Videobeweis

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    • Deswegen ganz weg damit. Keine dämliche Kompromisslösung (was es erst recht absurd machen würde), keine Einschränkungen, keine Kompetenzverlagerung. Das müssen die Verantwortlichen doch sehen, dass das alles keinen Sinn hat.
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Bernd Heynemann war sicher ein großartiger Schiedsrichter, aber auch er schlägt gerade im Doppelpass diesen Unsinn vor, dass jede Mannschaft pro Spiel zweimal den Videobeweis anfordern darf. Das ist so dämlich...
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Vorallem werden die ganzen versteckten Unsportlichkeiten so auch weiterhin unberücksichtig bleiben. Darum ist der Vorschlag wirklich blödsinnig. So verkommt der Videobeweis noch zu einem taktischen Element des Spiels. Was ist, wenn ein Verein in der ersten Hälfte ihre Möglichkeit verbraucht hat? Dann weiß der Gegner, dass jetzt wieder versteckt gefoult werden "darf". Es muss schon eine nach außen hin klare Regelung getroffen werden, ohne dass es limitiert ist.

      Das beste Beispiel ist das Handspiel von Köln beim BVB-Spiel. Wer hätte da durch Zufall einen Videobeweis beantragt?
    • Der erste Fehler bleibt zu glauben, dass man mit dem Videobeweis sichere Entscheidungen treffen könnte bei all den interpretationsfähigen Szenen.

      Der zweite Fehler ist, dass sich von außen jemand in den Spielablauf mischt.

      Als drittes lässt sich feststellen, dass die Frage ob denn in Summe mehr richtige Entscheidungen getroffen werden, hinter der Frage ob wir dem Spiel schaden längst hinten ansteht.


      Alle drei Punkte sind hier im Forum und an diversen anderen Stellen schon vor Wochen und monaten zu Diskussion gestellt und vorhergesagt worden. Die Bewertung des aktuellen Experimentes sollte eindeutig ausfallen. Entweder man gibt dem Hauptschiri die alleinige Verantwortung darüber wann er sich nochmal etwas angucken möchte (Handballmodell) oder man schafft den Mist besser heute als morgen wieder ab.
      Arminia Bielefeld - Stadion Alm
      Tradition & Identität erhalten! Übersetzung für Neoliberale: "Markenimage schützen!"
    • Ach was, der Verband sieht das ganze doch recht positiv und das sind alles nur Anfangsprobleme |-)
      Da müssen eben alle noch etwas Geduld aufbringen und dann wird ganz sicher alles irgendwann gut. Die Fehlentscheidungen werden aufhören, es wird keine Ungerechtigkeiten mehr geben, niemand wird je wieder absteigen, alle dürfen Champions League spielen...
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Gestern wieder bei uns in München, beim Rot für Orban.
      Es dauert erst mal ca. eine Minute bis sich der Schiedsrichter entscheidet, dass er das Video selbst anschaut.
      Da frag ich mich warum dauert das so lange?

      Schaut sich der Schiedsrichter jetzt eigentlich jede Szene selbst an oder gibt es auch noch Entscheidungen direkt aus Köln?
      Das Ganze wird immer undurchsichtiger.
      Die Wembley-Nacht wird immer bleiben: Der Arjen hat`s schon wieder gemacht. :hurra:
    • War ja gestern auf Schalke und da wurde mir erstmals klar wie beschissen dieser Videobeweis für die Leute im Stadion ist. Man bekommt nichts davon mit, keiner weiß warum es plötzlich Elfmeter gibt und dann steht es 1:0. Ganz merkwürdig und undurchsichtig. Da muss zwingend die Szene auf den Leinwänden gezeigt werden.
    • Am geilsten war es da bei unserem Spiel in Gladbach.
      93. Minute, Sané grätscht im Strafraum einen Ball weg. Der Schiri zeigt auf den Punkt und macht seine Geste. 30 Sekunden passiert nichts. Nach etwa 45-60 Sekunden rennt er vom Feld und guckt sich die Szene selber an, rennt zurück und zeigt wieder auf den Punkt.
      Zuhause angekommen erfährt man, der Videoschiedsrichter sah keinen zwingenden Elfer und der Schiri lag falsch, unberechtigter Elfer.
      Ich rege mich wahnsinnig gerne über Fehlentscheidungen auf, aber die Art und Weise hat mir die Freude daran genommen.
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“
    • Mich wundert etwas, dass sich hier keiner auf die Aktion in Stuttgart gestürzt hat, da ist ja maximal alles falschgelaufen.

      VAR darf sich wieder einmal eigentlich nicht einmischen, schaltet sich erst nach 50 Sekunden ein, die Entscheidung fällt nach über zwei Minuten, man hätte evtl. auch Stürmerfoul pfeifen können, es war keine hundertprozentige Torchance, trotzdem gibt es Rot. Respekt.
      Evolution wird mit R geschrieben.
    • Das war wirklich komisch. Und vor allem war das niemals Rot für den Freiburger.
      Interesse an Datenbanken/Statistiken zum Fußball in den Niederlanden? Einfach fragen. ;)
    • Hannoi1896 schrieb:

      93. Minute, Sané grätscht im Strafraum einen Ball weg. Der Schiri zeigt auf den Punkt und macht seine Geste. 30 Sekunden passiert nichts. Nach etwa 45-60 Sekunden rennt er vom Feld und guckt sich die Szene selber an, rennt zurück und zeigt wieder auf den Punkt.
      Du hast das entscheidende vergessen: Der Videofritze hat ja erstmal gesagt "war nix" und dann ist der Schiri erst zur Seitenlinie gerannt und hat sich das nochmal reingezogen. Vollkommen irre und jetzt erfährt man, dass der DFB das mal eben geändert hat und auch erst letzte Woche es überhaupt erst für nötig gehalten hat, die Vereine darüber zu informieren.


      "Wieso? Marco Reus fährt doch auch mit der Bahn." - Manuel Schmiedebach auf die Bemerkung, dass es was besonderes wäre, wenn ein Fußballer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
    • Stimmt natürlich, das schlimmste Detail an der ganzen Scheiß auch noch vergessen!
      „96 hat einen Riesensprung nach vorne gemacht. Und jetzt wird der Mann, der sich damit ein Lebenswerk erfüllt hat, nicht von allen dafür geliebt. Das ärgert mich richtig.“