Einmal Bayern, immer Bayern - News von Ehemaligen

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    • Zunächst mal ganz abgesehen von Nagelsmann.
      Es ist für alle deutschen Teams blamabel - besonders in der Art un Weise - aus der Europa League auszuscheiden.

      Daran hat Nagelsmann, als Trainer von Hoffenheim, aber auch seinen Anteil. Auch er hat es nicht geschafft, dass seine Mannschaft dort
      die entsprechende Leistung abgerufen hat.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • Ich kann da Zephir nur Recht geben, sehe ich absolut genauso. Total polemisch, als gebe es nur Schwarz und Weiß. Und ich sehe bei Scholl auch einen großen Frust, dass am Ende außer Gelaber im TV nicht´s bleiben wird. Der verzettelt sich genauso wie Loddar nur auf einem weitaus höheren intellektuellen Niveau. Inzwischen vollkommen verbraucht als "moralische Instanz" des deutschen Fußballs und als Trainer sowieso gescheitert.

      Ich sehe auch nicht, dass irgendwer ernsthaft behauptet, dass diese "Konzepttrainer/Laptoptrainer/X" behaupten sie wären besser als die alten Hasen mit der Kreidetafel. Oder als wäre das generell Konsens in der Fußballwelt ?! Jede Generation hat seine Trainer und auch ein Hitzfeld hatte in seiner Zeit innovative Ideen, vor allem auch in Sachen Spielerführung. Er war spürbar anders als Lattek z.B. (Einfach mal exemplarisch rausgegriffen). Aber vor allem hat sich die Rolle der Spieler sehr stark verändert - leider! Aber das lässt sich nicht mehr drehen.

      Polemisch und nervig ist es, wenn (wie bei jedem Thema) dann so ein "Gut gegen Böse" oder ein "Generationenkampf" ausgerufen wird. Beliebte Masche der plakativen Medien und einfach gestrickten Menschen. Sinnvoller wäre es in meinen Augen eher die beiden Generationen zusammenzubringen. Pep und Gerland z.B., das lief doch.

      Scholl ist ein Dampfplauderer und dass muss er auch sein um relevant zu bleiben. Von daher geschenkt - ernst nehmen sollte man das aber nicht mehr. Schade, war ein grandioser Spieler.
      Und alles was wir hassen, seit dem ersten Tag, wird uns niemals verlassen, weil man es eigentlich ja mag.
      (Tocotronic, Let there be Rock)
    • Zumal solche Generationenvergleiche komplett fehlschlagen. Wie viel hat sich denn geändert, wenn man die 70er mit den 90ern und heute vergleicht? Ein Trainer alten Schlages, der mit Trillerpfeife die Spieler springen lässt und wie ein General daneben steht hätte doch keine Chance. Genauso wie manch' aktueller Trainer mit einer 70er-Jahre-Truppe kein Land sehen würde. Assauer und andere Hauer als Spieler und dann ein "intellektueller" Konzepttrainer ...

      Bei Scholl wundert mich, dass er als Trainer keinen erfolg hatte. Gerade weil er die Autorität als erfahrener Spieler mitbringt, zahlreiche Trainerlegenden erlebte und als Typ nicht auf den Mund gefallen ist.

      edit: doch noch mal den Link gelesen - eine einseitige Focussierung auf Taktik ist sicher falsch, Spielfreude und Technik muss dazugehören. Ich teile aber den Eindruck, dass da viel Frust dabei ist. Selbst wenn er diese Ausrichtung nicht teilt, wäre sie doch einfach zu widerlegen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Captain BlackAdder ()

    • Es gibt doch genauso gut, Beispiele mit ehemaligen Spielern, die als Trainer gnadenlos gescheitert sind. Effenberg war eine große Spielerpersönlichkeit, aber als Trainer eine komplette Fehlbesetzung. Der hatte keinen Plan von Taktik oder den Stärken und Schwächen der eigenen Spieler. Der hat in Paderborn undenkbare taktische Entscheidungen getroffen. Da kann man anfangs noch so viel Glanz verstrahlen, aber im Endeffekt zählen Mannschaftsführung, die Weiterentwicklung der Spieler, taktische und menschliche Kompetenz und Motivationsfähigkeit.
      Nagelsmann und Tedesco scheinen das alles zu beherrschen. Ob sie dann auf Dauer die Erfolge feiern, wird sich zeigen. Nagelsmann hat aber nun schon über einen längeren Zeitraum bei Hoffenheim überzeugt. Tedesco hat bei Schalke nun 14 Spiele hinter sich. Da ist es zu früh, um ihn dauerhaft einschätzen zu können. Aue hat er letztes Jahr zum Klassenerhalt geführt, aber unter seinem Vorgänger (Dotchev) fallen Mannschaften ständig nach einer Zeit komplett ab. Wenn man da richtig ansetzt, läuft der Lader wieder schnell. Das kann man schwer einordnen. Verliert Schalke unter Tedesco mal drei Spiele in Folge, wird das Umfeld auch wieder unruhiger.
    • Einmal Bayern, immer Bayern - News von Ehemaligen

      hab ihm Grunde kein Problem mit Scholls Aussagen......

      was dann direkt wieder zurückkommt spricht auch für sich
      Nietzsche: "Die Deutschen haben das Pulver erfunden — alle Achtung! Aber sie haben es wieder quitt gemacht — sie erfanden die Presse."
    • tramp87 schrieb:

      Würde ich nicht widersprechen, aber sollte er noch direkt mit Beckenbauer noch zusammen arbeiten, hätte er es niemals so gesagt.
      So sieht es aus. Lahm war ein Weltklasse-Fußballer, auch ein Vollprofi. Aber er war auch immer angepasst im negativem Sinne. Niemals hätte er als Spieler des FC Bayern und das war er vor zwei (?) Jahren noch, einen Franz Beckenbauer kritisiert. Und das, obwohl auch zu Lahms aktiver Zeit längst klar war, dass es 2006 nicht mit rechten Dingen zuging.
      SCV und der FC
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