Unfassbare Fehlentscheidung in Schottland: Schiedsrichter gibt Einwurf statt Tor
Wie da wohl der VAR entschieden hätte? ![]()
Unfassbare Fehlentscheidung in Schottland: Schiedsrichter gibt Einwurf statt Tor
Wie da wohl der VAR entschieden hätte? ![]()
Caledonia: Das ist durchaus möglich. Auch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass sich da manche sogar drauf einlassen würden... Für einen Verein wäre es dennoch klüger, eher auf Kredite zu setzen oder notfalls in die Insolvenz zu gehen. Trotzdem alles nicht falsch, was du sagst... Ich wüsste auch nicht, was ich als Vereinsmitglied davon hätte, wenn ich beispielsweise bei Kind für eine Übernahme stimmen würde (davon abgesehen, dass man uns ja gar nicht erst fragt). Warum sollte ich einer Übernahme zustimmen, wenn ich dann keinen Einfluss mehr ausüben kann? Um diesem Konstrukt Geld zu ermöglichen, worauf ich keinen Einfluss habe und wovon ich mir nichts kaufen kann? Damit andere sich die Taschen vollstopfen können? Nee, ich würde ja auch nicht freiwillig mein Wahlrecht bei Bundestagswahlen verkaufen, indem ich beispielsweise einem Verkauf der BRD zustimme.
Aber du sagst ja selber, der Regelfall wäre ein anderer. Von daher muss man eben mit solchen Konstrukten leben, wenn 50+1 fällt und wer den Fall von 50+1 unterstützt, der leistet eben seinen Anteil an noch mehr "Vereinen" wie RedBull.
Ich kann ja auch nicht einerseits die Aufhebung der Abseitsregel fordern und mich dann beschweren, dass faule Stürmer nur noch im gegnerischen Strafraum auf weite Bälle warten.
Warum sollte man kaufen, wenn man keinen Einfluss ausüben bzw die Macht übernehmenwill?
Dann könnte man auch als normaler Sponsor auftreten.
Wenn man verkauft, dann kann es kein "im Sinne des Vereins" mehr geben, das ist dann halt kein Teil des Vereins mehr. Und wer etwas verkauft, hat keinen Anspruch mehr darauf. Auch verkaufen unter Bedingungen dürfte rechtlich nicht haltbar sein.
Es gibt halt auch einfach Notsituationen. Wie gesagt, das müsste man von Fall zu Fall bewerten.
Dass der optimale Zustand der ist, dass der Verein immer das Heft des Handelns allein in den Händen hält, ist ja logisch.
NOTSITUATIONEN sind die denkbar schlechtesten Vorraussetzungen um zu verkaufen um dann noch DAS HEFT DES HANDELS in den Händen zu haben, believe me ![]()
"Investoren" machen nur Sinn, wenn Du stark bist um NOCH stärker zu werden, so wie bei Euch, weil ihr Euch
1. aussuchen könnt wen ihr nehmt und
2. zu welchen Bedingnungen
Und da seh ich das große Problem beim Fall von 50+1, dass viele kleine Vereine nur an schwindlige Investoren kommen die dann das Ding an die Wand fahren. Letzte Saison haben wir unserem Ismaier alle Freiheiten eingeräumt und alles ist so gelaufen wie er wollte, das Resultat ist bekannt, warum lernt da kein kleiner, schwacher Verein draus, oder die Fans...die glauben alle bei Ihnen würde es anders laufen, unglaublich. Wen Du schwach und "Pleite" bist, dann hilft Dir ein Investor nix, der nutzt die Situation für sich aus und fertig !
Vom Wegfall der 50+1 Regel werden nur gesunde und starke Vereine profitieren, habe das schon öfters geschrieben wieso weshalb warum....
Warum sollte man kaufen, wenn man keinen Einfluss ausüben bzw die Macht übernehmenwill?
Als Käufer übt man immer Einfluss aus, ob positiv oder negativ sei je nach Fall dahingestellt.
Es muss da aber nicht zwangsläufig immer das Motiv dahinterstehen, dass man damit nur Kohle machen will.
