzt auf Kommunikation und hat das ganze mal auf ein niedrigeres Level gehoben.
Der kennt das aber auch nur zu gut. Ist ja gerade erst 4 Wochen her, dass sich der FC bei Viktoria Köln entschuldigt hat, weil deren Mäzen Wernze im Block auf einem Fadenkreuz-Banner präsentiert wurde.
Ja, Fadenkreuz ist auch grenzwertig, habe ich immer betont. Ob sich dann ein Verein für seine Fans entschuldigen muss, keine Ahnung - eher nicht, finde ich. Aber das wird wohl allgemein so gesehen.
Aber gestern gab's in Köln kein Fadenkreuz, von den Bayern-Fans im übrigen auch nicht. Es ging um den Hur..sohn, der seit (wurde gestern im ASS sogar so gesagt) seit 12 Jahren durch die Bundesliga geistert. Jetzt, jetzt auf einmal, ist das so schlimm, das ein Spiel tatsächlich unterbrochen wird.
Man kann das alles kritisieren und richtig doof finden und wie gesagt, es ist nicht sonderlich originell. Aber die Verhältnismäßigkeit bleibt deutlich auf der Strecke.
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Wo war dieser Schulterschluss eigentlich bei all den anderen ganzen Gelegenheiten in der älteren und jüngeren Vergangenheit?
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Alles anzeigen
Diese persönlichen Beleidigungen sind zwar nicht gerade überragend und insbesondere das Fadenkreuz ist grenzwertig.
Ich lese Deine Beiträge immer gerne, da macht es keinen Unterschied, ob Bayern-kritisch oder nicht.
Aber Fadenkreuz nur grenzwertig passt m.E. nicht zu Deiner sonstigen Sicht bei solchen Dingen. Wenn ich mir diese Einschätzung erlauben darf.
Dazu kommt, dass das Fadenkreuz ja nicht alleine steht. Da gehört doch genau so das Plakat mit sinngemäß nächstes Weihnachten nicht erleben dazu.
Zwei Punkte, in denen man direkt oder indirekt mit dem möglichen Tod einer Person "spielt".
Da kann ich mich dann nicht hinterher darauf raus reden, dass das nur als Symbol für ein anderes, tieferes Problem dienen soll.Du magst es als anbiedernd sehen. Ich sehe es als Schulterschluss gegen diesen Hass.
Das mit dem nächsten Weihnachten habe ich nirgends gelesen/gehört. Das ist natürlich ein Unding und gehört bestraft.
Diese Fadenkreuze fasse ich persönlich nicht als Mordaufrufe auf. Es ist eine scharfe, überspitzte Symbolik in meinen Augen.
Und auch wenn es spekulativ ist: Ein Schulterschluss lässt sich mit einem 6:0 im Rücken natürlich auch leicht machen.
Und die Hoffenheimer konnten so auch noch gut von der Niederlage ablenken und sich in ihrer Opferrolle suhlen, die sie geradezu perfektioniert haben.Dabei merken sie gar nicht, dass es im Prinzip gar nicht um sie oder Hopp geht, sondern um diese plötzliche Kehrtwende des DFB in Sachen Kollektivstrafe.
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Diese persönlichen Beleidigungen sind zwar nicht gerade überragend und insbesondere das Fadenkreuz ist grenzwertig.
Ich lese Deine Beiträge immer gerne, da macht es keinen Unterschied, ob Bayern-kritisch oder nicht.
Aber Fadenkreuz nur grenzwertig passt m.E. nicht zu Deiner sonstigen Sicht bei solchen Dingen. Wenn ich mir diese Einschätzung erlauben darf.
Dazu kommt, dass das Fadenkreuz ja nicht alleine steht. Da gehört doch genau so das Plakat mit sinngemäß nächstes Weihnachten nicht erleben dazu.
Zwei Punkte, in denen man direkt oder indirekt mit dem möglichen Tod einer Person "spielt".
Da kann ich mich dann nicht hinterher darauf raus reden, dass das nur als Symbol für ein anderes, tieferes Problem dienen soll.Du magst es als anbiedernd sehen. Ich sehe es als Schulterschluss gegen diesen Hass.
Es ist Kasperltheater für den Mäzen und kein Schulterschluss gegen den Hass, als solcher wird er der Masse verkauft, herzlichen GLückwunsch!Keller war darauf vorbereitet, dass er zu den Entgleisungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp, den Spielunterbrechungen, dem Protest der Spieler befragt werden würde. Und er sprach gleich zu Beginn von einem "Tiefpunkt", an dem der deutsche Fußball angekommen sei. Erstaunlich, wenn man nur die jüngsten Ereignisse in deutschen Stadien, den offenen Rassismus, den Hass gegen Juden, die Gewalt gegen Schiedsrichter bedenkt......
Ohnehin überwiegt der Eindruck, dass jedes Mal, wenn von Hass gesprochen wurde, vor allem der Hass gegen einen Wohltäter wie Hopp gemeint war. -
Wo war dieser Schulterschluss eigentlich bei all den anderen ganzen Gelegenheiten in der älteren und jüngeren Vergangenheit?
Auch das können Du und andere gerne noch x-mal fragen.
Wenn etwas in der Vergangenheit nicht in Ordnung war und nichts dagegen getan wurde, dann soll man es in Zukunft so weiter laufen lassen?
Bei anderen Dingen (Umweltschutz, Ausländerfeindlichkeit außerhalb des Fussballs, etc.) würdest Du doch auch nicht so argumentieren.
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Ich sag Euch: Am Ende kann es sich kein Klub leisten auf die Kurven zu verzichten und bei den meisten ist die Ultra Szene die treibende Stimmungskraft (egal wie man zu ihnen steht).
In Frankfurt z.B. können sie einpacken, wollten sie die alle rauswerfen.
Es gab eine Fankultur vor den Ultras und es wird eines Tages auch wieder eine nach ihnen geben. So besonders sind sie nicht. Und meiner Meinung nach würden auch nur wenige Szenen wirklich drunter leiden. Wie Frankfurt z.B.. Was in der AA abgeht, kannst Du auch vom Band abspielen. Seit Paderborn kann ich das einfach nicht mehr ernst nehmen. Das ist nur noch grausam. Es würde sich nach einer gewissen Übergangszeit auch schnell wieder eine neue Szene entwickeln.
Aber es ist doch auch nicht das Ziel, alle pauschal rauszuwerfen. Ich bin gegen die BVB-Kollektivstrafe und wäre es auch jetzt in Bezug auf z.B. die SM oder welche Gruppierung auch immer. Aber ich bin auch ganz klar für deutlich klarere Maßnahmen vorm und im Block, damit man zukünftig Personen gezielt identifizieren und überführen kann. Kein feiges Verstecken mehr. Damit muss Schluss sein.
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Nach dem Spiegel das zweite Medium, dass differenziert mit dem Thema umgeht.
Dafür faktisch unrichtig und zudem alles andere als objektiv.
Liest sich für mich wie aus der Feder eines Ultras. -
Kurz vor der finalen Eskalationsstufe
Auch die Süddeutsche mit einem angenehm differenzierten Kommentar.
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