Das Team hinter dem Team (Manager, Geschäftsführung, Präsidium usw.)

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    • blue2111 schrieb:

      Dass ein Trainer nach 12 Sieglosen Spielen seinen Hut nehmen muss, ist eine Sache... So ist das im Fußball aber die Art und Weise, ist etwas anderes.


      Effe soll froh sein, dass der nach Kaiserslautern noch einmal vor die Mannschaft gelassen wurde. Nicht wenige Verein hätten da schon die Notbremse gezogen, aber da rettete ihn wohl noch sein großer Name. Aber irgendwann ist das Maß mal voll.

      Mein Mitgefühl hält sich da in Grenzen. Mitgefühl empfinde ich für die Angestellten von Westfleisch, die jetzt ihre Jobs verlieren, und das im wahrsten Sinne des Wortes, die haben nicht das Privileg, dass sie jetzt bezahlten Urlaub haben, nein, die rutschen direkt ins ALG, manche auch ins ALG II ab ... :schulterzucken:
    • Andromas schrieb:

      Die Kritik von Basler bei Sport1 halte ich für Mist. Finke ist kein Investor wie Ismaik bei 1860, wird aber so dargestellt.
      Wird das denn wirklich so dargestellt?
      Denn auf den finanziellen Aspekt geht Basler ja gar nicht ein. Und auch hier sehe ich es ähnlich wie Basler -ohne Finke wird der SCP ein Problem haben. Und zwar ein hausgemachtes und abzusehendes. Dabei geht es eben nicht um Geld, sondern viel mehr um ein Machtvakuum. Ich sehe momentan einfach keine Person im Umfeld oder in der Führung des Vereins, die in absehbarer Zeit einen ebenso kompetenten wie öffentllich anerkannten Präsidenten abgeben könnte. Dass die Person, die vom Amte her am naheliegendsten wäre, auf allen Ebenen (sportlich, wirtschaftlich, in der Außendarstellung) völlig ungeeignet ist, darüber besteht hier mit Sicherheit kein Zweifel.
      Insofern sehe ich hier die größte Gefahr!
      Einfach jammerschade, dass man Markus Krösche -der das ganze ja studiert hat- nicht in einer führenden Position im Management -z.B. der des geschäftsführenden Vizepräsidenten- frühzeitig eingebunden hat! Auch einer der vielen Fehler der letzten Jahre.
    • Vielleicht wollte Krösche es ja auch nicht, und lieber erst mal als Trainer arbeiten. Wer weiß das schon.
      Ansonsten ist zu Finke alles gesagt: Er ist alternativlos, von daher sollten sich langsam auch mal die Finke raus Forderungen reduzieren, was ich mir aber erwarte und erhoffe ist eine Mäßigung seitens Finke.
      Das er gestern für eine Zeitung nicht erreichen war, ist schon mal ein Anfang. :nuke:
    • Blutgrätsche schrieb:

      Denn auf den finanziellen Aspekt geht Basler ja gar nicht ein. Und auch hier sehe ich es ähnlich wie Basler -ohne Finke wird der SCP ein Problem haben. Und zwar ein hausgemachtes und abzusehendes. Dabei geht es eben nicht um Geld, sondern viel mehr um ein Machtvakuum. Ich sehe momentan einfach keine Person im Umfeld oder in der Führung des Vereins, die in absehbarer Zeit einen ebenso kompetenten wie öffentllich anerkannten Präsidenten abgeben könnte. Dass die Person, die vom Amte her am naheliegendsten wäre, auf allen Ebenen (sportlich, wirtschaftlich, in der Außendarstellung) völlig ungeeignet ist, darüber besteht hier mit Sicherheit kein Zweifel.
      Insofern sehe ich hier die größte Gefahr!


      Da hast du hundertprozentig recht. Das wissen wir und sehen wir so, aber ich bin sicher, dass die, die nicht so nah am Verein sind, das eben doch am finanziellen festmachen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich in der Heimat oder am Studienort oder sonst wo schon diese Diskussionen hatte. Grade wenn ich anfange über Hoffenheim, Leipzig oder Wolfsburg herzuziehen.
    • Naja, mit Leipzig oder Hoffenheim ist Finke ja nicht mal annähernd zu vergleichen.
      Finke hat immer wieder Löcher gestopft, bzw. hat uns ein gewisses Level ermöglicht, um - basierend auf gute Transferpolitik - mit zu halten.
      Aber es ist ja nie so gewesen, dass er den Verein mit Geld zugeschissen hat, wie einst in Hoffenheim, oder aktuell Leipzig ...
    • das stimmt schon, was du schreibst; aber es ist eine nicht ungefährliche Situation entstanden. Ein Präsident, der "unberechenbar" ist, sodass die Mannschaft ihr Versagen mit der Gesamtsituation in der Führungsebene entschuldigen kann (ich muss jetzt nicht alles wiederholen). Finke kann von mir aus die nächsten Wochen auf Malle bleiben, aber bitte ohne Handy und Festnetz...
    • Finke würde niemals von heute auf morgen den Verein komplett verlassen. Das ist der Unterschied zu Leuten wie Ismaik etc. In der Zeit, wo er kurzzeitig nicht Präsident war, war er weiterhin als Sponsor tätig und war sich stets bewusst, dass eine Rückkehr problemlos sei. Er hängt einfach zu sehr an diesem Verein, ansonsten würde er nicht schon 20 Jahre hier tätig sein. Die einzige Möglichkeit einigermaßen unabhängig zu werden, wäre ein dauerhafter Aufenthalt in Liga 1 und da weiß jeder, wie wahrscheinlich das ist. Die Sponsoren der Region sonnen sich beim SC Paderborn nur in der obersten Etage. Es gibt mehrere kleinere Sponsoren, aber die größeren sind sich dauerhaft für die zweite Liga zu schade bzw. haben andere Probleme.
    • Andromas schrieb:

      Finke würde niemals von heute auf morgen den Verein komplett verlassen. Das ist der Unterschied zu Leuten wie Ismaik etc. In der Zeit, wo er kurzzeitig nicht Präsident war, war er weiterhin als Sponsor tätig und war sich stets bewusst, dass eine Rückkehr problemlos sei. Er hängt einfach zu sehr an diesem Verein, ansonsten würde er nicht schon 20 Jahre hier tätig sein. Die einzige Möglichkeit einigermaßen unabhängig zu werden, wäre ein dauerhafter Aufenthalt in Liga 1 und da weiß jeder, wie wahrscheinlich das ist. Die Sponsoren der Region sonnen sich beim SC Paderborn nur in der obersten Etage. Es gibt mehrere kleinere Sponsoren, aber die größeren sind sich dauerhaft für die zweite Liga zu schade bzw. haben andere Probleme.
      Es ist sicher nicht sehr gewagt, zu behaupten, dass Finke auch in der kurzen Zeit als Nicht-Präsident im Hintergrund die Fäden fest in der Hand gehalten hat. Und auch wenn er irgendwann nicht mehr direkt als Präsident zur Verfügung stehen wird, wird sein Wort auch weiterhin enormes Gewicht im Verein haben.
    • der_elsener schrieb:

      Andromas schrieb:

      Finke würde niemals von heute auf morgen den Verein komplett verlassen. Das ist der Unterschied zu Leuten wie Ismaik etc. In der Zeit, wo er kurzzeitig nicht Präsident war, war er weiterhin als Sponsor tätig und war sich stets bewusst, dass eine Rückkehr problemlos sei. Er hängt einfach zu sehr an diesem Verein, ansonsten würde er nicht schon 20 Jahre hier tätig sein. Die einzige Möglichkeit einigermaßen unabhängig zu werden, wäre ein dauerhafter Aufenthalt in Liga 1 und da weiß jeder, wie wahrscheinlich das ist. Die Sponsoren der Region sonnen sich beim SC Paderborn nur in der obersten Etage. Es gibt mehrere kleinere Sponsoren, aber die größeren sind sich dauerhaft für die zweite Liga zu schade bzw. haben andere Probleme.
      Es ist sicher nicht sehr gewagt, zu behaupten, dass Finke auch in der kurzen Zeit als Nicht-Präsident im Hintergrund die Fäden fest in der Hand gehalten hat. Und auch wenn er irgendwann nicht mehr direkt als Präsident zur Verfügung stehen wird, wird sein Wort auch weiterhin enormes Gewicht im Verein haben.


