Angepinnt Wen´s interessiert hier ist der Spieltag...

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    • so ein sinnlospack. und wie immer geht das derby aus - egal in welchem sinn.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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    • Was war denn überhaupt mit der Fahne und den Capos los? Hab da bloß mal was vernommen.
      24.09.2012 - 08.12.2012

      Danke an Wayne Simmonds (Philadelphia Flyers, 9 Spiele, 4 Tore, 10 Assists), Chris Stewart (St. Louis Blues, 15 Spiele, 6 Tore, 14 Assists) sowie Clarke MacArthur (Toronto Maple Leafs, 8 Spiele, 4 Tore, 6 Assists) im Trikot der Eispiraten Crimmitschau
    • [media]https://www.youtube.com/watch?v=YwkqVcv1e9w&feature=youtu.be[/media]

      du erwartest doch nicht wirklich, daß ich hier dazu irgendetwas schreibe?
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    • Zwangspause :motzen: ob der Nachholtermin passt steht auf dem Sack Reis ....ihr wißt Bescheid.
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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 28. Spieltag der 3. Liga am Dienstag, den 6. März 2018 (Anstoß 19.00 Uhr im Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den FC Würzburger Kickers:

      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: Fußball-Club Würzburger Kickers e. V.

      Gründungsdatum: 17. November 1907

      Vereinsfarben: rot-weiß

      Trainer: Michael Schiele (40 Jahre, Trainer seit 23.10.2017)

      Homepage: wuerzburger-kickers.de/

      Mitglieder: 1.600 (Stand: Juli 2016)

      Größte Erfolge: Aufstieg in die 2. Bundesliga 1977 und 2016, Aufstieg in die 3. Liga 2015, Aufstieg in die Regionalliga Bayern 2012, Landespokalsieger 2014 und 2016

      Erfolgreichste Torschützen: Orhan Ademi (8 Tore in 22 Spielen, davon 2 Elfmeter), Patrick Göbel, Ioannis Nikolaou und Simon Skarlatidis (je 4 Tore), Felix Müller und Sebastian Neumann (je 3 Tore)

      Durchschnittliche Anzahl der Auswärtsfahrer in der Saison 2017/2018: 143


      Am Dienstag empfängt unser FCC unter Flutlicht im Ernst-Abbe-Sportfeld den Tabellenneunten FC Würzburger Kickers. Es ist zugleich der Beginn eines neuen Zeitabschnitts, denn nach der Demontage der alten Flutlichtmasten findet im Paradies erstmals wieder ein Spiel unter stationärem Flutlicht statt. Die alten Masten, die am 20. Februar 1974 beim 4:0-Sieg unseres FCC gegen den BFC Dynamo erstmals ein Jenaer Pflichtspiel erhellten, wurden ab dem 19. Juli 2013 demontiert, weil aufgrund Rostbefalls die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war. Am 16. April 2013, am Dienstag vor exakt 1.785 Tagen, erlebten Mannschaft und Fans unseres FCC letztmals ein Pflichtspiel unter den alten Masten. Mit 3:0 wurde damals im Regionalligaheimspiel der 1. FC Lokomotive Leipzig besiegt. Am 22. Mai 2013 wurde beim 1:0-Sieg des SV Schott Jena im Thüringenpokalfinale gegen den FC Rot-Weiß Erfurt das letzte Mal das altehrwürdige Flutlicht angeknipst. Seitdem fanden im Ernst-Abbe-Sportfeld insgesamt drei Begegnungen unseres FCC unter mobilen Flutlichtmasten statt, das jeweils extra aus England in die Lichtstadt befördert werden musste. Bei der Zweitrundenbegegnung im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart am 28. Oktober 2015 (0:2) erhellten die Sattelschlepper mit entsprechenden Lichteinheiten ebenso das Spielfeld wie fünf Tage zuvor zur Generalprobe des Flutlichts beim Regionalligaspiel gegen den Berliner AK (3:1). Die bis dato letzte Partie unter mobilem Flutlicht absolvierte unser FCC am 19. August 2016 in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München. 19.000 Zuschauer stellten damals einen Nachwenderekord auf und sahen einen 5:0-Erfolg des haushohen Favoriten aus der bayerischen Landeshauptstadt. 564 Tage später erleuchten die seit Dezember 2017 hochgezogenen Masten mit LED-Leuchten am Dienstag erstmals das Spielfeld im Ernst-Abbe-Sportfeld und werden somit beim Duell gegen den FC Würzburger Kickers für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.

      Während unser FCC am Wochenende aufgrund der witterungsbedingten Absage der Partie beim SV Meppen pausierte, fand das Heimspiel des FC Würzburger Kickers am Samstag gegen den VfR Aalen wie geplant statt. Am 40. Geburtstag von Cheftrainer Michael Schiele, der Ende Oktober 2017 Stephan Schmidt ablöste, dem er zuvor als Co-Trainer assistierte, kam Würzburg gegen Aalen nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch zu einem 2:2. 15 Minuten vor dem Ende reagierte Orhan Ademi nach einem Pfostenschuss von Abwehrspieler Sebastian Neumann im Anschluss an einen Eckball am schnellsten und brachte die Kugel im Tor unter. Es war der achte Treffer von Ademi in der laufenden Spielzeit – er ist damit erfolgreichster Schütze seines Teams. 10 Minuten später bereitete erneut eine Ecke den Weg zum Würzburger Ausgleich. Diesmal drückte der aufgerückte Mannschaftskapitän Sebastian Neumann selbst die Kugel aus Nahdistanz über die Linie. Mit dem 2:2 gegen den VfR Aalen kam Würzburg zum dritten Mal in Folge zu einem Remis. Der letzte Auswärtserfolg der Unterfranken datiert vom 21. Januar, als die Zweitvertretung des SV Werder an der Weser mit 1:0 besiegt wurde. Unser FCC ist im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld in der laufenden Saison bekanntlich seit dem 2. Spieltag und der 0:2-Niederlage gegen Fortuna Köln ungeschlagen. Seit diesem 29. Juli 2017 sind am Dienstag bereits 220 Tage vergangen.

      Die Würzburger Kickers, die nach einem Jahr in der Zweitklassigkeit von 14 der 20 Drittligatrainer vor der Saison als Favorit auf den Aufstieg gesehen wurden, wurden dieser Rolle im bisherigen Saisonverlauf nur selten gerecht. Der Zug „direkter Wiederaufstieg“ ist bei derzeit bereits 11 Zählern Rückstand auf Relegationsrang 3 nahezu abgefahren. Und dennoch haben sich die Unterfranken zuletzt deutlich verbessert. Denn man darf nicht vergessen, dass sie am Ende des 14. Spieltags mit nur 10 Punkten sogar das Tabellenschlusslicht bildeten, sich zuletzt aber peu à peu nach oben arbeiteten. Das komplett neue Team - es stehen nur 6 Spieler im Kader, die auch bereits in der letzten Saison das Trikot der Kickers getragen haben – zeigte zuletzt gegen die Topteams aus Magdeburg (1:0) und Paderborn (0:0), dass sie sicherlich ein Wörtchen im Kampf um den Aufstieg mitreden würden, wenn sie nicht das erste Saisondrittel so komplett in den Sand gesetzt hätten.

      Bei der Pflichtspielpremiere gegen die Würzburger Kickers kam unser FCC am 20. September 2017 zu einem 2:2. Durch die Treffer von Mannschaftskapitän René Eckardt und Julian Günther-Schmidt führten wir am 20. September des Vorjahres nach 20 Minuten mit 2:0. Unter dem Flutlicht der Flyeralarm-Arena verkürzte Orhan Ademi per Foulelfmeter 7 Minuten nach Wiederanpfiff. 5 Minuten vor dem Ende bugsierte Dennis Slamar eine scharfe Hereingabe unglücklich zum 2:2 ins eigene Tor. 180 Sekunden später hatte der Jenaer Innenverteidiger auf der Gegenseite die Chance zur Wiedergutmachung, verpasste den Ball am langen Pfosten jedoch knapp. So blieb es am Ende beim 2:2. Mark Zimmermann sah damals „ein sehr intensives Spiel. Ich war angetan von unserer ersten Halbzeit. Gegen einen Topgegner haben wir sehr mutig gespielt. Wir wussten, dass es in der zweiten Halbzeit nochmal sehr eng werden kann. Wir hatten da leider weniger Mut und wenig Entlastung nach vorn. Würzburg hat sich das 2:2 aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Und wir haben gesehen, wie schwer es ist, eine Führung zu verteidigen."

      Der FC Würzburger Kickers wurde am 17. November 1907 gegründet. Es entwickelte sich sehr schnell eine erfolgreiche Mannschaft, die zusammen mit dem drei Jahre älteren Lokalrivalen FV 04 Würzburg den Fußball im Nordwesten Bayerns dominierte. Nach dem 2. Weltkrieg schloss sich der TSV Würzburg dem FC Würzburger Kickers an und der Verein trat fortan als SC Würzburger Kickers auf. Von 1950 an nahm der Verein ununterbrochen 27 Jahre lang am Spielbetrieb in der drittklassigen Bayernliga teil. Ab dem Jahr 1956 trat der Verein hierbei wieder als FC Würzburger Kickers auf.1977 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, dem jedoch als Tabellenneunzehnter nach nur einer Saison der direkte Wiederabstieg in die Bayernliga folgte. 1983 mussten die Kickers dann gar in die viertklassige Landesliga absteigen. In den Spielzeiten 1990/1991, 1997/1998 sowie 2008/2009 gelang jeweils für eine Saison der Sprung von der Landes- in die Bayernliga. Es folgte jedoch jeweils der direkte Wiederabstieg. Der sportliche Niedergang folgte in der Saison 2001/2002 sowie 2002/2003, als innerhalb von 2 Jahren die Abstiege bis in die Bezirksoberliga und schließlich die Bezirksliga Unterfranken Mitte (7. Liga) angetreten werden mussten. Durch die sportliche Talfahrt stand der Verein zu dieser Zeit zudem kurz vor der Insolvenz und damit neben dem sportlichen auch vor dem finanziellen Absturz. Durch den Meistertitel in der Landesliga Nord 2012 waren die Würzburger Kickers zur Teilnahme an der Relegation zur neuen fünfgleisigen Regionalliga berechtigt. Hierbei konnten sich die Unterfranken durchsetzen, somit die fünftklassige Bayernliga überspringen und ab der Spielzeit 2012/2013 in der viertklassigen Regionalliga Bayern an den Start gehen. Nach den Plätzen 10 und 11 beschloss der Vorstand vor Ende der Saison 2013/2014, den Aufstieg in die 3. Liga innerhalb der folgenden drei Jahre anzustreben. Hierzu wurden der Slogan „Würzburg braucht Profis!“ und das Projekt „3x3“ - In drei Jahren in die 3. Liga ins Leben gerufen. Unter dem ehemaligen Profi und neuen Cheftrainer Bernd Hollerbach wurde der Kader dank eines finanzkräftigen Budgets zu großen Teilen neu zusammengestellt. Am Ende erreichten die Würzburger Kickers die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und qualifizierten sich damit für die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Beim 1. FC Saarbrücken (Zweitplatzierter der Regionalliga Südwest) gewann Würzburg das Hinspiel mit 1:0. Saarbrücken siegte seinerseits in Unterfranken mit 1:0. Die Entscheidung fiel folglich im Elfmeterschießen, in dem Würzburg die Oberhand behielt und bereits nach einer Saison das Vorhaben des Aufstiegs erfüllte. Im Januar 2016 stellten die Würzburger Kickers das Projekt „3x2 – Würzburg kann mehr!“ vor. Ziel war es nun, innerhalb von drei Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga aufzusteigen. Als Tabellendritter der Drittligasaison 2015/2016 bestritt Würzburg gegen den MSV Duisburg (16. der 2. Bundesliga) die Relegation und siegte mit 2:0 in Würzburg sowie 2:1 in Duisburg. Die Würzburger Kickers waren damit nach Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 erst das zweite Team nach RB Leipzig, das den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga meisterte. Anders als für das Marketingkonstrukt aus der Messestadt führte der Weg der Würzburger nach der Saison 2016/2017 allerdings wieder nach unten. Während man nach der Hinrunde 27 Punkte aus 17 Spielen auf dem Konto hatte, gelang den Unterfranken in der Rückserie bei 7 Unentschieden kein einziger Sieg. Mit 37 Punkten endete die Saison auf Tabellenrang 17, der den direkten Wiederabstieg in Liga 3 bedeutete.

      In Würzburg geboren wurden mit Mathis Böhler (22) und Manuel Endres (38) zwei Kicker mit Jenaer Vergangenheit. Böhler wechselte 2010 vom 1. FC Schweinfurt 05 zur U17 unseres FCC. Er durchlief die Jugendabteilungen und absolvierte insgesamt zwölf Pflichtspiele (1 Tor) für unsere 1. Mannschaft. Nach einer Saison beim ZFC Meuselwitz (2016/2017) und einem halben Jahr beim SV Merseburg 99 steht Böhler seit Rückrundenbeginn beim Oberligisten Union Sandersdorf unter Vertrag. Von Anfang 2005 bis Anfang 2006 absolvierte Manuel Endres 27 Pflichtspiele für unseren FCC und erzielte hierbei beachtliche 20 Treffer. Seit Ende seiner aktiven Karriere ist Endres beruflich als Fahrlehrer in der Fahrschule seines Vaters Werner in Würzburg tätig. Werner Endres spielte in den 70er Jahren in der 2. Bundesliga für den Lokalrivalen der Kickers, den FV 04 Würzburg.

      Auf Seiten unseres FCC plagt sich Maximilian Schlegel nach seinem Kreuzbandriss weiterhin mit Problemen am Knie herum. Raphael Koczor, Dennis Slamar, Timmy Thiele und Kevin Pannewitz sind vor der englischen Woche aktuell mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet und müssten somit im Falle einer weiteren Verwarnung beim Auswärtsspiel in Münster am 10. März pausieren. Kickers-Trainer Michael Schiele kann derzeit aus den Vollen schöpfen. Auch Florian Kohls, Franko Uzelac und Hendrik Hansen haben ihre langwierigen Verletzungen auskuriert und können wieder in vollem Umfang am Mannschaftstraining teilnehmen.

      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Würzburger Kickers – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Würzburger Kickers - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (Orhan Ademi (Foulelfmeter), Dennis Slamar (Eigentor) - René Eckardt, Julian Günther-Schmidt)

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      1 Spiel: 1 Unentschieden

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga - mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für die Würzburger Kickers in Klammern:
      SV Meppen A 2:2 (Patrick Göbel, Björn Jopek)
      Werder Bremen II H 1:1 (Dominic Baumann)
      Preußen Münster H 0:1
      1. FC Magdeburg A 1:2 (Enis Bytyqi)
      Hansa Rostock H 0:3
      FSV Zwickau A 1:0 (Ioannis Nikolaou)
      SC Paderborn 07 H 2:3 (Felix Müller, Sebastian Neumann)
      VfR Aalen A 3:2 (Patrick Göbel, Sebastian Neumann, Ioannis Nikolaou)
      FC Carl Zeiss Jena H 2:2 (Orhan Ademi (Foulelfmeter), Dennis Slamar (Eigentor))
      VfL Osnabrück A 1:1 (Orhan Ademi)
      SpVgg Unterhaching H 0:2
      Karlsruher SC A 0:2
      SV Wehen Wiesbaden H 0:5
      Fortuna Köln A 1:2 (Marco Königs)
      Hallescher FC H 1:0 (Marco Königs)
      Chemnitzer FC A 3:0 (2 x Simon Skarlatidis, Sebastian Schuppan)
      Sportfreunde Lotte H 2:1 (Patrick Göbel, Felix Müller)
      SG Sonnenhof Großaspach A 3:1 (2 x Orhan Ademi, Simon Skarlatidis)
      Rot-Weiß Erfurt H 4:1 (2 x Orhan Ademi, Patrick Göbel, Felix Müller (Foulelfmeter))
      SV Meppen H 2:0 (Emanuel Taffertshofer, Sebastian Schuppan)
      Werder Bremen II A 1:0 (Ioannis Nikolaou)
      Preußen Münster A 0:1
      1. FC Magdeburg H 1:0 (Orhan Ademi (Foulelfmeter))
      Hansa Rostock A 1:3 (Ioannis Nikolaou)
      FSV Zwickau H 1:1 (Simon Skarlatidis)
      SC Paderborn 07 A 0:0
      VfR Aalen H 2:2 (Orhan Ademi, Sebastian Neumann)

      Die Aufstellung der Würzburger Kickers aus dem letzten Spiel gegen den VfR Aalen:
      -------------------------------------- Patrick Drewes -------------------------------
      Maximilian Ahlschwede - Sebastian Neumann - Sebastian Schuppan
      ------------------------------------- Ioannis Nikolaou ------------------------------
      ------------------- Patrick Göbel ----------------- Kai Wagner -------------------
      Simon Skarlatidis --------------------------------------------------- Felix Müller
      ------------ Dominic Baumann ----------------- Orhan Ademi -----------------

      In der Tabelle rangieren die Würzburger Kickers mit zehn Siegen, sieben Unentschieden und zehn Niederlagen aus bisher 27 Spielen derzeit mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von 35:38 auf dem 9. Platz. In der reinen Auswärtstabelle belegen die Unterfranken mit fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen aus 13 Partien auf des Gegners Platz sowie daraus resultierenden 18 Punkten (Torverhältnis: 17:16) den 7. Rang.

      Schiedsrichter am Dienstag gegen Würzburg ist Patrick Schult (32 Jahre, Hamburg), seine Assistenten sind Malte Göttsch (28 Jahre, Oering/Schleswig-Holstein) und André Schönheit (30 Jahre, Kirchgellersen/Niedersachsen). Patrick Schult, dessen Heimatverein der SC Osterbek ist, kommt seit der Saison 2014/2015 als Schiedsrichter in der 3. Liga zum Einsatz und ist seitdem auch Schiedsrichterassistent in der 2. Bundesliga. Der Hamburger hat in der laufenden Saison bisher 7 Partien in der 3. Liga gepfiffen (26 gelbe Karten, 1 Elfmeter, kicker-Durchschnittsnote: 3,57). Ein Spiel unseres FCC stand bisher noch nicht unter Leitung von Patrick Schult. Würzburg pfiff er am 3. Spieltag der Drittligasaison 2015/2016 beim torlosen Remis in Münster (5 gelbe Karten).



      Spielabsage...seit halb drei hat es nur geschneit - so heftig wie den ganzen Winter nicht.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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    • heute wäre es gegangen, es taut heftig bei plus 9,5 °
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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 29. Spieltag der 3. Liga am Samstag, den 10. März 2018 (Anstoß 14.00 Uhr im Preußenstadion) beim SC Preußen Münster:

      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: Sportclub Preußen 06 e.V. Münster

      Gründungsdatum: 30. April 1906

      Vereinsfarben: schwarz-weiß-grün

      Trainer: Marco Antwerpen (46 Jahre, Trainer seit 12.12.2017)

      Homepage: http://www.scpreussen-muenster.de

      Mitglieder: 2.000 (Stand: 10.08.2017)

      Größte Erfolge: Deutscher Vizemeister 1951, Qualifikation für die neu gegründete 1. Bundesliga 1963, Deutscher Amateurmeister 1994, Rekordmeister der Oberliga Westfalen, Aufstieg in die 2. Bundesliga 1989, Aufstieg in die 3. Liga 2011, Westfalenpokalsieger 1997, 2008, 2009, 2010 und 2014

      Erfolgreichste Torschützen: Martin Kobylanski (9 Treffer in 28 Spielen), Adriano Grimaldi (6 Treffer in 24 Spielen), Michele Rizzi (5 Treffer in 26 Spielen, davon 1 Elfmeter), Simon Scherder (4 Treffer in 16 Spielen)

      Stadion: Preußenstadion (Anschrift: Am Berg Fidel 51, 48153 Münster): 14.300 Plätze, davon 3.000 Sitzplätze

      Zuschauerschnitt in der Saison 2017/2018: 6.844


      Nach zweiwöchiger Zwangspause aufgrund der witterungsbedingten Absage der Partien in Meppen und gegen Würzburg gastiert unser FCC am Samstag beim SC Preußen Münster. Anders als unser FCC konnten die Preußen die englische Woche regulär absolvieren und stehen somit am Samstag vor dem dritten Spiel innerhalb einer Woche. Die Partie beim SC Preußen ist zugleich das Duell zweier Tabellennachbarn - der Vierzehnte trifft auf den Fünfzehnten. Der SC Preußen Münster und unser FCC haben jeweils 32 Punkte und ein Torverhältnis von -5. Die Preußen haben jedoch mit 32 Treffern 4 eigene Tore mehr erzielt als unser FCC. Durch die beiden Spielausfälle haben wir aktuell zwei Partien weniger absolviert als die Adlerträger.

      Am Samstag kommt es im Preußenstadion für unseren FCC gleichzeitig zu einem Wiedersehen mit Marco Antwerpen. Der Fußballlehrer zog mit dem FC Viktoria Köln in der letztjährigen Aufstiegsrelegation gegen unseren FCC denkbar knapp den Kürzeren und ist persönlich dennoch aufgestiegen. Seit 12. Dezember 2017 ist Marco Antwerpen nach Auflösung seines Vertrages in Köln Cheftrainer des SC Preußen Münster und damit Nachfolger von Benno Möhlmann. Unter Antwerpen sind die Preußen im heimischen Stadion noch ungeschlagen. Drei Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 9:1 sind ein Beleg für die extreme Heimstärke des SCP.

      Am Mittwoch gastierte der SC Preußen Münster beim heimstarken VfR Aalen. Anders als im heimischen Preußenstadion war die Auswärtsbilanz unter Antwerpen (1 Sieg, 3 Niederlagen) vor dem Gastspiel auf der Ostalb noch ausbaufähig. Im Vergleich zum 1:1 gegen den SC Paderborn am letzten Wochenende, baute Antwerpen seine Startelf gleich auf vier Positionen um. Gleichzeitig stellte er taktisch vom sonst praktizierten 4-1-4-1 auf ein 3-4-1-2 um. In einer chancenarmen Partie kam Münster in Aalen am Ende zu einem torlosen Remis. „Wir sind das Ganze etwas defensiver angegangen, haben gut verteidigt bis auf ein paar Aktionen am Anfang“, sagte Trainer Marco Antwerpen. „Im Passspiel wurden wir immer sicherer, nur das Ausspielen der Konter fehlte. Und in den letzten 20 Minuten hatten wir dann sogar alles im Griff.“ In der Schlussphase der Partie hatte der nach einer Stunde eingewechselte zweitbeste Torschütze Adriano Grimaldi bei zwei Möglichkeiten sogar einen möglichen Auswärtssieg auf dem Kopf bzw. dem Fuß. Es fehlte in beiden Szenen jedoch der letzte Punch. „Hier ein 0:0, das ist überragend“, erklärte Antwerpen nach der Partie, wohlwissend, dass der gewonnene Zähler im Abstiegskampf noch sehr wichtig werden kann.

      Verbessert hat unser FCC beim Hinspiel die Bilanz der bisherigen Pflichtspiele gegen den SC Preußen Münster. Nach nur einem Sieg und drei Niederlagen aus den bis dahin vier Pflichtspielen zwischen beiden Clubs, sicherte sich unser FCC am 23. September des Vorjahres nach mehr als 11 ½ Jahren mit einem verdienten 2:0-Heimerfolg den zweiten Sieg. Es war zugleich der erste Heimsieg in der laufenden Drittligaspielzeit. Julian Günther-Schmidt mit einem verwandelten Foulelfmeter nach einer halben Stunde und Manfred Starke in der Schlussminute steuerten hierbei die beiden Jenaer Treffer bei. Mark Zimmermann sah damals ein „sehr sehr gutes Spiel“ seiner Mannschaft „mit sehr viel Aufwand“. Eine solche Leistung wird auch notwendig sein, um in Münster bestehen zu können und die bis dato dürftige Auswärtsbilanz der laufenden Saison aufzubessern. Zweimal gastierte unser FCC bisher im Preußenstadion. In der Regionalliga-Spielzeit 2005/2006, genauer gesagt am 21. März 2006, erzielte der eingewechselte Maik Kunze kurz vor Ende den Goldenen Treffer zum 1:0-Auswärtserfolg in Westfalen. Sechs Jahre später zogen wir an gleicher Stelle in Liga 3 mit 0:1 den Kürzeren. Vor 5.653 Zuschauern erzielte hierbei Björn Kluft nach 21 Minuten für die Adlerträger den Treffer des Tages.

      Zahlreiche Spieler haben bereits das Trikot des SC Preußen Münster und das Jersey unseres FCC getragen. Heiko Weber (52) wechselte nach 10 ½ Jahren im Trikot des FCC Anfang 1999 zum SC Preußen, kehrte jedoch nach nur einem halben Jahr bereits wieder nach Thüringen zurück. Mit u.a. Dirk Böcker (42), Kais Manai (45), Sercan Güvenisik (38), Stefan Kühne (37, derzeit Co-Trainer bei der U19 des SV Wehen Wiesbaden), Babacar N'Diaye (44, derzeit Teammanager bei RB Leipzig), Jens Truckenbrod (38, Spieler der Saison 2010/2011 des FCC, derzeit Spielertrainer des Kreisligisten Concordia Albachten), Marco Riemer (30, derzeit FC Einheit Rudolstadt) und Soufian Benyamina (28, derzeit FC Hansa Rostock) gibt es daneben zahlreiche Akteure, die bereits sowohl schwarz-weiß-grün als auch blau-gelb-weiß getragen haben.

      Auf Seiten unseres FCC fehlen die an Grippe erkrankten Timmy Thiele, Kevin Pannewitz und Dominik Bock. Maximilian Schlegel plagt sich nach seinem Kreuzbandriss weiterhin mit Problemen am Knie herum. Raphael Koczor, Dennis Slamar, Timmy Thiele und Kevin Pannewitz sind vor der Partie in Münster aktuell mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet und müssten somit im Falle einer weiteren Verwarnung beim kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am 17. März pausieren. Auf Seiten der Preußen hat Abwehrspieler Ole Kittner seine Gelbsperre am Mittwoch in Aalen abgesessen und steht Trainer Marco Antwerpen damit am Samstag wieder zur Verfügung. Sebastian Mai (Gesäßmuskelentzündung), Danilo Wiebe (Kreuzbandanriss und Außenbandriss im Knie) Moritz Heinrich (Kapselverletzung im Sprunggelenk) und Nico Rinderknecht (Knochenprellung) fehlen verletzungsbedingt. Benjamin Schwarz könnte nach überstandener Knie-OP am Samstag erstmals wieder im Kader stehen.

      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SC Preußen Münster – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 2005/2006 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SC Preußen Münster 0:1 (Athanasios Noutsos)
      SC Preußen Münster – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Maik Kunze)

      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Preußen Münster 1:3 (Velimir Jovanovic - Massimo Ornatelli, Babacar N’Diaye, Julian Loose)
      SC Preußen Münster - FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Björn Kluft)

      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Preußen Münster 2:0 (Julian Günther-Schmidt (Foulelfmeter), Manfred Starke)

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      5 Spiele: 2 Siege, 3 Niederlagen

      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      2 Auswärtsspiele: 1 Sieg, 1 Niederlage

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SC Preußen Münster in Klammern:
      Rot-Weiß Erfurt A 1:1 (Adriano Grimaldi)
      SV Meppen H 3:0 (Adriano Grimaldi, Martin Kobylanski, Jeron Al-Hazaimeh) Würzburger Kickers A 1:0 (Michele Rizzi)
      Werder Bremen II H 0:1
      1. FC Magdeburg H 0:1
      Hansa Rostock A 1:1 (Sebastian Mai)
      FSV Zwickau H 0:2
      SC Paderborn 07 A 1:2 (Moritz Heinrich)
      VfR Aalen H 1:1 (Martin Kobylanski)
      FC Carl Zeiss Jena A 0:2
      VfL Osnabrück H 4:1 (Ole Kittner, Tobias Rühle, Martin Kobylanski (Foulelfmeter), Nico Rinderknecht)
      SpVgg Unterhaching A 0:1
      Karlsruher SC H 1:1 (Jeron Al-Hazaimeh)
      SV Wehen Wiesbaden A 2:6 (2 x Martin Kobylanski)
      Fortuna Köln H 1:1 (Martin Kobylanski (Foulelfmeter))
      Hallescher FC A 0:3
      Chemnitzer FC H 1:0 (Simon Scherder)
      Sportfreunde Lotte A 0:0
      SG Sonnenhof Großaspach H 1:4 (Adriano Grimaldi)
      SV Meppen A 0:2
      Würzburger Kickers H 1:0 (Simon Scherder)
      Rot-Weiß Erfurt H 5:0 (Tobias Rühle, 2 x Martin Kobylanski (1 x davon per Foulelfmeter), 2 x Adriano Grimaldi)
      Werder Bremen II A 4:2 (4 x Michele Rizzi (1 x davon per Foulelfmeter))
      1. FC Magdeburg A 1:3 (Simon Scherder)
      Hansa Rostock H 2:0 (Martin Kobylanski, Simon Scherder)
      FSV Zwickau A 0:1
      SC Paderborn 07 H 1:1 (Adriano Grimaldi)
      VfR Aalen A 0:0

      Die Aufstellung des SC Preußen Münster aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      -------------- Maximilian Schulze Niehues -----------
      Lion Schweers - Simon Scherder - Fabian Menig
      ------- Sandrino Braun -------- Michele Rizzi --------
      Lennart Stoll ---------------------- Jeron Al-Hazaimeh
      -------------------- Martin Kobylanski ---------------------
      ------- Tobias Rühle ------------ Lucas Cueto ----------

      In der Tabelle rangiert der SC Preußen Münster mit acht Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen aus bisher 28 Spielen derzeit mit 32 Punkten und einem Torverhältnis von 32:37 auf dem 14. Rang. In der reinen Heimtabelle belegen die Preußen mit sechs Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen aus 14 Partien im heimischen Preußenstadion sowie daraus resultierenden 22 Punkten (Torverhältnis: 21:13) den 12. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 30. Spieltag der
      3. Liga am Samstag, den 17. März 2018 (Anstoß 14.00 Uhr
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den 1. FC Magdeburg.
      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: 1. FC Magdeburg e.V.

      Gründungsdatum: 22. Dezember 1965

      Vereinsfarben: blau-weiß

      Trainer: Jens Härtel (48 Jahre, Trainer seit 01.07.2014)

      Homepage: http://www.fc-magdeburg.de

      Mitglieder: 6.497 (Stand: 19.02.2018)

      Größte Erfolge: Gewinner des Europapokals der Pokalsieger 1974, DDR-Meister 1972, 1974 und 1975, siebenfacher FDGB-Pokalsieger (1964, 1965, 1969, 1973, 1978, 1979 und 1983) und damit zusammen mit Dynamo Dresden Rekord-Pokalsieger, Aufstieg in die 3. Liga 2015

      Erfolgreichste Torschützen: Christian Beck (9 Treffer in 28 Spielen), Philip Türpitz (8 Treffer in 24 Spielen, davon 3 Elfmeter), Michel Niemeyer (6 Treffer in 23 Spielen), Julias Düker und Tobias Schwede (je 4 Treffer), Felix Lohkemper und Richard Weil (je 3 Treffer)

      Durchschnittliche Anzahl der Auswärtsfahrer in der Saison 2017/2018: 1.783


      Zum Ostklassiker gastiert am Samstag (Anstoß: 14.00 Uhr) der Tabellenzweite 1. FC Magdeburg im Paradies. 10 Spiele vor dem Saisonende können sich die Gäste von der Elbe im Kampf um den langersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga keinen Ausrutscher leisten, schließlich lauern mit dem Karlsruher SC, Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln gleich drei Verfolger mit derzeit nur 3 bzw. 4 Zählern Rückstand. Und dennoch erweist sich das Ernst-Abbe-Sportfeld in der laufenden Spielzeit als nur schwer einnehmbare Festung. In 14 Anläufen gelang es nur Fortuna Köln am 29. Juli des Vorjahres alle drei Zähler aus dem Paradies zu entführen. 231 Tage später wird der 1. FC Magdeburg am Samstag alles unternehmen, um es dem Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg gleichzutun. Gleichwohl erlebte die Mannschaft von Cheftrainer Jens Härtel, der bereits seit mehr als 3 ½ Jahren die sportliche Verantwortung an der Elbe trägt, zuletzt gerade auf des Gegners Platz die eine oder andere böse Überraschung. Zum Auftakt des Fußballjahres 2018 unterlag man völlig überraschend trotz Führung beim Tabellenletzten aus Erfurt mit 1:3. Es folgte eine 0:1-Niederlage bei den Würzburger Kickers. Daran schloss sich mit dem 3:1-Erfolg bei Bremens Zweitvertretung der erste Auswärtsdreier nach 2 ½ Monaten an. Zuletzt gastierte man auswärts zweimal in Serie bei direkten Konkurrenten um den Aufstieg. In Rostock verlor der FCM hierbei mit 0:1. Beim SC Paderborn kam man beim letzten Auswärtsspiel am 6. März zu einem 1:1. Anders als in der heimischen MDCC-Arena, die mit 11 Siegen aus 14 Heimspielen einer wahren Festung gleicht, tut sich der 1. FC Magdeburg auf des Gegners Platz häufig schwerer. Nur die Hälfte ihrer 14 Gastspiele konnten die Elbestädter in der laufenden Spielzeit gewinnen. Damit rangieren sie in der reinen Auswärtstabelle auf dem 5. Rang.

      Am letzten Wochenende unterstrich der 1. FC Magdeburg einmal mehr eindrucksvoll seine Stärke. Im Heimspiel gegen den VfR Aalen feierten die Blau-Weißen einen 6:1-Kantersieg. Mit Christian Beck, Andre Hainault, Philip Türpitz, Richard Weil, Björn Rother und Marcel Costly trugen sich sechs verschiedene Magdeburger in die Torschützenliste ein. Zu Beginn der ersten Halbzeit und Mitte der zweiten Spielhälfte schnürte Magdeburg hierbei jeweils innerhalb von nur zehn Minuten einen Dreierpack. Der Sieg hatte für die Magdeburger einen Wehrmutstropfen. Abwehrspieler Felix Schiller zog sich einen Muskelfaserriss zu und fällt damit voraussichtlich 4 Wochen aus. An seiner Stelle in der Dreierkette dürfte am Samstag Christopher Handke zum Einsatz kommen. Der 1,91 große Innenverteidiger hat in der laufenden Spielzeit bereits 25 Drittligapartien (2 Tore) absolviert. Wiedererstarkt ist auf Seiten der Magdeburger Goalgetter Christian Beck. Der 30-jährige gebürtige Erfurter kam in der Hinrunde noch nicht ins Rollen und hatte vor dem Hinspiel erst einen Treffer erzielt. Zuletzt kam er jedoch immer besser in Fahrt und konnte ganze 7 der letzten 23 Magdeburger Tore erzielen. Insgesamt weist die Statistik beachtliche 101 Tore und 34 Torvorlagen in 191 Pflichtspielen für den 1. FC Magdeburg aus.

      Eine besondere Partie ist das Aufeinandertreffen zwischen FCM und FCC am Samstag für Jan Löhmannsröben. Der 26-jährige defensive Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2017 nach 2 Jahren als Publikumsliebling beim FCM (67 Pflichtspiele, 4 Tore) zu unserem FCC. Er kam im bisherigen Saisonverlauf insgesamt 25-mal in der 3. Liga zum Einsatz, erzielte hierbei ein Tor und bereitete sechs weitere Treffer vor. Zuletzt wurde er aus disziplinarischen Gründen für die Partie in Münster suspendiert, kehrt gegen seinen Ex-Club allerdings in den Kader zurück. Nachdem die Konkurrenz auf der Position im zentralen defensiven Mittelfeld durch die Rückkehr von Niclas Erlbeck noch einmal größer geworden ist, bleibt abzuwarten, ob „Löh“ am Samstag direkt wieder in der Startelf stehen wird.

      Das Traditionsduell zwischen dem 1. FC Magdeburg und unserem FC Carl Zeiss Jena erlebt am Samstag seine insgesamt 89. Auflage. Die Historie weist seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Magdeburg und Jena am 20. September 1953, damals noch unter den Vereinsnamen BSG Motor Mitte Magdeburg und BSG Motor Jena bis dato insgesamt 88 Pflichtspiele zwischen beiden Clubs aus. Von diesen konnte unser FCC 38 für sich entscheiden, Magdeburg siegte in 34 Partien und in 16 Spielen fand sich am Ende kein Sieger. Bei bisher insgesamt 43 Aufeinandertreffen beider Vereine in Jena behielt unser FCC in ganzen 29 Spielen die Oberhand, 6 Partien endeten unentschieden und achtmal nahm Magdeburg die Punkte mit an die Elbe. Auch wenn die Gesamtbilanz relativ positiv ausfällt, ist die Bilanz der letzten Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Magdeburg mehr als ausbaufähig – man könnte gar das Wörtchen „Angstgegner“ in den Mund nehmen. In den letzten acht Duellen mit dem 1. FC Magdeburg gelang unserem FCC bei sieben Niederlagen und einem Remis kein einziger Sieg. Am 29. Oktober 2004, am Samstag vor 4.887 Tagen, siegte unser FCC zuletzt gegen Magdeburg - 3:1 im Ernst-Abbe-Sportfeld durch zwei Treffer des jetzigen Zwickauer Trainers Torsten Ziegner und ein Tor von Sebastian Hähnge. Nichts zu holen gab es für unseren FCC sowohl beim letzten Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg als auch beim Hinspiel. Beim bis dato letzten Gastspiel der Magdeburger im Paradies am 3. Mai 2015, der ersten Partie in den schwarzen Trikots mit „Heaven Shall Burn“ auf der Brust, siegte Magdeburg klar mit 4:0 (3:0). Auch beim Hinspiel am 1. Oktober des Vorjahres hatten wir nach Nachsehen. Philip Türpitz 10 Minuten vor der Pause und Nico Hammann 5 Minuten vor dem Ende der Partie sorgten damals vor mehr als 20.000 Zuschauern in der MDCC-Arena für den verdienten 2:0-Heimerfolg des FCM. Unser FCC wartet damit im Duell mit dem 1. FC Magdeburg bereits seit drei Spielen auf einen eigenen Treffer, während Magdeburg insgesamt neunmal einnetzte.

      Auf Seiten unseres FCC fehlten in Münster die an Grippe erkrankten Timmy Thiele, Kevin Pannewitz, Dominik Bock und Guillaume Cros. Inwieweit sie am Samstag bereits wieder mitwirken können, wird die Trainingswoche zeigen. Maximilian Schlegel plagt sich nach seinem Kreuzbandriss weiterhin mit Problemen am Knie herum. Raphael Koczor, Dennis Slamar, Timmy Thiele, Kevin Pannewitz und Florian Brügmann sind vor der Partie gegen Magdeburg aktuell mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet und müssten somit im Falle einer weiteren Verwarnung beim kommenden Auswärtsspiel in Rostock am 24. März pausieren. Auf Seiten der Magdeburger hat sich Abwehrspieler Felix Schiller in der letzten Partie gegen Aalen einen Muskelfaserriss in der Leistengegend am linken Oberschenkel zugezogen und fällt damit rund 4 Wochen aus. Michel Niemeyer (Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel) und Tarek Chahed (Außenbandriss im rechten Knie) stehen ebenfalls verletzungsbedingt nicht für einen Einsatz zur Verfügung.

      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem 1. FC Magdeburg seit der Saison 1991/1992:
      Saison 1998/1999 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 2:0 (Sven Kaiser, Michail Rousajew)
      1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 4:2 (Ronny Röper, 2 x Manolo Gomez, Jindrich Dohnal – Christian Hauser, Dirk Hempel)

      Saison 1999/2000 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 3:2 (Stefan Treitl, 2 x Michail Rousajew, 2 x Jan Sandmann)
      1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 2:3 (Dennis Fuchs, Christian Prest – Frank Schön, Aleksandar Jovic, Andreas Schwesinger)

      Saison 2002/2003 (NOFV-Oberliga):
      1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 0:5 (Mario Kallnik (Eigentor), Dirk Hempel, 2 x Gediminas Sugzda, Jan Zimmermann)
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 5:0 (2 x Miroslav Jovic, Carsten Klee, 2 x Stefan Treitl)

      Saison 2003/2004 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 2:0 (Joachim Schwabe, Alexander Maul)
      1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Timm Kreibich)

      Saison 2004/2005 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 3:1 (2 x Torsten Ziegner (1 x davon per FE), Sebastian Hähnge - Stephan Neumann)
      1. FC Magdeburg – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Kai Kühne, Pit Grundmann – Manuel Endres)

      Saison 2012/2013 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 0:0
      1. FC Magdeburg - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Fabio Viteritti, Christopher Reinhard - Marc Andris)

      Saison 2013/2014 (Regionalliga Nordost):
      1. FC Magdeburg - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Christian Beck, Lars Fuchs)
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 1:4 (Tino Schmidt - Nico Hammann (Handelfmeter), 2 x Christian Beck, Fabio Viteritti)

      Saison 2014/2015 (Regionalliga Nordost):
      1. FC Magdeburg - FC Carl Zeiss Jena 3:0 (2 x Christian Beck, Nico Hammann)
      FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 0:4 (Christian Beck, Pierre Becken (Eigentor), 2 x Nils Butzen)

      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      1. FC Magdeburg - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Philip Türpitz, Nico Hammann)

      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      88 Spiele: 38 Siege, 16 Unentschieden, 34 Niederlagen

      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      43 Heimspiele: 29 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den 1. FC Magdeburg in Klammern:
      SG Sonnenhof Großaspach A 1:4 (Felix Lohkemper)
      Rot-Weiß Erfurt H 3:0 (Michel Niemeyer, 2 x Philip Türpitz)
      SV Meppen A 2:1 (Andreas Ludwig (Foulelfmeter), Michel Niemeyer)
      Würzburger Kickers H 2:1 (Tobias Schwede, Richard Weil)
      Preußen Münster A 1:0 (Michel Niemeyer)
      Werder Bremen II H 4:1 (Dennis Erdmann, Julius Düker, Philip Türpitz, Felix Lohkemper)
      Hansa Rostock H 2:0 (Philip Türpitz, Felix Lohkemper)
      FSV Zwickau A 1:3 (Marius Sowislo)
      SC Paderborn 07 H 1:0 (Christian Beck)
      VfR Aalen A 1:0 (Tobias Schwede)
      FC Carl Zeiss Jena H 2:0 (Philip Türpitz, Nico Hammann)
      VfL Osnabrück A 2:0 (Björn Rother, Philip Türpitz (Handelfmeter))
      SpVgg Unterhaching H 0:3
      Karlsruher SC A 0:1
      SV Wehen Wiesbaden H 0:0
      Fortuna Köln A 2:1 (Michel Niemeyer, Julius Düker)
      Hallescher FC H 2:1 (Christian Beck, Michel Niemeyer)
      Chemnitzer FC A 3:2 (2 x Christian Beck, Julius Düker)
      Sportfreunde Lotte H 2:0 (Christian Beck, Christopher Handke)
      SG Sonnenhof Großaspach H 3:0 (Michel Niemeyer, Christian Beck, Julius Düker)
      Rot-Weiß Erfurt A 1:3 (Christian Beck)
      SV Meppen H 0:0
      Würzburger Kickers A 0:1
      Preußen Münster H 3:1 (Tobias Schwede, Christopher Handke, Christian Beck)
      Werder Bremen II A 3:1 (Philip Türpitz (Foulelfmeter), Nils Butzen, Tobias Schwede)
      Hansa Rostock A 0:1
      FSV Zwickau H Abgesagt
      SC Paderborn 07 A 1:1 (Richard Weil)
      VfR Aalen H 6:1 (Christian Beck, Andre Hainault, Philip Türpitz, Richard Weil, Björn Rother, Marcel Costly)

      Die Aufstellung des 1. FC Magdeburg aus dem letzten Spiel gegen den VfR Aalen:
      ------------------------ Jan Glinker ----------------------
      Felix Schiller - Andre Hainault - Steffen Schäfer
      -------- Björn Rother -------- Richard Weil ----------
      Nils Butzen ------------------------- Tobias Schwede
      Philip Türpitz ---- Christian Beck ---- Florian Pick

      In der Tabelle rangiert der 1. FC Magdeburg mit 18 Siegen, drei Unentschieden und sieben Niederlagen aus bisher 28 Spielen derzeit mit 57 Punkten und einem Torverhältnis von 48:27 auf dem 2. Rang. In der reinen Auswärtstabelle belegen die Magdeburger aktuell mit sieben Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen aus 14 Partien auf des Gegners Platz sowie daraus resultierenden 22 Punkten (Torverhältnis 18:19) den 5. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 31. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 24. März 2018 (Anstoß 14.00 Uhr im Ostseestadion)
      beim F.C. Hansa Rostock:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Fußballclub Hansa Rostock e. V.


      Gründungsdatum: 28. Dezember 1965


      Vereinsfarben: weiß-blau


      Trainer: Pavel Dotchev (52 Jahre, Trainer seit 18.05.2017)


      Homepage: http://www.fc-hansa.de


      Mitglieder: 12.100 (Stand: 19.06.2017)


      Größte Erfolge:
      DDR-Vizemeister 1962, 1963, 1964 und 1968, NOFV-Oberliga-Meister 1991,
      NOFV-Pokalsieger 1991, DFB-Hallenmeister 1998, 6. Platz in der
      Bundesliga 1995/1996 und 1997/1998, DFB-Pokal-Halbfinale 1999/2000,
      Landespokalsieger 2011, 2015, 2016 und 2017


      Erfolgreichste Torschützen:
      Soufian Benyamina (11 Treffer in 29 Spielen, davon 3 Elfmeter), Marcel
      Hilßner und Oliver Hüsing (je 4 Treffer), Pascal Breier, Willi Evseev,
      Bryan Henning und Tim Väyrynen (je 3 Treffer)


      Stadion:
      Ostseestadion (Anschrift: Kopernikusstr. 17c, 18057 Rostock): 29.000
      Plätze, davon 20.000 Sitz- und 9.000 Stehplätze (alle überdacht)


      Zuschauerschnitt in der Saison 2017/2018: 12.327



      Am
      Samstag gastiert unser FCC im Ostseestadion beim Tabellensechsten, dem
      F.C. Hansa Rostock. Es ist das insgesamt 75. Pflichtspiel zwischen Jena
      und Rostock und das erste Gastspiel unseres FCC an der Ostsee seit
      ziemlich genau 7 Jahren. Während die Partie nach den witterungsbedingten
      Spielausfällen der letzten Wochen für unseren FCC erst die zweite im
      Monat März darstellt, befindet sich Rostock im Rhythmus und steht
      bereits vor dem sechsten Auftritt im Monat März. Und doch haben sich die
      Vorzeichen beim F.C. Hansa in den letzten Wochen erheblich
      verschlechtert. Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev
      nach dem 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg am 24. Februar auf nur
      einen Punkt an Relegationsrang 3 heranrückte, entwickelte sich der
      dritte Monat des Jahres für Rostock bisher zu einer sportlichen
      Katastrophe. In bis dato fünf Partien gelang kein Sieg. Bei drei
      Niederlagen und zwei Unentschieden konnte man gerade einmal zwei
      zusätzliche Zähler sammeln. Als Tabellensechster beträgt der Rückstand
      der Rostocker auf die Plätze 2 und 3 bei noch acht ausstehenden Partien
      bereits 9 Punkte. Und so hat man die Aufstiegshoffnungen an der Ostsee
      quasi schon begraben. Am Dienstag kam der F.C. Hansa beim Nachholspiel
      des 21. Spieltags bei der SG Sonnenhof Großaspach nicht über ein
      torloses Remis hinaus. Trotz gleich vier personeller Änderungen im
      Vergleich zur 0:1-Niederlage in Aalen am letzten Samstag und einer
      zehnminütigen Überzahl in der Schlussphase nach roter Karte gegen
      Großaspachs Jeff-Denis Fehr, gelang Rostock zum zweiten Mal in Folge
      kein Treffer. Die Rostocker, die nach dem Auswärtsspiel in Aalen gleich
      in Schwaben blieben, scheiterten mehrfach an Kevin Broll, dem Keeper des
      Dorfclubs. Rostock wartet damit auch nach dem fünften Spiel im Monat
      März weiterhin auf den erlösenden Dreier. Chefcoach Pavel Dotchev war
      mit der Partie seiner Elf aufgrund einer Leistungssteigerung im
      Vergleich zum Auftritt in Aalen dennoch zufrieden. Mit dem Ergebnis war
      dies Dotchev naturgemäß nicht. Bereits vor dem Gastspiel in Großaspach
      hob er mahnend den Zeigefinger: „Wir haben eine gute Saison gespielt.
      Die dürfen wir uns jetzt nicht kaputt machen.“ „Was wir jetzt dringend
      brauchen“, sagte Dotchev, „ist ein Erfolgserlebnis“. Sein
      erfolgreichster Torschütze Sofian Benyamina (11 Treffer in 29 Spielen)
      resümierte nach dem Gastspiel in Großaspach: „Heute haben Einsatz und
      Kampf gestimmt. Wir haben ein anderes Gesicht gezeigt als gegen Aalen.
      Darauf können wir aufbauen. Gegen Jena müssen wir das Glück erzwingen."
      Benyamina ist bereits seit 2015 an Bord der Kogge. Der 28-jährige in
      Berlin geborene, 1,90 Meter große Angreifer absolvierte in der Saison
      2009/2010 insgesamt 19 Pflichtspiele für unseren FCC in Liga 3 und
      Thüringenpokal und erzielte hierbei 3 Tore.


      Vor der aktuellen
      Saison gab Rostocks Vorstand-Chef Robert Marien die Devise aus: „Wir
      wollen in den nächsten zwei Jahren hoch in die 2. Liga.“ Investor Rolf
      Elgeti, dem 45 Prozent der Anteile an Hansas KGaA gehören und der im Mai
      2015 mit einem Darlehen über 4 Mio. Euro die Lizenzerteilung für die
      Spielzeit 2015/2016 erst ermöglichte, nahm ebenfalls kein Blatt vor den
      Mund: „Ich erspare mir mal die üblichen Worthülsen wie ,ruhige Saison‘
      oder ,Übergangssaison‘ und so weiter. Wir wollen aufsteigen. Es gibt
      einen neuen Trainer, der schon bewiesen hat, dass er weiß, wie das geht.
      Wir haben die finanziellen Möglichkeiten, dass wir uns nicht verstecken
      müssen.“ Es bleibt abzuwarten, was an der Küste passiert, sollte es mit
      dem anvisierten Aufstieg am Ende dieser Spielzeit nicht klappen. Klar
      dürfte sein, dass der zu dieser Saison um 500.000 Euro auf 4 Mio. Euro
      erhöhte Spieleretat in der Saison 2018/2019 sicher nicht kleiner werden
      wird.


      Ganze 15 externe Neuverpflichtungen präsentierte Hansa
      Rostock vor Saisonbeginn. Davon schafften mit Torhüter Janis Blaswich
      (26, von Borussia Mönchengladbach II), dem torgefährlichen
      Innenverteidiger Oliver Hüsing (25, Ferencváros Budapest), seinem
      Nebenmann Julian Riedel (26, Erzgebirge Aue) und dem 6er Bryan Henning
      (23, Hertha BSC II) zuletzt immerhin noch vier neue Akteure den Sprung
      in die Startelf. In der Winterpause kam zudem Pascal Breier (26) von der
      Zweitvertretung des VfB Stuttgart an die Ostsee und ist seitdem aus der
      Offensivabteilung des F.C. Hansa nicht mehr wegzudenken. Schmerzlich
      vermisst wird derzeit Linksaußen Marcel Hilßner, der vor der Saison aus
      Dresden nach Rostock wechselte. Der zweitbeste Torschütze der Rostocker
      fällt mindestens bis zum Saisonende aufgrund eines Mitte Februar
      erlittenen Kreuzbandrisses aus.


      Für unseren FCC ist das
      Gastspiel in Rostock der Auftakt in zwei intensive englische Wochen. 5
      Partien stehen innerhalb von 14 Tagen für die Mannschaft von Mark
      Zimmermann auf dem Plan. Von ruhigen Ostern kann damit keine Rede sein.
      Mit 27 hat unser FCC so wenige Partien absolviert, wie kein anderer
      Drittligist. Der Abstand zum ersten Abstiegsrang, der derzeit vom
      Chemnitzer FC belegt wird, beträgt 7 Zähler – bei zwei weniger
      absolvierten Partien als die Sachsen. Der Chemnitzer FC gastiert am
      Samstag seinerseits zeitgleich beim Tabellennachbarn Sportfreunde Lotte
      und könnte mit einem Auswärtserfolg - bei einer Partie Rückstand - bis
      auf einen Punkt an Lotte und damit den ersten Nichtabstiegsrang
      heranrücken.


      Das Aufeinandertreffen am Samstag ist das insgesamt
      75. Pflichtspiel zwischen unserem FC Carl Zeiss Jena und dem F.C. Hansa
      Rostock. Die bisherige Gesamtbilanz spricht mit 42 Siegen, 9
      Unentschieden und 23 Niederlagen aus Jenaer Sicht recht klar für unseren
      FCC. Eine andere Sprache spricht die Bilanz der bis dato 36 Jenaer
      Gastspiele in Rostock: 13 Jenaer Siege, 7 Unentschieden und 16
      Niederlagen stehen hier zu Buche. Das letzte Gastspiel im Ostseestadion
      liegt am Samstag fast exakt 7 Jahre zurück. Am 2. April 2011 unterlag
      unser FCC vor 18.000 Zuschauern in der DKB-Arena, darunter knapp 2.000
      FCC-Fans, mit 1:2. Tobias Jänicke brachte Rostock damals nach einer
      Stunde in Führung, ein Eigentor von Josip Landeka vergrößerte wenig
      später den Vorsprung der Hanseaten. Alexanders Voigt Treffer nach 73
      Minuten war am Ende leider nicht mehr als Ergebniskosmetik.
      Erfolgreicher verlief für unseren FCC das Hinspiel am 14. Oktober des
      Vorjahres. Florian Brügmann versenkte damals mit seinem Tor 5 Minuten
      vor dem Schlusspfiff die Kogge und bescherte unserem FCC einen in Summe
      verdienten Heimerfolg. Pavel Dotchev sagte nach der Partie: „Wir haben
      als Mannschaft versagt. So kann man nicht auftreten.“


      Auf Seiten
      unseres FCC mussten zuletzt die erkrankten Niclas Erlbeck, Matthias
      Kühne und Manfred Starke pausieren. Inwieweit sie die Reise an den
      Ostsee antreten können, wird die Trainingswoche zeigen. Maximilian
      Schlegel plagt sich nach seinem Kreuzbandriss weiterhin mit Problemen am
      Knie herum. Raphael Koczor, Dennis Slamar, Timmy Thiele, Kevin
      Pannewitz und Florian Brügmann sind vor der Partie in Rostock aktuell
      mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet und müssten somit im Falle einer
      weiteren Verwarnung beim Nachholspiel gegen die Würzburger Kickers am
      27. März pausieren. Auf Seiten der Rostocker hat Bryan Henning seine
      Gelbsperre beim Nachholspiel in Großaspach abgesessen. Marcel Hilßner
      und Marcel Ziemer fehlen jeweils verletzungsbedingt aufgrund eines
      Kreuzbandrisses.


