Fanszene Deutschland

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    • 11Freunde schrieb:

      Am 14. Mai 2017 spielten sich in Karlsruhe bizarre Szenen ab. Begleitet von Trommeln und Böllerschlägen marschierte die selbsternannte »Football Army Dresden« im Camouflage-Look zum Auswärtsspiel im Wildparkstadion und erklärte dem DFB via Banner den Krieg. Sowohl beim Fanmarsch als auch beim anschließenden Blocksturm wurden insgesamt 36 Ordner und Polizisten verletzt. Überwiegend erlitten sie Knalltraumata durch die gezündeten Böller.
      (...)
      Für einige Fans von Dynamo Dresden hatte die Aktion aus Karlsruhe jedoch ein Nachspiel: Am 5. Dezember durchsuchte die Polizei mehrere Wohnungen von Dynamo-Fans sowie die Räumlichkeiten des Dresdner Fanprojekts (Wie die Polizei neurdings gegen Fanprojekte vorgeht, lest ihr hier >>>). Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe will 28 Personen als »Organisatoren und Kommandeure« der Aktion identifiziert haben. Sie sollen den Marsch und die damit verbundenen Straftaten wie Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz von langer Hand geplant haben.
      (...)
      Unterstützung erfuhr die Initiative von Beginn an auch vom eigenen Verein. So stellte Dynamo Dresden im März 2018 ein Sondertrikot vor, auf dessen Brust sich die Fans mit ihrem Namen verewigen konnten. Der Großteil der Einnahmen sollte der Deckung der Anwaltskosten der Betroffenen dienen. Denn bereits vor der möglichen Aufnahme von Verfahren überstiegen die Kosten die wirtschaftlichen Möglichkeiten einiger der Beschuldigten. Stolze 1.653 Trikots zum Preis von 69,95 Euro verkaufte der Verein.

      Ein Sondertrikot für Fans, denen Staatsanwaltschaft und Polizei die Organisation von Straftaten vorwerfen: Zuweilen müssen sich Verein und Solidaritätskomittee den Vorwurf anhören, sie würden Straftäter unterstützen. Dem hält Sportgeschäftsführer Ralf Minge entgegen: »Von Straftätern werden wir uns jederzeit klar distanzieren. Hier geht es jedoch um Menschen, die seit Jahren einen offenen, kritischen und konstruktiven Dialog mit den Verantwortlichen des Vereins pflegen, die sich innerhalb der Fanszene und im Block bereits gegen Straftäter gestellt haben und die sich weit über das erwartbare Pensum hinaus für die Belange des Vereins einsetzen.«
      (...)
      »Die Unschuldsvermutung muss gelten, deshalb unterstützen wir das ‚Soko Dynamo‘ aus voller Überzeugung«, führt Minge aus und verweist darauf, dass mehrere der Betroffenen nicht einmal in Karlsruhe vor Ort gewesen seien. »Der Zusammenhalt ist es, der diesen Verein durch die schwierigsten Phasen seiner Geschichte gebracht hat. Dieses Miteinander schließt auch die Fans ein, die seit über einem Jahr von Ermittlungsverfahren betroffen sind.«

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      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Vier Ligen, vier Meister – Regionalliga Reform jetzt!


      Fanszenen Deutschland schrieb:

      „Meister müssen aufsteigen!“ lautet die Forderung, die in den letzten Jahren regelmäßig in deutschen Stadien propagiert wurde, was deutlich zeigt, wie allgegenwärtig die Problematik rund um die Aufstiegsregelung der Regionalligen ist. Einhergehend mit der bisweilen letzten Reform 2012, wurde die zuvor dreigleisige Regionalliga fünfgleisig. Dies hatte zur Folge, dass die drei bestehenden Aufstiegsplätze in einer Relegationsrunde ausgespielt werden, bestehend aus den Meistern jeder Liga und dem Zweiten der mitgliederstärksten Regionalliga Südwest. In der Konsequenz wurde damit der Ertrag einer gesamten Saison von Hin- und Rückspiel in der Relegation abhängig gemacht. Ein solches Verfahren ist mit den Grundsätzen des Sportes in keiner Weise vereinbar, ganz zu schweigen von den wirtschaftlich, teils existenziellen, Konsequenzen, die ein solcher Verbleib in der Regionalliga für die, oftmals ohnehin schon klammen, Vereine nach sich zieht.

      Im Laufe der vergangenen Jahre kam auch bei immer mehr Funktionären langsam, aber sicher die Einsicht, dass der Status quo nicht weiter hinnehmbar ist, sodass die Weichen für eine erneute Reform gestellt werden sollten.

      Die Möglichkeit dies mit Inhalt zu füllen, wurde aufgrund von Eitelkeiten innerhalb der Verbände und diverser anderer Unzulänglichkeiten verpasst. Vielmehr gab es eine Übergangslösung, die dem Fairnesscharakter nicht im Ansatz gerecht wird und die Vereine teils sogar zu einem Wettrüsten animiert, bei dem die Vereine gezwungen sind, ein hohes finanzielles Risiko einzugehen.Eine vom DFB ins Leben gerufene „ad-hoc AG“ machte nur durch mangelnde Transparenz, fehlende Kommunikation, Statements, die im Anschluss wieder revidiert wurden und durch ihre Auflösung, mangels neuer Lösungsansätzen, von sich reden.

