Qiumis Top und Flop Filme 2016

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  • Qiumis Top und Flop Filme 2016

    Wieso haben wir hier eigentlich nie eine Liste mit den besten und den schlechtesten Filmen des Jahres gemacht? Mal sehen wie das klappt - kann man dann ja auch eventuell jedes Jahr machen ;)
    Stellt hier eure Top 5 oder Top 10 Liste an Filmen aus dem Jahr 2016 rein...gefolgt von den für euch schlechtesten Filmen. Könnt natürlich auch für beides jeweils einen Post machen. Und dazu vielleicht ne kleine Begründung. Als Anhaltspunkt: movieworlds.com/kinofilme2016.php

    Top 5:

    Platz 5 - Deadpool: Super in Szene gesetzter "Held" - mal was anderes als die anderen X-Men Filme. Die Idee, dass Deadpool direkt zu den Zuschauern gesprochen hat fand ich super und ich habe sehr sehr viel gelacht bei diesem Film

    Platz 4 - Vaiana: Einer der besten Disney Filme seit langem. Schönes Setting, gute Story. Toller Animationsfilm. Für meinen Geschmack etwas zu viel Gesinge, aber lag vielleicht an der deutschen Fassung. Hier ist die Englische auf jeden Fall zu empfehlen. Allein weil eine Figur da von Dwayne The Rock Johnson gesprochen wird und im deutschen von Andreas Bourani...

    Platz 3 - Conjuring 2: Super umgestzter Horror-Film. Die Story ist zum einen vorhanden, zum anderen sinnvoll. Klasse Szenen die einen oftmals zusammenzucken lassen. Lediglich ein "beklemmendes Gefühl" wollte sich bei mir nicht einstellen, das tut es bei vielen anderen Horrorfilmen aber. Trotzdem momentan vielleicht sogar mein absolut liebster Horrorfilm

    Platz 2 - Rogue 1: Ohne Erwartung ins Kino gegangen. Sogar etwas skeptisch...einfach weil ich ne Ausschlachtung der Filmreihe befürchtet habe. Aber ich wurde rundrum überzeugt. Ein klasse Film ist das geworden. Vom Star Wars 7 war ich enttäuscht, weil er mich sehr an Star Wars 4 erinnert hat. Rogue 1 dagegen war was neues. Die Charaktere wurden klasse eingesetzt. Vielleicht sogar besser als jemals zuvor. Das Ende war extrem gut...Klasse Film...auf jeden Fall einer der besseren Star Wars Filme!

    Platz 1 - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Als großer Fan der Harry Potter Bücher war ich natürlich sehr gespannt auf den Film, bin aber mit gemischten Gefühlen ins Kino, weil ich die Harry Potter Filme gerade gegen Ende nicht mehr so toll fand. Phantastische Tierwesen macht aber fast alles richtig, hat einen schönen Grad an Humor drin, schöne Effekte (wo sich IMAX mehr gelohnt hat als bei Star Wars) und einen tollen Hauptcharakter. Mein Lieblingsfilm 2016!


    Flop 3:

    Platz 3 - Nerve: Hab ich in der Sneak Preview gesehen, hab vorher nix von dem Film gehört. Die Story an sich hatte sehr sehr viel Potential und wurde auch in gewissem Maße gut umgesetzt. Es geht um das sehr ernste Theme Online Mobbing und Anonymität im Internet...daraus hätte man viel machen können, hat es aber nicht geschafft, dem Film genug Tiefgang zu verschaffen leider. Stumpfes Ende. Sehr viel Potential einfach verschenkt. Sehr schade!

    Platz 2 - Warcraft: The Beginning: Hab ihn selbst ehrlicherweise nicht komplett gesehen. Aber letztlich hat der Film bei vielen hohe Erwartungen geweckt und die wurden bei mir und auch bei Freunden, die größere Fans des Warcraft Universums sind als ich, maßlos enttäuscht. So sehr, dass ich ihn eben nicht im Kino sehen wollte und auch zu Hause nie komplett angeschaut habe.

    Platz 1 - Suicide Squad: Tja...ich bin generell kein großer Fan von Superhelden Filmen...Außgenommen vielleicht die Batman-Reihe von Nolan...Suicide Squad wurde viel vorher gelobt, wollte mit Anti-Helden was anderes versuchen...aber wurde zu einem stupfen und sehr dämlichen Film mit sinnloser Story. Viele Charaktere hätte man echt cool Beleuchten können, zB den Feuer-Typen. Aber es wird sich auf Harley Quinn und Deadshot fokussiert. Sehr schade. Gefühlt hatte die besten Szenen der Joker, der ganz ok war, aber für mich nicht an den Joker von Heth Ledger ran kommt
    a.k.a. Michi
    Derbysieger 24.10.15
    Avatar des Jahres 2015!
  • Ich kopier aus nem anderen Forum mal meine Top 10 rüber, schreibe aber nur zu den ersten Einträgen was dazu ;)

    1. The Revenant
    Einfach ein für mich sehr packender Film - die Szene mit dem Bären war im Kino so intensiv, da hast Du außer dem einen oder anderen Keuchen (eines Zuschauers :D ) nichts mehr gehört. Endlich mal wieder echte Landschaften, eine geniale Kameraführung, sehr gute Darsteller - meine Nummer 1 in 2016 :D

    2. Star Wars Rogue One
    Ich habe viel erwartet und auch viel bekommen. Genau so sollten Spin-Offs sein. Sie greifen das Grundthema auf, interpretieren es aber anders, in diesem Fall etwas "dreckiger". Einiges an Fan-Service war auch drin - ich hab den Film einmal auf Deutsch und einmal im O-Ton gesehen und beide Male hatte ich sehr viel Spaß. Der O-Ton hat schon allein den Vorteil des durchgängigen Sprechers für Darth Vader :)

    3. Deadpool
    Meine Nummer 1-Comicverfilmung dieses Jahr. Sie haben viele Elemente, die seine Comics ausmachen, eingebaut, vor allem halt die dummen Sprüche und das Durchbrechen der 4. Wand. Für mich hätte es noch ein wenig brutaler zu Wege gehen können, aber an sich haben sie das schon sehr gut umgesetzt, der Erfolg für nen R-Rated-Film gibt ihnen recht - hoffentlich hält sich das Studio bei Teil 2 auch raus und lässt die Leute einfach machen, Ryan Reynolds IST Deadpool ;)

    4. The First Avenger: Civil War
    Marvel wie man es kennt und liebt (oder eben nicht) - keine großen Überraschungen, aber ein spaßiger Actionfilm der die vielen Charaktere gut unter einen Hut bringt

    5. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
    Auch ein sehr positiver Kinobesuch. Hab mich von Anfang an wieder im Harry Potter-Universum wohl gefühlt. Am Anfang ging der Film noch ein wenig Richtung Slapstick, aber später wurde es auch etwas ernster - eine gute Mischung. Das Kreaturendesign war genial und die Darsteller sympathisch. Freue mich auf die weiteren Teile!

    6. The Big Short
    7. Arrival
    8. Pets
    9. Zoomania
    10. Snowden
    "Ich bin 2002 zu den Bayern Profis gekommen. Ich wäre damals froh gewesen, wenn sich ein erfahrener Spieler um mich gekümmert hätte. In der Kabine saß ich neben Oliver Kahn. Zum ersten Mal mit mir gesprochen hat er 2005" :D
  • Dieses Jahr bin ich nicht wirklich dazu gekommen ins Kino zu gehen, daher gibts einige Lücken, die ich noch füllen muss (Dr. Strange, Hateful 8, ...)

    1. Deadpool
    Mit meiner Nr.1 hab ich mir schwer getan, aber am Ende muss es der Söldner mit der großen Klappe sein.
    Glaube nicht in den letzten Jahren einen Film gesehen zu haben, der mit so viel Hingabe gemacht wurde wie der hier, trotz der Widrigkeiten drumherum.
    Ryan Reynolds ist genial. Die Witze sind oft dumm und brachial, teilweise auch verdammt feinsinnig und aufeinander aufbauend. Allein die Szene, dass sein Anzug nicht grün oder animiert sein soll, mein Filmmoment des Jahres eigentlich.
    Bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung genauso wird, nur mit größerem Budget ("scheint so als konnten die sich nur 2 X-Men leisten").

    2. Rogue One: A Star Wars Story
    Da geh ich voll mit Ronin: "Genau so sollten Spin-Offs sein. Sie greifen das Grundthema auf, interpretieren es aber anders, in diesem Fall etwas "dreckiger". Einiges an Fan-Service war auch drin".
    Großartig umgesetzt. Star Wars als Kriegs- und Spionagefilm, wunderbare Einstellung. Ein paar Wackler waren drin (Tentakelmonster, Forrest Whittaker den es eig gar nicht braucht, usw.), weswegen er nicht meine Nr. 1 ist, aber sonst war ich absolut geflasht. Lässt für den Han Solo-Film hoffen.

    3. Zoomania
    Ich geh ja nicht oft in Disneyfilme, auch nur wegen meiner Frau, aber der hat sich voll gelohnt. Ist ein Film, wie man sich ihn wünscht, wenn man bald Papa wird. Ein Film für etwas ältere Kinder, aber mit genug Momenten, mit denen auch Erwachsene was anfangen können. Der Grundtenor des Films, zu Hochzeiten des Aufstieg Trumps, über Miteinander und Integration, Freundschaft und Vertrauen, ist aktueller den je.


    4. The First Avenger: Civil War
    Nicht so gut, wie Winter Soldier oder Guardians of the Galaxy, aber spielt da knapp drunter. Das Mashup ist schon ziemlich super gelöst worden. Daniel Brühl als "Bösewicht" wird meiner Meinung nach verkannt. Großartig alleine der Flughafen-Kampf (alleine wegen Ant-Man und Spiderman). Nimmt sich nicht so ernst wie DC es tut, aber dennoch mit der nötigen Ernsthaftigkeit, wenn es darauf ankommt.
    Bin sehr gespannt, wie es dann weitergeht.

    5. The Revenant
    Leo grunzt und kämpft sich zum Oscar. Das hat man in diesem Film mehr als deutlich gesehen.
    Die Bilder sind imposant, manchmal der Überlebenskampf doch etwas sehr übertrieben. Wenn man sich zum 10. Mal denkt, der müsse doch jetzt mal Abkratzen bekommt er noch einen Nackenschlag, naja.
    Schauspielerisch sind die Leistungen klasse, Tom Hardy ist derzeit einfach eine Bank.
    Nur auf Platz 5, da ich eher Nerd bin und auf andere Sache mehr abfahre.

    Flops:

    2. Pets
    Von den Minions-Erfindern. Bin da mit der Erwartung auf subversiven ungewöhnlichen Humor reingegangen (wegen meiner Frau), und bekommen habe ich ein Standardwerk über Freundschaft, ohne weiteren Hintersinn. 100mal schon gesehen, da war gar nichts neues bei.
    Dazu die immer selben Klischees und Witze aus der Konserve. Schnarch.

    1. Assassins Creed
    Meine Güte was habe ich gehofft, dass es endlich mal ein Film schafft das Flair eines meiner liebsten Spiele einzufangen.
    Und meine Güte sind diese Hoffnungen baden gegangen.
    Müsste ich aufzählen, was mich an dem Film gestört hat, dann wäre ich wahrscheinlich morgen noch nicht fertig.
    Vielleicht reicht schon zu sagen, dass dieser Film das Gegenteil von Deadpool ist. Wenn der Hauptdarsteller und Mitproduzent die Spiele nicht kennt, sondern dem nur eine Idee im Drehbuch gefällt, dann ist schon was Faul im Staate Ubisoft.


    "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
  • Ohne besondere Reihenfolge:

    - Spotlight: Ich mochte wie unaufgeregt der Film diese wichtge Thematik aufgegriffen hat. Gepaart mit den starken schauspielerischen Leistung imo ein sehr starker Film.

    - Deadpool: Eine Comicverfilmung die endlich mal auch die Erwartungen erfüllt und nahezu alles richtig macht. Ich stimme da auch mal in die Ryan Reynolds Lobchöre ein, der war einfach ein Treffer voll ins Schwarze.

    - Busanhaeng/Train to Busan: Erwartete einen simplen Zombiefilm und bekam einen sehr guten Zombiefilm gespickt mit fiesem Drama und kritischer Auseinandersetzung mit der koreanischen Gesellschaft. Sehr positiv überrascht. Festzuhalten bleibt, dass ich bei einer Zombieapokalypse nicht in einem Zug sein will.

    - Green Room: Atmosphärischer, kurzer und sehr intensiver Thriller, genauso wie ich sie mag. Außerdem war es cool mal Patrick Stewart in der Bösewichtrole zu sehen.

    - Arrival: SciFi mit starker Optik und Atmosphäre, über den ich mir gerne den Kopf zerbrochen habe. Schön fand ich auch, dass er relativ unaufgeregt war und nicht sonderlich viel auf Action setzen musste. Der gute Soundtrack hat das ganze noch abgerundet.

    - Goksung/The Wailing: Bei Hong-jin Na weiß man was man bekommt. Starker koreanischer Horror/Mystery-Thriller (wie man es halt sieht), im Prinzip ein etwas besserer The Witch. Das Wechselspiel von erst leicht/sogar witzig in Richtung Horror ist imo sehr gelungen. Jedoch etwas zu lang (etwas weniger Mittelteil hätte es auch getan) und schauspielerisch fällt er auch leider etwas ab, darüber konnte ich aber hinwegsehen.

    Stimme ansonsten den bisherigen Meinungen zu Rogue One und Revenant zu.

    Flops:

    - Batman vs Superman: Vielleicht hatte ich einfach nur die falsche Erwartungshaltung, ich hätte mir da mehr von der Rivalität erhofft. So war das... sehr naja.

    - Ip Man 3: Hatte glaube ich schon mal was zu geschrieben, einfach nichts mehr vom Charme der Vorgänger übrig.

    - Miracle from Heaven: Kleiner Fisch, verdient es aber hier nochmal extra genannt zu werden. Christlicher Propagandafilm mit Jesus God blablabla. Durfte ihn in der Sneak über mich ergehen lassen und es war das erste Mal, dass die Leute im Kino bei einem Film gebuht und mit Popcorn um sich geschmissen haben. Das sollte für sich sprechen.
  • Tops:

    21 x New York
    Bislang mein Lieblingsfilm aus dem Jahr 2016. Die Doku porträtiert die New Yorker Ubahn und einige ihrer Passagiere. Wenn man sich das Gesamtwerk aus herausragender Kameraarbeit, stimmiger musikalischer Untermalung, treffender Dramaturgie und Attraktivität der Porträtierten ansieht, ist es kaum zu glauben, dass ein Mann alleine dafür verantwortlich ist.

    The Hateful 8
    Man erwartet Tarantino, geht ins Kino, kriegt Tarantino. Erwartungen vorbildlich erfüllt. Nur großartige Dialoge und Edel-Trash gab es vielleicht früher bei Tarantino, mittlerweile kann er auch immer besser auf der philosophischen Geige spielen.

    Inferno
    Eine buchgetreue Verfilmung liefert erwartet leichte Unterhaltung. Alle paar Jahre Langdon auf Schnitzeljagd durchs kulturelle Europa zu verfolgen, geht immer wieder.

    Zootopia
    Animationsfilm mit etwas mehr Anspruch. Visuell sehr ansprechend und auch die Handlung kommt nicht zu kurz.

    Flops:

    Volltreffer
    Es gab mal wieder einen Spielfilm über Fußball und ich wollte ihn sehen. Leider ist das Ergebnis sehr schlecht. Drehbuch von der Stange für deutsche romantische Komödien mit Anpassung in Richtung Fußball. Handlung und Ende sind gnadenlos 08/15. Der Versuch, mit dem Alzheimer-Vater irgendwas in Richtung Gefühl und Tiefgang unterzubringen (Orientierung am Trailer von Schweigers "Honig im Kopf"?) scheitert auf peinliche Weise. Der Film ist wie eine Mischung aus "Fußball ist unser Leben" und "Männerhort" in schlecht.

    Ghostbusters
    Für mich als Fan der Klassiker ist diese Neuverfilmung ein frecher Schlag ins Gesicht. Hoffentlich bewahrheitet sich das Gerücht, dass das Einspielergebnis so schlecht ist, dass weitere geplante Filme nicht gedreht werden.

    Der geilste Tag
    Dieser Film hätte viel werden können. Zum Beispiel ein lustiger Roadmovie oder die Geschichte einer schönen Freundschaft. So hatte ich allerdings den Eindruck, dass "Ziemlich beste Freunde" mit einer neuen Geschichte neu verfilmt werden sollte, der Setrunner allerdings an den unpassendsten Stellen reinredete mit Hinweisen wie: "Psst, das hier ist immer noch ein deutscher Film. Wir brauchen dringend noch mehr schlechtes Drama und die obligatorische gefühllose Liebesgeschichte."

    Deadpool
    Damit habe ich fürs Erste wirklich mit den Superhelden- oder von mir aus Antisuperheldenfilmen abgeschlossen. In den Trailern durchweg als bissig und ohne Angst vor Tabus und neuen Wegen angekündigt, ging es den halben Film nur um "Buhu, ich bin der Bad Boy, aber traue mich nicht, meine große Liebe wiederzusehen." Außer dem Drehbuch hat eigentlich alles gepasst. Schade.

    Dirty Grandpa
    Ich ließ mich von Namen DeNiro anlocken, was ein Fehler war. Kein einziger Witz sticht.