Medienkritik - Jetzt wird zurückgeschossen

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    • beastieboy schrieb:

      Zwischen Moral und Gesetz muss man trennen.
      Snowden und Assange haben die Moral auf ihrer Seite das Gesetz nicht.
      Die Bild hat bei der Metzelder Sache das Gesetz auf seiner Seite, aber die Moral nicht.
      Bringt die Problematik m.E. genau auf den Punkt! :nuke:

      Caledonia schrieb:

      Heute gibt es noch einen Artikel der FAZ (Auf dem Handy konnte ich ihn ganz lesen, am PC nicht) mit dem Titel Warum die Kritiker der „Bild“-Zeitung falsch liegen. Und wenn wir ehrlich sind, stimmt da so einiges, was die FAZ schreibt. Bei Metzelder schreien wir auf. Bei Abou-Chaker, NSU, G20, Schwarzer Block, Chemnitz, Rechtsextremisten, Islamisten, Linksextremisten usw. interessiert es einen nicht. Im Gegenteil, nimmt man es vielleicht sogar dankbar auf. Je nach Interessenlage.
      Sehe ich auch so. Der Artikel zeigt letztlich ein Dilemma auf, dass nicht nur der Text an sich, sondern die "Verarbeitung" des Textes in den Köpfen der Lesenden das interessengeleitete Problem ausmacht (Stichwort: confirmation bias). Was wir an der einen Stelle dulden und befürworten, lehnen an anderer ab.

      Caledonia schrieb:

      Es ist völlig egal, ob es die Bild oder die SZ ist. Sollten sie Informationen durch Straftaten erhalten, darf es keinen Unterschied machen, ob Du, ich oder vielleicht sogar wir alle, die Qualität der einen Zeitung über die andere stellen.
      Nein, es darf keinen Unterschied machen, dem schließe ich mich an. Was "Informationen durch Straftaten" angeht, sehe ich weiterhin ein Paradox, das sich nicht auflösen lässt. Wenn Medium XY bei jemanden einbricht, um an Informationen zu kommen, ist dies eine Straftat, wofür das Medium zu belangen ist. Wenn Medium XY jedoch durch eine Straftat eines Anderen an Informationen gelangt, die wiederum über Straftaten Dritter Auskunft geben, darf und muss sie über letzteres m.E. berichten. Im Rechtssystem kann ein Verfahren aufgrund von Verfahrensfehlern eingestellt werden - aber nicht im Mediensystem, wo die Herkunft der Information keine Rolle bei der Verbreitung der Information spielen darf. Das schließt Quellenprüfung und Kontrollmechanismen nicht aus.
    • Faszi schrieb:

      Sehe ich auch so. Der Artikel zeigt letztlich ein Dilemma auf, dass nicht nur der Text an sich, sondern die "Verarbeitung" des Textes in den Köpfen der Lesenden das interessengeleitete Problem ausmacht (Stichwort: confirmation bias). Was wir an der einen Stelle dulden und befürworten, lehnen an anderer ab.
      Genau so ist es. Sind wir doch ehrlich. Regen wir uns über mediale Vorverurteilung von Rechtsextremisten auf? Nein, tun wir nicht. Jedenfalls wir hier nicht. Aber, zwischen einem unter Verdacht stehenden Rechtsextremisten und einem ansonsten beliebten ehemaligem Fussballprofi mit sozialen Engagements, darf kein Unterschied bestehen. Den machen wir aber. Den machen wir, denke ich, hier alle. Und da hat die FAZ einfach recht.

      Faszi schrieb:

      Nein, es darf keinen Unterschied machen, dem schließe ich mich an. Was "Informationen durch Straftaten" angeht, sehe ich weiterhin ein Paradox, das sich nicht auflösen lässt. Wenn Medium XY bei jemanden einbricht, um an Informationen zu kommen, ist dies eine Straftat, wofür das Medium zu belangen ist. Wenn Medium XY jedoch durch eine Straftat eines Anderen an Informationen gelangt, die wiederum über Straftaten Dritter Auskunft geben, darf und muss sie über letzteres m.E. berichten.
      Richtig. Gleichzeitig wird aber die Straftat, durch die man überhaupt erst an die Informationen gelangt ist, verschwiegen. Das ist natürlich wirklich nicht leicht zu verkaufen. Denn die Straftat, durch die man Infos bekommen hat, kann ja u.U. viel schlimmer sein, als die, über die dann berichtet wird. Meine Frage diesbezüglich in die Runde, da muss es doch aber auch Grenzen geben, oder? Wann hört Informantenschutz eigentlich auf?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Caledonia ()

    • 10 Minuten BVB gegen Werder gesehen und ich weiß wieder wer mir beim Basketball so überhaupt nicht fehlt. :D
      Wer sich über das freut, was er hat, hat keine Zeit mehr über das zu klagen, was er nicht hat.
    • Ich fand Buschi beim Basketball sensationell gut. Das is SEIN Sport und das merkt man auch. Schade das er da nicht mehr ran darf.
      Sollte zu Magenta oder DAZN wechseln ;)
    • Was man ihm lassen muss, vom Basketball hat er wenigstens noch Ahnung.

      Aber das Übertriebene, so wie heute in den ersten 10 Minuten und den zwei Toren, das ist m.E. einfach zu viel.
      Beim Basketball hatte er halt noch viel mehr Möglichkeiten so abzugehen.

      Mein`s ist`s nicht, aber Geschmäcker sind verschieden, das ist auch gut so. Ich freu mich auf die neue BBL-Saison ohne Buschi. ;)
      Wer sich über das freut, was er hat, hat keine Zeit mehr über das zu klagen, was er nicht hat.
    • Ja er kommt halt vom Basketball. Hat ja selbst gespielt. Da is einfach auch mehr Action und man kann mehr abgehen als Reporter. Das hat er beim Fußball beibehalten und da passt es eben nicht so. Is mir auch oft zu viel. Beim Basketball widerrum wars für mich top. Gerade die zeit mit Michael Jordan is eng verknüpft mit Buschi für mich.
      Dazu hätte ich gerne noch den Günther Zapf bei P7Maxx fürs Football statt dem komischen Experten der nicht in der NFL war. Name fällt mir gerade nicht ein. Denke Zapf und Esume oder sowas wäre der Hammer!
    • Ich glaube du meinst Adrian Franke.
      Du wirst koana vo UNS
      In a world of compromise....Some don’t.

      Hängt die Nazis solange es noch Grüne gibt!

      ACHTUNG :
      Sollte jemand mit Inhalt oder Art eines Posts von mir ein Problem haben oder meinen ungerechtfertigt angegangen worden zu sein, würde ich mich freuen wenn wir das per PN klären könnten. :bierkruege:
    • Ich glaub der kommentiert ab und an mit Spengemann. Den find ich gar nicht so schlecht, hätte ihn aber lieber als Experte neben Zapf oder sowas statt ihn als Hauptkommentator.
    • Seine Analysen finde ich gut, die sind für mich meistens schlüssig.
      Die gibt es ja auch in Textform. Vor dem Mikro braucht er jemanden der ihn führt.
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    • Ich habe ja nirgends geschrieben, dass ich widerspreche. ;)
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