2. November 1993 / KSC - Valencia 7:0

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    • 2. November 1993 / KSC - Valencia 7:0

      KSC - Valencia 7:0 2. November 1993



      Das Wunder vom Wildpark


      Das Jahrhundertspiel: KSC - Valencia 7:0

      Es war zweifellos das Spiel der Spiele. Der krasse Außenseiter und Europacup-Neuling KSC fegt den spanischen Tabellenführer und späteren spanischen Meister FC Valencia mit sage und schreibe sieben zu null Toren aus dem Wildpark. Noch heute bringt jeder KSC-Fan den Namen »Valencia« mit der wohl erfolgreichsten und schönsten Zeit in der jüngeren Vereinsgeschichte in Verbindung.

      Nach der 1:3 Niederlage aus den Hinspiel, wo der KSC teilweise vorgeführt worden war, schien das Abenteuer Europa vor Spielbeginn eigentlich schon beendet. Doch dann folgte das »Wunder vom Wildpark« im mit 25000 Zuschauern ausverkauften Wildpark.

      Als sogar der Anstoß wiederholt werden musste, da mehrere KSC-Spieler den Mittelkreis gestürmt hatten, war klar, daß dieses Team sich nicht kampflos ergeben würde...als dann alle auf den Abpfiff warteten, war es Slaven Bilic vorbehalten, mit seinem Treffer zum 7:0 einen grandiosen Schlußpunkt zu setzen.

      Unvergessen auch Jörg Dahlmanns Live-Kommentar zum 6:0:

      »...wie aus einem Guß...eine Sternstude im Europapokal. Edgar Schmitt!!! Das ist nicht MÖGLICH! Es ist UNFASSBAR! UNGLAUBLICH! ICH RAFF'S NICHT! Ich... werd wahnsinnich hier! SECHS zu NULL! Liebe Freunde, ach was ist das HERRLICH! Wie schön kann Fussball sein, wie schön kann Europapokal sein!

      LIEBER KSC, WIR DANKEN EUCH!«
      Erst wenn der letzte Schlachtruf verklungen ist, die letzte Choreo inszeniert wurde,
      die letzte Bengale erloschen ist und der letzte echte Fan aus dem Stadion geekelt wurde,
      werdet Ihr merken, dass man Treue nicht kaufen kann.


      Football is for you and me not for fucking industry !
    • Original-Threaderöffnung von MarkesKA am 30.10.2003, 19:14 Uhr


      In wenigen Tagen jährt sich der Tag der jedes KSC-Fan-Herz höher schlagen lässt

      Karlsruher SC gegen FC Valencia

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      Am 2. November 1993 schrieb der UefaCup-Neuling
      Karlsruher SC Europapokalgeschichte.
      Im kalten Wildpark wurde der damalige Tabellenerste
      der Spanischen Liga mit 7 - 0 abgefertigt.


      Leute vergesst das Pokalspiel gegen Hoffenheim und denkt an
      diesen geilen Pokalabend zurück.

      Wie habt ihr das Spiel verfolgt? Was bedeutet für Euch dieses Spiel?
      Erst wenn der letzte Schlachtruf verklungen ist, die letzte Choreo inszeniert wurde,
      die letzte Bengale erloschen ist und der letzte echte Fan aus dem Stadion geekelt wurde,
      werdet Ihr merken, dass man Treue nicht kaufen kann.


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      13 Jahre nach "Valencia"

      ka-news ruft den KSC-Feiertag aus

      Karlsruhe - Auf den Tag genau sind es 13 Jahre her. Der Karlsruher SC feierte am 2. November - auch wenn manche Internet-Quellen fälschlicherweise vom 3. November sprechen - im UEFA-Cup-Rückspiel gegen Valencia mit 7:0. Eine Nacht der schönen Tore - es war sicherlich das bislang beste Spiel der Blau-Weißen in ihrer Historie.


      Der "Valencia-Tag" ist ein Feiertag für alle KSC-Fans

      1:3 verlor der KSC damals das Hinspiel in Valencia. Die Chancen gegen die Spanier im Rückspiel den Spieß noch umzudrehen standen ziemlich schlecht, doch die Mannschaft von Winfried Schäfer zeigte an diesem Abend eine fantastische Leistung und siegte mit 7:0. 25.000 Zuschauer feierten den KSC noch lange nach dem Spiel. Es herrschte eine unglaubliche Atmosphäre im Wildpark, der sich auch der damalige TV-Kommentator Jörg Dahlmann nicht entziehen konnte: "Wie aus einem Guss, eine Sternstunde im Europapokal. Das ist nicht möglich, das ist unglaublich, unfassbar, ich raff's nicht. Liebe Leute, wie schön kann Europapokal sein - lieber KSC, wir danken Euch!"

