Testspiele unserer Blauen

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    • Muss jeder selber wissen.
      Wo dass für ihn hinführt wird man sehen.......
      Wie Paderfeld schon schrieb, die Terrorgefahr ist auch in diesem Land extrem hoch, wenn man dann permanent Angst hat muss man sich mit dem Karriereende befassen.
      Ich könnte mir auch vorstellen dass noch andere seinem Beispiel folgen werden.....
    • Paderfeld schrieb:

      Genau das wollen die Terroristen doch. Angst verbreiten! Damit spielt er denen doch in die Karten. Wie kann man dafür jemanden Respekt zollen?

      Nach seiner Logik dürfte er nie wieder in einem Fußballstadion spielen denn diese sind mittlerweile auch beliebte Anschlagsorte.

      Außerdem fährt er nicht in den Urlaub, sondern macht dort seinen Job. Was sollen den die unzähligen Familienväter sagen, die als Polizisten tagtäglich im Einsatz sind und sich dieser möglichen Gefahr aussetzen.
      Wenn ein Spieler der Arminen wegen Angst vor Terroristen nicht mit in die Türkei fliegt will, fällt das doch keinem Terroristen auf.
      Vllt ist es ja auch die Frau des Spielers ( evtl. mit Kind/ern ) die sich große Angst um ihren Mann macht.

      Die Situtation sähe natürlich völlig anders aus, wenn die Arminia zB. das Trainingslager komplett gestrichen hätte, oder gar die anderen Bundesligisten alle einen großen Bogen um die Türkei gemacht hätten.
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      In Europa hat's meines Wissens einen Versuch gegeben ( Paris ) ein Stadion terroristisch anzugreifen
      Sprengstoff,- oder Selbstmordattentate sind in der Türkei aber leider keine Ausnahmephänomen, sondern sie geschehen immer wieder und in letzter Zeit mit stark ansteigender Tendenz.
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      Wenn ich mich entscheide, Polizist zu werden, bin ich mir der damit verbundenen Risiken und Gefahren selbstverständlich bewußt.

      Als Fußballprofi muß ich solch eine Risikobewertung normalerweise nicht vornehmen.
      Die Arminia spielt als 2. Ligist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht international und somit auch nicht in einem dieser Krisenländer.
      Und ein Trainingslager ist auch ne ganz andere Nummer ( ca. 10 Tage und Nächte ) als ein einzelnes Fußballspiel.
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      Du kannst diesen Arminenspieler ja durchaus für feige halten oder ein Kammeradenschwein nennen, aber mir ist ein risikobewußter Spieler, der seine Situation abwäägt und die Belange seiner Familie berücksichtigt, allmal lieber als einer, der, egal wohin die Reise geht, ohne ne Sekunde zu reflektieren, als erster im Flieger sitzt.
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      Mir als BVB-Fan hätte es ungeheuer imponiert, wenn die Spieler des BVB vor dem Trainingslager in Dubai darauf bestanden hätten, daß TL nicht in einer soo menschenverachtenden Monarchie abzuhalten.
      Also nicht wegen Terrorismusgefahr, sondern wegen permanenter Verletzung und Mißachtung der Menschenrechte.

      Der selbstständige und mitdenkende Fußballer halt, der auch gerne mal von den Offiziellen gefordert wird, wenn's gerade pässlich ist.
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      Bisher bin ich lediglich auf Deine Argumente eingegangen, ohne zu bewerten, daß in der Türkei ( möglichst ohne viel Öffentlichkeit ) ein Bürgerkrieg im Gange ist und Präsident Erdogan, was die Menschenrechte betrifft, mit W. Putin auf einer Stufe steht.

      Die Türkei ist momentan wahrlich kein Land, daß man mit nem Besuch beehren sollte.
      Da gilt das gleiche Prinzip, daß ich auch gerne für den BVB geltendgemacht gesehen hätte.
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schorsch123 ()

    • Wie gesagt, es ist seine Entscheidung und dass muss man akzeptieren.
      Allerdings gibt es auch viele Familienväter die ihr Geld nicht mit Fussball verdienen und beruflich in die Türkei fliegen müssen.
      Da gehst du nicht mal eben zum Chef und sagst den Flug ab......

      Jede Münze hat halt 2 Seiten.
      Aber Hut ab soweit vor Christian dass er seine Angst zugibt und nicht etwa eine Verletzung vorgetäuscht hat
    • Rotti schrieb:

      Da gehst du nicht mal eben zum Chef und sagst den Flug ab......

      Wenn einer unserer Zimmerergesellen ( zur Zeit beschäftigen wir zwar keinen, hätte und kann aber in absehbarer Zeit wieder so sein ) mit einem ähnlich gelagerten Fall zu meinen Kompagnons oder zu mir käme und sein Anliegen, weshalb er bei der und der baulichen Maßnahme aus Gefahrengründen nicht mitmachen kann und wird, vernünftig und schlüßig begründet, dann hätten wir das selbstverständlich respektiert.

      Die Frage, die sich dann stellen muß, ist doch eine ganz andere.

      Wieso sind uns als Verantwortliche des Unternehmens nicht dieselben Bedenken gekommen.
      Der Geselle ist ja nicht faul und hat nicht nur einfach keinen Bock, sondern er hat ein Risiko gesehen und bewetet, wo wir unachtsam oder betriebsblind waren.

      Ein klarer Fall für ne Lohnerhöhung, statt ner Abmahnung oder gar ner Entlassung, denn dem Betrib sind unnötige Unkosten ( zb. vergeigte Baumaterialien, gestiegene Versicherungspolicen, zu bezahlendes Krankengeld ect. ) erspart geblieben.
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