"Experten" und ihre Sicht der Dinge

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    • "Experten" und ihre Sicht der Dinge

      (Der Beitrag passt irgendwie nicht so richtig in einen bestehenden Thread - falls ihr Mods anderer Meinung seid, dann macht hier dicht und verschiebt den Post)

      sport.de/news/ne3592112/fc-bay…urrenz-in-der-bundesliga/
      ""Eigentlich geht es darum, dass von den anderen 16 endlich einmal zwei oder drei einen großen Schritt nach vorn machen", sagte der 67-Jährige der "Deutschen Presse-Agentur". Vor allem setzt der einstige Bayern-Profi dabei auf größere Investitionen bei RB Leipzig. "Um zu sagen: Hallo Herrschaften, vielleicht werden wir irgendwann mal der lachende Dritte", sagte Breitner."



      "Ein Dauerduell der beiden reiche für die Bundesliga aber nicht, urteilte Breitner. "Ich weiß nicht wer, aber ich hoffe, dass dann mal ein vierter, fünfter Verein kommt, der zumindest mal 25 Spieltage mitspielt. Das würde der Bundesliga, der Qualität sehr gut tun", sagte der Weltmeister von 1974."
      Der eigentlich schlaue Breitner kommt nur auf die Idee, dass andere doch bitte viel mehr zusätzliches Geld in den Kreislauf pumpen sollen, damit sie konkurrenzfähig werden. Bei so viel intellektuellen Scharfsinn sollte Breitner eventuell einen Schritt weiterdenken, was die Folgen sind. Soweit ich mich erinnere, zählt auch er zu den Köpfen, die regelmäßig - und berechtigt - die absurden Summen im Fußball kritisieren. Nutznießer sind ohnehin schon völlig überbezahlte Fußballer, Berater und Funktionäre.
    • https://www.sport.de/news/ne3674516/fc-bayern-oliver-kahn-in-sehr-engem-austausch-ueber-rummenigge-nachfolge/newsticker/

      50+1-Regel wird "Stück für Stück verschwinden"



      "Außerdem sprach Kahn auf der Konferenz über künftige Entwicklungen im deutschen Fußball. So gehe der einstige Torhüter davon aus, dass die 50+1-Regel "Stück für Stück verschwinden wird".
      Der geltende Grundsatz, dass Investoren in Deutschland nur die Mehrheit an einem Verein halten dürfen, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre ununterbrochen und erheblich gefördert haben, stehe "rechtlich auf extrem wackligen Füßen", sagte Kahn am Mittwoch bei der Spielmacher-Konferenz in Hamburg.
      Kahn riet den Vereinen, sich "strategisch" auf den Fall von 50+1 vorzubereiten und "sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren"."
    • Kahn ist auch so jemand, der sich im BWL-Fernstudium das gesamte Vokabular des wirtschaftlichen Bullshit-Bingos angeeignet hat, um möglichst "klug" zu klingen. Rechtlich auf extrem wackligen Füßen... zusätzlich noch zwei Module in Jura belegt. :D
    • Abgesehen von den positiven Aspekten hat er mit seiner Prognose nicht ganz Unrecht. Wir erleben eine stetige Aushöhlung, bis die Sache irgendwann nicht mehr zu halten sein wird. Die Verbände haben es versäumt sich von Anfang an stark für den Erhalt der Regel einzusetzen aus Angst eine juristische Auseinandersetzung zu verlieren. Die Gegner der Regel haben diese Bedenken offensichtlich auch, sonst hätten Ismaik, Kind und Co. schon lange vor Gericht geklagt.


