Auf die Presse, auf die Presse!

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    • Ausgrenzung hat in der Gesellschaft nichts zu suchen, deswegen kann man auch "Kind muss raus" nicht tolerieren ;)
      Aber schön, dass man sich gegen Ausgrenzung positioniert und dann selber mit Ausgrenzung droht...
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Giancarlo schrieb:

      Ausgrenzung hat in der Gesellschaft nichts zu suchen, deswegen kann man auch "Kind muss raus" nicht tolerieren ;)
      Aber schön, dass man sich gegen Ausgrenzung positioniert und dann selber mit Ausgrenzung droht...
      Naja, ich glaube Kampfkater meinte eher die Reaktionen auf das 96-Statement.

      Dass man Nazis und Rechte ausgrenzt, sollte wohl im Sinne aller sein.
      SCV und der FC
    • Im Sinne aller sicher nicht, H96 hat da auch ein paar Hohlbirnen ;)

      Aber gerade meinen ersten Satz, das kann man wunderbar in zwei Richtungen drehen bezüglich der sonstigen Probleme bei H96, einmal die "Kind raus" Fraktion und dann natürlich auf der Pro-Kind Seite. Die beiden Seiten würden sich ja auch gerne gegenseitig ausgrenzen.
      Le teste di legno fanno sempre chiasso.
    • Es ist Mittwoch, Zeit für den Platzwart.


      Knapp daneben ist auch vorbei...warum wir Shinji nicht bekamen schildert der Platzwart in "Ein Hauch von Shinji und der eisige Nordwind"
      Ein Freitag im Januar, zwei Stunden vor Transferschluss. Nach gescheiterten Verhandlungen mit der AS Monaco ist Borussia Dortmunds Shinji Kagawa wieder auf dem Markt. DER Shinji Kagawa. Asienlegende, Deutscher Meister, Pokalsieger. Und Fußballer. Passt streng genommen nicht ins Profil von Hannover 96. Aber Neutrainer Thomas Doll hat gleich nach der ersten Trainingseinheit Tabellensüdwind gespürt und hektisch eine To-do-Liste angefertigt.
      Ganz oben steht „Nichtabstieg“, darunter „Punkte“, „Tore“, „Unfallfrei über die Mittellinie kommen“, „Drei Pässe am Stück“ und „Offensivspieler“. Neben „Offensivspieler“ steht mit Edding „Shinji Kagawa!“.
      Horst Heldt macht sich an die Arbeit, blättert im Internet. Er weiß: Wenn er Shinji Kagawa nach Hannover holt, werden sie Vinnhorst nach ihm benennen und irgendwo in der Eilenriede ein Heldt-Denkmal bauen. Heldt greift zum Festnetztelefon, das Fräulein vom Amt stellt eine Verbindung zu Aki Watzke her. Man vereinbart ein kurzfristiges Treffen auf halber Strecke in einem fensterlosen Kartoffelspeicher in Holzwickede.
      Zur gleichen Zeit im Morgenland : Auch bei Besiktas Istanbul hat man Kunde von Kagawa. Der geschäftsführende Vereinssultan entscheidet: kaufen. In der Türkei ist man mit Transfers nicht so zimperlich wie in Deutschland. Der Zweitligist Elazigspor hat vor ein paar Tagen einfach mal 22 Transfers in zwei Stunden durchgezogen. Ohne Manager! Horst Heldt ist ebenso gewarnt wie motiviert.
      Eine Auswahl feinster türkischer Süßspeisen erreicht Kagawa noch in Monaco, ein Besiktas-Barbier schneidet ihm auf dem Rückflug von Monaco nach Deutschland kostenlos die Haare, Undercut und Ohrenhärchenfackeln inklusive. Es gibt Çay aufs Haus. Beim Aussteigen wird Kagawa ein handgeknüpfter roter Teppich ausgerollt – er darf ihn natürlich mitnehmen.
      Derweil im zentralen Kartoffellager Holzwickede: Hannover 96 und Borussia Dortmund stehen kurz vor einer Einigung. Sakai, Kiyotake, Yamaguchi, Asano, Haraguchi, Hiroshima-Hain, 12 Sushi-Bars zwischen Linden und Podbi, jetzt noch Kagawa – 96 wird endgültig zum Nippon Niedersachsens. Martin Kind könnte sich vorstellen, als kleine Geste des Willkommens die schmale Ihmequerung am Schwarzen Bären in Tenno-Ohnesorg-Brücke umzubenennen.
      Vielleicht müsste ein 96er mal mit Kagawa über Hannover und den anstehenden Sensationswechsel reden. Die Verhandlungsdelegation schickt Kagawa ein Selfie aus dem schummrigen Kartoffelsilo. Alle Daumen hoch.
      Shinji Kagawas Handy brummt, eine Whatsapp von Watzke. Total dunkel, der Japaner erkennt nur Watzkes Zähne. Die Hauswand gegenüber zeigt seit seiner Rückkehr aus Monaco in leuchtenden Farben einen Sonnenuntergang am Bosporus – hat der Besiktas-Fassadenmaler über Nacht gemacht. Im Treppenhaus sind Kagawa Bauchtänzerinnen und Musiker aufgefallen, dampfende Shishas auf dem Parkplatz, ein türkischer Aushilfskoch mit Sonnenbrille schneidet unaufgefordert für Kagawa ein goldenes Steak auf – untypisch, so was kannte er selbst aus Dortmund nicht. Sein Wohnzimmer ist sehr akkurat mit bunten Geldscheinen tapeziert, die Kemal Atatürk zeigen. Es klingelt an der Haustür.
      Martin Kind und Horst Heldt verkünden auf der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel die Einigung mit dem BVB und den Wechsel von Shinji Kagawa zu Hannover 96.
      Der sitzt zu diesem Zeitpunkt bereits im Privatjet Richtung Süden. Hannover 96 hat keinen Privatjet. 96 braucht 14 Stunden bis Marbella.
      Einen Tag später weht durch Hannover 90 Minuten lang kühler Ostwind und danach eisiger Nordwind. Shinji Kagawa schießt für Besiktas in zwei Minuten zwei Tore und wird noch am Abend Ehrentürke auf Lebenszeit. Seien wir ehrlich: Er hätte sowieso nicht zu uns gepasst.


