Gerüchte-Thread über Transfers und Verträge

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    • FrankenKompetenz schrieb:

      Er hat sicher seine sympathischen Seiten, aber auch viele Unsympathische (zumindest wenn man genauer hinsieht).
      Das darfst du aber nicht verallgemeinern. Was bei dir als sympathisch oder unsympathisch rüberkommt, kann bei anderen Menschen (vor allem bei denen mit neutralerer Sichtweise) ganz anders rüberkommen.

      FrankenKompetenz schrieb:


      Er hat schnell gemerkt, was von Ihm in der Öffentlichkeit gut ankommt und nutzt das alles jetzt sehr bewusst und berechnend.
      Warum dieser negative Touch?
      Jeder von uns lernt mit den Jahren dazu, natürlich speichert das Unterbewusstsein ab, was bei anderen ankommt und was nicht und natürlich beeinflusst das das eigene Verhalten. Ist doch das Normalste auf der Welt. Deswegen muss man aber noch nicht gleich zwangsläufig als berechnender Mensch dargestellt werden.
      Durch Erfahrungen sein Verhalten Stück für Stück anzupassen und trotzdem Authentizität bewahren schließt sich nicht automatisch aus!
      Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet - erst dann wird es Frieden geben - Jimi Hendrix
    • quaepp schrieb:

      FrankenKompetenz schrieb:

      Er hat sicher seine sympathischen Seiten, aber auch viele Unsympathische (zumindest wenn man genauer hinsieht).
      Das darfst du aber nicht verallgemeinern. Was bei dir als sympathisch oder unsympathisch rüberkommt, kann bei anderen Menschen (vor allem bei denen mit neutralerer Sichtweise) ganz anders rüberkommen.

      FrankenKompetenz schrieb:

      Er hat schnell gemerkt, was von Ihm in der Öffentlichkeit gut ankommt und nutzt das alles jetzt sehr bewusst und berechnend.
      Warum dieser negative Touch?Jeder von uns lernt mit den Jahren dazu, natürlich speichert das Unterbewusstsein ab, was bei anderen ankommt und was nicht und natürlich beeinflusst das das eigene Verhalten. Ist doch das Normalste auf der Welt. Deswegen muss man aber noch nicht gleich zwangsläufig als berechnender Mensch dargestellt werden.
      Durch Erfahrungen sein Verhalten Stück für Stück anzupassen und trotzdem Authentizität bewahren schließt sich nicht automatisch aus!
      Na sicher ist das alles nicht ganz objektiv. Das will ich nicht abstreiten.


      Ich finde je mehr Berechnung bei jemandem auffällt, desto negativer nehme ich das wahr. Und ab einem gewissen Punkt geht die Authenzität eben schon verloren. Ich finde dazu muss man bei ihm nur genauer hinschauen / -hören.
      Außerdem habe ich ja geschrieben, dass man das ihm gar nicht so sehr vorwerfen kann, aber dass es eben nicht mehr viel mit dem oberflächlichen Bild zu tun hat, das viele von ihm haben. Eben immer aus dem Bauch, immer authentisch usw.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FrankenKompetenz ()

    • Ich finde man kann das schwer miteinander vergleichen. Auf der einen Seite Liverpool, der ehemalige Rekordmeister Englands, der seit 30 Jahren auf die Meisterschaft wartet und auf der anderen Seite Bayern, der Rekordmeister Deutschlands, der jedes Jahr einen Titel gewinnt. Vom Renommee tun sich beide Vereine nicht viel. Sowohl was nationale als auch internationale Titel angeht. Momentan mag Liverpool der heißeste Scheiß sein, aber das wird auch nicht lange so sein. Vor 5 Jahren waren wir das, vor 8 Jahren war es Barcelona.

      Was jetzt so mythenumrankend entsteht, ist die Tatsache, dass Liverpool letzte Saison trotz absurd hoher Punktezahl nicht Meister wurde und im Jahr davor "unglücklich" das CL-Finale verloren hat. Mal sehen, ob es dieses Jahr für die Meisterschaft reicht - ich wünsche es ihnen! Was ich aber sagen will, dass ganz Liverpool, soweit es rot ist, sich nach dieser Meisterschaft sehnt. Noch nie musste der Verein so lange auf eine Meisterschaft warten. Ist doch logisch, dass der Trainer, der jetzt den Titel holt ein Heiliger ist. Und Klopp passt auch gut dorthin mit seiner Kumpelhaftigkeit.

      Lass uns mal mehrere Jahrzehnte auf die Meisterschaft warten, dann würde der Trainer, der den Titel nach langer Zeit holt, auch verklärt werden. Im Übrigen ist aber auch die Mentalität in Deutschland eine ganz andere als in England. Hierzulande geht es ja doch etwas rationaler zu ;)

      Aber ich bin, wie viele hier, der Meinung, dass Klopp absolut nicht zu uns passt. Nicht wegen seiner Dortmunder Vergangenheit, aber seine Art und Weise. Ich bin auch der Meinung, dass er in Liverpool einen klasse Job macht und eine äußert gute Figur abgibt und sympathisch rüberkommt - muss ich ehrlicherweise zugeben. Aber für Bayern passt eher eine Art Gentleman/Elder Stateman - wie bspw. Hitzfeld, Heynckes oder Trapattoni. Und das meine ich Klopp gegenüber gar nicht despektierlich - ein Kumpeltyp passt nicht zu uns.

      FlyingScot schrieb:

      International hat Bayern auch immer, ähnlich wie etwa die spanischen Spitzenklubs......immer davon profitiert, durch das absurde Setzverfahren der UEFA immer nur in CL-Gruppen zu spielen, wo man Gegner zugelost bekommt....(dieses Jahr Piräus und Belgrad)....wo es von vornherein klar ist, dass man weiterkommt........und wenn man dann auf einen "Großen" trifft, kam nicht selten dann das Aus wie letztes Jahr eben gegen Liverpool.....
      Sehe ich anders. Gerade in den letzten 10 Jahren gehörten wir zu den erfolgsreichsten Mannschaften in der CL: darunter 1 Titel, 2 Finalteilnahmen und 4 Halbfinale. Und was die Gruppenphase angeht, welche Gegner hätte man den zugelost bekommen müssen. Gesetzt sind die Meister der sieben besten Ligen und der Titelverteidiger. Wenn man also darunter fällt, dann ist es denklogisch, dass einem nicht drei dicke Brocken zugelost werden. Ja, wir haben Piräus und Belgrad. Liverpool hat Salzburg und Genk :schulterzucken: Wir hatten auch schon Gruppen mit ManCity und Roma oder ManCity, Villareal und Neapel. Sehe jetzt nicht, dass wir so ein enormes Losglück haben. Und wir haben auch genug Große "erledigt" - frag mal bei Arsenal nach.
    • Gerade gelesen...Bayern Mannschaft lehnte Rangnick als Trainer ab...unabhänoch von Rangnick aber wenn eine Mannschaft in die Entscheidung einbezogen wird welchen Trainer sie will dann gute Nacht. Es muss sich im Verein grundlegend was ändern....von ganz oben angefangen.
      2013 2014 2015 2016 2017 2018
      2019
    • Haaland hat wieder 3 Tore geschossen....
      "But the thing about political correctness is that it starts as a good idea and then gets taken ad absurdum. And one of the reasons it gets taken ad absurdum is that a lot of the politically correct people have no sense of humor." (John Cleese)
    • tesseract schrieb:

      Gerade gelesen...Bayern Mannschaft lehnte Rangnick als Trainer ab...unabhänoch von Rangnick aber wenn eine Mannschaft in die Entscheidung einbezogen wird welchen Trainer sie will dann gute Nacht. Es muss sich im Verein grundlegend was ändern....von ganz oben angefangen.
      Aber mal anders gefragt: Macht es Sinn, einen Trainer zu holen, den die im Großteil oder sogar einstimmig nicht möchte?
      Ist es so absurd den Mannschaftsrat mit einzubeziehen zb? Das sind keine 6Jährigen, den ich unterstelle, dass sie den bequemsten Trainer wollen.

      Das klingt immer so, als wäre das reiner böse Wille der Mannschaft. Die werden ja auch ihre Gründe haben.
      Ich hätte auch keinen Lust auf Rangnick als Kollegen oder so.

      Wenn man weiß, dass ein Trainer von seiner Art her streitbar ist, finde ich es nicht absurd die Mannschaft in die Entscheidung einzubinden.

      ZB hätte ich es auch verständlich gefunden, wenn man, als Tuchel ein Thema war, zb Hummels nach Tuchel, seiner Meinung über ihn und nach den Problemen, die Tuchel in Dortmund hatte zu befragen und das in die Entscheidung mit einzubeziehen.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!
    • Caledonia schrieb:

      suba_01 schrieb:

      Absolut richtig was du schreibst Cale, ich hätte im Kreis gekotzt wenn er gekommen wäre und sehe immer noch keinen Grund warum ich meine Meinung jemals ändern sollte.
      Der kann von mir aus bleiben wo der Pfeffer wächst.
      Das ist ja auch völlig in Ordnung. Was ich nicht mag ist, wenn die Fans ihn vorher nicht wollen und dann bei Leistung den Verein kritisieren ihn nicht geholt zu haben. Das kotzt mich nicht weniger an.
      Ihn so oder so nicht zu wollen, ist völlig in Ordnung. Ich hätte ihn genommen. Auch in Zukunft.
      So ein Schmarrn. Das eine ist eine ganz persönliche Meinung und das andere ist aus Vereinssicht. Und aus Vereinssicht ist Werner zur Zeit der beste Deutsche Offensivspieler! Und man hätte ihn wohl sehr günstig bekommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tyketto ()

    • FrankenKompetenz schrieb:

      Aber mal anders gefragt: Macht es Sinn, einen Trainer zu holen, den die im Großteil oder sogar einstimmig nicht möchte?
      Es muß ein Coach her der für Erfolg steht und nicht einer der am bequemsten ist? Sonst hätte auch ein Pep Guardiola nicht den Weg nach München gefunden? :O
    • Tyketto schrieb:

      michl1976 schrieb:

      Haaland hat wieder 3 Tore geschossen....
      Bei uns würde er leider nur auf der Bank versauern. An Lewa kommt er momentan nicht vorbei und ob er sich für 2 bis 3 Jahre auf der Bank sieht bezweifelt ich.
      Den wird Red Bull sowieso nicht gehen lassen. Wenn der Wechselt dann innerhalb von Red Bull. Sprich von Salzburg nach Leipzig. |-)
    • schumi26 schrieb:

      Tyketto schrieb:

      michl1976 schrieb:

      Haaland hat wieder 3 Tore geschossen....
      Bei uns würde er leider nur auf der Bank versauern. An Lewa kommt er momentan nicht vorbei und ob er sich für 2 bis 3 Jahre auf der Bank sieht bezweifelt ich.
      Den wird Red Bull sowieso nicht gehen lassen. Wenn der Wechselt dann innerhalb von Red Bull. Sprich von Salzburg nach Leipzig. |-)
      Oder nach England...
    • FlyingScot schrieb:

      Siehst Du das nicht etwas zu sehr aus der Bayern-Sicht, Cale ???

      Das mag ja für alle in Deutschland tätigen Trainer der Fall sein, dass "kein Trainer ein Engagement beim FC Bayern als Abstieg sehen würde".......aber sicherlich nicht für einen Manager des FC Liverpool, der gerade die spannendste Mannschaft dieser Welt trainiert.....und das gilt sicherlich auch noch für einige andere Clubs.
      Ja, natürlich auch aus Bayern-Sicht, aber ich bin mir dennoch sicher, dass ein Wechsel zum FC Bayern für keinen Trainer, egal von welchem Club kommend, ein Abstieg wäre. Dafür ist der FC Bayern ein viel zu großer Verein. Vielleicht nehme ich das Wort "Abstieg" zu wörtlich, aber bei aller Kritik am FC Bayern bin ich doch so selbstbewusst zu sagen, dass niemand zum FC Bayern herabsteigen würde/müsste. Dass Klopp aktuell wahrscheinlich die beste Zeit seiner gesamten Laufbahn erlebt und es aber auch nicht den geringsten Grund gäbe, diese aufzugeben, egal für was oder wen auch immer, steht natürlich völlig außer Frage.

      FlyingScot schrieb:

      Ich meine das auch nicht mal nur rein sportlich, sondern vor allem, was das auch in seiner Gesamtheit bedeutet......also das ganze Drumherum, die völlige Begeisterung und Loyalität der Menschen einer Stadt, ihrer Lebenseinstellung und ihrer vorbehaltlosen Begeisterung..........Dieses Lebensgefühl, das solch ein Manager in Liverpool bekommen kann, wird er in München niemals bekommen können........Und das ändert sich im Falle von Klopp in Liverpool auch dann nicht mehr, wenn er in den nächsten 2,3 Jahren keinen Titel mehr holen würde, weil sie ihn dort inzwischen als "einen der Ihren" sehen...........Ein Bill Shanky hat damals in seinen 15 Jahren als Liverpool Manager auch "nur" 3 Mal die Meisterschaft gewonnen und insgesamt "nur" 6 Titel in diesen 15 Jahren geholt und er wird in Liverpool für alle Zeiten vergöttert, weil er in diesen 15 Jahren einer "von ihnen" geworden ist.
      Bei allem Respekt vorm Liverpool FC und auch Jürgen Klopp, aber mir ist echt völlig egal, wer da wen vergöttert. Das können die alles gerne machen. Ich habe da nun wirklich kein Problem mit, da sportlich fair und hart arbeitend erreicht. Aber es ist vielleicht auch genau das, was ich gar nicht haben möchte. Diesen Hype um einen Manager. Egal wo, ob nun bei Bayern oder auch bei Rangers. Du kennst mich ja nun auch schon einige Jahre und wir könnten in Glasgow auch so manche Statue aufstellen. Aber bei aller Begeisterung, die ich auch mal gerne (vor)schnell verspüren kann, komme ich dann doch auch schnell wieder runter. Du hast ja durchaus recht, was Du da schreibst, aber ich brauche das nicht. Und wie bereits zuvor gesagt, seine Arbeit dort ist herausragend.

      FlyingScot schrieb:

      Hauptsächlich deswegen..........aber natürlich auch, weil das momentane Liverpooler Team die derzeit wohl spannendste und stärkste Mannschaft der Welt ist.

      Ja...

      FlyingScot schrieb:

      ...wäre es für einen Klopp ein absoluter Abstieg, zu den Bayern zu gehen.
      ...und nein. Aber ich will ihm das ja auch wahrlich überhaupt nicht antun. ;)

      FlyingScot schrieb:

      Also......als "besten Verein der Welt" sehe ich Bayern nicht mal im Ansatz........Natürlich ist es absolut respektabel, was Bayern gerade in Deutschland in den letzten Jahrzehnten geleistet hat, darüber müssen wir nicht diskutieren, das sind wir uns absolut einig..........Im Gegensatz zu anderen ehemaligen "Branchen-Riesen" wie Hamburg, Köln und viele mehr hat Bayern es verstanden, ehemalige Größen in den Verein einzubinden und einen Weg des Erfolges zu gehen, während andere immer nur gejammert haben..........Das aber zählt vor allem hauptsächlich national.
      Darum ging es mir aber nicht mit der Aussage. Die war darauf bezogen, wie der FC Bayern meiner Meinung nach, was die Möglichkeiten angeht, aus der Weltspitze heraus sticht. Nehmen wir mal die Rangliste. Über deren Sinn brauchen wir nicht reden, aber es sind ja nun mal die großen Clubs. Und unter den Top Ten gibt es einen Verein, der was Statuten, Regelwerk und auch Philosophie angeht, unter ganz anderen Bedingungen arbeiten muss und es auch gerne tut, als die restlichen Mannschaften. Und das mit einer unglaublichen Beständigkeit. Darauf war es bezogen und ja, das würde ich jetzt wieder so sagen. Das ist herausragend.

      FlyingScot schrieb:

      International hat Bayern auch immer, ähnlich wie etwa die spanischen Spitzenklubs......immer davon profitiert, durch das absurde Setzverfahren der UEFA immer nur in CL-Gruppen zu spielen, wo man Gegner zugelost bekommt....(dieses Jahr Piräus und Belgrad)....wo es von vornherein klar ist, dass man weiterkommt........und wenn man dann auf einen "Großen" trifft, kam nicht selten dann das Aus wie letztes Jahr eben gegen Liverpool.
      Aber komm, bitte, das ist jetzt aber schon Missgunst. Du willst doch nicht auch nur leicht andeuten, dass Bayern bei seinen Erfolgen über die letzten Jahrzehnte auf internationalem Parkett meist Glück gehabt hat. Du feierst hier doch auch Liverpool, die sich im letzten Jahr nun wahrlich auch mit viel Dusel in der Vorrunde durchsetzten und das die großen Clubs meist zwei kleinere Gegner in der Vorrunde haben, ist halt dem Modus geschuldet, den wir ja beide, ja, fast schon verachten. Aber der gilt für alle gleich. Als ich 2001 in Mailand war und Bayern das damals ja wirklich starke Valencia bezwang, dachte ich mir "Wow, welch ein Triumph". Im Viertelfinale zwei Siege gegen Man Utd, im Halbfinale zwei Siege gegen Real Madrid (oder war es umgekehrt, egal) und dann das Finale gewinnen. Mehr ging nicht. Der totale Triumph. Also, echt, nein...

      Und das "wenn man dann auf einen Großen trifft, kam nicht selten das Aus", müsste heißen, "und es kam selten vor, dass man wie letztes Jahr früh gegen einen Großen ausschied". Man muss Bayern wahrlich nicht mögen. Gibt ja auch Gründe es nicht zu tun. Alles gut. Aber in vielen Dingen steht der Verein einfach gut dar und das auch wirklich mit recht.

      FlyingScot schrieb:

      Ich persönlich glaube nicht, dass das Bild von Klopp in der Öffentlichkeit plötzlich ein gänzlich anderes wäre, wenn er bei Bayern arbeiten würde, denn dieses Bild von Klopp in der Öffentlichkeit hat inzwischen eine Eigendynamik entwickelt, das in dieser öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr verrückbar ist.
      Das ist alles richtig, nur mit dem kleinen Einwurf, dass in Deutschland einfach viele umkippen, wenn es um den FC Bayern geht. Ob zurecht oder nicht ist gar nicht das Thema. Aber es ist der Fall. Kann gar nicht zählen, wie viele Spieler für die Öffentlichkeit plötzlich auf Knopfdruck so arrogant wurden, als sie zum FC Bayern gingen. Der alte Hut. Und ich glaube, dass das bei Klopp auch der Fall wäre. Ich bin da fair. Ich mag ihn schon vorher nicht. ;)

      FlyingScot schrieb:

      Aber wie gesagt.......dazu wird es wohl ohnehin nie kommen...
      Ganz ehrlich? Er ist 52 Jahre alt... Ich würde nicht drauf wetten. Wirklich nicht. Ich habe keine Ahnung, wie seine Lebensplanung ausschaut. Aber ich halte es auch nicht für abwegig, dass er nach der kommenden Meisterschaft eine Pause von 1-2 Jahren einlegt und wer weiß was dann kommt. Würde ich nicht drauf wetten.

      FlyingScot schrieb:

      Nun wissen wir also, wie es gelaufen ist..........und leider hat es sich nun bewahrheitet, dass es eben der FC Bayern war, der da sehr unprofessionell und gar unseriös gearbeitet hat.
      Immer langsam mit den Pferden. Was wissen wir? Ich nehme das Video von Wenger selbst. Ich setze ja mal voraus die Übersetzung stimmt. Er sagt, dass Rummenigge ihn am Mittwoch angerufen habe. Am Mittwoch. Am Dienstagabend hatte Wenger sein Interesse im TV bekundet. Das Video kann man sich ja hier auch irgendwo anschauen. Ich finde bei all dem dämlich unklaren Verhalten ab dann von Rummenigge und vor allem dem Dussel mit dem Statement, sollte man nicht vergessen, wer zuerst dieses Interesse öffentlich angemeldet hatte.

      Daraufhin kam es am Mittwoch zum Gespräch und Rummenigge habe Wenger gefragt, ob er Interesse habe. Wie gesagt, das sagt Wenger selbst. Rummenigge spricht von einem Missverständnis und das kann ich schon nachvollziehen. Nun fragte Rummenigge scheinbar, ob Wenger Interesse habe. Das kannst Du so verstehen, "Stimmt das, was Du da gestern im TV gesagt hast, dass Du Interesse hast?" oder als ein Angebot, ob er Interesse habe, weil man es sich vorstellen könne. Denn wie Wenger gesagt hat, war das ja ein kurzes Telefonat zwischen Tür und Angel.

      Unprofessionell von Bayern (diesem Trottel da in der PR-Abteilung oder wer ihn eventuell beauftragte) dieses Statement rauszugeben. Ja! Und dafür, ja, sollte man sich entschuldigen, was aber zwischen den beiden auch kein Problem sein wird.

      Sollte ich eine Entwicklung verpasst haben, dann sorry, aber ich nehme das Video von Wenger und da bleibt die Reihenfolge schon so.

      FlyingScot schrieb:

      Diesen Schuh müssen sich die Bayern anziehen...........ich war nie ein Freund von Wenger und habe seine Art oft nicht wirklich gemocht.......aber um ehrlich zu sein bin ich froh, dass sich diese erste Meldung nicht bewahrheitet hat und dass er sich das nicht angetan hat.

      Aber, ich kann Dir nicht ersparen, dass die Wahrheit bleibt, Wenger hat sich im TV als erstes selbst angeboten. Wenn Du das als so schlimm ansiehst, was ich nicht finde, dann muss aber auch das stehen bleiben, dass das die Reihenfolge war.

      Was den Rest angeht, predige ich seit Jahren, dass man gegenüber Presse und Medien endlich lernen soll die Fresse zu halten. Das kann doch nicht so schwer sein. Denn dann passiert gar nichts. Das MUSS dringend besser werden! Gilt aber nicht nur für Bayern. Da schlägt es halt nur größere Wellen.

      Und höre mal mit Deinen .................. Punkten auf. Das versteht hier niemand. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Caledonia ()

    • FrankenKompetenz schrieb:

      Ich denke aber, dass Klopp nicht zu den Bayern gehen würde. Und zwar nicht auf Grund seiner BVB-Vergangenheit oder Ähnliches. Sondern weil er für seine Art eine Art Underdog braucht. Zumindest am Anfang. Einem Verein zu den Erfolgen zu verhelfen, die man fast vom Verein erwartet oder gewohnt ist, passt nicht zu seiner Art. Und der Punkt ist, dass er das ganz genau weiß.
      Ich kann zwar nachvollziehen, was Du damit ausdrücken willst, FK.........aber ich wundere mich immer wieder, dass hier im Board Liverpool so oft als "Underdog" hingestellt wird......trotz vieler Jahre ohne Meisterschaft, was allerdings damit zu tun hatte, das bei Chelsea, Man. City, United und Co. die Oligarchen viele Jahre früher als bei Liverpool einstiegen, nachdem sich diese lange Zeit dagegen gewehrt hatten.
      Liverpool ist mit 9 Europapokalsiegen, davon 6 Siegen in der Champions League/Europapokal der Landesmeister und 18 Meisterschaften der erfolgreichste Club in England und damit um ein Vielfaches erfolgreicher als die ganzen Chealsea's, Arsenals, Manu's und ManC's und verpasste vor allem im Jahr, bevor Klopp kam, als Vizemeister nur um Haaresbreite die englische Meisterschaft........Liverpool war also niemals ein Underdog......Allerdings muss man konstatieren, dass Klopp durch seine Arbeit Liverpool wieder in Sphären gebracht hat wie es seinerzeit zwischen 1976 und 1985 war, als die Reds mit 4 Siegen im Europapokal der Landesmeister schon mal die wohl weltweit stärkste Mannschaft waren.

      FrankenKompetenz schrieb:

      Ich halte ihn übrigens auch für einen schlechten Verlierer. Ich würde zwar nicht so weit gehen, ihn einen schlechten Sportmann zu nennen, aber auffallend ist das auf jeden Fall. Damit meine ich nicht nur seine Ausreden.
      Grundsätzlich halte ich Ihn schon für einen fairen Sportsmann aber intuitiv und spontan ist er das auch öfter nicht.
      Aber vielleicht ist es ja im Sport keine unpassende Eigenschaft, ein schlechter Verlierer zu sein.

      Bis zu einem gewissen Maße unterstelle ich ihm auch Heuchelei. Wenn man sich ansieht, wie er vor gar nicht all zu langer Zeit über riesen Ablösesummen gesprochen hat....
      Es war die Rede davon, dass er lieber aufhöre, als sich Erfolg für solche Preise zu kaufen um dann nicht lange später van Dijk für ein Wahnsinnsgeld zu holen mit dem Liverpool zumindest defensiv fast steht und fällt.
      Hier muss ich sagen, dass es mich ebenfalls überrascht, so etwas in einem Bayern-Forum zu lesen, denn genau diese Eigenschaften habe ich eigentlich immer eher mit dem FC Bayern verbunden.

      Soll heissen........Die Bayern sind in Deutschland (außer bei ihren eigenen Fans natürlich) in der Vergangenheit vor allem deshalb so unbeliebt gewesen, weil sie immer als schlechte Verlierer galten. Eigene Niederlagen haben sie nur in seltensten Fällen mit Komplimenten für ihren Gegner kommentiert, sondern in schöner Regelmäßigkeit mit ihrem eigenen schlechten Spiel bzw. ihrer eigenen Unfähigkeit......So etwas kommt bei Wettbewerbern immer nur relativ schlecht an und zeugt auch vor einem gewissen Maß an falscher Selbsteinschätzung und teilweise fehlendem Respekt

      Und was die Tatsache betrifft, dass man sich über die hohen Ablösesummen aufregt und sagt, dass man diese niemals mitmachen werde, war ja auch der FC Bayern immer ganz vorne........ich kann mich noch sehr gut über diesbezügliche Aussagen von Hoeness erinnern

      Also wenn man da Klopp Heuchelei unterstellen wollte, müsste man dies dann mit dem gesamten FC Bayern ebenfalls tun

      Sicher waren Interviews von Klopp damals in Deutschland teilweise etwas übergriffig, was er auch selbst inzwischen so kommuniziert und zugibt........Aber ich denke, dass er sich da in den letzten Jahren deutlich zum Positiven entwickelt hat.....Und wie gesagt......Immer nur der gute Verlierer sein, kann manchmal ja auch ins Negative umschlagen

      Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch immer, was frühere Spieler über einen Trainer sagen........Und hier habe ich eigentlich immer nur Positives aus Mainz und Dortmund über ihn gehört.....und was man momentan aus Liverpool hört, ist auch, dass er zu den Liverpool-Spielern ein sehr großes Vertrauensverhältnis hat

      Caledonia schrieb:

      Bei allem Respekt vorm Liverpool FC und auch Jürgen Klopp, aber mir ist echt völlig egal, wer da wen vergöttert. Das können die alles gerne machen. Ich habe da nun wirklich kein Problem mit, da sportlich fair und hart arbeitend erreicht. Aber es ist vielleicht auch genau das, was ich gar nicht haben möchte. Diesen Hype um einen Manager. Egal wo, ob nun bei Bayern oder auch bei Rangers. Du kennst mich ja nun auch schon einige Jahre und wir könnten in Glasgow auch so manche Statue aufstellen. Aber bei aller Begeisterung, die ich auch mal gerne (vor)schnell verspüren kann, komme ich dann doch auch schnell wieder runter. Du hast ja durchaus recht, was Du da schreibst, aber ich brauche das nicht. Und wie bereits zuvor gesagt, seine Arbeit dort ist herausragend
      Ja, Cale, da denken wir ja ganz ähnlich.....Ich brauch auch keine Heldenverehrung und keinen Hype um irgendwen

      Aber gerade in einer Arbeiterstadt wie Liverpool ist dies auf eine gewisse Art auch eine vielsagende Auszeichnung, wen jemand diese Wertschätzung erfährt

      Und wie ja bereits mehrfach gesagt.......Es ist das Lebensgefühl und die Tatsache, dass man jemand als "einen von uns" sieht..........Und das ist gerade für einen Deutschen in England je per se keine Selbstverständlichkeit, gerade auch im Fussball, wo die Rivalitäten ja enorm sind......Das sagt dann auch schon einiges aus

      Ich kann mich bei den Bayern an keinen einzigen Trainer in der jüngeren Vergangenheit erinnern, der diese Wertschätzung hatte.........und auch ein Heynckes hat sie da erst bekommen, als er zum wiederholten Male da war, nachdem er beim ersten Mal noch entlassen wurde

      Caledonia schrieb:

      Darum ging es mir aber nicht mit der Aussage. Die war darauf bezogen, wie der FC Bayern meiner Meinung nach, was die Möglichkeiten angeht, aus der Weltspitze heraus sticht. Nehmen wir mal die Rangliste. Über deren Sinn brauchen wir nicht reden, aber es sind ja nun mal die großen Clubs. Und unter den Top Ten gibt es einen Verein, der was Statuten, Regelwerk und auch Philosophie angeht, unter ganz anderen Bedingungen arbeiten muss und es auch gerne tut, als die restlichen Mannschaften. Und das mit einer unglaublichen Beständigkeit. Darauf war es bezogen und ja, das würde ich jetzt wieder so sagen. Das ist herausragend
      Ja, wie Du ja schon selbst sagtest, müssen wir uns über Sinn und Unsinn solcher Ranglisten nicht unterhalten, aber gerade in dieser Hinsicht gibt's ja auch Parallelen zwischen Bayern und Liverpool

      Nämlich diejenigen, dass man diesen ganzen Oligarchen-Wahnsinn und diesen ganzen Ablöse-Wahnsinn lange nicht mitgemacht hat

      Der Punkt ist nur derjenige, dass Bayern da einen ganz entscheidenden Standort-Vorteil hatte............Nämlich jener, dass sie in Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hatten und trotzdem regelmäßig Meister wurden, weil sich die Hamburg's, Kölns, Stuttgart's und lange Zeit auch Dortmund's und Gladbach's durch eigene Unfähigkeit selbst als ernsthafte Rivalen eliminierten, während in England die von Oligarchen gesponserten Clubs wie Chelsea, man. City, Arsenal, Man. United wie Pilze aus dem Boden schossen und Liverpool (genau wie übrigens deren Lokalrivale Everton) immer mehr ins Hintertreffen gerieten........Für Liverpool war es also praktisch ein Muss, sich gewissen Marktgesetzen zu unterwerfen, wenn man wieder an alte Zeiten anknüpfen wollte.........und genau dies tut nun auch der FC Bayern mit seinen Transfer-Aktivitäten

      Caledonia schrieb:

      Aber komm, bitte, das ist jetzt aber schon Missgunst. Du willst doch nicht auch nur leicht andeuten, dass Bayern bei seinen Erfolgen über die letzten Jahrzehnte auf internationalem Parkett meist Glück gehabt hat. Du feierst hier doch auch Liverpool, die sich im letzten Jahr nun wahrlich auch mit viel Dusel in der Vorrunde durchsetzten und das die großen Clubs meist zwei kleinere Gegner in der Vorrunde haben, ist halt dem Modus geschuldet, den wir ja beide, ja, fast schon verachten
      Ja, natürlich ist das in der Hauptsache dieser absurde Modus, der das alles noch begünstigt, womit praktisch immer fast die gleichen Clubs in einem CL-Viertelfinale stehen.......Haben wir uns ja schon oft darüber unterhalten und sind wir uns ja auch völlig einig.........Aber das bedeutet eben, dass es gerade in den letzten paar Jahren, wo der CL-Modus eben nochmals zu Gunsten der großen Clubs verändert wurde, keine wirklich außergewöhnliche Leistung für die Bayerns, Reals und Barcelonas dieser Welt ist, im Viertelfinale der CL zu stehen, nachdem sie ja in der eigenen Meisterschaft nichts zu befürchten haben und durch die besondere Arithmetik in der Gruppenzusammenstellung auch in der Vorrunde der CL nichts zu befürchten haben. Die englischen Clubs haben es da schon wesentlich schwerer, da es in ihrem eigenen Land schon 6-8 Clubs gibt, die in der Lage sind, von ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten, die CL zu gewinnen und da eben immer schon im Vorfeld einige auf der Strecke bleiben müssen.

      Caledonia schrieb:

      Und ich glaube, dass das bei Klopp auch der Fall wäre. Ich bin da fair. Ich mag ihn schon vorher nicht
      Das ist wohl der Punkt....... ;)

      Caledonia schrieb:

      Immer langsam mit den Pferden. Was wissen wir?
      Wir wissen, dass der erste direkte kontakt von den Bayern ausging.........sprich Rummenigge.......Das ist nun Fakt. Und wir wissen, dass er sich dafür quasi entschuldigt hat und angekündigt hat, das noch in einem persönlichen Gespräch mit ihm in Ordnung zu bringen.

      Fakt ist auch, dass der Bayern-Beschluss gegen Wenger gefallen war, lange bevor Wenger irgendwas dazu gesagt hat und dass Rummenigge ihn trotzdem angerufen hat.......Wieso ??.......Einfach nur aus Spaß ??........Warum auch immer das so war, ist da auch gar nicht so entscheidend, sondern eben die Tatsache, dass der direkte Kontakt von den Bayern und nicht von Wenger ausging.

      Wie dem auch sei.......Es ist eben so, dass diese Pressemeldung für das Ansehen von Wenger extrem negativ war und von vielen auch so verstanden wurde......und es ganz gut ist, dass es nun zumindest in gewisser Weise richtiggestellt wurde

      Caledonia schrieb:

      Und höre mal mit Deinen .................. Punkten auf. Das versteht hier niemand
      Ist eben ne alte Angewohnheit von mir. Ich hab sie in diesem Posting etwas eingeschränkt, aber ganz kann ich auf sie nicht verzichten..... :schulterzucken: ....ich hoffe, Du verstehst mich trotzdem... ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FlyingScot ()

    • FlyingScot schrieb:

      Ich meine das auch nicht mal nur rein sportlich, sondern vor allem, was das auch in seiner Gesamtheit bedeutet......also das ganze Drumherum, die völlige Begeisterung und Loyalität der Menschen einer Stadt, ihrer Lebenseinstellung und ihrer vorbehaltlosen Begeisterung..........Dieses Lebensgefühl, das solch ein Manager in Liverpool bekommen kann, wird er in München niemals bekommen können
      Liverpool ist aber mehr als der LFC, genauso wie München mehr ist als der FC Bayern.
      Ich kenne in ganz Europa nur eine Großstadt in der es nur einen relevanten Verein gibt und das ist Neapel.

      Pinguin schrieb:

      Was jetzt so mythenumrankend entsteht, ist die Tatsache, dass Liverpool letzte Saison trotz absurd hoher Punktezahl nicht Meister wurde und im Jahr davor "unglücklich" das CL-Finale verloren hat.
      Das gibt es bei uns und unseren Halbfeinalteilnahmen und dem VF Aus gegen Regal aber auch. Das ist denke ich eine normale Sache.

      FlyingScot schrieb:

      Liverpool ist mit 9 Europapokalsiegen, davon 6 Siegen in der Champions League/Europapokal der Landesmeister und 18 Meisterschaften der erfolgreichste Club in England und damit um ein Vielfaches erfolgreicher als die ganzen Chealsea's, Arsenals, Manu's und ManC's
      ManU hat national + international etwa genau so viele Titel errungen.
      Du wirst koana vo UNS
      In a world of compromise....Some don’t.

      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!

      ACHTUNG :
      Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:
    • beastieboy schrieb:

      Liverpool ist aber mehr als der LFC, genauso wie München mehr ist als der FC Bayern.
      Ich kenne in ganz Europa nur eine Großstadt in der es nur einen relevanten Verein gibt und das ist Neapel.
      Ja, aber in Liverpool stehen der LFC und Everton etwa für die gleiche Lebensphilosophie........Ich glaube auch, dass das Derby in Liverpool das "freundlichste" Derby in Europa ´überhaupt ist, weil die beiden Fangruppen eben nicht miteinander verfeindet sind.........Das ist ganz anders als in anderen Städten, wo Celtic und Rangers, Bayern und 1860, Real und Atletico, AC und Inter usw. eben für ganz unterschiedliche Philosophien und Weltansichten stehen.......Das ist in Liverpool nicht der Fall

      beastieboy schrieb:

      ManU hat national + international etwa genau so viele Titel errungen
      Ja, national trifft das zu, denn da haben Liverpool und Manchester United mit Meisterschaften und diversen Cups etwa die gleiche Anzahl von Erfolgen errungen........aber international ist Liverpool nach wie vor der deutlich erfolgreichere Club mit u.a. 6 Meistercup-Titeln (Champions-League, EC der Landesmeister) gegenüber "nur" 3 von United

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    • schumi26 schrieb:

      FrankenKompetenz schrieb:

      Aber mal anders gefragt: Macht es Sinn, einen Trainer zu holen, den die im Großteil oder sogar einstimmig nicht möchte?
      Es muß ein Coach her der für Erfolg steht und nicht einer der am bequemsten ist? Sonst hätte auch ein Pep Guardiola nicht den Weg nach München gefunden? :O
      Genau das meine ich. Ich denke, es ist unfair den Spielern eine solche Mentalität zu unterstellen. Von wegen, dass sie nen Trainer wollen, der am bequemsten ist.
      Das ist doch Blödsinn.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!
    • FlyingScot schrieb:

      FrankenKompetenz schrieb:

      Ich denke aber, dass Klopp nicht zu den Bayern gehen würde. Und zwar nicht auf Grund seiner BVB-Vergangenheit oder Ähnliches. Sondern weil er für seine Art eine Art Underdog braucht. Zumindest am Anfang. Einem Verein zu den Erfolgen zu verhelfen, die man fast vom Verein erwartet oder gewohnt ist, passt nicht zu seiner Art. Und der Punkt ist, dass er das ganz genau weiß.
      Ich kann zwar nachvollziehen, was Du damit ausdrücken willst, FK.........aber ich wundere mich immer wieder, dass hier im Board Liverpool so oft als "Underdog" hingestellt wird......trotz vieler Jahre ohne Meisterschaft, was allerdings damit zu tun hatte, das bei Chelsea, Man. City, United und Co. die Oligarchen viele Jahre früher als bei Liverpool einstiegen, nachdem sich diese lange Zeit dagegen gewehrt hatten.Liverpool ist mit 9 Europapokalsiegen, davon 6 Siegen in der Champions League/Europapokal der Landesmeister und 18 Meisterschaften der erfolgreichste Club in England und damit um ein Vielfaches erfolgreicher als die ganzen Chealsea's, Arsenals, Manu's und ManC's und verpasste vor allem im Jahr, bevor Klopp kam, als Vizemeister nur um Haaresbreite die englische Meisterschaft........Liverpool war also niemals ein Underdog......Allerdings muss man konstatieren, dass Klopp durch seine Arbeit Liverpool wieder in Sphären gebracht hat wie es seinerzeit zwischen 1976 und 1985 war, als die Reds mit 4 Siegen im Europapokal der Landesmeister schon mal die wohl weltweit stärkste Mannschaft waren.

