Es war einmal am Betzenberg...

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    • Es war einmal am Betzenberg...

      Wir haben noch keinen Thread für ehemalige Vereinsangestellte, seien es nun Spieler oder ehemalige Funktionäre und da das meiner Meinung nach nicht in den Betze-News-Thread passt, erstelle ich diesen hier.
      Und das aus aktuellem Anlass.

      Vor einem Krankenhaus in Basel wird ein Mann mit einer Schusswunde gefunden. Laut einem Bericht handelt es sich dabei um den ehemaligen Präsidenten des 1. FC Kaiserslautern, René C. Jäggi. Möglicherweise versuchte er, sich das Leben zu nehmen.

      Der Schweizer René C. Jäggi, früherer Vorstandsvorsitzender des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, ist einem Bericht zufolge angeschossen worden. Er sei bereits am frühen Donnerstagmorgen mit einer schweren Schussverletzung in Basel aufgefunden worden, berichtet die Schweizer Tageszeitung Blick.
      Der 66-Jährige habe verwundet auf einem Stuhl im Park des Bethesda-Krankenhauses gesessen, als Rettungskräfte eintrafen und ihn in die Notfallstation einwiesen, heißt weiter. "Unter welchen Umständen der Mann verletzt wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ein Suizidversuch kann jedoch nicht ausgeschlossen werden", wird die Staatsanwaltschaft zitiert. Demnach gibt es keine Anzeichen auf einen Unfall oder eine Dritteinwirkung. Die Ermittler suchen Zeugen, die dazu etwas sagen können.
      Jäggi leitete ab 2002 für knapp vier Jahre die Geschicke der Pfälzer und stieg mit dem FCK 2006 aus der Bundesliga ab. Zuvor hatte er als Präsident den FC Basel nach 22 Jahren wieder zur Schweizer Meisterschaft und in die Champions League geführt.

      Quelle: ntv.de
    • Als Spieler wurde er Deutscher Meister mit dem FCK und irgendwann möchte er als Trainer auf den Betze zurückkehren: "Der Verein liegt mir am Herzen", sagt Ex-Kapitän Ciriaco Sforza.
      Die Frage des Reporters zielte nicht auf eine mögliche Nachfolge des amtierenden FCK-Trainers Tayfun Korkut, sondern war allgemein formuliert. Im Interview bei Sky Sport News HD wurde Ciriaco Sforza (46) nach seinen Ambitionen auf ein Traineramt beim 1. FC Kaiserslautern angesprochen. Sforzas antwortete nach kurzem Zögern: "Ich würde es mal so sagen: Ich habe als Spieler Erfolg gehabt beim FCK, ich hatte immer und habe auch jetzt noch ein Herz für diesen Verein. Jetzt bin ich Trainer, momentan arbeitslos, und wenn's so wäre – ich glaube ich könnte nicht Nein sagen."
      Auch zur aktuellen Krisensituation bei den Roten Teufeln äußerte sich der Schweizer: "Die Leute haben nur den FCK, das bedeutet für sie alles. Wenn man sieht am Anfang der Saison - die Hütte war voll, die Leute gehen überall hin mit. Ich wünsche mir bessere, erfolgreichere Zeiten für den FCK, weil diese Stadt wirklich vom Fußball lebt."
      Besonders gut ist die Trainerbilanz von Ciriaco Sforza – der in den vergangenen Jahren tatsächlich mehrfach als Kandidat auf dem Betzenberg gehandelt wurde – allerdings nicht: In seiner Schweizer Heimat war er zuletzt für den FC Thun tätig, zuvor coachte er Zweitligist FC Wohlen und die Erstligisten Grasshoppers Zürich und FC Luzern. Als beste Platzierung aus dieser Zeit steht Platz 3 in der Saison 2009/10 zu Buche.

      Quelle: der-betze-brennt.de (mit Video bei Sky)
    • Auch wenn er bei uns seine Meriten hat und auch Leistung brachte: sympathisch fand ich ihn nie. Und als Trainer möchte ich ihn eigentlich nicht bei uns sehen, sogar, wenn seine Bilanz erfolgreich wäre.

      "Du hoscht jo in dem Läwe noch
      kä Kannelwasser g'soff,
      wann ich dich am Schlawitsche
      nämm, dann saufschte's awwer doch!"
    • Naja Sforza war und ist einer, der den Mund aufmacht und nicht zu allem Ja und Amen sagt. Deshalb ist er ja auch des öfteren in seiner Spielerlaufbahn angeeckt und genau so einen Typen wie ihn würd ich im heutigen Kader gerne wieder haben.
      Und ich bin bis zum heutigen Tag davon überzeugt, dass wir 2006 mit einem Sforza in der Startelf nicht abgestiegen wären...
    • Einerseits ja, andererseits hatte der für mich immer so etwas Verschlagenes. Ich mochte schon immer Kampfsäue wie Jeff Strasser lieber.

      "Du hoscht jo in dem Läwe noch
      kä Kannelwasser g'soff,
      wann ich dich am Schlawitsche
      nämm, dann saufschte's awwer doch!"
    • "WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose beendet seine Spielerkarriere und wird beim DFB ein individuelles Ausbildungs- und Traineeprogramm absolvieren. Der 38-Jährige strebt eine zweite Karriere als Trainer an. Das gab der Verband am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Klose war nach dem Sieg im WM-Finale gegen Argentinien aus der Nationalelf zurückgetreten. Zum Ende der vergangenen Saison war sein Vertrag bei Lazio Rom ausgelaufen."

      QUELLE
      Keine Signatur!
    • Dann alles Gute Miro auf dem "zweiten Bildungsweg".
      Wenn er jetzt beim DFB so ein Programm absolviert, muss er dann trotzdem noch nen Trainerschein machen oder ist der da dann automatisch mit drin?
    • :amkopfkratz: Ich glaube, die Zeiten, das verdiente Spieler den Trainerschein "per Handauflegen" bekommen, sind vorbei. Müssten eigentlich alle jetzt den Lehrgang durchlaufen
      Keine Signatur!
    • @LuebeckerAFI
      Ja schon, aber es gibt doch für Spieler ab X Länderspielen nen verkürzten Lehrgang? Oder hab ich da was falsch in Erinnerung?


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      Seinen schwersten Kampf hat er verloren: Kaiserslauterns Ex-Kapitän Hans-Günter Neues ist in Neustadt an der Weinstraße gestorben. Am vergangenen Montag hat er seinen 66. Geburtstag gefeiert.
      Neues war insgesamt sechs Jahre beim 1. FC Kaiserslautern als Fußballer aktiv. Der gebürtige Büttgener kam 1977 von Rot-Weiß Essen auf den Betzenberg. Bis 1983 stand er 165 mal für die roten Teufel auf dem Platz. 1981 erreichte er mit dem 1. FC Kaiserslautern das DFB-Pokalfinale. Mitte der 1990er Jahre trainierte er unter anderem den SV Waldhof Mannheim. Später kehrte er als Fanbeauftragter zum FCK zurück.
      "Hans-Günter Neues verkörperte als Spieler und als Mensch die Tugenden unseres Vereins, war kämpferisch, gab niemals auf und blieb stets bodenständig. Mit ihm verliert der FCK jemanden, der die Geschichte des Clubs mitgeschrieben hat", sagte der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries nachdem er von Neues' Tod erfuhr.
      Hans-Günter Neues erlag einer schweren Krebserkrankung.

      Quelle: SWR via der betze brennt
    • ... und wieder geht ein Held meiner Kindheit. R.I.P., alter Eisenfuß. :heulen:

      "Du hoscht jo in dem Läwe noch
      kä Kannelwasser g'soff,
      wann ich dich am Schlawitsche
      nämm, dann saufschte's awwer doch!"
    • Und 66 Jahre ist ja nun wirklich kein Alter! Aber wenn man mal daran denkt, wer dieses Jahr so alles gestorben ist... Hab den Eindruck, dieses Jahr sind echt viele "große" von uns gegangen!
    • Mittlerweile sind doch einige große FCK - Spieler der 80er über den Jordan. Geye, Riedl, Pirrung, Wuttke, Neues, und alle viel zu früh. Gruslig. Wehe, Ronnie Hellström baut irgendwelche Scheiße, der soll gefälligst mindestens 90 werden.

      "Du hoscht jo in dem Läwe noch
      kä Kannelwasser g'soff,
      wann ich dich am Schlawitsche
      nämm, dann saufschte's awwer doch!"
    • Vor 20 Jahren gewann der 1. FC Kaiserslautern das deutsche Hallenmasters in München – damals ein Turnier mit großer Beachtung. Im Finale bezwang die Elf von Otto Rehhagel den FC Bayern.
      In den 1990er Jahren sah die Winterpause im deutschen Profifußball noch etwas anders aus: Während sich heutzutage die Erst-, Zweit- und Drittligisten in den südeuropäischen Trainingslagern gegenseitig auf den Füßen stehen, ging es vor 20 Jahren noch wesentlich gemächlicher zur Sache. Die Vorbereitung auf die Rückrunde fand nicht selten in heimischen Gefilden statt und die Rückrunde begann in der Regel erst Mitte Februar.
      Um den Hunger der Fans und Medien nach Fußball zu stillen, hatte der DFB im Winter das "Hallenmasters" ins Leben gerufen: Eine in bis zu 16 Städten ausgetragene Turnier-Serie, bei der sich Klubs aus dem In- und Ausland für das Endturnier qualifizieren konnten. So auch im Januar 1997, als das zweitägige Finale in der Münchner Olympiahalle ausgetragen wurde.
      Der FCK musste damals keine Qualifikation absolvieren, war als DFB-Pokalsieger ebenso wie der Deutsche Meister Borussia Dortmund, Hallen-Titelverteidiger 1860 München und Ausrichter Bayern München gesetzt. In der Vorrunde schafften die Roten Teufel nach Siegen gegen den BVB (3:2) und den Karlsruher SC (2:0) sowie einem Remis gegen die Löwen (2:2) als Gruppenzweiter den Einzug ins Halbfinale, wo auch Fortuna Düsseldorf keine Hürde darstellte (4:2).
      Im Finale vor über 10.000 Zuschauern traf der damalige Zweitliga-Tabellenführer aus Lautern auf den FC Bayern – jenen Klub, der FCK-Coach Otto Rehhagel vor weniger als einem Jahr entlassen hatte. Die Roten Teufel erfuhren dabei auch lautstarke Unterstützung der befreundeten Fans von 1860 München, die sehr zahlreich in der Olympiahalle erschienen waren. In einem spannenden Endspiel, das live vom ZDF übertragen wurde, verwandelten die Pfälzer einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg gegen den Erzrivalen aus München. Die Nachwuchstalente Marco Reich und Thomas Riedl drehten das Spiel für den FCK, bei dem auch Winter-Neuzugang Wynton Rufer erstmals im Kader stand. Den Schlusspunkt setzte Martin Wagner, der mit insgesamt fünf Treffern Torschützenkönig wurde und die damit verbundenen 3.000 Mark Prämie an eine Leukämie-Station spendete.
      "Der erste Titel unter Otto Rehhagel", rief der begeisterte ZDF-Kommentator Béla Réthy in geradezu prophetischer Voraussicht und der Kicker urteilte: "Kaiserslautern blamierte die Elite." 425.000 Mark Prämie erhielten die Lautrer insgesamt für ihren Hallenmaster-Sieg – und eine große Portion Genugtuung für Otto Rehhagel gab es obendrauf.
      "Ich glaube schon, dass er sich über diesen Triumph gerade über die Bayern sehr gefreut hat", sagte Wagner gegenüber dem Kicker. Der Mittelfeldmann des FCK sah den Erfolg auch als deutliches Signal in Richtung der eigenen Aufstiegsambitionen: "Es ist noch ein weiter Weg, aber mit dem Zusammenhalt, den wir hier in München gezeigt haben, ist der Wiederaufstieg drin."
      Den Weg des FCK von der zweiten Liga bis zum sensationellen Meistertitel begleiten wir mit unserem Projekt "BetzeHistorie 1996-1998". Parallel zum 20-jährigen Jubiläum eines denkwürdigen Kapitels in der Lautrer Vereinsgeschichte zeichnen wir die Entwicklung vom Absteiger zum Meister nach. Verfolgen könnt ihr den Weg auf Twitter und auf Facebook jeweils unter @BetzeHistorie sowie mit begleitenden Texten natürlich auch hier bei Der Betze brennt.


      Quelle und Video der-betze-brennt
    • Neu

      Sein Name steht für eine besonders turbulente Phase in den denkwürdigen 1990er Jahren beim FCK: Friedel Rausch, Cheftrainer der Roten Teufel von 1993 bis 1996, ist im Alter von 77 Jahren gestorben.



      Friedel Rausch kam zur Saison 1993/94 zum 1. FC Kaiserslautern und bewältige zunächst überaus erfolgreich einen Umbruch auf dem Betzenberg. Mit Neuzugängen wie Andreas Brehme, Ciriaco Sforza und dem später verpflichteten Pavel Kuka führte Rausch den FCK von einem enttäuschenden 8. Tabellenplatz in der Vorsaison beinahe zur Meisterschaft. Nur ein Punkt fehlte den Roten Teufeln am Saisonende zum Titelgewinn, aber auch die Vizemeisterschaft wurde von zehntausenden Fans am Kaiserslauterer Rathausplatz gefeiert.
      Auch in der folgenden Saison 1994/95 spielte das Rausch-Team lange um den Titel mit und belegte am Ende den 4. Tabellenplatz. Ein Jahr später ging es jedoch abwärts: Die Roten Teufel konnten die Abgänge von Leistungsträgern wie Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz nicht kompensieren und rutschten in den - letztlich erfolglosen - Abstiegskampf. Trainer Rausch wurde im März entlassen, hatte den FCK aber wenige Wochen zuvor noch ins DFB-Pokal-Finale geführt, wo sein Nachfolger Eckhard Krautzun das Team zum nächsten Titelgewinn coachte.

      Weitere Stationen von Friedel Rausch waren unter anderem Schalke 04, wo ihn als Spieler der Hundebiss im Derby gegen Dortmund (1969) nachhaltig bekannt machte, und Eintracht Frankfurt, wo er mit dem UEFA-Cup-Sieg (1980) seinen größten Erfolg als Trainer feierte.
      Wie sein Ex-Verein Schalke 04 am Samstag mitteilte, ist Friedel Rausch in der Nacht zu Samstag einem Krebsleiden erlegen. Fußball-Deutschland und auch der 1. FC Kaiserslautern trauern um ein "Kind der Bundesliga". Auf "Facebook" schrieb der FCK: "Er hat einen großen Fußabdruck in der Geschichte unseres Vereins hinterlassen und wird immer Teil der FCK-Familie bleiben. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden."
      Ruhe in Frieden.

      Quelle: der betze brennt