Da kann es theoretisch auch um Verbundenheit zum Verein gehen...oder um den Klub stabil in der Liga (oder Europacup) zu etablieren...oder um die Sorge, dass kein Falscher das Ruder übernimmt...oder oder....gibt da ne Menge Motive, die nicht unbedingt negativer Natur sein müssen.
Also ganz allgemein, unabhängig von Hannover....ein Risiko steckt da aber natürlich immer mit drin.
Bei den Befürwortern von 50+1 wird auch immer als Argument angeführt, dass durch die Investoren andere Klubs nach vorne kommen würden. Die Konkurrenz zu Bayern wäre doch ähnlich wie heute. Als ob die "großen" Vereine dann nicht auch teilhaben. In England kann man es ganz gut sehen. Aus den Top10 der Abschlusstabelle der Saison 2002/03 standen acht Mannschaften 2017/18 auch in den Top10. Die große Investorenwelle kam eigentlich erst in den Folgejahren. Und international sind aktuell die Spanier vorne. In der Breite biete die PL zwar die höchste Qualität, aber man muss doch nicht so tun, als ob durch Investoren gleich alles besser wird. Starke Sponsoren reichen vollkommen aus.
England zeigt aber auch, dass die immer wieder kolportierten Horrorszenarien (dass Vereine mit Investoren Gefahr laufen den Bach runterzugehen) eben nicht auftreten.
England zeigt aber auch, dass die immer wieder kolportierten Horrorszenarien (dass Vereine mit Investoren Gefahr laufen den Bach runterzugehen) eben nicht auftreten.
Sicherlich nicht falsch. Aber mal ganz vereinfacht gefragt: Was hab ich davon? Nur mal 96 als Beispiel: Fällt 50+1 und Kind übernimmt den Laden, dann ist es halt nicht mehr 96, die letzte Verbindung zum Verein wäre gekappt...
Es gibt natürlich auch ein paar britische Teams, denen ich bei Spielen mal die Daumen drücke, merke aber selber, dass das für mich irgendwie ein anderer Sport ist als Fußball. Die ganzen Nebeneffekte wie überteuerte Eintrittspreise mal noch nebenbei...
Es gibt natürlich auch ein paar britische Teams, denen ich bei Spielen mal die Daumen drücke, merke aber selber, dass das für mich irgendwie ein anderer Sport ist als Fußball.
Aber das ist doch normal. Das denken die zum Teil umgekehrt sicher auch, wenn sie sich einige Sachen bei uns im deutschen Fussball anschauen. Und wenn man Dinge nicht anders kennt, sind sie halt normal.
Ist zudem auch oft eine Generationsfrage. So wie damals Wolfsburg, Uerdingen und Leverkusen akzeptiert wurden, so dann gestern Hoffenheim, heute Leipzig und morgen der nächste. Das ist einfach der Lauf. Der HSV kann das zehnmal behaupten, aber ohne Kühne geht dort nichts mehr.
Oder in der Fankultur. Da sieht die heutige Fangeneration etwas als normal an, was man sich vor 20 Jahren niemals hätte vorstellen können. So ist das halt.
England zeigt aber auch, dass die immer wieder kolportierten Horrorszenarien (dass Vereine mit Investoren Gefahr laufen den Bach runterzugehen) eben nicht auftreten.
Bei den ganz großen Clubs bisher vielleicht nicht. Sonst aber schon.
Bei den Befürwortern von 50+1 wird auch immer als Argument angeführt, dass durch die Investoren andere Klubs nach vorne kommen würden. Die Konkurrenz zu Bayern wäre doch ähnlich wie heute. Als ob die "großen" Vereine dann nicht auch teilhaben.
Das würde glaube ich schon passieren. Natürlich würde auch Bayern davon profitieren, aber eben andere Clubs auch. Die Konkurrenz würde schon eher aufschließen und zudem größer werden. Das denke ich auch.
Der Preis wäre nur einfach zu hoch, wenn dafür 50+1 fallen müsste.
@Hannoi - das verstehe ich jetzt nicht, warum 96 danach nicht mehr 96 sein sollte.
Würde jetzt (rein theoretisch) ein Ölscheich bei uns in Weiden einsteigen, wäre es für mich natürlich weiterhin "meine" SpVgg Weiden.
Zu England gab es mal nen langen Artikel im Spiegel, der die Sache am Ende als Erfolgsgeschichte sah.
Einziger Negativpunkt war der von dir angemerkte hohe Eintritt.
Es gibt natürlich auch ein paar britische Teams, denen ich bei Spielen mal die Daumen drücke, merke aber selber, dass das für mich irgendwie ein anderer Sport ist als Fußball.
Aber das ist doch normal. Das denken die zum Teil umgekehrt sicher auch, wenn sie sich einige Sachen bei uns im deutschen Fussball anschauen. Und wenn man Dinge nicht anders kennt, sind sie halt normal.
Natürlich ist das eine Gewöhnungssache. Uns Deutschen sagt man ja gerne extreme Vereinsmeierei nach und ich halte da eine Menge von. Vielleicht ist auf der Insel einfach die Akzeptanz höher, den Fußball als reines Konsumprodukt zu betrachten. Zumindest ist der Anteil derer dort sicherlich höher.
@Hannoi - das verstehe ich jetzt nicht, warum 96 danach nicht mehr 96 sein sollte.
Würde jetzt (rein theoretisch) ein Ölscheich bei uns in Weiden einsteigen, wäre es für mich natürlich weiterhin "meine" SpVgg Weiden.
Zu England gab es mal nen langen Artikel im Spiegel, der die Sache am Ende als Erfolgsgeschichte sah.
Einziger Negativpunkt war der von dir angemerkte hohe Eintritt.
Siehe meine Antwort an Cale
Ich hab ja schon mit ausgegliederten Profiabteilungen gewisse Schwierigkeiten, damit kann ich mich aber irgendwo noch abfinden...
Aber angenommen, mal so rein theoretisch: Bayern beschließt, dass es total super wäre, wenn man die Profimannschaft an Audi verkauft. Der Vorstand, die Mitglieder und was weiß ich, wer da alles zustimmen müsste, würde das tun. Was dann? Dann hat der Verein keine Profimannschaft mehr, die wäre Teil eines Unternehmens und die Leute im Stadion würden dann nun mal nicht mehr Bayern München unterstützen, sondern Audi (auch wenn auf dem Trikot noch so oft Bayern steht)...
So verhält es sich eben bei mir und 96. Ich bin Fan des Vereins und dort Mitglied. Verschwindet die Verbindung zwischen Stammverein und Profimannschaft, dann ist diese für mich einfach gestorben und ich gehe dann eben zur ersten Herrenmannschaft des Stammvereins, setze aber nie wieder einen Fuß ins Niedersachsenstadion.
Die Grenze muss da eben jeder für sich selber ziehen und ich verurteile niemanden, wenn er im Fall der Fälle weiterhin ins Stadion geht. Er muss dann halt mit kleinen Seitenhieben leben, dass er kein Fan eines Vereins ist ![]()
England mag man vieleicht als Erfolgsgeschichte bezeichnen, aber deren Liga war nie auf dem Niveau von Griechenland oder Dänemark, von daher hat man meines Erachtens viel mehr verloren als gewonnen.
Ich glaube der Fußball hat ein viel größeres Problem und das heißt Pay-TV.
Auch wenn es momentan nicht den Eindruck macht aber ich prophezeie dass sich das Interesse am Fußball sehr stark verringern wird in den kommenden Jahren.
Die breite Masse wird nicht zahlen um langweilige Ligen und abgehobene Stars zu sehen. Die Stadien werden leerer werden. Und das wird den kleinen Vereinen zuerst das Genick brechen. Am Ende werden die regionalen Ligen aussterben und die Superliga wird als einzige verbleiben.
Und der Normalbürger geht nur noch zum Amateurfußball.
Gar nicht, da es ein Fall für die Torlinientechnik gewesen wäre
Auch hier wäre er also überflüssig
Warum sollte man kaufen, wenn man keinen Einfluss ausüben bzw die Macht übernehmenwill?
Dann könnte man auch als normaler Sponsor auftreten.
Ab einer gewissen Summer an Investition kann man schon nachvollziehen, dass man (mit-) bestimmen möchte, was mit dem Geld geschieht. Das ist der Unterschied zwischen so einem Investment und normalem Sponsoring.
Mal ganz dumm gefragt:
Die Abschaffung von 50 plus 1, würde ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Vereinsmitglieder die Kontrolle verlieren. Es bliebe ja erst mal alles beim Altern und die Clus selber, und da eben die Mitglieder entscheiden doch selber, ob man nen neuen Weg geht oder nicht.
Und wenn sie für nen Investor stimmen, ist das eben der Wunsch der Mehrheit. Aber wenn die Gegner wirklich in der Überzahl sind, würde das ja eher nicht so weit kommen.
Ich glaube der Fußball hat ein viel größeres Problem und das heißt Pay-TV.
Und der Normalbürger geht nur noch zum Amateurfußball.
Zu Satz 1: Ja, ein riesiges Problem, aktuell vor allem auch für den Amateurfußball. Auf kurz oder lang wird das auch für weiter oben eine Belastung.
Zu Satz 2: Nur noch??? Hoffentlich nicht, ich will am Bischofsholer Damm (Arminia Hannover) keine Karten vorbestellen müssen ![]()
![]()
@FrankenKompetenz: Für einen Verein aber eben nicht einfach, wenn er mit Konstrukten konkurrieren muss, wo irgendein Sugar-Daddy Millionen reinpumpt. Dann heißt es tatsächlich mitspielen oder den Weg nach unten antreten, zumindest für einige. Das wäre eine logische Verdrängung, die wir ja in Ansätzen jetzt schon sehen.
Aber muss ich dir das wirklich erklären? Bzw. was erhoffst du dir eigentlich bei einem Fall von 50+1?
Ich möchte übrigens auch nicht über ein Ende der Demokratie in meinem Verein abstimmen müssen. Vor allem dann nicht, wenn (wie bei uns) die Mitglieder nur einseitig informiert werden dürfen, bzw. man eingeschränkt wird, selber zu informieren. Stimm dann mal mit einer rationalen Denkweise gegen komplett hysterisches „wir werden alle sterben, wenn wir nicht verkaufen“-Stimmvieh ab!
Alles anzeigenIch glaube der Fußball hat ein viel größeres Problem und das heißt Pay-TV.
Und der Normalbürger geht nur noch zum Amateurfußball.
Zu Satz 1: Ja, ein riesiges Problem, aktuell vor allem auch für den Amateurfußball. Auf kurz oder lang wird das auch für weiter oben eine Belastung.
Zu Satz 2: Nur noch??? Hoffentlich nicht, ich will am Bischofsholer Damm (Arminia Hannover) keine Karten vorbestellen müssen
@FrankenKompetenz: Für einen Verein aber eben nicht einfach, wenn er mit Konstrukten konkurrieren muss, wo irgendein Sugar-Daddy Millionen reinpumpt. Dann heißt es tatsächlich mitspielen oder den Weg nach unten antreten, zumindest für einige. Das wäre eine logische Verdrängung, die wir ja in Ansätzen jetzt schon sehen.
Aber muss ich dir das wirklich erklären? Bzw. was erhoffst du dir eigentlich bei einem Fall von 50+1?
Ich möchte übrigens auch nicht über ein Ende der Demokratie in meinem Verein abstimmen müssen. Vor allem dann nicht, wenn (wie bei uns) die Mitglieder nur einseitig informiert werden dürfen, bzw. man eingeschränkt wird, selber zu informieren. Stimm dann mal mit einer rationalen Denkweise gegen komplett hysterisches „wir werden alle sterben, wenn wir nicht verkaufen“-Stimmvieh ab!
Die Situation haben wir doch im Grunde jetzt schon. Zum Einen durch die Ausnahmen, die wir in Deutschland bisher schon haben. Ausnahmen sind nie gut.
Und zum anderen ist es ja schon international so, dass wir längst mit Konstrukten konkurieren.