      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
    • Wenn er Shinji Kagawa nach Hannover holt, werden sie Vinnhorst nach ihm benennen und irgendwo in der Eilenriede ein Heldt-Denkmal bauen. Heldt greift zum Festnetztelefon, das Fräulein vom Amt stellt eine Verbindung zu Aki Watzke her.
      ;D ;D ;D
      „Vielen Dank an Herrn Kind und Herrn Rossmann.“

      Horst Heldt
    • Neues vom Platzwart:


      Ein Erlöser für die Neuremitage in St. Petersburg...wenn alles am Boden liegt, der Platzwart bringt uns ein Licht...
      Hannover 96 hat Peter Neururer viel zu verdanken. Sportlich, rhetorisch und vor allen Dingen modisch. 96 liegt Neururer immer noch am Herzen, und so hat der Experte für untragbare Sachen an Martin Kind geschrieben und ihm gesagt, was er von Horst Heldt hält: „Wenn mein Sportdirektor mit drei verschiedenen Vereinen verhandelt, wäre er bei mir sofort untragbar.“
      Untragbar? Wenn einer es wissen muss, dann Neururer. Aber: Drei Vereine?
      Hat Heldt neben Köln und Wolfsburg etwa auch mit Hannover 96 verhandelt? Und worüber? Was weiß Peter Neururer, was wir nicht wissen? Oder verhandelt Hannovers Horst Heldt – Kampfname HaHoHe – immer noch, sogar in diesem Moment?
      Meistermannschaften wie Nürnberg und Stuttgart haben akuten Bedarf an Sportdirektoren. Wenn jemand in Deutschland und den angrenzenden Ligen auch nur „Sportdirektor“ denkt, hat Horst Heldt schon immer reflexartig zur Luftpumpe gegriffen. Und würde Horst Heldt nicht wunderbar nach Stuttgart passen? Oder nach Nürnberg?
      Neururer ist ein Fuchs. Aus langjähriger Erfahrung weiß er, was Abstiegskandidaten neben irgendeinem Sportdirektor vor allem brauchen – ihn! Seine Erfahrung.
      Der Mann ist Universal-Analytiker. In seiner aktiven Zeit kannte Neururer an jedem Spieltag die Zwischenstände auf allen Plätzen der 1. und 2. Liga, die Lottozahlen vom Mittwoch, seinen Marktwert sowie die Spritpreise bei Aral und bei Shell. Und bei Texaco.
      Neururer als Trainer bei 96, sollte Thomas Doll scheitern? Aller guten Dinge sind drei? „Ich bin topfit und absolut im Thema“, versicherte er erst vor wenigen Tagen auf Nachfrage. Okay, aber das hat Thomas Doll auch gesagt, bevor er entsetzt feststellen musste, dass der Karlsruher SC, Energie Cottbus und Hansa Rostock als direkte Konkurrenten und Punktelieferanten im Abstiegskampf gar nicht mehr zur Verfügung stehen.
      Hoffenheim? Doll und seine Assistenzkatze mussten sich einlesen. Leipzig? Spielte Oberliga Nordost, als Doll das letzte Mal Bundesligatrainer war. Nürnberg als Pokalsieger war den beiden natürlich ein Begriff.
      Da ist Neururer anders im Film. Er verfügt zudem über ausreichend Ortkenntnis und hat mehr Zeit im Keller zugebracht als irgendein Mensch oder irgendeine Setzkartoffel vor ihm.
      Peter Neururer ist Illeist, er spricht standesgemäß in der dritten Person von sich, so wie es Julius Caesar, Lothar Matthäus, das Ailton und der oder das Gollum getan haben: „Klar passt Peter Neururer in die Bundesliga!“ hat Peter Neururer gesagt, „die Frage ist nur, wohin. Zu Bayern München passt er mit Sicherheit nicht.“ Glück gehabt, 96! Ein Konkurrent weniger.
      Klar ist auch: Neururer zieht die Münchener garantiert nicht aus dem Vizemeistersumpf. Da müssen die dann gucken, wie sie mit Zinedine Zidane oder irgendeiner anderen Klappleiter zurande kommen.
      Die Frage ist: Geht es Neururer überhaupt um ein Traineramt? Zwei Etagen höher wird in absehbarer Zeit ein Job frei. Und Erlöser? Traut er sich zu.
      Außerdem – hat der nicht auch immer in der dritten Person von sich erzählt? Passt. Und sucht Kind nicht seit geraumer Zeit sein Nach-Ich? Fündig geworden ist er nie, dabei kreist das richtige Kaliber seit Jahren in regelmäßigen Abständen um das Courtyard-Hotel wie der Komet Harley um die Erde.
      Die Planungen sollten also beginnen: Stadionnahen Golfplatz bauen, Präsidentenfriseur suchen, Fruit of the Loom als Trikotsponsor und Texaco als Mobilitätspartner anfragen. Und größer denken. Neue Namen für Stadion (kurzfristig) und Stadt (bei Erfolg): Wie die Neuremitage. In St. Petersburg.


      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
    • Schade, dass das niemand lesen wird, auf den es ankommen könnte. Aber schön, wie es an allen Fronten für Kind bröckelt. Jetzt gehen schon bei Madsack solche Artikel ungefiltert durch!
      „Vielen Dank an Herrn Kind und Herrn Rossmann.“

      Horst Heldt
    • Mittwoch! Platzwart!


      Ein Märzsonntag in Hannover. Die Kleingärtner schneiden das Obstgehölz und nähren die Zucchinibeete mit Schafdungpellets, in der Singvogelszene beginnen die Proben für die Konzertsaison. Im Fußballstadion von Hannover 96 reisen gut gelaunte Männer aus dem Rheinland an, im Gepäck kurze Hosen, im Kopf Gedanken von Tabellenplätzen an der Sonne.
      Da greift ein älterer Herr mit Gelegenheitsbart in der 96-Präsidentensuite zum Hebel, mit dem man von „Frühling“ auf „Scheißwetter“ stellen kann. Automatisch werden alle Qualitätswolken aus der Region und dem gesamten südöstlichen Niedersachsen außer Braunschweig zusammengezogen. Gegen 18 Uhr soll ein Fußballspiel beginnen, ein normales Fußballspiel eines Europapokalanwärters bei einem Abstiegskandidaten. Aber es kommt anders.
      Schon seit einigen Tagen sind sich die 96-Verantwortlichen nicht einig, ob die Mannschaft lebt (Version Trainer, manche Spieler) oder kaputt und gescheitert ist (Version Präsident) und sich ein Vierteljahr vor Schluss aufgeben und den Wiederaufstieg planen sollte. Schwierige Bedingungen. Für alle.
      Nun schneit es. Unten auf dem Rasen laufen rot gekleidete Männer herum. Ein Fußballspiel findet hier augenscheinlich nicht statt, denn 1) sind keine Leverkusener zu sehen, 2) ist kein Ball zu sehen, 3) sind keine Linien zu sehen oder dem Platzwart ist der Kreidewagen explodiert und 4) guckt man in dieser Saison entweder Hannover 96 oder Fußball. Dann wird ein Ball eingewechselt. Nach einer halben Stunde steht es 0:2, die Roten müssen also 96er sein. Die Leverkusener, für die Schnee im Umfeld von Fußball nichts Neues ist, geben vor, nur die weißen Sportsachen dabeizuhaben. Die blau-gelben Auswärtstrikots bleiben aus Sicherheitsgründen im Bus und ohne weitere Erwähnung.
      Der Schneefall wird dichter. Die Rasenheizung in Hannover ist klimawandelbedingt an umliegende Kleingärtner vermietet worden, die unter dem Stadion HDI-Tomaten und Zucchini ohne Schafdungpellets anbauen. An diesen Stellen wird der Rasen warm, es bilden sich Pfützen. Pech für Genki Haraguchi. Sein Vollspannschuss bleibt auf der Linie im Schmelzwasser liegen. Ein Bild für die Ewigkeit. Thomas Doll wäre ein Tor angeblich lieber gewesen.
      Kurz vor der Halbzeit ordnet der Schiedsrichter die Freilegung der Spielfeldlinien an. Das Problem: Im Stadion befindet sich zu diesem Zeitpunkt genau ein Besen. Ein alter Kachelschrubber des früheren 96-Arztes Fego Kregehr. Oben tagt der Krisenstab. Es gäbe auf den Herrentoiletten etwa 300 Klobürsten, fast alle unbenutzt. Es wird als Scheißidee verworfen. Mitarbeiter werden ausgesandt.
      Kurz vor 19 Uhr öffnet ein älteres Ehepaar in der Stammestraße einem jungen Mann, der nach einem Besen für das Spielfeld in der HDI-Arena fragt. Es wird als schlechtester Enkeltrick aller Zeiten in die Geschichte von ­Ricklingen eingehen.
      Währenddessen realisiert der Mann mit dem einzigen Besen im Stadion, dass er nun der Herr der Linien ist. Er könnte den Leverkusener Strafraum einfach vergrößern: Foul an Bakalorz kurz hinter der Mittellinie – Elfmeter. Gedankenbesoffen legt er eine spielerische Linie am Mittelkreis frei, es ist die erste für Hannover 96 in dieser Saison.
      Am Ende bleiben ein denkwürdiges Spiel, ein wenig Hoffnung und mit Blick auf die Tabelle die Erkenntnis: Außer (einem) Besen nichts gewesen.


      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
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      Platzwart


      Was haben Elton John und Hannover 96 gemeinsam? Beide auf Abschiedstournee 2019. Unterschied: Elton John kann nur gewinnen und spielt nicht in Augsburg.
      96 hat gerade, das vorerst letzte Mal. 78. Minute, es steht 1:1. Weil Hannover ein Tor geschossen hat und seit der 10. Minute durch eine Gelbe Karte amtlich beglaubigt auf Zeit spielt. Freistoß für den FCA. 25 Meter vor dem Tor, halblinks. Thomas Doll bekommt einen Wutausbruch.
      Das vordere Toreck der gebefreudigen Gastmannschaft ist frei, Esser spekuliert auf eine Hereingabe auf den hinteren Pfosten, irgendwas Kompliziertes mit Kopf und so. Jonathan Schmid wird schießen.
      Schmid ist Franzose, trägt das französische Vaterunser, das Notre Père, als Tattoo auf seinem rechten Froschschenkel und sagt, dass er trotzdem am liebsten für die österreichische Nationalmannschaft spielen möchte. Schmid ist offensichtlich kein Intellektueller, sondern eher ein Mann der geraden Lösungen.
      Eine Mannschaft mit weniger als 60 Gegentoren würde die Bildung einer Mauer zwischen Schmid und Tor in Erwägung ziehen. Bei Hannover 96 hat niemand die Absicht, eine Mauer zu errichten. Thomas Doll bekommt einen Wutausbruch.
      Wer jemals wissen wollte, welchen Einfluss Trikotsponsoren auf die Spielweise der jeweiligen Mannschaft haben – seit Sonntag wissen wir: keinen.
      Bei Hannover 96 steht seit 2014 das Bauunternehmen Heinz von Heiden vorne auf dem Hemd. Aber Mauer aufstellen? Um Gottes willen! In Augsburg stellen sie einen Mann zwischen Schmid und das 2:1: Linton Maina. Einmannmauer? Kann man machen, wenn Dieter Schatzschneider in der Bresche steht. Der Mann, den sie Schatto nennen, weil seine kompakte Masse in der Lage ist, selbst Licht zu absorbieren.
      Freistöße von Franzosen schluckt ein Schatto noch vor dem Frühstück. Aber Linton Maina? Der könnte volumenmäßig in Dieter Schatzschneider wohnen und zusätzlich an Uffe Bech und Iver Fossum untervermieten. Eine Maina-Mauer ist ungefähr so effektiv wie ein Knirps-Regenschirm bei einem Staudammbruch. Schmid schießt und trifft. Thomas Doll bekommt einen Wutausbruch.
      Der Mauerfall aus Augsburg zeigt: Es steht nicht gut um Hannover 96, und das nicht nur in der Tabelle. Zum Beispiel bei der Personalpolitik. Sie hätten Shinji Kagawa haben können, aber 96-Boss Martin Kind geht nun mal gern früh schlafen. Oder wie wäre es mit Alex Meier gewesen, einem neuen Fußballgott? 96 hat ihm ein Probetraining angeboten.
      Nach 20 Profijahren.
      Es heißt, Cristiano Ronaldo und Gareth Bale seien auch zum Probetraining eingeladen worden. Die Einzigen, die kamen, waren Bobby Wood und Didier Ya Konan. 96 hat sich dann für den weniger Fitten entschieden. Thomas Doll bekam schon damals einen Wutausbruch.
      Tasmanische Verhältnisse in Hannover, mit dem Titel „Fahrstuhlmannschaft“ wäre man momentan schon gut bedient. Gibt es irgendwas, was der Auf-und-ab-Truppe im Saisonfinale Hoffnung macht? Aber klar. Felipe ist gesund, der Bus ist halb vollgetankt, die Rasenheizung funktioniert, auch wenn es manchmal nicht so aussieht. Und bei einer Leserumfrage im „Kicker“, wer am Saisonende den Relegationsplatz belegt, ist Hannover 96 noch gelistet – belegt allerdings hinter Nürnberg den letzten Platz, selbst Bayern und der BVB wären wahrscheinlicher.
      Letzter Hoffnungsschimmer: Martin Kind will Thomas Doll als mittelfristige Motivation das lateinische Vaterunser vollumfänglich auf den Bauch tätowieren lassen: Pater noster. Thomas Doll bekommt ...


      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
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      Freistöße von Franzosen schluckt ein Schatto noch vor dem Frühstück. Aber Linton Maina? Der könnte volumenmäßig in Dieter Schatzschneider wohnen und zusätzlich an Uffe Bech und Iver Fossum untervermieten.

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      "Ein Spieler aus Nijmegen hatte nach dem Spiel Journalisten sogar gefragt, ob dies denn die Erste-Bundesliga-Mannschaft aus Hannover gewesen sei."
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      Bei Hannover 96 hat niemand die Absicht, eine Mauer zu errichten.

      @SGD-Herzblut, gefällt das. |-)


      Und bei einer Leserumfrage im „Kicker“, wer am Saisonende den Relegationsplatz belegt, ist Hannover 96 noch gelistet – belegt allerdings hinter Nürnberg den letzten Platz

      Da hab ich auch für den Glubb gedrückt, nur um das Ergebnis zu feiern. :D

      Und erst wenn man keine kostenfreien Pornos mehr im Netz findet,
      werden sie merken, was da eigentlich verloren gegangen ist.

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