Spielberichte Berliner Amateurfußball

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    • Berlin-Liga - Hinrundenabschluss

      Die Hälfte ist durch - 17 Spieltage wurden nun gespielt und es ist Zeit für ein vorläufiges Zwischenfazit. Bereits gestern siegte im Topspiel der SFC Stern 1900 gegen Mahlsdorf mit 4:3, parallel spielte TuS Makkabi gegen SD Croatia - ich war vor Ort, kam aber später und verpasste die Führung für die Gastgeber. Doch noch vor der Pause das zweite Tor. Einer der Afro-Fraktion spitzelt im Laufduell an der Seitenauslinie dem Gegenspieler den Ball weg, umkurvt den sichtlich irritierten Linienrichter und spurtet zum Ball, der verteidiger kommt nicht hinterher. Im Strafraum müsste er nur noch am zweiten Gegenspieler vorbei quer legen, doch der Kullerball kommt zu kurz. Chance verpasst? Torwart und Verteidiger behindern sich gegenseitig, so dass der Makkabispieler dahinter doch noch unverhofft an den Ball kommt und einschieben kann. Diese Szene verdeutlicht, warum Croatia diese Saison nur im Mittelfeld der Liga herumeiert. Dafür gibt's beeindruckende Schimpfkanonaden, wenn der Pfiff nicht wie gewünscht für die eigenen Farben nach einem Zweikampf erfolgt. Wie es das Duracellrumpelstielzchen schafft, ohne Karte zu bleiben dürfte ein Geheimnis der sonst ganz guten Schiedsrichterin bleiben.

      Warum Croatia aber nicht wie der BFC Preußen in die Abstiegszone gerät verdeutlichte wiederum die Zweite Hälfte. Durch ein Duseltor nach einem Mißverständnis kommen die Gäste heran und der Auswärtsmob meldet sich lautstark zu Wort. Die Spieler sind nun etwas ruhiger, dafür krakeelt jetzt eben der kroatische Anhang. Meist auf kroatisch. Die Makkabizuschauer sind wie gewohnt eher dezent. Immerhin sind mal ein paar Nasen anwesend, aber beim Heim"block" am Mittelkreis ist man schnell der Lauteste, wenn man einer vergebenen Chance nachstöhnt.
      Die Gäste nun stark, aber ineffektiv, während Makkabi eindrucksvoll den Raum zum Kontern verschenkt. Spielerisch versackte das Niveau, passend zum Wetter wurde es trüber und fing dann langsam an zu nieseln. Der Nieselregen verstärkte sich zu eisigem Regen, garniert mit einer steifen Brise. Die lautstarken Kroaten und die meisten anderen suchtne Schutz unter dem Vordach eines quadratischen Zweckbaus, während am Platz nur noch drei die stellung hielten. Ein Kumpel/Verwandter der Afros von Makkabi, der Schutz hinter einer Birke suchte sowie einer der lokalen Anhänger und ich eben. Zumindest konnten wir das dritte Tor und die Vorentscheidung für Makkabi feiern, dass das Spiel ganz gut zusammenfasst:
      a) Konter, Verteidiger schiebt sich vor den Ball und will diesen abschirmen
      b) Stürmer umkurvt einfach den Verteidiger, schafft aber nur einen halbherzigen Abschluss, der zur Seite abgewehrt wird
      c) Stürmer behauptet den Ball udn passt weiter, der bekommt den Ball auch nciht im Tor unter und der Ball eiert irgendwie an den langen Pfosten
      d) Der Ball sit eigentlich geklärt, da dort ein zurückgelaufener Verteidiger steht, doch der lässt sich den Ball abnehmen
      e) endlich: der Ball wird zurückgepasst in die Mitte, wo einer einfach mal abzieht und den Ball versenkt. Schwere Geburt ...

      Durch den Sieg festigt Makkabi einen Platz im Tabellenmittelfeld, einen Rang unter Croatia. Leider war ich gestern Abend auch lange Unterwegs, dass der heutige Anpfiff in Lankwitz beim BFC Preußen um 12:00 (!) nicht möglich war, ohne den gesamten Sonntag wie ein Wrack durch die Gegend zu stapfen. Auch ohne mich siegte TASMANIA überzeugend mit 3:1 und festigt Rang 2! Mit elf Siegen in 17 Spielen bei drei Remis und drei Niederlagen (und die alle in den ersten drei Spielen ..).
      Genau diese drei Niederlagen tun weh, da Sparta Lichtenberg derzeit wenig anbrennen lässt und fünf Punkte vor Tasmania hat. Unten hingegen verschärft sich die Krise bei einigen Mannschaften. Die Füchse haben noch ein Spiel in der Rückhand, doch Frohnau wird im Nordderby nichts abschenken. Nur bei einem Sieg schließen die Füchse aber mit einer zweistelligen Punktezahl die Hinrunde ab - die aktuellen 7 Zähler werden für die Rückrunde eine schwere Hypothek. Auch die Aufsteiger Charlottenburg und Berolina Stralau müssen Lehrgeld sich auszahlen lassen. Beide haben aber dne BFC Preußen in unmittelbarer Punktenähe. Etwas aufatmen kann Al-Dersim durch einen Sieg gegen die Spandauer Kickers.

      Hinrunde - Tabelle
    • Sag niemals nie - ein Spiel ging doch noch

      Landespokal: Weißenseer FC - Spandauer Kickers

      Manchmal ist fb nützlich. Es ist vergangenen Donnerstag und man blickt kurz über die Benachrichtigungen. Mehrere Hopper tauschten sich aus, wo man denn noch hingehen können und daß die Auswahl so groß sei. Gut, die Einschätzung kann man teilen, wenn man einen Kracher wie FC Amed II versus Hürtürkel II als spielerisch mässige, aber politisch brisante Partie zwischen Kurden und Erdoganisten bzw Grauen Wölfen betrachtet.
      Mir fiel eher der Weißenseer FC auf, der noch im Pokal unterwegs ist und um 19:00 in ihrem Sportpark auf den eine Liga höher spielenden Berlin-Ligisten Spandauer Kickers traf. Das Spiel wies allerdings einige Besonderheiten auf
      1) beide Truppen spielen in ihrer Liga gegen den Abstieg und es ist fraglich, wie hilfreich ein Weiterkommen wirklich ist.
      2) es handelte sich um ein Nachholspiel - die Kickers verloren das vorherige Spiel im Elfmeterschießen, legten aber erfolgreich Protest ein und so musste unter der Woche gespielt werden, um nur eine halbe Woche gegen den bereits feststehenden Gegner SC Staaken zu spielen.
      3) Jener SC Staaken liegt in Nachbarschaft der Kickers, so dass ein veritables Derby anstünde ..
      4) Unter der Woche mal eben 30 Kilometer quer durch die Stadt für ein Spiel ist nicht ohne. SpaKi erreicht man wahlweise mit dem Bus oder dem RE (!), muss dann aber immer noch einen längeren Fußweg in Kauf nehmen. Weißensee erreicht man nur via Straßenbahn.

      In Weißensee sah ich nur einmal auf dem Rasenplatz, dunkelheitsbedingt musste auf dem beleuchteten Kunstrasen gespielt werden. Dieser liegt aber direkt neben dem Vereinsheim mit diversen Accessoires des eigenen Vereins, aber auch der Bayern (?) und Bayer Leverkusen (??). Immerhin konnte mir einer der einheimischen Fans den Kontakt zum Offiziellen vermitteln, der Zugang zu den Nadeln hatte. Mir deucht, er trennte sich nur schwer von seinen Schätzen, konnte aber aus dem reichhaltigen Fundus die Ehrennadel und die alte BSG-Nadle abstauben. Beim Anblick eines der kleinen Autotrikots mit Saugnapf fragte ich noch unauffällig nach sonstigen Kleinkram, aber da war schon Ende Gelände mit dem Stöbern als Fremdling in den heiligen Hallen des Büros. Zumindest die zwei schönen Exemplare aus der Gattung der Anstecknadeln eingesagt.

      Das Spiel ist schnell erzählt. SpaKi wollte weiterkommen und machte das Spiel, aber es war für den neutralen Zuschauer mehr als nur eine Liga Unterschied. Der WFC kam nur gelegentlich nach vorne und brachte vielleicht ein oder zwei Abschlüsse zustande. In der Zweiten Halbzeit weiterhin Einbahnstrasse, ohne dass den Gästen der entscheidende Treffer gelang. Meinereiner hatte vor dem Vereinsheim Platz gesucht, wo die anderen Hopper die Scharmützel auf dem Platz bewunderten. Rechts von uns auf der Geraden war der Anhang der Weißenseer zu bewundern, die mit einem Rauchtopf zur Halbzeit immerhin für Stadionatmosphäre sorgten, gegenüber die Trainerbänke.
      Und das Murren begann ob der zahlreich vergebenen Chancen der Gäste, da alle die Verlängerung befürchteten und so warm war es ja nun nicht. Erinnerungen an das andere Nachholspiel eine Runde vorher wurden wach, als der BSC Marzahn ebenfalls abends den klassenhöheren SSC Südwest aus dem Wettbewerb kegelten.

      Und das geschah dann zur großen Überraschung auch heute. Die entnervten Gäste ließen bei einem Konter die Weißenseer ziehen, der Flankengeber hat Zeit und schlägt den Ball schön in den Lauf Hödtkes, der gegen die Laufrichtung des Keepers und ohne nennenswerte Bewachung einnicken kann. Es war der vielleicht dritte oder vierte Torschuss, stellte aber den Spielverlauf etwas auf den Kopf. Nach einem weiteren Konter hätten sie sogar erhöhen können, aber es blieb beim 1:0. Der Jubel war groß und die Kickers mussten mit leeren Händen den weiten Heimweg antreten.

