Fanszene Deutschland

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    • WAT-Mob, „stehende“ Borussen, wilde Nachwende-Zeit und Schalke auf Rang eins




      Mitte und Ende der 1990er - da fühlt sich das eine oder andere Erlebnis gar nicht mal so lange her an. Mitunter zeigt man sich geschockt, wenn man auf das Datum einer Spielansetzung schaut. Was?? Dieses Spiel liegt schon 21 Jahre zurück?! Schräg wird es jedoch, wenn ich Berichte aus der unmittelbaren Wendezeit lese. Da fühlt sich manches wahrlich wie aus einem anderen Leben an. Die 10. Klasse an der Polytechnischen Oberschule in Ost-Berlin, der Mauerfall, die erste freie Volkskammerwahl, die letzte Klassenfahrt im Juni 1990, die letzten langen Sommerferien, der Sprung ins kalte Wasser in Form des Beginns der Ausbildung als Energieelektroniker bei EBAG und den Fotochemischen Werken. Die Schilderungen der Kumpels in der Ausbildungsklasse von den zurückliegenden Kloppereien und Plünderungen beim Fußball. Als es für mich im September 1991 ins Rheinland ging, begann auch für mich das intensiv geführte Fußball-Leben. Der "FanTreff" und diverse Fanzines wurden studiert und gemeinschaftlich ausgewertet. WAT-Hools? Gibt es die? Nichts davon gesehen, als wir mit Leverkusen dort 1991/92 aufschlugen. In der Tat ungemütlich war die Bochumer Polizei, die nicht nur an der Castroper Straße, sondern auch in der Lohrheide gern den Knüppeln freien Auslauf ließ.
      :isl:
    • Südtribüne Dortmund schrieb:

      Nach dem offiziell von Martin Kind ruhend gestellten Antrag auf Ausnahme der 50+1-Regel für sich und Hannover 96 soll die 50+1-Regel nun von allen DFL-Clubs „modifiziert“ werden. Für eine solche Modifizierung werden 24 von 36 Stimmen, also eine 2/3-Mehrheit, aller DFL-Mitglieder (=Clubs) benötigt. Martin Kinds Problem wird somit zum Problem aller Fans und Vereine.
      DFL und DFB haben nichts verstanden!


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      Unsere Liebe übersteht jedes Leiden, wir werden ein Leben lang Borussen bleiben.
    • Am Samstag war ich in Stuttgart beim Spiel gegen die Eintracht und dort auch im Gästebereich (Sitzplatz). Fand ich ganz interessant, wie gut das Standing von UF dort zu sein scheint bei den restlichen SGE-Anhängern.

      UF kam erst in der 80. Minute. Als die den Block betreten haben, wurden die wirklich frenetisch vom restlichen Anhang bejubelt. Egal ob Steher oder Sitzplatz, unabhängig vom Alter.

      Das fand ich schon erstaunlich, auch wenn mir durchaus vorher schon bewusst war, dass die Fanszene der SGE homogener nach außen auftritt als viele andere.

      Stimmung kam in den 80 Minuten übrigens kaum auf. Es wurde aus verschiedenen Bereichen immer mal was angestimmt, was dann auch von mehr oder weniger vielen anderen aufgenommen wurde, aber es wirkte dennoch verhalten. Die selben Leute - und auch hier meine ich wirklich durchweg alle Gästefans - haben in den letzten 10 Minuten aber dann komplett euphorisch bei jedem Gesang mitgezogen. Manche brauen es wohl, von vorne angeschrieben zu werden. Sehr devote Zeitgenossen scheinbar. :aua: :D
      :isl:
    • Wo waren die denn so lange? Wurden die von der Bullerei festgehalten, oder "einfach nur so"?


      "Wieso? Marco Reus fährt doch auch mit der Bahn." - Manuel Schmiedebach auf die Bemerkung, dass es was besonderes wäre, wenn ein Fußballer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
    • Kampfkater schrieb:

      Wo waren die denn so lange? Wurden die von der Bullerei festgehalten, oder "einfach nur so"?

      Faszination Fankurve schrieb:

      Im Gästeblock kam heute fast gar keine Stimmung auf, weil Ultras von Eintracht Frankfurt auf der Benzstraße von der Polizei kontrolliert wurden. Die Beamten wollen dabei Vermummungsmaterial, Mundschützer sowie geringe Mengen Drogen gefunden haben. Die Frankfurter Ultras kamen deshalb erst zur 78. Spielminute ins Stadion. Zwar nahmen die Vorsänger noch ihre Arbeit auf und die Stimmung im Gästeblock verbesserte sich schlagartig, die verschiedenen Zaunfahnen der Ultras wurden jedoch gar nicht mehr aufgehangen.
      :isl:
    • Was die eine Seite kann, das kann man bei uns schon lange - die Bildung einer Soko Dynamo. Nur halt ne vernünftiger agierende Soko, mit der man von der anderen Seite nicht unbedingt gerechnet hat...wir irgendwie schon. Is ja Gott sei Dank Dynamo.

