Bundestagswahl 2017

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    • Davon hab ich wenig mitbekommen |-)
      Aber ich finde es erstaunlich, wie SPD-nahe Leute am grübeln sind, warum man so abgestürzt ist. Inhaltliche Mängel wurden hier ja schon von einigen angesprochen. Aber das Personal ist eine Katastrophe. Leute wie Nahles, Kraft oder Gabriel sind ja nicht nur bei Nicht-Sozen unpopulär und als Sahnehäubchen machen die Schulz zum Kanzlerkandidaten. Irre.
    • Hannoi1896 schrieb:

      Davon hab ich wenig mitbekommen |-)
      Aber ich finde es erstaunlich, wie SPD-nahe Leute am grübeln sind, warum man so abgestürzt ist. Inhaltliche Mängel wurden hier ja schon von einigen angesprochen. Aber das Personal ist eine Katastrophe. Leute wie Nahles, Kraft oder Gabriel sind ja nicht nur bei Nicht-Sozen unpopulär und als Sahnehäubchen machen die Schulz zum Kanzlerkandidaten. Irre.
      Das gleiche Problem doch auch bei der CDU. Irgendwo fehlt doch völlig die Einsicht, dass Leute einfach nicht ankommen, dass der Politikstil einfach nicht ankommt! Die SPD macht es so und in der CDU fragt sich Merkel, was sie anders hätte machen sollen und installiert umgehend Volker Kauder als Fraktionschef. Dass da viele Menschen sich von solchen Parteien und von solcher Politik abwenden und Alternativen (in diesem Fall oft eine selbsternannte) suchen und wählen, das kann doch einfach niemanden mehr verwundern.
      Habe kürzlich einen Artikel gelesen, der das ganze treffend als Technokratendämmerung bezeichnet hat.
      Der Bürger hat den Eindruck, dass in der Politik mehr verwaltet, als gestaltet wird, und man sich mehr mit sich selbst, als mit den Porblemen der Bürger und der Zukunft unserer Gesellschaft befasst. Dafür bekommen die (ehemaligen) Volksparteien jetzt dien Quittung. Und wenn Frau Merkel so weitermacht, wird sie ihre CDU auch noch auf 20 % bekommen.
    • Den Artikel gebe ich mir nachher mal...
      Die Problematik sehe ich in der CDU aber noch nicht so schlimm, da wird es erst problematisch, wenn Merkel weg ist. Da bleiben dann auch Leute wie Kauder, Flinten-Uschi, De Maiziere... Das ganze Personal der beiden Volksparteien ist schon so schwach, dass Steinmeier für kompetent gehalten wurde. Steinmeier!
      Und diese verkörpern letztendlich alle diese Inhaltsleere. In jeder Richtung ein paar Punkte vertreten, nirgendwo besonders anecken, "Kompetenzen" weit streuen... Die CDU traut sich kaum noch konservativ zu sein und die SPD steckt sowieso seit Jahren in einer inhaltlichen Sackgasse.
    • Hannoi1896 schrieb:

      Davon hab ich wenig mitbekommen |-)
      Aber ich finde es erstaunlich, wie SPD-nahe Leute am grübeln sind, warum man so abgestürzt ist. Inhaltliche Mängel wurden hier ja schon von einigen angesprochen. Aber das Personal ist eine Katastrophe. Leute wie Nahles, Kraft oder Gabriel sind ja nicht nur bei Nicht-Sozen unpopulär und als Sahnehäubchen machen die Schulz zum Kanzlerkandidaten. Irre.
      Vergiss nicht meine "Lieblinge", Maas und Stegner.
      Ich würde gerne aus vollem Hals über das Personal der SPD lachen, denn mehr Realsatire geht kaum, aber da ist immer noch der Schönheitsfehler, dass diese Gestalten in diesem Land sogar was zu sagen haben. :D
    • " „Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Wir riskieren sehr wenig und erfreuen uns dennoch einer Überlegenheit gegenüber jenen, die ihr Werk und sich selbst unserem Urteil überantworten. Am dankbarsten sind negative Kritiken, da Sie amüsant zu schreiben und auch zu lesen sind. Aber wir Kritiker müssen uns der bitteren Wahrheit stellen, dass, im Großen und Ganzen betrachtet, das gewöhnliche Durchschnittsprodukt wohl immer noch bedeutungsvoller ist als unsere Kritik, die es als solches bezeichnet. Doch es gibt auch Zeiten, da ein Kritiker tatsächlich etwas riskiert – wenn es um die Entdeckung und Verteidigung von Neuem geht. Die Welt reagiert oft ungnädig auf neue Talente, neue Kreationen. Das Neue braucht Freunde.
      Quelle : topf-und-deckel.at/die-arbeit-des-kritikers/

      ... Obiges Zitat ist vom fiktiven Kritiker Antoine Ego aus dem Film Ratatouille ...

      Die Medien sind in einer Komfortsituation, riskieren wenig und Schulz ist derzeit ein ideales Opfer. Die Medien finden immer was, mit dem sie dir ans Bein pinkeln können und genau betrachtet aggieren die etablierten, angeblich seriös wirkenden Medien auch nicht anders als die Bildzeitung, die sich lediglich nicht bemüht um eine nette Verpackung des Ganzen.
      Er hätte aus Selbstschutz dieses Amt unter den Vorraussetzungen nicht annehmen dürfen.
      Hat er aber gemacht und ist völlig naiv voll auf der Nase gelandet.
      Von den wahren Problemen in diesem Land lenkt das nur ab.
      Angela Merkel war schlagbar, das ist die bittere Wahrheit.
      Ich kann nur hoffen, das sich die SPD wieder ihrer Grundsätze besinnt, Leute wie Schröder in den Wind schiesst, radikaler und energischer wird wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Und ja, erst mal sollte man sich um soziale Gerechtigkeit im eigenen Land kümmern, dann den Rest der Welt. Dann wählen die Leute vielleicht auch wieder SPD.
    • Die Merkel war schlagbar, natürlich!
      Allerdings hätte die einzige Alternative (SPD) dazu KÄMPFEN müssen.
      Aber nö, da die "großen" Parteien mittlerweile mit 90% ihres Inhaltes identisch sind hätte die SPD sich ja auf ihre Wurzeln zurück besinnen müssen. Dazu sind aber die Herren und Damen Politiker bei 6-stelligen Jahreseinkommen nicht mehr in der Lage.
      Das die Industrie und die Banken die Regierung an sichtbaren Fäden führt ist ja auch nichts Neues...
      Kurzum... Die beiden Großen sind fast eins und die Kleinen in ihren Nischen (Faschos, Müslifresser und Kommunistenpack) an Wählern limitiert.
      Wie Rhamnus schon schrieb... Die SPD kann nur dann wieder groß werden, wenn sie sich von der CDU deutlich entfernt und den Pöbel das Volk wieder erreicht.
      Und zwar nicht die oberen 5 Millionen, sondern das Öko- und Faschopack!
      handball.qiumi.de <--- wir bieten Fussballfans ein Dach über dem Kopf |-)

      Ziele für 2018 habe ich viele, aber zu wenig Munition!
    • Und ich hatte über Wochen und Monate gehofft, dass niemand auf den Gedanken...was das dann hier wieder für'n Gemetzel geben könnte. Und wie nennen wir dann diese "Arbeiterpartei"? Drei, zwei, eins... :schreck: ;)
      Bitte nich machen, du machst mir Angst. Und dann heeßts am Ende wieder nur, die Ossis hams verbockt.

      Einfach mal den Sozialdemokraten von Grund und der Parteibasis auf die Zeit und Chance geben, sich mit dem "S" in ihrem Parteinamen auseinanderzusetzen. Mit allen Konsequenzen. Momentan haben sie den ersten Buchstaben nicht verdient und das müssen sie sich wieder erarbeiten.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Ja okay, solange Lobbyisten an Gesetzen mit rumschrauben, machen sich die großen Parteien lächerlich.
      Nur bin ich der Meinung, "Wirtschaft" und "sozial" müssen sich nicht unvereinbar gegenüber stehn. Der allseits beschworene Fachkräftemangel - sofern denn vorhanden - wird zukünftig ne Menge an Kreativität und Zuckerlis in der Wirtschaft erfordern, um die Lücken zu schließen und seine Fachkräfte dauerhaft bei Laune zu halten. Auch da wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Das mal kurz OT dazu.
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Die hier auf Nahles, Stegner, Flinten-Uschi und de Maiziere rumreiten würde ich doch mal bitte im Gegenzug fragen,
      wer denn für sie angenehme Kandidaten gewesen wären die großen Parteien zu vertreten?
      Und ich lasse hier nicht gelten, dass es da niemanden gäbe, sonst bräuchte man die überhaupt nicht mehr wählen.
      Oder wie siehts bei den anderen Parteien aus? Machen sich auch genug Leute über Wagenknecht, Lindner und Özdemir lustig.

      Es ist schon einfach über "die da oben" zu lachen und hinzustellen als wären das Vertreter im Komödiantenstadl.
      Denn das ist das Problem in unserem Land. Die Leute werden nicht mehr ernst genommen, aber ich meine hier nicht "den kleinen Mann".

      In der politischen Kultur unseres Landes geht es schon lange nicht mehr um Sachfragen.
      Da ist es dann entscheidender, was für ein Brillengestellt der Herr Minister trägt und welche Schauspielerin er heute bumst.
      Oder sich die schrullige Laute eine Babypause nimmt oder der Gabriel mit dem Heli zu seiner Tochter fliegt.
      Politik ist vor allem durch den Boulevard zu einem Vormittags-Programm-Ersatz mutiert, dass einem schlecht wird.

      Und alle die das genüsslich verfolgen und sich denken, haha jetzt ist der Wulff getrennt die dumme Sau oder sich am
      Erbstreit um Helmut Kohl ergötzt, sind für die Verrohung unserer politischen Kultur mitverantwortlich.

      Ja wir haben viele Luschen in der Politik, und Leute die man auf der Straße nicht die Hand schütteln würde, allein diese
      CSU-Riege die jetzt nach Berlin geschickt wird, bringt mich halber zum Kotzen.
      Aber man sollte sich die Frage stellen, warum denn so Dobrindts und Scheuers und Co. das machen.
      Weil sich keine andere Sau die Hände daran schmutzig machen will.
      Das war früher noch angesehen Bundestagsabgeordneter zu sein, oder Stadtrat oder sonst was.
      Aber darfst dir doch mittlerweile nur noch Scheiße um die Ohren werfen lassen, wenns nicht nach dem Strich
      von ein paar Hanserln geht, die einen bloßstellen lassen wollen.


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Also das mit den Brillengestellen oder Schauspielerinnen habe ich noch nie gehört in einer Diskussion.
      Wenn überhaupt sind Leute gegen Politiker XY weil dieser "Nazi", "Linker", "Feministin", etc. ist.

      Früher waren Politiker halt meist Leute, die es im normalen Leben "geschafft haben" und eine neue Herausforderung gesucht haben.
      Heute sind es Berufspolitiker die teilweise noch nie eine normale Firma von innen gesehen haben. Und das ist glaube ich ein wichtiger Punkt.
    • Schmiddie schrieb:


      In der politischen Kultur unseres Landes geht es schon lange nicht mehr um Sachfragen.


      Aber man sollte sich die Frage stellen, warum denn so Dobrindts und Scheuers und Co. das machen.
      Weil sich keine andere Sau die Hände daran schmutzig machen will.

      Zu den Sachfragen: Wenn man als normales Volk wirklich den Eindruck hätte,das sich die größeren Parteien ernsthaft mit den wirklichen Problemen unseres Landes kompetent auseinander setzen würden und zur Not auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen würden ,dann würde man sich auch damit beschäftigen und bräuchte sich nicht über Brillen,Frisuren und Privatleben bei Laune zu halten.
      Das das trotzdem falsch ist,weiß ich auch.Aber so ganz unschuldig sind die Politiker(die oberen Riegen) nicht.

      Zu der anderen Frage: Wer heute in der Politik ganz nach oben kommen will,darf nicht anecken,muss ein Ja-Sager und Lobbyisten-Freund sein.Typen mit charakter,mit klarer Kante,einer klaren Meinung und Rückrat schaffen es in der heutigen politischen Landschaft doch gar nicht mehr bis ganz nach oben.Da wird schon weiter unten dafür gesorgt,das sie nicht weit kommen,um das bisherige Politikwesen nicht zu gefährden.
    • @Schmiddie der Spiegel Artikel hat es doch wunderbar offenbart.
      Anstatt auf die eigene Überzeugung zu hören, wird irgendwelchen Beratern vertraut und bewusst gelogen.

      Anstatt authentisch zu sein, verbiegt man sich bis zur Unkenntlichkeit.
      Das hat mich in dieser Offenheit wirklich erschüttert.
      FCB
    • michl1976 schrieb:

      @Schmiddie der Spiegel Artikel hat es doch wunderbar offenbart.
      Anstatt auf die eigene Überzeugung zu hören, wird irgendwelchen Beratern vertraut und bewusst gelogen.

      Anstatt authentisch zu sein, verbiegt man sich bis zur Unkenntlichkeit.
      Das hat mich in dieser Offenheit wirklich erschüttert.

      Die Vermutung hatte ich bei Schulz lange Zeit. Dieses Kuschen vor der Kanzlerin hätte ich nie erwartet und es passte auch
      sonst nicht zu seinem Verhalten. Jetzt wissen wir woran es lag. Was traurig genug ist.

      Die Hoffnung wäre es, dass endlich endlich kapiert wird, dass Weichspülerei einen gegen Teflon-Merkel nicht weiterbringt.
      Es bringt auch nichts nur provozieren zu wollen oder ständig das Maul aufzureißen.
      Klare Fakten, klare Forderungen und endlich mal Konzepte. Das war was ich von Schulz auch erwartet hatte.
      Und dann war es der gleiche Wahlkampf wie schon zu Steinmeiers und Steinbrücks Zeiten...


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Hier mal wieder was aus der Kategorie warum Menschen AFD wählen. Natürlich sind die Nazis auf eine gewisse Art und Weise selbst Schuld an ihrer Situation. Aber es ist nicht von der Hand zu weisen dass vor allem das Jugendamt und die kommunalen Strukturen da völlig desolat handeln, auch bei der nächsten Generation:


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bilal83 ()