Schalke und die Finanzen

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    • Obi-Wan schrieb:

      Ich bin aber Fan eines Fussballclubs und nicht eines Wirtschaftsunternehmens...


      Grundsätzlich richtig und ein schöner Gedanke..........aber der FC Schalke 04 ist doch auch jetzt schon ein Wirtschaftsunternehmen. Und nichts anderes.
      Einer der Gründe weswegen ich mich mehr und mehr vom Profifußball entferne.

      Wenn du Fan eines richtigen Fußballvereins sein willst, dann schau dich mal ab Oberliga abwärts um.
    • Obi-Wan schrieb:

      Ich bin aber Fan eines Fussballclubs und nicht eines Wirtschaftsunternehmens...


      Das sind wir alle. Aber wer weiterhin mit den großen Hunden pissen will, und Schalkes Anspruchhaltung ist nun mal eben mindestens Platz 4, der muss sich halt auch mit solch neumodischen Gedanken beschäftigen. Und es liegt an euch, ob und wie ihr diesen Weg mitgeht würdet, wenn's soweit ist. Ich schätze den Tönnies aber auch soweit fähig ein, dass er verstanden hat, dass Schalke eben als größtes Pfund seine Tradition hat und solcherlei Änderungen überlegt durchgeführt werden wollen.

      Ein Saarland entspricht exakt 359.908,96 Fußballfeldern.
    • Kuzze schrieb:

      Obi-Wan schrieb:

      Ich bin aber Fan eines Fussballclubs und nicht eines Wirtschaftsunternehmens...


      Grundsätzlich richtig und ein schöner Gedanke..........aber der FC Schalke 04 ist doch auch jetzt schon ein Wirtschaftsunternehmen. Und nichts anderes.
      Einer der Gründe weswegen ich mich mehr und mehr vom Profifußball entferne.

      Wenn du Fan eines richtigen Fußballvereins sein willst, dann schau dich mal ab Oberliga abwärts um.

      Ich weiss das ja...und ich wünschte es wäre nicht so. Fan bin ich vom fussballverein Schalke, den rest brauche ich nicht.
      Jeder Schalker ist ein Dirnenkind!
    • Herr Heldt, wo kommen die 80 Millionen her?

      Schalke-Vorstand Horst Heldt erklärte gestern als Reaktion auf Kritik auf der Presskonferenz zum Samstagsspiel gegen Mainz 05 u. a.: „Neben den sportlichen Zielen, die wir alle erreicht haben, gehörte es auch zu meinen Aufgaben, Schulden abzubauen. Wir haben die Verbindlichkeiten um 80 Millionen gesenkt. Auch das alles ist meine Verantwortung!“

      Die anwesenden Journalisten haben die behauptete Summe leider nicht hinterfragt, auch ein heldt-kritischer Kommentar in der Zeitung mit den vier Buchstaben von heute geht nicht darauf ein. Schaut der geneigte Leser aber einmal in die Schalker Konzerngeschäftsberichte, entdeckt er in den Jahren seit Heldts Mitwirken (ab Juli 2010) folgende Konzernverbindlichkeiten:

      31.12.2010 254.456.245,53 €

      31.12.2011 228.631.900,64 €

      31.12.2012 217.072.558,74 €

      31.12.2013 230.135.278,47 €

      30.06.2014 220.070.113,75 €

      Ein signifikanter Abbau der Verbindlichkeiten konnte trotz durchgängiger Teilnahme am internationalen Geschäft also nur im Jahre 2011 erfolgen – und da auch nur aufgrund des lukrativen Transfers von Manuel Neuer zu den Bayern.

      Daher möchte ich von Herrn Heldt gerne wissen, wie er auf die genannten 80 Millionen kommt.
    • tja ne wirklich sehr gute frage, wo die millionen sein sollen. als wirtschaftsunternehmen müsste man doch in den jahresbilanzen einen entsprechenden abbau von verbindlichkeiten erkennen können oder?

    • Ist der H. Held als Manager bei Schalke denn auch für die Finanzen zuständig ? :amkopfkratz:
      Oder wie muß man seine Einlassungen verstehen ? :amkopfkratz:

      Wenn sich das mal nicht als ein klassisches Eigentor entpuppt.
      Da gibt's doch jetzt Fragen über Fragen. :D
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • Nevermind schrieb:

      als wirtschaftsunternehmen müsste man doch in den jahresbilanzen einen entsprechenden abbau von verbindlichkeiten erkennen können oder?


      Hatte ich ja letztens schon mal versucht, aber da der FC Schalke ein e.V. ist, bin ich zumindest mit kostenlosen Mitteln nicht weitergekommen.

      Es ist aber generell ein großes Problem fast aller "Journalisten" heutiger Tage: Es wird nichts mehr wirklich kritisch hinterfragt. Wenn Heldt sagt, er hat 80 Mio. € Verbindlichkeiten abgebaut, dann ist das auch so. Wenn Schalke behaupten würde, allein vom Merchandising würden 250 Mio. €/Jahr Umsatz kommen, dann würde das wohl auch jeder Zeitungsfritze glauben.

      Ein Saarland entspricht exakt 359.908,96 Fußballfeldern.
    • Kampfkater schrieb:

      Es ist aber generell ein großes Problem fast aller "Journalisten" heutiger Tage: Es wird nichts mehr wirklich kritisch hinterfragt. Wenn Heldt sagt, er hat 80 Mio. € Verbindlichkeiten abgebaut, dann ist das auch so. Wenn Schalke behaupten würde, allein vom Merchandising würden 250 Mio. €/Jahr Umsatz kommen, dann würde das wohl auch jeder Zeitungsfritze glauben.

      Da bin ich mir nicht so sicher wie Du ! :schulterzucken:

      Ich glaube vielmehr, daß der H. Held, um sich gegen aufkommende Kritik zu verteidigen, ein Fass aufgemacht hat und nun Mühe haben wird, die aufkommenden Fragen um die Finanzen zu beantworten.
      Die Kuh steht mitten auf'm Eis !!!
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !
    • schorsch123 schrieb:

      Ich glaube vielmehr, daß der H. Held, um sich gegen aufkommende Kritik zu verteidigen, ein Fass aufgemacht hat und nun Mühe haben wird, die aufkommenden Fragen um die Finanzen zu beantworten.


      Aber kommen denn Fragen auf? Also abgesehen von so einem unbedeutenden Blogschreiber und diesem Forum hier. Von den Zeitungen wurde die Aussage doch eigentlich gefressen.

      Ein Saarland entspricht exakt 359.908,96 Fußballfeldern.
    • Kampfkater schrieb:

      Aber kommen denn Fragen auf? Also abgesehen von so einem unbedeutenden Blogschreiber und diesem Forum hier. Von den Zeitungen wurde die Aussage doch eigentlich gefressen.

      Den Blog hab ich auch gelesen. :nuke:

      Es würde mich schon wundern, wenn dieses Thema so sang,- und klanglos verschwinden würde.
      So unkritisch kann man auch auf Schalke nicht sein, daß so ne Aussage vom Manager einfach so geschluckt wird.

      K.K. - wir werden es erleben.

      Wenn, dann muß ne Reaktion ja zeitnah erfolgen.
      Vllt bekommt ja Schalke von "meinen Meeenzern" noch 1-2 Kisten eingeschenkt, dann is auf Schalke eh "high Life".
      Ihr habt Uhren ...
      Ich habe Zeit !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schorsch123 ()

    • Kuzze schrieb:

      Herr Heldt, wo kommen die 80 Millionen her?

      Schalke-Vorstand Horst Heldt erklärte gestern als Reaktion auf Kritik auf der Presskonferenz zum Samstagsspiel gegen Mainz 05 u. a.: „Neben den sportlichen Zielen, die wir alle erreicht haben, gehörte es auch zu meinen Aufgaben, Schulden abzubauen. Wir haben die Verbindlichkeiten um 80 Millionen gesenkt. Auch das alles ist meine Verantwortung!“

      Die anwesenden Journalisten haben die behauptete Summe leider nicht hinterfragt, auch ein heldt-kritischer Kommentar in der Zeitung mit den vier Buchstaben von heute geht nicht darauf ein. Schaut der geneigte Leser aber einmal in die Schalker Konzerngeschäftsberichte, entdeckt er in den Jahren seit Heldts Mitwirken (ab Juli 2010) folgende Konzernverbindlichkeiten:

      31.12.2010 254.456.245,53 €

      31.12.2011 228.631.900,64 €

      31.12.2012 217.072.558,74 €

      31.12.2013 230.135.278,47 €

      30.06.2014 220.070.113,75 €

      Ein signifikanter Abbau der Verbindlichkeiten konnte trotz durchgängiger Teilnahme am internationalen Geschäft also nur im Jahre 2011 erfolgen – und da auch nur aufgrund des lukrativen Transfers von Manuel Neuer zu den Bayern.

      Daher möchte ich von Herrn Heldt gerne wissen, wie er auf die genannten 80 Millionen kommt.


      Kann mir kaum vorstellen, dass Heldt einfach nur eine Zahl in den Raum wirft. Könnte sich lediglich um die Verbindlichkeiten des Vereins handeln.

      @schorsch123: Peter Peters ist eher für die Finanzen zuständig, allerdings wird auch Heldt die Zahlen kennen und interpretiert die Zahlen wohl so, wie er sie gerne haben möchte ;)

      Zur Erklärung: Lediglich Kapitalgesellschaften sind zur Offenlegung der Jahresabschlüsse verpflichtet, Vereine allerdings nicht. Beispielsweise beim FC Bayern kann man die Jahresabschlüsse schön abrufen, bei Schalke findet man aufgrund des e. V. nichts.
    • Etappensieg im Kampf um Rafinha-Millionen

      Im Kampf um die 4,7 Millionen Euro, die Schalke aus dem Rafinha-Transfer an CFC Genua zustehen, tritt die nächste Stufe der Sanktionen in Kraft.
      Weil eine Zahlungsfrist am 6. Januar verstrichen ist, müssen Genua laut Fifa-Urteil sechs Punkte abgezogen werden.

      Damals verkaufte Felix Magath den Brasilianer an Genua und handelte eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro aus. Die erste Rate über 3,25 Millionen Euro zahlten die Italiener im September 2011 – offen blieb eine Restschuld von 3,75 Millionen.
      Schon vor langer Zeit mahnte Schalke die Italiener zur Zahlung an, und als alles nichts half, wurden die Verbände eingeschaltet: DFB und DFL in Deutschland, Fifa und Uefa auf internationaler Ebene. Sogar der Internationale Sportgerichtshof (CAS) beschäftigte sich mit dem Fall und gab den Schalkern Recht. Die pochen nun auf eine Zahlung von mehr als 4,7 Millionen Euro – denn in all den Jahren sind Verzugszinsen von gut einer Million Euro zusammengekommen. Magath hatte für diesen Fall satte 15 Prozent (!) festschreiben lassen.

      Ein Punktabzug könnte Genua in dieser Saison empfindlich treffen, weil der Verein sogar Chancen auf die Teilnahme an der Champions League hat – die würde weit mehr Geld einbringen als die 4,7 Millionen Euro. Sollte sich Genua für den Europapokal qualifizieren, hätte auch der europäische Verband ein Druckmittel in der Hand: Denn die Uefa kann säumige Schuldner von ihren Wettbewerben ausschließen.
    • Schalke kassiert fünf Millionen Euro für Rafinha

      Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat einen langjährigen Rechtsstreit mit einem vollen Erfolg beendet. Nach Informationen dieser Redaktion hat der italienische Erstligist CFC Genua den Gelsenkirchenern jetzt den seit Jahren säumigen letzten Teil der Ablösesumme für den brasilianischen Verteidiger Rafinha in voller Höhe überwiesen – inklusive Zinsen eine Summe von knapp fünf Millionen Euro. Um das Geld zu bekommen, hatte Schalke sogar den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) angerufen.