Ich bin gar nicht eindeutig für die Abschaffung. Mir geht es mehr um die Diskussion und um die verschiedenen Interessen derer, die mitdiskutieren. Leute die Interesse an der Konkurrenzfähig in Deutschland und Europa haben, denken natürlich über die Abschaffung von 50 plus 1 nach. Denn meiner Meinung ist das der einzige Weg, der die Liga eventuell spannender machen könnte und der verhindern könnte, dass die deutsche Liga und die Clubs in der europäischen Bedeutungslosigkeit verschwinden (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).
Zum einen muss denen, die gegen drastische Änderungen sind klar sein, dass es so kommen wird, wenn wir alles beibehalten und Ihnen muss vor allem auch klar sein, dass es natürlich Leute gibt, denen das nicht egal ist und die es deswegen trotzdem nicht schlecht mit den deutschen Vereinen und Ligen meinen.
Auf den Punkt gebracht: St. Pauli und Bayern diskutieren über Themen, die schwer Einfluß auf die Zukunft des deutschen Fußballs haben werden, gerade international. Bayern, für die dieser Bereich natürlich enorm wichtig ist und St. Pauli, denen genau der Bereich mehr oder weniger komplett am Allerwertesten vorbei geht.
Ausnahmen sind nie gut.
Deswegen sollte man die bisherigen 50+1-Ausnahmen am besten auch aus der Liga ausschließen.
Leute die Interesse an der Konkurrenzfähig in Deutschland und Europa haben, denken natürlich über die Abschaffung von 50 plus 1 nach. Denn meiner Meinung ist das der einzige Weg, der die Liga eventuell spannender machen könnte und der verhindern könnte, dass die deutsche Liga und die Clubs in der europäischen Bedeutungslosigkeit verschwinden (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).
Andere europäische Länder beweisen doch mehr als eindeutig, dass eine Liga dadurch nicht spannender wird. PSG dreht einsam seine Kreise in einer Liga, die kaum das Niveau der Regionalliga Südwest in der Breite halten kann und wundert sich dann, dass man europäisch früh rausfliegt. Juve hatte jetzt auch das erste mal seit Jahren wieder einen halbwegs soliden Konkurrenten, in England sind es ein paar mehr, aber eigentlich auch immer die gleichen.
Wenn irgendwas dafür verantwortlich ist, dann sind es die vielen Phantastillionen Euro für CL-Teilnahmen...
Ausnahmen von 50+1 haben wir doch auch jetzt schon in der Liga und die machen den Kampf um die Meisterschaft nicht gerade spannend. Nach dem Aufstieg waren Hopp und sein Dorf der Zweitklassigkeit schon deutlich näher als einem Titel. RedBull ist ein unglaublich finanzstarker Eigentümer, die reißen aber auch nichts. Die haben ja nicht mal ihre Filiale in Salzburg in die CL bringen können. Hamburg und Hannover haben 50+1 auch weniger eingehalten, als es eigentlich richtig wäre. Ach ja, Wolfsburg und Leverkusen? Nee, die sind solange schon dabei und haben entweder eine Schale mal erobert und sind danach wieder nach unten in der Tabelle gewandert (Wolfsburg) oder waren jahrelang oben dran und sind dann mit den letzten CL-Reformen auch allmählich auf Abstand gekommen (Leverkusen).
Abgesehen davon, dass all diese Ausnahmen und Halbausnahmen andere Vereine aus der Bundesliga verdrängen konnten/können, schaffen die auch nichts. Hannover unterläuft seit Jahren 50+1 und trotzdem ist man nicht einen Schritt weiter als der SC Freiburg.
... dass es natürlich Leute gibt, denen das nicht egal ist und die es deswegen trotzdem nicht schlecht mit den deutschen Vereinen und Ligen meinen.
Doch, genau das ist so. Wer die Profimannschaften den Vereinen entreißen will, der kann es nicht gut mit ihnen meinen. Da gibt es auch keinen dritten Weg oder einen Kompromiss. Genau wie man nicht ein bisschen schwanger sein kann, kann man 50+1 nicht nur ein bisschen in einem Verein aufheben.
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!