Was fährt Qiumi? - Alles über Auto und Zubehör

  • Wenn du viel Langstrecke fährst, lebt deine Batterie länger, als wenn du nur in der Stadt durch die Gegend gurkst.

    Das stimmt natürlich. Wir haben das Problem mit dem Auto meiner Frau. Die fährt nur 4 km zur Arbeit und das auch nicht jeden Tag. Das Auto steht draußen. Da ist ständig die Batterie leer und ging auch schnell kaputt. Wir haben am Auto jetzt vorne unterhalb des Kühlergrills ne Buchse und am Batterieladegerät einen zugehörigen Magnetstecker angebracht. Jetzt kann man die Batterie laden, ohne die Motorhaube öffnen zu müssen. Und wenn man mal wegfährt und vergessen hat auszustecken, dann löst sich der Magnetstecker halt einfach, ohne dass was kaputt geht.

    Warum fährt sie denn diese kurze Strecke überhaupt mit dem Auto (ernste Frage, ohne Moralapostel-Keule)? Bin ja selbst kein Ironman, aber 4km würde ich gerade noch so mit dem Fahrrad packen |-)

  • Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist Winter. Außerdem müsste sie mit dem Fahrrad morgens einen ziemlich steilen Berg hoch und sie kann nicht durchgeschwitzt zur Arbeit erscheinen. Und auch nicht vom Regen durchnässt. Außerdem sind wir hier auf dem Land, da gibt es keinen sicheren Radweg.

    I can't breathe.

  • Außerdem sind wir hier auf dem Land, da gibt es keinen sicheren Radweg.


    Die gibt es auch in einigen Städten nicht (Hallo Mainz)

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Berlin. Da sind in einigen Stadtteilen Fahrradwege komplett unbekannt!

    Gendern ist, wenn der Sachse mit dem Boot umkippt

  • dann lade ich jeden von Euch mal im Sommer nach München ein, die Nymphenburger Strasse, zwischen Stiglmaier Platz und Rotkreuz Platz, 2Km purerer Fahrrad Terror, völlig Bbekloppte und Irre, vollgas ohne Rücksicht auf Fussgänger und andere.....


    fuck politics & fuck religion

  • Amateure.
    Das ist ja nur eine Straße.
    Komm mal nach Leipzig, da hast du das in der ganzen Innenstadt.
    Arrogant und unfreundlich sind sie obendrein noch. :D

  • Arrogant und unfreundlich sind sie obendrein noch.


    Würdest Du auf dem Drahtesel sitzen, würdest Du es über die Autofahrer auch sagen ;)

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Es geht nicht einmal um Autofahrer, sondern um jeden, der nicht auf einem Rad sitzt.
    Autos sind in der Innenstadt sowieso eine Seltenheit.

  • Autos gehören auch nicht in Innenstädte. Das entspannt das Leben dort massiv.

    aber manche Leute sind eben auch aufs Auto angewiesen bzw. sperrigere Sachen will doch keiner mit der Bahn/Bus transportieren.
    Natürlich gehört der Verkehr in den Städten eingedemmt, aber komplett ohne ?
    Dann kaufen alle noch mehr im Internet, lassen sich alles nach Hause schicken und die kleinen freien Händler ham noch mehr Probleme als jetzt :schulterzucken:


    fuck politics & fuck religion

    Einmal editiert, zuletzt von v2chris ()

  • Autos gehören auch nicht in Innenstädte. Das entspannt das Leben dort massiv.

    aber manche Leute sind eben auch aufs Auto angewiesen bzw. speerigere Sachen will doch keiner mit der Bahn/Bus transportieren.Natürlich gehört der Verkehr in den Städten eingedemmt, aber komplett ohne ?
    Dann kaufen alle noch mehr im Internet, lassen sich alles nach Hause schicken und die kleinen freien Händler ham noch mehr Probleme als jetzt :schulterzucken:


    Ich hab ja auch nicht gesagt, dass überhaupt keine Autos in die Städte dürfen.
    Fahrzeuge die für Infrastruktur, Handwerk und Gewerbe nötig sind, sollen weiter reinfahren dürfen.
    Genauso Anwohner und Anlieger. Wobei man letzteres sehr stark eingrenzen sollte und evtl. auch was kosten muss.

  • Genauso Anwohner und Anlieger. Wobei man letzteres sehr stark eingrenzen sollte und evtl. auch was kosten muss.


    Man zahlt schon höhere Miete für das Wohnen in der Innenstadt, mit etwas Pech auch höhere Steuern für Wohneigentum. Dann natürlich Benzinkosten und alles andere ums Auto und in den meisten Gegenden sowieso noch fürs Anwohnerparken und dann soll man noch extra zahlen, dass man überhaupt mit dem Auto in die Stadt darf?

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Genauso Anwohner und Anlieger. Wobei man letzteres sehr stark eingrenzen sollte und evtl. auch was kosten muss.

    Man zahlt schon höhere Miete für das Wohnen in der Innenstadt, mit etwas Pech auch höhere Steuern für Wohneigentum. Dann natürlich Benzinkosten und alles andere ums Auto und in den meisten Gegenden sowieso noch fürs Anwohnerparken und dann soll man noch extra zahlen, dass man überhaupt mit dem Auto in die Stadt darf?


    Nochmal lesen. Anliegern sollte das Einfahren in die Stadt verteuert werden, sollte es eine gewisse Zeit überschreiten, also wenn man nicht nur was abholen will (sperrig) oder anders eingeschränkt ist. City-Maut o.ä., zusammen mit einem attraktiven ÖPNV sollte das genug Anreiz sein, sein Auto am Stadtrand stehen zu lassen und nicht damit mitten in die Stadt fahren zu müssen/wollen.
    Den Anwohnern muss man auch Angebote machen, dass sie ihr Auto evtl nicht vor dem Haus stehen lassen (müssen), gerade Parksuchverkehr ist für alle Beteiligten extrem nervig (spreche da aus eigener Erfahrung).

  • Anwohnerparken ohne dass nicht-Anwohner parken dürfen, würde da schon was bringen.
    Hypotetisch: Was soll ich mein Auto am Stadtrand abstellen und dann mit P&R in die Stadt rein? Ich müsste dann im Fall, dass ich was kaufen will, also erstmal mit dem ÖPNV (i.d.R. Dieselbusse) aus der Stadt raus in mein Auto. Dann wieder in die Stadt rein zum Einkaufen, nach Hause, ausladen, wieder raus aus der Stadt und mit dem Bus zurück.
    Nicht nur, dass mich das ziemlich was an Zeit kosten kann, umweltentlastend ist das auch nicht unbedingt. Und dann muss der ÖPNV schon kostenfrei sein, dass man sich das überhaupt überlegt.


    Das Problem ist, dass man das ja auch nicht am Rand der Innenstadt machen könnte. Nehmen wir als Beispiel mal Hamburg oder Berlin, da hast kein Platz mal eben kurz vor der Innenstadt so grosse Parkplätze hinzusetzen, das heisst man muss da schon ganz raus. Vom Bahnhof Zoo nach Buch bist dann mit der S-Bahn aber auch locker 45Min unterwegs, also 1,5h nur um Auto zu holen und wegzubringen.

    "Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag. Lass dich einfach von ihr tragen, denk am besten gar nicht nach"

    - Christian Drosten

  • Ich hab auch nicht gesagt, dass das eine Patentlösung für alle Städte und Regionen wäre.
    Und welche Lösungsansätze sich da durchsetzen könnten, müsste man sehen, gibt sicher Dinge, die heute noch nicht entwickelt sind und wir uns noch gerade nicht vorstellen können.


    Um zu deiner Einkaufsproblematik zu kommen, da wären ja innerstädtische E-Mobile vllt was, die man überall nutzen kann, die man entweder zentral parkt oder vorbestellen und sich bringen lässt und dann einfach abstellen kann, wenn man sie nicht mehr braucht.
    So wie das bei den E-Scootern geplant ist, nur in verschiedenen Ausführungen. Auch für größere Einkäufe und Mehrpersonen. Man spart sich den Weg das eigene Fahrzeug zu holen, bekommt das vor die Tür gestellt und muss sich nach Verwendung nicht groß drum kümmern.

  • Problem dabei ist die Stadtplanung. Pro gebauter Wohnung musst Du z.B. in Offenbach 0,9 Parkflächen nachweisen. In Homburg/Saar 1,7. ;)


    Warum ist das so? Weil entweder ideologische Haltungen dafür sorgen, dass Städter gefälligst mit den Öffis zu fahren haben oder aber weil Wohnraum zu kostbar ist, um den Wohnungsbaumultis und Spekulanten die Flächen vorzuenthalten.

    Es gibt verschiedene Ansätze, die Welt positiver zu gestalten. Faschismus ist keiner!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!