Fanszene Deutschland

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    • Caledonia schrieb:

      Heldenhaft in Braunschweig die Ordner jagen, aber vor der Polizei dann flüchten.

      Ist ja nicht so, als wäre das damals bei den Hools nie vorgekommen...
      Von denen wurde im Übrigen auch rumgeheult, gab nur kein Internet, wo es jeder sehen konnte. Aber in der Internet-Zeit konnte man dann auch bei den Alt-Hools teilweise die Heulerei lesen...
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • Caledonia schrieb:

      Heldenhaft in Braunschweig die Ordner jagen, aber vor der Polizei dann flüchten.
      Sieht albern aus, keine Frage.
      Aber finde ich schon nachvollziehbar, vor den Cops stiften zu gehen. Von denen wollte man schließlich nichts und festnehmen lässt sich ja sicher auch niemand gern.

      Hat jemand denn Infos dazu, wie es zu der ganzen Sache kam? Da muss doch was vorgefallen sein, denn aus Spaß an der Freude entert so eine große Gruppe doch sicher nicht den Innenraum, um Ordner zu jagen? :amkopfkratz:
      :isl:
    • Im BS-Board wurde ein Artikel gepostet, wo von gegenseitigen Provokationen die Rede war, das hat sich wohl immer weiter hochgeschaukelt.
      „Nur weil eine Zeitung schreibt ist es ja nicht richtig. Das sind Fake-News! Wir sind Mitglied der DFL und nicht des DFB. Die Ethik-Kommission des DFB hat sicher andere Aufgaben, als sich mit dem Wirtschaftsunternehmen 96 zu beschäftigen. Sie sollte sich besser mit dem WM 2006 befassen.“
    • Entscheidung gegen Südkurve Jena gefallen


      Das Projekt „Südkurve bleibt!“ hatte in den vergangenen Monaten innerhalb der Fanszene des FC Carl Zeiss Jena höchste Priorität. Doch am gestrigen Abend entschied der Stadtrat von Jena, dass die Südkurve in einem neugebauten Ernst-Abbe-Sportfeld nicht die Heimat der FCC-Fans bleiben wird.

      Mit einer Crowdfunding-Aktion, einer Online-Petition und vielen weiteren Aktivitäten kämpfte die Fanszene des FC Carl Zeiss Jena für einen Verbleib in der angestammten Heimat. Gestern zogen hunderte FCC-Fans vor das Rathaus und durch die Stadt, um nochmal lautstark für den Verbleib im Süden zu protestieren. Doch alle Mobilisierungen halfen nichts.
      :(
      :isl:
    • Kritik an „entwürdigenden Kontrollen“ beim SV Meppen

      „Fans, die das Stadion betreten wollten, wurden teilweise in einen separaten Container geführt und mussten dort ihre Hosen herunterlassen und den Oberkörper entblößen. Besonders bei Frauen ist es zu gezielten Griffen zwischen die Beine sowie unter den BH gekommen. Erst mit dem Eintreffen der aktiven Fanszene konnten durch Vermittlung der Fanhilfe, Fanprojekt und Fanbetreuung die Kontrollen auf das Abtasten der Kleidung und Öffnen der Jacken reduziert werden. Immer wieder sollen Fans sich einem menschenunwürdigen Verfahren unterziehen, um ein Spiel besuchen zu dürfen. Auch wir als Fanhilfe haben Verständnis für die Sicherheitsbestrebungen rund um ein Fußballspiel und damit verbundenen Einlasskontrollen, solange dabei die Würde der Stadionbesucher gewahrt wird. Bei 'Intensiv- oder Nacktkontrollen' ist das definitiv nicht der Fall“, heißt es dazu in der Stellungnahme der Fanhilfe Karlsruhe.
      :isl:
    • TheMart schrieb:

      Leider gibt es offensichtlich wieder Unruhe, da offenbar versucht wird Einfluss auf die Ultras und die Tribüne auszuüben.

      Schließe mich meinem Vorredner an.

      Was ich mich immer frage: Dürften TU/Jubos bzw. die antirassistische Ultraszene im Ganzen nicht deutlich in der Überzahl gegenüber den Rechten sein? Wieso können diese dann einen solchen Druck auf TU (als Beispiel, weil im Artikel genannt) ausüben? Wir reden ja nicht von Einzelpersonen, die da eingeschüchtert wird, sondern von einer Ultragruppe mit dreistelliger Mitgliederzahl.
      :isl:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MSV Zebra ()

    • Fanutensilien zum Heimspiel gegen Hoffenheim


      Hertha BSC schrieb:

      Hertha BSC hebt das zum Spiel gegen Leipzig geltende Verbot von Spruchbändern und –bannern sowie Blockfahnen und Doppelhaltern mit sofortiger Wirkung auf.


      Berlin - Nach langen und intensiven Gesprächen mit allen Seiten, sowie zuvorderst unter Berücksichtigung des überaus konstruktiven Austauschs im Rahmen des ersten Dialogtreffens zwischen den Fanvertretern und der Geschäftsführung von Hertha BSC, ist die Basis eines vertrauensvollen Austauschs und Umgangs bereitet, und dieser Schritt für die Verantwortlichen von Hertha BSC auch möglich geworden.

      Es gelten somit bis auf weiteres die üblichen Standards und Procedere beim Einbringen der zuvor nicht zugelassenen Utensilien. Näheres hierzu finden sich hier. Bei Rückfragen steht Ihnen auch die Fanbetreuung jederzeit zur Verfügung.
      :isl:
    • MSV Zebra schrieb:

      TheMart schrieb:

      Leider gibt es offensichtlich wieder Unruhe, da offenbar versucht wird Einfluss auf die Ultras und die Tribüne auszuüben.
      Schließe mich meinem Vorredner an.

      Was ich mich immer frage: Dürften TU/Jubos bzw. die antirassistische Ultraszene im Ganzen nicht deutlich in der Überzahl gegenüber den Rechten sein? Wieso können diese dann einen solchen Druck auf TU (als Beispiel, weil im Artikel genannt) ausüben? Wir reden ja nicht von Einzelpersonen, die da eingeschüchtert wird, sondern von einer Ultragruppe mit dreistelliger Mitgliederzahl.
      Weil nicht jeder Ultra ein erprobter Straßenkämpfer ist, schätze ich. Selbst in Überzahl siehst du dich einer körperlichen Konfrontation ausgesetzt, die wahrscheinlich Grenzen überschreitet. Ob dich solche Leute auch im Privaten in Ruhe lassen, wenn du ihren Interessen im Weg stehst?
    • MSV Zebra schrieb:

      Was ich mich immer frage: Dürften TU/Jubos bzw. die antirassistische Ultraszene im Ganzen nicht deutlich in der Überzahl gegenüber den Rechten sein? Wieso können diese dann einen solchen Druck auf TU (als Beispiel, weil im Artikel genannt) ausüben?

      Die Hoolszene in DO ist auch nicht unbedingt klein.
      Und Du hast es sicher mitbekommen mit Bremen damals, wo nur der Nachwux den Ostkurvensaal überfallen hat. Das war nur der Nachwuchs, also nicht mal die alle Hools der rechten Szene und die Ultraszene war dort zahlenmässig überlegen. Aber die Jungs um Standarte und NS sind halt auch entsprechende Kaliber mit Erfahrungen im Strassenkampf, was die Antifa-Ultras nicht vorzuweisen haben. Die SVler der Antifa-Ultras haben ja auch den kürzeren gezogen, als sie damals den Treffpunkt der Hools überfallen wollten, wo Valentin dann als Märtyrer dargestellt wurde.
      Und dann ist man als Ultra halt auch mal alleine in der Stadt unterwegs und nicht immer nur in der grossen Gruppe. Und da will man dann ja auch nicht von nem Hool auseinandergenommen werden. Also hält man die Füsse still und sagt vor Gericht nicht gegen sie aus.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • MSV Zebra schrieb:

      TheMart schrieb:

      Leider gibt es offensichtlich wieder Unruhe, da offenbar versucht wird Einfluss auf die Ultras und die Tribüne auszuüben.
      Schließe mich meinem Vorredner an.

      Was ich mich immer frage: Dürften TU/Jubos bzw. die antirassistische Ultraszene im Ganzen nicht deutlich in der Überzahl gegenüber den Rechten sein? Wieso können diese dann einen solchen Druck auf TU (als Beispiel, weil im Artikel genannt) ausüben? Wir reden ja nicht von Einzelpersonen, die da eingeschüchtert wird, sondern von einer Ultragruppe mit dreistelliger Mitgliederzahl.

      Die Einschüchterung die im Artikel der RN beschrieben wurde ging wohl an 50 junge TU-Mitglieder. Genaueres weiß ich aber auch nicht.

      Dazu kennen ja ein paar Mitglieder der Rechten die einzelnen Ultras. Wer weiß inwiefern da einzelne eingeschüchtert werden. Dazu offenbar die professionelle Kampfausbildung.

      Ist aber alles im Konjunktiv weil ich nur den Artikel kenne.
      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Fanszenetreffen & Podcast zum Konflikt in Hannover


      Nachdem Hannover 96 gestern öffentlich machte, dass es trotz 1.310 Anträgen von Mitgliedern keine außerordentliche Mitgliederversammlung geben wird, beruft die aktive Fanszene von Hannover 96 für Donnerstag erneut ein Fanszenetreffen ein, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

      „Aufgrund der aktuellen Geschehnisse gibt es am kommenden Donnerstag das nächste Fanszenetreffen“, teilte die aktive Fanszene von Hannover 96 dazu mit. Die Veranstaltung findet am Donnerstag um 19:00 Uhr wieder im Kultlokal „Bei Chez Heinz“ in der Liepmannstraße in Hannover statt.
      :isl:
    • Neu

      Hannovers Fanszene entscheidet sich gegen einen Stimmungsboykott:


      Klare Entscheidung auf dem heutigen Fanszenetreffen

      hannovereint.de schrieb:

      Kein Stimmungsboykott!

      Die aktive Fanszene von Hannover 96 steht zur Mannschaft und positioniert sich klar gegen Martin Kind und den restlichen Vorstand des Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V..

      Mit dem Fanszenetreffen vom 06.12.2018 bekennt sich die aktive Fanszene klar zu Trainer, Sportdirektor und der Mannschaft. In der sportlich angespannten Situation wird die aktive Fanszene von Hannover 96 weiterhin die Mannschaft im Abstiegskampf unterstützen.

      Für die Vielzahl von undemokratischen, den Mitgliedern gegenüber respektlosen und für den Verein existenzbedrohenden Entscheidungen ist einzig und alleine der Vorstand, insbesondere Martin Kind und Uwe Krause verantwortlich. Nicht zuletzt die verweigerte Zulassung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 03.12.2018 unterstreicht bemerkenswert, welche Wertschätzung der Vorstand seinen Mitgliedern entgegen bringt.

      Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Für einen Neuanfang ohne Kind und Krause – bei ganz 96!


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      Nürnbergs Fanszene wollte beim Spiel in München Wollmützen verteilen, was nun vom FC Bayern verboten wurde, weshalb die Aktion abgeblasen wurd.


      5.000 Wollmützen und ein Haufen Münchner Schlapphüte

      yabasta schrieb:

      Am Samstag, 8. Dezember 2018 findet endlich wieder ein Derby zwischen den Bayern und dem Glubb statt. Als Gästefans sind wir aus der Vergangenheit einiges an Gängelungen durch den Heimverein gewohnt. Dieses Mal ist es jedoch vollkommen absurd. Stein des Anstoßes sind weder Pyrotechnik noch Schmähplakate. Wie uns die Fanbetreuung des 1.FCN heute Morgen mitgeteilt hat, haben die Bayern dieses Mal Wollmützen verboten. Ja, richtig gelesen: Sie verbieten Wollmützen!

      5.000 rot-schwarze Mützen hatten wir extra für das Spiel in München anfertigen lassen. Damit auch jeder Auswärtsfahrer eine bekommt, hätten wir sie am Samstag gegen eine Spende vor dem Gästeeingang verteilt. Offiziell befinden wir uns dort allerdings auf dem Gelände der Allianz Arena. Es greift das Hausrecht. Davon machen die Bayern Gebrauch. Bedeutet: Es dürfen keine Mützen verteilt werden. Die Bayern werden ihr Hausrecht in jedem Fall durchsetzen. Bei der Masse an USK, die am Samstag im Einsatz sein wird, kann sich jeder ausmalen, was das im Zweifelsfall bedeutet. Wir werden die Glubbfamilie nicht der Gefahr aussetzen, in eine Konfrontation mit hochgeschnupften Knüppelkommandos zu geraten.

      [...]

      Uns will einfach nicht in den Kopf, was dagegenspricht, an einem kalten Adventswochenende ein paar harmlose Wollmützen zu verteilen. Argumentativ bleiben die Bayern sehr dünn und sparen eine Begründung uns gegenüber gänzlich aus. Vielleicht verraten sie euch ja aber etwas mehr…

      Deshalb unser Aufruf: Fragt doch mal „höflich“ bei den Bayern nach, warum sie ein Problem mit Wollmützen haben. Am besten erkundigt ihr euch auch gleich, wie es dann mit eurem Fanschal oder Trikot aussieht. Dürft ihr die überhaupt mitnehmen? Was sagt die Sicherheitsabteilung dazu? Und wenn ihr schon dabei seid, könnt ihr euch auch nochmal danach erkundigen, wie genau es denn der FC Bayern nun mit der Würde des Menschen nimmt – haben ja kürzlich erst der Ulli und der Kalle drüber schwadroniert…

      Die FC Bayern München AG erreicht ihr z.B. über die folgenden Kanäle:

      Telefon: +49 89 699 31-0
      Pressestelle: media@fcb.de
      Außerdem Facebook, Insta, WeChat und was die Großkopferten nicht alles haben…

      Macht bitte ordentlich Welle – vielleicht bringt es ja etwas. Für den unwahrscheinlichen Fall würde es uns definitiv freuen.

      Mal wieder ein bescheuertes Verbot...

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      In Oldenburg gibt es Probleme der antifaschistischen Fanszene mit dem Verein sowie anderen VfB-Anhängern.

      Neutralität in Zeiten des Rechtsrucks

      Vfb für Alle e.V. schrieb:

      Ein Lagebild zur aktuellen Situation im Umfeld des VfB Oldenburg

      Seit vielen Jahren vertritt die Oldenburger Fanszene antirassistische und menschenrechtsorientierte Grundsätze. Die Anfänge sind zu Beginn der 1990er Jahre in der sozialpädagogischen Arbeit des damals noch existierenden Fanprojektes begründet. Diese Grundsätze wurden im Laufe der Jahre generationsübergreifend von verschiedenen aktiven Fangruppierungen mitgetragen. In Zusammenarbeit mit dem VfB Oldenburg entstanden zahlreiche gemeinsame Projekte. Beispielhaft genannt hierfür sind die Entwicklung eines präventiven Maßnahmenkatalogs gegen Rechts, Veranstaltungen mit Geflüchteten (z. B. das „VfB and friends“ Hallenturnier oder das Spiel gegen ein Team der kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte), die Teilnahme am Christopher Street Day oder auch die Gedenkstättenfahrt in das Vernichtungslager Auschwitz (1). Im Jahr 2015 wurde dem Fanverein „VfB für Alle“ vom Deutschen Fußball Bund mit dem Julius Hirsch Preis die höchste Auszeichnung für Antidiskriminierungsarbeit im Deutschen Fußball verliehen. Durch die vielfältigen Tätigkeiten wurden der VfB und seine Fans in Oldenburg, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus, von vielen Menschen positiv wahrgenommen. Es wurde im Laufe der Jahre ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, dass es bei den Spielen nur noch selten zu diskriminierenden Vorkommnissen kommt und sich die Menschen beim VfB wohl fühlen können.

      Während sich in der Vergangenheit Vereinsoffizielle sich nicht zu schade waren, sich auch mal auf der Gegengerade blicken zu lassen und den direkten Kontakt mit den Fans zu suchen, verläuft die jetzige Zusammenarbeit mit den neuen Verantwortlichen in Hinblick auf unsere Themenschwerpunkte alles andere als positiv, worauf wir nachfolgend eingehen und einige Missstände des Beziehungsverhältnisses aufzeigen möchten.
      [...]
      :isl:
    • Neu

      Was München angeht, es ist halt ihr Grund und da haben sie Verträge bezüglich des Vertriebs von Merchandise und können den Verkauf entsprechend verbieten. Aber Wollmützen als ganzes zu verbieten?
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    • Neu

      Och, würde ich als Werder-Verantwortlicher auch, wenn die Jungs vom kleinen oder grossen HSV am Weserstadion 5000 Artikel verkaufen wollen. Kommt ja dann auch noch dazu, dass die 5000 Artikel auch irgendwie hinkommen und ggf. kontrolliert werden müssen
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
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