Hausbau/Hauskauf

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    • Kampfkater schrieb:


      @nordpolar Aber sind die Mieten in Hamburg nicht mittlerweile auch jenseits von gut und böse? Außer du wohnst halt in Billstedt oder Wilhelmsburg?!

      Wir sind bei einer Genossenschaft und zahlen für knapp 67m² 580 warm (inkl. Kabelgebühren). Ansonsten geb ich dir Recht, kann man nicht bezahlen. Und wir wohnen nicht in Billstedt oder Wilhelmsburg. :D
      Die im Süden essen Stäbchen, und wir essen Lachs.
    • 4u-Martin schrieb:

      Giancarlo: Ich mag einfach diese Panikmache nicht. Ich arbeite für einen Arbeitgeber der über 200.000 Mitarbeiter in jedem Winkel des Landes hat und bin dort in der Regionalleitung. Wir arbeiten nicht für Aktionäre und sind in nahezu allen Bereichen dem öffentlichen Dienst angeglichen. Dass das nicht bis ans Lebensende in Stein gemeißelt sein muss weiß jeder, ist aber wie gesagt egal. Restrisiko gibt´s immer. Wer sich davon beeindrucken lässt kann das machen, ist eine Typenfrage.

      Ich will da keine Panik machen.
      Es ist nur so, dass viele von den aktuellen Zinsen geblendet sind und alles andere ausblenden. Und dann landen viele in den Problemen.
      Ich war jahrelang in der IT, in unserer Firma sind ständig Leute abgebaut worden und natürlich nicht die, die man los werden wollte, sondern die, die sozialverträglich abgebaut werden konnten. Also gab es immerwieder neue Abbaurunden. Wir haben dann auch den Schritt gewagt Familie zu gründen und ein Haus zu kaufen und uns gesagt, dass der Kelch an mir und meinem Team vorbei gegangen ist und weiter vorbei gehen wird. Aber uns war klar, wenn ich getroffen werde, dann könnte das mit dem Haus vorbei sein. Nun hatten wir natürlich das Glück, dass die Preise damals moderat waren und immer gestiegen sind. Wir haben am Verkauf also einen Gewinn erzielt. Aber das konnten wir damals auch nicht erwarten


      Wenn hier jemand plant zu bauen, hab ich noch nen guten Tipp, holt Euch einen Bauingenieur ran und schliesst den Vertrag nur mit ihm. Das erspart jede Menge Ärger und Zeit. Mit dem Bauingenieur schliesst Ihr einen Vertrag über den kompletten Bau und er kümmert sich um die einzelnen Gewerke und wenn er bei einem Gewerk anruft, dann reagieren die in der Regel sofort. Wenn der Bauherr als Privatmann bei denen anruft, kann das dauern, bis die Handwerker dann kommen. Aber bei dem Bauingenieur haben sie mehr Druck, weil der Bauingenieur einen Betrieb, der Probleme macht, sicher nicht bei der nächsten Baustelle bedenken wird.
      Der Bauingenieur kostet etwas mehr, bekommt in der Regel aber Nachlass bei den Gewerken und sorgt dafür, dass die Arbeit in der Zeit erledigt wird. Man zahlt also keine Verzögerungen oder zusätzlichen Stunden, die bei Einzelverträgen mit den Gewerken in der Regel anfallen.
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Giancarlo schrieb:

      Wenn hier jemand plant zu bauen, hab ich noch nen guten Tipp, holt Euch einen Bauingenieur ran und schliesst den Vertrag nur mit ihm. Das erspart jede Menge Ärger und Zeit. Mit dem Bauingenieur schliesst Ihr einen Vertrag über den kompletten Bau und er kümmert sich um die einzelnen Gewerke und wenn er bei einem Gewerk anruft, dann reagieren die in der Regel sofort. Wenn der Bauherr als Privatmann bei denen anruft, kann das dauern, bis die Handwerker dann kommen. Aber bei dem Bauingenieur haben sie mehr Druck, weil der Bauingenieur einen Betrieb, der Probleme macht, sicher nicht bei der nächsten Baustelle bedenken wird.
      Der Bauingenieur kostet etwas mehr, bekommt in der Regel aber Nachlass bei den Gewerken und sorgt dafür, dass die Arbeit in der Zeit erledigt wird. Man zahlt also keine Verzögerungen oder zusätzlichen Stunden, die bei Einzelverträgen mit den Gewerken in der Regel anfallen.
      Das kann ich auch nur jeden empfehlen, da es eine Menge Ärger ersparen kann. Es ist zwar deutlich teurer, als wenn man für jedes Gewerk mit einem Unternehmer einen einzelnen Vertrag abschließt, aber man hat dann nur einen Ansprechpartner. Natürlich wird der Bauträger/-Ingenieur auch nur mit Subunternehmern arbeiten, aber das kann dem Bauherrn grundsätzlich egal sein. Wenn die Mist bauen, haftet der Bauträger/-Ingenieur trotzdem.

      Wenn Mängel oder andere Probleme auftreten muss man sich nur an den EINEN Vertragspartner wenden. Es gibt immer wieder Probleme, wenn Mängel an Gewerken auftreten, an denen mehrere Unternehmer gearbeitet haben. Da dann den richtigen Unternehmer zu finden, der für einen Mangel verantwortlich ist, kann, gerade wenn man Selbst. Beweisverfahren oder Klagen führen muss, teuer werden. Da hat man leicht den falschen verklagt und da eine Rechtsschutzversicherung grundsätzlich nicht für Bausachen eintritt, muss man das dann aus der eigenen Tasche bezahlen.

      Aufpassen muss man bei solchen Verträgen auch, dass der Vertrag keine Klausel vorsieht, dass der Bauträger/-Ingenieur oder Architekt eine Vollmacht besitzt, um im Namen des Bauherrn Verträge mit Subunternehmern oder Unternehmern zu schließen. Das führt dann dazu, dass der munter Verträge im Namen des Bauherrn abschließt und sich die Gewährleistung und der Erfüllungsanspruch vom Bauträger/-Ingenieur auf den Unternehmer verlagert, womit man dann wieder das Problem mit den Einzelverträgen hat.
    • Kampfkater schrieb:

      4u-Martin schrieb:

      Aber am Ende warte ich einfach auf ein Haus in das ich mich verliebe.
      Macht's für euch nicht Sinn, neu zu bauen? Du hast ja selber gesagt, dass du kein handwerkliches Talent hast. Und wenn du dir da ne Hütte aus den 70ern oder so kaufst, da haste ja eigentlich immer was zu tun und wenn du für jede Kleinigkeit nen Handwerker holen musst, geht das auch ganz schön ins Geld.
      Hier in der Gegend nahezu utopisch, vor allem wenn man noch ein klein wenig Garten dran haben möchte. Nahezu jede Baulücke wird als Baugebiet ausgewiesen, in Bs ist nahezu alles dicht, hier in Wf ist auch bald Schluß. Es geht immer mehr in die Dörfer, wobei man nicht zu nah an den Zwischenraum Bs-Wob komme sollte.
    • Diejenigen, die neu gebaut haben: Was habt ihr denn so für Häuser gebaut? Massivhaus, Fertighaus, individuelle Planung vom Architekten, etc.?
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Weil es hier grade ums Erben von Immobilien ging.

      Ich könnte irgendwann mal die Möglichkeit auf ein Haus in der unterfränkischen Ur-Provinz haben.
      Ohne Internet, ohne Handyempfang. Nächster Supermarkt 20 Minuten weg. Keine Wirtschaft im Ort. Vielleicht 300 Einwohner.
      Wundert es da einen, dass die Dörfer aussterben?


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Glückwunsch, wenn du Glück hast, kriegst für das Komplettpaket dann noch den Grundstückswert. |-)

      Wundert natürlich nicht, aber solange die Telekom von Staats wegen nicht gezwungen wird, auch in diesen Käffern (von denen es auch in meiner Heimat genügend gibt) flächendeckend mindestens ne 16k-DSL-Leitung zu legen, wird die Telekom das natürlich auch nicht tun. Bringt ja kein Geld. Und gerade heutzutage geht ohne sinnvollen Internetanschluss ja mal überhaupt nix und dann sterben die Käffer halt aus. Wenn du dann auch nicht mal ne Bushaltestelle im Ort hast und die Blagen für jede Kleinigkeit irgendwo hin kutschieren musst, überlegste dir das mit dem Dorf sowieso nochmal.
      " Ich will nicht wieder absteigen. Dann bringe ich alle um. Das wäre der Leidensweg Christi."

      Martin Kind
    • Wundert mich nicht. Kann die Landflucht durchaus verstehen. Im Grunde gab es sie immer, sowohl im Mittelalter als auch in der Industrialisierung, wo die Leute zu den Arbeitsplätzen gezogen sind. Und das ist heute nicht anders.

      Wobei manches natürlich Hand in Hand ging. Leute gingen weg, es fehlte sowohl Nachfrage als auch Nachwuchs und so mussten Betriebe schliessen, woraufhin noch mehr Arbeitsplätze fehlen und noch mehr wegziehen. Tante Emma Läden waren nicht mehr gefragt, man erwartet ein grösseres Sortiment, aber die Supermarktketten gehen natürlich nicht in jedes Kaff, weil es sich einfach nicht lohnt 300 Einwohner zu versorgen. Weil aber drei Orte weiter ein Supermarkt aufgemacht hat, rentiert sich auch Tante Emma oder der Dorf-Edeka nicht mehr.
      Und ähnlich sehen es auch die Versorger mit Handy und Internet, Ausbau ist teuer und das für 300 Leute, die nach und nach wegsterben... Wäre die Versorgung mit Telefon-, Internet- und Handynetz in Staatshand, wäre das was anderes, aber Telekom und Co gehen da wirtschaftlich vor und werden sich auch nur mit Subventionen zwingen lassen ganz Deutschland zu versorgen
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Kampfkater schrieb:

      Wenn du dann auch nicht mal ne Bushaltestelle im Ort hast und die Blagen für jede Kleinigkeit irgendwo hin kutschieren musst, überlegste dir das mit dem Dorf sowieso nochmal.

      Das war früher aber auch kein wirkliches Problem. Gab es mit 16 den Roller und dann waren sie mobil. Davor hat man sie halt rumgefahren.
      Wir wohnen auch etwas weiter draussen ohne wirkliche Busanbindung und wir müssen die Kinder öfter in die Stadt fahren. Aber sobald sie 14 sind bekommen sie ihre eigene Ape und sind mobil
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”