Angepinnt Wen´s interessiert hier ist der Spieltag...

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    • Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Verein für Laufspiele Sportfreunde Lotte e. V. von 1929


      Gründungsdatum: 1929


      Vereinsfarben: blau-weiß


      Trainer: Marc Fascher (49 Jahre, Trainer seit 27.07.2017)


      Homepage: http://www.sf-lotte.de/


      Mitglieder: ca. 1.330 (Stand: Februar 2012)


      Größte Erfolge:
      Aufstieg in die Regionalliga 2008, Meister der Regionalliga West
      2012/2013 und 2015/2016, Westfalenpokalsieger 2015, Aufstieg in die 3.
      Liga 2016, Erreichen des Viertelfinals im DFB-Pokal 2016/2017


      Erfolgreichste Torschützen: André Dej und Kevin Freiberger (je 1 Tor in 4 Spielen)


      Stadion:
      Sportpark am Lotter Kreuz / FRIMO Stadion (Adresse: Jahnstr. 8, 49504
      Lotte). Kapazität: 10.059 Plätze, davon 2.370 Sitzplätze und 7.689
      Stehplätze


      Heimzuschauerschnitt in der Saison 2016/2017: 2.534



      Nach dem erfolgreichen Landespokalwochenende geht es für unseren FCC in Liga 3 mit dem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte weiter. Während
      unser FCC am Samstag bei der SG SC Leinefelde 1912 zu einem klaren und ungefährdeten 5:0-Erfolg kam, feierte Lotte mit dem 8:1 (3:0) beim
      Landesligisten SpVg Brakel am Dienstag den ersten Sieg der Saison. Moritz Heyer, Hamadi Al Ghaddioui und Markus Piossek trafen hierbei
      jeweils doppelt. Maximilian Oesterhelweg und Luka Tankulic steuerten die weiteren Treffer zum ungefährdeten Erstrundenerfolg im Westfalenpokal bei.


      Die Partie unseres FCC beim aktuellen Tabellenschlusslicht der 3. Liga ist gleichzeitig eine Premiere. Noch nie gab es bisher ein Pflichtspiel zwischen beiden Vereinen. Für den Club aus der rund 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde im Tecklenburger Land an der Grenze zu Niedersachsen hätte der Start in die Saison 2017/2018 nicht schlechter
      laufen können. Am 10. Juli gab Erfolgscoach Ismail Atalan (37) nach 110 Pflichtspielen als Trainer der Sportfreunde überraschend seinen Wechsel
      zum Zweitligisten VfL Bochum bekannt. Eine Ausstiegsklausel bereitete dem Übungsleiter den Weg zum schnellen Abschied von der Wirkungsstätte
      seiner bisher größten sportlichen Erfolge. Mit dem Aufstieg in die 3. Liga 2016 und dem Erreichen des Viertelfinals im DFB-Pokal 2016/2017
      machte Atalan auch über die Grenzen Lottes hinaus auf sich aufmerksam.
      Bereits wenige Tage später präsentierten die Sportfreunde Lotte mit Oscar Corrochano den Nachfolger Atalans. Der 40-jährige Spanier war
      zuvor bei Eintracht Trier tätig und betreute die Sportfreunde beim Saisonauftakt gegen den FC Hansa Rostock, der mit 0:2 verloren ging. Nur
      fünf Tage später und kurz vor dem 2. Spieltag bat - in der offiziellen Version - Corrochano überraschend um Auflösung seines Vertrages. Dieser
      Bitte haben die Sportfreunde entsprochen und zugleich mit Marc Fascher (49) Übungsleiter Nummer 3 in der noch jungen Saison präsentiert. „Ich
      kenne die 3. Liga und habe Lotte in der letzten Saison oft gesehen. Zu 80 Prozent kann ich die Mannschaft bereits gut einschätzen. Die letzten
      20 Prozent kommen rasch über Einzelgespräche“, so Fascher. „Die zweite Saison, wenn die Euphorie verflogen ist, ist für einen Aufsteiger immer
      am schwersten. Meine Aufgabe und mein Ziel sind, Lotte in der 3. Liga zu etablieren. Das ist eminent reizvoll.“


      Marc Fascher ist in Jena kein Unbekannter, war er doch von Ende März 2009 bis zum Ende der Spielzeit 2008/2009 für insgesamt 14 Pflichtspiele in Thüringenpokal und
      3. Liga (6 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen) verantwortlicher Cheftrainer unseres FCC. Trotz erreichtem Klassenerhalt in Liga 3 wurde
      er anschließend von René van Eck beerbt, dessen Nachfolge er angetreten hatte. Nach Trainerstationen bei Preußen Münster, Hansa Rostock und
      Rot-Weiss Essen war Fascher zuletzt als Co-Trainer beim kuwaitischen Club Al-Salmiya Sports Club tätig. Bei Faschers Premiere als Coach der
      Sportfreunde Lotte gelang ein 1:1 in Zwickau. Es folgten zuletzt Niederlagen gegen Paderborn (1:2) und in Aalen (0:3). Das Ergebnis der
      letzten Partie in der Ostalb Arena spiegelt hierbei die Spielanteile nicht wider. Lotte hatte vor allem in den zweiten 45 Minuten zahlreiche
      gute Tormöglichkeiten, scheiterte jedoch mehrfach am überragenden Aalener Schlussmann Daniel Bernhardt oder der Querlatte.


      Die letzten beiden spielfreien Wochen in der Liga haben die Sportfreunde genutzt, um den Kader nach den Vorstellungen Marc Faschers qualitativ
      noch einmal zu verstärken. Mit Markus Piossek (28 Jahre, SC Paderborn) wechselte ein flexibel einsetzbarer Mittelfeldspieler nach Lotte, der
      über Erfahrung aus 204 Drittligapartien (36 Tore, 28 Torvorlagen) verfügt. Ebenso das Trikot von Lotte trägt fortan Michael Schulze (28
      Jahre, Eintracht Braunschweig II). Der Rechtsverteidiger absolvierte u.a. für Energie Cottbus und den 1. FC Kaiserslautern 72 Partien in der
      2. Bundesliga. Und auch auf der Position des Co-Trainers wurden die Sportfreunde fündig. André Trulsen heißt der neue Mann an der Seite von
      Marc Fascher. Der 52-jährige Ex-Profi (u.a. FC St. Pauli) war jahrelang Co-Trainer unter Holger Stanislawski und zuletzt bis Ende November 2015
      Assistent von Alexander Zorniger beim VfB Stuttgart. Nicht mehr in Diensten der Sportfreunde Lotte steht seit 1. Juli Alexander Hettich.
      Der 29-jährige offensive Mittelfeldspieler kam für Lotte in der abgelaufenen Spielzeit nur zu vier Kurzzeiteinsätzen in Liga 3. In der
      Spielzeit 2014/2015 trug Hettich in 20 Pflichtspielen das Trikot unseres FCC (6 Tore, 4 Torvorlagen).


      Der Verein für Laufspiele Sportfreunde Lotte e. V. von 1929 geht zurück auf den 1929 gegründeten Turnverein Lotte. Erst nach Ende des 2. Weltkriegs und Neugründung des
      Vereins unter dem Namen VfL Sportfreunde Lotte wurde neben dem Turnen auch die Abteilung Fußball eingerichtet. Aufgrund Losentscheids in Form
      des Werfens eines 5-Mark-Stücks stieg Lotte 1965 in die Bezirksliga auf. Im Jahr 1972 musste der Verein wieder in die Kreisklasse absteigen. Erst 10 Jahre später gelang die Rückkehr in die Bezirksliga. Am Ende der Saison 1989/1990 stiegen die Sportfreunde Lotte in die Landesliga auf. In der Spielzeit 1995/1996 wurde der Verein Meister der Landesliga und stieg damit in die Verbandsliga, die zweithöchste Amateurliga in Nordrhein-Westfalen, auf. Dort belegte man über viele Jahre hinweg einen
      Platz in der Spitzengruppe. 2004 feierten die Sportfreunde Lotte das 75-jährige Bestehen ihres Vereines, gewannen die Meisterschaft in der Verbandsliga und stiegen somit im Jubiläumsjahr in die Oberliga Westfalen (damals 4. Liga) auf. Mit Platz 4 am Ende der Saison 2007/2008 konnte sich Lotte für die neue dreigleisige Regionalliga West
      qualifizieren. Nach Tabellenplatz 2 am Ende der Saison 2011/2012 wurden die Sportfreunde Lotte ein Jahr später Meister der Regionalliga West. In
      der Aufstiegsrunde zur 3. Liga traf Lotte auf den Meister der Regionalliga Nordost, RB Leipzig. Nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel
      in Leipzig kam Lotte im Rückspiel nach 90 Minuten zu einem 2:0. Durch ein 2:2 nach Verlängerung verpassten die Sportfreunde am Ende nur knapp
      den Aufstieg in Liga 3. Nach den Abschlussplatzierungen 2 und 6 wiederholte Lotte 2016 die Meisterschaft in der Regionalliga West. In
      der Relegation zur 3. Liga setzten sich die Sportfreunde gegen den Meister der Regionalliga Südwest, Waldhof Mannheim, durch und stiegen
      damit in die 3. Liga auf. Nach Siegen gegen den SV Werder Bremen (2:1), Bayer 04 Leverkusen (6:5 n.E.) und den TSV 1860 München (2:0) erreichten
      die Sportfreunde Lotte das Viertelfinale des DFB-Pokals 2016/2017. Nachdem das Spiel gegen Borussia Dortmund aufgrund der Platzverhältnisse
      am ursprünglich geplanten Termin in Lotte nicht stattfinden konnte, wurde es 2 Wochen später in Osnabrück nachgeholt. Lotte unterlag dem
      Bundesligisten hierbei mit 0:3. Die letztjährige Spielzeit in der 3. Liga beendeten die Sportfreunde Lotte mit 13 Siegen, neun Unentschieden
      und 16 Niederlagen auf dem 12. Rang. Sieben seiner 19 Heimspiele konnte Lotte in der abgelaufenen Saison gewinnen. Seine Heimpartien trägt der
      VfL Sportfreunde Lotte im Sportpark am Lotter Kreuz aus. Dieser liegt nahe dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück, das die Bundesautobahnen 1 und
      30 miteinander verbindet. Das nach dem Unternehmen FRIMO, einem internationalen Hersteller von Werkzeugen und Fertigungsanlagen für die
      Produktion von Kunststoffkomponenten benannte Stadion hat eine Kapazität von 10.059 Plätzen.


      Bei den Rekonvaleszenten Sören Eismann (Leisten-OP), Manfred Starke (Schambein) und Niclas Erlbeck (Adduktoren) wird sich im Laufe der Trainingswoche entscheiden, ob sie beim Auswärtsspiel in Lotte am Sonntag zum Kader gehören. Gleiches gilt für Matthias Kühne (Sprunggelenksverletzung) und Dominik Bock
      (angeschlagen). Bei den Sportfreunden Lotte feierte Tim Gorschlüter nach einer Hüftoperation am Dienstag im Landespokal sein Pflichtspieldebüt
      in der laufenden Saison.


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga - mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für die Sportfreunde Lotte in Klammern:
      FC Hansa Rostock H 0:2
      FSV Zwickau A 1:1 (Kevin Freiberger)
      SC Paderborn 07 H 1:2 (André Dej)
      VfR Aalen A 0:3


      Die Aufstellung der Sportfreunde Lotte aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      ------------------------------------------ Benedikt Fernandez ------------------------------------
      Alexander Langlitz - Jonas Acquistapace - Maximilian Rossmann - Nico Neidhart
      André Dej ---------------------------- Tim Wendel ------------------------------ Moritz Heyer
      Kevin Freiberger -------------- Hamadi Al Ghaddioui ----------------- Jaroslaw Lindner


      In der Tabelle rangieren die Sportfreunde Lotte sieglos mit einem Unentschieden und drei Niederlagen aus bisher vier Spielen derzeit mit 1 Punkt und einem Torverhältnis von 2:8 auf dem 20. und letzten Platz. In der reinen Heimtabelle belegen die Westfalen mit zwei Niederlagen im FRIMO Stadion aktuell punktlos (Torverhältnis: 1:4) ebenfalls den
      letzten Rang.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

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    • Nicht zu begreifen das man bei 80% Ballbesitz 4:0 hinten liegt. Das Flügelspiel klappt heute überhaupt nicht. Und die Tore haben wir selbst aufgelegt. Ein gebrauchter Tag.
      Unsere Truppe heute leider zu jung und viel zu brav. Das war eher Woodstock als Wacken. Wenn Erlbeck, Eisi, Kühne, Manni und Thiele zurück sind, rutschen wir zwar in der Fairplay-Tabelle ab, lassen uns aber nicht mehr so oft den Schneid abkaufen.
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    • Hier die Infos zum Derby auf dem aktuellen Stand. Wir sind in Verbindung mit den Verantwortlichen des FC RWE und werden auch an der abschließenden Sicherheitsberatung teilnehmen, und sind bemüht, euch immer aktuell auf Stand zu halten.

