Fanszene Deutschland

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    • Muss den Metzgern da schon Recht geben. Der Umbau ändert nichts an der Stimmung und macht das Stadion nur dadurch prozentual voller, dass die Plätze knapper werden. Dazu kommt, dass die Plätze unten teurer werden, ohne wirklich besser zu sein als der Rest der Kurve.
      Positiv aber, dass Verein und Fans sich da zusammensetzen und über Lösungen diskutieren und der Verein durchaus auf Punkte der Fans eingeht (die gerne das Stimmungszentrum nach oben verschieben wollten)
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Kampfkater schrieb:

      Sitzplätze unterhalb des Stehblocks?

      Nein, keine Sitzplätze, das werden nur Vario-Sitze. Also in der Liga normale Stehplätze, wie man es aus anderen Safe Standing Bereichen kennt. Darüber ist dann relativ offener Stehblock.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Ah, bei FF stand was von festen Stehplätzen. Da hatte ich mich grad verlesen.

      Zebra schrieb:


      Kampfkater schrieb:

      Sitzplätze unterhalb des Stehblocks? Das ist schon im Gästeblock bei Werder Bullshit!
      Die sind doch meines Wissens nach weg, oder?
      Edit meint: Jop! ultras-frankfurt.de/#/bilder/1819
      Ok, war da ewig nicht mehr.


      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
    • Fanszenen Deutschlands: „Es hat gerade erst begonnen!“


      Faszination Fankurve schrieb:

      Faszination Fankurve dokumentiert das neue Statement der Fanszenen Deutschlands:

      Achtungserfolge

      Als Achtungserfolg bezeichnet man gemeinhin einen kleineren Sieg, der im Gesamtzusammenhang keine größere Bedeutung hat. Damit lässt sich auch die aktuelle Situation der Fanszenen Deutschlands ganz treffend beschreiben. In der DFL-Versammlung wurde der Erhalt von 50+1 beschlossen und durch deutlich sichtbare Proteste in den Stadien scheint sich das Problem der Montagsspiele in der 1. und. 2. Bundesliga mit der nächsten TV-Rechtevergabe zu erledigen.

      Trotz klarer Entscheidung zur Beibehaltung der 50+1-Regel, ist sie nach wie vor Angriffen ausgesetzt und auch der Weg von der Abschaffung der Montagsspiele hin zu generell fanfreundlichen Anstoßzeiten ist noch weit. Genau der richtige Zeitpunkt, nochmals an unsere Positionen zu erinnern:

      Anstoßzeiten

      • Montagsspiele müssen in allen Ligen abgeschafft werden. Keine englischen Wochen mehr. Freitags und im DFB-Pokal nicht vor 19.30 Uhr, am Wochenende nicht vor 14 Uhr, sonntags nicht nach 15.30 Uhr und Einhaltung der 300-km Klausel für Randspieltage.

      50+1

      • 50+1 faktisch und dem Sinn nach erhalten, keine Aufweichung, keine weiteren Ausnahmen. Die klare Position zu 50+1 ist von den Vereinen auch gegenüber dem Kartellamt zu vertreten.

      Stadionverbote

      • Verzicht auf das „Breitbandantibiotikum“ Stadionverbote. Vereine und Verbände maßen sich hier Zuständigkeiten weit über ihren Hausrechtsbereich hinaus an. Ein Stadionverbot ist eine Strafe ohne offenen Rechtsweg.

      Sportgerichtsbarkeit

      • Abkehr von der sogenannten Sportgerichtsbarkeit. Transparenz und Vergleichbarkeit der Strafen sind in der momentanen Praxis nicht ansatzweise gegeben.

      Fanmaterialien

      • Freigabe aller Fanmaterialien in allen deutschen Ligen. Verbote schaffen sinnloses Konfliktpotential.

      Videobeweis

      • Abschaffung des Videobeweises. Emotionen unter Vorbehalt entwerten das Stadionerlebnis.

