Frauenfußball - WM-Qualifikation

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    • Die letzten Spiele richtig verfolgt habe ich bei der WM in Kanada. Gestern dann die erste Halbzeit gesehen und mich gefragt was mit dieser Mannschaft passiert ist. Die konnten mal Fußball spielen, davon ist nichts mehr zu sehen. Jones hat 0 Erfahrung und wird Bundestrainerin, wer denkt sich sowas eigentlich aus?
    • Marsberger schrieb:

      Die letzten Spiele richtig verfolgt habe ich bei der WM in Kanada. Gestern dann die erste Halbzeit gesehen und mich gefragt was mit dieser Mannschaft passiert ist. Die konnten mal Fußball spielen, davon ist nichts mehr zu sehen. Jones hat 0 Erfahrung und wird Bundestrainerin, wer denkt sich sowas eigentlich aus?
      Richtig. Es geht mir auch gar nicht darum, den Frauenfußball generell schlecht zu machen. Deutschland spielt nur auf einem äußerst mäßigem Niveau
      SCV und der FC
    • Ich weiß nicht, ob ich es hier schon mal geschrieben hatte:

      Deutschland hat sich einfach im Frauenfußball viel zu lange auf alte Erfolge ausgeruht, und hat dabei nicht wahr genommen, dass trotz EM Siegen in Serien, die Abstände zu den anderen Nationen immer weniger wurden.
      Das wurde schon spätestens bei der WM 2015 deutlich, aber auch schon bei der verpatzten Heim WM 2011.

      Der Olympiasieg war da eigentlich schon das letzte aufbäumen, quasi wie die Titanic, die sich vor dem Untergehen noch einmal in die Höhe gereckt hatte.

      Aktuell führt Österreich (!!!) zur Halbzeit nach dem letzten Gruppenspiel eine Gruppe mit Schweiz und Frankreich an, die Schweizerinnen sind übrigens auf Platz 2. Ich würde aktuell nicht unterschreiben, dass unsere Mädels diese Gruppe überlebt hätten ...

      Und wie gesagt, wir sprechen über Österreich und Schweiz, zwei Länder, die bisher nie ne Rolle gespielt hatten.
      Das Null Punkte und Null Tore Aus der Norwegerinnen jedenfalls, sollte auch ein Warnschuss für uns sein ...
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    • Früher war ich echt offen dem Frauenfussball gegenüber. Aber wenn ich schlechten Fussball sehen will, dann muss ich nicht das Fernsehen anschauen. Nach dieser mehr als fragwürdigen Propaganda damals " dritte Plätze sind was für Männer " und diesem Veganer-mässigem militantem Versuch andere für den Sport zu begeistern haben sie bei mir massig Kredit verspielt. Mich interessiert nicht ob eine Frau Fussball spielen will oder nicht und mich interessiert nicht, wer mit wem ins Bett steigt ... da stehen sich die Damen oft selbst im Weg und präsentieren sich schlichtweg unvorteilhaft.
      By the way ... ich gönne dem jungen Team den Erfolg aber man muss sagen, das das bis jetzt nix war. Ich gönne Oranje den Titel, wenn es so weiter käuft und finde es schade, das Deutschland wohl nur gewonnen hat gegen die Azzuri, weil sich die Mittelstürmerin von Italien verletzt hat. Trotzdem drücke ich natürlich die Daumen für das Team von Steffi Jones. Man muss aber mehr zeigen, deutlich mehr.
    • Hannoi1896 schrieb:

      Rhamnus-Frangula schrieb:

      By the way ... ich gönne dem jungen Team den Erfolg aber ...Ich gönne Oranje den Titel... Trotzdem drücke ich natürlich die Daumen für das Team von Steffi Jones...
      Bin nur ich verwirrt? |-)
      Nun, wenn ich die Aneinanderreihung meiner Worte in deiner Neuordnung so lese, verwirrt es mich auch ... :amkopfkratz:
    • Man muss einfach fair bei der Erwartungshaltung bleiben:
      In der Leichtathletik zollt man ja auch der schwächeren Physis der Frauen Tribut, in dem sie mit leichteren Kugeln stoßen, oder leichtere Speere oder Disken werfen, oder aber im Tennis, wo man grundsätzlich nur über 2 Gewinnsätze, oder in der Leichtathletik, wo der Zehnkampf auf einen Siebenkampf reduziert ist.

      Nachdem die Frauen jahrelang nur 80 Minuten gespielt haben, spielen sie mit dem gleichen Ball inzwischen auch 90 Minuten. Warum kann man hier nicht die natürliche geringere Physis der Frauen akzeptieren und vergleicht sie permanent mit den Männern?

      Ja, diese EM war bisher nicht so pralle, aber sowas kam auch schon bei den Männern vor, denkt mal ein Jahr zurück.
      Ich jedenfalls habe schon viele Frauenspiele gesehen, die deutlich besser waren, als schlechte Männerspiele.

      Warten wir mal die KO-Runde ab Samstag ab.
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    • @Coby90
      Natürlich hast Du recht, das es unfair ist, Frauen und Männer leistungsmäßig zu vergleichen - da wir Männer in der Regel biologisch im Vorteil sind. Aber es ist nunmal so, dass man (ich) lieber, die "zahlenmäßig" bessere Leistung sehen möchte (bspw. 100 Meter der Männer unter 10 Sek.; Frauen über 10 Sek; 100 Meter Freistil Männer unter 50 sek, Frauen über 51 sek.). Das ist nicht böse gemeint und soll auch nicht die Leistung der Frauen schmälern.

      Gerade was die Leichtathletik und Schwimmen (wie gerade) angeht, fiebere ich durchaus auch bei den Frauen mit. Aber im Fussball kann ich es echt nicht. Es ist mir einfach zu langsam. Ich durfte mir das Frauenpokalfinale dieses Jahr im Stadion anschauen - es war mein erstes Frauenspiel live im Stadion - und ich fand es.... nennen wir es mal.. fad. Es fehlte der Action. Es war zwar gegen Ende durchaus noch spannend, da Sand auf den Ausgleich drängte und zwei Spielerinnen mehr auf dem Platz hatte, aber es war einfach alles limitiert.

      Und das sehe ich auch, wenn ich mal durch Zufall ein paar Minuten Frauenfussball schaue, was dann ja nur die großen Turniere sein können. Es ist mir einfach zu langweilig, langsam und mit Unzulänglichkeiten versehen. Es fehlt die Dynamik. Einfache Pässe kommen nicht, Schüsse verkommen zu Schüßchen, Ecken landen noch vor dem ersten Pfosten - ja, das gibt es auch bei den Männer, um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Ich kann damit aber nichts anfangen und so geht es sicher auch vielen anderen. Ich spreche nicht ab, dass dies auch spannend sein kann (die Schlussphase des Pokalfinales war es ja letztlich sogar ein wenig!) und das die Frauen einen genauso großen Aufwand wie die Männer betreiben, vielleicht sogar noch mehr, da die Frauen nebenbei noch andere berufliche Dinge regeln müssen, was ein Profifussballer ja nicht braucht. Es kann von mir aus auch im Fernsehen gezeigt werden - gleiches Recht für alle - aber ich kann damit nichts anfangen und räume lieber die Spülmaschine ein/ aus, als mir das im Fernsehen anzuschauen.

      Und auch der Spruch, den Rhamnus oben angesprochen hat - "Dritte Plätze sind nur was für Männer" - habe ich ihnen echt übel genommen und mich wirklich gefreut als sie ausgeschieden sind.

      Und das von Dir angesprochene Ausruhen auf alten Erfolgen, sehe ich nicht unbedingt so. Es liegt vielmehr daran, dass bei den anderen Ländern mittlerweile auch professioneller gearbeitet wird. Die Kantersiege gibt es ja kaum noch bei den großen Turnieren. Die anderen haben einfach aufgeholt ohne dass wir jetzt groß nachgelassen haben. In den großen (Männer-)Fussballnationen wird der Frauenfussball eben auch mehr gefördert. Daher sind die "Erfolge" von bspw. England oder Frankreich in den letzten Jahren auch kein Zufall.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pinguin ()

    • Pinguin schrieb:

      aber ich kann damit nichts anfangen und räume lieber die Spülmaschine ein/ aus, als mir das im Fernsehen anzuschauen.
      :D :D

      So gehts mir auch.
      Frauenfußball......das ist irgendwie eine komplett andere Sportart. Das hat mit Fußball nur wenig zu tun.

      Bei allem Respekt, aber das muss ich mir wirklich nicht antun!
    • Ich schaue es mir schon ab und zu mal an, zumindest bei großen Turnieren, aber die Spielqualität ist schon manchmal frustrierend. Aber ich schaue auch gelegentlich beim lokalen Kreisligakick vorbei, insofern bin ich abgehärtet. |-)

      Ich hab Leute in meinem Umfeld, die felsenfest behaupten, dass die Frauen viel besser spielen würden als die Männer. Da fragt man sich schon, was die da zu sehen glauben. Selbst in Bereichen, in denen die natürlichen körperlichen Nachteile keine so große Rolle spielen dürften, wie Technik und Passgenauigkeit, sind da doch massive Defizite vorhanden.
      Ich will nicht zu weit abschweifen, aber wenn ich gelegentlich davon lese, dass es unfair wäre, dass Spielerinnen viel schlechter bezahlt würden als Spieler, irritiert mich das schon ein wenig. Ich glaube nicht, dass Fußballerinnen weniger Geld verdienen als Fußballer, die ähnlich gut sind wie sie. Wahrscheinlich bekommen sie eher noch mehr. Wer verdienen will wie Ronaldo, sollte auch spielen wie Ronaldo.
    • Zephir schrieb:


      Wer verdienen will wie Ronaldo, sollte auch spielen wie Ronaldo.
      Ich habe mir Auszüge der EM angesehen bis jetzt und am besten haben mir die Niederlande gefallen, die funktionieren recht gut als Team und da erkennt man auch ein gutes Umschaltspiel und eine Philosophie Fussball zu spielen. Deutschland ist im Umbruch und ich kann da Steffi Jones verstehen, das die die teilweise echt überzogene Kritik dann stört. Aber man muss sich eben auch an dem messen lassen, was man so vor einem Turnier so raushaut und viele Frauenfussballerinnen waren seit jeher immer groß darin sich intensivst über die Medien in den Fokus stellen zu wollen. Das nervt mich einfach und so manche Frauenfussballerin nervt es ja selber, das das Klischee besteht, das Frauenfussballerinnen grundsätzlich lesbisch sind und aussehen wie Kerle. Mich nervte da einfach in der Vergangenheit diese aggressive Art, sich da in den Vordergrund zu stellen und wie gesagt interessiert mich nicht, wer mit wem und warum.
      Was das Sportliche angeht, so ist der Frauenfussball einfach um Lichtjahre schlechter als der im Männerbereich. Schaut man sich viele Spiele der EM an, so ist das gleichzusetzen mit einem Spiel in der Bezirksliga der Männer vom technischen Niveau her. Da kommt kaum mal ein Ball an und über weite Strecken gibt es Ballverluste. Bezeichnend dieser Torwartfehler der italienischen Torfrau. Sowas sieht man häufiger bei den Frauen.
      Dennoch wünsche ich mir natürlich, das Deutschland den Titel holt und wenn Mädchen sich dann veranlaßt fühlen, dem runden Leder fortan nachzujagen ist das was positives.
      Aber in der Attraktivität des Fussballs ist der Frauenfussball einfach nicht zu vergleichen mit dem der Männer. Auch von der hochgelobten Dzenifer Maroszan hat man ja noch nicht viel gesehen. Spaß machen wie gesagt bis jetzt nur die Niederlande bei dem Turnier und betreiben Werbung für den Frauenfussball.
      Aber die Männer haben sich ja auch oft durch die Turniere gewurschtelt, daher bin ich gespannt auf die KO-Runde. Vielleicht wird es ja dann besser. In jedem Falle sollte der Frauenfussballverband auch mal seine Marketingstrategie überdenken.
    • Kann Deinem Post grundsätzlich voll und ganz zustimmen (voll und ganz nur, weil ich die Spiele nicht gesehen habe, um mir ein Urteil zu bilden wie gut Holland ist |-) )

      Rhamnus-Frangula schrieb:

      viele Frauenfussballerinnen waren seit jeher immer groß darin sich intensivst über die Medien in den Fokus stellen zu wollen.
      Naja, auf der einen Seite versuchen die Mädels sich ja auch irgendwie zu vermarkten. Denke, dass deren Gehaltsscheck, die vom Verein ausgestellt werden, nicht dafür ausreichen werden, sicher in Rente zu gehen. Von daher kann es ich ein Stück weit verstehen, wenn sie sich in Position bringen und ihr Nase vor möglichst viele Kamera halten.
    • Pinguin schrieb:

      Von daher kann es ich ein Stück weit verstehen, wenn sie sich in Position bringen und ihr Nase vor möglichst viele Kamera halten.

      Was die Männer aber auch kaum anders machen. Was interessiert mich die Hochzeit eines Schweinsteigers, Lahm oder sonstwen, oder mit wem Buffon jetzt ins Bett steigt...
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Es ist irgendwie immer gefährlich was gegen Frauenfußball zu sagen, das ist auch meine Erfahrung. Aber nur so lange, bis man auf eine Frau trifft, die selbst Fußball spielt! Pinguin hat schon viel angesprochen, unterschreibe ich größtenteils. Andere Sportart, ja, das ist auch beim Tennis so. Wenn man zunächst ein Herrenmatch schaut und dann ein Damenmatch, das ist was vollkommen anderes, muss aber dadurch nicht zwingend schlechter sein. Der Fokus liegt dort eben auf anderen Dingen. Ich bin weit davon entfernt, dem Frauenfußball per se die Daseinsberechtigung abzusprechen. Selbst die Attraktivität (ja, des Sports) will ich nicht grundsätzlich kleinreden, denn in Kanada hat es mir teilweise wirklich gut gefallen und Spaß gemacht.
      Anerkennung für die Leistung zu haben und gleichzeitig das Spiel zu bemängeln, stellt für mich keinen Widerspruch dar.
    • Tennis finde ich die Damen gar nicht so schlimm. Der Ball ist langsamer gespielt, aber das Spiel trotzdem gut und spannend (klar, abhängig von den Gegnern).

      Frauenfussball finde ich persönlich gar nicht so schlecht. Aber da darf man jetzt auch nicht falsch einschätzen. Hier hiess es vorhin, dass die deutschen Damen nicht schlechter wurden, nur die Konkurrenz aufgeschlossen hat. Das würde ich so nicht sagen. Die aktuelle deutsche Mannschaft ist nicht so stark wie andere Mannschaften vor ihr waren. Als Jones noch mit Prinz und Co spielte, da gab es nicht so viele Fehlpässe und man hätte Italien in der heutigen Form gnadenlos an die Wand gespielt.
      Auf der anderen Seite haben manche Länder aufgeschlossen, da gebe ich Recht. Da fing das Thema Frauenfussball erst an und musste sich entsprechend entwickeln.
      „Das Recht auf den eigenen Körper beinhaltet auch das Recht auf die freie Wahl des Giftes.”
    • Giancarlo schrieb:

      Was die Männer aber auch kaum anders machen. Was interessiert mich die Hochzeit eines Schweinsteigers, Lahm oder sonstwen, oder mit wem Buffon jetzt ins Bett steigt...
      Natürlich, dass Eine macht das Andere ja nicht besser oder schlechter. Ich kann auf beides gut verzichten und nehme das auch nicht wirklich war. Jedoch kann ich verstehen, dass die Frauen versuchen, auch ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
    • Pinguin schrieb:

      Giancarlo schrieb:

      Was die Männer aber auch kaum anders machen. Was interessiert mich die Hochzeit eines Schweinsteigers, Lahm oder sonstwen, oder mit wem Buffon jetzt ins Bett steigt...
      Natürlich, dass Eine macht das Andere ja nicht besser oder schlechter. Ich kann auf beides gut verzichten und nehme das auch nicht wirklich war. Jedoch kann ich verstehen, dass die Frauen versuchen, auch ein Stück vom Kuchen zu bekommen.

      Der Kuchen ist eine Lüge.

      Man muss finde ich mal betrachten, dass der Frauenfußball bei uns doch auch ein höheres Standing im Bewusstsein und der Berichterstattung hat als viele andere Sportarten, egal ob männlich oder weiblich.
      Denke man muss Frauenfußball eher in diese Relation setzen und nicht mit dem Herrenfußball, dessen Rahmenbedingungen gerade alle Verhältnisse sprengt.


      "Ceterum censeo Gesellschaftsboardinem esse delendam."
    • Das schafft Edgar Prib auch bei jedem von uns und trotzdem ist er kein überragender Spieler. Ich gucke kein Frauenfußball weil mir das persönlich so wenig Spaß macht wie lokaler Bezirksligafußball.
      Ich hab kein Problem damit wenn sie es spielen und es vielen Leuten gefällt, manche gucken ja auch Basketball (was ich persönlich gar nicht nachvollziehen kann) oder halten Reiten für einen Sport. Kann mir alles wumpe sein, zwingt mich ja keiner zum zuschauen :)
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