      Die
      bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem F.C. Hansa
      Rostock (seit der Saison 1992/1993) – mit Angabe d. Torschützen in
      Klammern:
      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 2:1 (Olaf Schreiber, Axel Wittke - Witobald Kubala)
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Michael Molata)


      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 0:0
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 0:0


      Saison 2006/2007 (2. Bundesliga):
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (René Rydlewicz - Holger Hasse)
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 1:2 (Mikheil Ashvetia - Vragel da Silva, Đorđije Ćetković)


      Saison 2010/2011 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 1:3 (Sebastian Hähnge, Tobias Jänicke, 2 x Marcel Schied)
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Tobias Jänicke, Josip Landeka (Eigentor) – Alexander Voigt)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 1:0 (Florian Brügmann)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      74 Spiele: 42 Siege, 9 Unentschieden, 23 Niederlagen


      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      36 Auswärtsspiele: 13 Siege, 7 Unentschieden, 16 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den F.C. Hansa Rostock in Klammern:
      Sportfreunde Lotte A 2:0 (Soufian Benyamina (Foulelfmeter), Bryan Henning)
      SG Sonnenhof Großaspach H 0:0
      Rot-Weiß Erfurt A 1:0 (Oliver Hüsing)
      SV Meppen H 1:2 (Marcel Ziemer)
      Würzburger Kickers A 3:0 (Oliver Hüsing, 2 x Soufian Benyamina)
      Preußen Münster H 1:1 (Soufian Benyamina)
      1. FC Magdeburg A 0:2
      Werder Bremen II H 0:0
      FSV Zwickau H 1:1 (Willi Evseev)
      SC Paderborn 07 A 1:2 (Stefan Wannenwetsch)
      VfR Aalen H 1:0 (Willi Evseev)
      FC Carl Zeiss Jena A 0:1
      VfL Osnabrück H 2:0 (Oliver Hüsing, Marcel Hilßner)
      SpVgg Unterhaching A 3:0 (Tim Väyrynen, Amaury Bischoff, Bryan Henning)
      Karlsruher SC H 0:3
      SV Wehen Wiesbaden A 1:0 (Soufian Benyamina)
      Fortuna Köln H 5:3 (3 x Marcel Hilßner, Soufian Benyamina, Selcuk Alibaz)
      Hallescher FC A 2:0 (Stefan Kleineheismann (Eigentor), Soufian Benyamina (Foulelfmeter))
      Chemnitzer FC H 3:1 (Oliver Hüsing, Soufian Benyamina, Willi Evseev)
      Sportfreunde Lotte H 0:3
      Rot-Weiß Erfurt H 3:1 (Soufian Benyamina, 2 x Pascal Breier)
      SV Meppen A 2:0 (Tim Väyrynen, Lucas Scherff)
      Würzburger Kickers H 3:1 (Soufian Benyamina (Foulelfmeter), Stefan Wannenwetsch, Vladimir Rankovic)
      Preußen Münster A 0:2
      1. FC Magdeburg H 1:0 (Bryan Henning)
      Werder Bremen II A 1:1 (Soufian Benyamina)
      FSV Zwickau A 0:1
      SC Paderborn 07 H 2:3 (Tim Väyrynen, Pascal Breier)
      VfR Aalen A 0:1
      SG Sonnenhof Großaspach A 0:0


      Die Aufstellung des F.C. Hansa Rostock aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      -------------------------------- Janis Blaswich --------------------------------
      Joshua Nadeau - Oliver Hüsing - Julian Riedel - Fabian Holthaus
      ------------- Willi Evseev ------------ Stefan Wannenwetsch -----------
      Selcuk Alibaz ----------------------------------------- Christopher Quiring
      ----------- Soufian Benyamina ----------- Pascal Breier -----------------


      In
      der Tabelle rangiert der F.C. Hansa Rostock mit 14 Siegen, sechs
      Unentschieden und zehn Niederlagen aus bisher 30 Spielen derzeit mit 48
      Punkten und einem Torverhältnis von 39:29 auf dem 6. Rang. In der reinen
      Heimtabelle belegen die Rostocker mit sieben Siegen, vier Unentschieden
      und vier Niederlagen aus 15 Partien im heimischen Ostseestadion sowie
      daraus resultierenden 25 Punkten (Torverhältnis: 23:19) den 9. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Die Fahrt an die Ostsee zum Duell mit dem F.C. Hansa Rostock muss der FC
      Carl Zeiss Jena ohne seinen Stammtorwart Raphael Koczor antreten.


      Der
      29-jährige Schlussmann des FCC wurde vom Deutschen Fußballbund (DFB)
      nachträglich mit einer Spielsperre von zwei Meisterschaftsspielen
      belegt. Somit wird am Samstag im Rostocker Ostseestadion Jo Coppens (27)
      zwischen den Jenaer Pfosten stehen.


      Die vom Sportgericht des
      Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte Spielsperre gegen Raphael
      Koczor wurde begründet mit einem „krass sportwidrigen Verhalten in der
      Form eines unsportlichen Verhaltens.“


      Weiter heißt es in der
      Urteilsbegründung des DFB: „Koczor hatte nach dem 1:0-Treffer in der 90.
      Minute des Meisterschaftsspiels der 3. Liga zwischen Jena und Rot-Weiß
      Erfurt am 25.02.2018 in Jena eine abfällige Geste ausgeführt. Da
      Schiedsrichter Benjamin Cortus gegenüber dem DFB-Kontrollausschuss
      erklärt hat, diese Geste nicht gesehen zu haben, konnte das Verhalten
      des Spielers Koczor nachträglich geahndet werden.“


      Das Urteil ist rechtskräftig.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

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    • Schiedsrichterin
      am Dienstag gegen Würzburg ist FIFA-Schiedsrichterin Dr. Riem Hussein
      (37 Jahre, Bad Harzburg/Niedersachsen), ihre Assistenten sind André
      Schönheit (30 Jahre, Kirchgellersen/Niedersachsen) und Axel Martin (33
      Jahre, Schiffdorf/Niedersachsen). Dr. Riem Hussein, deren Heimatverein
      die TSG Bad Harzburg ist, ist bereits seit 2005 DFB-Schiedsrichterin und
      seit 2009 FIFA-Schiedsrichterin. Die Apothekerin kam als Unparteiische
      u.a. bei der Frauen-Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden zum
      Einsatz und war Schiedsrichterin des Jahres 2012/2013 und 2015/2016.


      Dr.
      Riem Hussein kommt seit der Saison 2015/2016 als Schiedsrichterin in
      der 3. Liga zum Einsatz und ist damit nach Bibiana Steinhaus erst die
      zweite deutsche Schiedsrichterin, die im professionellen Männerfußball
      eingesetzt wird. Ein Spiel unseres FCC stand bisher noch nicht unter
      Leitung von Dr. Riem Hussein. Sie kennt das Ernst-Abbe-Sportfeld aber
      bereits, weil sie insgesamt schon 9 Partien der Bundesliga-Damen des FF
      USV gepfiffen hat. Die Würzburger Kickers pfiff Dr. Hussein in der
      Saison 2015/2016 beim 0:0 in Bremen (4 gelbe Karten) sowie dem
      1:0-Erfolg in Aalen (7 gelbe Karten, rote Karte gegen Würzburgs Emanuel
      Taffertshofer). Dr. Riem Hussein hat in der laufenden Saison bisher 2
      Partien in der 3. Liga gepfiffen (5 gelbe Karten,
      kicker-Durchschnittsnote: 3,25).
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

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    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 32. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 31. März 2018 (Anstoß 14.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den FSV Zwickau:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Fußball-Sportverein Zwickau e.V.


      Gründungsdatum: 1912 als Planitzer SC, Neugründung des FSV am 1. Januar 1990


      Vereinsfarben: rot-weiß


      Trainer: Torsten Ziegner (40 Jahre, Trainer seit 01.07.2012)


      Homepage: http://www.fsv-zwickau.de


      Mitglieder: 2.119 (Stand: 28.03.2018)


      Größte Erfolge:
      Ostdeutscher Meister 1948, DDR-Meister 1950, FDGB-Pokalsieger 1963,
      1967 und 1975, Halbfinalist des Europapokals der Pokalsieger 1976,
      Aufstieg in die 2. Bundesliga 1994, DFB-Pokal-Viertelfinale 1997,
      Aufstieg in die 3. Liga 2016


      Erfolgreichste Torschützen:
      Ronny König (10 Treffer in 31 Spielen), Fabian Eisele (5 Treffer in 21
      Spielen), Bentley Baxter Bahn (4 Treffer in 22 Spielen, davon 2
      Elfmeter), Nico Antonitsch (3 Treffer in 23 Spielen)



      Zum
      Nachbarschaftsduell kommt es am Samstag in Jena. Und das nicht nur, weil
      zwischen dem Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena und dem Stadion in Zwickau
      gerade einmal etwas mehr als 80 Kilometer liegen. Auch tabellarisch
      trennen die Westsachsen auf Platz 13 und unseren FCC auf Rang 15 gerade
      einmal 3 Zähler. Mit einem Erfolg im direkten Duell könnte unser FCC
      aufgrund des besseren Torverhältnisses am FSV vorbeiziehen. Doch dieses
      Unterfangen wird nicht einfach. Schließlich handelt es sich beim FSV
      Zwickau quasi um einen Angstgegner. Insgesamt neunmal in Folge blieb
      unser FCC zuletzt im Duell mit den Westsachsen ohne Sieg. Dabei setzte
      es jüngst sogar sechs Niederlagen am Stück. Der letzte Jenaer Erfolg
      gegen den FSV Zwickau datiert bereits vom 3. April 2005, liegt also am
      Samstag fast auf den Tag genau lange 13 Jahre zurück. Nach dem 1:2 gegen
      die Würzburger Kickers, der ersten Heimniederlage unser FCC nach 241
      Tagen, haben wir die Möglichkeit, am Samstag gegen den FSV Zwickau eine
      neue Serie zu starten.


      Es wird das letzte Duell unseres FCC
      gegen den FSV Zwickau mit Cheftrainer Torsten Ziegner. Der 40-jährige
      Fußballlehrer, der für unseren FCC 209 Pflichtspiele (31 Tore)
      absolvierte, wird die Westsachsen nach 6 Jahren im Sommer verlassen. Er
      unterzeichnete für 2 Jahre bis Sommer 2020 beim Ligakonkurrenten
      Hallescher FC. „Torsten Ziegner kennt die 3. Liga, hat dem FSV Zwickau
      seinen Stempel aufgedrückt und soll mit seiner begeisternden Art künftig
      in Halle für Aufbruchstimmung sorgen“, blickt Halles Vorstandsmitglied
      Jens Rauschenbach bereits voraus. Torsten Ziegner, der am Samstag vor
      seinem 210. Pflichtspiel als Cheftrainer des FSV Zwickau steht, betont
      gleichzeitig: "Meine volle Konzentration gilt weiterhin ausschließlich
      dem FSV Zwickau, mit dem ich bis zum Saisonende die gesteckten Ziele
      erreichen will und werde. Später werde ich mich mit meinen neuen
      Aufgaben beschäftigen.“ Neuer Trainer des FSV Zwickau wird ab Sommer das
      Osnabrücker Urgestein Joe Enochs (46). Joseph Andrew Enochs erfüllte
      alle Punkte des Zwickauer Anforderungsprofils. Er gilt als bodenständig,
      fleißig und teamfähig. Dies alles sind Eigenschaften, die der
      Vereinsführung des FSV bei der Trainersuche wichtig waren. Zwickaus
      Sportdirektor David Wagner unterstreicht die Entscheidung für Enochs:
      „Wir freuen uns, dass wir mit Joe Enochs unseren Wunschkandidaten
      verpflichten konnten.“


      Am Mittwoch gastierte der FSV Zwickau zum
      Nachholspiel beim Tabellendritten 1. FC Magdeburg. Im Vergleich zum 2:2
      gegen Aalen am letzten Freitag gab es in der Startelf der Westsachsen
      drei Änderungen: Jonas Acquistapace fiel aufgrund einer Erkältung
      kurzfristig aus. Für ihn spielte Kapitän Toni Wachsmuth, der damit nach 5
      ½ Wochen erstmals wieder für den FSV auf dem Platz stand. Auf der
      rechten Außenbahn ersetzte Bentley Baxter Bahn Morris Schröter und im
      Sturm begann Daniel Gremsl anstelle von Fabian Eisele. Magdeburg ging
      nach weniger als 10 Minuten in Führung. Doch die Zwickauer profitierten
      wenig später von einem Fehler des Magdeburger Keepers Jan Glinker, der
      mit einem Foulelfmeter endete. Bentley Baxter Bahn verwandelte für seine
      Farben sicher vom Punkt. Mit Glück, Geschick und einem starken Keeper
      Johannes Brinkies brachte Zwickau das Unentschieden in die Pause. Nach
      etwas mehr als einer Stunde kam Magdeburg just in einer Zwickauer
      Drangphase zum zweiten Treffer. Doch die Westsachsen steckten gegen nun
      defensiver agierende Gastgeber nicht auf und bekamen fünf Minuten vor
      dem Ende einen weiteren, ebenfalls berechtigten, Foulelfmeter
      zugesprochen. Und auch beim zweiten Strafstoß an diesem Abend blieb
      Bentley Baxter Bahn cool und versenkte die Kugel zum 2:2-Endstand im
      Netz. Torsten Ziegner sagte nach dem Gastspiel an der Elbe: „Bevor wir
      uns heute auf irgendwelche Diskussionen einlassen: Das war ein
      glücklicher Punktgewinn für uns. Aber wenn man hier in Magdeburg zwei
      Mal hinten liegt und dann wieder zurückkommt, egal auf welche Art und
      Weise, dann ist das für uns ein tolles Gefühl. Und zeigt aber auch
      zugleich, welche Moral in dieser Mannschaft steckt."


      Neben
      Cheftrainer Torsten Ziegner stehen mit Mannschaftskapitän Toni Wachsmuth
      (31 Jahre, 20 Ligaspiele in der aktuellen Saison, 1 Tor), Nils Miatke
      (28 Jahre, 29 Spiele, 2 Tore), der letzte Woche seinen Vertrag bis 2020
      verlängerte, Davy Frick (27 Jahre, 26 Spiele, 1 Tor) und Aykut Öztürk
      (30 Jahre, 18 Spiele, 1 Tor) aktuell vier Spieler im Kader des FSV
      Zwickau, die bereits das Trikot unseres FCC getragen haben.


      Die
      Historie weist seit Ende des 2. Weltkriegs zwischen dem FSV Zwickau und
      unserem FC Carl Zeiss Jena bis dato insgesamt 92 Pflichtspiele aus, von
      denen unser FCC mit 46 exakt die Hälfte gewinnen konnte. Die Zwickauer
      behielten in 27 Partien die Oberhand, 19 Spiele endeten unentschieden.
      Von bisher insgesamt 45 Aufeinandertreffen im Jenaer
      Ernst-Abbe-Sportfeld konnte unser FCC 32 für sich entscheiden, sechsmal
      siegte Zwickau und in sieben Partien fand sich am Ende kein Sieger. Das
      bis dato letzte Heimspiel gegen den FSV Zwickau am 29. November 2015
      verloren wir vor 5.404 Zuschauern unglücklich mit 0:1. Patrick Grandner
      erzielte damals nach etwas mehr als einer Stunde den Treffer des Tages.
      Raphael Koczor sah nach Anpfiff von Schiedsrichter Felix-Benjamin
      Schwermer noch die rote Karte. Beim Gang in die Kabine traf ein von
      einem Zuschauer geworfener Gegenstand Schiedsrichterassistent Patrick
      Kluge.


      Auf Seiten unseres FCC hat Raphael Koczor seine durch das
      DFB-Sportgericht verhängte Sperre abgesessen und steht Mark Zimmermann
      damit am Samstag wieder zur Verfügung. Verzichten muss er hingegen auf
      Florian Brügmann aufgrund einer Gelbsperre sowie Niclas Erlbeck
      (grippaler Infekt) und Maximilian Schlegel (Pfeiffersches Drüsenfieber).
      Raphael Koczor, Dennis Slamar, Timmy Thiele, Kevin Pannewitz und Jan
      Löhmannsröben sind vor der Partie gegen Zwickau aktuell mit jeweils 4
      Gelben Karten vorbelastet und müssten somit im Falle einer weiteren
      Verwarnung beim Nachholspiel in Meppen am 4. April pausieren. Der FSV
      Zwickau muss am Samstag auf den gelbgesperrten Doppeltorschützen vom
      Mittwoch, Bentley Baxter Bahn verzichten. Fabian Schnabel und Jonas
      Acquistapace leiden an Grippe bzw. Erkältung.


      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem FSV Zwickau seit 1991 – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen in Klammern:
      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:0 (Dejan Raickovic, Matthias Zimmerling)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Jörg Kirsten, Bernd Tipold – Karsten Hutwelker)


      Saison 1996/1997 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Carsten Sänger, Michail Rousajew – Danilo Kunze)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Carsten Klee)


      Saison 1997/1998 (2. Bundesliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:3 (Thomas Gerstner (Foulelfmeter), Mark Zimmermann, Heiko Weber)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:3 (Olaf Holetschek, Heiko Weber (Foulelfmeter) – Jens Härtel, Lars Hermel, Sven Günther)


      Saison 1998/1999 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:2 (Christian Hauser – Ronny Jank, André Schuster)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 3:0 (3 x Veselin Popovic)


      Saison 1999/2000 (Regionalliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Michail Rousajew, Dirk Hempel)
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 2:1 (Gediminas Sugzda, Frank Schön – Alexander Köcher)


      Saison 2001/2002 (NOFV-Oberliga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Branco Marcetic – Andreas Schwesinger)
      FC
      Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 5:1 (Thomas Lässig, Bernd Hobsch, Olaf
      Holetschek, Sergio Sanchez, Dirk Hempel - Olaf Holetschek (Eigentor))


      Saison 2002/2003 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:1 (Alexander Maul, Kais Manai, Miroslav Jovic – Mario Weiß)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:2 (Mario Weiß – Carsten Klee, Mirko Burgdorf)


      Saison 2003/2004 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:0 (2 x Kais Manai, Carsten Klee)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 1:3 (Yombel Aguado – Daniel Petrowsky, Miroslav Jovic, Gert Müller)


      Saison 2004/2005 (NOFV-Oberliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 3:1 (Faruk Hujdurovic, Sebastian Wille, Ralf Schmidt – Alexander Köcher)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:2 (2 x Sebastian Hähnge)


      Saison 2012/2013 (Regionalliga Nordost):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 0:0
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:1 (Matthias Peßolat - André Luge)


      Saison 2013/2014 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 1:1 (Andis Shala - Karsten Werneke)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Davy Frick, Christoph Göbel - Christoph Göbel (Eigentor))


      Saison 2014/2015 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 0:2 (Oliver Genausch, Philipp Röhr)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Oliver Genausch, Michael Schlicht - Maxim Banaskiewicz)


      Saison 2015/2016 (Regionalliga Nordost):
      FC Carl Zeiss Jena – FSV Zwickau 0:1 (Patrick Grandner)
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Marc-Philipp Zimmermann, Jonas Nietfeld)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FSV Zwickau – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (2 x Ronny König - Dominik Bock)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      92 Spiele: 46 Siege, 19 Unentschieden, 27 Niederlagen


      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      45 Heimspiele: 32 Siege, 7 Unentschieden, 6 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den FSV Zwickau in Klammern:
      Chemnitzer FC A 0:1
      Sportfreunde Lotte H 1:1 (Ronny König)
      SG Sonnenhof Großaspach A 0:2
      Rot-Weiß Erfurt H 1:1 (Ronny Garbuschewski)
      SV Meppen A 0:4
      Würzburger Kickers H 0:1
      Preußen Münster A 2:0 (Ronny König, Toni Wachsmuth)
      1. FC Magdeburg H 3:1 (Davy Frick, Ronny König, Nico Antonitsch)
      Hansa Rostock A 1:1 (Robert Koch)
      Werder Bremen II H 1:0 (Bentley Baxter Bahn)
      SC Paderborn 07 H 1:3 (René Lange)
      VfR Aalen A 2:2 (Ronny König, Aykut Öztürk)
      FC Carl Zeiss Jena H 2:1(2 x Ronny König)
      VfL Osnabrück A 0:4
      SpVgg Unterhaching H 1:3 (Nico Antonitsch)
      Karlsruher SC A 0:1
      SV Wehen Wiesbaden H 0:2
      Fortuna Köln A 1:1 (Fabian Eisele)
      Hallescher FC H 1:1 (Ronny König)
      Chemnitzer FC H 3:2 (2 x Fabian Eisele, Bentley Baxter Bahn)
      Sportfreunde Lotte A 0:1
      SG Sonnenhof Großaspach H 2:0 (Nils Miatke, Fabian Eisele)
      Rot-Weiß Erfurt A 3:0 (Fabian Eisele, 2 x Ronny König)
      SV Meppen H 0:1
      Würzburger Kickers A 1:1 (Ronny König)
      Preußen Münster H 1:0 (Nils Miatke)
      Hansa Rostock H 1:0 (Nico Antonitsch)
      Werder Bremen II A 0:0
      SC Paderborn 07 A 0:2
      VfR Aalen H 2:2 (Daniel Gremsl, Fabian Schnabel)
      1. FC Magdeburg A 2:2 (2 x Bentley Baxter Bahn)


      Die Aufstellung des FSV Zwickau aus dem letzten Spiel beim 1. FC Magdeburg:
      -------------------------------- Johannes Brinkies ------------------------------
      Anthony Barylla - Toni Wachsmuth - Nico Antonitsch - René Lange
      ------------------------------- Jan Washausen ----------------------------------
      Bentley Baxter Bahn ------------- Mike Könnecke ---------- Nils Miatke
      ----------------- Ronny König ----------------- Daniel Gremsl ----------------


      In
      der Tabelle rangiert der FSV Zwickau mit neun Siegen, zehn
      Unentschieden und zwölf Niederlagen aus bisher 31 Spielen derzeit mit 37
      Punkten und einem Torverhältnis von 32:41 auf dem 13. Rang. In der
      reinen Auswärtstabelle belegen die Westsachsen mit zwei Siegen, sechs
      Unentschieden und sieben Niederlagen aus 15 Partien auf des Gegners
      Platz aktuell mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 12:22 ebenfalls
      den 13. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 33. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 7. April 2018 (Anstoß 14.00 Uhr in der
      Benteler-Arena) beim SC Paderborn 07:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Sport-Club Paderborn 07 e. V.


      Gründungsdatum: 1907 / 1985


      Vereinsfarben: blau-schwarz


      Trainer: Steffen Baumgart (46 Jahre, Trainer seit 16.04.2017)


      Homepage: http://www.scp07.de/


      Mitglieder: 5.300 (Stand: 23.06.2017)


      Größte Erfolge:
      Aufstieg in die Bundesliga 2014, Aufstieg in die 2. Bundesliga 1982,
      2005 und 2009, Einzug in das DFB-Pokal-Viertelfinale 2018, Einzug in das
      DFB-Pokal-Achtelfinale 2004, Westfalenpokalsieger 1985, 1994, 1996,
      2000, 2001, 2002, 2004 und 2017

      Erfolgreichste Torschützen:
      Sven Michel (14 Tore in 32 Spielen), Marlon Ritter (9 Tore in 23
      Spielen), Dennis Srbeny (nunmehr: Norwich City; 9 Tore in 15 Spielen,
      davon 2 Elfmeter), Ben Zolinski (8 Tore in 28 Spielen), Massih Wassey (7
      Tore in 25 Spielen, davon 4 Elfmeter)

      Stadion: Benteler-Arena (Anschrift: Paderborner Str. 89, 33104 Paderborn): 15.000 Plätze, davon 5.800 Sitzplätze, alle überdacht


      Zuschauerschnitt in der Saison 2017/2018: 7.568



      Unser
      FCC zu Gast beim Spitzenreiter. Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage
      in Meppen endet die englische Woche für unseren FCC am Samstag mit dem
      Gastspiel bei Tabellenführer SC Paderborn. Die Mannschaft von
      Cheftrainer Steffen Baumgart hat derzeit den Platz an der Sonne in Liga 3
      inne. Der Tabellenzweite 1. FC Magdeburg ist beim schlechteren
      Torverhältnis drei Zähler zurück – bei einem Spiel weniger, dem
      Nachholspiel bei unserem FCC am 17. April. Zusammen mit dem SV Wehen
      Wiesbaden stellt der SC Paderborn die offensivstärkste Mannschaft der
      Liga. 69 Tore in 32 Partien und damit im Schnitt mehr als zwei Treffer
      pro Partie sind ein Beleg für die Torgefährlichkeit der Ostwestfalen.
      Dieser hat auch der Wechsel des Topscorers Dennis Srbeny in der
      Winterpause keinen Abbruch getan. Der ehemalige Angreifer des BFC Dynamo
      steht nach 9 Toren und 8 Torvorlagen in 15 Partien für Paderborn
      nunmehr beim englischen Zweitligisten Norwich City unter Vertrag. Der SC
      Paderborn hat sich nach einem leichten Durchhänger mit fünf sieglosen
      Ligapartien ab Anfang Februar wieder erholt und ist seit nunmehr fünf
      Partien ungeschlagen (4 Siege, 1 Niederlage). Die letzte Heimniederlage
      datiert vom 9. Februar. Damals unterlag der SCP ausgerechnet dem
      inzwischen feststehenden Absteiger aus Erfurt mit 0:1. Am letzten
      Wochenende unterstrich der SC Paderborn beim VfR Aalen noch einmal
      eindrucksvoll seine derzeit hervorragende Verfassung. Beim fünftbesten
      Heimteam der Liga gelang ein glatter 5:0-Auswärtserfolg. Sven Michel und
      Marlon Ritter vor der Pause, sowie erneut Sven Michel und zweimal
      Philipp Tietz steuerten hierbei die Treffer der Ostwestfalen bei.


      Mit
      Blick auf die Partie gegen unseren FCC am Samstag gibt Steffen Baumgart
      eine klare Marschroute für seine Elf vor: „Wir wollen offensiv agieren.
      Carl Zeiss Jena hat ein klares Spiel nach vorne gemacht im Hinspiel.
      Wir müssen unsere Stärken zeigen", erklärte der 46-Jährige auf der
      Pressekonferenz vor dem Spiel. "Jena läuft an und hat einige
      Ballgewinne. Sie sind eine stabile Mannschaft und erarbeiten sich
      Torchancen." Nach der unglücklichen Niederlage in Meppen erwartet
      Baumgart unseren FCC mit viel Wut im Bauch. Personell wird es auf Seiten
      der Paderborner in der Startelf im Vergleich zum Auftritt in Aalen
      keine Wechsel geben. „Phillip Tietz und Sven Michel agieren immer besser
      zusammen vorne“ betonte Baumgart, der nach dem Wechsel von Srbeny auf
      eine Doppelspitze im Angriff umstellte. Im Vorverkauf wurden für die
      Partie am Samstag bereits 6.100 Tickets abgesetzt. Durchschnittlich
      kamen im bisherigen Saisonverlauf mehr als 7.500 Zuschauer zu den
      Heimspielen des SC Paderborn.


      Ein Wiedersehen gibt es am Samstag
      mit Ben Zolinski und Robin Krauße. Ben Zolinski (25) wurde in der
      Drittligasaison 2011/2012 von der U19 des F.C. Hansa Rostock
      ausgeliehen, konnte sich jedoch in Jena nicht durchsetzen und kehrte mit
      lediglich einem absolvierten Pflichtspiel im Thüringenpokal bereits in
      der Winterpause nach Rostock zurück. Über die Stationen 1. FC Union
      Berlin II und TSG Neustrelitz landete der rechte Mittelfeldspieler im
      Sommer 2016 in Paderborn. Bei den Schwarz-Blauen hat er sich zu einem
      absoluten Leistungsträger entwickelt und unterstreicht mit 8 Toren bei
      28 Einsätzen zudem seine Torgefährlichkeit. Ebenfalls eine Jenaer
      Vergangenheit hat Robin Krauße (24). Und noch mehr als das: FCC-Kapitän
      René Eckardt ist Trauzeuge des defensiven Mittelfeldspielers. Der in
      Rudolstadt geborene Krauße wechselte 2006 im Alter von 12 Jahren in das
      Nachwuchsleistungszentrum unseres FCC. Im Sommer 2010 wechselte Krauße
      in den Nachwuchs des F.C. Hansa Rostock und kehrte als Profi im Sommer
      2015 zum FCC zurück. In der Hinrunde der Saison 2015/2016 entwickelte
      sich Krauße schnell zu einem absoluten Leistungsträger. Aufgrund starker
      Auftritte rückte Robin Krauße in das Blickfeld von höherklassigen
      Vereinen. Nachdem sein Vertrag im Dezember 2015 um drei Jahre bis Sommer
      2019 verlängert wurde, wechselte er im Januar 2016 gegen Zahlung einer
      Ablösesumme zum damaligen Zweitligisten SC Paderborn. Kraußes Vertrag in
      Paderborn wurde inzwischen bis Sommer 2021 verlängert. Für die
      Ostwestfalen absolvierte er bis dato 84 Pflichtspiele. Vor der Partie am
      Samstag lobt er den in der Mannschaft vorherrschenden Teamgeist und
      Trainer Steffen Baumgart, der „nie aufhört, uns was mitzugeben.“


      Das
      Duell am Samstag ist das insgesamt achte Pflichtspiel zwischen unserem
      FC Carl Zeiss Jena und dem SC Paderborn 07. Während die Gesamtbilanz
      nach dem Jenaer Hinrundenerfolg nunmehr leicht positiv ist (3 Siege, 2
      Unentschieden, 2 Niederlagen) ist die Auswärtsbilanz aus vollkommen
      ausgeglichen (1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage). Beim Hinspiel am
      28. Oktober des Vorjahres behielten wir gegen den Tabellenführer
      aufgrund eines Eigentores des Innenverteidigers Christian Strohdiek
      sowie Treffern von Marius Grösch und Maximilian Wolfram mit 3:1 die
      Oberhand. Paderborn kam in Person von Marlon Ritter nach etwas mehr als
      einer Stunde nur zum zwischenzeitlichen 2:1. Steffen Baumgart zeigte
      sich nach der Partie vom Auftreten unseres FCC beeindruckt: „Gerade in
      der ersten Halbzeit war Jena uns in allen Belangen überlegen, das haben
      wir in dieser Saison noch nicht erlebt. Jena hat uns den Schneid
      abgekauft, auch wenn wir die ersten zwei Dinger selbst machen, aber es
      hätte dann auch 4:0 stehen können.“ Das letzte Mal in Paderborn spielten
      wir am 2. Mai 2009. Unter Trainer Marc Fascher unterlag unser FCC
      damals vor 6.238 Zuschauern durch Treffer von Florian Mohr und Dominick
      Kumbela mit 2:0 (1:0).


      Mark Zimmermann muss auch am Samstag in
      Paderborn auf Justin Gerlach (kleiner Muskelfaserriss), Matthias Kühne
      (Rückenprobleme), Niclas Erlbeck (grippaler Infekt) und Maximilian
      Schlegel (Pfeiffersches Drüsenfieber) verzichten. Raphael Koczor, Dennis
      Slamar, Timmy Thiele, Kevin Pannewitz und Jan Löhmannsröben sind vor
      der Partie in Paderborn aktuell mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet
      und müssten somit im Falle einer weiteren Verwarnung beim Heimspiel
      gegen Aalen am 14. April pausieren. Auf Seiten des SC Paderborn fehlt
      verletzungsbedingt Fatih Ufuk. Christopher Antwi-Adjej hat wegen
      muskulärer Probleme zuletzt ein paar Tage mit dem Training ausgesetzt.


      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SC Paderborn 07 – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 2006/2007 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Paderborn 07 1:1 (Fiete Sykora - Erwin Koen)
      SC Paderborn 07 – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Toni Wachsmuth)


      Saison 2007/2008 (2. Bundesliga):
      SC Paderborn 07 – FC Carl Zeiss Jena 2:2 (Erwin Koen, Andrew Sinkala - Sandor Torghelle, Tobias Werner)
      FC Carl Zeiss Jena – SC Paderborn 07 3:0 (Sami Allagui, Jan Šimák, Tobias Werner)


      Saison 2008/2009 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Paderborn 07 2:4 (2 x Sebastian Hähnge – 2 x Sercan Güvenışık, Frank Löning, Dominick Kumbela)
      SC Paderborn 07 – FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Florian Mohr, Dominick Kumbela)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Paderborn 07 3:1 (Christian Strohdiek (Eigentor), Marius Grösch, Maximilian Wolfram - Marlon Ritter)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      7 Spiele: 3 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen


      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      3 Auswärtsspiele: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SC Paderborn 07 in Klammern:
      Hallescher FC A 4:4 (Ben Zolinski, Marc Vucinovic (Foulelfmeter), Dennis Srbeny, Sven Michel)
      Chemnitzer FC H 3:2 (Robin Krauße, Ben Zolinski, Christian Strohdiek)
      Sportfreunde Lotte A 2:1 (Sven Michel, Jonas Acquistapace (Eigentor))
      SG Sonnenhof Großaspach H 5:0 (Massih Wassey, 2 x Ben Zolinski, Sven Michel, Dennis Srbeny)
      Rot-Weiß Erfurt A 1:0 (Sven Michel)
      SV Meppen H 1:0 (Massih Wassey (Foulelfmeter))
      Würzburger Kickers A 3:2 (Sven Michel, Dennis Srbeny (Foulelfmeter), Marlon Ritter)
      Preußen Münster H 2:1 (2 x Massih Wassey (1 x davon per Handelfmeter))
      1. FC Magdeburg A 0:1
      Hansa Rostock H 2:1 (Thomas Bertels, Dennis Srbeny)
      FSV Zwickau A 3:1 (Sven Michel, Sebastian Schonlau, Dennis Srbeny (Foulelfmeter))
      Werder Bremen II H 7:1 (Dennis Srbeny, Marlon Ritter, 3 x Sven Michel, Sebastian Schonlau, Massih Wassey)
      VfR Aalen H 3:0 (Massih Wassey (Foulelfmeter), Dennis Srbeny, Sven Michel)
      FC Carl Zeiss Jena A 1:3 (Marlon Ritter)
      VfL Osnabrück H 3:0 (2 x Ben Zolinski, Robin Krauße)
      SpVgg Unterhaching A 3:0 (2 x Marlon Ritter, Thomas Bertels)
      Karlsruher SC H 0:2
      SV Wehen Wiesbaden A 1:4 (Christian Strohdiek)
      Fortuna Köln H 3:1 (Ben Zolinski, Massih Wassey, Dennis Srbeny)
      Hallescher FC H 0:0
      Chemnitzer FC A 2:0 (Christopher Antwi-Adjej, Dennis Srbeny)
      Sportfreunde Lotte H 5:0 (2 x Marlon Ritter, Ben Zolinski, Philipp Tietz, Leon Fesser)
      SG Sonnenhof Großaspach A 1:1 (Philipp Tietz)
      Rot-Weiß Erfurt H 0:1
      Würzburger Kickers H 0:0
      Preußen Münster A 1:1 (Philipp Klement)
      1. FC Magdeburg H 1:1 (Kwame Yeboah)
      Hansa Rostock A 3:2 (Marlon Ritter, Sven Michel, Christian Strohdiek)
      FSV Zwickau H 2:0 (Sven Michel, Philipp Tietz)
      Werder Bremen II A 2:0 (Philipp Klement, Christopher Antwi-Adjej)
      SV Meppen A 0:0
      VfR Aalen A 5:0 (2 x Sven Michel, Marlon Ritter, 2 x Philipp Tietz)


      Die Aufstellung des SC Paderborn 07 aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      ---------------------------------- Leopold Zingerle ---------------------------------------
      Lukas Boeder - Sebastian Schonlau - Christian Strohdiek - Jamilu Collins
      ------------------------------------- Robin Krauße ----------------------------------------
      Philipp Klement ------------- Marlon Ritter ------------ Christopher Antwi-Adjej
      ---------------- Philipp Tietz --------------------- Sven Michel -------------------------


      In
      der Tabelle rangiert der SC Paderborn 07 mit 20 Siegen, sieben
      Unentschieden und fünf Niederlagen aus bisher 32 Spielen derzeit mit 67
      Punkten und einem Torverhältnis von 69:30 auf dem 1. Rang. In der reinen
      Heimtabelle belegen die Ostwestfalen mit elf Siegen, drei Unentschieden
      und zwei Niederlagen aus 16 Partien in der heimischen Benteler-Arena
      sowie daraus resultierenden 36 Punkten (Torverhältnis: 37:10) den 3.
      Platz.


      Schiedsrichter am
      Samstag in Paderborn ist Justus Zorn (27 Jahre, Freiburg), seine
      Assistenten sind Tobias Doering (29 Jahre, Brigachtal) und Mario
      Hildenbrand (22 Jahre, Wertheim).
      Justus Zorn kommt seit der Saison
      2015/2016 als Schiedsrichter in der 3. Liga zum Einsatz. Daneben ist er
      ebenfalls seit mehr als 2 Jahren Schiedsrichterassistent in der 2.
      Bundesliga. Eine Partie unseres FCC hat der Freiburger bis dato noch
      nicht gepfiffen. Paderborn leitete er erst- und zugleich letztmals am
      31. Spieltag der abgelaufenen Saison beim 1:1 in Halle (8 gelbe Karten,
      rote Karte gegen Paderborns Torhüter Michael Ratajczak). Der für den SV
      Opfingen pfeifende Unparteiische hat in der laufenden Spielzeit in Summe
      bis dato 9 Partien in der 3. Liga gepfiffen (46 gelbe Karten, 1
      gelb-rote Karte, 1, rote Karte, 2 Elfmeter, kicker-Durchschnittsnote:
      3,06).


      Unser Gastspiel in Paderborn wird morgen live im WDR-Fernsehen sowie im Livestream auf WDR.de übertragen.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 34. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 14. April 2018 (Anstoß 14.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den VfR Aalen:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Verein für Rasenspiele 1921 e. V. Aalen


      Gründungsdatum: 8. März 1921


      Vereinsfarben: schwarz-weiß


      Trainer: Peter Vollmann (60 Jahre, Trainer seit 01.07.2015)


      Homepage: http://www.vfr-aalen.de


      Mitglieder: 1.000 (Stand: 01.07.2017)


      Größte Erfolge:
      Gewinner des WFV-Pokals 1972, 1979, 1986, 2001, 2002, 2004 und 2010,
      Meister der Amateurliga 1951, 1974 und 1975, Meister der Oberliga
      Baden-Württemberg 1999, Qualifikation für die 3. Liga 2008, Meister der
      Regionalliga Süd und Aufstieg in die 3. Liga 2010, Aufstieg in die 2.
      Bundesliga 2012


      Erfolgreichste Torschützen:
      Matthias Morys (13 Treffer in 29 Spielen, davon 2 Elfmeter), Luca
      Schnellbacher (8 Treffer in 31 Spielen), Marcel Bär (5 Treffer in 28
      Spielen, davon 1 Elfmeter), Sebastian Vasiliadis (4 Treffer in 20
      Spielen), Rico Preißinger (3 Treffer in 29 Spielen)


      Durchschnittliche Anzahl der Auswärtsfahrer in der Saison 2017/2018: 126



      Nach
      der auch in der Höhe verdienten 0:6-Niederlage bei Tabellenführer SC
      Paderborn, geht es für unseren FCC am Samstag im Heimspiel gegen den
      Tabellenzehnten VfR Aalen darum, eine Reaktion auf den über weite
      Strecken schwachen Auftritt in Ostwestfalen zu zeigen und gleichzeitig
      die Negativserie gegen die Schwaben zu beenden. Neunmal hat unser FCC
      bisher gegen den VfR Aalen gespielt. Kein einziges Mal konnten wir
      hierbei gewinnen. Bei drei Unentschieden gab es sechs Niederlagen gegen
      den VfR. Nichts zu holen gab es für unseren FCC auch beim Hinspiel in
      Aalen vor etwas mehr als 5 Monaten. Trotz einer 1:0-Pausenführung durch
      einen Treffer von Sören Eismann, kam Aalen am Ende zu einem verdienten
      3:1-Erfolg. Rico Preißinger traf unmittelbar nach Wiederanpfiff zum 1:1.
      Sebastian Vasiliadis stellte mit einem Doppelpack den Endstand her.
      Doppelt schmerzhaft war die Niederlage für Raphael Koczor und Guillaume
      Cros, die beide aufgrund eines Zusammenpralls den Platz bereits nach
      einer halben Stunde vorzeitig verlassen mussten.


      Der VfR Aalen
      verfügt momentan über eine absolut ausgeglichene Bilanz. Nach 33
      absolvierten Partien stehen jeweils 11 Siege, 11 Unentschieden und
      ebenso viele Niederlagen zu Buche. Hierbei verbindet den VfR und unseren
      FCC die vergleichsweise schwache Form in den letzten 5 Spielen. Beide
      Teams kamen hierbei nur auf insgesamt 4 Punkte, wobei Aalen mit 4:14
      trotz der hohen Jenaer Niederlage in Paderborn sogar noch das
      schlechtere Torverhältnis aufweist (FCC: 4:11). Und noch eine
      Gemeinsamkeit gibt es zwischen Jena und Aalen: Beide Teams sind in der
      Schlussviertelstunde besonders anfällig. Während unser FCC zwischen
      Minute 76 und 90 im bisherigen Saisonverlauf bereits 13 Gegentore
      kassierte, musste Aalens Schlussmann Daniel Bernhardt in den letzten 15
      Minuten sogar noch zweimal häufiger hinter sich greifen. Vor allem auf
      des Gegners Platz tut sich der VfR Aalen nach der Pause häufig schwer:
      In 16 x 45 Minuten gelangen in Summe nur 3 eigene Treffer - bei 17
      Gegentoren. Der letzte Auswärtserfolg des VfR Aalen datiert vom 18.
      Februar und dem 1:0 beim Tabellenletzten und feststehenden Absteiger aus
      Erfurt. Am Freitag verlor der VfR Aalen bei der Zweitvertretung des SV
      Werder Bremen mit 0:1 und verhalf den Hansestädtern damit nach zuvor 28
      sieglosen Spielen mal wieder zu einem Drittligaerfolg. Der Aalener
      Auftritt an der Weser war vor allem in der 1. Halbzeit mehr als
      ausbaufähig. „Ja, die erste Halbzeit war enttäuschend“, sagte
      Cheftrainer Peter Vollmann nach der Niederlage. Rechtsverteidiger Sascha
      Traut fügte hinzu: „Das ist kein Drittliga-Niveau“ und Torhüter und
      VfR-Kapitän Daniel Bernhardt ergänzte: „Nach dieser ersten Halbzeit
      müssen sich einige hinterfragen, ob sie auch künftig überhaupt noch für
      den VfR Aalen spielen wollen. Das war viel zu wenig von einigen. In der
      zweiten Halbzeit ist es uns gelungen, dass wir uns ein Stück weit
      zusammenreißen. Wir müssen uns jetzt ganz arg straffen für Mittwoch.“ Am
      Mittwoch gastiert der VfR Aalen im Viertelfinale des Verbandspokals des
      Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) beim SSV Ulm 1846, dem
      Tabellenzehnten der Regionalliga Südwest. Für personelle Experimente ist
      am Mittwoch kein Raum und so wird der VfR Aalen im Ulmer Donaustadion
      in Bestbesetzung auflaufen. Denn das Ziel ist klar formuliert: Der
      Landespokal soll nach dem letzten Gewinn im Jahr 2010 erneut geholt
      werden, um damit den auch wirtschaftlich wichtigen Einzug in die 1.
      Hauptrunde des DFB-Pokals zu erreichen.


      Bereits Mitte Januar 2018
      verkündete der VfR Aalen, dass er den zum Saisonende auslaufenden
      Vertrag mit Cheftrainer Peter Vollmann nicht verlängern wird. „Peter
      Vollmann hat den VfR Aalen in einer schwierigen Situation übernommen und
      in den letzten drei Jahren sehr gute Arbeit geleistet, dafür gebührt
      ihm unser Dank und Respekt“, so Präsidiumssprecher Roland Vogt. Für
      Vollmann ist das Gastspiel in Jena bereits das 119. Pflichtspiel als
      verantwortlicher Cheftrainer der Schwaben. „Dennoch sind Präsidium und
      Aufsichtsrat zur Überzeugung gelangt, dass nun der richtige Zeitpunkt
      ist, neue Impulse zu setzen und mit einem neuen Trainer in die Spielzeit
      2018/2019 zu gehen.“ Der neue Aalener Übungsleiter ab Sommer heißt
      Argirios Giannikis. Der 37-jährige Deutsch-Grieche trainierte zuletzt
      den Regionalligisten Rot-Weiß Essen, bei dem er am letzten Wochenende
      entlassen wurde. Giannikis erhält bei den Aalenern einen Vertrag bis
      zum 30. Juni 2020 mit Option auf eine weitere Saison. Vor seinem
      Engagement in Essen war er Co-Trainer beim FC Ingolstadt und Karlsruher
      SC unter Markus Kauczinski. Trotz der Entlassung in Essen ist eine
      vorzeitige Übernahme des Trainerpostens in Aalen noch vor dem 1. Juli
      derzeit kein Thema.


      Der VfR Aalen kehrte nach drei Spielzeiten in
      der 2. Bundesliga im Sommer 2015 in die 3. Liga zurück. In der bis dato
      letzten Saison in der Zweitklassigkeit wurden dem VfR aufgrund eines
      Verstoßes gegen wirtschaftliche Lizenzierungsauflagen mit Beschluss vom
      24. März 2015 zwei Punkte abgezogen. Aalen musste am Ende als
      Tabellenletzter den Gang in die 3. Liga antreten. Dort ersetzte der
      heutige Coach Peter Vollmann Stefan Ruthenbeck (momentan Cheftrainer des
      1. FC Köln) und landete mit Aalen in der Saison 2015/2016 mit 44
      Punkten auf Rang 15, nur einen Punkt vor dem ersten Abstiegsrang. In der
      Spielzeit 2016/2017 wurden dem VfR Aalen 9 Punkte abgezogen. Grund war
      die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens aufgrund einer
      Zahlungsnachforderung seitens des Finanzamts. Das eingeleitete
      Planinsolvenzverfahren wurde bereits nach weniger als 6 Wochen mit einer
      Gläubigerversammlung abgeschlossen. Der VfR Aalen war dadurch
      schuldenfrei. Der Verein wehrte sich juristisch durch mehrere
      Verbandsinstanzen gegen den Punktabzug durch den DFB - letztendlich
      erfolglos. Die Mannschaft des VfR Aalen ließ sich von den
      Nebengeräuschen nicht beeindrucken und spielte eine starke Rückrunde, in
      der die drohende Abstiegsgefahr durch den Punktabzug schnell vergessen
      gemacht wurde. Der VfR Aalen erreichte am Saisonende den 11. Platz, ohne
      den Punktabzug wäre er sogar auf dem 5.Platz gelandet.


      Eine
      besondere Partie wird die Begegnung zwischen unserem FCC und dem VfR
      Aalen am Samstag für Marcel Bär, Firat Sucsuz und Robert Müller. Marcel
      Bär (25) wechselte zur Saison 2015/2016 von der U23 von Eintracht
      Braunschweig zum FC Carl Zeiss Jena. Nach 37 Pflichtspielen und 9
      Treffern für unseren FCC wechselte Marcel Bär nach einem Jahr zum
      Drittligaaufsteiger FSV Zwickau und schloss sich im Sommer 2017 dem VfR
      Aalen an. Auf der Ostalb ist Bär mit 28 absolvierten Drittligapartien in
      der laufenden Saison (5 Tore, 3 Torvorlagen) ein absoluter
      Stammspieler. Aus Aalen fest zum FCC transferiert wurde im Sommer 2017
      Firat Sucsuz (21). Im Sommer 2016 wechselte der Linksfuß von RB Leipzig
      II zum VfR Aalen. In der Winterpause der Saison 2016/2017 wurde er
      zunächst bis zum Saisonende an unseren FCC verliehen, bei dem er nach 13
      Einsätzen im Mai 2017 einen bis Sommer 2019 laufenden Zweijahresvertrag
      unterzeichnete. In der laufenden Drittligasaison kam Sucsuz bis dato
      23-mal für unseren FCC in Liga 3 zum Einsatz und bereitete dabei 2
      Treffer vor. Wieder zurückgekämpft in den Kader des VfR Aalen hat sich
      Robert Müller (31). Nach einer Sprunggelenksverletzung, die ihn über
      große Teile der Hinrunde außer Kraft setzte, spielte Müller in 12 der
      letzten 13 Partien über volle 90 Minuten. Der 31-jährige
      Innenverteidiger, der für unseren FCC von 2007 bis 2009 73 Pflichtspiele
      (5 Tore) absolvierte, liegt mit aktuell 290 Einsätzen auf Rang 3 der
      Auflistung der Rekordspieler der 3. Liga.


      Mark Zimmermann kann am
      Samstag gegen Aalen womöglich wieder auf die Dienste von Justin Gerlach
      zurückgreifen, der zuletzt in Meppen und Paderborn aufgrund eines
      kleinen Muskelfaserrisses pausierte. Matthias Kühne (Rückenprobleme),
      Niclas Erlbeck (grippaler Infekt) und Maximilian Schlegel (Pfeiffersches
      Drüsenfieber) werden hingegen voraussichtlich ebenso fehlen wie Raphael
      Koczor. Beim Jenaer Keeper wird eine Untersuchung Anfang der Woche
      zeigen, ob die erlittene Knieverletzung möglicherweise gleichbedeutend
      mit einem vorzeitigen Saisonende ist. Raphael Koczor, Dennis Slamar,
      Timmy Thiele, Kevin Pannewitz und Jan Löhmannsröben sind vor der Partie
      gegen Aalen aktuell mit jeweils 4 Gelben Karten vorbelastet und müssten
      somit im Falle einer weiteren Verwarnung beim Nachholspiel gegen den 1.
      FC Magdeburg am 17. April pausieren. Auf Seiten des VfR Aalen kehrt
      Maximilian Welzmüller nach abgelaufener Gelbsperre in die Mannschaft
      zurück. Verletzungsbedingt fehlten zuletzt Luca Schnellbacher und
      Thorsten Schulz.


      Die bisherigen Partien zwischen dem FCC und dem VfR Aalen – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen in Klammern:
      Saison 2000/2001 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena – VfR Aalen 1:3 (Timo Uster – Dennis Hillebrand, Neno Rogosic, Branko Okic)
      VfR Aalen – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Michael Oelkuch – Michael Mason)


      Saison 2008/2009 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – VfR Aalen 1:1 (Robert Müller – Christian Alder (Foulelfmeter))
      VfR
      Aalen – FC Carl Zeiss Jena 3:2 (Michael Stegmayer, Marco Sailer, Marco
      Sailer (Handelfmeter) – Felix Holzner, Salvatore Amirante)


      Saison 2010/2011 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – VfR Aalen 0:0
      VfR Aalen – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Anton Fink (Foulelfmeter), Marco Grüttner – Christian Reimann)


      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – VfR Aalen 2:3 (2 x Jan Simak (2 x per Elfmeter) – Fabian Weiß, 2 x Robert Lechleiter)
      VfR Aalen – FC Carl Zeiss Jena 4:1 (2 x Marco Haller, Sascha Herröder, Cidimar - Danko Bošković)


      Saison 2017/2018 (3. Liga):
      VfR Aalen – FC Carl Zeiss Jena 3:1 (Rico Preißinger, 2 x Sebastian Vasiliadis – Sören Eismann)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      9 Spiele: 3 Unentschieden, 6 Niederlagen


      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      4 Heimspiele: 2 Unentschieden, 2 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den VfR Aalen in Klammern:
      Fortuna Köln A 0:1
      Hallescher FC H 2:1 (Gerrit Wegkamp, Matthias Morys)
      Chemnitzer FC A 4:2 (2 x Marcel Bär, Maximilian Welzmüller, Gerrit Wegkamp)
      Sportfreunde Lotte H 3:0 (Torben Rehfeldt, Marcel Bär (Foulelfmeter), Matthias Morys)
      SG Sonnenhof Großaspach A 0:0
      Rot-Weiß Erfurt H 1:1 (Maximilian Welzmüller)
      SV Meppen A 1:1 (Sebastian Vasiliadis)
      Würzburger Kickers H 2:3 (2 x Matthias Morys (1 x davon per Handelfmeter))
      Preußen Münster A 1:1 (Luca Schnellbacher)
      1. FC Magdeburg H 0:1
      Hansa Rostock A 0:1
      FSV Zwickau H 2:2 (Sebastian Vasiliadis, Cagatay Kader (Foulelfmeter))
      SC Paderborn 07 A 0:3
      Werder Bremen II H 1:0 (Sascha Traut)
      FC Carl Zeiss Jena H 3:1 (Rico Preißinger, 2 x Sebastian Vasiliadis)
      VfL Osnabrück A 1:4 (Patrick Schorr)
      SpVgg Unterhaching H 3:1 (Luca Schnellbacher, Marcel Bär, Matthias Morys)
      Karlsruher SC A 0:0
      SV Wehen Wiesbaden H 1:0 (Marcel Bär)
      Fortuna Köln H 1:1 (Matthias Morys)
      Hallescher FC A 2:3 (Luca Schnellbacher, Rico Preißinger)
      Chemnitzer FC H 3:2 (Luca Schnellbacher, Matthias Morys, Rico Preißinger)
      Sportfreunde Lotte A 0:2
      SG Sonnenhof Großaspach H 4:1 (3 x Matthias Morys, Daniel Stanese)
      Rot-Weiß Erfurt A 1:0 (Matthias Morys)
      SV Meppen H 1:1 (Matthias Morys (Foulelfmeter))
      Würzburger Kickers A 2:2 (Luca Schnellbacher, Matthias Morys)
      Preußen Münster H 0:0
      1. FC Magdeburg A 1:6 (Luca Schnellbacher)
      Hansa Rostock H 1:0 (Mattia Trianni)
      FSV Zwickau A 2:2 (2 x Luca Schnellbacher)
      SC Paderborn 07 H 0:5
      Werder Bremen II A 0:1


      Die Aufstellung des VfR Aalen aus dem letzten Spiel beim SV Werder Bremen II:
      ----------------------------- Daniel Bernhardt ---------------------------------
      Sascha Traut - Torben Rehfeldt - Thomas Geyer - Patrick Schorr
      --------------- Daniel Stanese -------------- Rico Preißinger -------------
      Marcel Bär ----------------------------------------------------- Mattia Trianni
      ------------- Gerrit Wegkamp -------------- Matthias Morys ---------------


      In
      der Tabelle rangiert der VfR Aalen mit elf Siegen, elf Unentschieden
      und elf Niederlagen aus bisher 33 Spielen derzeit mit 44 Punkten und
      einem Torverhältnis von 43:49 auf dem 10. Rang. In der reinen
      Auswärtstabelle belegen die Aalener mit zwei Siegen, sechs Unentschieden
      und acht Niederlagen aus 16 Partien auf des Gegners Platz sowie daraus
      resultierenden 12 Punkten (Torverhältnis: 15:29) den 15. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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    • Laut FCC auf Facebook wurden bisher erst 2.306 Tickets für die Partie am Samstag verkauft. Hoffentlich erweist sich der Insolvenzantrag des Chemnitzer FC und damit die Quasi-Entscheidung im Abstiegskampf für bisher noch Unentschlossene nicht als zusätzlicher Dämpfer für die Zuschauerzahlen. Bisheriger Minusrekord in der Saison sind 3.480 Zuschauer gegen Wehen Wiesbaden am 16. Dezember 2017.
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    • egal, war mehr Platz für uns...


      ich weiß nicht, was ich vom dem Spiel halten sollte. Wollte Aalen nicht oder konnten die wirklich nicht mehr? Egal wir haben ein schönes spannendes Spiel mit dem Sieger in den richtigen Farben gesehen. Ach ja und die Klasse haben wir damit auch sicher. Was noch? Es war warm, wir haben das neue geile Lied in der Kurve eingeführt...ich hattte zum Mittag Klöße und Gulasch...mmh...ja....ansonsten wie immer, oder???

      ach doch JGS macht heute zwei Buden, da kann doch TT verkauft werden, oder??? und der heutige Schiri muss das Regelwerk noch mal lesen, wann ist es Ecke und wann nicht und vor allem für wen???

      Die Nörgler haben immer was zu nörgeln, obwohl wir die Klasse in Sack und Tüten haben, auch nichts neues...ach ja nächste Woche fahren wir auf Platz 11 - freu mich schon. Hat ja mnittlerweile Kult, aber der wird uns wohl auch genommen.... scheiss Bremen.
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