Herr der Ringe / Lord of the Rings - Bücher, Filme, Serie

  • Haldiiiiiiir!


    Wenn man so Hardcoreverfechter der Bücher ist gibt es natürlich viel rumzukritteln.
    Aber hätte man alles zeigen wollen, hätte man ne Serie draus machen müssen (wupps).


    Glorfindel wäre dann halt ein Charakter mehr gewesen, der für den Fortgang nicht als notwendig erachtet wurde. Wie Tom Bombadil.
    Der Cast war ja sehr auf das "notwendigste Personal" beschränkt. Warum dann aber Figuren wie Haldir eingebaut wurden versteh ich auch nicht so recht.


    Ich find es schade, dass die Verhältnisse in Rohan so schwammig dargestellt sind. Da wird das so abgefrühstückt einfach.

  • Oh, ja... Die sinnbefreite Andúril-Szene hatte ich für den Moment sogar erfolgreich verdrängt |-) Stimmt auffällig.


    Gern geschehen. |-):D



    Zu Arwen/Glorfindel nochmal: Naja, in der Szene stimmt sowieso so gut wie gar nix :D Ich mein, dadurch, dass sie den Zauberspruch spricht, meint ja der Zuschauer, sie zaubert die Wasserpferde in den Bruinen - wo auch immer Undómiel das herhaben sollte... Und statt Glorfindel gibt's ja dafür dann Supidupi-Haldir, ist doch viel besser |-)


    Nee, da stimmt echt gar nichts. Und auch da gilt, hätte es dem Film geschadet, daß Elrond und Gandalf es waren, die die "Flut" herbeigerufen haben? Ich denke nein!
    Haldir an sich ist schon ok, aber nicht als der Obermacker. Und der gemeine Filmgucker könnte auch den Eindruck gewinnen, daß Legolas der ganz große Typ ist, der alles im Alleingang abschlachtet. Im Buch spielt er ja eine sehr untergeordnete Rolle, aber blonde (nochmal: er ist nicht blond!) Spitzohren lassen sich wohl gut vermarkten. :D

  • Wenn man so Hardcoreverfechter der Bücher ist gibt es natürlich viel rumzukritteln.Aber hätte man alles zeigen wollen, hätte man ne Serie draus machen müssen (wupps).

    Guilty as charged :D
    Stimmt aber ja gar nicht, mit der Serie. Die Beispiele von Nobbi zeigen doch, bei nicht wenigen Sachen wäre den Filmen NICHTS verloren gegangen, hätte man sich an die Bücher gehalten. Ob da jetzt Arwen rumreitet oder ein anderer Elf - so what? Die Lovestory hätte man bis auf diese Szene ganz genau gleich entwickeln können. Auch die Elben in Helms Klamm - da wäre NICHTS anders gewesen, wären die da nicht aufgetaucht. Oder eben die Graue Schar, wenn plötzlich sowieso Elrond da rumläuft...

    22.10.2017, 29.04.2018; 26.05.2019; 24.06.2020; 04.07.2020: Und wieder waren es gute Tage... Tage für die Unsterblichkeit!

    Wir fraßen zu lange, was sie ersprachen.


    Science is like sex: it does have practical uses -
    but that's not why we do it.

  • Hatten wir die Huorns und Erkenbrand schon?
    Da fand ich allerdings die Lösung mit Éomer wesentlich plausibler.
    Da erst mal die Huorns zu erklären zu müssen wäre schon aufwendig gewesen. Selbes gilt find ich für die Dunedain.

  • Die Huorns gab es im Film, haben nur leider die wenigsten erkannt.

    Wird glaub ich auch nur in der Extended Edition richtig deutlich...


    Im Prinzip gebe ich euch bei all den Szenen recht, fand ich im Buch auch alles besser. Aber trotzdem, das ist eben die künstlerische Freiheit und nicht das stumpfe Eine-Szene-nach-der-anderen-abdrehen. Ich wette, dass diejenigen, die die Bücher nicht kennen, da null Probleme mit diesen Szenen haben. Ich selber habe erst Film 1 und 2 gesehen, dann die Bücher gelesen. Im Nachhinein habe ich mir dann bei etlichen Szenen gedacht: das war im Buch aber besser. Aber bevor ich das Buch kannte, fand ich die Szenen super. Man muss als Filmemacher nun mal allen gerecht werden, nicht nur den Buch-Junkies. Und Nicht-Buchkenner würden noch mehr Figuren z.B. irgendwann überfordern.


