Angepinnt Robert Enke - unsere ewige Nr. 1

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    • Schon unfassbar, wie arschloch das Leben sein kann. Klar geht's ihm gut, im Vergleich zu nem Bauarbeiter, der vom Gerüst knallt, aber sowas ist schon scheiße. Ich gebe zu, dass ich manchmal auch kein gutes Haar an ihm und an seinen Kaspereien gelassen habe, aber rückblickend betrachtet war sein Verhalten doch auch nur menschlich.


      "Wieso? Marco Reus fährt doch auch mit der Bahn." - Manuel Schmiedebach auf die Bemerkung, dass es was besonderes wäre, wenn ein Fußballer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
    • Ich mochte ihn spätestens ab dem Moment, wo er mal öffentlich Robert und dessen Verhaltensweisen gelobt hat, da kam er schon deutlich weniger eitel und arrogant rüber. Generell war er auch schon kurz vor Roberts Tod nicht mehr der typische Prolltorwart, wie sie vom
      FCK üblich sind.
      Und ja, verglichen mit anderen Schicksalen ist sein Leben noch paradiesisch, aber für einen Profi-Torwart mit seiner Ausgangslage furchtbar. Talent hatte er, hat an seinen Schwächen gearbeitet und hatte teilweise hervorragend Reflexe. Die Art, wie er hier Nummer 1 wurde war schon brutal. Die Degradierung als es gerade sportlich gigantisch lief war vermutlich umso bitterer... Ich hätte ihm einen Stammplatz in der Bundesliga mehr gegönnt, als jedem anderen Ex-96er.
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • @Bear: Da sagst du was! Das war das erste und bisher letzte mal, dass ich bei einem Buch (vor allem bei dem Kapitel) so oft unterbrechen und was anderes machen musste um mich wieder aufzumuntern und abzulenken. Ich muss zugeben, dass mich das extrem lange sehr fertig gemacht hat und ich danach sehr lange Probleme hatte im Stadion zu stehen.
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Das muß die Hölle sein, wenn du permanet in diesem 'schwarzen Tunnel' drinsteckst und es auch kein Therapeut schafft dich da rauszuholen. Und nach außen hin so zu tun als ob alles in Ordnung wäre. Ich glaube, das kann ohnehin nur jemand verstehen, der das auch am eigenen Leib erfahren hat. Wir wissen alle was Stimmungsschwankungen sind, aber Depressionen sind dann doch eine ganz andere Hausnummer. Mir war bis zum Lesen des Buches auch nicht klar, was Robert eigentlich in Barcelona (unter van Gaal) schon für eine schlimme Zeit durchlebt hat.
    • Nein, kriegt man ja auch nicht mit hier. Bzw. wo hört man denn generell mal, dass ein Trainer ein unmenschliches Arschloch ist? Jeder kennt gewisse "Schleifer", aber bis auf LvG würde ich nie einen als "unmenschlich" oder ähnliches bezeichnen...
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Soweit gehe ich nicht mal, aber objektiv kann ich den nicht mehr betrachten. Immerhin macht er es mir mit seinem Kackfußball auch nicht so schwer |-)
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Acht Jahre ist eigentlich schon so verdammt lange her, aber irgendwie kommt mir das gerade überhaupt nicht so vor...
      Per Mertesacker übrigens mit einem schönen Gastbeitrag auf der Seite der Robert Enke-Stiftung.
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Man war tagelang wie paralysiert. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich damals mit einigen Chemnitzer Fans beim nicht mehr schmecken wollenden Bier über das wahre Leben unterhalten hab. Wie wir diese so mutige und tapfere Frau für ihren Gang an die Öffentlichkeit bewundert haben. Und wie wir damals alle hofften, dass die vielen Reden auch dauerhaft im Umgang mit Tabuthemen aufrütteln und für Veränderungen sorgen mögen.

      Der Sport ist eine wunderbar aufregende, erstrebenswerte, den eigenen Schweinehund überwindende, glücklich machende und mitunter auch vereinende Nebensache im Leben. Aber er ist nur eine Nebensache, das Leben eines jeden sollte immer paar Tore mehr schießen. Schießen dürfen.

      In Erinnerung an Robert Enke.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink: