1. ST: Bayer 04 Leverkusen - SC Paderborn 07 3:2 (2:2)

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    • Wobei wir in der zweiten Halbzeit bis zum Gegentreffer und anschließendem öffnen unseres Spiels gegen starke Leverkusener in der Defensive sehr gut gestanden haben. Der Stellungsfehler zum 3-2 war der erste Fehler und wurde direkt bestraft.

      Die Leistung macht Mut.
    • Sollte es am Ende der Saison nicht mit dem Klassenerhalt klappen, hat es nicht an diesem Spiel gelegen. Sicherlich ist es schade ohne Punkte nach Hause zu fahren, weil man sich gut präsentiert hat, aber wenn man die richtigen Lehren aus dem Spiel zieht, ist das viel wert. Die wichtigste Erkenntnis ist, man kann auswärts gegen eine der besten Mannschaften der Liga über weite Strecken mithalten und diese gehörig ins Schwimmen bringen. Und die eigene Offensive funktioniert auch eine Liga höher. Zum Saisonende trafen die eigenen Stürmer kaum noch und gestern gleich zwei Stürmertore und beide schön herausgespielt bzw. gut spekuliert. Und dazu hatte man noch genug andere Chance, um das Spiel sogar gewinnen zu können. Dass man dann als Verlierer vom Platz geht, hat auch mit der individuellen Klasse der Leverkusenener und eigener Fehler zu tun. Einen Kai Havertz kann man nicht 90 Minuten aus dem Spiel nehmen und das Tempo der Offensive bietet auch nicht jeder Bundesligist.
      Die Moral der Mannschaft passt auch. Es gab Zeitpunkte da wäre man nach dem früher 0:1 trotz guter Anfangsphase auseinandergefallen. Stattdessen erzielt man direkt das 1:1. Dem 1:2 ging eine strittige Aktion voraus, wo man nach Stadionsicht sicherlich auch nicht den Paderborner Konter abpfeifen und stattdessen Leverkusen einen Freistoß zusprechen muss. Dem 2:2 geht dann noch Wendells Handspiel voraus. Bei so einer klaren Sachlage müssen die Regeln einen Platzverweis rechtfertigen. Das war grob unsportlich und man darf nur gelb zeigen...
      In der zweiten Halbzeit fehlte dem ein oder anderen etwas die Luft für 90 Minuten auf diesem Niveau. Wobei auch Leverkusen an die eigenen Grenzen stieß und eben mehr Qualität von der Bank bringen konnte. Cauly fand leider nicht wirklich ins Spiel. Pröger braucht auch etwas Eingewöhnungszeit an die neue Liga. Bei Antwi-Adjej merkte man gar keine Anlaufschwierigkeiten und auch Gjasula hat einen guten Job gemacht. Das dürfte eines seiner besten Spiele für Paderborn gewesen sein. Dräger hat in der ersten Halbzeit oft gut gestanden und wichtige Bälle abgefangen und steht dann vor dem 2:3 falsch. Bei den anderen beiden Gegentoren merkte man auch die fehlende Qualität der Innenverteidigung. Strohdiek fand ich noch den besseren der beiden. Hünemeier war anfangs bei Grätschen vom Timing komplett daneben und mit zu vielen unkontrollierten Befreiungsschlägen. Wenn man ehrlich ist, ist diese Liga für ihn zu hoch. Da noch ein guter Innenverteidiger und Leihen von Srbeny und Klement und man wäre gut aufgestellt. Vielleicht schafft auch Dörfler oder Kilian noch kurzfristig den Sprung. Vasiliadis war zu Saisonbeginn auch nur Einwechselspieler und hat den Sprung geschafft.
    • Bin mit der Leistung absolut zufrieden und habe damit so auch nicht gerechnet. Das dritte Gegentor war allerdings schlecht verteidigt. So blank vor dem Strafraum darf ein Flügelspieler nicht stehen. Der anschließende Pass vor das Tor auf Volland war dann nicht mehr zu verteidigen.
      Wo wir genau stehen werden wir nächsten Samstag gegen Freiburg sehen.
      Was mir etwas Sorge bereitet sind unsere Spieler hinter der Startelf. Außer Holtmann und Souza sehe ich nicht viel. Wenn Vasilaidis oder Michel ausfallen, dann wird es eng. Auch in der Viererkette darf derzeit nichts passieren.
      Hoffe noch, daß Ritter den Anschluß findet. Er ist beidfüssig und hat einen guten Schuß. Standart kann er auch.
      Hornberger raus !!!
    • Patriot schrieb:

      Lag aber nicht an unserer Schwäche, sondern einfach an der individuelle Klasse von Leverkusen.
      Es lag an Beidem: Leverkusen war extrem ballsicher, aber bis zum Gegentor kam bei uns in der zweiten Halbzeit kein einfacher Pass mehr an.
      Um so bemerkenswerter, dass man Leverkusen in der Schlussviertelstunde noch mal beschäftigen konnte. :nuke:
    • Coby90 schrieb:

      Patriot schrieb:

      Lag aber nicht an unserer Schwäche, sondern einfach an der individuelle Klasse von Leverkusen.
      Es lag an Beidem: Leverkusen war extrem ballsicher, aber bis zum Gegentor kam bei uns in der zweiten Halbzeit kein einfacher Pass mehr an. Um so bemerkenswerter, dass man Leverkusen in der Schlussviertelstunde noch mal beschäftigen konnte. :nuke:
      Und LEV kurz vor Schluss noch 2 oder 3 Riesenchancen hatte. Hätte auch 5:2 ausgehen können. Oder irgendein anderes Ergebnis.
      Spiel ist vorbei.
    • Hatte bis heute noch eine andere Meinung zu der gelben Karte für Wendell, aber nach dem, was ich heute im Padercast gehört habe, habe ich die Situation noch mal mit vergleichbaren Situationen verifiziert:

      Inzwischen sage ich, dass hätte TROTZ Tor eine rote Karte sein müssen.
      Das Tor in der Vorteilsauslegung, bzw. ein verwandelter Strafstoß hätten lediglich die Sperre von zwei auf ein Spiel reduzieren dürfen, denn bei einer Notbremse darf der Spieler ja auch nicht weiter spielen, wenn der Freistoß verwandelt wird.

      Und diese Regel hätte hier auch greifen müssen, heißt wir sind um ca. 60 Minuten Überzahl gebracht worden. ICh will nicht soweit gehen und sagen, wir hätten dann zwingend was mitgenommen, aber es ist schade, denn die Chance dazu wäre gegeben gewesen ... :schulterzucken:
    • Das ist Unsinn, da es keine vergleichbare Situationen gibt.
      Ursächlich für eine Rote Karte wäre hier das "Verhindern einer Torchance", umgangssprachlich "Notbremse".
      Da die Torchance ja dennoch aufrecht erhalten wurde und sogar zum Torerfolg geführt hat, war eben jenes Verhindern nicht erfolgreich und daher mit Gelb zu ahnden. Ein Tor ist immer DER Vorteil überhaupt.
      Eine vergleichbare Situation ist hier ausschließlich eine vollzogene Vorteilssituation, also wenn ein Spieler trotz einer Notbremse im Anschluss noch ein Tor erzielen kann.
      Hier hätte es nur Rot gegeben, wenn Mamba nicht weitergespielt hätte.
    • Hätte, wenn, wäre .... Tatsache ist, daß Mamba ein Tor gemacht hat.
      Ob der Elfer reingegangen wäre und ob Bayer mit 10 Mann deutlich schlechter gespielt hätte steht auch in den Sternen. Also um es mit unserem Altkanzler zu sagen: BASTA.
    • Ja, eben, aber ich habe ja auch nirgendwo bedauert, dass er ihn reingeschossen hat.
      Aber klar unterm Strich wäre es besser gewesen nicht zu schießen, Wendell bekommt rot und wir machen den Elfer rein.
      Nur gibt es für den erfolgreichen Elfer keine Garantie. Von daher: Alles gut.
    • Bei der WM 2010 hat Luis Suarez gegen Ghana im Viertelfinale mit einem absichtlichen Handspiel das Tor verhindert. Rot und der Elfmeter wurde anschließend verschossen. Ich glaube also, dass jede Mannschaft gut beraten ist, lieber den sicheren Vorteil des Tores zu "nehmen " (haben ja eh keine Wahl) als auf den unsicheren doppelten Vorteil zu hoffen.

      Abgesehen davon finde ich die Aktion von Wendell trotzdem idiotisch. Sowas gehört sich m.E. einfach nicht.