  • Wird glaub ich auch nur in der Extended Edition richtig deutlich...


    Eigentlich schon, die meisten hielten sie trotzdem für Ents. Es waren halt Bäume, die sich bewegt haben. ;)




    Im Prinzip gebe ich euch bei all den Szenen recht, fand ich im Buch auch alles besser. Aber trotzdem, das ist eben die künstlerische Freiheit und nicht das stumpfe Eine-Szene-nach-der-anderen-abdrehen. Ich wette, dass diejenigen, die die Bücher nicht kennen, da null Probleme mit diesen Szenen haben. Ich selber habe erst Film 1 und 2 gesehen, dann die Bücher gelesen. Im Nachhinein habe ich mir dann bei etlichen Szenen gedacht: das war im Buch aber besser. Aber bevor ich das Buch kannte, fand ich die Szenen super. Man muss als Filmemacher nun mal allen gerecht werden, nicht nur den Buch-Junkies. Und Nicht-Buchkenner würden noch mehr Figuren z.B. irgendwann überfordern.


    Es geht nicht um künstlerische Freiheit und Szenen abdrehen. Und natürlich haben diejenigen, die die Bücher nicht kennen, keine Probleme mit den Filmen bzw. Szenen, wie denn auch?
    Und ich habs doch bereits erläutert, was hätten die von mir angesprochenen Szenen denn ruiniert, wären sie wie im Buch umgesetzt?

  • Hab gestern mal wieder die Gefährten (SEE) gesehen. Die Filme bieten so viele tolle Szenen, ich könnte mich nicht auf eine Lieblingsszene festlegen. Aber die hier gehört definitiv zu den Besten!

  • Tooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooood!!!!!!!!!!!!!!!


    Großartig!
    Ich habe HdR glaube ich 25x gelesen und die Filme 10x geschaut. Von Tolkien habe ich einiges an Büchern zu Hause.
    Zusammen mit Gemmell (Drenai Saga) der Beste im Bereich Fantasy.
    Habe eigentlich durchgehend G#nsehaut, wenn ich die Filme schaue. Respect, Mr.Jackson - great work

  • Auch bei Herr der Ringe wäre die erste Idee nicht aufgegangen, da sollten es nur zwei Teile werden und erst New Line hat ihn auf den Dreiteiler gebracht, wegen der drei Bücher. Da machte es Sinn und trotzdem musste Jackson Teile raus lassen.
    Beim Hobbit wollte er dann nichts raus lassen, stattdessen sogar mehr Tolkien rein bringen, da ging dann leider trotzdem noch einiges aus dem Hobbit verloren. Schlecht waren die Filme nicht, man darf aber halt nicht das Buch ansetzen, sollte man beim Herr der Ringe aber auch nicht zu genau.

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Der Hobbit ist vor allem ein Desaster weil er gar nicht Regie führen wollte, der andere aber nach viel Zoff absprang. Die geben offen zu inzwischen, das sie beim Dritten Film oft schonmal gefilmt haben, obwohl das Drehbuch noch gar nicht fertig war.


    Die Filme waren auch als Filme einfach schlecht, vor allem der Dritte der einige Storyarcs gar nicht zuende erzählt. (Außer wenn du die extended version kaufst, aber warum sollte ich das tun bei einem Film den ich schlecht finde?)

  • Allgemein war in dem Hobbit Projekt viel Chaos von allen Seiten, ständige Verzögerungen, die Erweiterung auf den dritten Teil (Anfangs als Zweiteiler geplant) und dann am Ende der Terminplan, der die Filme zu bestimmten Zeiten in den Kinos haben wollte...
    Nicht die besten Vorraussetzungen, vieles aber selbst geschaffen.

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Nicht zu vergessen der Fakt, das das Studio dafür gesorgt hat das die Neuseeländische Schauspielergwerkschaft zerstört wurde, indem sie drohten woanders zu drehen.
    Das versetzte Politiker so in Panik das sie solche Gewerkschaften gesetzlich verboten haben.

  • Das Grundproblem ist für mich immer noch die Basis, auf der die Filme entstanden sind. Bei Herr der Ringe war die Grundlage eine Buchtrilogie und obwohl die Filme so lang sind (und die Extended Editions ja nochmal viel länger) konnte man trotzdem einiges aus den Filmen nicht einbauen, weil es sonst noch umfangreicher geworden wäre. Noch dazu ist es Jackson perfekt gelungen, den Geist der Bücher aufzunehmen und trotzdem den Filmen Eigenständigkeit zu verleihen. Es sind wahre Meisterwerke geworden.
    Beim Hobbit ist man genau andersrum vorgegangen. Grundlage ist nur ein Buch, das wesentlich weniger Stoff beinhaltet als nur eines der Herr-der-Ringe-Bücher. Das hat man dann trotzdem auf drei Filme gestreckt und versucht anzureichern. Dazu hat man gefühlt die ganze Zeit versucht, den Herrn der Ringe noch zu toppen, was in einigen völlig unrealistischen und Over-the-top-Szenen endete (Legolas steigt herabfallende Steine empor, diese komische Absturzszene mit den Zwergen auf der Flucht usw.).

  • Das Problem war einfach die Reihenfolge. Wäre der Hobbit zuerst gefilmt worden, vor dem Herrn der Ringe, hätte man freier Arbeiten können ohne all die hohen Erwartungen.
    Im Grunde ist es ja eine ganz simple Story, jemand zieht aus und erlebt ein paar Abenteuer und kehrt dann heim. Erst viel später stellt sich im HdR heraus wie wichtig einiges von dem was er erlebt hat für den Rest der Welt war.


    Da sie den Hobbit aber nach dem HdR verfilmt haben, gab es gewisse Erwartungen wie der Film zu sein hat, aber das gibt das Buch beim Hobbit einfach nicht her.


    Blöd gesagt, das ganze ist wie als hätte man erstmal die Harry Potter Bücher 4-7 verfilmt und dann die ersten Drei, die ja doch um einiges "heller" und für ein jüngeres Publikum geschrieben waren als der Rest der Serie.

  • Das mit der Reihenfolge ist schon richtig. Hätte man den Hobbit als erstes gebracht, dann hätte LotR die Erwartungen gehabt. Aber LotR hat halt auch mehr Zugkraft als der Hobbit.


    Ideal wäre vermutlich ein Vierteiler oder Fünfteiler gewesen, dass man zuerst den Hobbit und danach LotR direkt zusammen plant und umsetzt. Aber das Problem war ja, dass sich bisher niemand daran getraut hat und Jackson selber auch sehr vorsichtig vorgegangen ist, als er LotR angeboten hat. Der war so vorsichtig und hat nur Zweiteiler angeboten und wollte sogar auf einen Einteiler runter und viele Studios haben das Projekt komplett abgelehnt, bis er bei New Line vorsprach und die auf die Idee mit dem Dreiteiler kamen. Und LotR ist bekannter als Hobbit, daher für die Studios interessanter. Mit Hobbit anzufangen wäre ein grösseres Risiko gewesen.
    Aber filmisch wäre das auf jeden Fall sinnvoller gewesen.

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Der war so vorsichtig und hat nur Zweiteiler angeboten und wollte sogar auf einen Einteiler runter und viele Studios haben das Projekt komplett abgelehnt, bis er bei New Line vorsprach und die auf die Idee mit dem Dreiteiler kamen.

    Ich habe eigentlich gelesen, dass Jackson nen Zweiteiler wollte und das ursprüngliche Studio einen Einteiler draus machen wollte, was Jackson aber strikt abgelehnt hat. Das war einer der Gründe, warum er letztendlich bei New Line gelandet ist.


    Mit Hobbit anzufangen wäre ein grösseres Risiko gewesen.

    Ich glaube das hätte nicht funktioniert. Der Herr der Ringe ist für Erwachsene einfach viel ansprechender. Das wäre in der Tat ein sehr großes Risiko gewesen.

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