EM-Quali: Deutschland - Nordirland 6:1

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Wie bereits angekündigt, tritt am 25.5.2018 eine neue, EU-weite Datenschutzverordnung in Kraft. Deshalb haben wir unsere Datenschutzerklärung​ aktualisiert. Für User hat sich im Grunde nichts geändert, aber die Erklärung ist jetzt gesetzeskonform :)

    Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir uns dazu entschlossen, dass jeder User ab 25.5.2018 um 00:00 Uhr die neue Datenschutzerklärung akzeptieren muss, bevor er posten kann.

    • Es ist erstmal nichts schlechtes, denn es ist eine Konstante im Leben und Menschen brauchen Ankerpunkte an denen sie ihre eigene Identität aufrichten, manche mehr manche weniger. Ich hab darüber in meiner Master-Thesis ein ganzes Kapitel geschrieben.
      Und das fängt ja nicht beim Nationalstaat an, das fängt bei allem außerhalb der engeren Familie an.
      Nur wenn man den Bogen überspannt, dann ist dieses Konzept eben hochgefährlich aus bereits erwähnten Gründen (eigene Überhöhung, Abwertung anderer).

      Ich finde nicht so sehr, dass das ein deutsches Phänomen ist. Ich würde es Pragmatismus nennen.
      Die Ära des Post-Nationalismus wird kommen, da sind sich viele Soziologen und Politikwissenschaftler einig.
      Der Trend der Menschheit geht immer dahin immer größere Staatsgebilde zu schaffen, die dann zwar zerfallen, aber auch wieder zusammenwachsen.
      Was dann danach kommt, steht in den Sternen. Oder Science-Fiction-Büchern.
      „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten. “ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).
    • Caledonia schrieb:

      Ich frage mich gerade, ob es anderswo einen richtigen Fanblock gibt.
      Ja definitiv.
      In einigen osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Bosnien, Kroatien, Polen oder Rumänien fahren bspw. sogar die großen Ultragruppen zu den Spielen und organisieren dort den Support. Gestern bei Ungarn in Wales konnte man das gut sehen.

      In anderen Ländern wie Österreich oder Finnland gibt es sogar eigene ultraorientierte Gruppen nur für die Nationalmannschaft.

      Und ansonsten ist die Stimmung bei den britischen und irischen Vereinen doch auch immer beachtlich.
      Ultras gegen Nazis!
    • :deu: - :NIB:

      Deutschland - Nordirland 6:1

      Tore: 0:1 Smith (7.) 1:1 Gnabry (19.) 2:1 Goretzka (43.) 3:1 Gnabry (47.) 4:1 Gnabry (60.) 5:1 Goretzka (73.) 6:1 Brandt (90.)

      Zuschauer: 42 855 in Frankfurt
      SCV und der FC
    • Caledonia schrieb:

      Aber wenn andere Menschen, egal aus welchem Land, Nationalstolz in einem gesunden Maß verspüren und leben, finde ich das nicht nur in Ordnung, sondern auch gut. Das sehe ich dann bei Länderspielen auch gerne.

      Nur haben Länderspiele nicht unbedingt was mit Nationalstolz zu tun.
      Ich halt einfach mal am Beispiel Italien fest. Lega Nord sagt Dir was? Abspaltung des Nordens von Italien, weil der Rest des Landes ja Müll ist. Die stehen trotzdem hinter der italienischen Nationalelf, selbst wenn da Süditaliener mitspielen (ausser er ist schwarz, das wird nicht so gerne gesehen). Auf der anderen Seite gibt es auch Szenen in Italien, die ziemlich weit links stehen, teilweise einen globalen Kommunismus wünschen. Die stehen teilweise trotzdem hinter der Nationalmannschaft, auch wenn sie Nationen ablehnen.
      Es hat nicht unbedingt was mit Nationalstolz zu tun hinter der Nationalmannschaft zu stehen. Die Klatschpappen die zur Mannschaft (TM) gehen, sind ja auch nicht voller Nationalstolz, die haben die Flagge letztendlich einzig und alleine weil die Nationalmannschaft spielt, genau wie der Grossteil derer, die ihre Flagge bei den Grossereignissen ins Fenster oder an den Balkon hängen. Und sobald das Event vorbei ist (oder D ausscheidet) verschwinden die Flaggen ganz schnell wieder.

      Das ist in den USA z.B. völlig anders, da hängt in vielen Orten an jedem zweiten Haus ne Flagge, die sind grösstenteils stolz auf ihr Land, einfach weil es das einzige ist, was die Menschen dort verbindet. Denn die USA hat keine wirkliche Geschichte, in Deutschland hingegen mit der ganzen Kultur und Geschichte gibt es andere Sachen über die sich die Menschen identifizieren als rein über die Nation. Du darfst nicht vergessen, dass es Deutschland als einheitliches Land ja auch noch gar nicht so lange gibt und sich daher die Bayern natürlich anders definieren als ein Preusse und das eher anhand der langen regionalen Geschichte tun als über die für sie relativ junge Nation.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher