N11-Diskussionen / Boateng, Hummels, Müller aussortiert

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    • N11-Diskussionen / Boateng, Hummels, Müller aussortiert

      Die Nationalmannschaft ist zum ersten Mal in der WM-Geschichte in der Vorrunde ausgeschieden. Und das nach absolut miserablen Leistungen in allen drei Spielen.

      Was muss sich ändern?
      Welche Spieler können aussortiert werden?
      Welche Spieler müssen jetzt nominiert werden?
      Welche Offiziellen können gehen?

      Wie seht ihr die Zukunft?
      SCV und der FC
    • Ich hätte Trainer Löw nach dieser Blamage auf jeden Fall entlassen bzw. hatte gehofft, dass er seinen Hut nimmt. Er hat eine Menge Fehler gemacht und sich dann noch medienwirksam in Sotschi fotografieren lassen. Das fällt ihm jetzt auf die Füße. In der Mannschat hat es einen Riss gegeben, da ist es auch Aufgabe des Trainers, Lösungen zu finden. Löw hat während der WM viel experimentiert, Özil und Khedira richtigerweise mal rausgelassen. Sie dann aber ohne Not gegen Südkorea wieder in die Startelf berufen.

      Löw hat viel geleistet, alles top. Aber den Absprung hat er spätestens jetzt verpasst.


      Unabhängig von der Erdogan-Affäre sehe ich bei Özil keine Zukunft mehr beim DFB. Er hat ja immer polarisiert, aber die WM war eine einzige sportliche Katastrophe. Außerdem dürften es Gomez und Khedira schwer haben, Mitläufer wie Plattenhardt kann man auch streichen.

      Nominiert werden sollten z.B. Sané (Fehler, ihn gar nicht mitzunehmen), Gnabry, Can. Man sollte versuchen, auf junge Spieler zu setzen, auch wenn es sofort im Herbst wieder losgeht mit der Nations-League.

      Bei den Offiziellen weiß ich es nicht. Ich glaube, Oliver Bierhoff macht unterm Strich einen richtig guten Job als Manager. Sein Nachtreten gegen Özil finde ich aber unter aller Kanone. Während der WM hat er davon nix erzählt, nun ist Mesut auch für Bierhoff der Sündenbock. Das geht meiner Meinung nach gar nicht.
      SCV und der FC
    • Ändern muss sich meines Erachtens vor allem die Spielweise. Spanien sollte ein warnendes Beispiel sein, aber in der Beziehung glaube ich nicht an Änderungen. Aber zumindest ich würde eine Ablösung von Löw und Bierhoff durchaus begrüßen...
      An Spielern würde ich das jetzt auch nicht allzu sehr festmachen. Zwar würde ich Özil und Gündogan streichen (und Werner!), aber sonst schwanken Leistungen halt allzu sehr um Spieler wirklich komplett zu streichen oder dauerhaft in den Kader zu holen.
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind
    • Was muss sich ändern?
      Der Verband. Das System. Die Mündigkeit. Der An- und Verstand. Die Jugendarbeit.

      Welche Spieler können aussortiert werden?
      Unkritische, satte und mitlaufende Spieler.

      Welche Spieler müssen jetzt nominiert werden?
      (Selbst)kritische Spieler und soweit überhaupt noch vorhanden unbedingt auch Individualisten.

      Welche Offiziellen können gehen?
      Bierhoff zuallererst, Grindel, der DFL-Seifert, bei Nichtlieferung und fortgesetzter Verweigerung einer Selbstreflektion auch Löw, "Die Mannschaft", der Fanclub selbiger...

      Wie seht ihr die Zukunft?
      Bis auf paar die Öffentlichkeit beruhigenden/vernebelnden Stellschrauben bleibt alles beim Alten.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SGD-Herzblut ()

    • BTSVMatze schrieb:

      Dieser komische Fan Club Nationalmannschaft gehört auch abgeschafft. Ups Herzblut hatte das ja schon.
      Und WER soll dann die schönen Coca-Cola-Choreo machen? :heulen:
      "Diesen deutschen Spieler kann kein Mensch aussprechen, ich muss mal auf meine Liste schauen: Shi-wai-nu-shi-tai-gari. Nennen wir ihn einfach 'Das Lachsgesicht mit der Bürste auf dem Kopf."
      Kiyoshi Inoue, WM 2006
    • Erst baut der DFB einen Schutzwall um Özil und Gündogan, jetzt aber lassen sie zumindest Özil fallen:

      KLICK

      Der Fisch stinkt vom Kopf ... Gründel raus
      "Diesen deutschen Spieler kann kein Mensch aussprechen, ich muss mal auf meine Liste schauen: Shi-wai-nu-shi-tai-gari. Nennen wir ihn einfach 'Das Lachsgesicht mit der Bürste auf dem Kopf."
      Kiyoshi Inoue, WM 2006
    • Diese Reaktion gegenüber Özil und Gündogan direkt nach dem Treffen mit Erdogan wäre meiner Meinung nach angebracht gewesen.

      Jetzt im Nachhinein einen der beiden rauspicken ist aber das Allerletzte. Es muss halt ein Bauernopfer gefunden werden. :schulterzucken:
    • Ich ärgere mich fast, dass man Özil und Gündogan damit sogar noch hilft. Die hätten, da keine Entschuldigung und klare Distanzierung, rausgeworfen gehört. Ohne Wenn und Aber. Wie schon mal gesagt ja von mir aus auch nur auf Zeit. Aber das klare Zeichen hätte gehört. Zu spät. Jetzt macht man sie mit solchen Vorgehensweisen von Bierhoff und Grindel gar noch zu Opfern. Und am Ende wird Özil dadurch als nicht verstandenes Fussballgenie zurücktreten. Herzlichen Glückwunsch.
      :rfc: The team that drinks together, wins together :rfc:
    • SGD-Herzblut schrieb:

      Was muss sich ändern?
      Der Verband. Das System. Die Mündigkeit. Der An- und Verstand. Die Jugendarbeit.

      Welche Spieler können aussortiert werden?
      Unkritische, satte und mitlaufende Spieler.

      Welche Spieler müssen jetzt nominiert werden?
      (Selbst)kritische Spieler und soweit überhaupt noch vorhanden unbedingt auch Individualisten.

      Welche Offiziellen können gehen?
      Bierhoff zuallererst, Grindel, der DFL-Seifert, bei Nichtlieferung und fortgesetzter Verweigerung einer Selbstreflektion auch Löw, "Die Mannschaft", der Fanclub selbiger...

      Wie seht ihr die Zukunft?
      Bis auf paar die Öffentlichkeit beruhigenden/vernebelnden Stellschrauben bleibt alles beim Alten.
      Ich nehme jetzt einfach mal Dein Posting als Aufhänger, denn im Grunde fordern wir hier doch alle auch so ziemlich die selben Dinge.

      Ich möchte dabei mal auf die Strategie des DFB in Sachen Vermarktung der N11 eingehen. Die wird ja immer wieder von allen kritisiert. Auch von mir. Fanclub, Die Mannschaft, Hashtags usw..

      Und es wird dann gesagt, dass man sich auch dadurch immer mehr voneinander entfernt hat. Dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es nicht nur am DFB liegt. Das ist auch einfach ein deutsches Problem. Denn bei nahezu allen anderen Nationen funktioniert es wunderbar. So viele haben N11-Fanclubs. Über viele Jahrzehnte. Sie haben auch alle ihre Spitznamen. Und man verbindet mit ihnen ebenfalls das eine oder andere Schlagwort, sprich in der heutigen Zeit Hashtag. All das, was der DFB gemacht hat, hat er nach dem Vorbild vieler anderer Nationalmannschaften gemacht. Nur, es funktioniert nicht. Das hat sicher mehrere Gründe. Eines der größten ist aber der fehlende Nationalstolz oder die Möglichkeit diesen zeigen oder ausleben zu können/dürfen.

      Ich sehe vor mir, wie halb Qiumi bei dem Wort schon wieder das Zittern bekommt. Aber wenn wir schon den DFB angreifen, dann müssen wir auch alles auf den Tisch packen. Und das gehört dazu!

      Wir alle freuen uns über die Fans anderer Länder. Was war da in Russland wieder los bei den Südamerikanern, was ist sonst los, wenn die Schotten, Nordiren, Waliser, Iren, Engländern, Kroaten, Holländer, Isländer, Schweden, Dänen usw. bei großen Länderspielen aufschlagen?! Wir alle kennen das doch über all die Jahre und Turniere. Und finden es stets so toll!! Alle so aufgestellt, wie es der DFB die letzten Jahre auch versucht hat. Aber bei all den anderen regiert der Nationalstolz und ist Grundlage für ein tolles Gesamtbild, während es bei uns schon Aufrufe aus der Politik gibt doch bitte die Fahnen abzuhängen.

      Kolinda Grabar-Kitarović gestern im N11-TGrikot auf der Ehrentribüne. Würde Merkel auch nur ein deutsches Stockfähnchen in der Hand haben, gäbe es am folgenden Mittwoch eine Fragestunde im Bundestag.

      Mit diesem Selbstverständnis unterscheiden wir uns schon von jedem anderen Land und ihrer Nationalmannschaft. Und damit ist eigentlich alles, was man in dieser Hinsicht versuchen kann, von vornherein zum Scheitern verurteilt. Eine eigentlich ganz traurige Realität.

      Und was diese totale Vermarktung angeht, so muss man sagen, dass die N11 da doch eigentlich auch nur dem Weg gefolgt ist, der bereits überall gegangen oder zumindest eingeschlagen wurde. Es ist doch in den Vereinen nicht viel anders. Ja, selbst die Fans gehen heute nicht mehr einfach nur zum Fussball wie früher, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Nein, da gibt es in jedem Verein mittlerweile Szenen, die sich sehr wichtig nehmen, immer wieder Botschaften mit ins Stadion bringen und sich eigentlich auch schon lange vermarkten. Die eine mehr, die andere weniger. Aber sie tun es. Und da ist die N11 leider mittlerweile auch nur ein weiteres Stück dieser allgemeinen Entwicklung geworden.

      Daher ist es mir ein wenig zu leicht, wenn man alles nur auf den DFB schiebt. Bei aller Kritik die auch ich teile.
      :rfc: The team that drinks together, wins together :rfc:
    • @Caledonia - Alles auf den DFB zu schieben, wäre auch töricht. Die Interessen der Feierbiester sind mittlerweile unbegrenzt, der Kommerzwahn ebenso und wenn irgendwo mal die Langeweile einkehrt, sucht man sich halt das nächste Event. Nur bin ich da 1:1 bei Andreas Rettig, der die völlig berechtigte Frage in den Raum stellt, ob wir denn im Fußball jeden Mist übernehmen müssen oder nicht auch ganz eigene Wege gehen könnten. Sowohl in der Vermarktung, als auch in Sachen Leitbild - oder wie man das auch immer nennen möge - und erst recht im Auftreten von Offiziellen und Spielern.

      Der DFB arbeitet mittlerweile autark, die dort handelnden Personen sind derart in ihrer eigenen, anmaßenden Welt gefangen, dass sie es gar nicht mehr schaffen, sich selbst zu reflektieren. Sie haben es bewusst verlernt, sie suchen mit ihrer sehr eng gewordenen Krawatte den Ausweg mittels Opferlämmern, siehe der sich missverstanden fühlende Bierhoff. Der hätte bei ner adäquaten Rhetorik und nem knallharten Frage-Antwort-Spiel beim ZDF vorgestern zerrissen werden müssen. Das süffisante Lächeln und die Blicke von Herrn Kahn sprachen Bände. Und jetzt stellt sich dieser zuletzt für die Fanlager so schaumschlägerisch gönnerhafte Grindel hin und wirft das kleinste Licht auf der Torte der Öffentlichkeit zum Fraß vor - Pfui Deibel! Sie haben nichts verstanden, weil sie wollen es auch nicht. Weder beim aktuellen Thema, noch in dieser unsäglichen Sportgerichtsbarkeit und schon gar nicht, was die berechtigten Fanproteste der letzten Jahre angeht. Weiter, immer weiter...

      Stichwort Nationalstolz: Fahnen abhängen zu wollen/müssen wäre Blödsinn, keine Frage. Nur - ein Großteil derer, die ihre Fähnchen seit über 10 Jahren zu bestimmten Event-Anlässen präsentieren, denen gings und geht's in keinster Weise um einen Nationalstolz, so wie du und auch ich den verstehen. In der Masse feiern, grad mal so die Namen der Spieler fehlerfrei aussprechen, aber eigentlich nicht allzu viel Ahnung von der Materie zu haben und auch im Erfolgsfall sofort danach wieder ohne Fahne (nämlich die tagtägliche im Kopf) rumzulaufen - das läuft nicht nur für mich unter "temporarily Jubelstolz".

      Mal ein Beispiel dazu, was mir letzte Woche überaus imponiert hat: Ich will in den Garten und auf dem Weg dorthin seh ich nen Mann in meinem Alter, wie er am Vormittag in seinem Hausgrundstück die deutsche Fahne hisst. Ich werde stutzig und komm mit ihm ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass auch er sich wie meinereiner schon vor längerer Zeit aufgrund dieser Party-Patrioten und Klatschpappen-Eventies von diesem DFB und seinem fußballerischen Aushängeschild abgewandt hat. Und der meinte zu mir, dass er sich seinen Stolz auf sein Land nicht vorschreiben und verordnen lasse und schon gar nicht zu bestimmten sportlichen Anlässen dem O-Ton "Deutschland-Fasching dieses kriminellen Verbandes" :nuke: beiwohnen würde. Ganz bewußt hat er deshalb die Fahne gehisst, als die anderen sie grade weggeworfen haben. Er ist genauso stolz wie ich, in 2 deutschen Staaten gelebt zu haben und er ist wie ich zuallererst stolz, ein Sachse zu sein. Die Fahne hängt übrigens heute noch und er hat mir noch lachend "Scheiß Dynamo" hinterhergerufen. So'n A....! :D

      Meine Kanzlerin würde aber nie mit Fähnchen rumrennen, die brauch zu solchen Anlässen bekanntermaßen ihre Händchen zum Klatschen. Das mit der Fragestunde find ich dann doch weit aus der Luft gegriffen, sorry.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
    • Özil äußert sich erstmals über umstrittenen Auftritt mit Erdogan

      Endlich hat er sich zu Wort gemeldet und dann auch mit einer ehrlichen Aussage, die es einem leicht macht, diesem Kerl nun auch nur noch den Tritt in den Allerwertesten zu wünschen.

      Auf dieses verlogene Gewinsel, das sei kein politisches Statement gewesen und er hätte sonst die Wurzeln seiner Eltern nicht respektiert :blah: :blah: :blah: ,darf man gar nicht eingehen. So etwas von billige Ausreden, dass es mir da fast schon hochkommt. Man leugnet doch nicht die Wurzeln seiner Vorfahren, nur weil man sich weigert für einen Diktator die Werbetrommel zu rühren. Für dumm verkaufen lassen muss man sich von dem Bengel nicht. Das zieht einfach nicht. Darf es nicht. Werden trotzdem genug drauf reinfallen. "Respekt vor dem Amt des Präsidenten"... Es geht doch stets vor allem um die Person und nicht nur um das Amt, Du Pfeife.

      Ich respektiere seine Sicht total. Aber raus aus der Deutschen Nationalmannschaft!! :kickass:
      :rfc: The team that drinks together, wins together :rfc:
    • Entweder ist er komplett blöd oder er hält die Leute, die diesen Stuss hören/lesen für blöd.

      Edit: Respekt vor dem Amt der Heimat seiner Eltern. Also sowas blödes... Demnach ist auch jeder Bürger, der mal vor einem Diktator geflohen ist respektlos.
      „Das Niveau des Vereins ist jetzt da, wo es hingehört“

      Martin Kind

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hannoi1896 ()

    • Hannoi1896 schrieb:

      Entweder ist er komplett blöd oder er hält die Leute, die diesen Stuss hören/lesen für blöd.
      Naja, er weiß natürlich schon, wie viel Angst man in Deutschland hat ihn so anzupacken, wie es eigentlich längst hätte der Fall sein müssen. Und da baut er jetzt, garniert mit ein wenig Gesäusel um "Wurzeln seiner Eltern" drauf. Und Du wirst sehen, wie viele darauf reinfallen werden.

      Er steht zu seinem Handeln und das respektiere ich ehrlich. Ist mir sogar lieber, als das von Gündogan. Aber dann eben auch bitte mit den längst notwendigen Konsequenzen und keinem Einknicken davor, dass uns Erdogan bei einem Rauswurf als Nazis bezeichnen wird. Welch tragische Komödie vor einem Diktator einzuknicken.

      Man muss ihn einfach rauswerfen. Auch, um für die Zukunft bei ähnlichen Aktionen mit z.B. der AfD, die Möglichkeit zu haben, ähnlich zu reagieren. Denn wenn das von Özil und Erdogan, ohne jede Reue, Entschuldigung und Einsicht von Özil, so durchgeht, kann man sich zukünftig ja eigentlich alles erlauben. Und das kann niemand ernsthaft wollen.
      :rfc: The team that drinks together, wins together :rfc: