Terrorismus - Terroranschläge

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    • FCB Andi schrieb:

      Warum glaubst Du, dass man unter Nazi-Glatzen leichter reinkommt, als in die Köpfe von Islamisten? Warum müssen die einen den Parametern der Logik mehr unterworfen sein als die anderen?
      Wo steht das denn? Ich für mich komme in diese ganzen Köpfe nicht rein. Rechtsextremist, Linksextremist oder Islamist. Alles ein Pack.

      FCB Andi schrieb:

      Zum Thema Motiv: Also wo wir das in Europa bei den Islamisten angeblich "Woche für Woche" erleben wollen, möcht ich wissen. Für Dich ist das vielleicht klar, für mich absolut nicht. Hab aber auch keinen Bock auf die ohnehin schon endlose Sinnlos-"Diskussion" aus dem anderen Thread hier drin - deshalb: Geschenkt.
      Echt jetzt? Also, wir wollen doch jetzt nicht wirklich anfangen, die ganzen islamistischen Anschläge aufzuzählen. Und diese mittlerweile traurige Gewohnheit lässt einen natürlich auch zunächst einen islamistischen Anschlag vermuten. Einer von linksaußen oder rechtsaußen wäre in dieser Form doch sehr ungewöhnlich.

      FCB Andi schrieb:

      Aber welchen Sinn hätte es denn für einen Islamisten, eine Fußballmannschaft anzugreifen? Wenn ich nicht ins Stadion komm, kann ich mich wenigstens am Eingang in die Luft jagen, wenn ich sowas vorhab. Da erwisch ich sicher mehr Leute und mach mehr betroffen, als wenn ich nen Mannschaftsbus sprenge...
      Wäre dem so? Ist pervers, ich weiß, aber ist es in der heutigen Gesellschaft nicht sogar so, dass ein "Promileben" viel mehr Aufsehen erregen würde, als ein paar "normale Fans"? Nenne mir einen Namen der Toten vom Breitscheidplatz. Kannst Du wahrscheinlich nicht. Ich auch nicht. Meine Nachbarin aber, die bis heute denkt, die Glasgow Rangers spielen in einer Liga mit Bayern, Hamburg & Co, hat mich nun schon zweimal gefragt, wie es doch "dem Marc Bartra" geht. Den kennt sie nun. Pervers, aber so funktioniert doch unsere Gesellschaft.

      Keine Ahnung, ob das die Überlegung war. Dazu müsste man wahrscheinlich auch erst einmal wissen, aus welcher "Ecke" der Anschlag kam. Wenn wir es denn überhaupt jemals sicher erfahren werden. Das jedoch wäre schon enorm wichtig. Denn niemand weiß doch aktuell, ob der "misslungene Anschlag" nicht noch "abgeschlossen" werden soll.


      FCB Andi schrieb:

      Oder bist Du deswegen ernsthaft genauso "verunsichert", als wenn irgendwo in Europa einer mit ner Karre voller Handgranaten in irgendeine Menschenmenge auf nem Volksfest brettert?
      Also, ich habe es ja schon öfter gesagt, die ganzen Anschläge der letzten 2 Jahre haben bei mir schon zu völlig neuen Gedankengängen und Überlegungen geführt. Ja. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um meine Lieben und mich persönlich. Ich lebe auf einer Insel im hohen Norden. Wir stehen sicher nicht oben auf der Liste. Andererseits haben wir hier die Grenze zu Skandinavien und da war die letzten Monate schon viel los.

      Am Anfang der Flüchtlingswelle überschütte sich auf dem Fährschiff ein Flüchtling mit Benzin und drohte sich anzuzünden, wenn man ihn nicht nach Dänemark ließe. Mitten unter all den Leuten. Da stand eine sehr gute Freundin als Arbeitspersonal 2 Meter daneben. Und so etwas liest man dann live auf Twitter, erreicht die Person aber nicht. Am Ende wurde der Flüchtling überwältigt und alles ging gut aus. Aber da fährt man dann natürlich hin und hält den wichtigen Menschen erst einmal lange fest. Und seitdem gab es ständig verbale Zwischenfälle. Nur verbale, aber das mulmige Gefühl oder von mir aus auch die Angst, fährt trotzdem immer mit. Ist doch klar. Zumal dort niemand für so etwas geschult ist.

      Wo wir so bei der Angst oder Verunsicherung sind...

      Ich habe zwei Bombenanschläge beim Fussball erlebt. Einen indirekt und einen direkt. 1996 bei der EM in England den der IRA in Manchester. Da waren wir einige Hundert Meter entfernt. Auf dem Weg genau dorthin. Man könnte aber auch sagen nur einige Minuten entfernt. Und die Warnung hat niemand mitbekommen. Wie auch, im Jahre 1996.

      Ein Jahr später war ich bei Göteborg vs. Rangers. Einige Tage später wurde von Extremisten, die gegen die OIympiabewerbung Schwedens waren, u.a. der Bereich im Stadion "in die Luft" gejagt, wo wir zuvor standen. Mit der Drohung, wir töten Eure Gäste, wenn Ihr die Bewerbung nicht zurückzieht. Ob die Bombe, wie behauptet, schon zu unserem Zeitpunkt im Stadion war, ist glaube ich nie rausgekommen. Aber wenn man innerhalb von 12 Monaten zweimal so etwas erlebt, bleibt das nicht ohne Folgen. Ja, die Unsicherheit fuhr die nächsten Jahre schon mit. So ehrlich muss ich sein. Und ich habe damals so einige Verhaltensformen an den Tag gelegt, die ich rückblickend auch etwas übertrieben finde. Aber damals habe ich so empfunden. Und wahrscheinlich auch nicht ganz zu Unrecht.

      Ich finde daher schon, dass die immer häufiger werdenden Anschläge in Europa und auch Deutschland natürlich verunsichern. Einfach menschlich.


      FCB Andi schrieb:

      Wieso sollte es bei Rechten als Täter nur dazu dienen, Linke/Islamisten "schlecht dastehen" zu lassen?! Hallo, Ablenkungsmaneuver, die Polizei beschäftigen und auf falschen Fährten ins Dickicht führen, und selber Duck und weg, abtauchen, weil sowieso nur wieder alle "Musel!" schreien?
      Das habe ich nur aufgegriffen, weil einige meinten, Rechtsextreme könnten dafür verantwortlich sein, um die Muslime schlecht dastehen zu lassen.

      Aber da fehlt mir einfach der Sinn. Die Muslime haben es doch durch die ganzen Anschläge der Islamisten eh schon schwer genug. Da riskiert man doch nicht sein eigenes Leben für.

      Und wenn man z.B. als Rechtsextreme einen Anschlag verübt, möchte man doch eigentlich eine Botschaft vermitteln. Aber wie ist das möglich, wenn man als Verantwortlicher gar nicht erkannt wird. Das erschließt sich mir einfach nicht. Nur weil Wahl in NRW ist die Tat auf Islamisten schieben wollen?

      Im Moment ist es echt gut möglich, dass wir es niemals erfahren werden. An einen islamistischen Anschlag glaubt man aktuell trotz Bekennerschreiben nicht und sonst gibt sich niemand zu erkennen.

      Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe. Im Moment kann ich mir alles und nichts vorstellen.
    • Caledonia schrieb:

      Wäre dem so? Ist pervers, ich weiß, aber ist es in der heutigen Gesellschaft nicht sogar so, dass ein "Promileben" viel mehr Aufsehen erregen würde, als ein paar "normale Fans"?
      Für die persönliche Unsicherheit nicht.
      Also wenn nur Prominente angegriffen würden und nur Anschläge auf große Veranstaltungen,dann kann man durch vermeiden dieser Großveranstaltungen sich selbst ein gefühl der Sicherheit geben und die gewünschte Wirkung der Anschläge würde verpuffen.
      Wenn ich aber in Kleinkleckersdorf-West in der Fussgängerzone mit ner einfachen Knarre oder nem gestohlenen(oder gar geliehenen) Transporter wahllos Menschen töte,ist doch die gewünschte Wirkung viel höher,weil die Menschen eben erkennen,das es sie überall treffen kann.

      Von daher macht der Anschlag auf den BVB aus islamistischer Sicht überhaupt gar keinen Sinn.
    • Neu

      Jumpz schrieb:

      weil viele Kalaschnikows nach dem Kosovokrieg frei rumlagen und so die illigalen Waffenhändler dort freie Auswahl hatten/haben.

      Nicht erst seit dem Kosovokrieg, nach dem Zerfall des Ostblocks sind unzählige Bestände an Handfeuerwaffen, aber auch Panzern und Co. spurlos verschwunden.
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