      Winfried Schäfer sorgt vor dem Spiel für Lacher in der Kabine

      Die Tore für den KSC erzielten damals am 2. November 1993 viermal Edgar Schmitt, Valerij Shmarov, Slaven Bilic und Rainer Schütterle. Der heutige Vize-Präsident der Blau-Weißen erinnert sich immer noch gerne an den legendären Abend im Wildpark zurück: "Die Stimmung im Stadion war gigantisch und man wäre am liebsten gar nicht in die Kabine gegangen." Gegenüber ka-news verriet Schütterle wie die Stimmung vor, während und nach dem Spiel war:

      "Wir hatten wie eigentlich vor allen UEFA-Cupspielen eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft. Wir wurden zu diesem Zeitpunkt schon von einer Euphoriewelle gerade in diesen Spielen getragen. Alle wussten, dass das Spiel ist seit langem ausverkauft war, und die Fans haben teilweise vor dem Stadion übernachtet, um Karten zu bekommen. Es war auch direkt vor dem Spiel schon etwas kurios. 'Winnie' Schäfer war für dieses Spiel von der UEFA gesperrt worden und hätte eigentlich die Kabinen nicht betreten dürfen, was er natürlich aber trotzdem tat. Er stand neben der Eingangstür, als es plötzlich hieß, ein Beauftragter der UEFA sei im Anmarsch. Da keine Zeit mehr war, um den Raum zu verlassen, stellte er sich hinter die Tür und stülpte sich eine Winterjacke über den Kopf. Es ist uns allen trotz des wichtigen Spieles in diesem Moment schwer gefallen, nicht laut anzufangen zu lachen."


      Rainer Schütterle erzielte ein Tor beim legendären 7:0-Sieg des KSC

      Die Mannschaft spielte sich in einen wahren Rausch

      Aber auch vor dem Spiel auf dem Platz sorgte ein guter Freund der Mannschaft für amüsierte Stimmung bei der Mannschaft: "Als wir dann nach draußen kamen, hat unser Freund Philipp Leimbeck (Anm. d. Red.: Wirt der Funzel in Durlach) noch ein Lied gesungen, das er selber getextet hatte. Da er kein geborener Sänger war und die schlechte Beschallung im Stadion das auch nicht besser machte, ging es uns wieder fast genauso wie in der Kabine. Zu Beginn des Spieles hatten wir wahnsinniges Glück nicht schon früh in Rückstand zu geraten. Aber Oliver Kahn hielt wie immer hervorragend."

      Danach spielte sich die Mannschaft nach Schütterle in einen wahren Rausch: "Nachdem wir diese Phase überstanden hatten und dann auch in Führung gingen, sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Wir haben dann gemerkt, dass wir mit der Unterstützung der Fans, die unglaublich war, die Partie gewinnen können. Mir gelang dann kurz vor der Pause das 3:0, womit wir aufgrund unseres Tores in Valencia weiter waren. Die zweite Halbzeit verlief dann wie im Rausch nachdem wir auch recht früh das 4:0 erzielen konnten. Die Spieler von Valencia hatten sich dann aufgegeben, und uns und vor allem Edgar gelang einfach alles."

      ka-news.de
      Erst wenn der letzte Schlachtruf verklungen ist, die letzte Choreo inszeniert wurde,
      die letzte Bengale erloschen ist und der letzte echte Fan aus dem Stadion geekelt wurde,
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      youtube.com/watch?v=O0dAN9nId7s


      Die Geburt des Euro-Eddy


      Für Edgar Schmitt war es die Partie seines Lebens. Im Zweitrunden-Rückspiel des Uefa-Cups gegen Valencia musste der KSC 1993 ein 1:3 wettmachen. Sie schafften es tatsächlich. Im Magazin "11 FREUNDE" berichtet der treffsichere Stürmer, wie er zum "Euro-Eddy" wurde.



      Was für eine verrückte Woche! Am Freitag hatte ich einen schweren Autounfall. Ich kam von der Fahrbahn ab und überschlug mich - einmal, zweimal, dreimal, viermal. Ob das was zu bedeuten hatte? Zum Glück hatte ich nur einen Schnitt am Ohr und konnte im Uefa-Cup gegen den FC Valencia spielen. Im Hinspiel in Spanien waren wir richtig vorgeführt worden. Penev, Mijatovic, mein Gott! Was für Fußballer! Dieses Kurzpassspiel! Ruckzuck lagen wir 0:3 hinten. Allein der überragende Oliver Kahn bewahrte uns vor Schlimmerem.

