Finanzlage der KSC GmbH & Co. KGaA

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    • Die Abstimmung ist durch und wird ausgezählt.
      Bin mir aber sehr sicher, dass die Ausgliederung durch geht

      Dem Gordon scheint die Stadionwurst zu schmecken :D
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15 & 18.04.18
      Avatar des Jahres 2015!
    • Ja, ich bin auch noch vorbei gekommen ... war um kurz nach 12 da , hat noch für die Fragen und zur Abstimmung gereicht ...

      Fand aber die Veranstaltung, der Rahmen und auch die Fragen waren echt gut
      Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!
      Henry Ford
    • @Kampfkater .. darüber hatte ich es am Samstag morgen auch mit @Kuzze und @Balla-Rina kurz...

      Also ich hab dafür gestimmt, ich fand das Verfahren und die Erläuterungen sehr transparent in den letzten Monaten, genau so das einbinden der Fanvertreter (Supporters) usw.

      Das Konzept das aufgestellt wurde , über Besetzung der verschiedenen Gremien und Zustimmungshürden für eventuelle Investoren usw hat für mich als "Laie" , der aber durchaus regelmäßig in die Finanzwelt reinschnuppert, Hand und Fuß

      generell sehe ich es vor allem so, dass es für einen Verein wie unseren, der neben dem Großen und mächtigen Profifußball noch viele andere Bereiche hat (Boxen, Leichtathletik, Dart) durchaus Sinn macht das ganze vor allem Finaziell zu trennen.
      Der KSC e.V. gewinnt hier an Sicherheit, dass er durch das schnelllebige und riskante Profifußball Geschäft nicht Gefahr zu sehr beeinflusst zu werden.


      Natürlich wird immer versucht das ganze möglichst positiv zu verkaufen , mit blick auf Investitionen und Möglichkeiten und dass der Profifußball erfolgreich sein muss, für mich war es aber wichtig dass hier der e.V. Sicher dasteht.

      youtube.com/watch?v=2nJ-LlbgSv0
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      Henry Ford
    • Danke. Hat sich der e.V. - ähnlich wie in Bielefeld - eine "Sperrklausel" in den Vertrag schreiben lassen, die eine Aufhebung von 50+1 satzungsgemäß verhindert? Nicht, dass es euch irgendwann so geht wie uns.
      NFL Teams named after cats are now 0-12 since black cat ran on field during MNF game.
    • KSC FAQ zur Ausgliederung schrieb:


      Welche Voraussetzungen sind für eine Ausgliederung zu erfüllen?

      Nach den Lizenzierungsordnungen muss der Mutterverein mindestens 50 Prozent der Stimmanteile zuzüglich einer Stimme an der Kapitalgesellschaft halten („50+1“-Regel). Zudem muss der Mutterverein mehrheitlich im (etwaigen) Aufsichtsrat der Kapitalgesellschaft vertreten sein. Zusätzlich muss diese ein Mindestkapital von 1,0 Million Euro (3. Liga) bzw. 2,5 Millionen Euro aufweisen. Außerdem muss der Sitz der Kapitalgesellschaft mit dem Sitz des Muttervereins übereinstimmen sowie der Name des Vereins mit in die Kapitalgesellschaft aufgenommen werden.
      Was bedeutet 50+1?
      Die Regelung besagt, dass der eingetragene Verein immer die Mehrheit an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft halten muss.
      Wie steht der KSC zur 50+1 Regel?
      Der KSC bekennt sich im Rahmen seiner Satzung (siehe §3) klar zu 50+1.
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      Henry Ford
    • Kampfkater schrieb:

      Danke. Hat sich der e.V. - ähnlich wie in Bielefeld - eine "Sperrklausel" in den Vertrag schreiben lassen, die eine Aufhebung von 50+1 satzungsgemäß verhindert? Nicht, dass es euch irgendwann so geht wie uns.
      wie kinsi schon sagte, ja das hat er. Auch wenn 50+1 fällt, steht immernoch in der Satzung, dass der Mutterverein 50%+1 Aktien halten muss. Desweiteren wurden die Ultras und Supporters von anfang an mit einbezogen, so dass im Aufsichtsrat auch immer ein Fanvertreter sitzt. Im Beirat sitzen Präsident und sie beiden Vizes des eV, dazu der Vorsitzende des Verwaltungsrates und sein Vertreter. Zu diesen 5 Personen können 4 kommen, die 25% der Aktien halten. Somit ist der eV auch hier stets in der Mehrheit, da die Sponsoren scheinbar für eine Entscheidung mind. 3 der 5 Vereinsmitglieder überzeugen müssen, da es wohl so geregelt wurde, dass auch immer die Mehrheit dieser 5 Leute zustimmen muss.
      Außerdem muss die MGV zustimmen, wenn jemand 25% des der Aktien kaufen will. Bei 50% braucht es ne 2/3 Mehrheit.

      Alles in allem stimm ich Robin zu und ich hab auch dafür gestimmt. Einzig sorgen macht mir, dass Anteile evt verscherbelt werden. Lt Wellenreuther würde er sich da am meisten freuen, wenn jeder Fan eine Aktie kaufen kann um sich die Urkunde ins Wohnzimmee hängen zu können. Und Sorgen macht mir, was wohl passiert, wenn wir vlt vor dem finaziellen Kollaps stehen. Werden Aktien dann billig an nen Scheich verkauft? Wird man auf ne Satzungsänderung pochen, die es dann doch erlaubt, dass jemand mehr als 50% kauft? (Wenn 50+1 bis dahin gefallen ist bei den Verbänden). Ich denke da an die Präsidiumswahl, wo Pilarsky ja quasi damit gedroht hat, dass er sein Geld wieder haben will, wenn Wellenreuther nicht erneut geqählt wird.

      Aber prinzipiell hat Wellenreuther das alles sehr transparent, professionell und gut durchbekommen. Hätte nie gedacht, dass ich das mal bei einem KSC Präsident schreiben kann. Es wirkt alles, als hätte es Hand und Fuß und als wäre es die richtige Entscheidung.
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15 & 18.04.18
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Badnerka ()

    • Kauai schrieb:

      Der KSC will nächstes Jahr mal wieder versuchen aus dem Kölmel-Vertrag rauszukommen:

      Kölmel-Vertrag: KSC sieht für 2020 drei denkbare Ausstiegsszenarien
      "Kölmel (65) verweist auf die vom KSC aufgelegte Fananleihe, die 2,5 Millionen Euro erbrachte. „Die wurde mit vier plus zwei Prozent verzinst. Sehr viel höher bin ich auch nicht. Wenn man das alles durchrechnet, bis das abgetragen ist, sind wir vielleicht im Jahr 2033 – je nachdem, in welchen Ligen der KSC spielt.“ Kölmel spitzt das zu, meint, „man müsste dann ja in drei, vier Jahren die Fans, die in die Anleihe investiert haben, auch als Altlast hinstellen; dass die unverschämterweise womöglich vier Prozent verlangen – statt es dem KSC gleich zu schenken."

      Daran musste ich übrigens auch denken, als ich von der Anleihe erfuhr. |-)
      - Were you rushing or were you dragging ??? -
    • Solche Anleihen müssen als das angesehen was sie sind,...maximal eine verzinste Spende. Eine Festzinserwartung von 4% liegt weit unter dem Marktniveau und das Risiko des Totalausfalls ist gegeben. Das Investment in Fonds oder ETFs ist wesentlich rentabler und ich denke sogar sicherer. Da müsste schon der Markt zusammenbrechen und 10-12% sind auf jeden Fall drin.

      Meiner Meinung nach wird hier die emotionale Bindung zum Verein ausgenutzt um den Fans enorm riskante Papiere anzudrehen; und das zu einem Zinsatz, der das Risiko in keinster Weise rechtfertigt. Ich würde dem Verein eher eine Spende zukommen lassen als so eine Anleihe zu kaufen.

      Die Refinanzierung wird wie üblich aussehen: Anleihe läuft aus und wird durch eine neue Anleihe refinanziert. Das macht dann faktisch nur ein kleines Minusgeschäft für den Verein.
      :kscfahne: NUR DER KSC! :kscfahne: