Hannover 96 - JHV 2019

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    • Ein paar Anmerkungen zu gestern:
      Versammlungsleitung durch Jagau relativ souverän, hat auf Redezeiten bei beiden Seiten geachtet. Nur als ein Vorstandsmitglied nicht in der Lage war eine „Ja oder Nein“-Frage zu beantworten und einen langen Monolog hielt hätte er dazwischengrätschen müssen und die Nichtzulassung der Anträge wirkte recht unsouverän, da hätte er wissen müssen wie emotional das wird. Hätte man sauberer lösen können. Insgesamt bin ich aber zufrieden damit, den kann man dafür gerne öfter holen...
      Krause ist ein unverbesserlicher notorischer Lügner, der einfach nicht anders kann. Es gibt ein paar Leute, da hilft kein Brücken bauen oder Gräben zuschütten mehr und er ist einer davon. Der muss weg und zwar ganz.
      Kind wirkte teilnahmslos. Ich wusste manchmal nicht ob das pure Arroganz ist oder ob er sich wirklich langweilt. Später dann doch ein wenig angeschlagen...

      Edit: ich war ja noch gar nicht fertig...

      Die Vorstellung der Kandidaten fand ich erschütternd. Die Kind-Fraktion war grottenschlecht vorbereitet.
      Herter wollte die Vergangenheit gerne verdrängen statt aufzuarbeiten, die Voss war unfassbar arrogant (das Wahlvolk wäre nicht so sauer, wenn Kind dem dummen Pack alles noch besser erklärt hätte) und die Wallenhorst hat recht offen kommuniziert, dass sie nicht viel nachdenken will. Beschlüsse vom Vorstand abnicken ist sowieso einfacher.
      Direkt vor Rohnaus Rede war ich auf dem versifftesten Klo der Halle. So ein Ding wo der Spülkasten noch oben ist und mittels Kette gespült wird. Auf dem Ding lag eine leere Pulle Hörnerwhisky. Da war also der Rohles ein paar Minuten vorher noch...
      Linke und Nestler mit astreinen Reden, auch die anderen von „Pro Verein“ deutlich überzeugender als alle Marionetten (davon war auch ganz unabhängig und objektiv keiner wählbar oder hat was sinnvolles gesagt). Kaum war Rauch- und Pinkelpause verkündet stand auch schon quasi das Ergebnis. Als es losging war ich gerade erst wieder durch die Tür und vernehme eigentlich nur lauten Jubel. Erst nach und nach merke ich bei den vorgelesenen Zahlen und Namen, dass es vollbracht ist. Leute springen spontan teilweise auf ihre Stühle und es wird lauter gesungen als in der Kurve. Vorstand und Kind sind zeitig weg und auch in der Halle ziehen einige mit eher unzufriedenem Gesicht ab. Andere dafür schon fast mit Freudentränen im Gesicht.
      Wo war eigentlich Schatto? Hab ihn am Tresen gar nicht gesehen und hätte die dumme fette Fresse gerne in dem Moment gesehen, als sein Herr und Meister fünf schallende Ohrfeigen vom aufmüpfigen Wahlvolk kassiert hat. Hoffentlich ist ihm nichts passiert, hoffentlich gehts ihm gut.
      Heute genieße ich sogar das Transfermarkt-Forum so ricjtig, da wurde der Untergang schon eingeläutet.

      Edit 2:

      Im Fanmag hat jemand moniert, das wäre nicht wirklich demokratisch. Immerhin hätten 60% der Leute jetzt fünf Leute durchgesetzt und 40% gehen leer aus. Das teile ich nur sehr bedingt. Zum einen werden manchmal in Ländern Leute Präsident, die nicht mal 50% der Stimmen bekommen während der Rest in die Röhre schaut. Zum anderen - und das ist viel wichtiger - zeigt das nur auf was in dem Verein schief lief. Es sollten keine Lagerwahlkämpfe nötig sein, wenn die Demokratie vorher geachtet wurde. Im Normalfall treten x größtenteils unabhängige Personen an, die irgendwelche Bereiche (bestimmte Abteilungen, die Fanszene oder sonst wen) repräsentieren, von denen fünf im Aufsichtsrat einen Konsens suchen. Das hier war eine komplett andere und eigentlich überflüssige Situation. Es gab nur eine „entweder oder...“-Wahl
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hannoi1896 ()

    • Kampfkater schrieb:

      Karsten Surmann: „Glückwunsch. Der Verein hat das bekommen, was er verdient. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.“

      ;D ;D ;D
      Ich kann den Surmann verstehen, es kann schon sein das Ihr einen Phyrrussieg gelandet habt. Es nützt alles nichts, der Fussball ist ebenfalls in einem ganz großen Wandel, da kannst du noch so viel zetern - entweder du gehst irgendwie mit oder gehst eben. Denn dieses ewige Festhalten an diesen uralten Traditionszöpfen ist m. M. nach das Hauptproblem eines Teils der deutschen Fussballszene. Guckt Euch mal an, wo die Clubs mit der ganz großen Traditionskeule gelandet sind und aus Ihrer eigenen Traditionsfalle nicht mehr herauskommen (Kaiserslautern, HSV, Köln, Stuttgart, Club, 1860, Aachen, Braunschweig .... ich weiß, würg....). Und meinen Laden nehme ich da auch nicht raus, wir befinden uns im Moment in ganz gefährlichem Gewässer. Wenn wir nur in Deutschland bleiben, mag das noch interessant sein, aber international sind wir schon abgehängt. Und der nächste Absturz kommt mit unserer Ländermannschaft (die kriegen schon heute Abend so richtig einen...). Diese verwöhnten und hochgehypten Bengels kann man sich doch schon nicht mehr antun. Und wenn dieser Hu.....hn von Timo Werner ein wirklicher Weltklassespieler wäre, würde er schon längst im Brexitland kicken. Ich wünsche Euch, das ihr irgendwie wieder in vernünftiges Fahrwasser kommt, denn auf Grund eurer ebenfalls chaotischen Dauerhistorie hab ich immer ein bisschen Sympathie für Euch gehabt - ihr seid ja schließlich genau so bekloppt wie wir.
      p.s.: dieses Friedensangebot wird natürlich nächsten Sonntag ausgesetzt :zunge:
      Tradition ist das Licht auf dem Weg in die Zukunft ... RUHRPOTT!!!!
    • Kurz und knapp:
      Der deutsche Fußball ist nicht abgehängt. Und schon gar nicht wegen 50+1. Aussedem lieber Oberliga als einen Sugardaddy, dem der Laden gehört.
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind
    • Spielt der Amberger hier irgendwo heimlich Souffleuse? :amkopfkratz: :D

      Es drängt sich mir von Tag zu Tag immer mehr förmlich auf: Man tausche die Namen Kind und Krause mit den Namen Siemon und Sobotzik und schwupps - schon is man in Chemnitz. Nur sind hier die Mitglieder durch diesen gegen jede Regeln auch öffentlichen Rechts verstoßenen Handstreich bereits so gut wie kaltgestellt. Und da bin ich gleich doppelt bei dir Hannoi - auch diese riesen Sauerei von Vereinszerstörung bei den Himmelblauen wünscht man keinem.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
    • @Motörheadbanger Wir haben ja nun lang und breit Gelegenheit gegeben, sich hier ins Thema einzulesen. Subjektiv gefärbt, aber mit allen Fakten. Nur, diese Gelegenheit muss man wahrnehmen und deinen Post interpretiere ich so, als hättest du die Gelegenheit nicht wahrgenommen.

      1. Gestern wurde über den e.V. entschieden. NUR über den e.V.. Die Profigesellschaft hat damit - anders als bei euch - nix zu tun.
      2. Das gestern war eine Abstimmung pro Demokratie im Verein und gegen Günter Eichberg Martin Kind, der den Verein 20 Jahre lang als Sonnenkönig nach Gutsherrenart regiert hat.
      3. Die siegreichen Kandidaten von Pro Verein haben sich ganz klar FÜR das zwei-Säulen-Modell ausgesprochen. Es gibt also keinerlei Bestrebungen, den Profifußball in den Verein zurückzuholen.
      4. Jedem gestern gewählten ist bewusst, dass es im modernen Fußball (leider) nicht ohne Fremdinvestoren und "Wirtschaftsstrukturen" geht.
      5. Surmann und seine Kollegen haben es gestern selber verkackt, denn ein Konzept war nicht erkennbar. Und offenbar ist er noch ein schlechter Verlierer.
      "Manuel Neuer sieht aus wie aus einem Nazi-Zuchtprogramm." - Verfasserin der Redaktion bekannt.
    • Surmann hatte nicht nur kein Konzept (er hat vermutlich gehofft, dass er durch die Empfehlung des Großmeisters alleine gewählt wird), er ist dazu noch ungefähr ein genauso guter Redner wie Rudolf Scharping. Keine glückliche Kombination.
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind
    • Hannoi1896 schrieb:

      Im Fanmag hat jemand moniert, das wäre nicht wirklich demokratisch. Immerhin hätten 60% der Leute jetzt fünf Leute durchgesetzt und 40% gehen leer aus. Das teile ich nur sehr bedingt.
      Kann man solche Aussagen noch mit Dummheit unter Null entschuldigen? Wer das wirklich glaubt gehört eigentlich zwangsentmündigt und weggesperrt. Allen anderen n Scheitel mit dem Vorschlaghammer.
      "Freiheit bedeutet nicht, tun zu können was man will.
      Aber die Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen."
    • Kampfkater schrieb:

      Kind in der heutigen HAZ: "Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört."

      ;D
      Das heißt, ihr seit jetzt ein paar Stufen höher geklettert :D :nuke:

      Null Selbstreflexion und beleidigt sein, an was/wen erinnert mich das :amkopfkratz: :augen:
      Ois Chicago !
      fuck politics & fuck religion
    • Wo er recht hat... :O

      Spaß beiseite, der Hörgeräteakustiker kann halt nicht mit Niederlagen umgehen. :schulterzucken:
      "Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen!"

      Harald Juhnke
    • Als erstes einmal Glückwunsch zum demokratischen Erfolg Martin Kind. Endlich haben die Personalunionen bei einem zentralen Alleinherrscher ein Ende.


      Allerdings sei der Hinweis gestattet, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst los geht und auch Martin Kind noch nicht von der Hannoveraner Bildfläche verschwunden ist. Die Situation für die neuen Verantwortlichen und den Verein bleibt nämlich weiterhin gefährlich. Auch wenn Kind durch den Verlust des Präsidentenpostens und bald wohl auch der des Geschäftsführers der GmbH (Rauchen wohl schon die Schornsteine bei 96?) nicht mehr frei schalten und walten kann, so bleibt er trotzdem Mehrheitseigentümer der KGaA und kann damit Einfluss in der Eigentümerversammlung ausüben. Auch ist sein Netzwerk im und um den Verein und Sponsoren nicht verschwunden. Man denke nur an seinen Kumpel Dirk Rossmann. Hinzu kommt, dass durch seine strukturellen Maßnahmen der Verein ziemlich schwach dasteht. Natürlich hat man über die Geschäftsführung die formale Kontrolle über die Profiabteilung. In allen anderen Feldern hat Martin Kind seine Ziele zur vollständigen Lösung der Profiabteilung vom e.V. allerdings erreicht. Der Club hat keine Anteile an der KGaA, ist selbst quasi Pleite und vom Geld der Profiabteilung abhängig. Hier schließt sich der Kreis zu Martin Kind und seinen Buddys.


      Wenn die IG Pro Verein jetzt nicht schnell neue robuste Strukturen etablieren kann, dann besteht die reelle Gefahr, dass der Verein durch das von Martin Kind verursachte Trümmerfeld in Schieflage gerät und ernsthafte existenzielle Probleme auftreten (Millionen Schulden beim e.V. und 18 Millionen (!) Verlust in der GmbH & Co.KG sprechen für sich). Martin Kind wäre das nur recht, um dann öffentlich den Finger in die von ihm selbst gerissene Wunde zu legen. „Ohne mich geht’s halt doch nicht!“. In der Öffentlichkeit wird es dann niemanden interessieren, wer die Probleme verursacht hat. Es wird dann so aussehen als hätte der neue Vorstand den Club vor die Wand gefahren.


      Das gilt im selben Maße auch für die sportliche Entwicklung. Auch wenn Martin Kinds Freunde die Wahl gewonnen hätten wäre es unter den gegebenen Bedingungen schwer eine Truppe aufzustellen, die den Wiederaufstieg ähnlich souverän bewältigt, wie es vor drei Jahren der Fall war. Nichts anderes wird allerdings die Erwartungshaltung in der Stadt sein. Martin Kind ist jetzt in der Lage sich zurückzulehnen und völlig nachweisfrei Behauptungen in die Welt zu setzen, dass es an der neuen Clubführung liegt, wenn es nicht läuft. Ausreichend häufig wiederholt wird sich so etwas in den Köpfen zum Teil auch festsetzen.


      Kurz gesagt. Die neuen Leute müssen aufpassen, dass ihnen Martin Kind sein Trümmerhaufen nicht auf die Füße fällt.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten!

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    • Kampfkater schrieb:

      Kind: "Fördermitglieder sind essentiell zur Finanzierung des Vereins"

      Hat er die eingeführt? Dann hätte er ja passiv noch einiges investiert und erheblich gefördert :undwech:

      Hannoi1896 schrieb:

      Heute Abend werde ich ganz viel Bier in mich schütten!

      Der Unterschied zu normalen Abenden ist das "ganz"?

      Motörheadbanger schrieb:

      Guckt Euch mal an, wo die Clubs mit der ganz großen Traditionskeule gelandet sind und aus Ihrer eigenen Traditionsfalle nicht mehr herauskommen (Kaiserslautern, HSV, Köln, Stuttgart, Club, 1860, Aachen, Braunschweig .... ich weiß, würg....).

      Der HSV hat einen Investor in Form von Kühne gehabt, hat mal so richtig was gebracht...
      Braunschweig, 1860 und Aachen sind schon abgesackt bevor es so richtig anfing mit dem modernen Fussball in Deutschland. Die haben einfach total beschissen gewirtschaftet und wären mit dem Personal auch abgekackt, wenn sie im Jahr 100 Mio mehr gehabt hätten. Dafür sind Vereine wie Mainz oder Freiburg hoch gekommen, die auch traditionell arbeiten und einfach deutlich besser gewirtschaftet haben.
      Dieses Argument gegen die Tradition ist einfach total zusammenhanglos!



      So, was genau bedeutet das jetzt für H96? Kind ist nicht mehr Präsident und der AR ist auch durchgewechselt. Damit hat er nicht mehr die komplette Kontrolle. Aber er behält seine Posten in den Kapitalgesellschaften, hat da nicht mehr die Stimmengewalt und wird Kontrolliert. Hat er noch einen Posten in der Fussballabteilung des Vereins?
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      So, was genau bedeutet das jetzt für H96? Kind ist nicht mehr Präsident und der AR ist auch durchgewechselt. Damit hat er nicht mehr die komplette Kontrolle. Aber er behält seine Posten in den Kapitalgesellschaften, hat da nicht mehr die Stimmengewalt und wird Kontrolliert. Hat er noch einen Posten in der Fussballabteilung des Vereins?

      Die Kapitalgesellschaften sind erstmal unberührt. Da ist Kind weiterhin Vorsitzender und Acker und co. im Aufsichtsrat. Die einzige Bindung zwischen Verein und Profimannschaft ist die Management GmbH, die 50+1% dem Verein gehört. Die Management ist quasi die Holding, hat aber im operativen Geschäft erstmal nix mehr zu melden. Hier könnte man tatsächlich als Verein eingreifen, indem man z.B. deren Aufsichtsrat abschafft und in die Geschäftsführung eingreift. Aus dem Verein ist Kind komplett raus, wahrscheinlich nur noch einfaches Mitglied.
      "Manuel Neuer sieht aus wie aus einem Nazi-Zuchtprogramm." - Verfasserin der Redaktion bekannt.
    • Willeke hat heute wohl in der NP seinen Frust rausgelassen:
      Es braucht 1200 gut organisierte Anhänger von 7000 Stimmberechtigten, um den Klub zu kapern
      Unser Sportbastard-Zahlenorakel sprach doch genau wie sein Chef (also Kind!) immer von 500 Querulanten in der Nordkurve, das könne man doch vernachlässigen...
      Aber woher dann die rund 1200 Stimmen? Kann es vielleicht sein, dass auch ein paar Sportler kein Bock auf ein Marionetten-Team hatten, die den Verein finanziell ruinieren wollten? Und selbst wenn das alles nur Fans waren:
      Erstens: Geldgeber sollen wir sein, sogar der wichtigste im eV, aber die Fresse halten sollen wir? Und zweitens: Wieso hat man es dann nicht geschafft, die anderen stimmberechtigten Mitglieder zu mobilisieren? Waren ja wohl kaum alle da.
      Das ist ja noch schlechterer Stil als bei Kind und Surmann, von denen hab ich nichts anderes erwartet. Kind ist halt ein Diktator und Surmann dumm wie Toastbrot, wollte aber gerne auch mal einen geilen Posten haben.

      Irgendwie tut das trotzdem gerade gut das zu lesen :D
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind

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    • Hier nochmal zum genießen der andere Artikel, wo Kind die beleidigte Leberwurst spielt.

      Kind: „Die Außenwahrnehmung von 96 ist kritisch, das Bild ist stark belastet. Wir brauchen jetzt eine Ge­samt­ru­he.“
      Ach echt? ;D Fällt dir aber früh auf. In den letzten Monaten mal TAZ, Tagesspiegel oder FAZ gelesen? Trottel.

      „Die Fanszene regiert jetzt und hat den Breitensport und den e. V. übernommen“, sagt Kind, „sie waren gut organisiert und haben ihre Leute super mobilisiert.“
      Jetzt weiß ich, wo Willeke das für seinen Frust-Artikel nachgeplappert hat. Aber ja, den Rattenfängern sind genug dumme Ratten gefolgt. Botschaft angekommen.
      Die Jubelparty nach der Aufsichtsratswahl war für den 74-Jährigen „ein Spielgelbild der Nordkurve“. Dennoch rang sich Kind zur Gratulation durch: „Die Opposition hat überzeugend gewonnen. Herzlichen Glück­wunsch dazu.“
      Auch hier wieder die Frage: War nicht immer die Rede von 500? Und wo war die Camp David-Fraktion von der West? Waren die zu faul oder zu geizig, um einem Multimillionär zu mehr Wohlstand zu verhelfen? Blöd, wenn einem Leute ohne Herzblut und Leidenschaft folgen, nur dusselige Kunden, die sich außer für Bundesliga für nichts interessieren.

      Für die Vereinskandidaten hätte er sich allerdings einen anderen Ausgang ge­wünscht: „Es tut mir leid, dass sie keine Chance hatten.“ Kind hat jetzt den Aufsichtsrat und Vorstand, den er nicht wollte.
      Ja, man hat keine Chance, wenn man ohne Konzept in einen Wahlkampf zieht. Hättet ihr euch mal von Schröder und seiner SPD inspirieren lassen... Oh, Moment...

      „Wir warten jetzt mal gelassen ab. Man kann miteinander reden, muss aber nicht. Dann muss man auch sehen, ob es eine Basis zur Zusammenarbeit gibt. Wenn nicht, geht man halt getrennte Wege.“
      Drohung oder Versprechen? So wie ich Kind kenne aber wohl eher eine Drohung. "Dann behalte ich die Profimannschaft und ihr behaltet euren e.V. So kann man wohl auch das nächste Zitat deuten:

      „Es gibt ein Profifußball-Unternehmen und einen eingetragenen Verein“, sagt Kind dazu, „das sind unterschiedliche Aufgaben.“
      Also: "Nur ich alleine entscheide über den Fußball. Da könnt ihr machen, was ihr wollt. Der Sportverein interessiert mich nicht."


      Aufgeben ist „jetzt kein Thema“ für Kind, er will seine Gesellschafter-Anteile nicht verkaufen und aussteigen. Er hat vielmehr „Szenarien und Strategien“ entwickeln lassen, wie auf mögliche Einflussnahmen des neuen Vorstands auf den Profifußball reagiert werden soll. Als „worst case“ gilt für Kind der Versuch, „mich als Ge­schäftsführer abberufen zu wollen“. Was aber komplizierte „Satzungsfragen und Rechtsnormen berührt“.
      Das könnte bedeuten, dass sich Kind und seine Gegner künftig vor allem vor Gericht sehen. „96 muss aufpassen, welchen Weg man geht“, warnt Kind, „wir wollen in der ersten Liga spielen, nicht in der vierten.“
      Ach Mensch, das wäre ja was ganz neues ;D Und was malt er eigentlich dauernd das Schreckgespenst Regionalliga an die Wand? Der Typ hat auch nach den fünf weiteren Ohrfeigen am Samstag nichts gelernt. Erstens fürchte ich mich nicht vor der vierten Liga und genug andere auch nicht und zweitens führt er selber doch den Verein zumindest schon mal in die zweite Liga und zwar so kaputt, dass man dort eher unten als oben spielen wird.

      Da ist er sich mit seinem Freund und Mitgesellschafter Dirk Roßmann einig, der erstmals bei einer Mitgliederversammlung dabei war. „Das hat ihm jede Illusion genommen“, sagt Kind, „das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört.“
      Entlarvend. Lange Mitgesellschafter und nun erstmals bei einer JHV. Das ist so jämmerlich. Aber ist doch schön, wenn er keine Illusionen mehr hat und sich der Realität stellt?!
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind