Neues vom Betzenberg

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      Im Rahmen der Sitzung am Donnerstag, 16. Mai 2019, hat der Beirat der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH nach intensiver und tiefgehender Analyse entschieden, der Empfehlung der Geschäftsführung zu folgen und das vorliegende Angebot zur nachhaltigen und langfristigen Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca anzunehmen.

      Michael Littig, Mitglied des Beirates und Vorsitzender des Aufsichtsrates des 1. FC Kaiserslautern e.V., ist von seinen Ämtern zurückgetreten. Er begründet diese Entscheidung damit, dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte. Alle Mitglieder des Beirates zollten ihm für diesen Schritt Respekt und Anerkennung und bedanken sich für diese Entscheidung, mit der sich Michael Littig voll und ganz in den Dienst des Vereins stelle.

      Quelle: Pressemeldung FCK
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      Was heißt das jetzt im Klartext für die nicht Eingeweihten (also uns)? Was plant der Becca? Wie seriös wird der eingeschätzt? Und Grundstücke... will der das Stadion platt machen?

      "Jedes kapitalistische System hat die strukturelle Fehleranfälligkeit, dass die Reichen durch ihre überdurchschnittlich große Macht die vielen kleinen Stellschrauben eher zu ihren Gunsten beeinflussen können."

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      Also meine Einschätzung ist, dass dem Herrn Becca der Verein vollkommen Latte ist.

      Es wird seit Jahren darüber diskutiert, dass die Grundstücke rund um den Betzenberg brach liegen, aber ne super Lage (über der Stadt) haben. Auch bei der Uni sind solche "Filetstücke", wie sie in den Medien immer wieder genannt werden. Es gab mehrere Interessenten, die sich eben für diese interessieren, die Stadt den Klotz am Bein namens Stadion aber mit los werden will und so lange der FCK Mieter davon ist, kann diese Fläche nicht anderweitig genutzt werden! Geht der FCK irgendwann in die Insolvenz kann er die Miete nicht mehr zahlen und wenn dem Flavio das Gelände mit dem Stadion gehört, kann mit dem, was darauf steht, machen was er will!

      Eigentlich is der Verein jetz dazu verdammt, kurzfristig in die Bundesliga zurück zu kehren, sonst lässt Becca den Verein am langen Arm verhungern...


      Wie gesagt ist nur meine Einschätzung, aber die teilen ne Menge Leute...
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      Klingt "gut", ja. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der einfach so das Stadion plattmachen kann, ohne dann mit Fackeln aus der Stadt gejagt zu werden.

      "Jedes kapitalistische System hat die strukturelle Fehleranfälligkeit, dass die Reichen durch ihre überdurchschnittlich große Macht die vielen kleinen Stellschrauben eher zu ihren Gunsten beeinflussen können."

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      thegame007 schrieb:

      Also meine Einschätzung ist, dass dem Herrn Becca der Verein vollkommen Latte ist.

      Ist halt ein Investor, noch dazu kein regionaler, sondern aus dem Ausland.
      Bei regionalen Investoren wäre der Verein eventuell noch wichtig gewesen, ähnlich wie damals, als regionale Investoren den Kauf von Klose unterstützt haben, um den Verein zu stärken. Aber ein Luxemburger hat doch gar keinen Bezug zum FCK. Der denkt in erster Linie mal an den ROI.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
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      Im Rahmen seiner Sitzung am Donnerstag, 16. Mai 2019, hat der Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. Jürgen Kind zum kommissarischen Vorstandsmitglied des Vereins berufen. Für die Dauer dieses Amtes wird das Aufsichtsratsmandat von Jürgen Kind ruhen.
      Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Wilfried de Buhr bildet er den Vorstand des Vereins, der somit nach dem Rücktritt von Andreas Buck wieder handlungs- und beschlussfähig ist.

      Quelle: Pressemeldung FCK


      Die Bayern kommen. Als Helfer, nicht als Gegner. Zwei Tage nach dem Pokalfinale gegen RB Leipzig tritt der FC Bayern zu einem "Retter-Spiel" beim 1. FC Kaiserslautern an. In der Pfalz erlebten die Münchner einst bittere Niederlagen. Aber das ist lange her, der FCK ist tief gefallen. Grabenkämpfe und Missmanagement haben den Fritz-Walter-Klub bis ins Mittelmaß der dritten Liga und an den Rand des Ruins geführt. Für die Begegnung am 27. Mai gegen den Rekordmeister erwartet der FCK Einnahmen von über 500 000 Euro.

      Die Drittliga-Lizenz des FCK ist in Gefahr, doch die hat der Klub nun wohl schon am Donnerstag gesichert. Der Beirat der FCK-Kapitalgesellschaft hat den Einstieg des luxemburgischen Milliardärs Flavio Becca mit 3:2-Stimmen zugestimmt und damit zunächst den Schlusspunkt unter eine zum Teil öffentlich ausgetragene Schlammschlacht um die Zukunft des klammen Klubs gesetzt. Dass Becca nun doch den Zuschlag bekam, nachdem er vor einer Woche von einer regionalen Unternehmer-Gruppe ausgestochen schien, ist die neueste Pointe eines Streits, der seit Monaten im Beirat tobte.

      Quelle: sz.de


      Nach mehreren Gesprächsrunden in den vergangenen Wochen haben sich der Luxemburger Unternehmer Flavio Becca und die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern, vertreten durch den Beiratsvorsitzenden Patrick Banf sowie den beiden Geschäftsführern Michael Klatt und Martin Bader, auf eine langfristige Zusammenarbeit verständigt. Im ersten Schritt wurde zunächst der Erhalt der Zulassung für die Spielzeit 2019/20 sichergestellt. Darüber hinaus sind sich alle Parteien einig, dass zum Erreichen der sportlichen Ziele weiterer Kapitalbedarf notwendig ist.
      Flavio Becca erklärt sein Engagement bei den Roten Teufeln: "Mein Ziel war es nie hier ausschließlich den "Feuerwehrmann" zu spielen, sondern langfristig den Verein zu begleiten mit dem Ziel, in die 1. Bundesliga zurück zu kehren. Gemeinsam mit Patrick Banf, Michael Klatt und Martin Bader haben wir ein schlüssiges Konzept entwickelt, das sowohl im sportlichen als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich den FCK zurück in die Erfolgsspur führen kann. Ich habe in der jüngsten Vergangenheit mit den Fans erleben müssen, dass persönliche Eitelkeiten und Grabenkämpfe die Zukunft des Vereins sehr stark gefährdet haben. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Ruhe und Geschlossenheit unabdingbare Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg sind. Der Club verfügt über eine grandiose Historie, eine hervorragende Jugendarbeit und eine große, begeisterungsfähige und treue Fangemeinde. Das alles sind aus meiner Sicht wichtige Erfolgsfaktoren im Fußball. Es wird für alle Beteiligten eine große Herausforderung, aber ich bin von unserem Konzept überzeugt und freue mich auf die Arbeit und darauf, gemeinsam mit den überragenden Fans im Rücken unsere Ziele zu erreichen."
      Patrick Banf, Beiratsvorsitzender des FCK, ergänzt: "Wir haben Flavio Becca als professionellen Gesprächspartner kennengelernt. Er hat in vielen Sportarten, im Rad-, Motorsport, aber auch im Fußball, über lange Jahre gezeigt, wie man nachhaltig erfolgreich sein kann. Außerdem schlägt sein Herz im deutschen Fußball für den FCK. Wir sind überzeugt, dass seine Kombination aus wirtschaftlicher Kraft und Kompetenz im Profisport perfekt zu unserem FCK passen."

      Quelle: Pressemeldung FCK
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      Kampfkater schrieb:

      Klingt "gut", ja. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der einfach so das Stadion plattmachen kann, ohne dann mit Fackeln aus der Stadt gejagt zu werden.
      Ich glaube noch nicht mal, dass der im Fall der Fälle überhaupt in Stadtnähe sein würde.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
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      SGD-Herzblut schrieb:

      Kampfkater schrieb:

      Klingt "gut", ja. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der einfach so das Stadion plattmachen kann, ohne dann mit Fackeln aus der Stadt gejagt zu werden.
      Ich glaube noch nicht mal, dass der im Fall der Fälle überhaupt in Stadtnähe sein würde.
      Die würden ihn finden.Wenn er das Stadion echt platt macht,würden die Fans ihn finden.Und wenn es auf den Seychellen oder im Amazonas ist.
      Zudem würden sie sich wohl eher am Stadion festketten,einbetonieren oder ähnliches tun.

      So sehr ich den FCK nicht leiden kann und er an dieser Situation selbst Schuld ist....aber so eine Sache mit Investor wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.
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      Martin Bader und Sascha Hildmann werden Kapitalgeber Flavio Becca demnächst über den aktuellen Stand der Kaderplanungen beim 1. FC Kaiserslautern informieren. Mit ersten Personalentscheidungen ist aber erst nach dem Verbandspokalfinale zu rechnen.
      Das berichtet die "Rheinpfalz" am Dienstag. Becca soll durch Bader und Hildmann auf den aktuellen Stand in Sachen Kader- und Transferplanungen gebracht werden. Neben möglichen Neuzugängen dürfte es dabei auch um Streichkandidaten aus dem aktuellen Team gehen. Während Julius Biada, Özgür Özdemir und Hendrick Zuck zu den möglichen Weggängen zählen, ist die Zukunft von Jan Löhmannsröben und Mads Albaek noch unklar. Die Verträge der beiden Mittelfeldspieler laufen aus. Konkrete Entscheidungen stehen allerdings noch nicht an, momentan gilt der komplette Fokus dem Verbandspokalfinale am Samstag (16:15 Uhr) gegen Wormatia Worms.
      Erneut unterstrich Bader aber, keinen Leistungsträger aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus abgeben zu wollen: "Wir müssen keinen Spieler verkaufen!" Der Sport-Geschäftsführer rechnet aktuell außerdem mit einem Budget von 5,5 Millionen Euro.
      Wie die "Rheinpfalz" außerdem berichtet, laufen die Weichenstellungen im Nachwuchsbereich. Mit den U21-Akteuren Jonas Scholz und Mohamed Morabet werde über Vertragsverlängerungen verhandelt. Außerdem sollen in dieser auch die Gespräche mit U21-Coach Hans Werner Moser und U17-Trainer Daniel Paulus zu Ergebnissen führen.

      Quelle: Der Betze brennt
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