Angepinnt Wen´s interessiert hier ist der Spieltag...

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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 3. Spieltag der
      3. Liga am Dienstag, den 30. Juli 2019 (Anstoß 19.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen Eintracht Braunschweig.
      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht

      Gründungsdatum: 15. Dezember 1895

      Vereinsfarben: blau-gelb

      Trainer: Christian Flüthmann (37 Jahre, Trainer seit 01.07.2019)

      Homepage: http://www.eintracht.com/

      Mitglieder: 4.982 (Stand: 9. Juli 2019)

      Größte Erfolge: Deutscher Meister 1967, Intertoto-Cup-Sieger 1968, 1970, 1971, 1972, 1975, 1978 und 1979, 2 x Achtelfinale im UEFA-Cup 1971 und 1978, Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister 1968, DFB-Pokal-Halbfinale 1981 und 1990, Meister der 3. Liga 2011

      Erfolgreichste Torschützen: Martin Kobylanski (4 Tore in 2 Spielen), Marcel Bär und Benjamin Kessel (je 1 Tor)

      Durchschnittliche Anzahl der Auswärtsfahrer in der Saison 2018/2019: 878


      Nach dem FC Ingolstadt 04 gastiert am Dienstag mit Eintracht Braunschweig gleich ein weiterer Aufstiegsfavorit im Ernst-Abbe-Sportfeld. Die Niedersachen haben nach zwei Partien die Maximalausbeute von 6 Punkten zu verzeichnen und sind aktueller Tabellenführer der 3. Liga. Mit Nick Proschwitz und Martin Kobylanski hat sich die Eintracht in der Offensive deutlich verstärkt. Kobylanski, der von Preußen Münster nach Braunschweig wechselte, traf im bisherigen Saisonverlauf bereits viermal und ist damit aktuell der erfolgreichste Torjäger in Liga 3. Nachdem der bisherige Coach André Schubert zur Saison 2019/2020 relativ kurzfristig das Traineramt beim Zweitligisten Holstein Kiel als Nachfolger des zum VfB Stuttgart gewechselten Tim Walter übernahm, wurde der bisherige Co-Trainer Christian Flüthmann (37) zum Cheftrainer befördert.

      Während unser FCC nach der 0:2-Niederlage in Münster am Samstag noch auf den ersten Zähler in der neuen Saison wartet, sind die Braunschweiger perfekt aus den Startblöcken gekommen. Die im Defensivverbund weitestgehend unveränderte Elf setzte bereits am 1. Spieltag mit einem 4:2-Erfolg bei Zweitligaabsteiger 1. FC Magdeburg ein Ausrufezeichen. Beim Debüt des neuen Cheftrainers Christian Flüthmann avancierte Martin Kobylanski mit drei Treffern zum Matchwinner. Mannschaftskapitän Bernd Nehrig kam nach der Partie zu folgender Einschätzung: "Chapeau an die Truppe. Heute in so einem Spiel, bei einem Absteiger und so einer Kulisse 4:2 zu gewinnen, ist nicht so einfach. Die Art und Weise, wie wir das gemacht haben, muss ich sagen, ist sehr sehr stark. Defensiv haben wir gut gestanden. Jeder ist für Jeden da gewesen. Wir haben gekämpft, schnell umgeschaltet und die Konter perfekt ausgespielt." Zum ersten Heimspiel der neuen Saison gastierte am Samstag vor mehr als 19.000 Zuschauern der TSV 1860 München im Eintracht-Stadion. Die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt gingen hierbei früh in Führung. Martin Kobylanski stellte per Kopf im Anschluss an einen Abpraller kurz vor der Pause auf 1:1. Nach etwas mehr als einer Stunde machte Benjamin Kessel nach Kobylanski-Ecke ebenfalls per Kopf den zweiten Dreier in der laufenden Saison perfekt. Chefcoach Christian Flüthmann: "In der ersten Halbzeit hatten wir tatsächlich Probleme, 1860 hat uns da ein bisschen überrollt. Sie haben genau die Räume bespielt, die wir freigegeben haben, da waren wir zu nervös und zu agierend nach vorne. Wir wollten eigentlich abwartend spielen und 1860 hat das ausgenutzt. Wir sind durch eine Standardsituation nach fünf Minuten in den Rückstand geraten, das wirft vom Kopf her natürlich erstmal alles über den Haufen. Nach unserer Systemumstellung haben wir uns gefangen und konnten sicherer stehen. Wir machen mit der ersten Chance den Ausgleich, das hat uns kurz vor der Halbzeit das Momentum gebracht. In der zweiten Halbzeit standen wir sicherer, obwohl uns 1860 weiter beschäftigt hat. Wir haben nichts zugelassen und durch eine Standardsituation das 2:1 gemacht. Die Tabellensituation spielt für uns keine Rolle."

      Seit 1935 gab es bisher insgesamt 15 Aufeinandertreffen zwischen der Eintracht aus Braunschweig und dem FCC - im Jahr 1935 noch als 1. SV Jena. Die Bilanz spricht mit bisher sechs Siegen für die Niedersachsen, fünf Erfolgen für Jena bei vier Unentschieden leicht für die Eintracht. In den bisher sieben Heimspielen gegen Eintracht Braunschweig konnte der FCC dreimal gewinnen, ebenfalls drei Partien endeten unentschieden und erst einmal gewannen die Löwen im Paradies. Die letzten beiden Heimpartien gegen Eintracht Braunschweig endeten jeweils unentschieden.

      Auf Seiten unseres FCC fehlt gegen Braunschweig letztmals Maximilian Rohr (Rotsperre aus der abgelaufenen Saison). Auch Patrick Schorr (Muskelfaserriss) steht für einen Einsatz nicht zur Verfügung. Matthias Kühne befindet sich nach einem Kreuzbandriss im rechten Knie in der Rekonvaleszenz. Auf Seiten von Eintracht Braunschweig fehlen Felix Burmeister (Knie-OP), Lasse Schlüter (Innenbandanriss im Knie), Stephan Fürstner (Muskelfaserriss) und der ehemalige Jenaer Leon Bürger (Außenbandriss).

      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und Eintracht Braunschweig – mit Angabe der Torschützen in Klammern:
      Saison 1935 (Tschammer-Pokal):
      Eintracht Braunschweig - 1. SV Jena 7:0

      Saison 1966/1967 (Intertoto-Cup):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 2:3 (Wolfgang Grzyb, Hase - Joachim Bäse (Eigentor), Peter Rock, Helmut Müller)
      FC Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig 1:2

      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 3:3 (2 x Holger Aden, Thomas Pfannkuch - 2 x Jonathan Akpoborie, Olaf Schreiber)
      FC Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig 2:1 (Olaf Schreiber, Axel Wittke - Bernd Buchheister)

      Saison 2006/2007 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – Eintracht Braunschweig 0:0
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Jürgen Rische)

      Saison 2008/2009 (3. Liga):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 1:2 (Marcel Schied - Sebastian Hähnge, Torsten Ziegner)
      FC Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig 2:0 (Torsten Ziegner, Sebastian Hähnge)

      Saison 2009/2010 (3. Liga):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Dennis Kruppke (Handelfmeter), Mustafa Dogan - Orlando Smeekes)
      FC Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig 2:1 (Soufian Benyamina, Michael Gardawski - Fait-Florian Banser)

      Saison 2010/2011 (3. Liga):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 6:0 (2 x Dominick Kumbela, Marco Calamita, 2 x Dennis Kruppke, Karim Bellarabi)
      FC Carl Zeiss Jena – Eintracht Braunschweig 2:2 (Orlando Smeekes, Sebastian Hähnge - Dominick Kumbela, Damir Vrancic)

      Saison 2018/2019 (3. Liga):
      Eintracht Braunschweig - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (2 x Yari Otto)
      FC Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig 0:0

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      15 Spiele: 5 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen

      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      7 Heimspiele: 3 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga - mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für Eintracht Braunschweig in Klammern:
      1. FC Magdeburg A 4:2 (3 x Martin Kobylanski, Marcel Bär)
      TSV 1860 München H 2:1 (Martin Kobylanski, Benjamin Kessel)

      Die Aufstellung von Eintracht Braunschweig aus dem letzten Spiel gegen den TSV 1860 München:
      ----------------------------------- Jasmin Fejzic ----------------------------------
      Benjamin Kessel - Robin Becker - Steffen Nkansah - Niko Kijewski
      ---------------- Marc Pfitzner ----------- Bernd Nehrig -----------------------
      Manuel Schwenk ------------- Marcel Bär ---------- Martin Kobylanski
      --------------------------------- Nick Proschwitz --------------------------------

      In der Tabelle rangiert Eintracht Braunschweig mit zwei Siegen aus bisher 2 Spielen derzeit mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von 6:3 auf dem 1. Rang. In der noch wenig aussagekräftigen reinen Auswärtstabelle belegen die Niedersachen mit einem Sieg aus einer Partie auf des Gegners Platz aktuell mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 4:2 ebenfalls den Platz an der Sonne.

      Schiedsrichter am Dienstag gegen Braunschweig ist Zweiligareferee Thorben Siewer (32 Jahre, Olpe/Westfalen), seine Assistenten sind Fabian Maibaum (31 Jahre, Hagen/Westfalen) und Florian Visse (29 Jahre, Ibbenbüren). Thorben Siewer ist seit 2011 DFB-Schiedsrichter und pfeift seit 2015 Partien in der 2. Bundesliga. Ebenfalls seit 2015 ist der Controller als in der 1. Bundesliga im Einsatz. Der für den FC Schreibershof pfeifende Unparteiische pfiff unseren FCC in seiner Premierensaison in Liga 3 insgesamt dreimal. Hierbei gab es zwei deutliche Auswärtsniederlagen und ein Unentschieden. Die Partie gegen Braunschweig am Dienstag ist das erste Spiel unseres FCC im Ernst-Abbe-Sportfeld unter der Leitung Siewers. In der letzten Saison pfiff der Westfale insgesamt 8 Partien in der 2. Bundesliga (32 gelbe Karten, ein Elfmeter) und kam hierbei beim Kicker auf eine Durchschnittsnote von 2,75.

      Thorben Siewer erlangte aufgrund der Verwicklung in den Fußball-Wettskandal öffentliche Bekanntheit und war zu seinem eigenen Schutz von Dezember 2009 bis August 2010 gesperrt, nachdem er in den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Bochum zu einer möglichen Spielmanipulation in Deutschland als tatverdächtig geführt wurde. Nachdem jedoch weder die Staatsanwaltschaft Bochum noch der DFB Hinweise auf eine mögliche Spielmanipulation durch Thorben Siewer erlangten, wurden sowohl das staatsanwaltschaftliche als auch das sportgerichtliche Ermittlungsverfahren eingestellt und Siewer erhielt vom DFB eine finanzielle Entschädigung.

      Die bisherigen Spiele des FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Thorben Siewer:
      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      7. Spieltag: SpVgg Unterhaching - FC Carl Zeiss Jena 6:0 (3 gelbe Karten, kicker-Note: 2,0)
      16. Spieltag: SV Darmstadt 98 - FC Carl Zeiss Jena 3:0 (2 gelbe Karten, kicker-Note: 3,5)
      30. Spieltag: SV Babelsberg 03 – FC Carl Zeiss Jena 0:0 (5 gelbe Karten, kicker-Note: 2,5)

      Bilanz der Spiele des FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Thorben Siewer:
      3 Spiele: 1 Unentschieden, 2 Niederlagen

      Quelle
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      Ich weiß es nicht und es wird wohl mal wieder schwer für uns.... mal sehen wie sich die Lage mit der Zeit entwickelt.
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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 4. Spieltag der
      3. Liga am Sonntag, den 4. August 2019 (Anstoß 14.00 Uhr im Stadion
      Zwickau) beim FSV Zwickau.
      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: Fußball-Sportverein Zwickau e.V.

      Gründungsdatum: 1912 als Planitzer SC, Neugründung des FSV am 1. Januar 1990

      Vereinsfarben: rot-weiß

      Trainer: Joseph Andrew „Joe“ Enochs (47 Jahre, Trainer seit 01.07.2018)

      Homepage: http://www.fsv-zwickau.de

      Mitglieder: 2.119 (Stand: 01.08.2019)

      Größte Erfolge: Ostdeutscher Meister 1948, DDR-Meister 1950, FDGB-Pokalsieger 1963, 1967 und 1975, Halbfinalist des Europapokals der Pokalsieger 1976, Aufstieg in die 2. Bundesliga 1994, DFB-Pokal-Viertelfinale 1997, Aufstieg in die 3. Liga 2016

      Erfolgreichste Torschützen: Ronny König und Gerrit Wegkamp (je 1 Treffer)

      Stadion: Stadion Zwickau (Adresse: Stadionallee 1, 08066 Zwickau). Kapazität: 10.134 überdachte Plätze, davon 6.363 Sitzplätze und 3.771 Stehplätze

      Zuschauerschnitt in der Saison 2018/2019: 5.225


      Zum Abschluss der englischen Woche gastiert unser FCC am Sonntag (Anstoß: 14.00 Uhr) beim FSV Zwickau. Die Westsachsen sind mit einem Auftaktsieg in Meppen und einem Unentschieden gegen Zweitligaabsteiger 1. FC Magdeburg gut aus den Startblöcken gekommen. Am Mittwoch gastierte die Mannschaft von Cheftrainer Joe Enochs beim TSV 1860 München. Im Vergleich zum torlosen Remis gegen Magdeburg veränderte der Zwickauer Coach seine Startelf hierbei gleich auf fünf Positionen. In der Abwehr wurde von einer Dreierkette mit Hehne, Frick und Odabas auf eine Viererkette mit Godinho, Handke, Frick und Lange umgestellt. Der FSV Zwickau praktizierte auch in München das gewohnte frühe Pressing und ließ die Hausherren damit anfangs kaum zur Entfaltung kommen. Erfolgversprechende eigene Chancen scheiterten zumeist an der fehlenden Genauigkeit beim letzten Pass. Nach etwas mehr als einer halben Stunde gingen die Münchner Löwen durch einen direkt verwandelten Freistoß in Führung. Trotz einer Drangphase der Westsachsen nach Wiederanpfiff erhöhte erneut Bekiroglu für den TSV 1860 nach einer Stunde auf 2:0. Im Anschluss an einen Fehlpass von Christopher Handke stellten die Münchner in der Schlussphase sogar noch auf 3:0. Das Ergebnis sollte nicht über den tatsächlichen Spielverlauf hinwegtäuschen. Denn die Westsachsen agierten über weite Strecken engagiert und zeigten trotz des deutlichen Endstandes eine insgesamt ansprechende Leistung. Zwickaus Trainer Joe Enochs bilanzierte nach der Partie dennoch nüchtern: „Wer 3:0 gewinnt, war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Wir schlucken das Ding und wollen jetzt gegen Jena gewinnen. Wir versuchen jetzt Ergebnisse zu holen."

      Neu beim FSV Zwickau und in den ersten beiden Partien gleich Stammspieler in der Dreierabwehrkette ist Maurice Hehne. Der in Pößneck geborene 22-jährige Defensivspieler kam in der Sommerpause von Hannover 96 II und war von 2006 bis 2013 im Nachwuchs unseres FCC aktiv. Anschließend ging Hehne in das Nachwuchsleistungszentrum des SV Werder Bremen. Mit Nils Miatke (29) und Davy Frick (29) stehen darüber hinaus aktuell nur noch zwei weitere Spieler mit Jenaer Vergangenheit im Kader des FSV Zwickau. Der ehemals deutlich größere Jenaer Block hat sich in den letzten Jahren deutlich verkleinert. Toni Wachtsmuth (32) ist nach Ende seiner aktiven Karriere im Sommer nunmehr Sportdirektor der Westsachsen.

      Die Historie weist seit Ende des 2. Weltkriegs zwischen dem FSV Zwickau und unserem FC Carl Zeiss Jena bis dato insgesamt 95 Pflichtspiele aus, von denen unser FCC mit 48 etwas mehr als die Hälfte gewinnen konnte. Die Zwickauer behielten in 28 Partien die Oberhand, 19 Spiele endeten unentschieden. Von bisher insgesamt 44 Aufeinandertreffen in Zwickau konnte unser FCC nur 13 gewinnen, 10 Duelle endeten unentschieden und ganze 21-mal behielt Zwickau die Punkte. Die letzten fünf Gastspiele in Zwickau gingen jeweils verloren (3 x 2:1, 2 x 2:0). Der letzte Erfolg in Westsachsen datiert bereits vom 3. April 2005, als Sebastian Hähnge mit einem Doppelpack für den 2:0-Sieg sorgte. In der abgelaufenen Saison unterlagen wir unter Trainer Lukas Kwasniok in Zwickau am 17. Februar 2019 mit 0:2. Davy Frick und Tarsis Bonga trafen damals für den FSV. Das Hinspiel am 27. August des Vorjahres gewann unser FCC unter Trainer Mark Zimmermann im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 2:1. Toni Wachsmuth brachte seine Farben hierbei nach einer Viertelstunde mit einem verwandelten Foulelfmeter in Front. Nach etwas mehr als einer Stunde erzielte der zur Halbzeit eingewechselte Felix Brügmann den Ausgleich. Den Schlusspunkt setzte gut 15 Minuten vor dem Ende Philipp Tietz ebenfalls mit einem verwandelten Foulelfmeter.

      Auf Seiten unseres FCC rückt Maximilian Rohr nach abgelaufener Rotsperre aus der letzten Saison erstmals in den Kader. Patrick Schorr (Muskelfaserriss) und Jannis Kübler (Innenbanddehnung im rechten Knie) stehen verletzungsbedingt ebenso nicht zur Verfügung wie Matthias Kühne, der sich nach einem Kreuzbandriss im rechten Knie in der Rekonvaleszenz befindet. Auf Seiten des FSV Zwickau fehlt Mittelfeldspieler Mike Könnecke aufgrund einer Knöchelverletzung.

      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem FSV Zwickau seit 1991 – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen in Klammern:
      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:0 (Dejan Raickovic, Matthias Zimmerling)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Jörg Kirsten, Bernd Tipold – Karsten Hutwelker)

      Saison 1996/1997 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Carsten Sänger, Michail Rousajew – Danilo Kunze)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Carsten Klee)

      Saison 1997/1998 (2. Bundesliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:3 (Thomas Gerstner (Foulelfmeter), Mark Zimmermann, Heiko Weber)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:3 (Olaf Holetschek, Heiko Weber (Foulelfmeter) – Jens Härtel, Lars Hermel, Sven Günther)

      Saison 1998/1999 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:2 (Christian Hauser – Ronny Jank, André Schuster)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 3:0 (3 x Veselin Popovic)

      Saison 1999/2000 (Regionalliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Michail Rousajew, Dirk Hempel)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Gediminas Sugzda, Frank Schön – Alexander Köcher)

      Saison 2001/2002 (NOFV-Oberliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Branco Marcetic – Andreas Schwesinger)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 5:1 (Thomas Lässig, Bernd Hobsch, Olaf Holetschek, Sergio Sanchez, Dirk Hempel - Olaf Holetschek (Eigentor))

      Saison 2002/2003 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:1 (Alexander Maul, Kais Manai, Miroslav Jovic – Mario Weiß)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:2 (Mario Weiß – Carsten Klee, Mirko Burgdorf)

      Saison 2003/2004 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:0 (2 x Kais Manai, Carsten Klee)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:3 (Yombel Aguado – Daniel Petrowsky, Miroslav Jovic, Gert Müller)

      Saison 2004/2005 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:1 (Faruk Hujdurovic, Sebastian Wille, Ralf Schmidt – Alexander Köcher)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:2 (2 x Sebastian Hähnge)

      Saison 2012/2013 (Regionalliga Nordost):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:0
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:1 (Matthias Peßolat - André Luge)

      Saison 2013/2014 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:1 (Andis Shala - Karsten Werneke)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Davy Frick, Christoph Göbel - Christoph Göbel (Eigentor))

      Saison 2014/2015 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 0:2 (Oliver Genausch, Philipp Röhr)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Oliver Genausch, Michael Schlicht - Maxim Banaskiewicz)

      Saison 2015/2016 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 0:1 (Patrick Grandner)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Marc-Philipp Zimmermann, Jonas Nietfeld)

      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (2 x Ronny König - Dominik Bock)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Julian Günther-Schmidt, Timmy Thiele - Anthony Barylla)

      Saison 2018/2019 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Felix Brügmann, Philipp Tietz (Foulelfmeter) - Toni Wachsmuth (Foulelfmeter))
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Davy Frick, Tarsis Bonga)

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      95 Spiele: 48 Siege, 19 Unentschieden, 28 Niederlagen

      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      44 Spiele in Zwickau: 13 Siege, 10 Unentschieden, 21 Niederlagen

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den FSV Zwickau in Klammern:
      SV Meppen A 2:0 (Gerrit Wegkamp, Ronny König)
      1. FC Magdeburg H 0:0
      TSV 1860 München A 0:3

      Die Aufstellung des FSV Zwickau aus dem letzten Spiel beim TSV 1860 München:
      ------------------------------- Johannes Brinkies ------------------------------
      Marcus Godinho - Christopher Handke - Davy Frick - René Lange
      --------------- Julius Reinhardt -------------- Leon Jensen -----------------
      Marius Hauptmann ------------------------------------------- Fabio Viteritti
      ---------------- Elias Huth ----------------- Gerrit Wegkamp -----------------

      In der Tabelle rangiert der FSV Zwickau mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage aus bisher 3 Spielen derzeit mit 4 Punkten und einem Torverhältnis von 2:3 auf dem 13. Rang. In der noch wenig aussagekräftigen reinen Heimtabelle belegen die Westsachsen mit einem Unentschieden im heimischen Stadion aktuell mit 1 Punkt und einem Torverhältnis von 0:0 den geteilten 14. Platz.
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    • Das hatte heute nichts mehr mit sportlichem Wettkampf zu tun. Was ist das für eine - sprichwörtliche - Pfeife an der Pfeife? :motzen:
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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 5. Spieltag der 3. Liga am Sonntag, den 18. August 2019 (Anstoß 14.00 Uhr im Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den SV Waldhof Mannheim:

      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: SV Waldhof Mannheim 07 e. V.

      Gründungsdatum: 11. April 1907

      Vereinsfarben: blau-schwarz

      Trainer: Bernhard Trares (53 Jahre, Trainer seit 04.01.2018)

      Homepage: http://www.svw07.de

      Mitglieder: 2.463 (Stand: 30. Juli 2019)

      Größte Erfolge: DFB-Pokalfinalist 1939, Meister der 2. Bundesliga 1983, 7 Jahre 1. Bundesliga (1983 - 1990), Meister der Regionalliga Südwest 2016 und 2019, Aufstieg in die 3. Liga 2019

      Erfolgreichste Torschützen: Gianluca Korte (2 Treffer), Maurice Deville, Dorian Diring, Michael Schultz und Valmir Sulejmani (je 1 Treffer)

      Durchschnittliche Anzahl der Auswärtsfahrer in der Saison 2019/2020: 685

      Am Sonntag steht für unseren FCC das Heimspiel gegen Aufsteiger SV Waldhof Mannheim auf dem Plan. Nach dem Pflichtsieg in der ersten Runde des Landespokals in Schleiz, geht es am Sonntag darum, auch endlich in der 3. Liga zu punkten und damit einen Negativrekord zu vermeiden. Schließlich gab es in der Geschichte der 3. Liga bis dato kein Team, das auch nach dem 5. Spieltag noch komplett ohne Zähler dastand.

      Mehr als 12 22 Jahre sind bereits seit dem letzten Aufeinandertreffen unseres FCC mit dem SV Waldhof Mannheim vergangen. Am 4. April 1997 stand man sich zuletzt im Rahmen eines Pflichtspiels gegenüber. Vor 4.270 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld kam unser FCC unter Trainer Eberhard Vogel damals dank eines Treffers von Dejan Raickovic in der Schlussminute noch zu einem 1:1. Die Gesamtbilanz unseres FCC gegen Waldhof weist nur zwei Siege in bis dato zwölf Partien aus. Gleichwohl ist unser FCC gegen Mannheim im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld bei zwei Siegen und vier Unentschieden noch ungeschlagen.

      Der SV Waldhof Mannheim, dessen Cheftrainer Bernhard Trares am Sonntag seinen 54. Geburtstag feiert, ist als Aufsteiger sehr gut aus den Startlöchern gekommen. Nach vier Spieltagen rangiert Waldhof noch ungeschlagen mit einem Sieg und drei Unentschieden auf dem neunten Rang. Mit gerade einmal zwei Gegentoren hat Mannheim zusammen mit dem Tabellendritten Hallescher FC so wenige Gegentreffer kassiert, wie kein anderes Team der Liga. Am letzten Wochenende boten die Kurpfälzer in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde - die Mannheimer nahmen seit 2003 erstmals wieder am bundesdeutschen Pokalwettbewerb teil - dem Europa League-Halbfinalisten Eintracht Frankfurt einen fantastischen und packenden Pokalfight. Vor mehr als 24.000 Zuschauern im ausverkauften Mannheimer Carl-Benz-Stadion führte der SVW zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 und musste sich am Ende dennoch dem Favoriten geschlagen geben. Stürmer Valmir Sulejmani brachte seine Farben durch einem Doppelschlag bereits nach elf Minuten mit 2:0 in Führung. Zehn Zeigerumdrehungen später hatte Dorian Diring sogar den dritten Mannheimer Treffer auf dem Fuß - stattdessen kam die Eintracht kurz darauf mit ihrer ersten Chance zum Anschlusstreffer. Nachdem Frankfurt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:2 stellte, brachte Jan Hendrik Marx Mannheim knapp 15 Minuten vor dem Ende wieder in Front. Doch der Favorit glich wenig später erneut aus und spielte in der Schlussphase seine höhere Qualität aus. Trotz der Niederlage dürfte das Selbstbewusstsein der Mannheimer durch den Pokalauftritt sicher nicht kleiner geworden sein.

      Dem SV Waldhof Mannheim gelang im Sommer nach zuvor drei erfolglosen Versuchen der Aufstieg in die 3. Liga. In den Spielzeiten 2013/2014 (Sportfreunde Lotte), 2016/2017 (SV Meppen) und 2017/2018 (KFC Uerdingen) zog man jeweils in der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga den Kürzeren. Am Ende der Saison 2018/2019 wurde der SV Waldhof Mannheim Meister der Regionalliga Südwest und stieg damit direkt und ohne Umweg über die Relegation in die 3. Liga auf. Es ist die ranghöchste Spielklasse seit dem Zweitligaabstieg 2003. Damals wurde den Mannheimern die Lizenz für die Regionalliga verweigert, was den Abstieg in die viertklassige Oberliga zur Folge hatte.

      Auf Seiten unseres FCC fehlen am Sonntag weiterhin Justin Schau (Riss des vorderen und mittleren Außenbandes im linken Knöchel) und Matthias Kühne (Rekonvaleszenz nach Kreuzbandriss im rechten Knie). Patrick Schorr könnte nach seinem Muskelfaserriss ebenso wie Jannis Kübler (Innenbanddehnung im rechten Knie) in den Kader zurückkehren. Maximilian Rohr ist nach seiner roten Karte aus dem Spiel in Zwickau gesperrt. Auf Seiten des SV Waldhof Mannheim fehlen Jan Just (Kreuzbandriss), Mounir Bouziane (Adduktorensehne am Schambein ausgerissen), Raffael Korte (Meniskus-OP) und Jesse Weißenfels (Bänderriss im Knöchel).

      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem SV Waldhof Mannheim – mit Angabe der Torschützen in Klammern:
      Saison 1991/1992 (2. Bundesliga):
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (2 x Richard Naawu)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 1:1 (Olaf Schreiber - Matthias Lust)

      Saison 1991/1992 (2. Bundesliga - Aufstiegsrunde):
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Dieter Hecking, Matthias Lust – Jürgen Raab)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 3:2 (Axel Wittke, Timo Löhnert, Jürgen Raab (Foulelfmeter) - Dieter Hecking, Jörg Wolff)

      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 3:1 (Jörg Kirsten, René Hecker, Norbert Nachtweih (Foulelfmeter) - Uwe Szangolies)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 1:0 (Mario Röser)

      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 2:2 (Heiko Weber, Udo Fankhänel - Thomas Epp)
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Henrik Larsen, Norbert Hofmann)

      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Jonathan Akpoborie)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 0:0

      Saison 1996/1997 (2. Bundesliga):
      SV Waldhof Mannheim - FC Carl Zeiss Jena 4:0 (Andrzej Kobylanski, Mirko Reichel, Michael Köpper, Bjarki Gunnlaugsson)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Waldhof Mannheim 1:1 (Dejan Raickovic - Mirko Reichel)

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      12 Spiele: 2 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen

      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      6 Heimspiele: 2 Siege, 4 Unentschieden

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga - mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SV Waldhof Mannheim in Klammern:
      Chemnitzer FC A 1:1 (Maurice Deville)
      SV Meppen H 0:0
      1. FC Magdeburg A 1:1 (Valmir Sulejmani)
      TSV 1860 München H 4:0 (Michael Schultz, 2 x Gianluca Korte, Dorian Diring)

      Die Aufstellung des SV Waldhof Mannheim aus dem letzten Spiel gegen den TSV 1860 München:
      ----------------------------------- Markus Scholz ----------------------------------
      Kevin Conrad - Jan Hendrik Marx - Michael Schultz - Marcel Seegert
      -------------- Dorian Diring ----------- Benedict dos Santos ------------------
      Maurice Deville --------------- Gianluca Korte ------------ Marco Schuster
      ---------------------------------- Valmir Sulejmani ---------------------------------

      In der Tabelle rangiert der SV Waldhof Mannheim mit einem Sieg und drei Unentschieden aus bisher 4 Spielen derzeit ungeschlagen mit 6 Punkten und einem Torverhältnis von 6:2 auf dem 9. Rang. In der noch wenig aussagekräftigen reinen Auswärtstabelle belegen die Kurpfälzer mit zwei Unentschieden aus zwei Partien auf des Gegners Platz aktuell mit 2 Punkten und einem Torverhältnis von 2:2 den 12. Platz.

      Schiedsrichter am Sonntag gegen Mannheim ist Eric Müller (29 Jahre, Bremen), seine Assistenten sind Simon Rott (29 Jahre, Bremen) und Yannick Rath (28 Jahre, Bremen). Der für den FC Union 60 Bremen pfeifende Eric Müller leitet seit der Saison 2016/2017 Partien in der 3. Liga. Ebenfalls seit 2016 kommt der Unparteiische als Schiedsrichterassistent in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Müller pfeift unseren FCC am Sonntag zum vierten Mal. Unter der Leistung des Bremens gab es für unseren FCC bisher zwei Auswärtsniederlagen und einen Heimsieg.

      In der letzten Drittligaspielzeit standen insgesamt neun Partien unter der Leitung von Eric Müller (43 gelbe Karten, 1 gelb-rote Karte, 2 Elfmeter, kicker-Durchschnittsnote: 3,44). Hierbei gab es bei vier Heimsiegen und drei Unentschieden nur zwei Auswärtserfolge.

      Die bisherigen Partien unseres FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Eric Müller:
      2017/2018 VfR Aalen A 1:3 (2 gelbe Karten)
      2017/2018 SC Fortuna Köln A 0:1 (5 gelbe Karten)
      2017/2018 SpVgg Unterhaching H 2:1 (4 gelbe Karten)

      Gesamtbilanz unseres FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Eric Müller:
      3 Spiele: 1 Sieg, 2 Niederlagen
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Walzhof is echt gut dabei, bin im September dort. Wird hart werden, dort was zu holen!
      "Es gwinnt a Jeder irgendwann, weil ma net nur verlieren kann,
      es kummt a Jeder an die Reih', da Aane nia, da Andre glei'" (EAV)
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor 6. Spieltag der 3. Liga
      am Samstag, den 24. August 2019 (Anstoß 14.00 Uhr in der Hänsch-Arena)
      beim SV Meppen:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Sportverein Meppen 1912 e. V.


      Gründungsdatum: 29. November 1912


      Vereinsfarben: blau-weiß


      Trainer: Christian Neidhart (50 Jahre, Trainer seit 01.07.2013)


      Homepage: http://www.svmeppen.de


      Mitglieder: 1.526 (Stand: 14. Juni 2019)


      Größte Erfolge:
      Niedersachsenmeister 1968, 1979 und 2011, Meister der Oberliga Nord
      1987, Niedersachsenpokalsieger 1999, Meister der Regionalliga Nord 2017


      Erfolgreichste Torschützen: Deniz Undav (2 Tore in 5 Spielen), Julius Düker und Marcus Piossek (je 1 Tor)


      Stadion: Hänsch-Arena (Anschrift: Lathener Str. 15 a, 49716 Meppen): 13.815 Plätze, davon 4.600 überdachte Sitzplätze


      Zuschauerschnitt in der Saison 2019/2020: 7.167



      Am
      Samstag gastiert unser FCC am 6. Spieltag der Drittligasaison 2019/2020
      beim SV Meppen und wird in der Hänsch-Arena einen neuen Anlauf
      unternehmen, um endlich die ersten Punkte in der laufenden Spielzeit
      einzufahren. Die letzten Erinnerungen an Meppen sind durchaus positiv.
      Sicherte sich unser FCC dort doch am 11. Mai und dem vorletzten Spieltag
      der abgelaufenen Saison dank eines Treffers von Maximilian Wolfram
      zuletzt einen Auswärtsdreier – es war der erste Sieg in Meppen nach mehr
      als 21 Jahren. Dieser brachte unseren Klub in die Situation, den
      Klassenerhalt im letzten Spiel in der eigenen Hand zu haben. Mit Nick
      Proschwitz (Eintracht Braunschweig) und Nico Granatowski (VfL Osnabrück)
      haben zwei Leistungsträger des SV Meppen den Club im Sommer verlassen.
      Als Ersatz für Proschwitz wurde Julius Düker (23) vom SC Paderborn
      verpflichtet. Mit Linksaußen Valdet Rama (31) wurde in dieser Woche ein
      Ersatz für Nico Granatowski an die Hänsch-Arena gelotst. Der
      Kosovo-Albaner stand zuletzt beim albanischen Erstligisten FK Kukësi
      unter Vertrag und kann auf zahlreiche Einsätze in der 1. und 2.
      Bundesliga sowie der ersten spanischen Liga verweisen.


      Der SV
      Meppen hat aus bisher fünf Drittligapartien in der laufenden Saison
      einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen eingefahren. In der
      heimischen Hänsch-Arena gab es eine 0:2-Niederlage gegen Zwickau und
      eine 1:3-Niederlage gegen Magdeburg. Der bis dato einzige Saisonerfolg
      stammt vom 4:2-Sieg bei Aufsteiger Chemnitzer FC. Am letzten Wochenende
      holte Meppen beim TSV 1860 München ein torloses Remis, ein Ergebnis, mit
      dem der langjährige Cheftrainer Christian Neidhardt nicht unzufrieden
      war: „Wir fahren zufrieden nach Hause. Wir haben in der ersten Hälfte
      gute Umschaltmomente gehabt, haben aber die falschen Entscheidungen
      getroffen. Das Spiel von 1860 konnten wir nicht effektiv genug stören.
      Das haben wir nach der Halbzeit korrigiert. Zum Ende hatten wir gute
      Gelegenheiten hier den Sieg klarzumachen. Genauso hätte der TSV aber in
      der 92. Minute noch das Tor machen können. Sehr gut, dass wir den Punkt
      mitnehmen. Am nächsten Wochenende wollen wir zu Hause gegen Jena das
      hier vergolden.“


      Die Gesamtbilanz unseres FCC gegen die
      Norddeutschen ist leicht positiv. Bei bisher insgesamt 14 direkten
      Duellen gab es fünf Jenaer Erfolge, sechs Unentschieden und drei Siege
      des SV Meppen.