      Deshalb wird zu Lebzeiten Finkes und seinem eventuellen Rücktritt auch immer eine Marionette ( z.B. Hornberger ) das Amt des Präsidenten bekleiden. Putin-Politik halt.
      Mach´s gut Willi, du wirst uns fehlen !!!
    • Immerhin wissen wir jetzt, dass Finke höchst persönlich der einzige ist, der im Verein gute und richtige Entscheidungen trifft. Ausgeommen Krösche natürlich, aber der war ja auch allein Finke seine Entscheidung. Für alles schlechte gibt es andere. In diesem Fall Herrn Born.

      Auch der Streit mit der Stadt und das Thema Finanzen ist aus Bielefelder Sicht sehr interessant. Im Grunde genommen erkennt man da vieles wieder über das man in Paderborn bei Arminia zu besseren Zeiten noch die Nase gerümpft hat. Erst bei der Stadt aufgeschlagen und als diese nicht wollte, dann doch eigene Quellen gefunden. Wobei ich ehrlicher Weise die harte Position der Städte auch nur teilweise verstehen kann. In Bielefeld ist es ja ein regelrechtes Politikum. SPD pro Arminia und die Union versucht Kapital daraus zu schlagen. Das geht hin bis zur Straftat geheimnisverrat, wenn aus geschlossen Sitzungen Details an die Öffentlichkeit gelangen, um Kapital draus zu schlagen.

      Glaubt mir mal. Solange es nicht darum geht die Stadt direkt an der Infrastruktur zu beteiligen ist es immer besser, wenn man die Politik außen vor lässt.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten!
    • Da stimme ich im Großen und Ganzen zu. Allerdings ist der Schuldenberg vom SCP etwa 10 mal kleiner als bei der arminia. Und es ging glaube nur um ein paar hundert tausend Euro auf die die Stadt verzichten sollte. In anderen Städten findet eine ganz andere Unterstützung statt. Finde ich auch grenzwertig und nicht immer richtig. Aber dennoch bleibt der Verein auch ein Aushänge und Werbeschild der Stadt.
      Nur in guten Zeiten zu dem Verein zu halten ist falsch, denn die gibt es im Sport nicht kontinuierlich.
      Das der Bürgermeister noch sauer auf Finke ist kann ich auch verstehen. Finkes Äußerungen und Forderungen, anstatt anfragen, wirken nicht immer sehr diplomatisch. Da bewegt er sich schon wie der Elefant im Porzellanladen.Ich würde mir trotzdem noch eine freundschaftliche Lösung zwischen Verein und Stadt wünschen. Gemeinsam sind wir sicher besser aufgestellt.
      Hornberger raus !!!
    • Forest schrieb:

      Allerdings ist der Schuldenberg vom SCP etwa 10 mal kleiner als bei der arminia. Und es ging glaube nur um ein paar hundert tausend Euro auf die die Stadt verzichten sollte. In anderen Städten findet eine ganz andere Unterstützung statt. Finde ich auch grenzwertig und nicht immer richtig. Aber dennoch bleibt der Verein auch ein Aushänge und Werbeschild der Stadt.


      Richtig. Umgekehrt ist die Stadt bei Euch ganz anders in den Stadionbau eingebunden gewesen. Unterm Strich bin ich allerdings soweit, dass ich jede unnötige Verflechtung zwischen Arminia und der Stadt Bielefeld gerne getilgt sehen will. Die städtischen Gelder sind mit 6,5% schlimmer verzinst als bei jedem Kredithai und dazu ein Garant für fast jährlich schlechte Presse. Obwohl die Stadt bei den Zinsen vermutlich kaum ein besseres Geschäft in den Büchern stehen haben dürfte. Aber was interessiert das, wenn man daraus politisches Kapital schlagen kann und dem schlecht informierten Bürger vorgaukelt die Stadt würde Arminia irgendwelche Gelder schenken, die sonst bei Schulen und Kindergärten landen würden.

      Was da selbst nach der akuten Krise passiert ist, ist mit Populismus noch zu harmlos umschrieben. Aus meiner Sicht haben dort sogar Straftaten stattgefunden. Aber was weiß ich schon …
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