      Rückblick: Karlsruhe, 2000 Menschenfresser und Kriegstreiber wanderten hinter einem Trabi her und gaben wie so oft den Startschuss für auch andere Fanlager, völlig blödsinnige Randerscheinungen bei Unbeteiligten leider inklussive. Einerseits gabs ne Menge Schulterklopfer und seitdem ungezählte darauf aufbauende Protestaktionen, andererseits Presse-, Politik- und Verbandsvertreter mit Schaum vor der Sprechluke bei soviel Nestbeschmutzung. Jeder hat über die damalige Kleiderordnung so seine eigenen Ansichten, is auch in Ordnung so, Geschmäcker sind verschieden.

      Soweit, so gut, die Folgen sind bekannt: Am 5.12.2017 gabs ne großangelegte Razzia bei 28 Fans, beim Fanprojekt und in weiteren Geschäftsräumen, keinem wird die Beteiligung an einer Straftat vorgeworfen, einige der Betroffenen haben am bewußten Fanmarsch gar nicht teilgenommen. Im aktuellen Raum steht nun aber für alle ein Verfahren wegen Landfriedensbruch und der Versuch, eine Organisation dessen im Hintergrund nachzuweisen. Die Verfahrenskosten werden vermutlich nicht ohne sein und so hat man bei uns mal wieder Kreativität walten lassen und ne Soko Dynamo (Solidaritätskomitee Dynamo) gegründet, mittels der nun entsprechende Spenden eingesammelt werden. Auch die SGD ist mit dem Fanshop involviert, so wird ein spezielles Sondertrikot für die Spender herausgebracht. Eine Form von Merchandising, gegen die ich absolut nichts hab.

      Einen Webauftritt gibts natürlich auch, hier auch nochmal für die Interessierten ganz unten der genaue Ablauf, die Hintergründe und die Folgen. Gut dabei auch, mit diesem Schwachsinn aufzuräumen, der da vielerorts bzgl. des Trabi's und seines Kennzeichens in die Welt gesetzt wurde. Gerade über soviel gelebte Dummheit und Unkenntnis könnten wir uns scheckig lachen, viele von uns winken aber nur noch mitleidig lächelnd ab.

      Gute und kreative Aktion, wie so oft - is halt Dynamo.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft

      Pivotechnik ist kein Verbrechen
      :drink:
    • "Konspirative Anreise" find ich auch immer wieder großartig. Hat Hannoi ja quasi am Samstag auch gemacht, der ist über Dortmund angereist. Stadionverbot für den Vogel!


      "Wieso? Marco Reus fährt doch auch mit der Bahn." - Manuel Schmiedebach auf die Bemerkung, dass es was besonderes wäre, wenn ein Fußballer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
    • Tell me why I don’t like Mondays?


      Infamous Youth schrieb:

      Weil neben ‘zig anderen Gründen neuerdings auch noch Fußball gespielt werden soll, um den vom internationalen Wettbewerb ja ach so gebeutelten Vereinen Köln und Werder mehr Regenerationszeit verschaffen zu können..
      Wer diese Argumentation ebenso beschissen findet, wie den Montag generell, und sich diesen Stadionbesuch ebenfalls lieber schenken möchte, sei hiermit herzlich eingeladen, das Montagsspiel gegen den FC mit uns im BDP-Haus zu verbringen. Für Übertragung, Leinwand und Getränke wird gesorgt sein.
      :stoehn:

      Na das macht ja Sinn. Das Montagsspiel zurecht boykottieren, aber dann im Kollektiv die TV-Quote hochtreiben und auch noch öffentlich dazu aufrufen. :admin:
      :isl:
    • Und selbst wenn, die bekommen an sich gar nicht mit, wieviele Leute wirklich schauen, denn dein Gerät meldet ja nicht zurück, welcher Sender da genau läuft, mal abgesehen davon, dass die Sender bei verschiedenen Anbietern ja eh unterschiedliche Kanäle haben können. Im Endeffekt haben die ein paar Geräte draussen, über die für den Haushalt was ausgesagt werden kann und dann können natürlich Pay-TV und Streaming-Anbieter da genaue Aussagen machen.
      Glaubenskriege sind Konflikte zwischen Menschen, die sich streiten, wer den cooleren Imaginären Freund hat.
    • MSV Zebra schrieb:

      aber dann im Kollektiv die TV-Quote hochtreiben und auch noch öffentlich dazu aufrufen.
      Da treibt es keine Quote hoch.
      Und wenn, dann ist es schon besser, wenn nur ein Anschluss statt mehrere gezählt wird.
      Allerdings muss man dann davon ausgehen, dass auch mehrere Besucher statt nur einem über ein Zählergerät verfügen.
      Am besten machen die das bei jemandem, der kein solches Gerät hat.
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