      Aber dann, kurz vor Schluss, traf ich mit einem Kopfball zum 1:3. Das war die Wende. Schon in der Kabine hieß es: "Zu Hause hauen wir die weg!" Das war zwei Wochen lang unsere Parole. Wir waren eine Mannschaft, die das Heft selbst in die Hand nehmen konnte. Mannschaftsgeist bedeutet ja keineswegs, dass man sich Tag und Nacht in den Armen liegt. Es ist sehr abhängig von den Einzelspielern.

      Auch in dieser Phase war der Olli Kahn sehr wichtig. Er war damals schon ein großer Motivator. Ein weiterer wichtiger Spieler in dieser Karlsruher Mannschaft war der Wolfgang Rolff. Wir nannten ihn "Wolle". Er war einerseits ruhig, andererseits ein Macher, ein Antreiber. Mit ihm im defensiven Mittelfeld zogen wir ein Spiel auf, von dem Ottmar Hitzfeld einmal sagte: "Das ist kein Forechecking mehr, das ist schon Krieg."

      Das hatten wir drauf, und der Winnie Schäfer machte uns mit seiner Kabinenpredigt vor dem Rückspiel am 2. November 1993 im Wildpark noch mal so richtig heiß. "Das schaffen wir! Wir schaffen das!", rief er immer wieder. Er hatte sich zu uns gemogelt, denn eigentlich war er gesperrt worden und durfte nicht bei uns sein. Plötzlich gab es Alarm: "Da kommt jemand von der Uefa." Schnell versteckte der Winnie sich hinter der Kabinentür und hängte sich eine Winterjacke über den Kopf.

      KSC-Goalgetter Schmitt: "Das Spiel meines Lebens"
      In der Konzentration hat uns diese Situation so gut wie nicht gestört, im Gegenteil: Kaum war das Spiel angepfiffen, haben wir mit vier, fünf Angreifern den Mittelkreis gestürmt. Die Spanier hatten Angst, das haben wir sofort gemerkt. Nachdem ich in der 29. Minute das 1:0 erzielt hatte, spielten wir uns in einen Rausch. Das Publikum hat uns getragen. 33.000 Menschen waren da, obwohl nur 25.000 erlaubt waren. Alle sangen "Viva España!".

      Ich war so in das Spiel vertieft, mir wurde erst hinterher klar, dass wir gerade Geschichte schrieben. Der Rainer Schütterle schoss das 2:0, und ich traf ein weiteres Mal vor der Halbzeit. Aber das hat uns nicht gereicht. Direkt nach Wiederanpfiff hat Valeri Schmarow das 4:0 gemacht. Immer weiter, immer weiter! Sogar der Slaven Bilic war noch erfolgreich, und am Ende stand es 7:0 für uns. 7:0! Ich hatte viermal getroffen. Einmal, zweimal, dreimal, viermal - für jeden Überschlag ein Tor. So bin ich zu "Euro-Eddy" geworden.

      Jörg Dahlmann von Sat.1 hat mir diesen Spitznamen noch während des Spiels verpasst. Ich habe ihm alle Ehre gemacht: Beim 3:0 gegen Girondins Bordeaux in der nächsten Runde erzielte ich zwei weitere Treffer. Sogar für die WM in den USA war ich im Gespräch, als möglicher Ersatz für Rudi Völler. Daraus ist leider nichts geworden, aber ich muss trotzdem sagen: Ich habe jeden Tag in diesem wunderbaren Beruf genossen. Und das 7:0 gegen Valencia war ganz klar das Spiel meines Lebens. Einmal kam ein alter Mann in der Fußgängerzone auf mich zu - und küsste mich auf die Wange! Dann nahm er meine Hand und sagte: "Herr Schmitt, ich danke Ihnen, dass ich das noch erleben durfte!"

      Quelle: Spiegel Online
      Erst wenn der letzte Schlachtruf verklungen ist, die letzte Choreo inszeniert wurde,
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    • ++ Das Wunder vom Wildpark ++

      UEFA-Cup, Runde der letzten 32, Rückspiel

      1:0 Edgar Schmitt (29.)
      2:0 Edgar Schmitt (34.)
      3:0 Rainer Schütterle (37.)
      4:0 Waleri Schmarow (46.)
      5:0 Edgar Schmitt (59.)
      6:0 Edgar Schmitt (63.)
      7:0 Slaven Bilic (90.)


      youtube.com/watch?v=-sANwZxfaMo
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    • Original von Religion KSC
      Nur Geil!

      dangerfreak.info/index.php?id=325

      :nuke: :nuke:
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      die letzte Bengale erloschen ist und der letzte echte Fan aus dem Stadion geekelt wurde,
      werdet Ihr merken, dass man Treue nicht kaufen kann.


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