Test: Deutschland - Russland 3:0

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    • Coby90 schrieb:

      Egal ob, ich das jetzt nicht alles ganz so toll finde, aber als Deutscher halte ich doch zur deutschen Nationalmannschaft. :schulterzucken:
      In anderen Ländern würde man nur mit dem Kopfschütteln, über die, die es anders halten.

      Es sagt ja niemand, dass sie zu ner anderen Nationalmannschaft halten, auch wenn es das natürlich gibt.
      Aber es gibt eben viele, die nicht der Nationalmannschaft hinterher rennen, obwohl sie Fussballfans sind.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • hermannstux schrieb:

      So mal zum Spiel an sich: Ich habe nur die 2. Hz gesehen. Und da hat das Team nicht mehr wirklich was nach vorne zustande gebracht. Es wurde zwar auch 6x gewechselt aber die Ausrede gilt nicht.
      Das ist für mich keine Ausrede, sondern ein triftiger Grund. Da die Spieler sich eh selten sehen, ist ein guter Spielaufbau/fluss von vornherein schwierig einzustudieren. Wenn man dann noch so oft wechselt, geht die Struktur völlig weg. Hat man gestern gut gesehen, in der 1. Hälfte war es ja flüssig.

      Diese vielen Wechsel bringen irgendwie nix - sehe da auch keinen Sinn drin.
      SCV und der FC
    • Ecken und Kanten....das ist so ein Thema bei dem ich schon öfter den Kopf schütteln muss.

      Was soll das sein? Ein Profifußballer der zuviel trinkt und raucht und sich in der Reha in Kneipen prügelt und heute mit "solchen" Stories prahlt? Oft wurde Ähnliches ja auch im Falle Großkreuz erzählt. Ne echte Type. Oft wird das auch einfach mit fehlender Intelligenz oder Professionalität verwechselt. Jemand der in Hotellobbys pisst und minderjänhrige Sportler des eigenen Vereins zum Saufen mitnimmt ist sicher keine Type, der diesem Sport in irgendeiner Form fehlt. Ich verstehe zwar, dass man solchen Sachen einen bestimmten Unterhaltungswert beimessen kann. Aber diese Eigenschaften wie oben beschrieben, sind eher nichts worauf einer Stolz sein sollte.

      Effenberg zb ist da schon anders einzuordnen. Der war ein Typ Alphatier. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Mannschaft. Im Idealfall Positive. Intern und auf dem Platz. Keine Ahnung, ob sowas heutzutage wegerzogen wird.

      Das Beispiel Borowka ist meiner Meinung nach auch anders einzuordnen. Im Spitzenfußball ist heutzutage kein Platz mehr für Spieler, die über 90 % über den Kampf/Einsatz kommen. Das reicht nicht für "oben". Das hat aber kaum etwas mit charakterlichen Veränderungen heutzutage zu tun, sondern mit gestiegenen Ansprüchen im Sport selber.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!
    • FrankenKompetenz schrieb:

      Das Beispiel Borowka ist meiner Meinung nach auch anders einzuordnen. Im Spitzenfußball ist heutzutage kein Platz mehr für Spieler, die über 90 % über den Kampf/Einsatz kommen. Das reicht nicht für "oben". Das hat aber kaum etwas mit charakterlichen Veränderungen heutzutage zu tun, sondern mit gestiegenen Ansprüchen im Sport selber.

      Was aber regelmässig widerlegt wird, schau Dir z.B. mal Island an, die spielen ein altes und einfaches 4-4-2 und sind technisch nun wirklich auf keinem guten Niveau und kommen mit Einsatz und Kampf ins Viertelfinale der EM, wo sie Portugal ein Remis abgerungen und England nach Hause geschickt haben. Zwei Jahre später ringen sie Argentinien ein Remis ab.
      Russland kommt einzig und allein über Einsatz, Zusammenhalt und Kampf und erreichen das WM Viertelfinale. Südkorean mit einem 4-4-2 und Einsatz, schlägt technisch stärkere Deutsche, die kein Einsatz und Kampf zeigen. Senegal schlägt Polen, auch dort ein Spiel zwischen Strassenfussballern, die Spass und Einsatz zeigen und farblosen Profifussballern

      Wir sehen das regelmässig auch in der Serie A, die grossen Teams spielen da ihren taktischen Fussball mit wenigen Toren, die Aufsteiger spielen hingegen Kampffussball und holen sich immer wieder mal hohe Siege, einfach weil sie hungrig sind und kämpfen.

      Ich hab da im Mittelfeld auch lieber einen der sich Bälle erläuft, in die Zweikämpfe geht und nen ordentlichen Pass schlagen kann, als einen der auf 3 Meter 35 Übersteiger zeigt und heult, wenn er den Ball verliert. (ja, ich geh zum Amateurfussball)
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      FrankenKompetenz schrieb:

      Das Beispiel Borowka ist meiner Meinung nach auch anders einzuordnen. Im Spitzenfußball ist heutzutage kein Platz mehr für Spieler, die über 90 % über den Kampf/Einsatz kommen. Das reicht nicht für "oben". Das hat aber kaum etwas mit charakterlichen Veränderungen heutzutage zu tun, sondern mit gestiegenen Ansprüchen im Sport selber.
      Was aber regelmässig widerlegt wird, schau Dir z.B. mal Island an, die spielen ein altes und einfaches 4-4-2 und sind technisch nun wirklich auf keinem guten Niveau und kommen mit Einsatz und Kampf ins Viertelfinale der EM, wo sie Portugal ein Remis abgerungen und England nach Hause geschickt haben. Zwei Jahre später ringen sie Argentinien ein Remis ab.
      Russland kommt einzig und allein über Einsatz, Zusammenhalt und Kampf und erreichen das WM Viertelfinale. Südkorean mit einem 4-4-2 und Einsatz, schlägt technisch stärkere Deutsche, die kein Einsatz und Kampf zeigen. Senegal schlägt Polen, auch dort ein Spiel zwischen Strassenfussballern, die Spass und Einsatz zeigen und farblosen Profifussballern

      Wir sehen das regelmässig auch in der Serie A, die grossen Teams spielen da ihren taktischen Fussball mit wenigen Toren, die Aufsteiger spielen hingegen Kampffussball und holen sich immer wieder mal hohe Siege, einfach weil sie hungrig sind und kämpfen.

      Ich hab da im Mittelfeld auch lieber einen der sich Bälle erläuft, in die Zweikämpfe geht und nen ordentlichen Pass schlagen kann, als einen der auf 3 Meter 35 Übersteiger zeigt und heult, wenn er den Ball verliert. (ja, ich geh zum Amateurfussball)
      Ja das ist sicher diskutabel. Bei den absoluten Topmannschaften sieht man solche Spieler immer seltener. Denke ich zumindest.
      Das liegt sicher auch daran, dass es immer mehr Spieler gibt, die technisch gut ausgeblidet sind und Trainer natürlich auch auf den Wert eines Spielers für den Spielaufbau achten.

      In Einzelfällen funktioniert Island und Süd Korea ja auch. Aber auf Dauer und ganz oben? Ich denke eher nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

      Die Logik, dass ein Spieler, der sich sehr professionell Verhält, keinen Ärger nach außen macht und sich auch von Medien nicht zu irgendwelchen "Skandalaussagen" verleiten lässt, keine Perösnlichkeit haben kann, kann ich jedenfalls so nicht unterschrieben.

      Edit: Es ist auch schwer zu beurteilen, ob die "Isländischen Kämpfer" nicht trotzdem technisch besser ausgebildet sind, als es die "Borowkas" waren.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FrankenKompetenz ()

    • Coby90 schrieb:

      Egal ob, ich das jetzt nicht alles ganz so toll finde, aber als Deutscher halte ich doch zur deutschen Nationalmannschaft.
      So ein Quatsch.... Wieso sollte ich zur deutschen Nationalmannschaft halten nur weil ich zufälligerweise in Deutschland geboren wurde?!?

      Verstehe ich nicht! :schulterzucken:
    • Es geht doch gar nicht darum, dass die Spieler unbedingt Skandalaussagen treffen sollen oder nach aussen hin Ärger machen sollen. Es geht nicht um solche Ausflüge wie bei Grosskreuz mit dem Döner oder dem Puff.
      Aber z.B. diese total austauschbaren und weichgespülten Aussagen nach dem Spiel, ein Thomas Möller hat vor einiger Zeit noch gesprochen wie ihm die Schnauze gewachsen war, der hat vor der Kamera rumgealbert, seine Faxen gemacht und vor allem seine Meinung gesagt. Mittlerweile schaut er sich bei jedem zweiten Interview um und ist konzentriert, dass er ja nichts falsches sagt. Und bei jedem Interview, ob nach Sieg oder Niederlage, heisst es immer, das der Trainer recht hat, dass man den Matchplan umgesetzt hat oder nicht umsetzen konnte und man muss das natürlich erstmal analysieren und kann da gar nichts sagen woran es nun gelegen hat...
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Coby90 schrieb:

      Egal ob, ich das jetzt nicht alles ganz so toll finde, aber als Deutscher halte ich doch zur deutschen Nationalmannschaft. :schulterzucken:
      In anderen Ländern würde man nur mit dem Kopfschütteln, über die, die es anders halten.
      Nö, halt ich aber net. Wieso auch?
      Ich wohn auch in Bochum und halte nicht zkm VfL.
      :isl:
    • Giancarlo schrieb:

      Es geht doch gar nicht darum, dass die Spieler unbedingt Skandalaussagen treffen sollen oder nach aussen hin Ärger machen sollen. Es geht nicht um solche Ausflüge wie bei Grosskreuz mit dem Döner oder dem Puff.
      Aber z.B. diese total austauschbaren und weichgespülten Aussagen nach dem Spiel, ein Thomas Möller hat vor einiger Zeit noch gesprochen wie ihm die Schnauze gewachsen war, der hat vor der Kamera rumgealbert, seine Faxen gemacht und vor allem seine Meinung gesagt. Mittlerweile schaut er sich bei jedem zweiten Interview um und ist konzentriert, dass er ja nichts falsches sagt. Und bei jedem Interview, ob nach Sieg oder Niederlage, heisst es immer, das der Trainer recht hat, dass man den Matchplan umgesetzt hat oder nicht umsetzen konnte und man muss das natürlich erstmal analysieren und kann da gar nichts sagen woran es nun gelegen hat...
      Ja das ist ein Punkt, den ich schon nachvollziehen kann.
      Ich kann es aber auch nachvollziehen, dass man heutzutage zweimal überlegt, was man sagt oder eben mit Floskeln antwortet. Die Auswirkungen "spezieller Aussagen" sind heute leider ganz Andere. Wenn man schon sieht, wie lange über ein Posting einer SpielerFRAU(!!!!) diskutiert wird, muss man sich wirklich an den Kopf fassen.

      Trotzdem habe ich den Eindruck, dass Persönichkeit schon öfter mal mit fehlendem Niveau usw. verwechselt wird.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!
    • Coby90 schrieb:

      In anderen Ländern würde man nur mit dem Kopfschütteln, über die, die es anders halten.
      Fahr mal nach England, unterhalte dich mit denen über deren Mannschaft und danach will ich sehen, ob du diese These noch immer aufstellst, dass das in anderen Ländern ganz anders ist ;)
      Edit: Früher hab ich gerne Länderspiele geschaut, aber mittlerweile repräsentiert die Mannschaft für mich nur noch einen versifften Verband und ist gespickt mit Spielern, die ich nicht leiden kann.
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hannoi1896 ()

    • Ich werde beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft immer zur deutschen halten,egal gegen Wen.Das liegt nun mal daran,das ich deutscher bin(und ich betrachte das eben nicht nur als puren Zufall).Es kann aber durchaus sein,das ich je nach Gegner, nicht allzu traurig bin,wenn der Gegner gewinnt.
      Dennoch hat die Nationalmannschaft bei mir keinen so hohen Stellenwert im Sinne von "ich muss jedes Spiel anschauen" oder so.
      Mir ist es z.b. auch hundertmal wichtiger,wie Mainz 05 in der Liga abschneidet als Deutschland bei einem Fussballturnier.
    • War vielleicht falsch formuliert.Natürlich hatte da niemand Einfluss,das ich in Deutschland zur Welt gekommen bin.
      Aber ich fühle mich eben als Deutscher und nicht als irgendjemand,der halt durch Zufall hier zur Welt kam und eigentlich lieber Portugiese,Lette oder Thailänder wäre.
    • FrankenKompetenz schrieb:

      Giancarlo schrieb:

      Es geht doch gar nicht darum, dass die Spieler unbedingt Skandalaussagen treffen sollen oder nach aussen hin Ärger machen sollen. Es geht nicht um solche Ausflüge wie bei Grosskreuz mit dem Döner oder dem Puff.
      Aber z.B. diese total austauschbaren und weichgespülten Aussagen nach dem Spiel, ein Thomas Möller hat vor einiger Zeit noch gesprochen wie ihm die Schnauze gewachsen war, der hat vor der Kamera rumgealbert, seine Faxen gemacht und vor allem seine Meinung gesagt. Mittlerweile schaut er sich bei jedem zweiten Interview um und ist konzentriert, dass er ja nichts falsches sagt. Und bei jedem Interview, ob nach Sieg oder Niederlage, heisst es immer, das der Trainer recht hat, dass man den Matchplan umgesetzt hat oder nicht umsetzen konnte und man muss das natürlich erstmal analysieren und kann da gar nichts sagen woran es nun gelegen hat...
      Ja das ist ein Punkt, den ich schon nachvollziehen kann.Ich kann es aber auch nachvollziehen, dass man heutzutage zweimal überlegt, was man sagt oder eben mit Floskeln antwortet. Die Auswirkungen "spezieller Aussagen" sind heute leider ganz Andere. Wenn man schon sieht, wie lange über ein Posting einer SpielerFRAU(!!!!) diskutiert wird, muss man sich wirklich an den Kopf fassen.

      Trotzdem habe ich den Eindruck, dass Persönichkeit schon öfter mal mit fehlendem Niveau usw. verwechselt wird.

      Ja, früher gab's "Typen" - und auch hier in diesem Forum hat man sich bestimmt aufgeregt oder den Spieler belächelt, der wahlweise unüberlegt oder vermessen vom Leder zog. Die Diskussion gibt es außerdem auch schon länger und vielleicht werden in zwanzig Jahren immer noch "Typen" gefordert und vielleicht auf Timo Werner verwiesen, der 2022 im Streit die Dosen verließ und beim Erstligaaufsteiger Hansa anheuert, weil er endlich an die Ostsee will, um diesen penetranten Gummibeerengeschmack loszuwerden ...