      Der SV Meppen geht auf den am 29. November 1912
      ins Leben gerufenen "Fußballclub Amisia Meppen" zurück. Amisia ist der
      lateinische Name des Flusses Ems. Acht Jahre später fusionierte der FC
      Amisia mit dem Männer-Turnverein (MTV) Meppen zum Turn- und Sportverein
      Meppen 1912. Bereits ein Jahr später machte sich die Fußballabteilung
      des TuS Meppen selbstständig und ging unter dem Namen "SV Meppen 1912"
      fortan eigene sportliche Wege. Nach Ende des 2. Weltkriegs machte eine
      mit zahlreichen polnischen Spielern verstärkte Mannschaft mit der
      Qualifikation für die neu eingeführte Landesliga Weser/Ems erstmals
      überregional auf sich aufmerksam. 1957 gelang als souveräner Meister der
      Bezirksklasse Emsland der Sprung in die Amateurliga Niedersachsen. 1964
      wurde der SV Meppen Meister der West-Staffel der Amateuroberliga
      Niedersachsen und vier Jahre später Meister der Niedersachsenliga. Die
      anschließende Aufstiegsrunde zur Regionalliga war jedoch in beiden
      Fällen nicht von Erfolg gekrönt. 1970 durfte Meppen als Tabellenfünfter
      erneut an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga teilnehmen und absolvierte
      diese diesmal erfolgreich. Nach nur einer Spielzeit in der damals
      zweithöchsten Spielklasse, der Regionalliga Staffel Nord, musste der SV
      Meppen allerdings den direkten Wiederabstieg verkraften. Doch die
      Norddeutschen kamen zurück und schafften die direkte Rückkehr in die
      Regionalliga, in der sie sich fortan etablieren konnten. Nach der
      Spielklassenreform im Jahr 1974 gehörte der SV Meppen - mit Ausnahme der
      Landesliga-Saison 1978/1979 - fast eineinhalb Jahrzehnte der
      dritthöchsten Klasse, der Amateuroberliga Nord, an. Im Sommer 1987,
      pünktlich zum 75-jährigen Vereinsjubiläum, gelang Meppen mit einer
      Mannschaft, die fast ausschließlich aus emsländischen Eigengewächsen
      bestand, der Gewinn des Norddeutschen Meistertitels. In der
      anschließenden Aufstiegsrunde wurde der Aufstieg in die 2. Bundesliga
      perfekt gemacht. Zwischen 1987 und 1998 spielte der Verein in der 2.
      Bundesliga und kam hierbei in den Heimspiel regelmäßig zu fünfstelligen
      Zuschauerzahlen. Er wurde in dieser Zeit über die Landesgrenzen hinaus
      zum Kultverein und zum Synonym für Zweitliga-Fußball. Als
      Tabellenletzter der Saison 1997/1998 musste der SV Meppen in die
      Regionalliga absteigen und verfehlte in der Folgesaison den angestrebten
      direkten Wiederaufstieg deutlich. Im Jahr 2000 verpasste man die
      Qualifikation für die zweigleisige Regionalliga und spielte fortan in
      der viertklassigen Oberliga Niedersachsen. Im Jahr 2003 musste der
      Verein aufgrund großer wirtschaftlicher Probleme gar Insolvenz anmelden.
      Als Meister der Oberliga Niedersachsen schaffte der SV Meppen am Ende
      der Saison 2010/2011 den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Beginnend
      mit dem Amtsantritt des heutigen Cheftrainers Christian Neidhardt im
      Sommer 2013, der gleichzeitig als Sportdirektor fungiert, wurde die
      Entwicklung einer Mannschaft vorangetrieben. Auf dieser Basis fußt
      wesentlich die Meisterschaft in der Regionalliga Nord 2017 und der damit
      verbundene Aufstieg in die 3. Liga. Geschäftsführer des SV Meppen ist
      seit Sommer 2017 Ronald Maul (46). Der Jenenser, der für unseren FCC in
      der Zweitligasaison 2006/2007 24 Pflichtspiele absolvierte, „verfügt
      über ein unglaubliches Netzwerk“, so Andreas Kremer. Der
      Vorstandssprecher des SV Meppen kennt Maul, der wie der Vereinschef in
      Osnabrück wohnt, seit einigen Jahren. Mauls Hauptaufgabe in Emden sind
      die Bereiche Sponsoring und Vermarktung.


      Auf Seiten unseres FCC
      fehlen am Samstag weiterhin Justin Schau (Riss des vorderen und
      mittleren Außenbandes im linken Knöchel) und Matthias Kühne
      (Rekonvaleszenz nach Kreuzbandriss im rechten Knie). Patrick Schorr
      könnte nach seinem Muskelfaserriss ebenso wie Jannis Kübler
      (Innenbanddehnung im rechten Knie) in den Kader zurückkehren. Maximilian
      Rohr ist nach seiner roten Karte aus dem Spiel in Zwickau wieder
      spielberechtigt. Auf Seiten des SV Meppen fehlten am letzten Wochenende
      Thilo Leugers (Fersenprobleme), Florian Egerer (private Gründe), Hassan
      Amin (krank), Leonard Bredol (leichte Zerrung im Adduktorenbereich) und
      Marius Kleinsorge (Probleme mit der Bauchmuskulatur).


      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SV Meppen – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 0:1 (Robert Thoben)
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:2 (Andreas Helmer – 2 x Heiko Weber)


      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 0:0
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Andreas Helmer – Jonathan Akpoborie)


      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Damir Bujan – Heiko Cramer)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:2 (Karsten Hutwelker, Heiko Weber - Lamin Conteh, Stefan Brasas)


      Saison 1996/1997 (2. Bundesliga):
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 0:0
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:1 (Andreas Helmer (Eigentor), Heiko Cramer - Robert Thoben)


      Saison 1997/1998 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:1 (Daniel Bärwolf, Mark Zimmermann - Carsten Marell)
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Thomas Gerstner (Foulelfmeter), Robert Kocis)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:2 (Marius Kleinsorge, Jovan Vidovic - 2 x Sören Eismann)
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Marius Kleinsorge, Benjamin Girth – Maximilian Wolfram)


      Saison 2018/2019 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 1:2 (Julian Günther-Schmidt - Deniz Undav, Marius Kleinsorge)
      SV Meppen – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Maximilian Wolfram)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      14 Spiele: 5 Siege, 6 Unentschieden, 3 Niederlagen


      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      7 Auswärtsspiele: 3 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SV Meppen in Klammern:
      FSV Zwickau H 0:2
      SV Waldhof Mannheim A 0:0
      Chemnitzer FC A 4:2 (2 x Deniz Undav, Nils Blumberg (Eigentor), Marcus Piossek)
      1. FC Magdeburg H 1:3 (Julius Düker)
      TSV 1860 München A 0:0


      Die Aufstellung des SV Meppen aus dem letzten Spiel beim TSV 1860 München:
      ------------------------------------- Erik Domaschke -------------------------------------
      Markus Ballmert - Yannick Osée - Steffen Puttkammer - Marco Komenda
      ---------------------- Marcus Piossek ------------ Willi Evseev -----------------------
      Max Kremer --------------------- Deniz Undav ------------------------ René Guder
      ---------------------------------------- Julius Düker -----------------------------------------


      In
      der Tabelle rangiert der SV Meppen mit einem Sieg, zwei Unentschieden
      und zwei Niederlagen aus bisher fünf Spielen derzeit mit 5 Punkten und
      einem Torverhältnis von 5:7 auf dem 15. Rang. In der reinen Heimtabelle
      belegt Meppen punktlos mit zwei Niederlagen aus ebenso vielen Spielen in
      der heimischen Hänsch-Arena (Torverhältnis: 1:5) den 20. und letzten
      Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Neu

      Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 9. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 21. September 2019 (Anstoß 14.00 Uhr im Stadion „An
      der Gellertstraße“) beim Chemnitzer FC:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Chemnitzer Fußballclub e. V.


      Gründungsdatum: 15. Januar 1966


      Vereinsfarben: hellblau-weiß


      Interimstrainer: Sreto Ristić (43 Jahre, Interimstrainer seit 05.09.2019)


      Homepage: http://www.chemnitzerfc.de


      Mitglieder: 2.707 (Stand: 31. Januar 2019)


      Größte Erfolge:
      DDR-Meister 1967 und damit Teilnahme am Europapokal der Landesmeister
      1967/1968, FDGB-Pokal-Finalist 1969, 1983 und 1989, Teilnahme am
      UEFA-Pokal 1989/1990 und 1990/1991, Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals
      1993, Aufstieg in die 2. Bundesliga 1999


      Erfolgreichste Torschützen: Matti Langer und Dejan Bozic (je 2 Treffer in 8 Spielen)


      Stadion:
      Stadion „An der Gellertstraße“ (Anschrift: Gellertstr. 25, 09130
      Chemnitz): 15.000 Plätze, davon 9.000 Sitzplätze und 6.000 Stehplätze -
      alle überdacht


      Zuschauerschnitt in der Saison 2019/2020: 5.631



      Am
      Samstag kommt es zur 90. Auflage des Ostduells zwischen dem Chemnitzer
      FC und unserem FCC. Es ist zugleich das absolute Kellerduell der 3.
      Liga: Der Tabellenvorletzte empfängt das Schlusslicht. Gleichzeitig
      stehen sich die beiden einzigen Teams gegenüber, die in der laufenden
      Drittligasaison noch sieglos sind.


      Anfang September haben
      Trainer David Bergner und Geschäftsführer Thomas Sobotzik den Chemnitzer
      FC auf eigenen Wunsch verlassen. Das Training übernahmen bis auf
      weiteres der bisherige Co-Trainer Sreto Ristic, Assistent Christian
      Tiffert und Torwart-Trainer Marcel Höttecke. Mit ihrer Entscheidung
      zogen Sobotzik und Bergner die Konsequenzen aus den Anfeindungen in den
      vergangenen Wochen. Nachdem der Chemnitzer FC Anfang August seinem
      Kapitän Daniel Frahn wegen vermeintlicher Nähe zur rechtsextremen Szene
      gekündigt hatte, wurde die Kluft zwischen dem Verein und Teilen der Fans
      immer größer. Es gab teils öffentliche Anfeindungen, Drohungen und
      Beleidigungen gegenüber Insolvenzverwalter Klaus Siemon, Geschäftsführer
      Thomas Sobotzik und auch Trainer David Bergner.


      Bei der
      Drittligapremiere unter Interimstrainer Sreto Ristić unterlag der
      Chemnitzer FC am Montag bei der SpVgg Unterhaching knapp mit 1:2. Die
      Sachsen zeigten bei den Oberbayern vor allem im ersten Durchgang eine
      starke Leistung und gerieten dennoch Mitte der 1. Halbzeit durch einen
      Foulelfmeter in Rückstand. Auch als Dominik Stroh-Engel mit seinem
      zweiten Treffer kurz nach Wiederanpfiff auf 2:0 stellte, ließ sich der
      Chemnitzer FC nur kurz schocken. Nach Flanke des eingewechselten
      ehemaligen Zeiss-Kickers Davud Tuma verkürzte Rafael Garcia nach einer
      Stunde per Kopf auf 1:2. Trotz weiterer Chemnitzer Möglichkeiten rettete
      Unterhaching die knappe Führung über die Zeit. Sreto Ristić sagte nach
      dem Spiel: „Kompliment an die Mannschaft. Wenn man so eine erste
      Halbzeit spielt, mit acht, neun Chancen, dann ist es schade. Aber es
      zählen nur Tore und Ergebnisse. Schade, dass es nicht gereicht hat.“


      Die
      Historie der bisherigen Begegnungen zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und
      dem Chemnitzer FC ist vor der 90. Auflage am Samstag lang. Das erste
      Spiel zwischen der BSG Fewa Chemnitz und der BSG Carl Zeiss Jena datiert
      bereits vom 2. September 1950. Carl Zeiss Jena gewann damals mit 2:1.
      In den Folgejahren wechselten die Vereinsnamen beider Clubs sehr häufig.
      Die erste Partie unter den aktuellen Vereinsnamen gab es erst am 3.
      November 1990. Insgesamt sind beide Mannschaften bis heute 89-mal
      aufeinander getroffenen. Die Gesamtbilanz spricht mit 35 Siegen, 27
      Unentschieden und 27 Niederlagen für den FCC. Von bis heute insgesamt 45
      Partien in Chemnitz konnte unser FCC jedoch nur 7 für sich entscheiden,
      18 Aufeinandertreffen endeten unentschieden und 20-mal behielt der
      Gastgeber die Punkte. Das letzte Gastspiel unseres FCC in der einst noch
      „community4you ARENA“ genannten Spielstätte datiert vom 3. Februar
      2018. Tom Baumgart erzielte damals für Chemnitz 10 Minuten vor dem Ende
      den Treffer des Tages vor 6.788 Zuschauern.


