#17 Jerome Boateng

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    • tramp87 schrieb:

      Und genau das ist der Beweis dafür, dass er sich irgendwann auf andere Sachen konzentriert hat und Fußball nicht mehr die größte Priorität hatte. - was als Weltmeister und Triple Gewinner sowie voranschreitendes Alter auch irgendwo nachvollziehbar ist.
      Aber statt den Fokus 100%ig aufm Fußball zu haben und wenn nötig ein paar Extraschichten zu schieben, hat er lieber die Glitzer- und Modelwelt favorisiert. Und auf dem Level, das er hatte, ist das tödlich.
      Witzig, dass ein paar Posts weiter oben steht, dass Boateng an einem freien Tag eine individuelle Einzeleinheit mit Flick hingelegt hat... :D Ich weiß nicht, wie man immer zu der Beurteilung kommt, dass Spieler X sich nicht auf den Fußball konzentriert und frage mich, wie genau das aussehen soll. Nach dem täglichen Training nach Hause gehen und sich dann noch stundenlanger Videoanalyse widmen? Privat auf keine Veranstaltungen mehr gehen sondern nur Extra-Trainingseinheiten schieben? Nur weil ich am Wochenende auf ner Party war, würde mir auf der Arbeit auch keiner vorwerfen, dass ich mich nicht auf meinen Job konzentriere. Dürfen Spieler denn nichts privates mehr tun? Wer von uns kann denn letztlich beurteilen, wie genau der Alltag des jeweiligen Profis aussieht? Und nur weil Boateng von Rashica überlaufen wird (was vermutlich auch zu seiner Top-Zeit hätte passieren können, weil da einfach die Grundschnelligkeit eine andere ist) gleich wieder mit der "Er-konzentriert-sich-nicht-auf-den-Fußball"-Keule zu kommen, ich weiß nicht. Was wäre denn, wenn Boateng jede Woche krebskranke Kinder in einem Krankenhaus besuchen würde? Würde man ihm den Vorwurf dann auch machen? Ich glaube der ein oder andere kann mit seinem Lebensstil nichts anfangen (ich auch nicht), aber daraus dann Rückschlüsse auf seine Leistung auf dem Platz zu ziehen finde ich abenteuerlich.
    • Eben mal kurz am Wochenende ohne Absprache mit dem Trainer nach New York zu jetten, oder wenige Stunden nach dem Spiel gegen den BVB eine Party für sein neues Magazin anzusetzen, zeigt halt doch, dass sich seine Prioritäten verschoben haben.

      Vergönn ich ihm ja.
      "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von michl1976 ()

    • ich bezweifle, bei aller bestehenden Skepsis, das Boateng Rashica ohne Magazin und New York besser verteidigt hätte. In der Situation kannst du als Verteidiger mit gelb vorbelastet nur ganz wenig tun. Alternativ hätte er auch wie Martínez die Woche zu vor einfach drauf bruchen und auf den VAR hoffen können aber ich möchte nicht wissen was hier dann los gewesen wäre.

      Mal abgesehen davon das mir hier viel zu sehr vergessen wird wie stark rashica das eigentlich macht. Perfekte Ball Behandlung, perfektes abschirmen, bewegen sich sogar nochmal kreuzend und dann ein Abschluss wie auf dem Papier... egal welcher Verteidiger da mir läuft und auch wenn er schneller als Boateng ist wird’s nicht super einfach das zu verhindern ohne ein taktisches Foul zu provozieren.
      "Von den Leistungen dürfte Hoffenheim das zweitstärkste Team dieser Saison sein. Leider sind sie auch das erstdümmste." Tobias Escher Saison 2018/19
    • WolfsburgerJung schrieb:

      Ich weiß nicht, wie man immer zu der Beurteilung kommt, dass Spieler X sich nicht auf den Fußball konzentriert und frage mich, wie genau das aussehen soll.
      Ich glaube es ist unstrittig, dass Boateng bei weitem nicht mehr der ist, der er noch vor 4-5 Jahren war. Und das hing/hängt nicht mit seinem Alter zusammen und auch nicht mit seinen häufigen Verletzungen. Er hat sich vor ein paar Jahren einfach verändert und die Verletzungen dürften auch zum Teil vielleicht eher damit zu tun haben. Seine Interessen und sein Lebensstil hatten sich einfach verändert. Sei es das Interesse für Mode oder auch das Jetset-Leben. Diese engen Kontakte zu Jay-Z, Beyonce und dieser ganzen Welt sind sicher wichtig für das, was er nach seiner aktiven Karriere als Fussballprofi vorzuhaben scheint. Aber sie sind ebenso sicher Gift für seine noch laufende Zeit als Fussballer. Denn es ist nicht möglich, seinem Beruf mit 100%iger Konzentration nachzugehen und gleichzeitig mit dieser anderen Welt Schritt zu halten. Dafür gibt es aus den letzten Jahren nun wirklich zig Beispiele.

      Das ist auch kein Vorwurf. Ich finde sein Verhalten zwar hin und wieder sehr unprofessionell, aber wenn er es so für richtig hält, soll er das so machen. Nur ist für mich seine Karriere beendet. Nicht nur beim FC Bayern. Auf diesem Niveau wird er es auch bei anderen Clubs nicht mehr schaffen. Es ist ja auch immer wieder zu sehen, dass sein Standing innerhalb der Mannschaft auch nicht mehr das vergangener Tage ist. Kommt ja auch nicht von ungefähr. Die Szene mit Rashica war sicher schwer zu verteidigen. Aber darauf kommt es ja auch längst nicht mehr an. Er ist einfach nur noch ein Schatten vergangener Tage. Und das ja schon seit langer Zeit.

      Nochmal, das alles sei ihm gegönnt. Er hat aber in meinen Augen seine Karriere damit vorzeitig beendet. Das muss er dann ebenso schlucken und nicht die Schuld bei anderen suchen.
    • Caledonia schrieb:

      Sei es das Interesse für Mode oder auch das Jetset-Leben. Diese engen Kontakte zu Jay-Z, Beyonce und dieser ganzen Welt sind sicher wichtig für das, was er nach seiner aktiven Karriere als Fussballprofi vorzuhaben scheint. Aber sie sind ebenso sicher Gift für seine noch laufende Zeit als Fussballer. Denn es ist nicht möglich, seinem Beruf mit 100%iger Konzentration nachzugehen und gleichzeitig mit dieser anderen Welt Schritt zu halten. Dafür gibt es aus den letzten Jahren nun wirklich zig Beispiele.
      Ich weiß nicht... Ein Fußballer hat doch an sich eigentlich viel Zeit. Es ist ja nicht so, dass die wie die sonstige arbeitende Gesellschaft morgens um halb 7 aus dem Haus gehen und dann gegen 18 Uhr wieder nach Hause kommen. So viel Training gibt's nicht die Woche und dass man sich die freie Zeit dann mit anderen Inhalten füllt ist denke ich normal. Wichtig ist doch nur, dass man beim Training und dann auch beim Spiel fokussiert ist. Aber ich kann doch nicht rund um die Uhr mir nur Gedanken um den nächsten Gegner machen. :schulterzucken:
      Und wie gesagt, in meinen Augen ist das bei Boateng doch kein Einzelfall, jeder hat doch ein Privatleben, dass er unterschiedlich gestaltet. Er ist halt der auffällige Typ und das wird ihm, zusammen mit seinem Leistungsabfall, dann zum Verhängnis.
    • WolfsburgerJung schrieb:

      Er ist halt der auffällige Typ und das wird ihm, zusammen mit seinem Leistungsabfall, dann zum Verhängnis.
      Sein Stil ist mir völlig egal. Er kann da auf der Tribüne oder im Privatleben blinken, wie er möchte. Das tun viele andere Spieler, Alaba und Coman sind da auch oft nicht weit von entfernt, im Fussballgeschäft auch. Das ist Geschmackssache. Alles in Ordnung.

      Aber es ist natürlich so, dass man nach Erklärungen sucht, wenn die Leistungen nicht mehr stimmen. Und der deutliche und vor allem beständige Leistungsabfall begann bei Boateng einfach mit den Veränderungen in seinem Privatleben, die ja zudem sehr zeitintensiv sind. Nach nun schon einigen Jahren sehe ich diese Verbindung eigentlich als bestätigt an. Seine Zeit ist um. Sehr schade, aber das hat er in meinen Augen ganz allein zu verantworten.
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