Warum der Protest gegen RB Leipzig richtig ist - RB steht für Red Bull!

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    • Zebra schrieb:

      schumi26 schrieb:

      Warum habt ihr eigentlich nicht gelegenheit genutzt den Bayern konkurrenz zu machen? Sonst hätte man sich über RB gar nicht auslassen müssen.
      Das verstehe ich nu absolut nicht. :augen:
      Wenn GE Meister gworden wäre (Gott bewahre!), würde es dieses perverse Konstrukt nicht geben oder wat versuchst du zu sagen?
      ne das nicht aber da würde man nie so ein Konstrukt als hoffnung sehen das sie die Bayern stürzen! Und ohne dicke Kohle im Rücken kannste nix werden gegen die bayern. Man sieht doch was Dortmund richtig reingebuttert hat. So muß man das machen? Nein da regt man sich doch auf weil die an der Börse sind. Was solls nun werden? :amkopfkratz:
    • v2chris schrieb:

      Naja, Werder war auch oft genug vor den Bayern und hat nix draus gemacht.....wie alle :schulterzucken:
      ernsthaft willst du das vergleichen? Man muß auch letztlich doch resümieren. Werder hat viel mehr gemacht aus den wirklich begrenzten möglichkeiten die man hatte! München eine Millionenstadt mit der Creme de la Creme an Konzernen vor ort vs. Bremen die praktisch nur vom Fußball so bekannt waren! Ansonsten wäre die Stadt auch nur ein Schatten hinter den Hamburgern! Und die Fehler die man dann machten taten nicht einmal weh sondern 10mal weh.
    • Du hast doch Schalke vorgeworfen nix aus ihren Möglichkeiten zu machen !

      Den Vorwurf kann man eigentlich allen machen die mal 3-4 Saisons am Stück oben dabei waren....Gladbach, HSV, Bremen, der BVB und ne Zeitlang Schalke, Vizekusen.... :floet:
      Ois Chicago !
      fuck politics & fuck religion
    • v2chris schrieb:

      Du hast doch Schalke vorgeworfen nix aus ihren Möglichkeiten zu machen !
      Die hatten genau soviel kohle auf einmal wie die Dortmunder wenn ich mich erinnere. Nur Dortmund ging all in im gegensatz zu schalke aber übernahm sich? :schulterzucken:
    • Kampfkater schrieb:

      @Caledonia Ich bin mir relativ sicher, dass Union auch ohne die ersten 15 Minuten am Wochenende die Hucke vollgekriegt hätte.
      Das ist sehr wahrscheinlich, ja. Aber da steigt mein Verein erstmals in die Bundesliga auf. Wir haben alle die tollen Bilder noch im Kopf. Und dann widme ich die ersten 15 Minuten dieser neuen Ära dem vereindeten Konstrukt? Niemals. Das hätte ich mir nie nehmen lassen, mit dem Anpfiff meine Mannschaft, meinen Verein abzufeiern. Diese Bedeutung und Wertschätzung hätte ich RBL in dem Moment einfach nicht zukommen lassen. Bei aller verständlicher Ablehnung, die ich zu 100% teile.
    • schumi26 schrieb:

      v2chris schrieb:

      Naja, Werder war auch oft genug vor den Bayern und hat nix draus gemacht.....wie alle :schulterzucken:
      ernsthaft willst du das vergleichen? Man muß auch letztlich doch resümieren. Werder hat viel mehr gemacht aus den wirklich begrenzten möglichkeiten die man hatte! München eine Millionenstadt mit der Creme de la Creme an Konzernen vor ort vs. Bremen die praktisch nur vom Fußball so bekannt waren! Ansonsten wäre die Stadt auch nur ein Schatten hinter den Hamburgern! Und die Fehler die man dann machten taten nicht einmal weh sondern 10mal weh.

      Wenn Du schon Schalke damit vergleichst, ja dann muss man auch Werder, den BvB, H?V und andere rein werfen.
      Bremen hat keine Konzerne? Kraft Jacobs Suchard? Beck und Co? Atlas?

      Es gab verschiedene Vereine, die oben mitspielten, teilweise die Bayern längere Zeit von der Meisterschaft entfernt hielten. Aber es hat keiner langfristig geschafft den Bayern Konkurrenz zu machen. Alle haben ihren Einbruch gehabt und konnten nicht mithalten. Ja, die Bayern haben in zwei Situationen ordentlich Geld durch Investoren bekommen, aber sie hatten auch vorher schon sehr schlau gewirtschaftet und sich durch die Erfolge in der Vergangenheit ein ordentliches Polster aufgebaut. Und die Konzerne, von denen der FCB am meisten profitierte sind auch nicht alles Münchner Konzerne (Adidas aus Franken, Audi aus Ingolstadt, Telekom aus Bonn). Lediglich Allianz ist ein Münchner Konzern und Kirch aus den Vororten kann man eventuell noch dazu zählen...

      Und auch wenn ich Hoeness als Mensch nicht mag, was er als Manager beim FCB geleistet hat verdient durchaus Respekt. Es ist letztendlich ihm und seiner Arbeit zu verdanken, dass der FCB da steht, wo er steht. Dass der FCB finanziell nicht so abgesackt ist wie andere Vereine, dass man immer auf den Erfolgen der Vergangenheit aufgebaut hat und eine Weltmarke geschaffen hat, bei der die Investoren auch gerne einsteigen.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Caledonia schrieb:

      Das hätte ich mir nie nehmen lassen, mit dem Anpfiff meine Mannschaft, meinen Verein abzufeiern. Diese Bedeutung und Wertschätzung hätte ich RBL in dem Moment einfach nicht zukommen lassen. Bei aller verständlicher Ablehnung, die ich zu 100% teile.

      Dann hätte ich es gehandhabt wie Teile der Anhänger des FCB. Saison beginnt am zweiten Spieltag, das Spiel gegen RBL findet nicht statt.
      So wie der FCB letztes Jahr im DFB Pokal bezüglich Finale...
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      Dann hätte ich es gehandhabt wie Teile der Anhänger des FCB. Saison beginnt am zweiten Spieltag, das Spiel gegen RBL findet nicht statt.
      So wie der FCB letztes Jahr im DFB Pokal bezüglich Finale...
      Ist auch immer fraglich, wie derjenige es dann in der Praxis wirklich handhabt, wenn der Anpfiff ertönt.

      Generell würde ich Proteste lassen, die vor allem meiner Mannschaft/meinem Verein schaden und/oder meinem eigenen gewohnten Ablauf beeinträchtigen. Diese Bedeutung würde ich dem Gegner einfach nicht zugestehen.
    • Caledonia schrieb:

      Ist auch immer fraglich, wie derjenige es dann in der Praxis wirklich handhabt, wenn der Anpfiff ertönt.

      Natürlich. Hat man auch hier gesehen, WM wurde kritisiert, man würde es nicht schauen, aber genau die haben die Spiele dann doch kommentiert...
      Auch das ist wieder Inkonsequenz. Genauso wie die Kritik an RBL/Hopp wegen nem Mäzen und dann in der CL auswärts zu ManCity oder PSG fahren...

      Caledonia schrieb:

      Generell würde ich Proteste lassen, die vor allem meiner Mannschaft/meinem Verein schaden und/oder meinem eigenen gewohnten Ablauf beeinträchtigen. Diese Bedeutung würde ich dem Gegner einfach nicht zugestehen.

      Ist die Frage, ob es der eigenen Mannschaft oder dem Verein schadet. Dem Verein ist es erstmal egal, ob die Leute da sind oder nicht. Hauptsache das Ticket ist bezahlt. Mannschaft ist was anderes. Und ganz ehrlich, ob die Unioner da sind oder nicht, das Spiel war vorher schon entschieden. Und wenn man mit der Mannschaft spricht, dann nehmen die einzelne Boykotte in der Regel auch nicht krumm.
      Aber gesteht man dem Gegner damit Bedeutung zu? Ist vermutlich Auslegungssache, ob man es so sieht, dass man jetzt wegen dem Gegner etwas macht, oder ob man den Gegner nicht als Teil des Wettbewerbs sieht und ihm damit Bedeutung nimmt.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Caledonia schrieb:

      Kampfkater schrieb:

      @Caledonia Ich bin mir relativ sicher, dass Union auch ohne die ersten 15 Minuten am Wochenende die Hucke vollgekriegt hätte.
      Das ist sehr wahrscheinlich, ja. Aber da steigt mein Verein erstmals in die Bundesliga auf. Wir haben alle die tollen Bilder noch im Kopf. Und dann widme ich die ersten 15 Minuten dieser neuen Ära dem vereindeten Konstrukt? Niemals. Das hätte ich mir nie nehmen lassen, mit dem Anpfiff meine Mannschaft, meinen Verein abzufeiern. Diese Bedeutung und Wertschätzung hätte ich RBL in dem Moment einfach nicht zukommen lassen. Bei aller verständlicher Ablehnung, die ich zu 100% teile.
      Stellt sich mir auch die Frage, warum man als DFL ausgerechnet RB zum ersten Spiel vorbeischicken muss. Kann man auch als Spieltagsplaner sicher eleganter lösen.
      NFL Teams named after cats are now 0-12 since black cat ran on field during MNF game.
    • Kampfkater schrieb:

      Stellt sich mir auch die Frage, warum man als DFL ausgerechnet RB zum ersten Spiel vorbeischicken muss. Kann man auch als Spieltagsplaner sicher eleganter lösen.
      Absolut! Aber wahrscheinlich fanden die das sogar noch besonders gelungen, so einen Leckerbissen gleich am ersten Spieltag vorbeizuschicken.