      Transparenz

      • Des Weiteren müssen DFB, DFL und Vereine endlich offen, zeitnah und verbindlich zu fanrelevanten Themen kommunizieren. Beispielsweise muss das Abstimmungsverhalten bei Verbandssitzungen den Vereinsmitgliedern transparent gemacht werden. Ebenso wie anstehende Themen und Entscheidungen, nur so ist echte Meinungsbildung innerhalb der Vereine möglich.

      Es hat gerade erst begonnen!

      Die Fanszenen Deutschlands im Februar 2019
      :isl:
    • Nach dem Spielausfall

      Danke an die Aue-Fahrer

      1.Fußballclub Köln schrieb:

      Die Partie des 1. FC Köln bei Erzgebirge Aue musste am Sonntag kurzfristig abgesagt werden. Der FC zahlt allen betroffenen FC-Fans eine Dankeschön-Prämie.

      Der 1. FC Köln bedankt sich bei allen FC-Fans, die sich am Sonntag auf den Weg nach Aue gemacht haben und dann doch kein Spiel zu sehen bekamen. Als Anerkennung für die treue Unterstützung leistet der FC seinen betroffenen Anhängern einen Fahrtkostenzuschuss.

      •FC-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber, die ein Ticket für das Spiel in Aue vorweisen können, erhalten vom 1. FC Köln 30 Euro.
      •Dieses Dankeschön kann entweder als Gutschein für alle FC-Fanshops oder in Form einer Barauszahlung bzw. Überweisung erfolgen.
      •Die Eintrittskarten behalten auch für das Nachholspiel ihre Gültigkeit.
      •Jeder FC-Fan, der ein Ticket über das Fan-Projekt „Fans 1991“ gekauft hat und zum Nachholspiel nicht nach Aue reisen kann, hat die Möglichkeit, die Karte zu stornieren und erhält sein Geld zurück.
      :isl:
    • Neu

      Tödlicher Streit: Wurde der 19-Jährige erstochen, weil er Union-Fan war?


      Berliner Zeitung schrieb:

      In Prenzlauer Berg kam es am Sonnabend zu einem tödlichen Streit zwischen einem 19-Jährigen und einem bislang noch Unbekannten. Der 19-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er wenig später starb. Nach dem Täter wird nun mit Hochdruck gefahndet.

      Streiterei wegen Union-Fanklamotten als möglicher Hintergrund

      Gegen 17 Uhr soll das spätere Opfer mit einem Freund über einen Supermarktparkplatz der Stahlheimer Straße Ecke Wichertstraße gelaufen sein. Die jungen Männer waren nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Imbiss. Dort, so eine Polizeisprecherin, sei es dann „zu einer Auseinandersetzung mit einem Dritten gekommen“. In deren Verlauf sei dem 19-Jährigen „mindestens eine Stichverletzung“ zugefügt worden. Anschließend sei der noch unbekannte Täter geflüchtet. Zeugen hätten Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Rettungskräfte brachten den lebensgefährlich Verletzten sofort in ein Krankenhaus. Dort wurde der junge Mann notoperiert. Dennoch verstarb er in der Nacht zu Sonntag.

      Zu den möglichen Hintergründen der Tat wollte sich die Polizei gestern nicht äußern. Aus dem Umfeld des Getöteten hieß es gestern gegenüber dieser Zeitung jedoch, es sei vor der Attacke zu einer verbalen Streiterei wegen Fan-Klamotten des Fußballvereins 1. FC Union gekommen, die das spätere Opfer getragen habe.


      :( :( :(
      :isl:
    • Neu

      Tennis Borussia Berlin-Fans im Exil in Friedrichshain


      Nachdem der Konflikt zwischen aktiver Fanszene von Tennis Borussia Berlin und dem Vorstandsvorsitzenden und Hauptsponsor des Vereins, Jens Redlich, auf der absurden Mitgliederversammlung endgültig eskalierte (Faszination Fankurve berichtete), entschieden sich die TeBe-Fans ihrem Verein zumindest vorerst den Rücken zu kehren.