      Am Ende mag die Prognose von Kahn hinkommen oder nicht, aber eine Plan oder zumindest eine Idee wie man ohne 50+1 weiter machen will sollte man schon in der Schublade habe. Bei Arminia ist 50+1 in der Satzung bereits eingebaut´. Dazu haben wir ein Bündnis aus heimischen Großunternehmen, dass zwar nichts künstlich aufpumpt, aber ein valides Interesse am Erhalt des Profifußballs gezeigt hat. Man wird sehen was das im Fall der Fälle nutzt. Unser Geschäftsführer Markus Rejek hat jedenfalls auch die 50+1 Regel im Blick. Sagte er doch zu unserem Modell, dass es die ostwestfälische Antwort auf die 50+1-Diskussion sei. Vielleicht eine Kompromisslösung für Clubs, die pro 50+1 sind, aber mit der Entwicklung schritt halten wollen. Wobei das teuer werden könnte, wenn 50+1 fällt.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten!
    • Faszi schrieb:

      Rechtlich auf extrem wackligen Füßen... zusätzlich noch zwei Module in Jura belegt.

      Dafür muss er selber keine Ahnung haben, dass die Füsse wackelig sind haben vor ihm bereits einige Experten gesagt. Mit der GmbH & Co KGaA ist 50+1 gesellschaftsrechtlich natürlich abgesichert, anders als bei anderen Gesellschaftsformen, bei denen der Verein aktuell halt noch die Mehrheit halten muss. Aber gerade bei AGs und anderen Gesellschaftsformen sind Investoren und die Gesellschaft selber durch den Verband in ihrer Eigenständigkeit eingeschränkt.

      Und es gibt weiterhin den Hintereingang, dass ein Investor natürlich den e.V. übernehmen kann oder selber einen gründet und dieser an der Gesellschaft 50+1 hält und darüber der Investor die Kontrolle hat (siehe RBL). Und bei RBL hat der Verein lediglich 1% der GmbH, aber die Stimmmehrheit. Das ist wohl im Gesellschaftsvertrag festgelegt, den an sich die Gesellschaft jederzeit ändern könnte, es aufgrund des DFB aber nicht darf, wo wir wieder mit der Einschränkung der Gesellschaften sind. Da eine Gesellschaft anders als ein Verein nicht Teil eines Verbandes sein kann, unterliegt er auch nicht Verbandsregeln, daher ist es sehr wackelig, ob der Verband der Gesellschaft hier Vorschriften machen darf. Und das ist dann sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene hinterfragbar. Problem ist dabei natürlich, dass ein solcher Prozess langwierig sein dürfte und jede Menge Geld kostet, weswegen da niemand mit der Fahne vorran reitet. Es haben ja einige auf Kind gehofft. Da er es jetzt sein lässt, muss sich erst jemand finden, der das übernimmt.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      Dafür muss er selber keine Ahnung haben, dass die Füsse wackelig sind haben vor ihm bereits einige Experten gesagt. Mit der GmbH & Co KGaA ist 50+1 gesellschaftsrechtlich natürlich abgesichert, anders als bei anderen Gesellschaftsformen, bei denen der Verein aktuell halt noch die Mehrheit halten muss.

      Naja ... Dann kauft der Investor halt die GmbH statt der KG. Da ist die Wertermittlung über die Grundeinlage von 25.000 Euro auch gleich viele einfacher. 12.501 € und der Laden gehört Dir. Frag mal @Hannoi1896 und @Kampfkater. |-)
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    • Gönner schrieb:

      Giancarlo schrieb:

      Dafür muss er selber keine Ahnung haben, dass die Füsse wackelig sind haben vor ihm bereits einige Experten gesagt. Mit der GmbH & Co KGaA ist 50+1 gesellschaftsrechtlich natürlich abgesichert, anders als bei anderen Gesellschaftsformen, bei denen der Verein aktuell halt noch die Mehrheit halten muss.
      Naja ... Dann kauft der Investor halt die GmbH statt der KG. Da ist die Wertermittlung über die Grundeinlage von 25.000 Euro auch gleich viele einfacher. 12.501 € und der Laden gehört Dir. Frag mal @Hannoi1896 und @Kampfkater. |-)

      Oh stimmt, auch ein Angriffspunkt, den ich übersehen hab, Komplementär ist da ja nicht der Verein, sondern ebenfalls eine GmbH, die in dem Falle ebenfalls vom Verband beschränkt wird. (wobei man hier natürlich als Verband den Verein in die Pflicht nehmen kann, diese GmbH nicht veräussern zu dürfen)
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