      Die Geschichte des
      organisierten Fußballsports in Chemnitz geht zurück auf den 2. Dezember
      1899 als Studenten des Technikums Mittweida den Chemnitzer SC Britannia
      gründeten, der später in Chemnitzer Ballspiel-Club (CBC) umbenannt
      wurde. Der CBC gehörte zu den Gründungsvereinen des DFB und erzielte als
      Mitteldeutscher Vizemeister und Mitteldeutscher Pokalsieger 1926/1927
      bereits früh erste Erfolge. Aufgrund Zahlungsunfähigkeit endete die Ära
      des Chemnitzer BC im Jahr 1933. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein
      anderer Verein aus Chemnitz ins Rampenlicht getreten - der Chemnitzer
      Polizeisportverein. Dieser hatte zusammen mit dem Chemnitzer BC die
      Stadt in der Gauliga Sachsen, der damals höchsten Spielklasse,
      vertreten. Nach Ende des 2. Weltkriegs gründete sich die SG Chemnitz
      Nord, die nach Einführung des Systems der Betriebssportgemeinschaften
      1948 durch die Fewa-Werke Chemnitz übernommen und in BSG Fewa Chemnitz
      umgewandelt wurde. Es folgte im Januar 1951 die Umbenennung in BSG
      Chemie Chemnitz und infolge der Umbenennung Chemnitz in Karl-Marx-Stadt
      im Mai 1953 in BSG Chemie Karl-Marx-Stadt. Nach Wechsel der Trägerschaft
      wurde die BSG am 3. März 1956 zunächst in den Sportclub Motor
      Karl-Marx-Stadt umgewandelt, ab 1963 entfiel schließlich der
      Namenszusatz „Motor“. Durch Herauslösung der Abteilung Fußball aus dem
      Sportclub wurde am 15. Januar 1966 der Fußballclub Karl-Marx-Stadt neu
      gegründet, der unter diesem Namen bis zum Ende der DDR bestehen blieb.
      Am 12. Juni 1990 wurde als Nachfolger des FC Karl-Marx-Stadt der
      Chemnitzer FC in das Vereinsregister eingetragen. Die DDR-Meisterschaft
      1967 gilt zusammen mit der Vizemeisterschaft 1990 als größter Erfolg in
      der Vereinsgeschichte. Im FDGB-Pokal konnte man zwar dreimal das Finale
      erreichen (1969, 1983 und 1989), den Pokal aber nie gewinnen.
      International scheiterten die Himmelblauen im Europapokal der
      Landesmeister 1967/1968 bereits in der 1. Runde am RSC Anderlecht.
      Ebenfalls in der 1. Runde Schluss war im UEFA-Pokal 1990/1991 im Duell
      mit Borussia Dortmund. In der Spielzeit zuvor erreichte Chemnitz nach
      Siegen gegen Boavista Porto und den FC Sion das Achtelfinale des
      UEFA-Pokals, musste sich dort jedoch Juventus Turin geschlagen geben.
      Trainer des CFC von 1988 bis 1993 war Hans Meyer. Unter ihm
      qualifizierten sich die Chemnitzer auch für die 2. Bundesliga, in der
      sie in der Premierensaison auf einem starken 4. Platz landeten. 1993
      rückte der Chemnitzer FC bis in das Halbfinale des DFB-Pokals vor,
      scheiterte dort aber an der Überraschungsmannschaft Hertha BSC Amateure.
      Von 1991 bis 1996 und nochmals von 1999 bis 2001 spielte der Chemnitzer
      FC in der 2. Bundesliga. Als Tabellenletzter der Regionalliga Nord
      stiegen die Himmelblauen 2006 in die NOFV-Oberliga Staffel Süd ab. Zwei
      Jahre später qualifizierte man sich als Tabellenzweiter für die neue
      dreigleisige Regionalliga. Im Jahr 2011 wurde der CFC Meister der
      Regionalliga Nord und kehrte damit in den Profifußball zurück. Am 10.
      April 2018 meldete der Chemnitzer FC im Hinblick auf einen sportlich
      nahezu unvermeidlichen Abstieg aus der 3. Liga Insolvenz an. Als
      Insolvenzverwalter wurde der Kölner Rechtsanwalt Klaus Siemon bestimmt.
      Gemäß DFB-Statuten erfolgte ein Abzug von 9 Punkten. In der letzten
      Saison wurde der Chemnitzer FC trotz Insolvenz souverän Meister der
      Regionalliga Nordost und kehrte damit nach nur einem Jahr Abstinenz in
      die 3. Liga zurück.


      Auf Seiten unseres FCC fehlen am Samstag
      weiterhin die Langzeitverletzten Jannis Kübler (Schulterluxation) und
      Matthias Kühne (Rekonvaleszenz nach Kreuzbandriss im rechten Knie). Ob
      Dominic Volkmer (Verletzung des Schultereckgelenks) einsatzbereit ist,
      entscheidet sich im Laufe der Trainingswoche. Beim Chemnitzer FC fehlten
      zuletzt Ioannis Karsanidis (Reha nach Kreuzbandriss), Philipp Sturm
      (Reha nach Syndesmosebandriss) und Kostadin Velkov (Trainingsrückstand
      nach Meniskusverletzung).


      Die
      bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem Chemnitzer
      FC seit der Saison 1991/1992 – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 1991/1992 (2. Bundesliga):
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Jürgen Raab, Timo Löhnert)
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 1:1 (Olaf Holetschek – Steffen Heidrich)


      Saison 1991/1992 (2. Bundesliga - Aufstiegsrunde):
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Thorsten Boer)
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 1:2 (Carsten Klee – Steffen Heidrich, Dirk Barsikow)


      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Steven Zweigler)
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 0:0


      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 0:2 (Thomas Laudeley, Lutz Wienhold)
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 0:0


      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 4:1 (Olaf Holetschek, Mark Zimmermann, Karsten Hutwelker, Bernd Schneider – Goran Milanko)
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 3:0 (3 x Torsten Gütschow)


      Saison 1995/1996 (DFB-Pokal 2. Hauptrunde):
      FC
      Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 2:5 (Bernd Schneider, Gediminas Sugzda –
      Jens-Uwe Penzel (Eigentor), Torsten Gütschow, René Hecker, Henri Fuchs,
      Silvio Meißner)


      Saison 1998/1999 (Regionalliga):
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 0:0
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 0:0


      Saison 2005/2006 (Regionalliga):
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 1:3 (Frank Mayer - Kais Manai, Mark Zimmermann, Sebastian Hähnge)
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 3:1 (Torsten Ziegner, Mark Zimmermann, Holger Hasse - Yakubu Adamu)


      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – Chemnitzer FC 1:2 (Sebastian Hähnge – Marcel Wilke, Pavel Dobry)
      Chemnitzer FC – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Anton Fink – Nils Pichinot)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena - Chemnitzer FC 1:1 (Jan Löhmannsröben – Daniel Frahn)
      Chemnitzer FC - FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Tom Baumgart)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      89 Spiele: 35 Siege, 27 Unentschieden, 27 Niederlagen


      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      45 Auswärtsspiele: 7 Siege, 18 Unentschieden, 20 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den Chemnitzer FC in Klammern:
      SV Waldhof Mannheim H 1:1 (Marcel Seegert (Eigentor))
      FC Viktoria Köln A 2:3 (Dejan Bozic (Handelfmeter), Tarsis Bonga)
      SV Meppen H 2:4 (Matti Langer, Dejan Bozic)
      Hallescher FC A 1:3 (Matti Langer)
      1. FC Magdeburg H 0:0
      FC Bayern München II A 2:2 (Daniel Bohl, Davud Tuma)
      TSV 1860 München H 0:1
      SpVgg Unterhaching A 1:2 (Rafael Garcia)


      Die Aufstellung des Chemnitzer FC aus dem letzten Spiel bei der SpVgg Unterhaching:
      ----------------------------------------------- Jakub Jakubov --------------------------------------------
      Paul Milde - Georgi Sarmov - Niklas Hoheneder - Sören Reddemann - Thomas Doyle
      --------------------------- Matti Langer ------------------ Tobias Müller ------------------------------
      Rafael Garcia --------------------------------------------------------------------------- Tarsis Bonga
      ------------------------------------------------ Philipp Hosiner -------------------------------------------


      In
      der Tabelle rangiert der Chemnitzer FC mit drei Unentschieden und fünf
      Niederlagen aus bisher acht Spielen derzeit sieglos mit 3 Punkten und
      einem Torverhältnis von 9:16 auf dem 19. Rang. In der reinen Heimtabelle
      belegen die Sachsen mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen aus bis
      dato vier Partien im heimischen Stadion „An der Gellertstraße“ sowie
      daraus resultierenden 2 Zählern (Torverhältnis: 3:6) den 18. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
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      wem sagst du das, der Trainer ist nicht mehr auf der Agenda, die Verantwortlichen halten an ihm fest und die Spieler erreicht er auch, also freie Fahrt für freie Spieler. Ich hoffe, es gelingt uns am Sonnabend. Wäre für alle ein klitzekleines Hochgefühl.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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