      Das nächste Auswärtsspiel:
      Samstag, 09. September 2017
      beim FC Rot-Weiß Erfurt
      Anstoß: 14 Uhr


      Das Stadion:
      Das Steigerwaldstadion dürfte so ziemlich jedem Zeiss-Fan bekannt sein, wurde jedoch mit erheblichem Aufwand zur „Multifunktionsarena“ umgebaut. Die Gesamtkapazität beträgt nunmehr 18.611 Zuschauer, davon 9.495 Sitzplätze und 7.509 Stehplätze, 1.210 Business-Plätze, 343 Premium-Plätze, sowie 44 Rollstuhlfahrerplätze und 10 Sehbehindertenplätze.
      Stadionordnung: https://www.rot-weiss-erfurt.de/Verein/ ... dnung.html
      Gästeblock:
      Bitte unbedingt den Vorverkauf nutzen! Alle Infos hier: http://www.fc-carlzeiss-jena.de/aktuell ... ckets.html Der Gästeblock ist über einen separaten Zugang zwischen Eislaufhalle und Leichtathletikhalle zu erreichen. Den Jenaer Fans werden die Stehplatzblöcke F und G zur Verfügung stehen. Erfahrungsgemäß werden uns möglicherweise wieder einige Restriktionen in Bezug auf Fan-Materialien erwarten. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das SWS über eine fest installierte Videoüberwachungsanlage verfügt, und außerdem mobile Technik der Landespolizei zum Einsatz kommt. Verstöße werden in der Regel relativ lückenlos dokumentiert und entsprechend geahndet. Aufgrund der Kontrollen bitte eine frühzeitige Anreise anstreben! Vor Ort werden auch Ordner des FC Carl Zeiss für uns mit zuständig sein. Sämtliche Taschen über 25 cm sind im Stadion untersagt!
      Die Heimfans:
      Die Rivalität der Erfurter Fans zu denen des FC Carl Zeiss kann bekanntlich manchmal schon ungesunde Züge annehmen. Es ist daher dringend angeraten, sich auch in die Jenaer Zuschauerblöcke zu begeben und sich außerhalb des Stadions eher unauffällig und vorsichtig zu verhalten. Ansonsten kann und muss appelliert werden, dass dieses Derby friedlich ablaufen möge!
      Die Fanbusse:
      Informationen auf der Supporters-Seite (viewtopic.php?f=7&t=21252).
      Zug:
      Für die Zuganreise wird die Bundespolizei voraussichtlich über eine Allgemeinverfügung ein Glasflaschenverbot aussprechen, welches auch kontrolliert und durchgesetzt werden wird. Aufgrund der nicht unendlichen Zugkapazitäten bitte entsprechend auf die verschiedenen in Frage kommenden Zugverbindungen verteilen. Vom Erfurter Hbf zum Gästeeingang wird es einen Fußmarsch mit entsprechender Polizeibegleitung geben.
      Die Anfahrt:
      Genutzt werden sollte das für Gästefans frei gehaltene Parkhaus in der Mozartallee, welches allerdings kostenpflichtig ist. Vorverkauf der Parktickets voraussichtlich über FCC-Ticketcenter. Verbotene Gegenstände sowie Taschen, Gürteltaschen, Handtaschen, Rucksäcke usw. bitte in den PKW oder Bussen lassen!
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

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      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Fußballclub Rot-Weiß Erfurt e.V.


      Gründungsdatum: 26. Januar 1966


      Vereinsfarben: rot-weiß


      Trainer: Stefan Krämer (50 Jahre, Trainer seit 01.01.2016)


      Homepage: www.rot-weiss-erfurt.de


      Mitglieder: 2.317 (Stand: 01.09.2017)


      Größte Erfolge:
      DDR-Meister 1954 und 1955, UEFA-Cup 2. Runde 1991/1992, Gruppensieger
      Intertoto-Cup 1985 und 1986, Thüringenpokalsieger 1994, 1998, 2000,
      2001, 2002, 2003, 2008, 2009 und 2017


      Erfolgreichste Torschützen: Florian Neuhold, Berkay Dabanli und Ahmed Waseem Razeek (jeweils 1 Treffer)


      Stadion:
      Steigerwaldstadion (Adresse: Arnstädter Str. 55, 99096 Erfurt).
      Kapazität: 18.611 Plätze, davon 9.495 Sitzplätze, 7.509 Stehplätze,
      1.210 Business-Plätze, 343 Premium-Plätze, 44 Rollstuhlfahrerplätze und
      10 Sehbehindertenplätze


      Heimzuschauerschnitt in der Saison 2016/2017: 5.809


      Heimzuschauerschnitt in der Saison 2017/2018: 5.321




      Es ist Derbyzeit in Thüringen! Nach zuletzt drei Aufeinandertreffen im Landespokal, von denen unser FCC zwei und Erfurt eines für sich
      entscheiden konnte, kommt es am Samstag erstmals seit fast 6 Jahren wieder zu einem Duell in der 3. Liga. Am 17. Dezember 2011, am Samstag
      vor exakt 2.093 Tagen, standen sich unser FCC und RWE zuletzt in Liga 3 gegenüber. Unser FCC siegte vor 9.315 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld
      durch einen Last-Minute-Treffer von Sebastian Hähnge mit 1:0. Am Saisonende trennten sich durch den bitteren Abstieg unseres FCC die Wege
      beider Clubs. Und dennoch begegnete man sich insgesamt dreimal im Thüringenpokal. Im Viertelfinale der Saison 2012/2013 siegte Erfurt im
      Ernst-Abbe-Sportfeld ebenfalls durch einen Last-Minute-Treffer von Mijo Tunjic mit 1:0 - musste sich aber im Finale an gleicher Stelle
      sensationell dem SV Schott Jena geschlagen geben. Die letzten beiden Duelle gegen Rot-Weiß konnte unser FCC für sich entscheiden: Im Finale
      der Spielzeit 2013/2014 triumphierten wir mit 5:0 und fügten dem Gast aus der Landeshauptstadt damit die höchste Derbyniederlage seit 1983 zu.
      Und auch zwei Jahre später behielt unser FCC im Derbyfinale mit 2:0 die Oberhand. Mit Raphael Koczor, Sören Eismann, Justin Gerlach, Niclas
      Erlbeck, Dominik Bock, René Eckardt und Maximilian Schlegel stehen noch sieben Akteure im aktuellen Kader, die damals unter Coach Volkan Uluc
      zum Einsatz kamen. Auf Seiten der Erfurter erlebten mit Philipp Klewin, André Laurito, Jens Möckel, Luka Odak, Theodor Bergmann, Daniel
      Brückner, Tugay Uzan und Carsten Kammlott sogar acht aktuelle Teammitglieder die letzte Derbyniederlage live auf dem Rasen im Paradies
      mit.


      Für den selbsternannten Drittligadino, der als einziges Team und Spitzenreiter der Ewigen Tabelle der 3. Liga in die nunmehr zehnte Saison in Liga 3 geht, läuft die bisherige Saison alles andere als rund. Als Tabellenvorletzter sind die Westthüringer bei drei Unentschieden und ebenso vielen Niederlagen noch sieglos. Im heimischen
      Steigerwaldstadion ist Erfurt in der Liga zudem in bisher 270 Minuten erst ein Treffer gelungen. Nach dem FSV Zwickau (2 Tore in 6 Spielen)
      stellt RWE zusammen mit unserem FCC mit erst drei erzielten Treffern die zweitharmloseste Offensive der Liga. Im Interview mit DFB.de erklärt
      FCC-Kapitän René Eckardt, der zusammen mit Raphael Koczor und Jan Löhmannsröben einer von drei FCC-Akteuren ist, die bisher in allen 6
      Drittligapartien vom Anfang bis zum Ende auf dem Platz standen, wie man die Punktausbeute in den kommenden Partien - beginnend mit dem Derby am
      Samstag - verbessern möchte: „Wir müssen sowohl defensiv als auch offensiv intelligenter spielen. Hinten haben wir viele unnötige
      Gegentore nach Standardsituationen kassiert. Im Angriff fehlte uns oft die Kaltschnäuzigkeit. Chancen hatten wir zum Teil genug, wir müssen sie
      nur besser verwerten.“ Mit Blick auf das Thüringenderby sagt er: „Erfurt ist zwar alles andere als gut in die Saison gestartet, wird aber
      umso heißer darauf sein, gegen uns den ersten Sieg einzufahren. In einem solchen Derby spielt es keine große Rolle, wie die vorherigen
      Spiele gelaufen sind. Jeder will über sich hinauswachsen, um die Partie zu gewinnen. Es ist für beide Teams ein ganz besonderes Spiel, das hart
      umkämpft sein wird.“


      Betrachtet man alleine die Pflichtspiele zwischen unserem FC Carl Zeiss Jena und RWE, dann ist die Partie am Samstag das 101. direkte Aufeinandertreffen. Zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt gab es seit 1947 bisher insgesamt 100 Pflichtspiele. Die Gesamtbilanz hieraus spricht mit 41 Siegen, 24 Unentschieden und 35 Niederlagen für unseren FCC. Die Bilanz der bis dato 46 Partien in der Landeshauptstadt weist 11 Siege unseres FCC, 12 Unentschieden und 23 Erfolge der Hausherren aus. Das letzte
      Aufeinandertreffen im Steigerwaldstadion am 23. Juli 2011 - dem 1. Spieltag der Saison 2011/2012 - verlor unser FCC glatt mit 0:3. Der
      letzte Jenaer Erfolg in der Landeshauptstadt datiert vom 24. März 2010. Orlando Smeekes und Sebastian Hähnge vor der Pause, sowie Soufian
      Benyamina nach Wiederanpfiff sorgten am Samstag vor 2.726 Tagen mit ihren Treffern für den klaren 3:0-Auswärtssieg unseres FCC. Deutlich
      negativ aus Jenaer Sicht ist die Derbybilanz in Liga 3. Von acht Duellen mit Erfurt konnte unser FCC hierbei nur zwei gewinnen, ein weiteres
      endete unentschieden und fünfmal behielt RWE die Oberhand.


      Niclas Erlbeck (Schambein) befindet sich derzeit weiterhin im Aufbautraining. Er fällt damit ebenso aus wie Timo Maurer (Muskelbündelriss). Ob Timmy Thiele nach Rückenproblemen am Samstag zum Derby in den Kader zurückkehren kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Auf Seiten der Erfurter fehlt Mannschaftskapitän Jens Möckel aufgrund einer Rotsperre sowie zuletzt verletzungsbedingt Mittelfeldspieler Liridon Vocaj (Rückenprobleme) und Angreifer Tugay Uzan (Kreuzbandriss).


      Die
      bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß
      Erfurt seit der Saison 1991/1992 – mit Angabe d. Torschützen in
      Klammern:
      Saison 1991/1992 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 1:0 (Matthias Wentzel)
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Udo Fankhänel)


      Saison 1994/1995 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:0
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:0


      Saison 1994/1995 (Thüringenpokal, Viertelfinale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 3:1 (Mark Zimmermann, Olaf Holetschek, Heiko Weber – Heiko Cramer)


      Saison 1998/1999 (Regionalliga):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:2 (Sebastian Helbig, Jörg Schmidt - Thomas Nowacki, Michail Rousajew)
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:1 (Stefan Treitl)


      Saison 1998/1999 (Thüringenpokal, Viertelfinale):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Andreas Schwesinger, Thomas Gerstner)


      Saison 1999/2000 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 1:1 (Jörg Nowotny - Sandi Valentincic)
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:0 (Heiko Liebers, Clemens Fritz)


      Saison 2000/2001 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:0
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:0


      Saison 2000/2001 (Thüringenpokal, Finale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:2 (Frank Seifert, Clemens Fritz)


      Saison 2001/2002 (Thüringenpokal, Finale in Gotha):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 7:5 n.E. (in der regulären
      Spielzeit: Danny Bach, Carsten Sträßer – Dirk Hempel, Thomas Lässig; im
      Elfmeterschießen: Jörg Emmerich, Sebastian Hartung, Torsten Raspe, Danny
      Bach, Ronny Hebestreit – Bernd Hobsch, Tobias Kurbjuweit, Andreas
      Schwesinger)


      Saison 2002/2003 (Thüringenpokal, Finale in Gotha):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:0 n.V. (Enis Dzihic, Henri Fuchs)


      Saison 2005/2006 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 2:0 (Tobias Werner, Sebastian Hähnge)
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Alexander Maul)


      Saison 2005/2006 (Thüringenpokal, Viertelfinale):
      FC
      Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:4 n.E. (im Elfmeterschießen:
      Rico Kühne, Matthias Holst – Ronny Thielemann, Sebastian Hähnge, Holger
      Hasse, Kais Manai)


      Saison 2008/2009 (3. Liga):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Tino Semmer, Albert Bunjaku - Norman Loose (Eigentor))
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 1:1 (Excaucé Mayombo - Massimo Cannizzaro)


      Saison 2008/2009 (Thüringenpokal, Finale):
      FC
      Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 3:2 (Thiago Rockenbach da Silva,
      Chhunly Pagenburg, Tino Semmer – André Schembri, Ralf Schmidt)


      Saison 2009/2010 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:3 (2 x Carsten Kammlott, Tino Semmer)
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 0:3 (Orlando Smeekes, Sebastian Hähnge, Soufian Benyamina)


      Saison 2010/2011 (3. Liga):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Nils Pfingsten-Reddig (Foulelfmeter), Denis Weidlich – Josip Landeka)
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 1:3 (Martin Ullmann - Rudolf Zedi, 2 x Dominick Drexler)


      Saison 2010/2011 (Thüringenpokal, Viertelfinale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 2:1 n.V. (Moses Sichone, Ronny Nikol (Foulelfmeter) – Tino Semmer)


      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      FC Rot-Weiß Erfurt - FC Carl Zeiss Jena 3:0 (Joan Oumari, Nils Pfingsten-Reddig (Foulelfmeter), Marcel Reichwein)
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 1:0 (Sebastian Hähnge)


      Saison 2012/2013 (Thüringenpokal, Viertelfinale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 0:1 (Mijo Tunjic)


      Saison 2013/2014 (Thüringenpokal, Finale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 5:0 (Sören Eismann, 2 x Andis Shala, Tom Geißler, Gramoz Kurtaj)


      Saison 2015/2016 (Thüringenpokal, Finale):
      FC Carl Zeiss Jena - FC Rot-Weiß Erfurt 2:0 (Dominik Bock, Niclas Erlbeck (Foulelfmeter))


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      100 Spiele: 41 Siege, 24 Unentschieden, 35 Niederlagen


      Gesamtauswärtsbilanz aus Sicht des FCC:
      46 Auswärtsspiele: 11 Siege, 12 Unentschieden, 23 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den FC Rot-Weiß Erfurt in Klammern:
      Preußen Münster H 1:1 (Florian Neuhold)
      1. FC Magdeburg A 0:3
      Hansa Rostock H 0:1
      FSV Zwickau A 1:1 (Berkay Dabanli)
      SC Paderborn 07 H 0:1
      VfR Aalen A 1:1 (Ahmed Waseem Razeek)


      Die Aufstellung des FC Rot-Weiß Erfurt aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      -------------------------------- Philipp Klewin ------------------------------
      Luka Odak - André Laurito - Berkay Dabanli - Christoph Menz
      ------------ Alexander Ludwig ----------- Daniel Brückner ------------
      Ahmed Waseem Razeek - Merveille Biankadi - Samir Benamar
      ---------------------------- Carsten Kammlott ------------------------------


      In der Tabelle rangiert der FC Rot-Weiß Erfurt sieglos mit drei Unentschieden und drei Niederlagen aus bisher sechs Spielen derzeit mit 3 Punkten und einem Torverhältnis von 3:8 auf dem 19. Rang. In der Heimtabelle belegt Erfurt mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen aus drei Spielen im Steigerwaldstadion aktuell mit 1 Punkt
      (Torverhältnis: 1:3) den 18. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 8. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 16. September 2017 (Anstoß 14.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den SV Meppen:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Sportverein Meppen 1912 e. V.


      Gründungsdatum: 29. November 1912


      Vereinsfarben: blau-weiß


      Trainer: Christian Neidhart (48 Jahre, Trainer seit 01.07.2013)


      Homepage: http://www.svmeppen.de


      Mitglieder: ca. 1000


      Größte Erfolge:
      Niedersachsenmeister 1968, 1979 und 2011, Meister der Oberliga Nord
      1987, Niedersachsenpokalsieger 1999, Meister der Regionalliga Nord 2017


      Erfolgreichste Torschützen:
      Benjamin Girth (5 Treffer in 7 Spielen), Nico Granatowski, Marius
      Kleinsorge, Max Kremer, Thilo Leugers und Martin Wagner (je 1 Treffer)



      Nach
      der enttäuschenden Derbyniederlage, durch die unser FCC gleichzeitig
      auf den letzten Tabellenplatz abrutschte, geht es im Aufsteigerduell mit
      dem SV Meppen am Samstag darum, im vierten Heimspiel der Saison den
      langersehnten ersten Heimsieg einzufahren. Der letzte Heimdreier datiert
      vom 19. April 2017 und dem 3:1-Erfolg gegen den FC Oberlausitz
      Neugersdorf. Saisonübergreifend wartet unser FCC damit bereits seit 6
      Partien oder 150 Tagen auf einen Sieg im Ernst-Abbe-Sportfeld. Der SV
      Meppen ist sehr ordentlich in die Saison gestartet und musste sich bis
      dato nur dem SC Preußen Münster (0:3) sowie den beiden Spitzenteams aus
      Magdeburg (1:2) und Paderborn (0:1) geschlagen geben. Gegen den
      Tabellenvierten VfR Aalen kam die Mannschaft von Cheftrainer Christian
      Neidhart am Sonntag dank einer wieder einmal hervorragenden
      kämpferischen Leistung zu einem 1:1. Speziell in der zweiten Spielhälfte
      hatte Meppen hierbei die größeren Spielanteile und kam in Person von
      Marius Kleinsorge nach etwas mehr als einer Stunde zum Ausgleich. Meppen
      hatte in der Folgezeit mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß, musste
      sich jedoch am Ende vor 6.220 Zuschauern mit dem Punkt gegen Aalen
      begnügen. Der letztjährige Meister der Regionalliga Nord setzte sich in
      der Aufstiegsrelegation gegen den SV Waldhof Mannheim nach einem
      torlosen Hinspiel mit 4:3 im Elfmeterschießen in Meppen durch. Mannheims
      Sebastian Gärtner setzte hierbei den letzten Elfmeter an den Pfosten.
      Für die Niedersachsen geht es in der Premierensaison in der 3. Liga -
      ebenso wie für unseren FCC - vor allem darum, am Ende die Klasse zu
      halten. „Es ist extrem wichtig, in der Liga zu bleiben, um als Verein
      und Mannschaft weiter zu wachsen“, hebt Trainer Christian Neidhart die
      Bedeutung des gesetzten Saisonziels hervor. Seinen Teil zum Erreichen
      dieses Ziels beitragen möchte Angreifer Benjamin Girth. Der 25-jährige
      Mittelstürmer ist mit 5 Treffern in 7 Partien Meppens erfolgreichster
      Torschütze. Und aufgepasst! Der gebürtige Magdeburger weiß, wie man im
      Ernst-Abbe-Sportfeld Tore erzielt. Im Trikot des VFC Plauen erzielte er
      beim 4:2-Heimsieg unseres FCC gegen die Vogtländer am 11. August 2013
      beide Treffer für die Spitzenstädter.


      Nur noch wenige Zeiss-Fans
      dürften sich an das letzte Aufeinandertreffen zwischen unserem FC Carl
      Zeiss Jena und dem SV Meppen erinnern. Fast 19 ½ Jahre oder 7.090 Tage
      sind seit dem letzten Duell am 19. April 1998 vergangen. Unser FCC
      siegte damals vor 5.500 Zuschauern im Emslandstadion durch Tore von
      Thomas Gerstner per Foulelfmeter und Robert Kocis mit 2:0. Kocis war 10
      Minuten vor dem Ende der Partie für den heutigen Coach und damaligen
      Stürmer Mark Zimmermann eingewechselt worden. Die Bilanz unseres FCC
      gegen die Norddeutschen ist insgesamt sehr positiv. Nur die
      Premierenpartie beider Vereine am 18. September 1992 im
      Ernst-Abbe-Sportfeld konnte Meppen mit 1:0 für sich entscheiden. Es
      folgten bis dato vier Jenaer Siege und fünf Unentschieden. Beim letzten
      Duell im Ernst-Abbe-Sportfeld am 17. April 1997 behielt unser FCC mit
      2:1 die Oberhand. Für die von Frank Engel trainierte Zeiss-Elf traf
      Daniel Bärwolf zum Ausgleich. Mark Zimmermann erzielte 20 Minuten vor
      dem Ende den Siegtreffer. Am 9. Dezember 1995 kam Meppen in der letzten
      Spielminute noch zum 2:2. Torhüter Stefan Brasas traf damals zum
      Ausgleich.


      Der SV Meppen, der für die Anreise nach Jena rund
      540 Kilometer hinter sich bringen muss, geht auf den am 29. November
      1912 ins Leben gerufenen "Fußballclub Amisia Meppen" zurück. Amisia ist
      der lateinische Name des Flusses Ems. Acht Jahre später fusionierte der
      FC Amisia mit dem Männer-Turnverein (MTV) Meppen zum Turn- und
      Sportverein Meppen 1912. Bereits ein Jahr später machte sich die
      Fußballabteilung des TuS Meppen selbstständig und ging unter dem Namen
      "SV Meppen 1912" fortan eigene sportliche Wege. Nach Ende des 2.
      Weltkriegs machte eine mit zahlreichen polnischen Spielern verstärkte
      Mannschaft mit der Qualifikation für die neu eingeführte Landesliga
      Weser/Ems erstmals überregional auf sich aufmerksam. 1957 gelang als
      souveräner Meister der Bezirksklasse Emsland der Sprung in die
      Amateurliga Niedersachsen. 1964 wurde der SV Meppen Meister der
      West-Staffel der Amateuroberliga Niedersachsen und vier Jahre später
      Meister der Niedersachsenliga. Die anschließende Aufstiegsrunde zur
      Regionalliga war jedoch in beiden Fällen nicht von Erfolg gekrönt. 1970
      durfte Meppen als Tabellenfünfter erneut an der Aufstiegsrunde zur
      Regionalliga teilnehmen und absolvierte diese diesmal erfolgreich. Nach
      nur einer Spielzeit in der damals zweithöchsten Spielklasse, der
      Regionalliga Staffel Nord, musste der SV Meppen allerdings den direkten
      Wiederabstieg verkraften. Doch die Norddeutschen kamen zurück und
      schafften die direkte Rückkehr in die Regionalliga, in der sie sich
      fortan etablieren konnten. Nach der Spielklassenreform im Jahr 1974
      gehörte der SV Meppen - mit Ausnahme der Landesliga-Saison 1978/1979 -
      fast eineinhalb Jahrzehnte der dritthöchsten Klasse, der Amateuroberliga
      Nord, an. Im Sommer 1987, pünktlich zum 75-jährigen Vereinsjubiläum,
      gelang Meppen mit einer Mannschaft, die fast ausschließlich aus
      emsländischen Eigengewächsen bestand, der Gewinn des Norddeutschen
      Meistertitels. In der anschließenden Aufstiegsrunde wurde der Aufstieg
      in die 2. Bundesliga perfekt gemacht. Zwischen 1987 und 1998 spielte der
      Verein in der 2. Bundesliga und kam hierbei in den Heimspiel regelmäßig
      zu fünfstelligen Zuschauerzahlen. Er wurde in dieser Zeit über die
      Landesgrenzen hinaus zum Kultverein und zum Synonym für
      Zweitliga-Fußball. Als Tabellenletzter der Saison 1997/1998 musste der
      SV Meppen in die Regionalliga absteigen und verfehlte in der Folgesaison
      den angestrebten direkten Wiederaufstieg deutlich. Im Jahr 2000
      verpasste man die Qualifikation für die zweigleisige Regionalliga und
      spielte fortan in der viertklassigen Oberliga Niedersachsen. Im Jahr
      2003 musste der Verein aufgrund großer wirtschaftlicher Probleme gar
      Insolvenz anmelden. Als Meister der Oberliga Niedersachsen schaffte der
      SV Meppen am Ende der Saison 2010/2011 den Aufstieg in die Regionalliga
      Nord. Beginnend mit dem Amtsantritt des heutigen Cheftrainers Christian
      Neidhardt im Sommer 2013, der gleichzeitig als Sportdirektor fungiert,
      wurde die Entwicklung einer Mannschaft vorangetrieben. Auf dieser Basis
      fußt wesentlich die letztjährige Meisterschaft in der Regionalliga Nord
      sowie der gute Start in die aktuelle Drittligasaison. Geschäftsführer
      des SV Meppen ist seit Sommer 2017 Ronald Maul (44). Der Jenenser, der
      für den FCC in der Zweitligasaison 2006/2007 24 Pflichtspiele
      absolvierte, „verfügt über ein unglaubliches Netzwerk“, so Andreas
      Kremer. Der Vorstandssprecher des SV Meppen kennt Maul, der wie der
      Vereinschef in Osnabrück wohnt, seit einigen Jahren. Mauls Hauptaufgabe
      in Emden sind die Bereiche Sponsoring und Vermarktung.


      Matthias
      Kühne fällt aufgrund eines im Derby erlittenen Bruchs des Jochbeinbogens
      für mehrere Wochen aus. Niclas Erlbeck (Schambein) befindet sich
      weiterhin im Aufbautraining. Er steht damit am Samstag ebenso wie Timo
      Maurer (Muskelbündelriss) nicht für einen Einsatz zur Verfügung.


      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SV Meppen – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 0:1 (Robert Thoben)
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:2 (Andreas Helmer – 2 x Heiko Weber)


      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 0:0
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Andreas Helmer – Jonathan Akpoborie)


      Saison 1995/1996 (2. Bundesliga):
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 1:1 (Damir Bujan – Heiko Cramer)
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:2 (Karsten Hutwelker, Heiko Weber - Lamin Conteh, Stefan Brasas)


      Saison 1996/1997 (2. Bundesliga):
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 0:0
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:1 (Andreas Helmer (Eigentor), Heiko Cramer - Robert Thoben)


      Saison 1997/1998 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SV Meppen 2:1 (Daniel Bärwolf, Mark Zimmermann - Carsten Marell)
      SV Meppen - FC Carl Zeiss Jena 0:2 (Thomas Gerstner (Foulelfmeter), Robert Kocis)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      10 Spiele: 4 Siege, 5 Unentschieden, 1 Niederlage


      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      5 Heimspiele: 2 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SV Meppen in Klammern:
      Würzburger Kickers H 2:2 (Martin Wagner, Benjamin Girth)
      Preußen Münster A 0:3
      1. FC Magdeburg H 1:2 (Benjamin Girth)
      Hansa Rostock A 2:1 (Benjamin Girth, Nico Granatowski)
      FSV Zwickau H 4:0 (Thilo Leugers (Handelfmeter), 2 x Benjamin Girth, Max Kremer)
      SC Paderborn 07 A 0:1
      VfR Aalen H 1:1 (Marius Kleinsorge)


      Die Aufstellung des SV Meppen aus dem letzten Spiel gegen den VfR Aalen:
      -------------------------------- Erik Domaschke -------------------------------
      Markus Ballmert - Marcel Gebers - Jovan Vidovic - David Vrzogic
      ------------- Steffen Puttkammer ------------ Thilo Leugers -------------
      Marius Kleinsorge -------- Martin Wagner -------- Nico Granatowski
      --------------------------------- Benjamin Girth --------------------------------


      In
      der Tabelle rangiert der SV Meppen mit zwei Siegen, zwei Unentschieden
      und drei Niederlagen aus bisher sieben Spielen derzeit mit 8 Punkten und
      einem Torverhältnis von 10:10 auf dem 11. Rang. In der reinen
      Auswärtstabelle belegt Meppen mit einem Sieg und zwei Niederlagen aus
      drei Spielen auf des Gegners Platz sowie daraus resultierenden 3 Punkten
      (Torverhältnis: 2:5) ebenfalls den 11. Platz.
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Sören Eismann in einer Stellungnahme zum 1:2 gegen Meppen

      „Ich habe mir in der letzten Nacht die Szene wieder und wieder durch den Kopf gehen lassen und mir die Fernsehbilder angesehen. Und wenn ich diese Bilder sehe, kann ich die Reaktion der Meppener absolut verstehen.


      Ich habe auf dem Platz binnen Sekundenbruchteilen eine Entscheidung getroffen und das in einem Moment, wo das Spiel durch den Schiedsrichter nicht unterbrochen wurde. In diesem Moment habe ich das Hereinwinken des Meppener Spielers durch den Schiedsrichter als Aufforderung zum weiterspielen interpretiert.


      Jeder der mich kennt, weiß, dass ich genauso wenig ein unfairer Spieler bin wie unser Team insgesamt.


      Ich kann nur sagen, dass ich die Situation, wie das Tor entstanden ist, sehr bedauere. Ich möchte mich bei all denen, für die ich mit meinem Verhalten gegen den Fairplaygedanken verstoßen habe, entschuldigen.“
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Polizei Würzburg hat geschrieben:

      Polizeiinspektion Würzburg-Stadt

      An die Fußballfans des FC Carl Zeiss Jena

      Informationen der Würzburger Polizei für die Fans des FC Carl Zeiss Jena

      Sehr geehrte Fußballfreunde,
      zum Fußballspiel in der 3. Liga heißen wir Sie als Gäste am Regierungssitz des Bezirks Unterfranken in Bayern sehr herzlich willkommen. Im Hinblick auf einen möglichst reibungslosen Ablauf der gesamten Veranstaltung geben wir Ihnen gerne einige Informationen und Empfehlungen mit auf den Weg.

      Anreise mit Bus
      Die Würzburger Polizei empfiehlt die Anreise zum Stadion über die BAB 3, da auf dieser Strecke am Spieltag mit den wenigsten Verkehrsstörungen zu rechnen ist. Sie fahren an der Anschlussstelle Heidingsfeld von der BAB 3 ab und gelangen auf der B 19 in Richtung Würzburg in kürzester Zeit direkt zum Stadion, das unmittelbar am Stadtrand von Würzburg liegt. Folgen Sie einfach der gut erkennbaren Hinweisbeschilderung zum Stadion. Ich rate davon ab, bei starkem Verkehr die BAB 3 vorzeitig zu verlassen, da es auf den bekannten Ausweichrouten erfahrungsgemäß zu erheblichen Rückstauungen und
      Zeitverzögerungen kommt.

      Anreise mit Pkw
      Für die Anreise mit Pkw gelten grundsätzlich die bereits für die Busanreise genannten Empfehlungen. Ich bitte zu beachten, dass das an das Stadion angrenzende Wohngebiet für den Individualverkehr gesperrt ist und es außerhalb des Stadionparkplatzes kaum Parkraum in unmittelbarer Stadionnähe gibt. Nutzen Sie daher nach Möglichkeit den ausgewiesenen Gästeparkplatz direkt am Stadion.

      Anreise mit Bahn
      Der Würzburger Hauptbahnhof liegt nicht in der Nähe des Stadions. Die Würzburger Straßenbahn Richtung Stadion (Linie 5) dient hier als zentrales Verkehrsmittel der Stadt.

      Stadionordnung/Eingangskontrollen
      Ich bitte Sie, die Stadionordnung sowie die Vorgaben des FC Würzburger Kickers zum Verhalten im Stadion zu beachten und Anweisungen der Ordnungsdienstmitarbeiter Folge zu leisten. Die erforderlichen Maßnahmen des Vereins werden von der Polizei unterstützt und im Bedarfsfall konsequent durchgesetzt. In Anbetracht der momentanen Sicherheitslage bitte ich um Verständnis für die intensivierten
      Einlasskontrollen, die auch Ihrer persönlichen Sicherheit dienen. Im Zuge dessen möchte ich Sie auch ausdrücklich bitten, auf Pyrotechnik zu verzichten, um die Gesundheit und das Leben anderer nicht zu gefährden. Überdies zieht das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik ohnehin rechtliche Konsequenzen nach sich und wird mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt.

      Polizeiliche Maßnahmen
      Auftrag und Ziel der Würzburger Polizei ist es unter Wahrung der Neutralität die Sicherheit aller Beteiligten, auch im Hinblick auf die allgemeine Sicherheitslage, sowie den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Über notwendige polizeiliche Maßnahmen werden Sie umgehend informiert und wir hoffen hierbei auf Ihre Kooperationsbereitschaft. Ich weise vorsorglich darauf hin, dass die Polizei gegen Personen, die die Sicherheit vor, während und nach dem Spiel gefährden oder Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten begehen, differenziert und konsequent vorgehen wird. Auch zu Ihrer Sicherheit wird die Polizei am Spieltag im Stadion, in dessen Umfeld sowie im Stadtgebiet Würzburg präsent sein. Wenn es im Verlauf der An-/Abreise oder im Stadion Fragen oder Probleme gibt, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort oder auch an die Ordner des Veranstalters im Stadionbereich. In dringenden Fällen wählen Sie bitte die 110.

      Wir wünschen allen Fans des FC Carl Zeiss Jena eine angenehme und störungsfreie Reise nach Würzburg. Gehen Sie fair miteinander um, lassen Sie sich nicht provozieren und leisten Sie dadurch Ihren ganz persönlichen Beitrag, um den Spaß am Fußball zu erhalten. Erteilen Sie Gewalttätern und Gewalttätigkeiten eine klare Absage!

      Mit freundlichen Grüßen
      Alexander Streng
      Einsatzleiter der Polizei


      Und hier die von uns zusammengetragenen Infos:

      Das nächste Auswärtsspiel:
      20. September 2017
      bei Würzburger Kickers
      Anstoß: 19:00 Uhr

      Das Stadion:
      Mit der Heimstätte der 1907 gegründeten Würzburger Kickers betreten die Jenaer Fans Neuland. Das seit 1967 vom Verein genutzte „Kickers Stadion am Dallenberg“ heißt in Zeiten des modernen Fußballs seit 2013 Flyeralarm-Arena und fasst 13.090 Zuschauer. Stadionplan: https://www.wuerzburger-kickers.de/de/t ... tadionplan
      Stadionordnung: https://www.wuerzburger-kickers.de/medi ... ung-a4.pdf

      Gästeblock:
      Block 5 (Stehplatz) und Block 6 (Sitzplatz) auf der Hintertortribüne. Was nicht mit in den Gästebereich darf, wird klar bekanntgegeben: https://www.wuerzburger-kickers.de/medi ... 072017.pdf

      Die Heimfans:
      Trotz langer Jahre in der Unterklassigkeit darf man die Kickers durchaus als Traditionsverein bezeichnen, der auch über eine entsprechende Fanszene verfügt. Man sollte die üblichen Verhaltensregeln beherzigen. Hinzu kommt, dass die Stadt bereits zum Einzugsgebiet des „Glubbs“ aus Nürnberg zählt, und hier mit dem „Fiasko“ eine Sektion der Nürnberger Ultras ansässig ist. Auf seine Utensilien sollte also Jede/r achten, und nicht unvernünftig sein.

      Die Anfahrt:
      Von der Autobahn A7 die Anschlussstelle WÜ/Estenfeld nehmen, dann auf der B19 Richtung Würzburg Stadtring-Süd bzw. die Autobahn A3 an der Anschlusstelle WÜ-Heidingsfeld verlassen und auf der B19 Richtung Würzburg Stadtring. Die Ausschilderung der „FLYERALARM Arena“ beginnt gleich nach der Stadtgrenze. Gästefans steuern zunächst den Parkplatz am Dallenberg – P1 an, dort befindet sich ein Gästeparkplatz mit ca. 345 PKW-Stellplätzen bzw. 187 PKW-Stellplätzen und 25 Busstellplätzen je nach Auslastung (kostenpflichtig: 3,-- €). Weitere Parkmöglichkeiten für Gästefans befinden sich auf den Parkplätzen am „Viehmarkt“ (Zufahrt über Dreikronenstraße), dort gibt es ca. 400 kostenpflichtige Stellplätze. Bei hohem Besucheraufkommen werden Shuttle-Busse zur FLYERALARM Arena eingesetzt, fußläufig sind es 45 Minuten (3,8 km) bis zur FLYERALARM Arena.

      Zugfahrer:
      Vom Würzburger Hauptbahnhof erreicht man die FLYERALARM Arena problemlos mit den Straßenbahnlinien 3 (Richtung Heuchelhof) und 5 (Richtung Rottenbauer). Von der Haltestelle "Dallenbergbad" beträgt der Fußweg zum Stadion ca. 500 Meter. Die Eintrittskarte ist als Fahrschein im Würzburger Nahverkehr drei Stunden vor Spielbeginn bis drei Stunden nach Spielende gültig!
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 9. Spieltag der 3. Liga am Mittwoch, den 20. September 2017 (Anstoß 19.00 Uhr in der FLYERALARM Arena) beim FC Würzburger Kickers:

      Ein paar Infos zum Gegner:

      Vereinsname: Fußball-Club Würzburger Kickers e. V.

      Gründungsdatum: 17. November 1907

      Vereinsfarben: rot-weiß

      Trainer: Stephan Schmidt (41 Jahre, Trainer seit 01.07.2017)

      Homepage: wuerzburger-kickers.de/

      Mitglieder: 1.600 (Stand: Juli 2016)

      Größte Erfolge: Aufstieg in die 2. Bundesliga 1977 und 2016, Aufstieg in die 3. Liga 2015, Aufstieg in die Regionalliga Bayern 2012, Landespokalsieger 2014 und 2016

      Erfolgreichste Torschützen: Patrick Göbel, Sebastian Neumann und Ioannis Nikolaou (je 2 Treffer), Dominic Baumann, Enis Bytyqi, Björn Jopek und Felix Müller (je 1 Treffer)

      Stadion: FLYERALARM Arena (Adresse: Mittlerer Dallenbergweg 49, 97082 Würzburg). Kapazität: 13.090 Plätze, davon 10.208 Stehplätze und 2.882 Sitzplätze, davon 2.562 überdacht. Anmerkung: Aus Lärmschutzgründen hat der Stadtrat die Kapazität derzeit auf 10.006 Plätze begrenzt.

      Heimzuschauerschnitt: 5.469


      Bereits am Mittwoch gastiert unser FCC im Rahmen einer englischen Woche beim Zweitligaabsteiger FC Würzburger Kickers. Es ist gleichzeitig eine Premiere. Ein Pflichtspiel zwischen unserem FCC und den Würzburger Kickers gab es bis dato noch nicht. Nach einem Jahr in der Zweitklassigkeit mussten die Unterfranken als Tabellensiebzehnter der Vorsaison den sofortigen Wiederabstieg in die 3. Liga verkraften. 14 der 20 Drittligatrainer bezeichneten die Würzburger Kickers vor der Saison als Favoriten auf den Aufstieg. Zwar stehen nur 6 Spieler im Kader, die auch bereits in der letzten Saison das Trikot der Kickers getragen haben. „Sie haben aber mit ihren Transfers immens an Qualität hinzubekommen", spielt beispielsweise der Trainer des SV Wehen Wiesbaden, Rüdiger Rehm, auf Transfers wie Patrick Göbel (FSV Zwickau), Maximilian Ahlschwede (Hansa Rostock) sowie Wolfgang Hesl, Dennis Mast und Sebastian Schuppan (alle Arminia Bielefeld) an. Doch für Würzburg und den aus dem Schalker Nachwuchsleistungszentrum gekommenen neuen Trainer Stephan Schmidt (41 Jahre, zuvor u.a. SC Paderborn und Energie Cottbus) lief die Saison bisher nicht wirklich rund. Nach zwei Unentschieden zum Auftakt in Meppen und gegen Bremen setzte es drei Niederlagen. Erst am 6. Spieltag gelang mit dem 1:0 in Zwickau der erste Dreier. Nachdem in der kompletten Rückrunde der abgelaufenen Zweitligasaison kein Sieg gelang, mussten die Würzburger Kickers auch in dieser Saison überraschend lange auf den ersten Erfolg warten. Nach einer 2:3-Heimniederlage gegen Paderborn, bei der Dennis Mast nach einem überharten Einsteigen gegen den ehemaligen Zeiss-Kicker Robin Krauße bereits nach 8 Minuten die rote Karte sah (4 Spiele Sperre + 1.500 Euro Geldstrafe), gastierten die Unterfranken am Samstag beim Tabellenvierten VfR Aalen. Nach torloser erster Spielhälfte brachte der ehemalige Zwickauer Patrick Göbel Würzburg in Front. Nach dem postwendenden Ausgleich sorgte Mannschaftskapitän Sebastian Neumann per Kopf für die erneute Führung. Durch einen Handelfmeter kam Aalen abermals zurück, doch „Sünder“ Ioannis Nikolaou, der im Sommer aus Erfurt nach Unterfranken wechselte, vollstreckte 4 Minuten vor dem Ende zum 3:2-Erfolg für die Kickers. Aalens Coach Vollmann machte die Niederlage seines Teams besonders an der "sehr schlechten Verteidigung der Standards" fest. Für Würzburg war es der zweite Sieg in den letzten drei Spielen und der erhoffte Befreiungsschlag zum Beginn der englischen Woche. FWK-Kapitän Sebastian Neumann blickte nach der Partie auf der Ostalb schon auf Mittwoch: "Jetzt gilt es, daheim gegen Jena gemeinsam mit unseren Fans, die uns auch heute wieder überragend unterstützt haben, nachzulegen. Die Vorfreude auf das Heimspiel und die Atmosphäre ist in jedem Fall groß. Wir werden uns nun auf das Heimspiel gegen Jena vorbereiten und alles daransetzen, dann unser erstes Heimspiel zu gewinnen." In der heimischen FLYERALARM Arena sind die Würzburger in der laufenden Saison noch ohne Sieg (1 Unentschieden, 3 Niederlagen) und rangieren derzeit in der reinen Heimtabelle der 3. Liga auf dem letzten Platz. Der letzte Erfolg im heimischen Stadion datiert vom 18. Dezember 2016. Der VfB Stuttgart wurde damals mit 3:0 besiegt. 276 Tage sind seitdem am Mittwoch bereits vergangen.

      Heimspielstätte des FC Würzburger Kickers ist das Stadion am Dallenberg, das seit März 2013 den Namen FLYERALARM Arena (eine Online-Druckerei mit Sitz in Würzburg) trägt. Es hat grundsätzlich eine Kapazität von 13.090 Plätzen, davon 10.208 Stehplätze und 2.882 Sitzplätze. Das ursprüngliche Stadion wurde ab Mitte der 60er Jahre errichtet und war während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Trainingsgelände der Nationalmannschaft Ghanas. Damit das Stadion zweitligatauglich wurde, waren 2016 umfangreiche Bau- und Erweiterungsmaßnahmen nötig. So wurde beispielsweise die Kapazität der Gegengerade durch Stahlrohrtribünen von 5.000 auf 7.000 Stehplätze angehoben. Neu hinzu kam ebenfalls ein VIP-Gebäude für 500 Personen. Die neuen Anlagen waren allesamt ohne die notwendige rechtskräftige Baugenehmigung in Betrieb gegangen. Nach Klagen und einer Rechtsaufsichtsbeschwerde von Anwohnern bei der Regierung von Unterfranken, die aufgrund der Lärmbelästigung vereinzelt Entschädigungsforderungen in Millionenhöhe geltend machten, wurden die Kickers u.a. verpflichtet, das VIP-Zelt direkt nach Abpfiff zu schließen und es wurde untersagt, Partien nach 19.30 Uhr anzupfeifen. Das war auch der Grund dafür, dass die Würzburger Kickers für die Erstrundenpartie im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen (0:3) in das Sparda-Bank-Hessen-Stadion nach Offenbach ausweichen mussten. Mittelfristig möchten die Würzburger Kickers zusammen mit der Stadt ein neues Stadion an einem anderen Standort errichten und ziehen dabei auch Bereiche in einem Radius von 30 Kilometern rund um Würzburg in Betracht. „Wenn alles gut liefe, wäre es nicht unrealistisch, in vier, vielleicht fünf Jahren“ das neue Stadion zu eröffnen, so Kickers-Präsident Daniel Sauer.

      Der FC Würzburger Kickers wurde am 17. November 1907 gegründet. Es entwickelte sich sehr schnell eine erfolgreiche Mannschaft, die zusammen mit dem drei Jahre älteren Lokalrivalen FV 04 Würzburg den Fußball im Nordwesten Bayerns dominierte. Nach dem 2. Weltkrieg schloss sich der TSV Würzburg dem FC Würzburger Kickers an und der Verein trat fortan als SC Würzburger Kickers auf. Von 1950 an nahm der Verein ununterbrochen 27 Jahre lang am Spielbetrieb in der drittklassigen Bayernliga teil. Ab dem Jahr 1956 trat der Verein hierbei wieder als FC Würzburger Kickers auf.1977 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, dem jedoch als Tabellenneunzehnter nach nur einer Saison der direkte Wiederabstieg in die Bayernliga folgte. 1983 mussten die Kickers dann gar in die viertklassige Landesliga absteigen. In den Spielzeiten 1990/1991, 1997/1998 sowie 2008/2009 gelang jeweils für eine Saison der Sprung von der Landes- in die Bayernliga. Es folgte jedoch jeweils der direkte Wiederabstieg. Der sportliche Niedergang folgte in der Saison 2001/2002 sowie 2002/2003, als innerhalb von 2 Jahren die Abstiege bis in die Bezirksoberliga und schließlich die Bezirksliga Unterfranken Mitte (7. Liga) angetreten werden mussten. Durch die sportliche Talfahrt stand der Verein zu dieser Zeit zudem kurz vor der Insolvenz und damit neben dem sportlichen auch vor dem finanziellen Absturz. Durch den Meistertitel in der Landesliga Nord 2012 waren die Würzburger Kickers zur Teilnahme an der Relegation zur neuen fünfgleisigen Regionalliga berechtigt. Hierbei konnten sich die Unterfranken durchsetzen, somit die fünftklassige Bayernliga überspringen und ab der Spielzeit 2012/2013 in der viertklassigen Regionalliga Bayern an den Start gehen. Nach den Plätzen 10 und 11 beschloss der Vorstand vor Ende der Saison 2013/2014, den Aufstieg in die 3. Liga innerhalb der folgenden drei Jahre anzustreben. Hierzu wurden der Slogan „Würzburg braucht Profis!“ und das Projekt „3x3“ - In drei Jahren in die 3. Liga ins Leben gerufen. Unter dem ehemaligen Profi und neuen Cheftrainer Bernd Hollerbach wurde der Kader dank eines finanzkräftigen Budgets zu großen Teilen neu zusammengestellt. Am Ende erreichten die Würzburger Kickers die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und qualifizierten sich damit für die Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga. Beim 1. FC Saarbrücken (Zweitplatzierter der Regionalliga Südwest) gewann Würzburg das Hinspiel mit 1:0. Saarbrücken siegte seinerseits in Unterfranken mit 1:0. Die Entscheidung fiel folglich im Elfmeterschießen, in dem Würzburg die Oberhand behielt und bereits nach einer Saison das Vorhaben des Aufstiegs erfüllte. Im Januar 2016 stellten die Würzburger Kickers das Projekt „3x2 – Würzburg kann mehr!“ vor. Ziel war es nun, innerhalb von drei Jahren in die 2. Fußball-Bundesliga aufzusteigen. Als Tabellendritter der Drittligasaison 2015/2016 bestritt Würzburg gegen den MSV Duisburg (16. der 2. Bundesliga) die Relegation und siegte mit 2:0 in Würzburg sowie 2:1 in Duisburg. Die Würzburger Kickers waren damit nach Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 erst das zweite Team nach RB Leipzig, das den direkten Durchmarsch von der Regionalliga in die 2. Bundesliga meisterte. Anders als für das Marketingkonstrukt aus der Messestadt führte der Weg der Würzburger nach der Saison 2016/2017 allerdings wieder nach unten. Während man nach der Hinrunde 27 Punkte aus 17 Spielen auf dem Konto hatte, gelang den Unterfranken in der Rückserie bei 7 Unentschieden kein einziger Sieg. Mit 37 Punkten endete die Saison auf Tabellenrang 17, der den direkten Wiederabstieg in Liga 3 bedeutete.

      In Würzburg geboren wurden mit Mathis Böhler (21) und Manuel Endres (38) zwei Kicker mit Jenaer Vergangenheit. Böhler wechselte 2010 vom 1. FC Schweinfurt 05 zur U17 unseres FCC. Er durchlief die Jugendabteilungen und absolvierte insgesamt zwölf Pflichtspiele (1 Tor) für unsere 1. Mannschaft. Nach einer Saison beim ZFC Meuselwitz (2016/2017) steht der Angreifer aktuell beim Oberligisten SV Merseburg 99 unter Vertrag. Von Anfang 2005 bis Anfang 2006 absolvierte Manuel Endres 27 Pflichtspiele für unseren FCC und erzielte hierbei beachtliche 20 Treffer. Seit Ende seiner aktiven Karriere ist Endres beruflich als Fahrlehrer in der Fahrschule seines Vaters Werner in Würzburg tätig. Werner Endres spielte in den 70er Jahren in der 2. Bundesliga für den Lokalrivalen der Kickers, den FV 04 Würzburg.

      Matthias Kühne fällt aufgrund eines im Derby erlittenen Bruchs des Jochbeinbogens für mehrere Wochen aus. Die beiden Angreifer Timo Mauer (Muskelbündelriss) und Timmy Thiele (Rückenprobleme) stehen am Mittwoch ebenfalls nicht für einen Einsatz zur Verfügung. Auf Seiten der Würzburger fehlen neben dem rotgesperrten Dennis Mast Hendrik Hansen (Aufbautraining nach Fußverletzung) sowie Florian Kohls (Reha nach Kreuzbandriss).

      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga - mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für die Würzburger Kickers in Klammern:
      SV Meppen A 2:2 (Patrick Göbel, Björn Jopek)
      Werder Bremen II H 1:1 (Dominic Baumann)
      Preußen Münster H 0:1
      1. FC Magdeburg A 1:2 (Enis Bytyqi)
      Hansa Rostock H 0:3
      FSV Zwickau A 1:0 (Ioannis Nikolaou)
      SC Paderborn 07 H 2:3 (Felix Müller, Sebastian Neumann)
      VfR Aalen A 3:2 (Patrick Göbel, Sebastian Neumann, Ioannis Nikolaou)

      Die Aufstellung der Würzburger Kickers aus dem letzten Spiel beim VfR Aalen:
      -------------------------------------------- Wolfgang Hesl --------------------------------------
      Maximilian Ahlschwede - Anthony Syhre - Sebastian Neumann - Sebastian Schuppan
      ------------------ Emanuel Taffertshofer ---------------- Ioannis Nikolaou -----------------
      Simon Skarlatidis ---------------------- Felix Müller ------------------------- Patrick Göbel
      --------------------------------------------- Orhan Ademi ----------------------------------------

      In der Tabelle rangieren die Würzburger Kickers mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen aus bisher acht Spielen derzeit mit 8 Punkten und einem Torverhältnis von 10:14 auf dem 15. Platz. In der reinen Heimtabelle belegen die Unterfranken noch sieglos mit einem Unentschieden und drei Niederlagen in der heimischen FLYERALARM Arena aktuell mit 1 Punkt (Torverhältnis: 3:8) den 20. und letzten Rang.


      Schiedsrichter am Mittwoch in Würzburg ist Asmir Osmanagic (25 Jahre, Student, Stuttgart), seine Assistenten sind Tobias Endriß (28 Jahre, Göppingen) und Gaetano Falcicchio (29 Jahre, Konstanz). Asmir Osmanagic kommt seit der letzten Saison als Schiedsrichter in der 3. Liga und zudem als Schiedsrichterassistent in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Der gebürtige Stuttgarter, der für die SpVgg Stuttgart-Ost pfeift, hat in der abgelaufenen Spielzeit in Summe 8 Partien in der 3. Liga gepfiffen (41 gelbe Karten, 1 gelb-rote, 1 rote Karte, 4 Elfmeter). Seine kicker-Durchschnittsnote lag bei 3,50. Eine Partie der 1. Mannschaft unseres FCC hat Osmanagic bisher noch nicht gepfiffen.

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      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 10. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 23. September 2017 (Anstoß 14.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den SC Preußen Münster:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Sportclub Preußen 06 e.V. Münster


      Gründungsdatum: 30. April 1906


      Vereinsfarben: schwarz-weiß-grün


      Trainer: Benno Möhlmann (63 Jahre, Trainer seit 16.10.2016)


      Homepage: http://www.scpreussen-muenster.de


      Mitglieder: 2.000 (Stand: 10.08.2017)


      Größte Erfolge:
      Deutscher Vizemeister 1951, Qualifikation für die neu gegründete 1.
      Bundesliga 1963, Deutscher Amateurmeister 1994, Rekordmeister der
      Oberliga Westfalen, Aufstieg in die 2. Bundesliga 1989, Aufstieg in die
      3. Liga 2011, Westfalenpokalsieger 1997, 2008, 2009, 2010 und 2014


      Erfolgreichste Torschützen:
      Adriano Grimaldi und Martin Kobylanski (je 2 Treffer), Jeron
      Al-Hazaimeh, Moritz Heinrich, Sebastian Mai und Michele Rizzi (je 1
      Treffer)



      Nach zwei 2:2-Remis unseres FCC, deren
      Zustandekommen kaum unterschiedlicher sein könnte, gastiert zum
      Abschluss der englischen Woche am Samstag der Tabellenzwölfte SC Preußen
      Münster im Ernst-Abbe-Sportfeld. Der SC Preußen absolviert bereits
      seine siebte Saison in Liga 3 und konnte sich mit Ausnahme der
      Premierenspielzeit 2011/2012 hierbei am Ende immer in der oberen
      Tabellenhälfte platzieren. In der Saison 2012/2013 fehlte am Ende als
      Tabellenvierter nur ein Punkt, um Relegationsrang 3 zu erreichen, den
      zum Saisonabschluss der Lokalrivale VfL Osnabrück belegte. Für die
      Preußen läuft die aktuelle Spielzeit noch nicht wirklich rund. Mit nur
      zwei Siegen in den ersten neun Partien rangiert die Mannschaft des
      erfahrenen Cheftrainers Benno Möhlmann (63) derzeit auf Rang 12. Und das
      obwohl in den ersten drei Partien sieben Punkte eingefahren wurden, was
      zwischenzeitlich den Sprung auf den 5. Tabellenplatz bedeutete. Doch in
      den folgenden sechs Partien gelangen mit dem 1:1 in Rostock und dem 1:1
      gegen Aalen am Mittwoch nur zwei weitere Punkte. Dabei sah die
      Mannschaft von Benno Möhlmann gegen den VfR - der nach einer halben
      Stunde einen Handelfmeter vergab - bereits wie der Sieger aus. Der
      eingewechselte Martin Kobylanski brachte seine Farben vor 5.360
      Zuschauern im Preußenstadion fünf Minuten vor dem Ende der Partie mit
      1:0 in Front. Doch der auf Aalener Seite ebenfalls eingewechselte Luca
      Schnellbacher nutzte in der dritten Minute der Nachspielzeit eine
      unübersichtliche Situation im Preußen-Strafraum aus und netzte zum 1:1
      ein. „Ich hatte den Eindruck, dass es ein sehr intensives Spiel war und
      Aalen die spielsicherere Mannschaft war. In der zweiten Halbzeit haben
      wir unser Aufbauspiel über die Innenverteidiger besser aufziehen können
      und machen endlich das Tor, haben danach aber einfach aufgehört Fußball
      zu spielen. Wir haben Aalen die Bälle zu leicht hergeschenkt und dann
      kann es eben passieren, dass dieser Ausgleich noch fällt. Das ist
      schade, denn wir haben heute vom kämpferischen her an das
      Paderborn-Spiel anschließen können. Die Mannschaft hätte es sich
      verdient gehabt“ fasste Benno Möhlmann die Partie aus seiner Sicht
      zusammen. „Zielsetzung muss es sein, ohne großschnäuzig daherkommen zu
      wollen, dass wir gegen Aalen und in Jena gewinnen wollen“, forderte
      Trainer Möhlmann vor der Partie am Mittwoch. Der gefasste Plan kann
      durch das Remis gegen Aalen nicht mehr aufgehen und unser FCC wird am
      Samstag alles daran setzen, mit dem lange ersehnten ersten Heimsieg der
      Saison auch die Verwirklichung des zweiten Teils des Vorsatzes zu
      verhindern.


      Der Kader der Preußen wurde im Sommer ausschließlich
      mit jungen Talenten verstärkt. Mit Torhüter Nils-Jonathan Körber (20,
      Hertha BSC), Linksaußen Moritz Heinrich (20, TSV 1860 München),
      Linksverteidiger Fabian Menig (23, SC Freiburg) und Mittelfeldakteur
      Nico Rinderknecht (19, 1. FC Ingolstadt) standen zuletzt gleich vier
      Neuzugänge in der Startelf der Adlerträger. Neben der nicht einfachen
      sportlichen Situation geht es in Münster in der kommenden Zeit um sehr
      viel. Teilweise wird mit Blick in die Zukunft schon von den
      Schicksalsmonaten in der mehr als 111-jährigen Vereinsgeschichte
      gesprochen. Fakt ist, dass in den kommenden Monaten wohl über nicht
      weniger als das Wohl und Wehe des Traditionsclubs entschieden wird. Im
      Herbst letzten Jahres übernahm Walther Seinsch den Posten des
      Sportvorstands beim SC Preußen. Seinsch war einst beim FC Augsburg tätig
      und an dessen Aufstieg von der Regionalliga bis in die Bundesliga
      maßgeblich beteiligt. Darüber hinaus gab es zahlreiche und
      einschneidende Veränderungen in Präsidium und Aufsichtsrat. Doch damit
      nicht genug: Ein neues Stadion soll her. Ein Neubau mit einer Kapazität
      von 40.000 Zuschauern. Aus Lärmschutzgründen scheidet der Standort des
      aktuellen und teilweise maroden Preußenstadions an der Hammer Straße aus
      - hier sind „nur“ maximal 22.000 Zuschauer erlaubt. „Wir kalkulieren
      dafür Kosten in Höhe von etwa 80 Millionen Euro ein“, erklärte Seinsch.
      Doch ein Neubau innerhalb der Stadtgrenzen scheint - auch aufgrund eines
      nicht einfachen Verhältnisses zur Stadtverwaltung, die allenfalls eine
      Sanierung im Bestand in Betracht zieht - quasi ausgeschlossen. Und einen
      Umzug ins Umland dürften vermutlich die Anhänger nicht mitmachen. Und
      dennoch: „Mittelfristig soll Preußen Münster in die 2. Bundesliga und
      langfristig in die Bundesliga“, fügte der damalige neue und inzwischen
      zurückgetretene Aufsichtsratsvorsitzende Fabian Roberg hinzu. Dafür ist
      allerdings eine Ausgliederung des Vereins in eine Kapitalgesellschaft
      notwendig, weil nur so die nötigen Investoren für einen Stadionbau
      beschafft werden könnten. Ob die hierfür notwendige ¾-Mehrheit der
      Mitglieder trotz der anfänglichen Euphorie und Aufbruchsstimmung
      erreicht werden kann, ist zumindest fraglich. Insgesamt gestaltet sich
      die aktuelle finanzielle Situation des SC Preußen jedenfalls alles
      andere als rosig. Schon die Lizenzierung für die laufende Saison war ein
      Drahtseilakt. Erst Zuwendungen aus den Gremien retteten laut
      Presseberichten den SC Preußen. Erst im kommenden Sommer laufen die
      letzten kostspieligen Verträge im Profikader aus. Sportdirektor Malte
      Metzelder, Bruder des ehemaligen Nationalspielers und heutigen
      Preußen-Aufsichtsratsmitglieds Christoph Metzelder, bekommt dann
      eventuell die Möglichkeit, eine neue Gehaltsstruktur einzuführen. Ob
      dies gelingt bleibt jedoch abzuwarten. Und so geht es in den kommenden
      Monaten gleich an mehreren Fronten um die sportliche und wirtschaftliche
      Zukunft des SC Preußen Münster.


      Deutlich zu verbessern gilt es
      vor dem Duell am Samstag die Bilanz der bisherigen Pflichtspiele
      zwischen unserem FCC und dem SC Preußen Münster. Bis dato viermal
      kreuzten beide Vereine in der Regionalliga-Saison 2005/2006 und der
      Drittligasaison 2011/2012 die Klingen. Hierbei gelang unserem FCC nur
      ein Erfolg, ganze drei Siege stehen auf Seiten der Preußen. Beide
      bisherigen Heimspiele gegen Münster verlor unser FCC. Das letzte
      Gastspiel der Westfalen im Ernst-Abbe-Sportfeld datiert vom 13. August
      2011. Unter Trainer Heiko Weber ging unser FCC am Samstag vor 2.233
      Tagen vor 5.345 Zuschauern durch einen Treffer von Velimir Jovanovic per
      Kopf mit 1:0 in Führung. Massimo Ornatelli stellte nach etwas mehr als
      einer halben Stunde für Münster auf 1:1. Kurz vor der Pause musste Jan
      Šimák aufgrund einer Notbremse an Sercan Güvenisik mit Roter Karte den
      Platz verlassen. Gegen 10 Jenaer brachten schließlich Babacar N'Diaye
      unmittelbar nach seiner Einwechslung und der ebenfalls in die Partie
      gekommene Julian Loose Münster zu einem 3:1-Auswärtserfolg. Nicht viel
      besser lief in der Abstiegssaison aus Liga 3 das Rückspiel im
      Preußenstadion. Björn Kluft markierte für Münster den Goldenen Treffer
      zum 1:0-Erfolg gegen die von Petrik Sander trainierte Zeiss-Elf. Es wird
      also Zeit für den ersten Jenaer Sieg gegen Münster seit mehr als 11 ½
      Jahren. Am 21. März 2006 erzielte Maik Kunze für unseren FCC kurz vor
      Schluss den entscheidenden Treffer in Münster. Es war der erste und bis
      dato einzige Jenaer Erfolg im Duell mit den Adlerträgern.


      Zahlreiche
      Spieler haben bereits das Trikot des SC Preußen Münster und das Jersey
      unseres FCC getragen. Heiko Weber (52) wechselte nach 10 ½ Jahren im
      Trikot des FCC Anfang 1999 zum SC Preußen, kehrte jedoch nach nur einem
      halben Jahr bereits wieder nach Thüringen zurück. Mit u.a. Dirk Böcker
      (41), Kais Manai (44), Sercan Güvenisik (37), Stefan Kühne (37, derzeit
      Co-Trainer bei der U19 des SV Wehen Wiesbaden), Babacar N'Diaye (43,
      derzeit Teammanager bei RB Leipzig), Jens Truckenbrod (37, Spieler der
      Saison 2010/2011 des FCC, derzeit Spielertrainer des Kreisligisten
      Concordia Albachten), Marco Riemer (29, derzeit FC Einheit Rudolstadt)
      und Soufian Benyamina (27, derzeit FC Hansa Rostock) gibt es daneben
      zahlreiche Akteure, die bereits sowohl schwarz-weiß-grün als auch
      blau-gelb-weiß getragen haben.


      Matthias Kühne fällt aufgrund
      eines im Derby erlittenen Bruchs des Jochbeinbogens weiterhin aus. Die
      beiden Angreifer Timo Mauer (Muskelbündelriss) und Timmy Thiele
      (Rückenprobleme) stehen am Samstag ebenfalls nicht für einen Einsatz zur
      Verfügung. Mit Julian Günther-Schmidt droht darüber hinaus der Ausfall
      eines dritten Stürmers. Der Jenaer Neuzugang musste in Würzburg kurz vor
      Schluss aufgrund einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Auf Seiten
      der Preußen fehlen Mannschaftskapitän Adriano Grimaldi
      (Muskelfaserriss), Tobias Warschewski (Mittelfußbruch), Benjamin Schwarz
      (Knie-OP) und Lucas Cueto (Knochenhautentzündung).


      Die bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SC Preußen Münster – mit Angabe d. Torschützen in Klammern:
      Saison 2005/2006 (Regionalliga):
      FC Carl Zeiss Jena - SC Preußen Münster 0:1 (Athanasios Noutsos)
      SC Preußen Münster – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Maik Kunze)


      Saison 2011/2012 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – SC Preußen Münster 1:3 (Velimir Jovanovic - Massimo Ornatelli, Babacar N’Diaye, Julian Loose)
      SC Preußen Münster - FC Carl Zeiss Jena 1:0 (Björn Kluft)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      4 Spiele: 1 Sieg, 3 Niederlagen


      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      2 Heimspiele: 2 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den SC Preußen Münster in Klammern:
      Rot-Weiß Erfurt A 1:1 (Adriano Grimaldi)
      SV Meppen H 3:0 (Adriano Grimaldi, Martin Kobylanski, Jeron Al-Hazaimeh) Würzburger Kickers A 1:0 (Michele Rizzi)
      Werder Bremen II H 0:1
      1. FC Magdeburg H 0:1
      Hansa Rostock A 1:1 (Sebastian Mai)
      FSV Zwickau H 0:2
      SC Paderborn 07 A 1:2 (Moritz Heinrich)
      VfR Aalen H 1:1 (Martin Kobylanski)


      Die Aufstellung des SC Preußen Münster aus dem letzten Spiel gegen den VfR Aalen:
      --------------------------- Nils-Jonathan Körber ---------------------------
      Stéphane Tritz - Sebastian Mai - Lion Schweers - Fabian Menig
      -------------- Michele Rizzi ------------ Simon Scherder ---------------
      Philipp Hoffmann ------- Nico Rinderknecht ------- Moritz Heinrich
      --------------------------------- Tobias Rühle -------------------------------


      In
      der Tabelle rangiert der SC Preußen Münster mit zwei Siegen, drei
      Unentschieden und vier Niederlagen aus bisher 9 Spielen derzeit mit 9
      Punkten und einem Torverhältnis von 8:9 auf dem 12. Rang. In der reinen
      Auswärtstabelle belegen die Preußen mit einer ausgeglichenen Bilanz von
      einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage aus vier Partien auf
      des Gegners Platz sowie daraus resultierenden 5 Punkten (Torverhältnis:
      4:4) den 10. Platz.



      Schiedsrichter
      am Samstag gegen Preußen Münster ist Felix-Benjamin Schwermer (30
      Jahre, Magdeburg), seine Assistenten sind Lars Albert (39 Jahre,
      Muldenhammer/Vogtlandkreis) und Johannes Huber (30 Jahre, München).


      Schwermer,
      mit 2,03 Metern einer der größten Schiedsrichter im DFB-Bereich, kommt
      seit der Saison 2014/2015 in der 3. Liga zum Einsatz und ist daneben als
      Schiedsrichterassistent in der 2. Bundesliga aktiv. In der abgelaufenen
      Drittligasaison leitete der Magdeburger insgesamt 9 Partien (40 gelbe, 1
      gelb-rote, 2 rote Karten, 3 Elfmeter) und hatte beim Kicker eine sehr
      ordentliche Durchschnittsnote von 2,67. Bis dato standen insgesamt 10
      Partien unseres FCC unter der Verantwortung des Magdeburgers. Die Bilanz
      hieraus ist mit 5 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen positiv.
      Der SC Preußen Münster ist bei einem Sieg und zwei Unentschieden unter
      der Leitung Schwermers noch ungeschlagen.


      Die bisherigen Partien unseres FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer:
      2012/2013 VFC Plauen H 0:0 (4 gelbe Karten, 2 gelb-rote Karten (u.a. Ronald Wolf)
      2012/2013 FC Energie Cottbus II A 4:1 (keine Karten)
      2013/2014 VFC Plauen H 4:2 (3 gelbe Karten, gelb-rote Karte gegen Junior Torunarigha)
      2013/2014 VFC Plauen A 1:1 (6 gelbe Karten, gelb-rote Karte gegen Andis Shala)
      2013/2014 FSV Zwickau A 1:2 (5 gelbe Karten)
      2014/2015 1. FC Union Berlin II A 1:3 (5 gelbe Karten)
      2015/2016 BFC Dynamo A 2:1 (6 gelbe Karten)
      2015/2016 Berliner AK H 3:1 (7 gelbe Karten)
      2015/2016 FSV Zwickau H 0:1 (4 gelbe Karten, rote Karte gegen Raphael Koczor)
      2016/2017 Berliner AK A 3:1 (4 gelbe Karten)


      Gesamtbilanz unseres FCC unter der Leitung von Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer:
      10 Spiele: 5 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen
      Ich bin Fan einer bewegungsorientierten Verabredungskultur.

      UNANTASTBAR, UNVERRÜCKBAR, NICHT VERHANDELBAR! SÜDKURVE BLEIBT!

      DUCHATELET CASSE-TOI!
    • Nachfolgend unsere Zahlen, Daten und Fakten vor dem 12. Spieltag der 3.
      Liga am Samstag, den 14. Oktober 2017 (Anstoß 14.00 Uhr im
      Ernst-Abbe-Sportfeld) gegen den F.C. Hansa Rostock:


      Ein paar Infos zum Gegner:


      Vereinsname: Fußballclub Hansa Rostock e. V.


      Gründungsdatum: 28. Dezember 1965


      Vereinsfarben: weiß-blau


      Trainer: Pavel Dotchev (52 Jahre, Trainer seit 18.05.2017)


      Homepage: http://www.fc-hansa.de


      Mitglieder: 12.100 (Stand: 19.06.2017)


      Größte Erfolge:
      DDR-Vizemeister 1962, 1963, 1964 und 1968, NOFV-Oberliga-Meister 1991,
      NOFV-Pokalsieger 1991, DFB-Hallenmeister 1998, 6. Platz in der
      Bundesliga 1995/1996 und 1997/1998, DFB-Pokal-Halbfinale 1999/2000,
      Landespokalsieger 2011, 2015, 2016 und 2017


      Erfolgreichste Torschützen: Soufian Benyamina (4 Treffer in 11 Spielen), Willi Evseev und Oliver Hüsing (je 2 Treffer)



      Nach dem Derbysieg im Landespokal gastiert am Samstag der Tabellensechste F.C. Hansa Rostock im Paradies. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel
      Dotchev, der seit Mitte Mai auf der Trainerbank des F.C. Hansa sitzt und der von Sommer 2005 bis Anfang 2008 in fast 100 Pflichtspielen
      Chefcoach der am Samstag unterlegenen Rot-Weißen aus der Landeshauptstadt war, startete mit drei Siegen, einem Unentschieden und
      nur einer Niederlage aus den ersten fünf Partien sehr gut in die laufende Drittligaspielzeit. Es folgten dann allerdings fünf sieglose
      Partien mit drei Remis im heimischen Stadion und zwei Auswärtsniederlagen bei den Topteams aus Magdeburg und Paderborn. Am 30.
      September gelang mit dem 1:0-Erfolg gegen den VfR Aalen nicht nur der erste Sieg in der Liga seit dem 20. August (3:0 in Würzburg), sondern
      zugleich auch der erste Heimerfolg seit April 2017.


      Nachdem Rostock bis zum Ende der abgelaufenen Spielzeit im unteren Tabellendrittel festhing und am Ende mit 46 Punkten auf Rang 15 landete, bilanzierte Vorstand-Chef Robert Marien dennoch eine „ruhige Saison in allen Bereichen - gerade auch im Sport“, stellte jedoch auch klar: „Sicherlich hatten wir nie wirklich etwas mit dem Abstieg zu tun, eine
      Entwicklung in die richtige Richtung habe ich im sportlichen Bereich allerdings nicht gesehen.“ Folgerichtig war demzufolge auch die Trennung von Trainer Christian Brand. Die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses mit Brand im Januar 2017 stuft Marien nachträglich als „Fehler“ ein. Der F.C. Hansa bot Brand an, die Zusammenarbeit mit dem wahrscheinlich Erfolg im Landespokal zu beenden. „Unser Wunsch wäre gewesen, dass er mit einem Landespokal-Sieg durch die Vordertür geht. Er hat sich aus
      verschiedenen Gründen dagegen entschieden.“ Und so setzt man in Rostock auf den Nachfolger Pavel Dotchev und hofft, dass es unter dem Bulgaren,
      dem 2016 mit dem FC Erzgebirge Aue der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang, die gewünschte sportliche Weiterentwicklung gibt. Denn das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen in den nächsten zwei Jahren hoch in die 2. Liga“, gibt Marien die klare Marschroute unter Dotchev aus. Helfen soll hierbei auch ein um 500.000 Euro auf nunmehr 4 Mio. Euro erhöhter Spieleretat. Investor Rolf Elgeti (40), dem 45 Prozent der Anteile an Hansas KGaA gehören und der im Mai 2015 mit einem Darlehen über 4 Mio.
      Euro die Lizenzerteilung für die Spielzeit 2015/2016 erst ermöglichte, nimmt ebenfalls kein Blatt vor den Mund: „Ich erspare mir mal die
      üblichen Worthülsen wie ,ruhige Saison‘ oder ,Übergangssaison‘ und so weiter. Wir wollen aufsteigen. Es gibt einen neuen Trainer, der schon
      bewiesen hat, dass er weiß, wie das geht. Wir haben die finanziellen Möglichkeiten, dass wir uns nicht verstecken müssen.“


      Ganze 15 externe Neuverpflichtungen stellte Hansa Rostock im Sommer vor. Davon schafften mit Torhüter Janis Blaswich (24, von Borussia Mönchengladbach
      II), dem torgefährlichen Innenverteidiger Oliver Hüsing (24, Ferencváros Budapest), seinem Nebenmann Julian Riedel (26, Erzgebirge Aue), dem 6er
      Bryan Henning (22, Hertha BSC II), Linksaußen Marcel Hilßner (22, Dynamo Dresden), dem zentralen Offensivspieler Willi Evseev (25, 1. FC Nürnberg) sowie dem rechten Flügelspieler Selcuk Alibaz (27, Fortuna Köln) zuletzt ganze sieben neue Akteure den Sprung in die Startelf. Bereits seit 2015 an Bord der Kogge ist Soufian Benyamina. Der
      27-jährige Angreifer ist mit 4 Treffern in bis dato elf Drittligapartien Rostocks derzeit erfolgreichster Torschütze. In der Saison 2009/2010
      absolvierte der in Berlin geborene 1,90 Meter große Angreifer insgesamt 19 Pflichtspiele für unseren FCC in Liga 3 und Thüringenpokal und
      erzielte hierbei 3 Tore.


      Am Samstag gastierte der F.C. Hansa als Titelverteidiger im Landespokal-Achtelfinale beim Bölkower SV. Bei dem Landesligisten siegte Rostock mit 3:1 (2:0). Pavel Dotchev änderte seine Startelf im Vergleich zur letzten Drittligapartie gegen Aalen nur auf 2 Positionen - Vladimir Rankowic rückte für Oliver Hüsing in die Startelf
      und für Janis Blaswich stand Kai Eisele im Tor. Für Hansa trafen Selcuk Alibaz und Willi Evseev. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer
      für Bölkow profitierte Rostock von einem Eigentor des Landesligisten. „Die erste Halbzeit haben wir sehr souverän durchgezogen. Nach dem
      Wechsel waren wir uns aber zu sicher und haben das Tempo etwas rausgenommen. Zwei, drei Leute haben ein bisschen die Handbremse
      gezogen”, monierte Trainer Pavel Dotchev nach dem Einzug seines Teams ins Landespokalviertelfinale.


      Eine Zeit lang sah es so aus, als müsste das Ostduell zwischen unserem FC Carl Zeiss Jena und dem F.C. Hansa Rostock am Samstag ohne Gästefans auskommen. Im Juli 2017
      verurteilte das DFB-Sportgericht Hansa Rostock wegen Fehlverhaltens der eigenen Anhänger bei sechs Auswärtspartien der Saison 2016/2017 zu einem
      Teilausschluss bei einem Meisterschaftsspiel sowie einer Geldstrafe. nachdem der Verein gegen dieses Urteil in Berufung gegangen war, fällten
      die Richter am 9. August ein neues Urteil: Danach hätte Hansa bei den Auswärtspartien in Magdeburg und Jena auf seine Fans verzichten müssen,
      für zwei weitere Auswärtsspiele wurde dieselbe Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Als DFB-Präsident Reinhard Grindel Mitte August den
      vorläufigen Verzicht des DFB auf Kollektivstrafen in Aussicht stellte, richtete Hansa Rostock ein Gnadengesuch an den DFB. Grindel gab diesem
      statt, so dass die Rostocker Fans die Partie in Magdeburg am 7. Spieltag live im Stadion erleben konnten und auch am Samstag für einen vollen
      und stimmgewaltigen Gästeblock im Ernst-Abbe-Sportfeld sorgen können.


      Das Aufeinandertreffen am Samstag ist das insgesamt 74. Pflichtspiel zwischen unserem FC Carl Zeiss Jena und dem F.C. Hansa Rostock. Die bisherige Gesamtbilanz spricht mit 41 Siegen, 9 Unentschieden und 23 Niederlagen aus Jenaer Sicht recht klar für unseren FCC. Noch etwas deutlicher wird es, wenn man nur die Heimspiele im Ernst-Abbe-Sportfeld
      betrachtet. 34-mal kreuzten beide Vereine bis dato die Klingen im Paradies. Hierbei konnte Jena ganze 27 Erfolge einfahren, Rostock siegte
      6-mal und nur einmal trennten sich beide Teams unentschieden. Schaut man nur auf die Duelle zwischen Jena und Rostock seit der Saison
      1991/1992, so hat sich das Blatt seitdem etwas gewendet. Nach Auflösung der (DDR-)Oberliga im Sommer 1991 konnte unser FCC von 8 Pflichtspielen
      gegen Hansa Rostock nur zwei für sich entscheiden, dreimal siegte Hansa und weitere drei Partien endeten unentschieden. Unser FCC konnte bei
      zuletzt drei Niederlagen keines der letzten 6 Duelle mit Hansa Rostock für sich entschieden. Der letzte Sieg datiert bereits vom 12. Dezember
      1992, als Michael Molata den goldenen Treffer zum Jenaer Auswärtssieg im Ostseestadion erzielte. Der letzte Erfolg im Ernst-Abbe-Sportfeld gegen
      Hansa Rostock stammt aus dem Hinspiel der gleichen Spielzeit. Olaf Schreiber und Axel Wittke trafen am 15. Juli 1992 beim 2:1-Erfolg für
      Jena. Witobald Kubala erzielte für Rostock den zwischenzeitlichen Ausgleich. Mehr als 25 Jahre bzw. exakt 9.222 Tage sind am Samstag seit
      dem letzten Heimerfolg gegen den F.C. Hansa Rostock bereits vergangen.


      Matthias Kühne fällt aufgrund eines im Derby erlittenen Bruchs des Jochbeinbogens weiterhin aus, hat aber zwischenzeitlich wieder mit leichtem Training begonnen. Die beiden Angreifer Timo Mauer (Muskelbündelriss) und Timmy Thiele (Rückenprobleme) stehen am Samstag ebenfalls nicht für einen Einsatz zur Verfügung. Auf Seiten des F.C.
      Hansa fehlen Tim Väyrynen (Rotsperre) und Marcel Ziemer (Kreuzbandriss). Bryan Henning hat seine Gelb-Rot-Sperre im letzten Spiel gegen Aalen
      abgesessen und dürfte damit wieder ins defensive Mittelfeld der Rostocker zurückkehren.


      Die
      bisherigen Partien zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem F.C. Hansa
      Rostock (seit der Saison 1992/1993) – mit Angabe d. Torschützen in
      Klammern:
      Saison 1992/1993 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 2:1 (Olaf Schreiber, Axel Wittke - Witobald Kubala)
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 0:1 (Michael Molata)


      Saison 1993/1994 (2. Bundesliga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 0:0
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 0:0


      Saison 2006/2007 (2. Bundesliga):
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 1:1 (René Rydlewicz - Holger Hasse)
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 1:2 (Mikheil Ashvetia - Vragel da Silva, Đorđije Ćetković)


      Saison 2010/2011 (3. Liga):
      FC Carl Zeiss Jena – FC Hansa Rostock 1:3 (Sebastian Hähnge, Tobias Jänicke, 2 x Marcel Schied)
      FC Hansa Rostock – FC Carl Zeiss Jena 2:1 (Tobias Jänicke, Josip Landeka (Eigentor) – Alexander Voigt)


      Gesamtbilanz aus Sicht des FCC:
      73 Spiele: 41 Siege, 9 Unentschieden, 23 Niederlagen


      Gesamtheimbilanz aus Sicht des FCC:
      34 Heimspiele: 27 Siege, 1 Unentschieden, 6 Niederlagen


      Die bisherigen Saisonergebnisse in der 3. Liga – mit Angabe d. jeweiligen Torschützen für den F.C. Hansa Rostock in Klammern:
      Sportfreunde Lotte A 2:0 (Soufian Benyamina (Foulelfmeter), Bryan Henning)
      SG Sonnenhof Großaspach H 0:0
      Rot-Weiß Erfurt A 1:0 (Oliver Hüsing)
      SV Meppen H 1:2 (Marcel Ziemer)
      Würzburger Kickers A 3:0 (Oliver Hüsing, 2 x Soufian Benyamina)
      Preußen Münster H 1:1 (Soufian Benyamina)
      1. FC Magdeburg A 0:2
      Werder Bremen II H 0:0
      FSV Zwickau H 1:1 (Willi Evseev)
      SC Paderborn 07 A 1:2 (Stefan Wannenwetsch)
      VfR Aalen H 1:0 (Willi Evseev)


      Die Aufstellung des F.C. Hansa Rostock aus dem letzten Spiel gegen den VfR Aalen:
      -------------------------------- Janis Blaswich --------------------------------
      Joshua Nadeau - Oliver Hüsing - Julian Riedel - Fabian Holthaus
      ------------ Amaury Bischoff --------- Stefan Wannenwetsch ----------
      Selcuk Alibaz ---------------- Willi Evseev -------------- Marcel Hilßner
      ------------------------------ Soufian Benyamina -----------------------------


      In der Tabelle rangiert der F.C. Hansa Rostock mit vier Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen aus bisher elf Spielen derzeit mit 16 Punkten und einem Torverhältnis von 11:8 auf dem 6. Rang. In der reinen Auswärtstabelle belegen die Rostocker mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus fünf Partien auf des Gegners Platz sowie daraus
      resultierenden 9 Punkten (Torverhältnis: 7:4) den 4. Platz.
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    • Neu

      verdient 1:0 gewonnen, während dem Spiel Fischbrötchen zusammengesetzt, mit Hilfe des Gästeblocks. Sehr kreativ...Aber am Ende schlägt Thüringer Bratwurst den Fisch aus dem Norden. Sehr gut.

      Ich bin absolut zufrieden, allerdings was heute hier an P unterwegs war ging gar nicht. Das war mehr als letzte Woche zum Derby. Was haben die erwartet???
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