Qiumi Kochstudio - Heute: Forelle Vierkant

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    • Räucherofen ist schon ganz praktisch, aber gerade mit Wohnung natürlich immer schwierig. Hab nen kleinen Räucherofen stehen, bisher ist nur wenig Fisch drin gewesen, nur Lachs. Werden die Tage aber mit nem Boot raus und auf Meeräsche, Makrele und sowas. Davon wandert dann einiges in den Räucherofen.
      Bisher landeten die Fänge meist auf dem Grill oder auf dem Herd.
    • Fischsuppe, müsste ich mich auch mal dran versuchen.
      Bei uns kommt Fisch auch mit in die Tomatensosse oder in Salzwasser mit Zitrone gekocht und dann mit nem Kräuter Dressing versehen zu Brot, herrlich frische Mahlzeit.
    • Nicht mal filetiert. Am liebsten bastel ich die Dinger selbst auseinander. An der Gräte gegart. Lecker mit FIschgewürz, Zitrone im Bauch und dann in Alufolie auf den Grill oder in den Backofen!
      "Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen!"

      Harald Juhnke
    • Giancarlo schrieb:

      Räucherofen ist schon ganz praktisch, aber gerade mit Wohnung natürlich immer schwierig.

      Jep, mit einer Wohnung ist es wirklich nicht so einfach. Außerdem kann man die Fische, auf die wir es hauptsächlich abgesehen haben - Barsch, Hecht und Zander - eh schlecht räuchern. Bzw. man kann es natürlich, aber es schmeckt nicht.
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • GutesWolters schrieb:

      Nicht mal filetiert.

      Kommt auf den Fisch und auch auf die Grösse an. Nen Zander kann man auch gut filetiert in der Pfanne machen und ab ner gewissen Grösse wird es dann eh schwierig an einem Stück auf den Grill. Ich will noch ne Hochseeangel besorgen für Schwertfisch oder Thunfisch für die Bootstour, da reicht ein Grill meist nicht.

      nordpolar schrieb:

      Außerdem kann man die Fische, auf die wir es hauptsächlich abgesehen haben - Barsch, Hecht und Zander - eh schlecht räuchern.

      Das ist auch richtig, die sind in der Regel zu trocken und werden zu Dörrfisch, ich hab aber schon geräuchterten Zander gegessen, waren kleinere Vertreter und wurden nicht zu lange geräuchtert, ich meine sie wurden sogar direkt beim Garen geräuchtert. Machbar ist es schon.
    • Geräucherten Zander finde ich nicht lecker, der staubt ja beim essen... Wenn er zusätzlich noch gegart wird, mag es funktionieren, aber ich würde ihn immer grillen bzw. braten.
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • Der Schwertfisch wurde mit Haut belassen. Dann wird er von der Gräte getrennt, in Koteletts oder Steaks geschnitten und landet so auf dem Grill, nur etwas Salz und Pfeffer und Zitrone ran.
      So einen Brocken schaffen wir alleine aber auch nicht. Wir haben den aufgeteilt, dass wir drei Angler jeweils was für den Tag danach haben, dann haben unsere Mitarbeiter auf dem Hof was bekommen, Abends haben wir nochmal zusammen gegrillt und der Rest wurde innerhalb der Familie verteilt.

      Nur die kleineren (Äschen, Makrelen) landeten im Rauch.
    • Als der Herrgott die Grundel erschuf, dachte er dabei nicht in erster Linie daran, dass man sie als Köderfisch nutzen kann, nein, er hat ihnen auch schönes festes Fleisch, wenig Gräten und einen guten Geschmack verpasst. Das ist nur vielen Anglern nicht bewusst und so fluchen sie entsprechend über die Grundeln. Dem soll hier Abhilfe geboten werden.

      Die Grundel wird recht simpel zubereitet. Nachdem man die Grundel waidmännisch getötet hat, schneidet man auf Höhe der Brustflosse den Kopf ab, von oben her bis durch die Mittelgräte und dann schräg nach hinten bis zum Waidloch (man kann auch erst den Bauchraum öffnen und dann nur noch bis durch die Mittelgräte schneiden). Kopf und Eingeweide entsorgen, der Rest ist essbar.
      Nachdem die Grundel gewaschen ist, wird sie mehliert. Entweder mit purem Mehl, dann nach dem Braten noch etwas Salz und Pfeffer ran, oder direkt mit etwas Mehl, Kräutern und Salz und Pfeffer mehlieren. Wenn das geschehen ist in heissem Öl oder Fett unter Wenden durch braten.
      Bei kleineren Fischen stört die Gräte nicht, erst wenn sie etwas grösser sind (ab 10cm) merkt man die Mittelgräte. Man kann das feste Fleisch aber gut von der Gräte abessen.
    • Jeder kennt sie, die meisten hassen sie, kaum einer weiss was mit ihnen anzufangen und dann gibt es noch die, die sie sogar gezielt beangeln, es geht natürlich um die Grundel. Für kleinere Fische habe ich oben schon ein Rezeptvorschlag zum Frittieren, aber die Grundel ist vielseitig... naja, zumindest zweiseitig, denn man kann sie auch wunderbar sauer einlegen.
      Im Endeffekt haben wir hier einen falschen Brathering, für den sich die grösseren Grundeln eignen, man kann aber auch kleinere nehmen. Genauso kann man aber auch alle möglichen anderen Fische für nehmen.

      Zutaten:
      100ml Weisswein
      100ml Essig
      EL Zucker
      TL Salz
      2 Lorbeerblätter
      5-8 Wacholderbeeren
      2 oder 3 Nelken
      1EL Senfkörner
      1 Zwiebel
      Salz
      Pfeffer

      Zubereitung:
      Wein, Essig, Zucker, Salz, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senf einmal ordentlich aufkochen lassen. Das ganze mindestens eine Stunde auskühlen und ziehen lassen. Dann kann man die Gewürze bei Bedarf entfernen. Die Zwiebel nach Belieben schneiden und dazu geben. Noch etwas Pfeffer dazu und alles noch einmal für 5 Minuten aufkochen und dann abkühlen lassen.
      Bei den Grundeln den Kopf entfernen und ausnehmen. Würzen mit Salz und Pfeffer (bei Belieben auch gerne mit mehr Gewürzen) und dann mit Mehl und Speisestärke mehlieren (Speisestärke soll es knuspriger machen). Die Fische dann in neutralem heissen Öl dunkel ausbraten. Danach auf einem Küchenpapier auskühlen lassen, bis sie ausgekühlt und einigermassen abgefettet sind.
      Die ausgekühlten Fische in einen Behälter mit Deckel geben, wobei man Lagen von Fischen und den Zwiebeln aus dem Sud macht und dann am Ende die ganze Flüssigkeit übergeben und den Deckel schliessen. Mindestens vier Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann sind die falschen Bratheringe fertig. Im Kühlschrank halten die sich jetzt gut nen Monat.
    • Ich muss Samstag angeln gehen! Das muss ich probieren! Klingt unheimlich lecker! Danke dafür!
      "Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen!"

      Harald Juhnke
    • Das kannst Du an sich mit ziemlich jedem Weissfisch machen, ob nun Rotaugen, Rotfedern, nur mit ganz grossen Fischen wird es aufgrund der Pfannen- und Behältergrösse schwer ;)

      Wenn man Bratheringe mag ist das optimal. Ich werd das jetzt auch öfter machen, denn Brathering bekommt man hier doch recht schwierig, Fische bekomme ich hier jedoch ganz gut.