Paderborn Baskets

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    • Der BBL-Lizenzligaausschuss hat getagt, die Paderborn Baskets erhalten die Lizenz mit einer auflösenden Bedingung für die Saison 2009/2010.
      Sollte die auflösende Bedingung bis zu einem bestimmten Stichtag nicht aufgehoben werden, wird die unter Vorbehalt erteilte Lizenz wieder entzogen.
      basketball-bundesliga.de
      131.76 dBA
      „Loudest Crowd Roar at a Sport Stadium“ / Galatasaray - Fenerbahçe 18.03.2011
    • So die Baskets verlieren 77:73 in Ulm und können die Playoffs damit zu 99% abschreiben.
      Man kann es zwar noch aus eigener Kraft schaffen, aber dafür müsste man jetzt bei ALBA Berlin gewinnen, was zwar möglich ist, aber eher unwahrscheinlich ...
      Wieder gut aussehen würde es, wenn Entenhausen morgen bei den Giants Düsseldorf verliert. Nur glaube ich daran erst gar nicht, nach dem mich schon der Tabellenführer letzte Woche so derbe enttäuscht hat, und gegen die Dreckdrachen zu Hause verkackt haben ... :shock2:
    • Naja, wie das mit Vorlagen der Konkurrenz und dem Nutzen den die andere Mannschaft daraus zieht ist sahen wir ja seit Wochen in der 3.Liga, ich würd mal die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen, dennoch hat man natürlich den Vorteil es selbst in der Hand zu haben bis morgen Abend und maybe bis zum letzen Wurf der Saison aus der Hand gegeben...
    • Kuschelkater schrieb:

      So die Baskets verlieren 77:73 in Ulm und können die Playoffs damit zu 99% abschreiben.
      Man kann es zwar noch aus eigener Kraft schaffen, aber dafür müsste man jetzt bei ALBA Berlin gewinnen, was zwar möglich ist, aber eher unwahrscheinlich ...
      Wieder gut aussehen würde es, wenn Entenhausen morgen bei den Giants Düsseldorf verliert. Nur glaube ich daran erst gar nicht, nach dem mich schon der Tabellenführer letzte Woche so derbe enttäuscht hat, und gegen die Dreckdrachen zu Hause verkackt haben ... :shock2:
      Es ist unglaublich, aber es gibt tatsächlich auch noch gute Nachrichten an diesem gebrauchten Wochenende:

      Düsseldorf Giants - Artland Dragons 87:86 !!! :hurra: :hurra: :hurra:

      Damit steht folgendes fest:

      Bringen die Baskets die letzten beiden verbleibenden Heimspiele gegen Köln und Göttingen durch, sind ihnen die Playoffs nicht mehr zu nehmen ... !!! :nuke:
    • Paderborn&60 schrieb:

      Vllt ne dumme frage aber sind köln und gö I) ttingen gut?
      Köln steht kurz vor den Abstiegsplätzen und hat wie wir finanzielle Probleme, standen glaub ich kurz vor der Insolvenz :amkopfkratz:

      Göttingen ist aktuell 3. in der Tabelle, haben genausoviele Siege und Niederlagen wie ALBA.
    • Da hat sich mein nur leicht gedämpfter Optimismus ;) ausgezahlt, wenn auch auf andere Weise, nämlich mit eigenem Können und nicht Unvermögen, rettet Düsseldorf Paderborn auch im BB die Chancen auf das Klassenziel :nuke:
      Jetzt gibts 100 pro ein Herzschlagfinale gegen ausgerechnet Göttingen, wo schon soo viele Geschichten drum stattfanden!
      Zum Fahrplan für alle Nicht-Experten: Donnerstag holen die Baskets das Köln-Spiel (Live auf BBL.tv, aber hinkommen hilft mehr!) nach, werden es irgendwie gewinnen (Köln kann eh nicht mehr sportlich absteigen), aus den später folgenden Nachholspielen gehen die Baskets bei Alba im Normalfall punktlos hervor und die Enten holen sich noch einen Sieg gegen die Eisbären und schon sind am letzten Spieltag beide punktgleich mit dem Vorteil des direkt gewonnenen Vergleichs der Baskets, heißt wenn sie gegen Göttingen gewinnen sind sie in den Playoffs!
    • Paderborn&60 schrieb:

      Vllt ne dumme frage aber sind köln und gö I) ttingen gut?
      Gießen hat heute nach dritter (!) Overtime in Braunschweig verloren und ist damit nach 40 (!) Jahren Erstligazugehörigkeit abgestiegen, da sie nur noch maximal nach Punkten mit Köln gleichziehen könnten, aber halt die Sternchenwertung haben (In Ludwigsburg nicht angetreten wegen Stau auf der Autobahn), welche besagt, dass alle direkten Vergleiche gegen sie gewertet werden.
      Oder anders gesagt: Gießen hätte zwei Punkte mehr als Köln holen müssen, was nun bei einem verbleibenden Spiel nicht mehr möglich ist.

      Das wiederum kann ein Vorteil für die Baskets sein, dass Köln trotz deutlicher Niederlage in Trier dennoch heute den Klassenerhalt feiern darf (Bremerhaven steht ja schon länger als 1. Absteiger fest) - Jetzt mal von den neuerlichen Finanzproblemen abgesehen.

      Aber Vorsicht ist dennoch geboten, denn in der Hinrunde gewannen die Baskets erst nach 3-facher Overtime, allerdings ist das Team in der aktuellen Form in keinster Weise mit dem Team der Hinrunde zu dem damaligen Zeitpunkt vergleichbar.


      Göttingen hingegen ist zwar Dritter, hat aber gegen Paderborn ein 'Missmatch' auf den 'großen' Positionen:
      Schon das Hinspiel hätten die Baskets in Göttingen wohl höchstwahrscheinlich gewonnen, wäre Center Chris Ensminger nicht wegen einer Grippeerkrankung ausgefallen ...
      Grundsätzlich liegt Göttingen den Baskets, und ist eigentlich prädestiniert dafür, dass die Baskets eben genau gegen diesen Gegner das Playoff Ticket löst, schließlich war es auch Göttingen wo die Baskets jeweils beide Erstligaaufstiege klar machten und die Netze von den Körben abschnitten.

      Nachtrag:
      In Gießen und Bremerhaven hofft man nun auf eine Wildcard.
      Die Hoffnung ist durchaus gegeben, denn in Paderborn deutet alles auf Pro A im nächsten Jahr hin, ein erneuter Kraftakt in der BBL wäre wohl Selbstmord auf Raten, es sei denn es kommt wirklich noch von irgendwo der große Retter her ... :(
    • Heute gehts weiter, Köln ist zu Gast :nuke:

      Für Köln ist die Saison seit dem vergangenen Spieltag gelaufen, für Paderborn soll sie erst noch richtig beginnen. Ein Sieg heute, ein weiterer in den verbleibenden Spielen gegen Alba Berlin sowie MEG Göttingen und perfekt wäre die erste Play-off-Teilnahme der Clubgeschichte. Es winkt ein historischer Erfolg, der für Sportdirektor Dr. Nima Mehrdadi zugleich der letzte wirtschaftliche Hoffnungsschimmer ist: »Eigentlich müsste ein Play-off-Einzug ein Riesen-Argument bei der Sponsorensuche sein. Sollte aber selbst dann nichts passieren, wäre das im Hinblick auf den Standort Paderborn ein negatives Signal, das niemand mehr missverstehen könnte.« Eben weil es für die Baskets mit dem letzten Heimspiel gegen Göttingen am 9. Mai noch um alles gehen dürfte, rechnet Mehrdadi - im Gegensatz zu Präsident Wolfgang Walter - nicht damit, dass in der Gesellschafterversammlung am 7. Mai schon endgültig über die Zukunft der Baskets entschieden wird: »Es wird sicherlich eine Menge besprochen, aber wir können doch nicht zwei Tage vor einem so wichtigen Spiel mitteilen, dass wir zurück in die Pro A gehen. Wir haben für die Entscheidung doch noch bis Ende des Monats Zeit.«

      westfalenblatt.de
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    • Nach acht Jahren äußerst erfolgreicher Arbeit als Cheftrainer der
      Paderborn Baskets verlässt Doug Spradley zum Saisonende den Club.


      Im Jahr 1992 kam Spradley damals noch als Spieler an die Pader und
      sollte hier schnell heimisch werden. Vier Jahre war gebürtige
      US-Amerikaner im Trikot der Baskets aktiv, wechselte dann nach
      Braunschweig und Weißenfels - verlor den Kontakt nach Paderborn jedoch
      nie. Im März 1998 bekam Spradley einen deutschen Pass und unterschrieb
      im Jahr 2000 bei den Paderborn Baskets als Trainer.



      Seine erste Stelle als Coach sollte auch zugleich eine Ära
      einleiten. In jeder Saison verbesserte sich seine Mannschaft in der
      Tabelle und wurde ein stets unangenehmer Gegner für die Mannschaften
      der 2. Liga Nord. Einen ersten Erfolg feierte Spradley mit der
      Vizemeisterschaft 2005, zudem bleiben die zahlreichen Pokalschlachten
      gegen die Erstligisten aus Schwelm, Braunschweig oder Frankfurt im
      Gedächtnis. Als Krönung gelang im Jahr 2006 der Aufstieg in die
      Basketball-Bundesliga. Ungeschlagen und mit insgesamt 50 Siegen in
      Serie hatten die Baskets und Spradley ihr Meisterstück gemacht.



      Auch in der höchsten deutschen Spielklasse, der BBL, machten die
      Baskets schnell auf sich aufmerksam. Mit dem stets kleinsten Etat der
      Liga gelang zweimal in Folge der sichere Klassenerhalt. In dieser
      Saison streben die Baskets sogar den erstmaligen Einzug in die
      Play-Offs an. So könnte Coach Doug Spradley seine bemerkenswerte
      Trainerkarriere an der Pader mit einem weiteren Ausrufezeichen krönen.



      Die Paderborn Baskets mit den beiden Geschäftsführern Thorsten
      Schröder und Sven Schaffer werden sich nun auf die Suche nach einem
      neuen Coach für die nächste Spielzeit machen. Eine Entscheidung soll
      dabei möglichst noch im Mai fallen.



      Trainer Doug Spradley: "Mein Herz wird immer in Paderborn bleiben,
      ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Allerdings ist
      Basketball auch ein Geschäft und jetzt ist es der richtige Zeitpunkt,
      einen neuen Weg einzuschlagen."



      Präsident Wolfgang Walter: "Wir bedauern Dougs Entscheidung
      zutiefst, aber wir konnten nicht mehr die notwendige Perspektive bieten
      - unabhängig davon, ob wir in der kommenden Saison in der
      Basketball-Bundesliga oder ProA antreten werden. Der Name Doug Spradley
      wird immer sehr eng mit dem Erfolg der Paderborn Baskets verbunden
      bleiben. Dafür gebührt ihm größter Respekt und Dank."
      Quelle: paderborn-baskets.de
      Mit Sicherheit ein riesen Verlust für den Basketball in Paderborn. Vielleicht aber auch schon ein Zeichen dafür, dass Basketball in Paderborn im nächsten Jahr immer unwahrscheinlich wird...
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