      Glück brachte es dem Weißenseer FC allerdings nicht. Nur drei Tage später reiste der besagte SC Staaken an, der in neunzig Minuten kein Tor schoß - aber in der Verlängerung gleich drei. Somit schied der WFC nur kurz nach dem Triumph wieder aus und folgte dem BSC Marzahn, der sich ebenfalls kurz nach seinem Überraschungssieg in der nächsten Runde wieder antrat und auch die Segel streichen musste.

      Weißenseer FC - Spandauer Kickers 1:0

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    • Neues bezüglich Woktoria ..

      FuPa berichtet und auch wenn es wieder Stilblüten hagelt ("01.06.2013 Viktoria 89 und der Lichterfelder FC fusionieren, es entsteht nicht mehr als die größte Jugendabteilung Deutschlands. " - weniger ist eben oft mehr) zeigen sie doch gut, was alles schief gehen kann, wenn man sich nur dusslig genug anstellt. Ich hatte allerdings auch vergessen, wie desaströs die Lage im Sommer war. Aber da hätte man ausmisten können und den Abstieg in Kauf genommen, statt dessen ist der Scherbenhaufen nun noch größer.

      Mit Leo Kirschner wechselt im Winter auch ein Tas-Stürmer. Vermutlich war er mit den Jokereinsätzen nicht glücklich und heuert bei unserem Ex-Trainer Reichel an, der mit den Füchsen allerdings auch einen reichlich fußlahmen Patienten retten soll.
    • 1. Spiel 2019, Freitag 18.01.2019

      Testspiel: SV Tasmania vs Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf

      Zum Aufgalopp gönnte sich Tas eine unterklassige Truppe, die einen beeindruckenden Lauf in den letzten Jahren hatte und von der Kreisliga in die Landesliga durchmarschierte, dort aber so langsam an ihre Grenzen kommt. Als relativ junger Verein mit Schwerpunkt Jugendarbeit durchaus imposant. Die teilen sich den Kunstrasenplatz mit dem Berliner SV und als ich den Verein mal besuchte, gab es ein Ligaspiel gegen Tasmania II ..

      Da der Rasenplatz kein Flutlicht hat, wurde erwartungsgemäß auf dem nördlichen Kunstrasenplatz gekickt. Dieser war vereist und auf der Außenbahn noch eingeschneit und während des Spiels schneite es weiterhin, wenn auch zarte Flöckchen. Und es fanden sich einige unterfußballte Nasen ein, auch einer der Hoppernasen schaute vorbei. Zudem gab's noch ein nach-Weihnachtsgeschenk vom Verein für den harten Kern. Die Tas-Tasse für Tas-Manische Teufel.

      Das Spiel selbst war die erwartete Einbahnstrasse, allerdings hätten sich die Jungs wohl lieber Schlittschuhe angezogen. Technische Finessen war kaum Möglichkeiten, Sprints ohnehin riskant, da an den Ecken eine gemauerte Begrenzung dicht am Feld hingepflanzt wurde. Die Suche nach einem Heissgetränk war zumindest erfolgreich, da ein Teil der Vereinscrew sich im Getränkelager zurückzog, statt sich draußen Eisfüsse zu holen. So gab's Kaffee zum warm werden, doch ich hab natürlich das erste Tor verpasst, sehr zum Amüsement meiner Mitstreiter. Das vermeintliche zweite Tor wurde wegen vermeintlichem Abseits zurückgepfiffen, als ich mit Kaffee ausgerüstet zurück am Feld stand.
      Doch kurz darauf traf der um seine Tor betrogene doch zum 2:0 und kurz darauf die kurioseste Szene des Spiels: eine Flanke aus spitzem Winkel findet nur den Verteidiger, der abfälscht und seinen Keeper zu einem Reflex zwang, der dann wie ein Maikäfer auf dem Boden lag, während der blanke Tas-Stürmer Hartwig auf das Abstaubertor spekulierte. Der Ball ging von der Latte hoch, doch klatschte von der Latte hinter das Tor und nicht nach vorn, wo ihn selbst der Hausmeister mit nacktem Hintern hätte einnetzen können.

      Zur Halbzeit wurde fleissig durchgewechselt und ein Teil der ausgewechselten Burschen stand bei uns, wobei Papa Hartwig immer für eine Anekdote aus dem Lokalsport gut ist. Gleich zweimal traf der eingewechselte Nachwuchsstürmer Coskun nach schöner Vorlage von außen, jeweils immer direkt abgezogen und dem Keeper keine Chance gelassen. Dann traf nach längerer Abwesenheit (Job? Studium?) Rückkehrer Ujazdowski, bis die Gäste mal vor's Tor kamen und mit Kopfball nach guter Flanke den Ehrentreffer erzielten. Kirli mit einem frechen Heber über den Keeper und Emre mit sattem Schuss in's Eck trafen zum standesgemäßen 7:1. Die maulenden Spielerfreundinnen wollten frierend schnellstmöglich weg und auch der Rest wollte sich den Bundesliga-Kracher Hoppelheim gegen die Batzis anschauen. Ich bin wohl der einzige, der wieder nur einkaufen gefahren ist und mit einem Haufen ungesundem Zeug sich in einem Forum einloggt und da von Testspielen im Schneetreiben schreibt ...

      So sah der Platz aus ..

      Schneetreiben

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    • 2. Testspiel

      CFC Hertha 06 - SV Tasmania 2:1 (1:0)

      Nachdem unlängst Tas dem Nachbarn Blau-Weiß 90 in einem anderen Testspiel doch recht deutlich mit 1:4 unterlag, spielten Blau-Weiß-Rot am heutigen Sonntag erneut gegen eine höherklassige Mannschaft. Der "Charlottenburger FC Hertha 06" dürfte hier wohl kaum jemanden ein Begriff sein und spielten lange Zeit im unteren Klassement am Rande der Bedeutungslosigkeit. Auch das recht unspannende Logo mitsamt der passablen Webseite deuten auf einen eher unspannenden Club hin.
      Trotzdem spielen die in der Oberliga? Nun, ein Bauunternehmer ist dort Chef und reiht sich in die Riege hiesiger Mäzene ein, die sich einen Club suchen und dort mit Leib und Seele Chefchen sein zu dürfen. Leider ist nicht davon auszugehen, dass der Geldgeber sein Interesse verliert. Zum einen geht das schon recht lange gut und zum anderen sponsort man die hiesige FuPa-Abteilung, so dass dort regelmässig Berichte über den Verein zu lesen sind. Für mehr Bekanntheit investiert man also auch.

      Während die Mannschaft recht erfolgrich ist, mangelt es an allem anderen. Beim Platzhauptbenutzer Brandenburg 03 wildert man sehr zu deren Leidwesen im Jugendbereich, für die Abendspiele muss man an den Sportplatz an der Brahestrasse ausweichen (Kunstrasenplatz mit Flutlicht, gehört wohl zu einer benachbarten Schule) und Anhänger gibt's auch nicht wirklich. Beim heutigen Spiel waren etwa 25 Nasen zugegen, davon mindest 15 Tasmanen, dazu möglicherweise Hopper und der Rest könnten zum Stab der Heimmannschaft gehören. Die Zweite Mannschaft gurkt übrigens ganz tief unten, bei einem Spielerexodus hätte der Verein also existentielle Probleme.

      Doch allen Unkenrufen zum Trotz: deren Erste spielt zurecht in der Oberliga, wie Tas heute leider schmerzlich erfahren musste. Was ist deren Rezept?
      a) eine wirklich gute Raumaufteilung. Ab Mittelfeld wird es schnell eng und auch die Flügelflitzer werden rasch gedoppelt, so dass kaum ein durchkommen ist
      b) aggressives Pressing der laufstarken Stürmer - schon beim Spielaufbau wird Druck ausgeübt, die zumeist kleinen und wenigen Kicker stören früh und das über nahezu das gesamte Spiel über
      c) präzise Pässe über das halbe Feld, die auch genau die erwähnten laufstarken und schnellen Offensivleute erreichen. Einige Male wurde unser Außenverteidiger Babaev so in Bedrängnis gebracht.
      d) konsequente Chancenverwertung - ein katastrophaler Fehlpass führte direkt zur frühen Führung, die nciht mehr umgebogen werden konnte.

      Wie ist das Malheur passiert? Irgendeiner im Mittelfeld drischt den Ball zurück, der Adressat ist einen Moment abwesend und der Gegenspieler gedankenschnell. Schnell marschiert und schelenz im Tor keine Chance gelassen. Da nützt einem auch die Feldüberlegenheit nichts. So dürfte Hertha 06 auch in der Liga spielen und da sollte man nicht in Rückstand geraten. "Oldie" Rene Robben ist gefühlt drei Köpfe größer als seine Nebenleute, doch nicht eine einzige Flanke kommt so, dass der Stürmer oder auch unsere Abwehrrecken mal ihre Größe einsetzen können. Weder Flanken noch Ecken kommen nämlich an. Umgekehrt sind Ballverluste brandgefährlich, weil deren e) Umschaltspiel wirklich bockstark ist.

      Doch Schluß mit der Lobhudelei des öden Gastgebervereins! Andere sollten gelobt werden!
      a) Tas brachte ein paar Nasen mit: Eltern, Freundinnen und Anhänger.
      b) meinereiner schleppte dazu noch einen geschundenen Körper mit: das BERLIN SKA CITY Fest von 18:00 bis 2:00 in den Knochen
      c) die Mannschaft: nie aufgebend immer wieder gegen den Gegner angerannt und mit beharrlich herangekämpft, sorgte Emre Demir immerhin für den Anschlusstreffer, nach dem ein weiter Bock in der Verteidigung das 0:2 verursachte ..

      Morgen geht eine weitere stressige Arbeitswoche los, ich muss/darf abends noch zu einer Wohnungsbesichtigung nach Köpenick (gestern Vormittag schon bei einer anderen). Ich bräuchte eigentlich noch ein Wochenende zum erholen ...

      Bilder:
      Eingangsschild
      Fähnchen am Vereinsheim
      Ist eben ein Schulsportplatz ...
      Platz mit Schulgebäude
      Unterwasserkugelstoßen
      Gästeblock oder Lehrerzimmerraucherbereich?
    • Wer glaubt, Martin K. aus H. an der L. wäre ein dreister Operettenkönig ... kann sich überzeugen, dass man in Berlin auch das besser kann.
      Und wer gerade Langeweile hat: #tbebemv

      Zitate:
      Voller Saal bei der #tebemv. So viele Neumitglieder gabs noch nie. Und die meisten sind erst gestern eingetreten. Ein Trauerspiel. #tebe

      Tennis Borussia jetzt in Bulgarien in den Top10 der Fußballvereine bzgl. Mitgliedern. Zumindest bulgarische Führerscheine am Einlass bei Neumitgliedern. #tebemv #tebe0

      Es stellt sich in Gesprächen heraus, dass offenbar gezielt Menschen... nennen wir es...angeworben wurden für diese Mitgliederversammlung. #tebemv #tebe #timetosaygoodbye

      #h96: "Scheißigste Vereinsführung ever!" #tebe: "Hold my Berliner Weiße!"

      :D :rolleyes:


      An sich ja eine nette Szene und viele von denen sind auch als Hopper unterwegs. Ausgerechnet einer der Twitterer muss nun ausgerechnet einen selltic-Avatar haben ...
    • Freitag Abend, Testspiel Concordia Britz - Berliner SV 1892 4:1 (0:1)

      Manchmal ist man im nachhinein doch froh, nicht zu faul gewesen zu sein. Nach einer langen Woche stand gestern ein Testspiel in der Nachbarschaft an, etwas mehr als zwei U-Bahnstationen entfernt. Also ein kleiner Fahrradausflug gen Süden, garniert mit den Blicken der Leute, die Radfahrer im Winter grundsätzlich für geisteskrank halten. Stimmt ja auch irgendwo. Aber man kommt vor die Tür und macht auch ein bißchen Sport.
      Nachdem ein anderer Hopper seine Anwesenheit ankündigte, der dafür aus Deutsch Wusterhausen anreiste, hatte ich keine Ausreden mehr. Mit Verspätung kam ich da also am Vereinsheim an, begrüßte die bekannten Nasen und fand ein kleines Grüppchen netter Leute. Zwei Bezirksligisten mit Aufstiegsambitionen testeten gegeneinander, aber zunächst sah das recht mau aus. Die Gäste überraschten mit dem Führungstor, Concordia scheiterte hingegen vor dem Pausentee bei ihren Angriffsversuchen.

      Zur Halbzeit musste erstmal an der Pforte geklopft werden, bis uns die Wirtin hinein ließ. Auf einer Leinwand lief die Zweite Liga und da der Union-Hopper mit dem Hertha-Hopper die letzten beiden Kaffee einsackten, nahm ich zwangsweise ein "Jubi", dass eiskalt sogar fast okay ist. Das "Jubiläumspilsener" der Kindl-Brauerei ist das Standardbier vor allem bei Westberliner Vereinen. Zumindest konnte unser Troß im Warmen plaudern, bis die Zweite Halbzeit rief und wir zumindest zu denen gehörten, die sich noch nach draußen in die Kälte wagten. Und es wurde noch richtig was geboten.

      Zunächst verpasste ich noch dne Ausgleich unmittelbar nach Wiederanpfiff, so dass ich den Führungstreffer erstmal für den Ausgleich hielt. Der war aber imposant. Concordia kam mit druck aus der Kabine und die Gelben überrannten zusehends die ganz in Schwarz spielenden Gäste, diesmal behielt der abschließende Kicker die Nerven und überlisteten den Keeper mit einem schönen Heber. Kurz darauf die Vorentscheidung: im Fallen eine Bogenlampe in's Eck zu fabrizieren ist entweder rares Können oder doch einfach nur Bezirksligadusel. Zumindest drin. Mit dem 4:1 vor dem Ende unterstrich Concordia ihr Potential und wenn beide Mannshcaften ihr Ziel erreichen, spielen die beiden derzeit in verschiedenen Staffeln kickenden Teams eine Etage höher in der Landesliga gemeinsam.

      Dazu müsste sich der BSV allerdings noch etwas strecken. In der Zweiten Hälfte trotz Führung untergegangen und die wenigen Kontermöglichkeiten leichtfertig vergeben. Wobei man dem Keeper der Concordia ein Kompliment machen musste - zweimal rettete er mit tollem Reflex gegen einschussbereite Gegner. Hab ich schon mal erwähnt, dass es abends echt kalt wird? Danach schnell mit dem Rad zurück.

      Heute morgen wieder raus und mit dem deutlich weiter zur Wohnungsbesichtigung gefahren. Da war nur leider keiner, der mir das Mietobjekt zeigte. Blick in den Notizblock: Adresse stimmt. Keine Telefonnummer und die Nummern im Hausflur enden mit dem freundlichen Hinweis, dass ich außerhalb der Bürozeit anrufe ..

      Ohne die kleinen Freuden des Alltags hätte man gar keinen Spaß mehr, also trotzt dem Wetter und geht vor die Tür!
    • Wenn man morgens Kaffee an's Bett gebracht bekommt weiß man, dass man besser den Wecker hätte stellen sollen. "Ist schon gleich halb zwei" war der Kommentar meiner Schwester und zu meinem Entsetzen ist mein "wenigstens einmal in der Woche ausschlafen" ein klein wenig ausgeartet. Die gestrige Fahrt im Schnee zur Wohnungsbesichtigung schlug sich in schweren Waden wieder und der Großteil der Spiele wird längst begonnen haben, wenn ich ausgehfertig bin.


      Zum Glück aber spielten einige wenige Mannschaften zu sonntäglich-vernünftigen Zeiten (15:00!) und dabei auch eine Truppe, deren Heimatplatz mir noch fehlte: Brandenburg 03. Vor einiger Zeit sah ich mal ein Ligaspiel gegen Hansa 07, aber auf dem Rasenplatz an der Sömmeringstrasse, der auch vom "Untermieter" Hertha 06 genutzt wird. Doch ursprünglicher Stammplatz und vor allem Sitz des Vereinsheims ist weiter südlich der Platz an der Fritschestrasse, mitten im dicht besiedelten Charlottenburg und südlich des Schlosses. Superbe Wohnlage. Mit der U-Bahnstation "Richard-Wagner-Platz" wartet auch eine farbenfrohe Haltestelle mit viel Kultur auf, die ich somit endlich auch mal besichtigen konnte.

      Testspiel: Brandenburg 03 - SD Croatia 1:5 (0:1)

      Leider fährt man etwas länger dorthin und als ich endlich den Platz fand, war auch schon Halbzeit. So war zumindest Zeit, den Eingang zu suchen (hätte einfach an der Stirnseite rechts statt links herum laufen müssen ..) und den Platz zu begutachten. Gen Osten und Süden enge Strassen mit Häuserfront, nördlich hinter dem Vereinsheim ein kleiner Park mit Spielplatz, auf der Westseite eine kleine Tribüne mit kleinem, separaten Platz dahinter. Alles hoch umzäunt, also Strassenfussballkäfigatmosphäre, gut illustriert von drei bis vier Asi-Jugendlichen, die auf das Tor bolzten und sich permanent mit Beleidigungen "anheizten", die vor allem auf Zungenaktivitäten im männlichen Genitalbereich verwiesen.

      Irgendwann fand ich den Weg zum Vereinsheim (interessante Zaunkonstruktion ..) und konnte nicht nur die zahlreichen Wimpel an der Decke bewundern, sondern bekam auch Kaffee und bekam auch eine rasche und positive Antwort auf meine Frage nach Nadeln. "Ja, die haben wir hier!" und holt ein kleines Gals mit Zeug darin hervor. Für gewöhnlich erntet man ja fragende Blicke und die Reaktion, dass man erst in hinteren Schubladen oder in der Asservatenkammer müsse. Er stellt mir ein kleines Spendensparschwein hin, dass allerdings schon mit meinem Fünfer überfordert ist. Er wechselt mir erstmal den Schein und gibt mir gleich zwei Aufkleber und eine weitere Nadel.

      Draußen geht es langsam weiter und der nette Mann vom Tresen wirft noch einen Blick nach draußen und fragt, ob es immer noch 0:1 stünde. Super, jetzt weiß ich wenigstens den Spielstand. Wir plaudern noch, aber als ich dann eine spezifischer Frage zum Platz stelle meint er grinsend, dass er erst seit zwanzig Jahren hier wäre und verwies auf einen älteren Herren, der auch einen schritt heran kommt. Es stellt sich heraus, dass er seit 1953 (!) bei Brandenburg 03 ist, vom Spieler zum Funktionär alles mitgemacht hat und gern von früher erzählt. Grinsen muss er, das sich von Tasmania komme und merkt höflich an, dass Tasmania früher ja nicht so einen schönen gespielt hat. Neukölln als alter Arbeiterbezirk und Amüsiermeile ist eben eher Zilles Milljöh als das schnieke Charlottenburg.

      Zum Spiel: das eingangs erwähnte Spiel gegen Hansa 07 war noch in der Bezirksliga, Brandenburg spielt mittlerweile eine Liga höher in der Landesliga und kämpft dort um den Aufstieg. Mit dem Alt-Tasmanen Arafa El-Moghrabi haben sie auch einen erfahrenen Stürmer geholt, obwohl das nicht zum Nachwuchskonzept des Vereins passt. Croatia selbst war in dem Spiel auch nciht überlegen und ackert eben viel. Einen Ligaunterschied hat man nicht unbedingt gesehen, außer bei der Chancenverwertung der Gäste.
      0:2 - schöner Freistoß, hoch angeschnibbelt über die Mauer in's Eck.
      1:2 - Abpraller des Keepers, El-Moghrabi rauscht von der Seite heran und wird vom Keeper gelegt, der sich dabei weh tat. Natürlich wollte er den Elfer, aber trotzdem klarer Elfer. Sinnfreie Diskussion der Gästemannschaft, danach sicher verwandelt.
      1:3 - Konter Croatia mit Flanke, die unhaltbar per Kopf hoch in's Eck gezimmert wird. Leider vom Verteidiger. "Schönes Tor .." merkt ein Offizieller Brandenburgs lakonisch an.
      1:4 & 1:5 - jeweils Konter über außen, Hereingabe und vom jeweiligen Torschützen locker eingenetzt.

      Der Spielstand entsprach jedoch nicht dem Spielverlauf, da die Gastgeber kämpften und sich ein Übergewicht erkämpften. Croatia nutzte den Platz aber aus, machte ansonsten aber keine gute Figur und hatte Glück, dass die Gastgeber einen gebrauchten Tag hatten.
      Nach Schlusspfiff verabschiedete ich mich noch herzlich von dem älteren Herren und fuhr zurück. Am Bahnhof musste ich dann aber noch Bilder machen. Ich oute mich hiermit als Wagner-Hörer(-aber-nicht-bis-aufs-Messer-Verteidiger). :D

      Bilder:
      U-Bahnhof
      Erläuterungen & Alltagsgegenstände
      Erläuterung
      Halbe Tribüne
      Fans des anderen Charlottenburger Vereins kritzelten, die Eckfahne schaut wehrlos zu
      Vereinsheim
      Vereinsheim innen
      Der FC Brandenburg 03 informiert .. wir hatten letzten Juni ein Sommerfest!

      edit: Karte

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    • SG Blankenburg - Mahlsdorf-Waldesruh 6:1 (3:0)

      Tasmania hatte heute noch spielfrei, also blieb die Qual der Wahl, wohin ich diesen Sonntag fahre. Der verregnete Himmel verdarb die Lust auf eine größere Tour, aber ein Spiel sollte drin sein. Ursprünglich war die Liste an interessanten Vereinen, die mir noch fehlen, lang genug, aber mein Zeitmanagement war eben wieder mal auf "Wochenende" ausgelegt und dementsprechend wurde es erst für Westend 01 und dann für den ebenfalls "da oben" gelegenen SC Borsigwalde zu spät. 14:15 begann die SG Blankenburg in Pankow, das ist noch machbar. Sicherheitshalber Karte, Schirm und Reiselektüre eingepackt und zum Bahnhof. Durch meine Verspätung habe ich allerdings die nur gelegentliche Anschluss-S-Bahn verpasst und kam dementsprechend später im Norden an. Pankow, nord-nordöstlicher Bezirk Berlins ist noch als Villengegend und Botschaftenbezirk der DDR bekannt. Hinter dem S-Bahnhof Pankow ist mit dem Bahnhof Heinersdorf noch eine Haltestelle, die man guten Gewissens als "Stadt" geschweige denn "Hauptstadt" bezeichnen kann. Ab Blankenburg fängt Bezirk Pankow / Vorort-Dorf an. Karte.
      Zum heutigen Spiel reiste das abgeschlagene Schlußlicht Mahlsdorf-Waldesruh an, die in der Hinrunde ganze sechs Punkte sammelten. Laut einem der Zuschauer erhielten die Gäste diese vom Pankower Club Buchholz - und Blankenburg. Hier war also noch eine Rechnung offen.

      Vom Bahnhof führt ein kleiner Pfad durch die Wildnis mit Bächlein und Ententeich zu einem kleinen Park mit Spielplatz, hinter dem die "Straße 18" liegt - ein innerstädtischer Feldweg, der noch nicht mal einen eigenen Namensgeber hat. Ein halbhoher Zaun schirmt den engen Platz von dieser Strasse ab, viel Platz ist für die Zuschauer nicht. Ein Eingang am Mittelkreis ist offen, der nächste ist hinten hinter dem Tor. Dort ist ein hölzerner Pavillon und der Imbissstand, ebenfalls mit Vordach, wohin sich das Gros der Zuschauer verkrümelte. Der Regen hörte nicht auf und mit Blick gen Himmel sah es auch schon aus, dass es sich heute mit Herzenslust einregnet. Spitze.

      Meine Trödelei hatte sich da aber schon gerächt. Denn als ich durch den Park zum Platz ging, sah ich von fern die Anzeigentafel und musste feststellen, dass Blankenburg bereits zweimal (5. / 8.) getroffen hatte. Erstmal ein Foto. Dann näher heran, erneuter Angriff, Schuss aus der Distanz und in trauter Eintracht war der Keeper und ich mir sicher, dass der weit vorbei geht - bis er im Winkel einschlug. Noch ein Foto. Schimpftiraden der Gäste, die ein Handspiel gesehen hatten, doch die auffällig niedliche Schiedsrichterin ließ sich nicht beeindrucken. M-W musste also schon selbst aktiv werden. Zumindest beflügelte meine Ankunft die Kicker in blau, die nach vorne spielten. Teilweise passable Einzelleistung der Spieler, aber wenig Zusammenspiel. Ein Kombinationsspiel ist auf dem geschundenen Acker aber auch fast unmöglich, zumal die Zweite vorher schon 90 Minuten das Feld umgepflügt haben.
      Zumindest einen guten Konter schaffte Blankenburg noch, der aber vom Gästekeeper glänzend pariert wurde. Da war ich schon mit einer Bratwurst versorgt, die mir das Original servierte. So, wie man sich eine Stadionwurstverkäuferin halt vorstellt (rund 50, gut genährt, eher kurz als lang, loses Mundwerk, aber total nett). Zur Halbzeit schnell in das kleine und überbevölkerte Vereinsheim und nach Kaffee und Nadeln gefragt. Den Kaffee gab's in einer Tasse (auch für draußen!) und Nadeln gab's auch. Der Barmann holt einen kleinen Bastkorb mit Zeug darin und fragt, welche ich haben will. Kosten einen Euro pro Stück (!). Neben dem aktuellen Logo gibt's noch ein wirkliches schönes stück und beide kommen mit.

      Draußen erstmal Fotos gemacht und werde von zwei argwöhnischen Herren gleich inspiziert. Was ich mit den Fotos machen wolle und warum ich überhaupt fotographiere. Die Darstellung meines Hobbies scheint überzeugend zu sein, auch wenn ich gleich das nächste Fettnäpfchen trete, da ich unvorsichtigerweise von "Kreisliga" spreche und sofort "Bezirksliga!" entgegnet bekomme. Das Spielniveau ist allerdings tiefer, kann aber auch am Wetter und der Tatsache geschuldet sein, dass es der erste Spieltag nach der Winterpause ist. Die ersten Spieler stehen schon auf dem Rasen, da fällt mir ein, dass die Anzeigentafel noch abgelichtet werden muss. Gut ausgestattete Fotographen können die auch von gegenüber heran zoomen, mein S3 Mini kann nur fotographieren, was vor mir ist. Also schnell noch an der Gästetrainerbank vorbei, Foto machen und wieder zurück.

      M-W spielt passabel mit, trifft aber die Kiste nicht, die Blankenburger im Schongang befinden sich schon in der Badewanne. Zur allgemeinen Überraschung schlägt der Ball plötzlich zum 1:3-Anschlusstreffer ein. Der verdutzte Schütze ist selbst dermaßen überwältigt, dass er und seine Mannen authentisch lautstark jubeln. Echte Freude. Erfolgserlebnisse waren halt rar zuletzt.
      Das Blöde daran: nun spielten auch die Gastgeber wieder mit und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Und dreimal der gleiche Weg:
      Ball auf den rechten Flügel, dort den Verteidiger stehen lassen, in den Strafraum rein und passen. Und das Spiel funktionierte wie gesagt gleich dreimal, wobei Blankenburg das Ergebnis hier noch deutlich höher schrauben können, wenn die Adressaten noch konsequenter die Vorlagen genutzt hätten.
      Und es muss furchtbar frustrierend sein, wenn selbst das Frustfoul daran scheitert, dass man wieder nicht den Gegenspieler hinterherkommt. So ging selbst der Fausthieb in's Leere, weil der Flügelflitzer schon längst zwei Meter weiter war, als der Axel Schulz der Bezirksliga den Schwinger austeilte. Genau vor'm Gros der Zuschauer und ja, auch sehr zur Belustigung.

      Bilder:
      Ankunft
      Torjubel & Frust
      Beutestücke
      Haupteingang
      kultige Anzeigentafel
      Blick vom Grillstand
      Der Acker
      "Neue Fanartikel eingetroffen"
    • Sonntags-Doppler: Tasmanen bringen Glück!

      11:15 FC Nordost - TSV Mariendorf II 2:0 (0:0)

      Da Vaddern am Valentinstag Geburtstag hatte und ich nach der langen Woche ein ziemliches Wrack war, gab's am gestrigen Samstag noch mal Familienbesuch. Befindet man sich schon mal im Ostteil der Stadt, ist ein Stadionbesuch auch günstiger, so erreicht man mit dem Bus den ebsagten FC Nordost recht entspannt und kann sich Marzahn angucken. Selbst hinter dem Staddteil Marzahn finden sich zunächst kleine Einfamilienhäuser, bevor die Plattenriesen den Blick dominieren. Kurz vor der Stadtgrenze, S-Bahn Mehrower Allee kickt der FC Nordost, zuletzt allerdings weniger erfolgreich. Nach dem Abstieg aus der Landesliga ist man eine Klasse tiefer Vorletzter der Bezirksliga und empfängt den einen Platz höher liegenden TSV Mariendorf II, die aber auch schon ziemlichen Abstand zum rettenden Ufer haben und nur mit einem Sieg sich Chancen erhoffen können.
      Stolze 4 Euro solld er Eintritt kosten, doch für einen Zwanni gibt's kein Wechselgeld. Also erst einen großen Kaffee zu passablen 1,90 beschaffen und dann den Eintritt latzen. Eine Nadle haben sie aber nicht und auch im Geschäftszimmer guckt mich der Kassenwart nur irritiert an und bockt aus Prinzip. Als es Zeug gab hatte keiner den Schlüssel und jetzt ist also alles weg ..

      Es sollte aber das einzige Ärgernis bleiben - die Atmosphäre war entspannt und die anwesenden Leute sagen noch "Gesundheit!", wenn man laut niest. Das Spiel enttäuschte auch meine Erwartungen nicht. was den Katastrophentourismusfaktor anging. Allerdings - die Gastgeber warne engagiert und spielten nach vorn. Nicht gerade einfach, wenn in den 16 bisherigen Saisonspielen ein Sieg (!) und zwei Remis erbeutet wurden. Die Gäste beschränkten sich auf Konter über ihren dribbelstarken Mittelstürmer, der allerdings vorne auf sich gestellt war. Die Marzahner vom FC Nordost ließen sich offensiv ständig abkochen, immer wieder drängten die Verteidiger selbst zentral locker auf die Außen und idR auch ins Toraus ab. Bis auf einen Schuss, der allerdings auch gut pariert war, passierte nicht viel. Als in der Zweiten Hälfte endlich mal Raum war und der Marzahner durchbrach, blitzte mal Torgefahr auf, doch das Klammern als letzter Mann ging für mariendorf glimpflich aus, weil der Stürmer einfach nicht theatralisch genug fiel.
      Spielerisch eine klassische Nullnummer, doch es fielen noch zwei Tore. Eine Flankenkerze sollte per Kopf abgewehrt werden, doch verfehlt, aus dem Hintergrund müsste ein Nordostler schießen, er schießt ... und mal nicht drei Meter drüber, sondern tatsächlich stramm in die Maschen. Nach einem Konter gelang sogar der zweite Treffer, dass Nordost nur noch einen Treffer weniger als gespielte Spiele vorweisen kann und man nur noch zwei Punkte hinter dem heutigen Gegner steht. Zum rettenden Ufer sind es allerdings noch neun Punkte, obwohl Normannia gegen Schmöckwitz-Eichwalde 2:9 unterging.

      Den Großteil der Zweiten Hälfte schwätzte ich mit einem Anwohner, der vorbei kam und ebenfalls das wetter genoss. Strahlender Sonnenschein und gespräche über Rente, Exen und Ärger mit dem Auto. Ein ganz normaler Tag an einem Fußballplatz. Spieltag & Tabelle



      14:00 Tasmania - BFC Preussen 5:2 (1:0)

      Das Blöde an Spielen soweit außerhalb ist, dass man ewig zurück zum Südring braucht. Schnell zurück in die Wohnung, Sonnenbrille und Schal holen und ab zum Spiel. Erstmal zum Grill. Das dauert und so kann ich aus nächster Nähe einen Konter der Gäste bewundern, der leichtfertig vergeben wurde und haarscharf am Tor vorbei ging. Augenscheinlich musste Tas vorher wechseln und hatte noch nicht einmal den gegnerischen Beton durchbrochen. Großspurig kündige ich im Block an, dass das heute noch ein Massaker wird und der Gegner nach dme ersten Gegentor ohnehin zusammenbricht. Gut, dass sage ich bei jedem Gegner. Doch die Gäste aus dem Südwesten backen derzeit kleinere Brötchen und befinden sich sogar auf einem Abstiegsplatz, trotz bissiger Spielweise. Da muss doch was faul sein!

      War's auch. Ich stand wie gesagt im Block, hatte gerade mein Mittag verspeist, als Tas-Hüne Robrecht sich über rechts durchtankt und aus spitzem Winkel vollendet. Damit war der Spielverlauf etwas auf dem Kopf gestellt, aber ich hatte Recht behalten. Und darauf kommt es ja schließlich an.
      Mit 1:0 ging es in die Kabinen, doch danach sollte es richtig rund gehen: Konter auf Romario Hartwig, der sich durchsetzt, verzögert und durch die Hosenträger des Keepers trifft. Sein Kumpel Engelhardt setzt danach noch einen drauf und tankt sich über links durch und erhöht auf 3:0. Entspannter Nachmittag also. Zum der BFC Preussen beste Chancen vergibt, vor allem Tas-Phantom Ferrera. Der wechselte vor der Saison zu tas, ward niemals mehr egsehen udn ging nun nach Lankwitz. Als unser Mann beim BFC scheiterte er frei vor Schelenz ein um's andere Mal.
      Durch einen Freistoß-Hammer mit links kamen die Gäste aber dann noch mal heran, doch im Gegenzug Freistoß für Tas und auch Shuleta vollendet direkt. Er aber gefühlvoll und mit Innenpfosten. Kurz darauf wurde mit Ali Baker ein junger Hüpfer eingewechselt, der sich gleich in die Torschützenliste einträgt. Er läuft am langen Pfosten mit, als die Preussenverteidigung mal wieder überlaufen wurde und der Torwart zwar stark rettet, aber eben direkt vor die Füsse des Flügelflitzers und darf sich von seinen Mitspielern feiern lassen. Kurz darauf ein letztes entnervtes Bäumen, der Gäste, die noch einmal über ein Elfmetergeschenk den Anschlusstreffer erzielen dürfen.
      Ein riskante Grätsche im Strafraum verfehlt Ball und Gegner, der Preussenspieler läuft weiter, doch der Ball ist weg und rollt Richtung Toraus. Der Elfmeterpfiff überrascht beide Seiten gleichermaßen. Nahc dme Treffer zeigt der Unparteiische noch drei Minuten Nachspielzeit an, pfeift dann aber doch recht zeitig ab.

      Zeitgleich kriselt der Rest der Spitzengruppe. Mit einem Spiel weniger (beim Schlusslicht) rückt Tas wieder vier Zähler an Sparta heran und festigt Rang 2. Dran bleiben!
      Spieltag & Tabelle
    • Sunday Holy Sunday - aber nicht von U2 (die fährt nicht über den Eichkamp) , sondern von S41 und S3

      12:00: TuS Makkabi - SV Tasmania 1:2 (0:1)

      Unter besonderen Vorzeichen stand das heutige Spiel im Schatten des Teufelsbergs im Südwesten: die streikenden TeBe-Fans entschieden sich, zum heutigen Spiel ihren kleinen Nachbarn zu unterstützen bzw den Support wahlweise aufzuteilen oder jeder nach seiner Fasson machen zu lassen. Da bei Makkabi sonst Zuschauer rar sind, hätte sich Hänschen Rosenthal bestimmt gefreut. Da Tasmania für die Lila-Weissen zu den befreundeten Vereinen zählt, gab's da keine Schwierigkeiten.
      Dies führte im Vorfeld zu einigen Planungsänderungen. Zum einen wurde endlich auf dem Rasenplatz gespielt, zum anderen stellte Makkabi auch eine gute Versorgung sicher. Dazu gab's Brezel (!) für alle sowie eine Art Wimpel vom Verein für einen Fünfer, der natürlich mit musste. Der besteht aber aus eine Art Kunststoff und dürfte von einem der Sponsoren sein, KNS Schildersysteme. Passt. Den Pin habe ich schon und erinnere einen der beiden daran, dass ich den bei ihm mal erstanden habe. Er überlegt kurz, kramt in einer Tasche und zaubert einen alten Makkabi Deutschland - Pin hervor. "Aber den haste noch nicht, wa?" fragt er grinsend. Ich musste shcon kurz überlegen, aber nein. Dann schenkte er mir das edle Stück. Sehr fein.

