Arbeit, Jobs und Ausbildung

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    • Champions of Germany schrieb:

      DerBen schrieb:

      Giancarlo schrieb:

      Fachkräftemangel kann da nur recht regional sein


      Kann nur für Nordbaden antworten: Hier ist defintiv ein Fachkräftemangel. Gerade im IT Bereich.

      Selbe Erfahrung in Ostbayern. Keine Fachkräfte zu bekommen.

      Kannte die Situation aus Rhein-Main, da hat unsere Firma so oft Leute aus bestimmten Bereichen raus geschmissen und ein Jahr später das selbe Profil wieder eingestellt und ohne Probleme Leute gefunden. Gut, die blieben dann meist auch nicht lange, weil man diese Bereiche ja loswerden wollte...
      Dann wurden in den letzten Jahren dort wirklich viele entlassen und ein Kollege von mir wird regelmässig von Headhuntern angeschrieben, da sind dann aber auch etliche Bewerber auf die Stellen. Dann ist es vielleicht eher andersrum als ich dachte, dass es eher regional in Rhein-Main kaum Mangel gibt


      @Coby: Von wegen zurücklehnen, ja, man kann in Anstellung das etwas besser lenken, aber trotzdem muss man sich dort weiterentwickeln, denn mit Fortran, Cobol, Pearl, Progress usw. wären meine Entwickler auch schon vor über zehn Jahren unbrauchbar geworden und selbst in Java haben die meisten jetzt schon etliche Frameworks durch
      Und was wichtig ist, auch wenn es wenig aussagt, sind mittlerweile Zertifikate
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      @Coby: Von wegen zurücklehnen, ja, man kann in Anstellung das etwas besser lenken, aber trotzdem muss man sich dort weiterentwickeln, denn mit Fortran, Cobol, Pearl, Progress usw. wären meine Entwickler auch schon vor über zehn Jahren unbrauchbar geworden und selbst in Java haben die meisten jetzt schon etliche Frameworks durch

      Ich weiß nicht wo das Problem mit Frameworks liegen soll. Dass Frameworks eingesetzt werden, gehört einfach zum Job des Entwicklers. Man kann das ja nicht alles selber programmieren. Natürlich muss man sich da einarbeiten.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Eben, im Endeffekt nehmen die Frameworks einem vieles ab. Aber wenn man sich jetzt mal nur das Thema Java Server Faces anschaut, da gibt es etliche Frameworks zu, die sich alle irgendwo anders verhalten und zum Teil unterschiedliche IDEs vorraussetzen. Wenn man in Anstellung ist und ein bestimmtes gesucht wird, dann kann man gezielt das lernen, wenn Du aber arbeitssuchend bist, dann kannst Du dich da eigentlich nur mit JSF auseinandersetzen, weil Du nicht weisst, welches Framework wo genutzt werden könnte. Aber wenn dann einer ADF nutzt und dort Erfahrung haben will, dann ist nur JSF Erfahrung eventuell zu wenig.

      Das war um 2000 rum noch einfacher, wo ein Java Client in Swing und ein Webinterface meist als JSP oder Struts geschrieben wurde
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns wird nicht erwartet, dass ein Bewerber alle Frameworks kennt und schon mit allen IDEs gearbeitet hat. Eine Einarbeitungszeit von 3 - 6 Monaten wird bei uns schon eingeplant. Wichtig ist, dass der Bewerber Programmierlogik beherrscht, grundlegende Softwarearchitekturen kennt, mit Datenbanken umgehen kann und was von UML versteht. Der Rest ist doch eh meistens unternehmensspezifisch.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Leute, ihr habt das mit dem 'Zurücklehnen' ein wenig falsch verstanden:

      Die IT Branche ist wohl mit die Branche, die sich am schnellsten entwickelt und immer wieder erneuert. Natürlich muss ein ITler viel mehr und häufiger seine Fachkenntnisse erneuern, als z.B. ein Maler und Lackierer (wobei es auch da bestimmt von Zeit zu Zeit mal was Neues gibt.)

      Jetzt kommt das große ABER: Wenn ich als ITler einen festen Job habe, dann kann ich selektieren: Was brauche ich, und was brauch ich NICHT.
      Beispiel: Wenn ich einen Arbeitgeber habe, der Desktop Anwendungen produziert, dann muss ich z.B. kein AJAX.NET oder ASP.NET lernen.

      Ich als Arbeitloser aber, der noch NICHT weiß, was der (hoffentlich irgendwann mal wieder) kommende Arbeitgeber macht und einfordert, muss ALLES können, um meine Chancen zu erhöhen.
      Und DAS ist der Unterschied, von dem ich sprach und was ich mit 'ausruhen' und 'zurücklehnen' meinte: Du kannst dich als Angestellter auf DAS konzentrieren, was DU brauchst, den Rest kannst du ausblenden.
      Und natürlich erleichtert das die Sache ungemein.

      Alle Unklarheiten beseitigt?
    • Champions of Germany schrieb:

      Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns wird nicht erwartet, dass ein Bewerber alle Frameworks kennt und schon mit allen IDEs gearbeitet hat. Eine Einarbeitungszeit von 3 - 6 Monaten wird bei uns schon eingeplant. Wichtig ist, dass der Bewerber Programmierlogik beherrscht, grundlegende Softwarearchitekturen kennt, mit Datenbanken umgehen kann und was von UML versteht. Der Rest ist doch eh meistens unternehmensspezifisch.


      Du wirst lachen, aber genau DAS wurde von mir erwartet. Ich hatte vor anderthalb Jahren ein Praktikum gemacht, und da wurde ich am Ende nicht genommen, da ich NICHT sofort in einem riesigen Softwareprojekt, in welchem immerhin schon Jahre an Entwicklungsarbeit steckten, zurecht gefunden habe, das aber von einem Programmierer erwartet wird (O-Ton vom Chef).

      Ich habe innerlich nur gelacht und gedacht: Klar, diese Überflieger wird es auch geben, aber die sitzen bestimmt nicht bei xy in Paderborn, sondern in Silicon Valley, und die wirst DU auch nicht bezahlen können ... :haha:
    • Coby90 schrieb:

      Champions of Germany schrieb:

      Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns wird nicht erwartet, dass ein Bewerber alle Frameworks kennt und schon mit allen IDEs gearbeitet hat. Eine Einarbeitungszeit von 3 - 6 Monaten wird bei uns schon eingeplant. Wichtig ist, dass der Bewerber Programmierlogik beherrscht, grundlegende Softwarearchitekturen kennt, mit Datenbanken umgehen kann und was von UML versteht. Der Rest ist doch eh meistens unternehmensspezifisch.


      Du wirst lachen, aber genau DAS wurde von mir erwartet. Ich hatte vor anderthalb Jahren ein Praktikum gemacht, und da wurde ich am Ende nicht genommen, da ich NICHT sofort in einem riesigen Softwareprojekt, in welchem immerhin schon Jahre an Entwicklungsarbeit steckten, zurecht gefunden habe, das aber von einem Programmierer erwartet wird (O-Ton vom Chef).

      Das gilt ja sicher nicht für jede Firma.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Coby90 schrieb:

      Ich als Arbeitloser aber, der noch NICHT weiß, was der (hoffentlich irgendwann mal wieder) kommende Arbeitgeber macht und einfordert, muss ALLES können, um meine Chancen zu erhöhen.

      Das ist eine irrige Annahme. ALLES zu können ist auch in der Softwarentwicklung nicht möglich. Aber mit den richtigen Grundlagen geht es schnell, sich in neue Technologien einzuarbeiten. Und das weiß jeder Personalleiter und jeder Chef. Wenn das als Vorwand genommen wurde, dich nicht zu nehmen, dann geh ich davon aus, dass denen was anderes nicht gepasst hat.
      Ein Verein ohne Kurve ist auch mit Titeln wenig wert.
    • Champions of Germany schrieb:

      Coby90 schrieb:

      Ich als Arbeitloser aber, der noch NICHT weiß, was der (hoffentlich irgendwann mal wieder) kommende Arbeitgeber macht und einfordert, muss ALLES können, um meine Chancen zu erhöhen.

      Das ist eine irrige Annahme. ALLES zu können ist auch in der Softwarentwicklung nicht möglich. Aber mit den richtigen Grundlagen geht es schnell, sich in neue Technologien einzuarbeiten. Und das weiß jeder Personalleiter und jeder Chef. Wenn das als Vorwand genommen wurde, dich nicht zu nehmen, dann geh ich davon aus, dass denen was anderes nicht gepasst hat.


      Engstirnige Leute gibt es überall, manchmal auch in entscheidenden Führungspositionen. Aber die Regel ist es meiner Erfahrung nach nicht. Und ja, ich bin in der IT-Branche (SW-Entwicklung) und ja ich saß schon auf beiden Seiten des Bewerbungsgesprächstisches.
    • Champions of Germany schrieb:

      Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns wird nicht erwartet, dass ein Bewerber alle Frameworks kennt und schon mit allen IDEs gearbeitet hat. Eine Einarbeitungszeit von 3 - 6 Monaten wird bei uns schon eingeplant.

      Es kommt drauf an. Wenn wir Personal für ein neues Projekt suchen, dann können wir da in der Regel nicht extra anlernen (lassen), dann suchen wir da explizite Vorkenntnisse zu einem bestimmten Termin.Wenn wir in einem Projekt ein Core-Team erweitern, dann ist das natürlich was anderes, dann geben die passenden Kenntnisse natürlich Punkte, aber dann ist man auch bereit jemanden zu nehmen, bei dem die Basics stimmen und den man in das Framework noch einarbeiten muss. Aber spätestens nach einem Monat muss der in dem Projekt mitarbeiten
      Ich hab auch schon in Projekten gearbeitet, wo das System in zehn Jahren gewachsen ist und extrem komplex war. Dass da einer das komplette System versteht, jede Frage beantworten kann und ohne kurze Einarbeitung einfach am Code arbeitet ist illusorisch, selbst wenn der selber auch schon zehn Jahre dabei sein sollte

      Und Coby, man muss eben nicht alles können. Man sollte nur wissen, was aktuell State-of-the-Art ist und sich dann zumindest mit den Basics auskennen. Wenn Du aus dem Java Umfeld kommst, kannst Du z.B. mit Oracle Zertifikaten noch was für deinen CV tun, die werden, soweit ich weiss, auch von der Agentur unterstützt. Und wenn Du Dich in den professionellen Social Networks anmeldest, haben auch Headhunter die Chance Dich entsprechend bestimmter Kenntnisse zu suchen und werden sich bei Dir melden, wenn sie Stellen haben. Denn es gibt mittlerweile auch viele Stellen, die gar nicht mehr ausgeschrieben werden, sondern nur an Headhunter vergeben werden.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Champions of Germany schrieb:

      Coby90 schrieb:

      Ich als Arbeitloser aber, der noch NICHT weiß, was der (hoffentlich irgendwann mal wieder) kommende Arbeitgeber macht und einfordert, muss ALLES können, um meine Chancen zu erhöhen.

      Das ist eine irrige Annahme. ALLES zu können ist auch in der Softwarentwicklung nicht möglich. Aber mit den richtigen Grundlagen geht es schnell, sich in neue Technologien einzuarbeiten. Und das weiß jeder Personalleiter und jeder Chef. Wenn das als Vorwand genommen wurde, dich nicht zu nehmen, dann geh ich davon aus, dass denen was anderes nicht gepasst hat.


      Du, da hat so vieles nicht gepasst, aber von deren Seite. Ich mache mal einen kurzen Abriss (hatte vorhin nicht mehr Zeit):

      Es ging damit an, als ich da hin kam, mich beim Empfang meldete, und die freundlichen Damen nicht einmal über mein Erscheinen vorher in Kenntnis gesetzt worden waren.
      Immerhin war zum Glück die Entwicklungsabteilung selber eingeweiht, so dass mich dann nach ner halben Stunde oder so, jemand abholte.
      Tatsächlich war sogar noch ein Arbeitsplatz frei - aber auch nur, weil der Mitarbeiter im Urlaub war, dummerweise nur noch die erste Woche.
      Ab der zweiten Woche, wo dann für mich in der SWE Abteilung kein Platz mehr war, wurde ich dann eine Etage weiter nach oben 'abgeschoben' und geparkt
      Ich war also auf mich allein gestellt und hatte da ein riesen Projekt vor mir, bestehend aus einem Webservice, der die Funktionalität liefert, und einer Desktop MVVM Anwendung, die diesen Webservice (nein, noch kein WPF Service) einbindet und nutzt.
      Mein Problem war, da ich MVVM zu dem Zeitpunkt noch nicht kannte (man kann nicht alles kennen, und MVVM gibt es ja eigentlich auch erst richtig seit der Einführung von WPF, mit WebForms war es ja gar nicht umsetzbar, da das Databinding fehlte) und so habe ich halt meine Zeit, die es da totzuschlagen galt (geholfen hat mir ja keiner) genutzt, um mich in MVVM einzuarbeiten.
      Tatsächlich hatte ich meine Aufgabe am Ende sogar gelöst.
      Dann ging ab Woche 3 auch noch der Chef für 4 Wochen ins Krankenhaus, und am Ende war ich froh als die 4 Wochen um waren. War auch schon vorher am überlegen selber abzubrechen, aber DAS kam dann doch nicht in Frage. Aufgeben? Never ever !!!

      Ja, und später mussten halt diese Leute, die mich fast mit dem Arsch nicht angeschaut haben, über meine Qualifikation entscheiden ...
      Lustig, oder ??? :D
    • Coby90 schrieb:

      Ja, und später mussten halt diese Leute, die mich fast mit dem Arsch nicht angeschaut haben, über meine Qualifikation entscheiden ...
      Lustig, oder ??? :D


      Und um diesen Einzelfall einer wahrhaftig lustigen Kasperbude konstruierst du jetzt die Story des armen Arbeitslosen, der ja ohne ALLE Fortbildungen dieser Welt nicht den Hauch einer Chance hat?
      "Manuel Neuer sieht aus wie aus einem Nazi-Zuchtprogramm." - Verfasserin der Redaktion bekannt.
    • Bei anderen Firmen, komme ich erst gar nicht rein, da keiner Teilzeitkräfte sucht ...

      Einen gab es mal, der hatte tatsächlich nur ne halbe Stelle, also für mich aktuell. Im Grunde genommen war man sich auch einig, Meine Gehaltsvorstellungen hatte ich auch durch, dann macht er im letzten Moment nen Rückzieher wegen meiner Krankheit. Und zwar wirklich deswegen. Könnte sein, dass ich die Mail sogar noch irgendwo im Archiv habe.
    • Ach Mirco, Du hast Dich kein Stück geändert. Deine Krankheit, ja, das ist wirklich nicht gut. Aber Du suchst die Schuld ständig bei anderen. Du musst auch nicht unbedingt als Programmierer arbeiten. Mach doch irgendwas anderes - und wenn es nur zum Übergang ist. Aber Du zergehst im Selbstmitleid und redest Dir tatsächlich selbst ein, dass Du rein gar nix für Deine Arbeitslosigkeit kannst. Wie lange bist Du jetzt schon ohne Job? Drei Jahre oder sind es schon fünf Jahre?
      Musst Du auch alles selbst wissen und wegen Deiner Krankheit - um das nochmals ausdrücklich zu betonen - ist es auch schwierig. Aber dieses ständige Gelaber von wegen "keine Chance" ging mir im anderem Forum schon auf den Geist.
      SCV und der FC
    • Es ist halt wie es ist: Wenn da in der Ausschreibung Vollzeit steht, und ich dann in die Bewerbung schreibe, dass ich nur Teilzeit zur Verfügung stehe, dann bin ich doch schon raus ...

      Und zu dem was Anderes machen: Was denn? Körperliche Arbeit scheidet bei mir auf Grund der gegebenen Umstände schon mal komplett aus. Und irgendwelche Hilfstätigkeiten sind zu schlecht bezahlt, um davon als Teilzeitjob leben zu können.

      Wenn schlecht bezahlte Arbeit, dann AUSSCHLIESSLICH in meinem Beruf, mit dem Fernziel der 'Ausbildung' (Ausbildung im Sinne von Einarbeitung, eine Ausbildung habe ich ja) für eine Festanstellung, wobei das auch jetzt der Weg sein wird, den ich gehen werde, in der Hoffnung wenigstens etwas wieder arbeiten zu können/dürfen (Ich kann mich ja nicht selbst einstellen)

      Heute habe ich eine Absage von einer Firma bekommen, der es wohl zu gut geht: Habe mich zum Dumpinglohn für VHB 250 € / Monat bei ca. 12-15 Wochenstunden angeboten, das wäre nen Stundenlohn (Monat mal mit 4,2 Wochen angesetz) von ca. 3,98 bis 4,98 gewesen ... Und das für eine ausgelernte Fachkraft und ich hätte das komplette .NET Programm (natürlich nicht über all perfekt, aber zumindest Grundkenntnisse bis Erweiterte Kenntnisse) mitgebracht. Wohl gemerkt, bei einer Firma, die mit .NET arbeitet. (MS Partner)
    • Coby90 schrieb:

      Bei anderen Firmen, komme ich erst gar nicht rein, da keiner Teilzeitkräfte sucht ...
      Was vermutlich wirklich eher daran liegt als an den Kenntnissen

      Coby90 schrieb:

      dann macht er im letzten Moment nen Rückzieher wegen meiner Krankheit. Und zwar wirklich deswegen. Könnte sein, dass ich die Mail sogar noch irgendwo im Archiv habe.
      Keine Ahnung, was Du hast, musst Du hier auch nicht sagen. Aber wenn es was ist, womit Du unverhofft ausfallen kannst, dann ist das schon ein Hinderniss. Auf der anderen Seite, soweit mir das bekannt ist, darf man nicht aufgrund von chronischen Krankheiten ausgeschlossen werden, ausser das Krankheitsbild passt überhaupt nicht zum Job (z.B. Rückenprobleme und schwer tragen müssen) und sollte man aus dem Grund ausgeschlossen werden, kann man dagegen vorgehen

      Coby90 schrieb:

      Heute habe ich eine Absage von einer Firma bekommen, der es wohl zu gut geht: Habe mich zum Dumpinglohn für VHB 250 € / Monat bei ca. 12-15 Wochenstunden angeboten, das wäre nen Stundenlohn (Monat mal mit 4,2 Wochen angesetz) von ca. 3,98 bis 4,98 gewesen
      Da hätte ich auch abgesagt. Mit so einem Angebot musst Du entweder total verzweifelt sein oder Du bist von deinen Fähigkeiten selber nicht überzeugt. Gerade wenn Du dann sagst, dass Du das komplette .net Programm kennst, würde ich die Fähigkeiten wirklich in Frage stellen, ob das nicht nur oberflächliche Theorie ist. Wenn ich jetzt noch davon ausgehe, dass die 90 bei Dir das Geburtsjahr ist und Du damit 24 wärst, würde dieser Verdacht noch bestärkt werden. Diese Lohnvorstellung würde dann auch in Frage stellen, ob Du schonmal gearbeitet hast, denn die ist sehr weit unter dem normalen Lohn und nach den ganzen Mindestlohn Debatten würde ich mir viermal überlegen, ob ich jemanden für die Hälfte des Mindestlohns einstelle

      Auf der anderen Seite sagst Du, dass Hilfsjobs nicht gut genug bezahlt werden, um davon leben zu können und dann gibst Du so eine Vorstellung raus, damit kannst Du auch nicht leben. Wenn ich das höre, dass man von anderen Jobs nicht leben kann, dich in deinem Job keiner nimmt und Du dort auch so ran gehst, dann hab ich fast das Gefühl, dass Du gar nicht arbeiten willst, sondern lieber darüber meckerst, dass Dich keiner nimmt
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Zur Krankheit:
      Ich bin Dialysepflichtig, und es kann mal (wirklich extremst selten) vorkommen, dass man sich nach der Dialyse mal ein bissel schlecht fühlt, und man nicht sofort im Anschluss arbeiten kann.
      Aber dieses kam bei mir im Schnitt gesehen max. nur einmal pro Jahr vor. Aber darüber ist auch in den Vorstellungsgesprächen gesprochen worden.
      Das dieses Risiko also fast im Promille Bereich lag, war dem Arbeitgeber bekannt.
      Ansonsten hätte keine weitere Beeinträchtigungen gegeben.

      Was die Bewerbung zum Dumpinglohn angeht: Ich habe mit offenen Karten gespielt, und meine Beweggründe genannt: Ich wollte mich in dieser Zeit einarbeiten lassen und Erfahrungen sammeln, aber auch mit dem klaren Hinweis, dass ich KEIN Anfänger bin, sondern ausgelernt Fachkraft aber eben längere Zeit ohne Erfahrung.

      Und was das finanzielle angeht: Ich hätte zu meinem ALG II 100 € + 20%, von dem was die 100 übesteigt behalten dürfen, also 100 + (150/5) = 130 €. Also 130 €, die ich MEHR gehabt hätte als jetzt, und dazu eine mögliche Option auf eine Festanstellung. Das war der Plan dahinter.

      Und Verzweiflung? Natürlich ist die da, siehe den ersten Punkt. Natürlich hätte ich lieber meine 1.500 Brutto für ne Halbzeitstelle (wären 3000 für Vollzeitstelle), und ich wäre vom Amt weg.
      Da diese Möglichkeit aber nicht besteht, deshalb jetzt der andere Weg ...
    • Kampfkater schrieb:



      Und um diesen Einzelfall einer wahrhaftig lustigen Kasperbude konstruierst du jetzt die Story des armen Arbeitslosen, der ja ohne ALLE Fortbildungen dieser Welt nicht den Hauch einer Chance hat?


      Ich würde eine Firma, die sich innerhalb der letzten 10 Jahre von gerade mal 5(!) auf aktuell weit über 100 Mitarbeiter in 3 deutschen Niederlassungen, sowie weitere in England, Polen und den USA vergrößert hat und zudem auf ihrem Kerngeschäft Marktführer ist (zumindest in Deutschland), würde ich nicht unbedingt als Kasperbude bezeichnen ...

      Mein Pech war halt, dass der Chef KEIN Programmierer ist, sondern eher aus dem Consulting Bereich kommt.
    • lol :floet:

      Und Du meinst, Leute aus dem Consulting- Bereich haben keine Ahnung von dem, was Kunden erwarten und von dem was er von seinem Personal erwarten kann, grade wenn sie der 'Chef' sind?

      Ich glaube kaum, dass die Firma so erfolgreich wäre wenn dem so nicht ist...
      Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...] Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein.