TV Vermarktung und Fernsehgelder

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    • Mehr Geld für Traditionsklubs?

      Was BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schon vor Jahren gefordert hat, könnte nun Realität werden. Die Rede ist von einer Neuverteilung der TV-Gelder, wonach Klubs, die mehr Zuschauer in die Stadion und vor die Fernsehbildschirme locken, mehr Geld erhalten würden. Dies berichtet die "Sport Bild". Demnach wird bei der DFL derzeit diskutiert, die TV-Prämien ab dem Jahr 2017 neu zu berechnen. "Ich habe Verständnis für Watzkes Vorstoß, dass man künftig noch andere Faktoren berücksichtigt", hatte sich DFL-Geschäftsführer Christian Seifert schon vor einigen Wochen bezüglich dessen Vorschlag geäußert, wonach Traditionsklubs stärker durch eine sogenannte Fan-Komponente begünstigt werden würden. Konkret soll die Neuverteilung bedeuten, dass Klubs, die eine größere Anhängerschaft in die Stadien und mobilisieren oder von einem "Sky"-Abo überzeugen, stärker von den TV-Geldern begünstigt werden sollen.


      spox.com/de/sport/fussball/run…sia-moenchengladbach.html
      Weiter immer weiter! Wohin?, fragst du! Egal, Hauptsache weiter!
    • Wieso sollten die Fernsehgelder denn nicht danach, wie viele (Fernseh-)Zuschauer ein Verein anzieht, gezahlt werden? :amkopfkratz:

      Wie man das errechnet ist natürlich eine andere Sache.
    • Fände ich eine gute Sache. Zuschauer in den Stadien zur Berechnung heranziehen, ist eher Mumpitz, aber die Auswertung der Zuschauerzahl zu den einzelnen Sky-Spielkanälen wäre doch eine gute Sache.
      Allerdings sollte der Leistungsfaktor Tabellenplatz dennoch zu min. 50% berücksichtigt werden.
    • Was will er damit bezwecken? Einerseits beschwert er sich über spanische Verhältnisse, andererseits würde das dafür Sorgen, dass die Schere zwischen großen und kleinen Vereinen immer weiter aufgeht. Ist das förderlich für den deutschen Fußball? Denke ich nicht. Sicher, da hat jetzt jeder seinen subjektiven Standpunkt je nach Vereinszugehörigkeit, aber ausrechnet die, die zwingend auf die TV-Gelder angewiesen sind, wären noch chancenloser als ohnehin schon. Beispiele in der Bundesliga sind natürlich Freiburg und PB, die leben von den Fernsehgeldern und etwaigen Transfereinnahmen. Die Neureichen interessiert es sowieso nicht, ob sie nun mehr oder weniger bekommen, Bayern und Dortmund sind wohl kaum drauf angewiesen. Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die kleinen, hart arbeitenden Vereine.
    • Dann frage ich dich nochmal. Arbeiten nur die kleinen Vereine hart? Das sagst du ja indirekt mit deinem Posting. Ich verstehe grundsätzlich dein Anliegen, dass man es kleineren Vereinen damit ein Stück weit schwerer macht. Aber da muss man woanders ansetzen.

      Außerdem muss ich persönlich sagen, dass ich das gut finden würde. Es sollte schon zumindest teilweise das Verursacherprinzip gelten. Je mehr Menschen ein Verein vor den FERNSEHER bringt, desto höher sollte auch der Anteil an den FERNSEHgeldern sein. Finde ich absolut richtig und legitim. :schulterzucken:

      Dresdner merkt aber richtig an, dass man nicht nur diesen Aspekt berücksichtigen darf.
    • Fernsehzuschauer/Einschaltquoten zu berücksichtigen fände ich richtig und fair. Es gibt nun einmal mehr Leute die sich wegen Bayern, Hamburg und Köln Sky besorgen als wegen Hoffenheim, Paderborn und Mainz.
      Also wäre es auch nicht verkehrt diese Vereine entsprechend an den Einnahmen teilhaben zu lassen.

      Unsinn dagegen ist es die Zuschauer im Stadion hinzuzuziehen. Mainz, Freiburg und Co werden immer weniger Fans im Stadion haben als Bayern, Dortmund oder Schalke....ganz einfach weil sie viel kleinere Stadien haben.
    • Einfaches Beispiel:
      100.000 Leute werden Kunde bei Sky nur um sich die Spiele vom 1.FC Köln anschauen zu können.
      1.000 Leute werden Kunde bei Sky nur um sich die Spiele der TSG Hoffenheim anschauen zu können.

      Köln landet am Saisonende auf Platz 12 und Hoffenheim auf Platz 7.

      Warum soll Hoffenheim nun mehr aus dem Topf der TV-Gelder bekommen als Köln?
      Köln hat doch in dem Moment wesentlich mehr zum wirtschaftlichen Erfolg von Sky beigetragen als Hoffenheim.
      Da wäre es doch nur fair wenn die Kölner auch entsprechend mehr kassieren.

      Anhand der Einschaltqouten auf eine komplette Saison bezogen sollte es relativ einfach sein eine Tabelle zu erstellen welcher Verein wieviele TV-Zuschauer anzieht.
    • Natürlich arbeiten nicht nur die hart und das habe ich auch keineswegs gesagt. Jeder wird aber erkennen, dass davon die großen und meist "reicheren" (im Verhältnis zu kleineren) Vereine profitieren würden und somit der Wettbewerb noch ungleichmäßiger wird. Natürlich verstehe ich schon den Ansatz der hier verfolgt werden soll und von mir aus wäre das auch fair, aber grade Watzkes Verein bekommt schon einen Haufen der Gelder und da ist die CL noch lange nicht eingerechnet. Würde sich jetzt ein mittelgroßer und nicht europäisch spielender Verein wie Köln oder Frankfurt in dieser Art zu Wort melden, hätte ich noch Verständnis. Fakt ist aber: Aufsteiger in der Größenordnung Fürth oder Paderborn sind damit praktisch erst recht nicht konkurrenzfähig - aber vielleicht ist das ja das Ziel.

      Edit: Ja, das meinte ich mit den Neureichen - denen ist es ohnehin scheiß egal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marsberger ()

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