Tour de France 2018

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    • Ja wegen deren Zeitanzeigen und Kommentaren hab ich's ja auch erst nicht kapiert ;)
      22.10.2017, 29.04.2018; 26.05.2019: Und wieder waren es gute Tage... Tage für die Unsterblichkeit!

      Wir fraßen zu lange, was sie ersprachen.

      Science is like sex: it does have practical uses -
      but that's not why we do it.

    • Wenn die Sprinter nicht über die Berge kommen ist das eben so.
      Mannschaftszeitfahren ist eine geniale und spannende Disziplin wenn man selber dabei ist. Zum zusehen langweilig. Da geh ich daccord.
      Natürlich sind Bergankünfte spektakulär, aber zu einem kompletten Radfahrer gehört auch das Abfahren.
      Die Roubaix Etappe war spektakulär. Ob man sie bei der Tour haben muss eine andere Frage.
      Spektakuläre Etappen würd ich auch aufs WE legen.

      Aber mir gefällt sowieso der Giro mehr.
      "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)
    • Zunächst einmal finde ich die Tour nicht unattraktiv. Wer aufgrund der Fußball-WM erst nach einer Woche Notiz von der Tour nimmt (überhaupt absoluter Unsinn, weil die WM-Spiele der letzten Woche erst nach Ende der Tour-Etappen starteten und gespielt wurde auch nur noch an wenigen Tagen), ist für mich auch nicht das Zielpublikum.


      SPON schrieb:

      Erst WM und dann Sky-Dominanz - es ist nicht verwunderlich, dass auch die Zuschauerzahlen in diesem Jahr in fast allen Ländern gesunken sind. Aber auch die mittelfristige Entwicklung zeigt nach unten.
      Das ist sogar witzig, weil ausgerechnet in Deutschland (bei der ARD) das Interesse mittelfristig steigt. Muss da mal die Grafik suchen, die vor kurzem getwittert wurde. Der Tweet im Artikel spricht von fallenden Quoten nach der zweiten Woche in Deutschland und Frankreich. Finde ich wenig verwunderlich, denn die deutschen Sprinter waren ausgeschieden und Bardet nicht konkurrenzfähig. Überraschender ist das Desinteresse in Großbritannien. Schweden ist doch völlig unerheblich für den aktuellen Radsport. Schlecht recherchiert.


      SPON schrieb:

      2018 erinnerte die Pariser Zielankunft allerdings eher an eine Kreismeisterschaft:
      Das ist schlicht und einfach eine Frechheit. Wer Demare, Degenkolb, Sagan, Kristoff, Laporte oder Colbrelli Kreisliganiveau attestiert, ist schlichtweg respekt- und ahnungslos. Die Beispiele Kittel und Cavendish sind nach deren desaströser Form und/oder Timing bei den anderen Ankünften ein Witz. Greipel ist kein Siegkandidat mehr. Bleiben Groenwegen und Gaviria.

      Danach kommt er mit Highlights in der Woche. Nun, im Juli ziemlicher Blödsinn. Viele haben Ferien, Studenten haben vorlesungsfrei und Urlaubszeit ist ohnehin. Was Highlights sind, ist darüber hinaus subjektiv.

      Das mit dem Mannschaftszeitfahren ist so ne Sache. Sehe das wie michl, das ist eine ganz spezielle Disziplin. Ich finde das sogar als Zuschauer nicht langweilig. Grundsätzlich fehlt dem Autor aber was ganz entscheidendes und das ist die Erkenntnis, dass es sich beim Radsport längst um Mannschaftssport handelt und nicht nur um eine Ansammlung von eigensinnigen Egoisten. Bardet hat die Tour nicht verloren, weil ALM dort Zeit verloren hat, sondern weil er in den Bergen zu schwach war. Ähnlich bei Roglic, der hats (überraschenderweise) im ITT versaut. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob das TTT so lang sein muss.

      Der größte Unsinn kommt eigentlich in seinem nächsten Absatz. Wäre Roglic nicht plötzlich so abgeschmiert, wären die Top 4 im Zeitfahren auch die besten in den Bergen gewesen. Die Entscheidung von der er fabuliert, ist doch zuvor in den Bergen gefallen. Wenn, dann müsste man das Zeitfahren ganz an den Beginn der Tour legen. Dadurch würde das Rennen meines Erachtens aber zu sehr von Taktik geprägt. Ein Dumoulin weiß dann, dass er 3 Minuten auf einen Landa hat und lässt den entspannt radeln.


      SPON schrieb:

      Kopfsteinpflasterpassagen rund um Roubaix sind wohl nur deshalb so beliebt, weil regelmäßig Stürze passieren und die Fahrer leiden. So ehrlich muss man sein.
      Ziemlich anmaßend. Ich persönlich will keine Stürze sehen, weder in Abfahrten noch auf dem Pflaster. Vielmehr erfordert es Kraft, Durchhaltevermögen und Teamarbeit. Derjenige, der so eine Etappe gewinnt, ist einfach zu bewundern, er hat Großes vollbracht. Wer - in welchem Sport auch immer - Stürze sehen will, der ist für mich ein Ar*chloch und sollte abschalten.

      Wer in einem Artikel zunächst Nibali nennt und dann die Abschaffung von Schlussabfahrten fordert, hat mit Radsport ohnehin so viel zu tun, wie Marcel Kittel mit dem Hochgebirge.

      Es gibt durchaus einiges zu kritisieren, aber das was der Autor dort aneinanderreiht, ist in meinen Augen grober Unfug.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Marsberger ()

    • Danke , dass du dir die Zeit genommen hast es genau zu analysieren!
      Perfekt :nuke:
      "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)