      Fand ich eh mit Union v Leipzig und Leverkusen v Paderborn alles andere als freundlich für die Aufsteiger.
    • Als wir damals aufgestiegen sind, zuerst auswärts Parma, dann daheim Roma, auswärts Milan, die haben wir alle besiegt... Gerade erster Spieltag ist oft mehr drin gegen die grossen, weil die nicht wissen, wie der Aufsteiger aufspielt. Das ist heute nicht mehr ganz so der Fall, weil eigentlich fast alle mit dem selben System spielen und man viel mehr Analysen hat, aber vor einigen Jahren war das durchaus so.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Meine gelesen zu haben, dass Union extra angefragt hat, am 1. Spieltag nicht gegen Leipzig spielen zu müssen.

      Aber ich bin ganz ehrlich: das ist auch ein bisschen Anstellerei. Dieser Spielplan wird von einem Computer ausgespuckt, der zig Variablen als Randbedingungen berücksichtigen muss. Wenn der letztlich Leipzig am 1. Spieltag lost, dann ist es halt so. Ansonsten beschwert sich künftig jeder über alles oder möchte seine ganz speziellen Vorlieben berücksichtigt wissen. Hätte man irgeindeinem anderen Klub zugestanden, nicht zuerst gegen Leipzig ranzumüssen, weil deren Anhängerschaft die blöd findet?
    • Und außerdem lass man 20 bis 30 Jahre vergehen. Dann wird eh solche Produkte als solches akzeptiert. :schulterzucken: Wirklich richtige Fanszenen gibts doch in der Hinsicht fast nicht mehr. Das liegt auch viel dran das man immer mehr die Stehplätze verdrägt hat. Was waren das noch für zeiten wo selbst Amateurclubs tausende auf dem Platz die spiele sich anschauen. Und heute? läuft man eh nur den Premiumclubs hinterher. Würde man wirklich fan sein würde man konsequent sein und nur sich das Ticket und das Bier etc. kaufen. Aber viele reisen ja sogar durch europa und kaufen sich noch die neuesten Trikots jedes jahr. Also beim trikot alleine fast 100 euro für ein stück stoff was vom Materialwert nicht mal 10 euro ist.
    • schumi26 schrieb:

      Und außerdem lass man 20 bis 30 Jahre vergehen. Dann wird eh solche Produkte als solches akzeptiert. :schulterzucken:
      Nicht von jedem.
      Mir hat die Mutation der Bundesliga zu einer öden Kackliga sehr geholfen mich auch anderen Ligen zu widmen und einen Abstieg von 96 durchaus nicht allzu negativ zu sehen. Insofern werden die Unioner in Zukunft noch öfter kotzen |-)
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind
    • Ich weiß nicht wie es bei anderen Fanszenen ist, aber unsere ist sehr heterogen. Da wirst du praktisch nie einen Konsens finden wie man sich bei Thema RB verhalten soll.

      Persönlich werde ich bei Heimspielen keinen Fuß ins Stadion setzen und meine Jahreskarte auch nicht weitergeben. Auswärts werden die Spiele nicht angefragt.

      Entweder jedes Spiel gegen die geht komplett im Pyro Rauch unter oder die Kurven bleiben leer, andere Möglichkeiten es denen zu verleiden hat man nicht. :schulterzucken:


      Was ihnen auch wehtun würde wenn man konsequent ihren Namen Rasenball verwendet und damit die Verbindung zu dem "Getränk" ignoriert.
      Du wirst koana vo UNS
      In a world of compromise....Some don’t.

      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!

      ACHTUNG :
      Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:
    • Ihr versteht es alle nicht :( :D |-)
      RB ist die einzige Möglichkeit den deutschen Fussball wieder in Europa zu stabilisieren oder wenigstens in die Nähe der Bayern zu bringen. :afi: :bierkruege:
      2019, 2005 , 02/03 , 01/02 , 65/66 , 63/64 , 58/59 , 54/55 , 1919/20 , 1916/17 , 1914/15 , 1911/12
      :dif:
      MÄSTARNA FRAN HUVUDSTADEN!
    • Bezüglich RB war ich geradezu schockiert, was bei uns im Sommer abging. Ich hatte mehr und mehr das Gefühl, dass es den „Fans“ völlig wumpe war, mit wem bzw. was man sich da gemein machen wollte. Der Gegenwind war zwar offenbar ausreichend groß, aber einen Konsens gab es diesbezüglich keinesfalls. Die Kritiker waren insbesondere für Fraktion Facebook-Fan Kinder und Romantiker, die nicht verstünden dass der Fußball eben nicht mehr der Fußball von früher sei, und RB plötzlich gar nicht mehr so schlimm.
      Eine gemeinsame Linie wird man bei diesem Thema niemals finden.