      Mit einer Anzeige in der Fußball-Woche, in der über den Fußball in der Hauptstadt berichtet wird, suchten die aktiven TeBe-Fans nach einer Alternative, weil man die Spiele des eigenen Vereins aktuell nicht besuchen will. „Kleine engagierte Fan-Szene mit dreistelligem Mobilisierungspotenzial sucht vorübergehend Verein, der für eine demokratische Kultur und gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie einsteht. Erfahrungen in Merchandising, experimentellem Gesang und der Organisation von Busreisen werden mitgebracht. Kein Getrommel“, stand in der Anzeige der TeBe-Fans geschrieben.

      Als einer der ersten Vereine meldete sich der Blau-Weiß Friedrichshain, Abstiegskandidat aus der Kreisliga A, der seine Heimspiele auf dem Kunstrasenplatz auf dem Dach des Metro-Großmarktes in Berlin- Friedrichshain austrägt, wo zudem eine kleine Tribüne vorhanden ist.

      Am Samstag machte sich also eine dreistellige Anzahl TeBe-Fans auf in den sogenannten „Metro-Fußballhimmel“, um Blau-Weiß Friedrichshain im Kellerduell gegen die Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf zu unterstützen. Die Fans von Tennis Borussia haben für das Spiel extra ihre Fangesänge umgedichtet und beispielsweise „Somewhere over the Metro plays Blue-White. We are Tennis Borussia and our board is shite“, Come on you rooftop boys - Come on you rooftop boys - Come on, Come on - Come on you rooftop boys!“ oder „Wenn wir auf dem Dach der Metro stehn und die Blau-Weißen spielen sehn, dann feuern wir sie an, so laut wie jeder kann, denn ins Mommse wolln wir zur Zeit nicht gehn“ gesungen. In der darunterliegenden Metro soll dann sogar noch das Berliner Kindl ausgegangen sein, weil TeBe-Fans die Vorräte des Großhandels leerten.


      Sehr geil! :D
      :isl:
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      "Kein Getrommel" :D

      Starke Aktion find ich, auch, dass sie den Platz sauberer verlassen haben als sie ihn vorgefunden haben ;D wo gibts sowas noch ;D
      Rekordmeister RL Bayern :D
      fuck politics & fuck religion
    • Neu

      Musste diesen Metro-Schuppen erstmal googeln, die Art der Verwendung ist ja schon für sich was Besonderes. Hmm, eine dreistellige Anzahl aufm Dach - was sagen die Statiker dazu und kriegt man jetzt bei den Bördebauern deswegen Schnappatmung? Wenn die alle auf einmal hüpfen...fallen untendrunter die Jumbogläser Sauerkirschen ausm Hochregal und die XXL-Päckchen Salzstangen wippen im Takt. Hab grad Kopfkino... ;D

      Geniale Aktion. Und auch genialer Name von diesem Vereinsnapoleon bei TeBe - weil er karikiert sich mit seinem gegenteiligen Verhalten gleich selbst. Brauchen nichmal andere machen. :klatsch:
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
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      ;D ...genau das wollt' ich auch noch schreiben, das Lied geht mir die nächste Zeit auch nicht mehr ausm Schädel. Nicht schlecht von Judy Garland und nicht schlecht von Marusha Gleis, aber die Nummer hat auch was - ohne Scheiß!
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
    • Neu

      SGD-Herzblut schrieb:

      Musste diesen Metro-Schuppen erstmal googeln, die Art der Verwendung ist ja schon für sich was Besonderes.

      Ich meine @Captain BlackAdder hat das schonmal in den Berliner Spielberichten erwähnt. Genau, hier war's: Spielberichte Berliner Amateurfußball

      Ich find das ziemlich cool, wenn man den Sportplatz wegmacht einfach oben drauf einen erlauben. Kannte bis dahin auch nur Basketballplätze auf Dächern. Mit nem Camp Nuo oder Wembley aufs Dach würde man vermutlich Probleme haben, aber das was da ausgebaut ist und wie wenig da vermutlich kommen, ist das doch kein wirkliches Problem
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
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