      Bereits zuvor hatte sich im Zuge des Zusammenschlusses „Fanszenen Deutschlands“ eine, eigens für diese Thematik geschaffene, Arbeitsgruppe eingefunden. Das erklärte Ziel war es die Notwendigkeit einer Reform präsent zu halten und die damit verbundenen Probleme auszuwerten. Mit einem Fragebogen für Vereine und Fanszenen, sowie mit persönlichen Gesprächen, wurde versucht eine mögliche Reform, unter Betrachtung aller problematischer Gesichtspunkte, zu evaluieren. Hieraus resultierend wurden Kernpunkte erarbeitet, die aus unserer Sicht für eine Regionalliga Reform unerlässlich sind, wenn man vermeiden will, sich in absehbarer Zeit mit einer erneuten Reform befassen zu müssen.

      Die Kernpunkte und die Auswertungen der Fragebögen, wurden der ad-hoc-AG des DFB in einem persönlichen Austausch offengelegt. Dieser Austausch ist als unzufriedenstellend zu bewerten, da immer wieder die Verantwortung von sich gewiesen wurde und auch die von uns gewonnenen Erkenntnisse nicht ausreichend weiterverwertet wurden.

      Bis zum heutigen Tage liegt noch nicht ein einziger fundierter Reformvorschlag vor, vielmehr scheint es als hätten sich die Fronten zwischen den Beteiligten weiter verhärtet und das sich gegenseitig ausgesprochene Vertrauen scheint erloschen. Insbesondere die Rücknahme des Eingeständnisses, eines weiteren Absteigers in Liga 3, zugunsten einer Reform mit vier Ligen und vier Aufsteigern, ist eine mehr als deutliche Reaktion auf die stagnierenden Fortschritte.

      Durch diese Entwicklung bestärkt ist es uns ein Anliegen, nunmehr einen eigenen Reformvorschlag zur Debatte zu stellen. Dieser befasst sich neben der Kernproblematik „Aufstiegsregelung“, auch mit grundsätzlichen Problemen, wie fehlende ligaübergreifende Strukturen, der geografischen Aufteilung der Ligen und der Rolle von Zweitvertretungen innerhalb der Liga.

      Wir hoffen, dass durch diesen Reformvorschlag nunmehr eine Grundlage gegeben ist, um sich endlich tiefgehend und ergebnisorientiert mit der Situation zu befassen. Die Regionalliga, in ihrer Form als Schnittstelle zwischen Amateur- und Profifußball, hat in den vergangenen Jahren an immer größerer Bedeutung gewonnen und sollte daher nicht weiter als Bühne für Unvermögen und Eitelkeiten der Funktionäre herhalten müssen. Viel eher sollte sie von Werten der sportlichen Fairness und Chancengleichheit geprägt sein. Daher fordern wir alle Beteiligten auf, persönliche Empfindlichkeiten hinter diesen Werten hintenanzustellen und basierend auf diesem Reformvorschlag eine Lösung zu erarbeiten in denen sich alle Beteiligten wiederfinden können.

      14 Seitiges Regionalliga Reform-Papier der Fanszenen Deutschlands: https://www.ultras-dynamo.de/wp-content/uploads/zo/regionalliga_reform.pdf
      :isl:
    • Staatsschutz drohte wegen Logo von Antira-Banner mit Anzeige


      „Beim Heimspiel gegen Darmstadt wurde unser e.V. per Stadionlautsprecher ausgerufen und zum Banner auf die Süd gebeten. Dort erwarteten unsere Mitglieder Personen von Staatsanwaltschaft und Staatsschutz, die uns mitteilten, Anzeige erstatten zu wollen, würde das Banner nochmals gezeigt werden. Begründung: Das Hakenkreuz, welches auf dem Banner durch das Zebra zertreten wird, sei zu groß, zu gut erkennbar und nicht deutlich genug durch „Zerstörung“ unkenntlich gemacht. Somit würde es sich um das Zeigen verbotener Symbolik handeln. Warum das den Herrschaften erst nach einer so langen Zeit auffällt, wird deren Geheimnis bleiben. Ebenso erscheint die Vorgehensweise doch mehr als fragwürdig, hätten sie doch ohne weiteres den offiziellen Dienstweg über die Fanbetreuung einhalten können“, heißt es dazu von der Faninitiative, in der sich MSV-Fans gegen Rassismus und Diskriminierung engagieren.
      :isl:
    • Offizieller Dienstweg über Fanbetreuung hätte vermutlich zu lange gedauert, dann hätten zu viele das Banner ein weiteres Mal gesehen. Vielleicht hat auch die Fanbetreuung oder der Verein gesagt, dass sie ausgerufen werden sollen?
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Das Plakat mit dem Zebra und dem Hakenkreuz ist doch total bekannt und hängt schon längere Zeit. Es hat doch scheinbar nie etwas dagegen gesagt, gerade weil es eindeutig ist. Das Zebra zerstört mit einem Huf das Hakenkreuz. Das klingt schon nach ziemlicher Willkür und Wichtigtuerei, da jetzt die Leute extra auszurufen und das Plakat verbieten zu wollen.
      SCV und der FC
    • Schmiddie schrieb:

      Haben die Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz nichts besseres zu tun, als sich mit sowas zu beschäftigen?
      Können dann ja gar nicht so überarbeitet sein, wie immer moniert wird.

      Das war jetzt die Überprüfung, die vor 5 Jahren fällig gewesen wäre, hatten bisher einfach keine Zeit... ;)
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Vielleicht hat es auch so lange gedauert die Reisekostenbewilligung dafür zu bekommen, weil der zuständige Sachbearbeiter für längere Zeit außer Dienst war. Da bleibt dann schon mal was liegen.

      Aber die Schulpfl...
      gurgl
      gurgl

      glugg
      glugg
      ertrunken.


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