      FrankenKompetenz schrieb:

      Ich halte ihn übrigens auch für einen schlechten Verlierer. Ich würde zwar nicht so weit gehen, ihn einen schlechten Sportmann zu nennen, aber auffallend ist das auf jeden Fall. Damit meine ich nicht nur seine Ausreden.
      Grundsätzlich halte ich Ihn schon für einen fairen Sportsmann aber intuitiv und spontan ist er das auch öfter nicht.
      Aber vielleicht ist es ja im Sport keine unpassende Eigenschaft, ein schlechter Verlierer zu sein.

      Bis zu einem gewissen Maße unterstelle ich ihm auch Heuchelei. Wenn man sich ansieht, wie er vor gar nicht all zu langer Zeit über riesen Ablösesummen gesprochen hat....
      Es war die Rede davon, dass er lieber aufhöre, als sich Erfolg für solche Preise zu kaufen um dann nicht lange später van Dijk für ein Wahnsinnsgeld zu holen mit dem Liverpool zumindest defensiv fast steht und fällt.
      Hier muss ich sagen, dass es mich ebenfalls überrascht, so etwas in einem Bayern-Forum zu lesen, denn genau diese Eigenschaften habe ich eigentlich immer eher mit dem FC Bayern verbunden.
      Soll heissen........Die Bayern sind in Deutschland (außer bei ihren eigenen Fans natürlich) in der Vergangenheit vor allem deshalb so unbeliebt gewesen, weil sie immer als schlechte Verlierer galten. Eigene Niederlagen haben sie nur in seltensten Fällen mit Komplimenten für ihren Gegner kommentiert, sondern in schöner Regelmäßigkeit mit ihrem eigenen schlechten Spiel bzw. ihrer eigenen Unfähigkeit......So etwas kommt bei Wettbewerbern immer nur relativ schlecht an und zeugt auch vor einem gewissen Maß an falscher Selbsteinschätzung und teilweise fehlendem Respekt

      Und was die Tatsache betrifft, dass man sich über die hohen Ablösesummen aufregt und sagt, dass man diese niemals mitmachen werde, war ja auch der FC Bayern immer ganz vorne........ich kann mich noch sehr gut über diesbezügliche Aussagen von Hoeness erinnern

      Also wenn man da Klopp Heuchelei unterstellen wollte, müsste man dies dann mit dem gesamten FC Bayern ebenfalls tun

      Sicher waren Interviews von Klopp damals in Deutschland teilweise etwas übergriffig, was er auch selbst inzwischen so kommuniziert und zugibt........Aber ich denke, dass er sich da in den letzten Jahren deutlich zum Positiven entwickelt hat.....Und wie gesagt......Immer nur der gute Verlierer sein, kann manchmal ja auch ins Negative umschlagen

      Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch immer, was frühere Spieler über einen Trainer sagen........Und hier habe ich eigentlich immer nur Positives aus Mainz und Dortmund über ihn gehört.....und was man momentan aus Liverpool hört, ist auch, dass er zu den Liverpool-Spielern ein sehr großes Vertrauensverhältnis hat
      Vielleicht nimmst Du den Begriff "Underdog" zu wörtlich. Fakt ist doch aber, dass die realistischen Erwartungen und die jüngsten Erfolge in Liverpool schon alleine national komplett andere waren, als es in München jemals der Fall sein wird. Und genau das meine ich.

      Und noch kurz zum Thema Heuchelei:
      Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, gegen die Preise und gegen das "immer mehr-"System zu wettern und dann in die Liga zu wechseln, die das System wie keine andere auslebt und nutzt, zu einem Verein der genau dieses System betreibt und dann den teuersten Abwehrspieler der Fußbalolgeschichte zu verpflichten, als wenn man im "traditionellen System" das Spiel wohl oder übel ein wesentlich kleineres Stück mitspielt, um nicht unterzugehen. Das ist schon ein Unterschied zu UH zb.
      Der FC Sankt Pauli ist die einzige Möglichkeit!
    • Vor allem muss man bei wirklich allem Respekt auch eins sagen (weil Flying Scott ja extra gerade in Deutschland anspricht): Wenn Bayern in Deutschland ein Spiel verliert liegt das in der Regel immer daran das Bayern sein Spiel nicht abgerufen hat. In Deutschland haben wir viele tollte Mannschaften aber wenn Bayern seinen Job macht sind Niederlagen absolute ausnahme fälle. in sofern mag es nach außen wie ein schlechtes verlieren aussehen, ist es für mich genau das was ich von meinem Verein erwarte. Das Fokussieren auf sich selbst und das kritisch sein mit sich selbst. Gerade in den letzten Jahren unter Kovac hat das deutlich nach gelassen, hier waren es sehr sehr oft äußere Umstände, der einfach bessere Gegner, das Matchglück oder Matchpech und eigentlich eher zum ende hin Jetzt höchstens mal die Einstellung der Spieler.

      Ich halte es für sehr wichtig gerade als Spitzenmannschaft im Fall eines Misserfolgs zu prüfen wie viel Anteil man selbst daran hatte. Das ist nicht Arrogant und auch nicht Unsportlich das ist notwendig um Erfolgreich zu bleiben. Abgesehen davon bin ich mir sicher das man zusätzlich auch dem Gegner stets sehr Sportlich Gratuliert hat.
      "Von den Leistungen dürfte Hoffenheim das zweitstärkste Team dieser Saison sein. Leider sind sie auch das erstdümmste." Tobias Escher Saison 2018/19
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      FrankenKompetenz schrieb:

      Vielleicht nimmst Du den Begriff "Underdog" zu wörtlich. Fakt ist doch aber, dass die realistischen Erwartungen und die jüngsten Erfolge in Liverpool schon alleine national komplett andere waren, als es in München jemals der Fall sein wird. Und genau das meine ich.
      Ja, die waren natürlich komplett andere, da hast Du Recht...........Aber das hat eben vor allem damit zu tun, dass die Bayern......wenn wir ehrlich sind......in Deutschland auf Dauer keine wirkliche Konkurrenz haben. ........In Deutschland gibt es von den wirtschaftlichen Voraussetzungen eigentlich nur eine Mannschaft und wenn wir es positiv sehen maximal 2 Mannschaften, die die CL gewinnen können.........In England aber gibt es nach dem Einstieg der Oligarchen und den entsprechenden Fernsehgelder aber 7 bis 8 Clubs, die die CL realistisch gewinnen könnten.........Daran liegt unter anderem die Diskrepanz der nationalen Meisterschaften.....Würde Bayern in der PL spielen und Liverpool in der Bundesliga, wär es genau umgekehrt........Bayern hätte sich in der PL an den Oligarchen-Millionen der Man. City's und Chelsea's in der Vergangenheit wohl die Zähne ausgebissen und Liverpool wäre in der Bundesliga Serienmeister.......Das Ganze hat aber nichts mit den Größen der beiden Clubs zu tun

      FrankenKompetenz schrieb:

      Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, gegen die Preise und gegen das "immer mehr-"System zu wettern und dann in die Liga zu wechseln, die das System wie keine andere auslebt und nutzt, zu einem Verein der genau dieses System betreibt und dann den teuersten Abwehrspieler der Fußbalolgeschichte zu verpflichten, als wenn man im "traditionellen System" das Spiel wohl oder übel ein wesentlich kleineres Stück mitspielt, um nicht unterzugehen. Das ist schon ein Unterschied zu UH zb.
      Ich verstehe, was Du meinst, FK....und kann Deine Meinung im Prinzip auch nachvollziehen.

      Aber wie gesagt ist Klopp ja nicht der Einzige, der dazu seine Meinung in den vergangenen Jahren dazu geändert hat.....Das haben Hoeness, Watzke und noch viele mehr doch auch getan.......

      Klopp hatte in Dortmund aufgehört und war damals quasi ohne Job........Und dann kommt ein Verein wie Liverpool.......Diese einmalige Chance ergriffen zu haben, kann man ihm nicht wirklich zum Vorwurf machen.....

      Und was van Dijk betrifft......Ja, er war der teuerste Abwehrspieler der Welt....Aber wenn wir ehrlich sind, war er ein Schnäppchen, das Liverpool mit den über etwa 120 Millionen, die sie für Coutinho bekommen haben, locker finanzieren konnten ..............Coutinho war dieses Geld niemals wert, ich glaube, das merken momentan auch die Bayern sehr deutlich......während man bei van Dijk schon zu seinen Celtic- und Southampton-Zeiten sehen konnte, dass er ein Jahrhundert-Abwehrspieler ist........Und wenn ich mir ansehe, dass das "verhasste" United für einen absoluten Durchschnittsspieler wie Maguire jetzt in seiner ganzen Panik mehr Geld gezahlt hat als Liverpool für van Dijk, dann war das schon ein genialer Schachzug.....

      Im Endeffekt hat Klopp/Liverpool also nur einen Teil des Geldes, das ihnen von Barca für Coutinho in den Rachen geschmissen wurde, für van Dijk weiterverwendet......Ich glaube nicht, dass man ihm da nun einen menschlichen Vorwurf machen kann, weil er da seine frühere Meinung an die Gegebenheiten angepasst hat.....

      Taktiktafel schrieb:

      Vor allem muss man bei wirklich allem Respekt auch eins sagen (weil Flying Scott ja extra gerade in Deutschland anspricht): Wenn Bayern in Deutschland ein Spiel verliert liegt das in der Regel immer daran das Bayern sein Spiel nicht abgerufen hat. In Deutschland haben wir viele tollte Mannschaften aber wenn Bayern seinen Job macht sind Niederlagen absolute ausnahme fälle. in sofern mag es nach außen wie ein schlechtes verlieren aussehen, ist es für mich genau das was ich von meinem Verein erwarte. Das Fokussieren auf sich selbst und das kritisch sein mit sich selbst. Gerade in den letzten Jahren unter Kovac hat das deutlich nach gelassen, hier waren es sehr sehr oft äußere Umstände, der einfach bessere Gegner, das Matchglück oder Matchpech und eigentlich eher zum ende hin Jetzt höchstens mal die Einstellung der Spieler.

      Ich halte es für sehr wichtig gerade als Spitzenmannschaft im Fall eines Misserfolgs zu prüfen wie viel Anteil man selbst daran hatte. Das ist nicht Arrogant und auch nicht Unsportlich das ist notwendig um Erfolgreich zu bleiben. Abgesehen davon bin ich mir sicher das man zusätzlich auch dem Gegner stets sehr Sportlich Gratuliert hat
      Vom Prinzip gebe ich Dir Recht, mit dem was Du schreibst.........Das Fokussieren auf sich selbst und die Selbstkritik sind Grundvoraussetzungen für einen Club wie Bayern, um auf Dauer erfolgreich zu sein.........Und die Unterwürfigkeit aller anderen Vereine in Deutschland, die sich eher einen abbrechen, bevor sie einmal den Mut haben, zu kommunizieren, dass sie Bayern mal Paroli bieten wollen, unterstützt dies noch......

      Aber ich erwarte von einer Mannschaft auch mal, nach einer Niederlage einfach mal zu kommunizieren, dass man verloren hat, weil der Gegner einfach besser war......Und das hat es bei Bayern unter Hoeness nur in den allerseltensten Fällen gegeben.........ich kann mich erinnern, dass sie selbst bei der 2-5 Pokalfinal-Niederlage gegen Dortmund, als der Gegner nun wahrlich besser war, nur davon geredet haben, dass sie nur wegen sich selbst verloren haben........Nicht viel anders haben sie es gemacht nach ihrem Ausscheiden im Februar gegen Liverpool in der CL..........Das 0 - 0 an der Anfield Road haben sie gefeiert als taktische Meisterleistung und das 1 -3 zu Hause haben sie kommentiert, dass sie verloren haben, weil sie zu ängstlich gespielt haben....Und so etwas kommt eben bei der Konkurrenz überhaupt nicht gut an.........Auf die Idee, dass sie an der Anfield Road nur deshalb 0 - 0 gespielt haben, weil da vielleicht Liverpool etwas zu passiv war und nicht seinen besten Tag erwischte, und dass sie in München nicht deshalb verloren haben, weil sie zu ängstlich waren, sondern weil sie auf einen Gegner getroffen sind, der mit einer taktischen Meisterleistung dafür gesorgt hat, dass die Bayern nicht mal in Ansätzen ihr Offensivspiel aufziehen konnten, sind sie bis heute nicht gekommen..........Das ist es, was ich mit manchmal fehlender Selbsteinschätzung und auch mal fehlendem Respekt vor dem Gegner meinte......

      Aber das, was Du hier geschrieben hast, Taktiktafel, kann ich weitgehend nachvollziehen und sehe das vom Prinzip her ähnlich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FlyingScot ()