Ein Kessel Buntes - Geschichten aus der Ehemaligen

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    • LuebeckerAFI schrieb:

      Ricardo schrieb:

      Den Kohlegeruch werde ich wohl nie vergessen.
      Da gab es anscheinend noch andere, in der Nase bleibende Gerüche:
      Meine Frau kommt ja aus den annektierten Gebieten.
      Wir waren vor Jahren mal in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Als wir die Zimmer betraten, sagte sie, der Geruch erinnerte sie wieder an ihre Kindheit und da sagte der führende Zeitzeuge, dass das viele sagen würden. Bei dem "Duft" handelt es sich um das typische DDR-Reinigungsmittel!? @SGD-Herzblut

      Ich fand es sehr penetrant.

      Hohenschönhausen ist eh nochmal ne krasse Geschichte.
      Vor allem wenn man da von einem Zeitzeugen geführt wird.
      Da wirds dann richtig beklemmend.

      Tanz allein
      auf der Couch
      zu dem Thema von Tetris.
    • Schmiddie schrieb:

      Hohenschönhausen ist eh nochmal ne krasse Geschichte.
      Vor allem wenn man da von einem Zeitzeugen geführt wird.
      Da wirds dann richtig beklemmend.
      Absolut :(

      Wenn die hörst, wie die Leute wach gehalten wurden ... oder die Käfige für den Freigang siehst
      Keine Signatur!
    • Bear schrieb:

      War bestimmt Wofasept. Das Zeug hatte einen hohen 'Wiedererkennungswert'. :D
      Der Kandidat hat 100 Punkte. :klatsch: Ungelogen: Ich hatte vor etwa 10 Jahren aus Recherchegründen beruflich viel im Sächsischen Staatsarchiv in Chemnitz zu tun. Du kommst das erste Mal in dieses Gebäude, siehst die alten Treppengeländer von früher, siehst das alte Linoleum auf den Stufen von früher...und dir zieht aber haargenau der gleiche penetrante Geruch wie von früher in die Nase. Eine Kollegin von mir meinte damals, die hätten sicher nicht nur die Akten fein säuberlich archiviert, sondern auch gleich noch Unmengen von Wofasept. Ich hab mich dort etwa 1 Jahr durch die Aktenberge gewühlt - am letzten Tag rochs im Treppenhaus immer noch so vertraut. Nach Poliklinik. Nach Behörde. Nach VEB ... (selbst eintragen, die rochen alle gleich) :D
      Drei Buchstaben, zwei Farben, eine Gemeinschaft
    • Giancarlo schrieb:

      orangefarbene Mixer gab es aber auch in der BRD in den 70ern, war damals wohl Modefarbe.
      Jo, von Krups. Dazu noch das elektrische Messer, die erste Küchenmaschine von Moulinex und die "Schneidigen von Zwilling"... der Haushalt war komplett.
      :rfc: Ignore The Nonsense, The Irrelevant & The Noise :rfc:
    • Das gute alte RG 28 in Orange befindet sich heute noch in Betrieb bei meinen Eltern, desweiteren kann ich mich an dieses Gerät: Multiboy in unserer Küche erinnern. Ob es noch existiert frag ich mal nach. Unheimlich laut das Gerät und wenn es Mal mit dem Mahlgut nicht klarkam surrte das Ding dann so komisch. :D

      Da meine Eltern jetzt demnächst wieder in die Heimat umziehen und ich dabei helfe bin ich gespannt was für weitere Klassiker des Ostens da noch überlebt haben. :)
    • Das Ding hatten wir auch.
      Wurde bei uns zum mahlen von Kaffeebohnen (Rondo) genutzt und roch immer nach Kaffee.
      Hab da gerne dran geschnüffelt :D
      Gesendet von meiner gelben Telefonzelle mit Tapa-Wählscheibe :blah: :blah: :blah:
    • Eine meiner Lieblingsdokus über die DDR dreht sich um "das rote Mansfeld".

      [media]https://www.youtube.com/watch?v=py90A4vKPFc[/media]

      Wer weiteres Interesse hat, dem empfehle ich noch eine Folgedoku, welche die Nachwendezeit begleitet:

      [media]https://www.youtube.com/watch?v=g-N3RzkVk-U[/media]

      Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass sich seitdem fast gar nichts verändert hat. :D
    • Mit dem heutigen Tage ist die Mauer so lange gefallen wie sie vorher gestanden hat.
      Zweimal 10315 Tage.

      [media]https://www.youtube.com/watch?v=290HpF3n4fc[/media]
      [media]https://www.youtube.com/watch?v=MJ9T-9UqduQ[/media]

      [media]https://www.youtube.com/watch?v=TEU0sNvSPbA[/media]
      [media]https://www.youtube.com/watch?v=FMAa7l9p9G0[/media]
      [media]https://www.youtube.com/watch?v=Ta4Z3F9WxJQ[/media]
    • Kaum zu glauben.
      Die Mauer hat mich durch die Kindheit begleitet. Die Pakete die hin und her geschickt wurden, Hin mit Schokolade, Kaffee, Kosmetika und Strumpfhosen. Dafür gab es Stollen zu Weihnachten und ganz tolle Kjnderbücher. Die Ausflüge mit der Klasse zur Zonengrenze. Eine Fahrt mit dem Bus nach Berlin durch die Zone und die Grenzkontrollen, natürlich auch mit Besuch in Ostberlin ( wieder durch die Grenzkontrollen).
      Der wahnsinnige Umstand bevor eine Reise in die DDR starten konnte. Die unangenhmen Grenzkontrollen mit Ausbau der Rückbank.
      Dann Gorbatschow. Die Demos. Und schließlich die Öffnung der Grenzen mit dem Fall der Mauer.
      Und das alles ist schon genauso lange her, wie es gedauert hat..
      Für die einen die Signatur- für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.