Spielberg, Hitchcock, Tarantino, Kubrick, Bay - Qiumis Lieblingsregisseure

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    • Spielberg, Hitchcock, Tarantino, Kubrick, Bay - Qiumis Lieblingsregisseure



      Sie sind die Verantwortlichen hinter der Insezenierung unserer Lieblingsfilme. Die Regisseure und Produzenten! Und meistens hat jeder seinen Favoriten: Der erfolgreiche Steven Spielberg, der schon 3 Oscars gewinnen konnte, der brilliante und einflussreiche Alfred Hitchcock, der Perfektionist Stanley Kubrick, der analog filmende Quentino Tarantino, der extrentische Michael Bay etc...

      Nun würde mich interessieren: Wer sind eure Favoriten? Und warum? Dieser Thread kann auch gerne zur Diskussion oder zu Neuigkeiten zu den verschiedenen Regisseuren und Produzenten benutzt werden ;)

      Wenn ich spontan nen Favoriten nennen müsste, dann wären das sicher Tarantino und Kubrick. Einfach weil ich die Filme gerne schaue. Tarantinos Dialoge und sein gewisser Witz machen fast alle Tarantino Filme sehenswert. Und bei Kubrick find ich beeindruckend, wie er auf jede Kleinigkeit zu achten schien und irgendwie auch ein Visionär war. Shining und Full Metal Jacket gehören auf jeden Fall zu den besten Filmen die ich gesehen habe.

      Für Hitchcock mag ähnlcihes gelten, aber da bin ich doch leider zu sehr von Grafik heute beeindruckt. Ältere Filme fallen mir daher oft schwer.

      Das Youtube-Video oben find ich übrigens klasse gemacht :nuke:
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15
      Avatar des Jahres 2015!
    • Hitchcock ist heute vor allem für seine späten Werke bekannt, wie Vögel, Psycho und so, die Stummfilme und ersten Tonfilme kennt kaum einer, auch seine Komödie "Mr. und Mrs. Smith" kennt kaum jemand. Da waren einige Film Noir Werke bei, Krimis und alles mögliche.
      Wie er die Filme aufgesetzt hat, war schon richtig genial, da war richtig Herzblut drin. Die Effekte sind für uns heute natürlich absolut übel, was bei vielen ein Abzug gibt, aber genau da muss man eben drüber weg sehen. Wenn das gelingt, sind Hitchcocks Filme wirklich klasse.

      Spielberg hat mit Filmen wie Jaws, ET, Poltergeist, Indianer Jones, Schindlers Liste, Jurassic Park natürlich absolute Klassiker geschaffen, die man sich gerne ansieht. Da steckte in der Regel aber auch viel Geld drin und ein entsprechend guter Cast. Aber dann gibt es sowas wie 1941, Im Reich der Sonne oder Always, Filme, die man voll in die Tonne kloppen kann. Wodurch Spielberg eben nicht der Regisseur ist, von dem man alle Filme gucken kann. Aber anders als manch andere ist er oft ja auch nur der Regisseur gewesen.

      Kubrick hat nicht die Masse an Filmen gemacht wie Spielberg. Daher auch deutlich weniger Ausschussware. Seine Filme waren zum Teil schon recht krank, aber die Atmosphäre, die er in seinen Filmen erzeugt hat, war beinahe unerreicht. Seine Shining Verfilmung ist unter Fans das Non-Plus-Ultra, Stephen King hingegen fand ihn schrecklich, weil es weit vom Buch entfernt war. Bei Lolita und Spartacus hatte er nicht selber geschrieben, aber gezeigt, was er als Regisseur kann

      Tarantino muss man zweigeteilt sehen. Wo er als Producer dabei war, waren einige nicht so prall. Die Filme, die er vollständig gemacht hat, die waren hingegen interessant. Seine Art zu schreiben hat einen schwarzen Humor und manchmal ist er leicht drüber. Absoluter Favorit ist ganz klar Kill Bill. Dicken Respekt natürlich dafür, dass er sein Ding durchzieht

      Michael Bay finde ich überbewertet. Bad Boys und The Rock waren in Ordnung, aber das hätten andere auch hinbekommen. Er lebt eigentlich von Geld und Spezialeffekten

      Ich werf da mal Coppola ein (Francis Ford, nicht die Tochter). Der Pate und Apocalypse Now waren seine Babys aber auch Filme wie Cotton Club oder die Outsiders oder Bram Stokers Dracula wurden von ihm geführt. Auch bei ihm ist Ausschussware dabei, aber gerade die erstgenannten sind absolute Meisterwerke. Apocalypse Now hätten vielleicht noch Kubrick und Tarantino so hinbekommen, ansonsten wäre es dünn geworden
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Scorsese, das ist natürlich auch so einer, der wie Tim Burton mehr oder weniger einen festen Stamm an Schauspielern hat und dazu wenige Genres bediente. Seine Mafia-Filme waren richtig gute Werke.
      Burton ist ja auch so ein krankes Genie, sein Planet der Affen war die schlechteste Verfilmung des Stoffs, aber ansonsten auch ziemlich geniale Filme, meist recht düster gehalten mit einer ordentlichen Portion Humor.
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Vom Gefühl her war Spielberg irgendwann aber auch zu begeistert von Special Effects. Digitale Nacharbeit hier und da. Und viele seiner Filme leben halt tatsächlich auch von der Musik von John Willams.

      Schön bei Kubric find ich immer die Geschichte aus Shining, wo er eine Szene hat 127x drehen lassen :D Als Schauspieler bekommst du da vermutlich auch nen Anfall :D
      a.k.a. Michi
      Derbysieger 24.10.15
      Avatar des Jahres 2015!
    • John Waters

      Ein großartiger und spezieller Filmemacher aus Baltimore, wo auch seine Filme spielen. Bekannt sind unter anderen "Cry Baby" mit dem jungen Johnny Depp, Cecil B. Demented, Serial Mom (deutsch: "Warum lässt Mama das morden nicht?").
      Freunde zeigten mir mal einen Film, als ich nur "Cry Baby" von ihm kannte (und das Jahre vorher als junger Hüpfer) und trotzdem musste ich an ihn denken. Und er war auch bei dem Film Regisseur. Das nenne ich "Handschrift".


      David Zucker / Jim Abrahams / Jerry Zucker

      Dürften wohl alle bekannt sein, habe gerade eben noch mal "Naked Gun 22 1/2" gesehen. Zusammen mit der Hot Shots - Reihe, Airplane! ("Unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (bzw Raumschiff)", Top Secret einer meiner absoluten Favoriten.


      Fritz Lang

      "Metropolis" fand ich etwas langatmig, aber "M" ist der Wahnsinn. Nahm vieles vorweg, was später fester Bestandteil der Filme, insbesondere Kriminalfilme wurde.


      Orson Welles

      Ein Genius. Ich fand seinen Erstling überragend, bei späteren Produktionen quatschten schon zu viele mit rein. Sowohl als Darsteller als auch hinter der Kamera ein Pfundskerl.


      Kubrick wurde schon genannt. Mein Favorit ist "Dr. Strangelove (and how I learned stop worrying and love the bomb)" mit Peter Sellers und George C. Scott. No fighting in the war room!
    • John Carpenter und Brian de Palma waren besonders in den 80ern meine Favoriten.
      Tim Burton dreht oft ganz besondere Filme, z.B. Big fish, den find' ich genial.
      An allem Unfug der geschieht, ist nicht nur der Schuld, der ihn verursacht,
      sondern auch der, der ihn nicht verhindert !

      (Erich Kästner)
    • Zu den bereits erwähnten Kubrick, Carpenter oder auch Hitchcock gesellen sich bei mir unbedingt auch Billy Wilder und vor allen Dingen Werner Herzog, legendär u.a. seine "besondere" Zusammenarbeit mit Klaus Kinksi.

      Ganz oben auf der Liste steht bei mir aber ein anderer - David Lynch. Nicht nur als Regisseur, auch als Schauspieler, Musiker und Maler. Sein Surrealismus lässt einen manchmal fassungslos, wer seine Stilmittel noch nicht kennt, mitunter auch bei den Filmhandlungen überfordert zurück. Normale Abläufe in Filmhandlungen gibt's bei ihm nur selten und wenn, dann kann man sich sicher sein, kommt er im scheinbar belanglosesten Moment mit Irrationalem, Gestalten aus fremden Welten und tiefen Einblicken in den dunklen Teil der Psyche um die Ecke. In meinen Augen ein Genie, was Kreativität und Gespür für Bilder in Verbindung mit musikalischen Elementen angeht. Die Soundtracks gestaltet er dabei als besonderes Stilmittel im ständigen Wechsel mit Musik älteren Genres und der populären Neuzeit.

      Herausgekommen sind dabei solche Kultfilme wie Wild at Heart, Der Elefantenmensch, Eraserhead, Blue Velvet, Lost Highway, Mulholland Drive und nicht zuletzt Twin Peaks. Bei Letzterem frag ich mich nach wie vor, wie er mit der angekündigten Fortsetzung der Serie im Mai bei der eigentlich schon beantworteten Hauptfrage des Serienthemas die Spannung hoch halten will...Fire walk with me...

      ...mein persönlicher Lieblingsfilm von ihm ist aber einer, der aufn ersten Blick so gar nicht zu ihm passen will - The Straight Story. Ein Roadmovie der besonderen ergreifenden Art über einen alten Mann, der auf seinem ebenso alten Rasenmäher nebst Anhänger über die Landstraßen Amerikas tuckert, um seinen kranken Bruder zu besuchen, bevors vielleicht zu spät ist. Das Ganze umrahmt von einem in der Handlung - bei der Film genannten Hektik heutzutage - wohltuend entschleunigten und anrührenden Blick auf Landschaft und Leute. Dazu eine wie immer unglaublich treffende, in dem Fall sehr melancholische Filmmusik von Angelo Badalamenti, mit dem er schon seit "Blue Velvet" zusammenarbeitet. Ne Flasche Rotwein auf und genießen...jedenfalls für Meinereiner. ;)
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Mir sind Regisseure ehrlich gesagt bislang immer am Arsch vorbei gegangen. Ich kenn natürlich bei einigen Filmen die Regisseure, aber n Film schaun wegen nem Regisseur würd ich nie. Daher hab ich da auch keine Lieblinge.
    • Badnerka schrieb:

      Für Hitchcock mag ähnlcihes gelten, aber da bin ich doch leider zu sehr von Grafik heute beeindruckt. Ältere Filme fallen mir daher oft schwer.

      Captain BlackAdder schrieb:

      Fritz Lang

      "Metropolis" fand ich etwas langatmig, aber "M" ist der Wahnsinn. Nahm vieles vorweg, was später fester Bestandteil der Filme, insbesondere Kriminalfilme wurde.

      Beiden Aussagen kann ich mich anschließen. Von Hitchcock kenne ich bisher Die Vögel, Psycho und Das Fenster zum Hof. Alles interessante Filme. Ich habe mir schon lange vorgenommen, mindestens noch Vertigo und Der unsichtbare Dritte anzusehen, aber immer kommt was dazwischen. |)

      Metropolis ist aus Kulissensicht und im Kontext der Zeit gesehen überragend, aber stumm bleibt der Film trotzdem. Ich würde den Film gerne mehr genießen können, aber man kann es nicht erzwingen.
      M wusste mich da schon besser zu unterhalten. Auch Humor war mit dabei.

      Giancarlo schrieb:

      Michael Bay finde ich überbewertet.



      Im Gegensatz zu galmi gab es schon ein paar Regisseure, von denen ich mehr Filme sehen wollte.
      Spontan fallen mir da Kubrick, Cameron, Scorsese, von Trier und Tarantino ein.
      Bestimmt noch ein paar mehr, aber da blockiert gerade mein Gedächtnis.
      Spielberg konnte das bei mir nie erreichen, keine Ahnung warum. Ich mag seine Filme, von denen seit den 90ern kenne ich die meisten, aber ich habe bei ihm einfach nicht den Drang, die Lücken zu füllen.