      Ich war allerdings auch spät dran (Erkältung > noch lahmarschiger als sonst, am Westkreuz umsteigen wegen einer Station und immer fährt unten die Bahn parallel schon ab, so dass man immer zehn Minuten warten muss ..) und verpasste so die frühe Führung. Verflixt. Doch es war tatsächlich eine Menge los: über 250 Zuschauer sahen das Spiel, während das eine Liga höher stattfindende Oberligaspiel Staaken gegen TeBe von nur 170 Zuschauern besucht wurde (und eine Nullnummer ertragen mussten). Schnell erkannte man bekannte Gesichter, wobei die anwesenden TeBe'er auch als Exilanten Farbe bekannten (das unvermeidliche Lila), doch einer unserer Haudegen hatte klugerweise Schals dabei und brachte diese - so sie uns zugeneigt waren - unter's Volk. Tas macht nach einer schnellen Führung gegen einen sogenannten Kleinen gern eine Runde Eierschaukeln, kam aber noch vor der Pause zurück und Makkabi konnte sich bei ihrem Keeper bedanken, der mit einer Glanztat noch den Ball aus dem Ecke fischte. Das hätte die Vorentscheidung sein können.

      So stand nur eine knappe 0:1 Auswärtsführung auf der neuen Anzeigentafel, die am Absperrzaun gegenüber neben der Heimbank befestigt ist. Zur Halbzeit also noch eine Runde gemacht um dieses neue Teil zu fotographieren und dabei auf die tasmanischen Waldorf & Statler gestoßen, die zwischen den Trainerbänken postiert waren. Nach den Gesprächsthemen "gefallene Fußballvereine" (wir sind schließlich bei Tasmania und es sind TeBe-Fans zugegen ..) muss ich eine Quizfrage beantworten, wer den DER Spieler von Alemannia Aachen sei. Deren Stadion heisst "Tivoli" und der einzige Spielername, der mir da überhaupt vom Hörensagen bekannt ist hört auf den Namen "Willi Landgraf". Der Blindschuss entpuppte sich als Volltreffer und die beiden Alten waren aufrichtig beeindruckt. Sie konnten nur nicht nachvollziehen, dass mein Stammverein die Kogge ist, aber bezüglich der Klischees hilft nur anständiges beckenbauern (charmant relativieren, die Berichterstattung kritisieren und feststellen, dass man mit all den schlimmen Dingen ohnehin nix am Hut hat). In der Zeit fällt auch der überraschende Ausgleich nach Wiederanpfiff.

      Zeit, wieder Richtung Kaffeestand zu gehen. Einmal außen herum, sich erfolgreich festquatschen und im Augenwinkel die erneute Führung Tasmanias bewundern. Der Gesprächspartner ist ein TeBe-Haudegen, der nach Hamburg will, aber gleichermaßen gegen den HSV und St. Paulski koffert und die irritierten Blicke der anwesenden Lila-Weißen komplett ignoriert. Geiler Typ. Irgendwie war das Spiel dann schnell vorbei. Tas verpasste es, noch Tore draufzulegen, scheiterte allerdings häufig an dem Rübenacker, der Kombinationsfußball nur begrenzt zulässt. Zum anderen rettet ein Verteidiger für seinen geschlagenen Keeper handspielverdächtig, aber bei Schiedsrichter Z. braucht man da nicht viel erwarten. Mit 2:1 gewinnt Tas wichtige Punkte und bleibt so Spitzenreiter Sparta gefährlich im Nacken.

      Spieltag & Tabelle



      14:00 SG Eichkamp-Rupenhorn vs CFC Hertha 06 II 11:1 (7:0)

      Wenn man schon mal da ist, kann man sich gleich noch mehr anschauen. Vier Ligen tiefer kickt auf der benachbarten Hans-Rosenthal-Anlage u.a. Eichkampf-Rupenhorn auf einem neuen Kunstrasenplatz, nur einen schmalen Gang daneben beackerte CSV Olympia die Neuköllner von Hellas 1984.
      Der Kenner des Westberliner Fußballs wird der Eichkamp ein Begriff sein. Ein sehr lauschiges Viertel, von der Autobahn und S-Bahntrassen sowie den Waldflächen des Grunewalds abgetrennt vom Rest der Stadt lebt man hier gewissermaßen in Insellage, abgetrennt von der Insel Westberlin, und Westberlin abgetrennt von der Insellage Berlins im Osten. Nur der Bahnhofsname wurde später in "Messe-Süd" geändert, aber der gemauerte Schriftzug verwiest nach wie vor trotzig auf den ursprünglichen Namen. Zum anderen ist es die Gegend und er Bahnhof, der zum Mommsenstadion führt. Im Schatten dessen gibt es zahlreiche weitere Analgen und Plätze, die SG kickt in der Spitzengruppe der Kreisliga B ohnehin weit unter'm Radar der "Großen". Ich frage nach Wimpel oder dergleichen und der anwesende Offizielle beguckt mir meinen Schal und schlägt einen Tausch vor. Mein Herz blutet, das gute Stück nach fünf Jahren wegzugeben, aber das Eichhörnchen im Wappen lindert zumindest etwas den Trennungsschmerz. "Woran dein Herz hängt, dass ist dein Gott" sprach Luther vor 500 Jahren und ein schnöder Schal soll dann doch nicht meine Götze sein. Also noch ein Abschiedsfoto gemacht und meine Hoffnung darin gelegt, dass der Schal entweder noch mal bei ebay zu haben ist oder beim Verein es bald wieder Neue gibt ..
      Zumindest hatte ich einen angenehmen Gesprächspartner und das Spiel war auch passabel. Denn Hertha 06 hat nur eine Oberligamannschaft. Die Zweite ist der Altherrenbereich, die zwar partiell gut kicken können, aber alle schon ein Wohlstandsbäuchlein haben und spätestens im Laufduell den Kürzeren ziehen. Der erste Krampf streckt schon gegen Ende der ersten Halbzeit (!) einen Spieler darnieder und da ohnehin nur 12 Leute dabei sind, sind die Wechselmöglichkeiten gering. Ich hoffe mal, dass einer dabei ein Spielertrainer ist ..
      Das Spiel selbst war zum Pausenpfiff entschieden, da stand es 7:0 und die ersten Gästekicker keuchten merklich. Nach Wiederanpfiff sprinteten sie aber gleich wieder los, statt sich die Kräfte einzuteilen. Ein klares Abseits wurde übersehen und verhalf zum Anschlusstreffer, ein glücklicher Elfmeter hingegen wurde verschossen. Danach spielten die Hausherren noch einmal auf und erzielten weitere Treffer, ließen aber auch viel liegen
      , so dass es bei einem immer noch klaren Sieg blieb.

      Nebenan jubelten die Exil-Gastgeber Olympia über einen Abseitstreffer zur späten Führung, als im Parallelspiel (wortwörtlich ..) längst 9:1 stand. Der zweite Treffer war dann aber regulär. Mit dem neuen Schal ging es dann aber doch zurück, traf noch TeBe-Fans vom ersten Spiel und stellte erst zu Hause fest, dass meine Jeans unnerum komplett zerissen war und die hübsche Blonde, die mir gegenüber saß, sich theoretisch an meinen Shorts ergötzen konnte. :ohmei:

      Spiel
      Spieltag & Liga

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    • Unglück im Glück: da traf Alt-Tasmane Salvatore Rogoli für seinen aktuellen Club FK Srbija im Spiel gegen Dynamo II und musste sich doch mit 3:9 geschlagen geben. "Kleine Unterstützung" holten sich die Weinroten aus der Regionalligamannschaft, das Gros der ersten 11 hatten wohl schon Erfahrung in der Regionalliga gesammelt.

      Davon kann man beim BSC Reinickendorf nur träumen. Von "Auswahl an Spielen" schon gleich gar nicht, wer noch kommt, kickt. Zum Beispiel der Trainer (49). Da sich bereits zahlreiche Zweitmannschaften zurückzogen, wird es wohl kaum sportliche Absteiger in die Kreisliga C geben. Quelle
      "Der Tiefpunkt wurde bei der vergangenen 1:8 Pleite gegen den direkten Konkurrenten Berlin Hilalspor II erreicht. 12 Spieler bot man auf, einer musste zur Halbzeit aus beruflichen Gründen gehen, ein anderer verletzte sich. So ging es nur noch zu zehnt weiter. Glück hatte man, dass sich der Gegner eine rote Karte einfing und somit ebenfalls mit zehn Spielern auf dem Platz stand. Am Ende verlor man trotzdem deutlich."

      Das nenne ich ein Derby - mit 4 Platzverweisen. Für nur eine der beiden Mannschaften. Respekt, Spandau 06 (die auch gleich das Spiel gegen Teutonia verloren und wohl wieder knapp am Aufstieg scheitern werden).
      Aktuell hat nach Berlin United Biesdorf und die Teutonia gute Karten.

      Erinnert sich noch einer an Hürtürkel? Das fünfte Jahr in Folge Letzter wird immer wahrscheinlicher. Das Heimspiel gegen Kellerkind Köpenicker SC II ging gleich mal mit 1:4 verloren. Also nächste Saison dann Kreisliga A ...


      edit: Die Akademie der Wissenschaften spielt wieder im Herrenbereich!
      Na ja, fast. Das Konstrukt lautet Club Italia - AdW und haben die Lücke seit zwei Spieltagen gefüllt, die durch die Übernahme des alten Club Italia durch "Berlin United" gerissen hat. Und sie spielen auch nicht in Adlershof im Osten, sondern irgendwo in Spandau. Die Spiele werden nciht gewertet, also sind die beiden Siege nur begrenzt aussagefähig ..

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    • Spieltag 21 Berlin-Liga: SV Tasmania - Al-Dersimspor 4:0 (2:0)

      Nieseliges Schietwetter, klarer Sieg und trotzdem muss man sich am Kopf kratzen, weil unzählige Großchancen ungenutzt bleiben #Luxusprobleme #TasToo

      Zu Beginn erstmal ein Sucuksandwich als Mittagsersatz und die letzte Chance, überdacht das Spiel anzuschauen. Da der Grill in einer Art Einfahrt steht, ist man dort geschützt. Beim Blick auf die spärlichen Tribünen erkennt man aber schnell, dass das Wetter einige Nasen eher abschreckte, bei anderen aber den Entdeckergeist beflügelte. Eine Horde größtenteils englischer Hopper stand am Südostende, daneben der gewohnte Tas-Block. Na ja, die Meckerrenterbrigade und zehn Nasen vom harten Kern, zur Mitte noch ein paar Hopper und dann kommt auch der Sitzplatzbereich am Mittelkreis. Gegenüber die Dersimpöbelrentner.

      Bereits früh erlief Hartwig einen langen Ball und netzte ein. Daß es nur 2:0 zur Halbzeit stand, war eher der Verdienst der schwachen Chancenverwertung unserer Mannen denn der Verteidigung der Gäste. Diese leisten sich über die gesamte Spielzeit unfassbare Ballverluste im Spielaufbau und wurden von Tas immer wieder überlaufen. Glanzpunkte kamen unter anderem von Außenverteidiger Engelhardt, der über außen durch die halbe Abwehr spaziert und quer legt, aber der Abschluss wieder vergeigt wird. Kurioserweise sorgt ein kleinerer technischer Fehler für das zweite Tor: wieder steiler Ball auf Hartwig, der sich den Ball aber zu weit vorlegt und dem der Ball beim ersten Abschlussversuch enteilt, der Torwart aber schon mit dem Schuss rechnet und abtaucht. So kann der Stürmer nach zwei zusaätzlichen Schritten gegen den liegenden Keeper lupfen und trifft.

      Während Tas feiert, eskaliert die Situation allerdings beim Gegner. Der Torwart rennt auf seinen eigenen Mitspieler zu, brüllt ihn an und wird handgreiflich. Nur mit Mühe kann die Mannschaft die beiden auseinander halten. Glück für beide, dass das Schiedsrichtergespann hier keine Karte zückt. Mit Glück retten sich die Gäste in die Halbzeit.

      In der Zweiten Halbzeit wurde es allerdings nicht besser. Al-Dersim desolat und nicht als Mannschaft erkennbar, Tas verballert beste Chancen. Einen langen Ball auf Hartwig sichert der Verteidiger, der aber vollkommen unsicher sich den Ball abnehmen lässt und auch der herausstürzende Keeper wird umlaufen, doch leider verfehlt unser Stürmer das Tor und seinen Dreierpack. Kurz drauf ist es Robben, der frei am Keeper scheitert, doch Mittelfeldtechniker Emre hat aufgepasst und setzt den Nachschuss in die Maschen.
      Robben trifft dann doch noch. Und es hätte weitere Tore geben müssen, zumal der Gegner das Spielen weitestgehend einstellte. Rund zwei, drei nennenswerte Chancen erspielten sie sich doch, die allerdings wahlweise kläglich vergeben wurde oder großartig vom Keeper Schelenz vereitelt wurden, der zweimal im direkten Duell klären muss.

      Mit einem schmeichelhaften 0:4 muss Al-Dersim nun in den nächsten Wochen langsam die Form wiederfinden, sonst erwischt es sie dieses Jahr doch noch. Der SCC und Berolina Stralau teilen sich die Punkte und haben beide je zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den Al-Dersim innehat. Nur einen Punkt der tief gestürzte BFC Preussen, der aber noch bei Türkspor spielt. Schlußlicht Reinickendorfer Füchse haben trotz geballter Tasmanischer Erfahrung (Trainer Mario Reichel, Leihgabe Leo Kirschner, der auch gleich traf, Maximilian Weymann, Mätschke .. ) magere neun Punkte auf dem Konto hat und auch gegen Frohnau nur zu einem Remis kam. Und das Nachholspiel wird gegen Tasmania bestritten, so dass unsere Exen zwar motiviert, aber trotzdem chancenlos sein werden. Apropos Exen: unserer ehemaliger Stürmer Medrane erzielte das wichtige 1:0 seines SFC Stern 1900 gegen den Berliner SC (4:0) und rückt Tas gefährlich nah.
      Sparta gewann das Samstagspiel bei Empor klar mit 5:0, das Spiel wurde aber wegen der schweren Verletzung eines Emporspielers überschattet, so dass wegen einer Blutlache auch das Spielfeld gewechselt werden musste (!) - gute Besserung auch von mir. Auch hier traf mit Karasu einer aus der Tas-Jugend. Ärgerlich ist nur, dass nach wie vor unklar ist, ob Sparta im Falle der Meisterschaft auch tatsächlich hoch gehen will. Das macht der Trainer von der Mannschaft abhängig
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      Video

      Und wer kommt so nach?

      Landesliga:
      Staffel 1
      Je nach Anzahl der Abstiege von Berliner Oberligamannschaften in die Berlin-Liga entscheidet sich, wie viel von unten hochkommt. Die beiden Landesligameister steigen direkt auf, die Zweiten müssen entweder eine Relegation bestreiten. Die aktuelle Lage kann gern so bleiben, auch wenn die Konstellation unglaublich eng ist: die ersten vier Mannschaften trennen nur zwei Punkte. Brandenburg 03 ist noch Erster, verlor aber, Gatow schob sich auf Rang 2 vor und Hilalspor trennte sich überraschend nur 3:3 gegen Schöneberg. "Novi Pazar" bleibt mit einem Sieg in Lauerstellung. So ein Projekt braucht man neben "Berlin United" nicht auch noch. Absteiger Schöneberg fällt aber trotz des Punktes auf den letzten Platz, weil der andere Absteiger SW Neukölln das Kellerduell beim BSC II verlor. Schlecht.
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      Staffel 2
      Besagtes "Berlin United" schlug Verfolger Wittenau und dürfte durch sein. Biesdorf ließ bei Kellerkind Srbija nichts anbrennen, während Teutonia spielfrei hat. Durch den Rückzug von Türkspor FK verbleiben nur noch 15 Mannschaften und zwei Absteiger. Hohen Neuendorf sendete ein Lebenszeichen und schlug den Weißenseer FC, der weiterhin zittern muss.
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      .. und noch eine Etage tiefer?

      Bezirksliga
      Staffel 1
      Der Köpenicker SC wird wohl kommende Saison wieder Landesliga spielen. Dahinter hat der SSC Südwest gute Karten, wieder aus der Versenkung hervorzukommen.

      Staffel 2
      Hier kracht es im Gebälk. Oben metzelt Altglienicke II den FC Nordost auf deren Platz mit 9:1, Verfolger Schmöckwitz-Eichwalde schlägt Berolina Mitte klar 5:2 und Tur Abdin bleibt in der Verfolgerspur. Unten kann man sich fast alles erlauben. Normannia verlor 2:8 in Kaulsdorf, aber die drei Kellerkinder sind reichlich chancenlos, Mariendorf II holte sich aber wenigstens den Sieg bei Afrisko.

      Staffel 3
      "Favoritenelend" - TeBe II holt nur ein 4:4 gegen Inter II, Meteor muss sich im Derby Rehberge geschlagen geben und Concordia Britz hätte somit Boden gut machen können. Und spielen dann nur 1:1 gegen Hürtürkel. Dadurch haben die immerhin jetzt eine zweistellige Punktzahl. Hilft allerdings nicht, der Vorletzte Gatow II siegte mal wieder und im Kellerduell ledert Köpenicker SC II Lichtenberg 47 II deutlich ab.
    • Interview mit dem Gästetrainer

      Großartig. Da kann selbst Klopp noch was lernen. Zur Halbzeit hätte es gut und gerne 5 oder 6 zu Null stehen können. Richtig ist, dass man gegen Ende zwei, drei Chancen hatte, aber da hat Tas schon die Zügel schleifen lassen. Vier Tore Unterschied ist schmeichelhaft! Das "klare" Abseits hört man bei Hartwig immer, ist eben ein schneller Bursche.


      Eine kuriose Szene hatte ich vergessen: Linienrichter entscheidet Ecke für Tasmania, doch der Referee gibt Abstoß. Alle stapfen also zum Mittelkreis, bis auf unseren Eckenschützen, der gemütlich den Ball holt, ihn sich zurecht legt, Anlauf nehmen will ... und feststellt, dass schon alle weg sind und der Torwart ihn erwartungsvoll anschaut. Der hätte ja auch mal was sagen können ..

      Video von FuPa
    • Always Hardcore! Wohnungsbesichtigung plus 2 Spiele ..

      Gestern Abend "nur kurz auf ein Bier" weg. War irgendwann nach vier im Bett. Das ist an sich nicht schlimm, weil die mir fehlenden Plätze derart schlimme Anfahrtswege & Anpfiffzeiten habe, dass ich teilweise um neun hier losfahren müsste. An einem Sonntagmorgen! Utopisch. Der FFV Spandau (Anstoss um 10:00), SW sapndau (11:15) und Teutonia bleiben also weiße Flecken auf der Karte. Dazu Siemensstadt (11:00) und der SC Westend (12:15, aber nahe an Siemensstadt und weit weg von potentiellen Auswärtsgegnern Tasmanias. Da aber heute das Derby erst um 15:00 losging, konnte ich zumindest einen Platz abhaken, zumal ich aufgrund einer Wohnungsbesichtigung eh früher raus musste udnd en angefangenen Tag auch gleich weiterführen wollte.

