Der Auto-Thread

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Wie bereits angekündigt, tritt am 25.5.2018 eine neue, EU-weite Datenschutzverordnung in Kraft. Deshalb haben wir unsere Datenschutzerklärung​ aktualisiert. Für User hat sich im Grunde nichts geändert, aber die Erklärung ist jetzt gesetzeskonform :)

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  • Lombaburger schrieb:

    Der saubere Diesel

    Tja, in den USA im BMW seit 2008 serienmäßig verbaut. Bei uns ist das gesetzlich nicht nötig :augen: Geschätzte 1500€ Kosten für die Nachrüstung, ob das der Scheuer weiß?

    ZDF schrieb:

    Die unterschiedliche Ausstattung von Euro-5-Dieselautos begründet BMW auf Nachfrage mit der anderen Rechtslage in den USA. Dort sind die Grenzwerte für Stickoxidemissionen von Dieselautos seit langem strenger als in Europa.
    Ach was...und wenn jetzt bei uns strengere Grenzwerte gelten, soll die Entwicklung auf einmal 3 Jahre dauern und generell nicht zielführend sein :augen:
    "Ich bin 2002 zu den Bayern Profis gekommen. Ich wäre damals froh gewesen, wenn sich ein erfahrener Spieler um mich gekümmert hätte. In der Kabine saß ich neben Oliver Kahn. Zum ersten Mal mit mir gesprochen hat er 2005" :D
  • Es ist schon schizophren, dass manche Firmen wirklich auf die unterschiedlichen Richtlinien einzelner Staaten eingehen und dann unterschiedliche Produkte anbieten, statt ein Produkt anzubieten, welches einfach allen Richtlinien genügt.
    Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
  • Giancarlo schrieb:

    Es ist schon schizophren, dass manche Firmen wirklich auf die unterschiedlichen Richtlinien einzelner Staaten eingehen und dann unterschiedliche Produkte anbieten, statt ein Produkt anzubieten, welches einfach allen Richtlinien genügt.
    ;D Du bist der Hammer! Ja warum machen die das nicht einfach?!
  • Schmiddie schrieb:

    Und du hast auch was substanzielles beizutragen oder biste nur zum trollen hier.
    Also zum einen kenne ich berufsbedingt Zulassungsbestimmungen für Medikamente, Kosmetik und Lebensmittel sowie deren Vielfalt in unterschiedlichen Ländern. Zum anderen sind mir Technik im allgemeinen, sowie technische Entwicklungs- und Produktionsprozesse bekannt.
    Mit steigender Anzahl Anforderungen geht die Wahrscheinlichkeit für ein erfolgreiches Projekt ziemlich schnell gegen null.

    Giancarlos Aussage ist in etwa so als würde ich sagen: schmeißen wir doch alle Ausländer raus aus Deutschland, dann haben wir 75% weniger Kriminalität.
  • Ich hab zufällig mit Compliance in der Manufacturing Industry zu tun und kenne die europäische ELV ziemlich gut, aber auch andere EU Regulations und andere Bestimmungen aus den USA, wo alle 50 Staaten unterschiedliche Regulations haben. Schlaue Firmen setzen sich in den USA hin und überlegen sich, wie sie es schaffen, dass ihr Produkt in allen 50 Staaten zugelassen wird und schauen dann, was ihnen noch fehlt, um ihre Produkte auch in der EU anbieten zu können. EU Firmen schauen als erstes auf die EU Regulations und dann nach Californien, weil sie dann meist schon alles abgedeckt haben.
    Und warum tun sie das wohl? Weil sie in der Regel an wenigen Standorten für die ganze Welt produzieren und es für sie im Endeffekt deutlich günstiger ist, wenn sie für jedes Produkt das selbe Teil verwenden und dementsprechend grosse Mengen abnehmen können. Verschiedene Produktvariationen für verschiedene Märkte zu bauen bedeutet immer wieder ein Umrüsten, verschiedene Teile in kleineren Stückzahlen, die immer passend da sein müssen wenn sie gebraucht werden. Das sind auch mehr Teile, die einzeln bemustert werden müssen, eventuell verschiedene Zulieferer für die Teile (wobei die eh Multi-Sourcing betreiben). Das ist deutlich aufwändiger und aufwändiger heisst im Endeffekt teurer. GM z.B. die haben einen Grossteil der Autos in Korea entworfen. GM Korea geht dann bei und bemustert die Teile von den Zulieferern und entscheidet welche Teile da rein kommen. Und dann wird das Auto irgendwo zentral gebaut und am Ende kommen dann die Brands drauf, was das einzige ist, was die Autos unterscheidet (losgelöst von Lenkerseite und Ausstattung nach Kundenwunsch)


    In der Kosmetik und Medikamente mag das durchaus anders sein. Da gibt es Stoffe, die in einem Markt zugelassen sind und ein sehr guter Wirkstoff sind, in anderen Märkten nicht zugelassen sind. Titanweiss war ja auch so ein Thema, dass die EU es deklarationspflichtig machen wollte in Farben, nicht aber in Kosmetik... wurde dann ja komplett gekippt, da es nur in Verbindung mit Silber Biozidwirkungen hat.
    Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giancarlo ()

  • Ich geb dir zu deinem letzten Post größtenteils recht. Aber glaubst du wirklich, die Automobilindustrie ist schlicht zu blöd das umzusetzen? Das mag ich mir nicht vorstellen, ich kenne keine Branche die mehr „LEAN“ ist als die Autobranche :schulterzucken:
  • Automobilindustrie war mein Hauptgebiet. Bei einigen Firmen klappt das ganz gut (Beispiel GM). Aber bei einigen... Der Diesel Skandal ist da ja ein gutes Beispiel, dass die Automobilindustrie nicht so schlau vorgeht. Die Wolfsburger hätten vielleicht etwas mehr ausgeben müssen für ein Teil eines anderen Zulieferers, dann wären sie nicht so auf die Fresse gefallen. Gibt da nämlich einen Zulieferer, der schon lange ein Teil im Angebot hat, welches genau das Problem gelöst hätte. Und wenn man dann schaut, dass manche Brands auf unterschiedlichen Märkten unterschiedliche Motoren anbieten, obwohl einer davon eigentlich die Richtlinien anderer Märkte erfüllen würde... Warum bietet BMW in den USA einen saubereren Diesel an und bringt ihn nicht in der EU auf den Markt? Warum bieten die Firmen teilweise auf anderen Märkten sparsamere Motoren an?
    Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
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