      Westend 01 - Kickers Hirschgarten 1:2 (0:1)

      Der Club Westend 1901 liegt direkt neben dem Strandbad Jungfernheide Grenzgebiet und gehört zu Charlottenburg-Nord, an Siemensstadt (Spandau) angrenzend. Die namensgebenden "Jungfern" waren Nonnen eines Benediktinerklosters.
      Der Gegner kommt aus dem "Zwischenstück" Hirschgarten, das zwischen der ehemals unabhängigen Stadt Köpenick und dem östlich davon gelegenem Friedrichshagen liegt. Sehr schöne Gegend, aber auch knallharte Union-Hochburg, wie die heutigen Gastgeber im Hinspiel leidvoll erfahren müssen. Denn das Westend ist generell wie alles in Spandau und Charlottenburg Hertha-Zone und einige Leute aus dem Tross trugen entsprechende Mützen und wurden aufgefordert, diese doch in Köpenick abzunehmen .. nach dem Spiel flogen wohl noch die Fetzen.
      Dementsprechend stand das Spiel unter besonderen Vorzeichen. Kurios, da ich da keinerlei Verbindungen und Animositäten erwartet hätte. Auch gehört ein Gästekicker wohl zu den harten Fans der Eisernen und wurde allein dafür schon einmal reichlich derbe weg geochst. Keine leichte Aufgabe aber für den Schiedsichter, der optisch erst einmal erstaunte. Ein dürrer, langer Kerl mit langen Dreads und Sidecuts.
      Das Spiel war ein interessantes Kampfspiel mit leichtne Vorteilen für die Gäste, der schnörkellos mit langen Bällen den Offensivmann fütterten. Keine schlechte Taktik bei klatschnassen und rutschigem Kunstrasen. Teilweise ließen sie für Kreisliga A den Ball ganz gut laufen, während Westend mit Einsatz dagegen hielt. Erste Chance für die Kickers, dann eine aus dem Nichts für Westend und im Gegenzug doch das Tor für Hirschgarten. Flach durch die Mitte, alle verpassen und der Stürmer ist auf und davon. Dann Pfosten und ein direktes Duell mit dem Keeper, dass dieser für sich entscheidet wieder für Westend. Halbzeit.
      bereits vor dem Spiel habe ich das Vereinsheim inspiziert. Unten Umkleiden und Zweckräume, oben ein Vereinsheim mit Dachschrägen, Wimpeln und einem urigen Wirt. Den schlüssel für die Fanshopvitrine habe er nicht, er sei ja nur die Thekenpussy. Aber ein Pin mit Ehrenkranz findet sich und ich gebe ihm eine Handvoll Hartgeld dafür. Dazu einen Kaffee. der Becher muss aufgefüllt werden und ich begucke zur Halbzeit noch mal die Trophäen und die Fotogallerie. Kurzzeitig spielte die Erste Herren mal Verbandsliga, in den 70ern. Davor die Vertragsliga Anfang der 50er. Ansonsten überschaubare Erfolge, aber die anlage mit zwei Rasenplätzen und dem Kunstrasen mitten im Park schon schön. Nur an Spielern mangelt es, hier herrscht wohl Not, wie einer den Anwesenden erzählt.
      Ohnehin "Anwesende". Der Anhang ist klasse. sechs bis sieben Herren diskutieren über Fehler und Strategien, halten mich für einen Gästefan und booten mich trotzdem nicht aus. Als Groundhopper bin ich formell neutral und dadurch erst Recht willkommen. So erfahre ich auch den Stress im Hinspiel. "Die da drüben halten sich ja eh immer für benachteiligt ... " schnaufte einer, als ich erstaunt berichte, dass bei den Kickers eher die Gegner für Stress sorgen (s. ganz früher Spielbericht: Kickers Hirschgarten vs BFC Germania 1888), wenn ich die mal spielen sah. Damals gurkte aber Hirschgarten zwischen Kreisliga C und dem Keller de Kreisliga B herum, nun spielt man eine gute Rolle in der Kreisliga A. Verrückt.
      Später fiel das 2:0 und der Anhang befürchtete das Schlimmste. Ich musste allerdings früher los, weil eine U-Bahnfahrt an das andere Ende der U7 anstand - und das ist die längste Linie im Netz.



      TSV Rudow aka Schönefeld-Nord - SV Tasmania 1:5 (0:3)

      Neukölln-Derby geht klar an Tas - Von Beginn an spielbestimmend - auch in der Höhe angemessener Sieg bei Dauerregen

      Das Spiel begann programmatisch: Tas störte früh den Gegner bereits am Spielaufbau, erzwang Fehler und verunsicherte damit früh die Verteidigung, die unter Druck Fehler produzierten. Das zahlte sich schnell aus: Okan Kirli überlief auf seiner linken Seite seinen Gegenspieler und flankt, Emre verpasst, doch Julian Loder holt sich den Ball und hämmert das Leder zur frühen Führung in das lange Eck. Auch danach blieb Tas bestimmend, während Rudow trotz Heimvorteil und Rückstand abwartend reagierte. Tasmania aber mit starkem Umschaltspiel und schnellen Angriffen, wenn der Gegner beim Spielaufbau wieder den Ball verlor. Zunächst aber fehlte immer noch der letzte Pass oder der Abschluss war nicht platziert genug.
      Rudow brach selbst zweimal über deren linke Seite durch, doch fehlte in der Mitte der Abnehmer. Symptomatisch rutsche der Schütze bei einer daraus resultierenden Eckstoß aus und der Ball konnte sofort in einem Konter für Tasmania genutzt werden. Falls die Gastgeber aber mal zum Abschluss kamen, war auf Robert Schelenz Verlaß. Doch bald übernahm Tas wieder die Initiative und sorgte noch vor der Pause für eine komfortable Führung. Der spielfreudige Emre Demir hat den Ball und legt nach feinem Doppelpass mit Rene Robben quer am Torwart vorbei in den Lauf von Fabio Engelhardt, der nur noch den Fuß hinhalten muss. Kurz darauf geht es wieder schnell, diesmal wird von links nach rechts quer gelegt und hier ist Romario Hartwig der Nutznießer.
      In der Zweiten Hälfte ging es genauso weiter. Tasmania diktierte das Spiel, während die Gastgeber gelegentlich über Konter auf sich aufmerksam machten. Erneut sorgte ein frühes Tor für Signalwirkung. Nach einer Ecke kommt Kopfballungeheuer Okan Kirli an den Ball, der mit dem Hinterkopf an den Innenpfosten und i die Maschen verlängert. Das Tor hat er sich heute verdient. Falls die Gastgeber noch Hoffnungen hatten, etwas umbiegen zu können, wurde das erfolgreich unterbunden. Tatsächlich gelang dem Gegner wenig auf dem rutschigen Teppich und selbst frei vor dem Tor versagten die Nerven. Tasmania agierte hier defensiv manchmal zu sorglos, so dass Räume entstanden und Keeper Schelenz einmal Kopf und Kragen riskieren musste, aber der Mitspieler schaffte es nicht, das verlassene Tor zu treffen. Robben verfehlte mit einem frechen Heber über den weit vor dem Tor postierten Keeper knapp und auch Emre Demir wurde wegen abseits zurück gepfiffen (der Heber saß allerdings), aber Tas spielte hier längst Katz & Maus und hätte locker erhöhen können. Ein Ball über rechts auf Romario übertölpelt die Defensive komplett, seine uneigennützige Vorlage vollendet Robben zum 5:0.
      Nach einer weiteren Parade unseres Keepers muss nur leider Kirli verletzt raus (gute Besserung!). Während dem Gastgeber nahezu alle Bälle verspringen, gelingt ihnen dann doch der Ehrentreffer. Allerdings saß der Frust tief, so dass es noch einzelne Nickligkeiten gab, die allerdings ebenso wenig geahndet wurden wie die taktischen Fouls der Rudower. Am Schiedsrichter lag es also nicht, zumal Tas im Zweifel sofort Gelb bekam.
      Der Lauf hält also weiter an. Zudem kam Sparta zuhause gegen den Berliner SC nicht über ein Remis hinaus kam und Tas hat bei einem Spiel weniger nur noch zwei Punkte Rückstand! Kommenden Sonntag empfängt Tasmania Türkiyemspor, die überraschend deutlich Croatia mit 6:0 ablederten.

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      Oh man. Einer von uns hatte schon mit dem Tas-Boss geschrieben und der wusste von nichts. Zumindest ist hier noch keiner verhaftet worden. :D


      edit:
      Der Knaller des Wochenendes lieferte der SC Lankwitz:
      Eigentlich wäre der SC Lankwitz an diesem Wochenende wieder nicht angetreten. Da man aber Strafen und einer Streichung aus dem Weg gehen möchte, hat man acht Spieler zusammengetrommelt. Darunter ein Spieler, der eigentlich nur freizeitmäßig Fußball spielt. Ins Tor stellte sich der Bruder von Trainer Shehab Abdallah, der einen Kreuzbandriss hat und sich nicht bewegen konnte, sodass jeder Schuss aufs Tor auch im Netz zappelte.
      Gegenüber FuPa Berlin sagte Trainer Shehab Abdallah: "Anfangs dachten wir, wir gehen auf den Platz und dann gleich wieder runter. Es dauerte aber zwanzig Minuten, bis der SV Norden-Nordwest das erste Tor erzielte.[..]
      ;D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Captain BlackAdder ()

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